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Montag, 27. April 2015

Pflaster in 1 : 87 mit NF Ziegel von Juweela zur Neugestaltung des Bereiches der Bahnsteigschranke oder die "Maurer und Pflasterer - Brigade" der Grube Hermine schlägt wieder zu








Ein kleines Freizeitvergnügen mit etwas Ironie der besonderen Art, stellt das pflastern mit den von mir seit einiger Zeit in Verarbeitung befindlichen maßstäblichen NF Keramikziegel von Juweela dar. Hat man nach einiger Übung und dementsprechend diversem scheitern in den Anfängen erst einmal den Trick zur Verarbeitung dieser kleinen Dinger erkannt und erfaßt, dann - so jedenfalls in meinem Fall - läßt einem das mauern und pflastern a' la Ankerbaukästen in der Kindheit auch heute im Maßstab 1 : 87 nicht mehr los.
So hatte ich nun die Idee nachdem die Bahnsteigschranke von dieser ich vor einiger Zeit hier im Blog berichtete, an ihrem Platz funktionstüchtig plaziert worden ist, diesen Bereich mit jenen Keramikziegel zu pflastern und ganz gemäß einer alten Pflastervorschrift / Lehrbuch in den Jahren kurz nach 1900 erschienen im Verband.
Dabei sollte dann so mein Plan, dass Pflaster sehr alt und ziemlich abgenutzt dargestellt werden.
Die ersten Ergebnisse der kleinen Bastelei kann ich nun heute dem geneigten Leser dieses Blog vorstellen.



Im Grunde sind in dieser Aufnahme die NF Ziegel wie oben beschrieben "auf Alt" bearbeitet und farblich behandelt. Sie stellen zum einen eine normale Abnutzung aber auch Verschleiß durch Frost oder mechanische Gewalt dar.
Einige kleine Retuschierungen im Detail an einigen Stellen müßten wohl dennoch hier und da noch folgen, um meinem ins Auge gefaßten Ziel später zu genügen!

Einige weitere Bilder und einige Erläuterungen sollen nun folgen:

Freitag, 10. April 2015

Ein einfacher individueller Servoantrieb ist schnell gebaut







Für die installierte Bahnsteigschranke auf dem Westentaschen - Modul Nr. 1, über deren Zweck und dem eigentlichen Bau ausführlich hier im Blog geschrieben wurde und ihrer nun gewünschten digitalen Inbetriebnahme mit völlig gleichmäßigem öffnen und schließen des Schrankenbaumes "per Knopfdruck" wird ein Servoantrieb benötigt, der im inneren des Westentaschen - Modul und im speziellen der sehr beengten Platzverhältnissen Rechnung tragend seine Arbeit ohne großen Aufwand bei seiner Installation zu betreiben verrichten mag.

Die sehr beengten Platzverhältnisse rühren daher, dass die Schranke wirklich in der äußersten Ecke des Modules ihren Platz gefunden hat, die durchgehende Bohrung für den Antrieb des Schrankenbaumes unter der Platte im inneren nur ca. 20 mm Abstand zum seitlichen- und ebenso ca. 20 mm zum Stirnprofil des Modul aufweisen kann.
Man könnte vielleicht dennoch mit etwas gutem Willen einen Miniservo dort in diese Nische hineinzwängen, nur mit dem dann folgenden einstellen und justieren wird es wohl arge "Fingerbrechende" Probleme geben, diesen ich aus dem Wege gehen möchte!
Mit diesen geschilderten Platzproblemen habe ich mich kurzum entschlossen, den eigentlichen Servoantrieb komplett aus dieser Ecke auszulagern, zumal nicht weit darunter die Bohrung im Stirnprofil zum Verbinden der Module mittels Schrauben liegt und wohl ein weiteres kleines Problem bedeutet.



Nach relativ kurzer Bauzeit von ca. 45 Minuten ist nun dieser recht grobschlächtige Antrieb entstanden, der die an ihn gestellten Anforderungen wohl hoffentlich bestens erfüllen wird.
Im Prinzip ist die Sache einfach und robust aufgebaut, der gehemmt federnd montierte Servo gibt seine geradlinige Bewegung zu einer 90° Umlenkung weiter, diese Geradlinigkeit der Bewegung dann direkt 1 : 1 nach oben zum Schrankenbaum weitergeführt wird.
Im folgenden nun ein paar Details zum Aufbau des Antriebes:

Samstag, 24. Januar 2015

Die Bahnsteig Schranke in 1 : 87, deren Ausrüstung und einigen weiteren kleinen Details - ein Nachtrag zum Thema







Im vorher gehenden Beitrag zum Thema Bahnsteigschranke hatte ich in Gedanken folgenden Satz dem Beitrag eingefügt, diesen ich hier noch einmal zitieren möchte:

Gerade jetzt beim schreiben denke ich darüber nach, ob ich nicht die Verschraubungen bzw. deren Köpfe an den Gegengewichten vielleicht noch darstellen sollte ... ?

Darauf hin meldeten sich einige Stimmen ua. im Kommentar zu diesem Beitrag die mich im Grunde aufforderten, doch noch jene Verschraubungen in die Gegengewichte des Schrankenbaumes zu implantieren. Irgendwie sollen sie ja am Baum befestigt sein, wenn schon dann natürlich gemäß den Schranken beim Vorbild.

Nun denn, so habe ich in meinen Beständen an Niete und Verschraubungen im Mikrobereich vier Stück meines erachten passende Teile heraus gesucht.
Diese vier Schraubenbolzen mit einer Schlüsselweite (SW) von 0,4 mm wurden sodann zum Einbau vorbereitet.



Zu diesem Zweck habe ich die beiden Gegengewichte inklusive des Schrankenbaumes nochmals neu angefertigt.
Dem Schrankenbaum selbst verpaßte ich statt der vormals 0,5 mm Bohrung im Drehpunkt nun eine solche von 0,4 mm.
Da der Baum wie im ersten Beitrag beschrieben aus 1,00 mm hartem und gerichteten Messingdraht besteht, ist nun "das Fleisch des Materials" an der Bohrung von 0,25 mm auf 0,30 mm je Seite gewachsen. Dies hört sich nun beileibe nicht viel an, meiner Erfahrung nach ist aber eine Erhöhung der Materialstärke an der Bohrung wenn auch "nur" um 5 Tausendstel Millimeter und besonders wenn dann später der Baum beweglich sein soll nicht zu verachten!
Folgen nun ein paar Bilder im Detail zu Ansicht:

Mittwoch, 21. Januar 2015

Bahnsteig Schranke 1 : 87 nebst Geländer zur Sicherung des Personalüberweges auf dem Westentaschen - Modul Nr. 1







Kleine wenig aufwendige Basteleien die ich in der vergangenen Woche ausgeführt und auf dem Westentaschen Modul vorerst zur Probe eingefügt habe, stellen zwei kurze  Geländer und eine sogenannte Bahnsteigschranke dar.
Diese beiden "Bauten" sollen den Personalübergang der Gleise gegen Unfallgefahren sichern helfen indem die Gleise nur mit gebotener Vorsicht betreten werden können, so jedenfalls war deren Aufgabe zeitlebens beim Vorbild, wobei die kleine Schranke zusätzlich den Zutritt in den Gleisbereich für Unbefugte von der Bahnsteigseite kommend verwehren soll.



So stellt sich nun die Situation an den Gleisen dar, unten am durchgängigen Kleinbahngleis das Geländer welches zB. den Fahrradfahrer zwingt vor dem Gleis vom Rad zu steigen um Vorsicht und Obacht der eigenen Sicherheit walten zu lassen, oben die einfache Schranke zur Absicherung des Bahnsteigabganges zu den beiden Werkbahngleisen.
Sollen nun ein paar Details zu dieser Situation in Wort und Bild folgen: