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Montag, 19. Februar 2018

Der Materialsschuppen aus gegossenen Betonsteinen nebst Backsteinen





Es ist nun schon einige Monate her als ich hier im Blog von meiner kleinen geplanten Fabrik *Deutsch - Schuetzberg* berichtete.
In jenem Bericht kam auch der im kompletten Selbstbau aus (Hohl-) Blocksteinen / gegossenen Betonsteinen und Backsteinen in der Fertigung befindliche Materialschuppen in Wort und Bild zur Rede.

Der Materialschuppen wird nach keinem konkreten Vorbild erstellt, Vorbilder solcher Zweckbauten gab und gibt es immer noch zu Hauff in jeglicher denkbarer - und undenkbarer - Ausführung, so kann man im Grunde einfach darauf los bauen. Einzig die Abmessungen der verwendeten Materialien wie Steine und wenn vorhanden Fenster Türen und Tore sollten dabei schon in überzeugender Größe, Stärke usw. ausgeführt sein.

Während die Blocksteine von Eichenholzleisten gewonnen werden, kommen die Backsteine aus den Regalen von Juweela.
Seit diesem Bericht sind hin und wieder weitere 'Steine' gesetzt worden, so dass ich nun auch auf ausdrücklicher Bitte zweier den Blog regelmäßig besuchender Herrn heute einen kleinen Zwischenstand der Bauarbeiten in Wort und Bild abliefern MUSS!

Ich gehe im Folgenden der Bitte sehr gern nach und mit dem Einsatz von einigen Bildern und sparsamer Worte hoffe ich, nicht nur allein den beiden Herrn damit etwas geholfen zu haben.



Dieser im Bild zu sehende Zustand bzw. Baufortschritt des Schuppen ist im Moment erreicht.
Als Tor für das Gebäude habe ich ein Schiebetor mit zwei Flügeln gewählt, so in Etwa die letzten Bilder in diesem Bericht es von einem Vorbild zeigen.

Dienstag, 14. Juni 2016

Achtung! - Wie man Hauswände aus Polystyrol Platten und -Profilen sicher nicht bauen sollte






Mein Pfusch am Bau ...

Dies ging ja nun vollständig in die Hose, mein kompletter Selbstbau eines Weichenwärter - Posten mit dem Arbeitstitel *Das Pöstchen* nach einem praktischen Vorschlag von Jörg Chocholaty, jener Beitrag vor ein paar Jahren im Modelleisenbahner in Wort und Bild erschien.
Darüber hatte ich hier im Blog in einigen Beträgen ebenfalls in Worten und Bildern berichtet.

Einige Monate wurde das im Rohbau bis auf das Dach fast fertig gestellte Gebäude zur Seite gelegt, dies hatte zugegebenermaßen zudem auch etwas mit einer salopp ausgedrückt gewissen Lustlosigkeit meinerseits für dieses Gebäude Projekt zu tun. Im Grunde verbleibt noch einiges an Zeit für dessen Fertigstellung, denn noch bin ich lange nicht soweit bei der Gestaltung des Westentaschen - Modul Nr. 2, um jenes unbedingt zur weiteren Arbeit auf dem Modul zu benötigen.

Auf jeden Fall so mein ehrliches Resümee, gehört der komplette Gebäudeselbstbau unter Verwendung von Polystyrol Platten etc. nicht gerade zu meinen bastlerischen Tugenden und von mir bevorzugten Basteleien, es gebraucht sicher noch sehr viel an Übung, um später ein halbwegs ordentliches Resultat zu erzeugen!



Hier war die Welt am Gebäude noch in Ordnung, die "dünnen Bretterwände" des Aufbau schön im Lot aufgebaut und auf die zur deren Stabilisierung 1,5 mm starke Polystyrol Platten geklebt - was sich nun in jenem folgenden (desolaten) Zustand mit 1,5 mm Stärke als zu schwach da nicht verzugsfrei darstellt. Mein Hauptaugenmerk beim Bau lag darin, die dünnen Bretterwände zumindest im Sicht - Bereich der Fenster ebenso den Vorbildern nachzubilden!
Ein paar Tage später wurden für die Aufnahme dieses Bildes die Wände mit etwas Klebestreifen provisorisch zusammen gefügt. Kurioser Weise waren zu diesem Zeitpunkt die Wände noch nicht verzogen wie ich es im folgenden zeige.
Jedenfalls sah mein Bau zwar nicht überragend, aber dennoch ganz gut aus ...

Sonntag, 13. März 2016

Messingbausatz Treppenaufgang für Stellwerke, Fabriken etc. von Gebhard Reitz Modellbau - der Rohbau




                                      ***4 Jahre - Die Merziener Privatbahn AG bb***



Im Katalog von Gebhard Reitz Modellbau sind nicht nur viele sehr gute Umrüst - Bausätze und Bauteile für pr. / bay. Lokomotiven und Wagen nebst feinen Lampen, Telegrafenmasten usw. zu finden, nein Herr Reitz bietet auch eine Vielzahl an maßstäblichen Bausätzen ua. von Gebäuden, Brücken etc. des ehemaligen Anhalter Bahnhof in Berlin in Komplettzusammenstellung und auch in Einzelteilen dem Interessierten an diesem Thema an.

Ein kleines Einzelteil aus diesem großen Portfolio wenn man es so nennen möchte, stellt ein recht einfacher Treppenaufgang mit Stahltreppe und geätzter Ziegelmauer nebst Geländer in Messingbauweise dar. Dieser Aufgang dürfte vorrangig zur Komplettierung für kleinere Stellwerke aber auch andersartigen Bauwerken im Modell dienlich sein.

Jenes nun auf einem 0,3 mm starkem Messingätzblech erstellt habe ich mir auf den Arbeitstisch geholt, um diesen für einen Freund und dessen beabsichtigten kompletten Eigenbau eines kleineren Braunkohlekraftwerkes im Maßstab 1 : 87 zusammen zu löten.
Mein persönliches Interesse an diesem Bausatz besteht aber zudem darin zu testen, ob nicht dieser feine Treppenaufgang auch für mein schon länger im Bau befindliches Gebäude eines Weichenwärterposten, von diesem ich hier im Blog berichtete, verwendbar sein könnte.



Im Rohbau und nur teilweise von Lötresten befreit und gesäubert, steht das kleine Bauwerk nun lose mit der Treppe zusammengestellt vor der Linse der Kamera.
Die Grundmaße des Treppenaufgang betragen L 39 mm / B 17 mm / H 27 mm, ergo ein nicht großes Bauwerk, welches so für viele Bestimmungen geeignet sein dürfte.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Eigenbau Gebäudedach im Modell 1 : 87 mit exakt maßstäblichen Biberschwanz Dachziegel decken und die erste Farbgebung







Nachdem ich wie im vorherigen Beitrag berichtet das Dach soweit fertig mit den Biberschwänzen gedeckt habe, wollte ich es auch gleich wissen und trug den ersten Grundanstrich auf.
Biberschwanz Dachziegel waren im mitteldeutschen Raum entweder in einem roten oder auch gelben Farbton üblich. Ich wählte den Roten in vielen Nuancen, wobei auch etwas leichte Töne in gebrochenem Orange nicht unüblich sind.
Hier nun das Ergebnis für diese Seite des Daches, die andere ist derweil noch farblich unberührt.

Leider machte mir beim fotografieren das Kunstlicht schwer zu schaffen, es wollte absolut einen leichten Orangeton mit ins Bild bringen. Ich denke aber, dass man dennoch schon sehen kann wohin die farbliche Reise gehen soll.
Die Ansicht in den Bildern trifft leider durch den dominanten Orangeton des Kunstlichtes nicht den farblichen Zustand der Ansicht in Natura. Schade!!

Eine leichte Patina von langjährigem Zeugnis des Daseins wird noch folgen.
Ohne weitere Worte von mir nun die folgenden Bilder:



Dienstag, 8. Dezember 2015

Selbstbau maßstäbliches Gebäudedach im Modell 1 : 87 - Bieberschwanz Dachziegel H0 1 : 87 exakt maßstäblich gelasert und die ersten Experimente








Im Februar diesen Jahres berichtete ich hier im Blog in einer bebilderten Einleitung zum Thema, von maßstäblichen 1 : 87 gelaserten Bieberschwanz Dachziegel mit einer Materialstärke von 0,25 mm vom Online - Anbieter Modell 87 beziehbar und meinem Plan, diese bei einem Gebäudeselbstbau zu verwenden.
In den letzten Wochen hatte ich nun immer mal wieder mit diesen Dachziegeln experimentiert, anfänglich mit nicht gerade vorzeigbaren Resultat, mittlerweile nach einigen Überlegungen zur Sache bin ich dann langsam in die Region vorgestoßen, um Gefallen an einem ganz einfachen ohne Gauben etc. gedeckten Dach mit diesen Ziegeln zu finden.

Den überzeugenden finalen Schluß habe ich meiner persönlichen Empfindung mit dieser Bastelei bis dato noch nicht erreicht, dazu bedarf es weitere Überlegungen zur Materialauswahl des Dach - Grundkorpus und weiterer kleiner Detail, die sicher noch etwas Verbesserungswürdig sind.
Der Anfang ist aber gemacht, nun kann es wohl nur noch besser werden?



Ohne die noch fehlenden aber zur Anfertigung anstehenden Dachfirststeine gesetzt zu haben, schaut das ganze schon einmal ganz gut aus - würde ich meinen.
Mit schwebt beim verlegen der Ziegel ein Bild von einer gewissen "Welligkeit" bedingt durch verzogene bzw. krummen Dachlatten im Untergrund vor, so gesehen eines schon in die Jahre gekommenen Daches welches unter der Last der Dachziegel etwas nachgegeben hat. Dadurch so denke ich, wird auch eine etwas deutlichere Dreidimensionalität wieder gegeben werden.
Wie schon am Eingang dieses Post erwähnt bin ich zur Zeit beim experimentieren mit diese Material, einfach um für mich den besten Verfahrensweg der Verlegung dieser Ziegel zu ermitteln.

Im übrigen ist das Fenster der Bude zur Zeit nur lose Probe eingesetzt, es muß noch etwas Feintuning bekommen.

Samstag, 21. November 2015

Gebäudeselbstbau in 1 : 87 - ein wenig Neues vom Weichenwärterposten *das Pöstchen* und der Beginn der Aufstockung des Dienstraumes für den Wärter







Mit dem Selbstbau von Gebäuden mache ich es mir seit einiger Zeit gelinde gesagt etwas schwer, handelt es sich dabei um den Weichenwärter Posten oder auch um die kleine Rangiererbude zwischen den Gleisen, die zumindest als nächsten Arbeitsschritt auf ein gedecktes Dach wartet, welches ich mit den hier im Blog vor einiger Zeit vorgestellten exakt maßstäblichen Biberschwanz Dachziegeln decken möchte.

In letzter Zeit nun habe ich begonnen die Aufstockung des eigentlichen Dienstraumes für den Weichenwärter zu fertigen. Diese Bude wird "in Holzbauweise" der vier Bretteraußenwände erstellt, soll heißen ein mittels Brettern von 150 mm Breite beim Vorbild gefertigter Aufbau auf das in Ziegelbauweise erstellte Erd- / oder besser Kellergeschoß von diesem ich detailliert hier im Blog berichtete, soll den Dienstraum darstellen.
So sollen denn auch die Fenster soweit in die Wände eingearbeitet sein, dass von außen der optische Eindruck solch einer doch relativ dünnen Bretterwand erzeugt wird.



Die mit etwas zweiseitigem Klebeband notdürftig befestigten Seitenwände der Aufstockung des Dienstraumes zeigen hier im Bild schon in Etwa die zu erwartende Höhe und Optik des kompletten Gebäudes - wenn es dann einmal fertig sein sollte.
Jörg Chocholaty war ganz sicher mit seinem sehr exakt ausgeführten Bau der hier für mich als Grundidee und Vorgabe dient, um einiges schneller bei der Fertigung, aber mit diesem Meister des Modellbau kann ich mich mit meinen Fertigkeiten auch nicht im geringsten messen!

Nun denn, die Einzelheiten folgen in Wort und Bild:

Donnerstag, 27. August 2015

Die bewegliche Tür aus Stahlblech an der kleinen Rangiererbude







Die kleine schmale Rangiererbude zwischen den Gleisen frei nach den Skizzen eines Vorbildes von Karsten Naumann von dieser ich schon hier im Blog vor einiger Zeit berichtete, war von mir eigentlich anfänglich nur als schneller Probeaufbau gedacht, praktisch um ein Bild von der Situation "der Enge" des Standort zwischen den Gleisen zu bekommen, als Probe für den dann später folgenden Bau eines eben solchen Bauwerkes unter Verwendung maßstäblicher NF - Keramikziegel vom Anbieter Juweela und von dieser recht aufwendigen "Keramikziegelei" ich ua. hier im Blog in Wort und Bild dem geneigten Leser Bericht erstattete.

Nun hatte mich in der letzten Zeit doch etwas wie Ehrgeiz gepackt das kleine Modell dieser Bude weiter zu bearbeiten, einfach auch um mich im detailreichen Gebäudeselbstbau wieder zu üben, da ich diese Basteleien schon sehr viele Jahre nicht mehr ausgeführt hatte. Diese Übungen werden meinem hier im Blog im Bau befindlichen Weichenwärterposten - das Pöstchen genannt - sicher auch positiv zu Gute kommen.

Der nächste Schritt war nun nachdem ich einige weitere Detaillierungen am Gebäude vorgenommen habe, die Erstellung einer geschweißten Stahlblechtür für den Eingang der Bude. Diese sollte so mein Gedanke, mit Scharnieren ausgestattet werden, welche in ihrer Art so stabil ausgeführt sein müßten um die Tür jederzeit öffnen und schließen zu können.



Die Tür in ihrer ganzen Pracht.
In der Symbiose mit dem noch nicht fertig detaillierten Oberlicht über der Tür macht die ganze Sache schon mal einen ganz netten Eindruck.
Ein paar weiterer Fotos im Detail in Wort und Bild sollen nun folgen:

Sonntag, 9. August 2015

Gebäude Selbstbau - das Haus für Rangierer zwischen den Gleisen im Eigenbaubau zur Probeansicht gefertigt







Vor einiger Zeit schon hatte ich begonnen eine kleine und im Grundriß relativ schmale Rangiererbude nach einem konkreten Vorbild zu fertigen. Dieses kleine Gebäude war anfänglich vorgesehen den Platz des im späteren hier im Blog vorgestellten im Bau befindlichen Geräteschuppen aus maßstäblichen Keramik - Ziegelsteinen von Juweela einzunehmen.
Der aus den  Keramikziegeln entstehende Schuppen wird bis zu seiner Endfertigung noch eine gewisse Zeit warten müssen, für einige beim bisherigen Bau der Hütte entstandene Probleme und materialbedingte Hürden sollen nochmals überdacht und entsprechende Lösungen gesucht werden.

So habe ich den ersten mittels Polystyrol- und Auhagen's Ziegelmauer - Platten erstellten Rohbau noch einmal hervor geholt und ihn an sein seiner Zeit gedachten Platz zwischen den Gleise aufgestellt.



So im Bild zu sehen war die Position der Hütte anfänglich gedacht.
Das Dach hier noch zur Probe mit etwas Pappe gefertigt, sollte später ordentlich gebaut und mit den maßstäblich gelaserten Biberschwanz - Dachziegel von denen ich hier im Blog berichtete, eingedeckt werden.
Ich denke, dass nun die Zeit wirklich reif ist einmal diese gelaserten Dachziegel an einem Projekt ausprobieren zu müssen, diese Bastelei ich an der kleinen Bude mit dem unkomplizierten Dach in kommender Zeit wohl auch durchführen möchte.

Samstag, 20. Juni 2015

Der Weichenwärterposten oder das *Pöstchen* - die komplette Ausgabe des Modeleisenbahner 6 / 2005 als Pdf im www. gefunden








Gestern habe ich rein zufällig den besagten von mir als Vorlage zur Nachbildung des Weichenwärter Gebäudes erkorenen Modelleisenbahner Ausgabe 6 / 2005 frei als Pdf (11,9 MB) zu downloaden im Net aufgefunden, so kann sich der Interessierte, der diese Ausgabe nicht sein eigen nennt den Original Modellbau *des Pöstchen* von Jörg Chocholaty selbst einmal zu Gemüte führen und Vergleiche zu meinem freien und sicher etwas dilettantischen in einem Beitrag hier im Blog nebst einigen Bildern vorgestellten Nachbau des Modell mit etwas im Grundriß vergrößerten / verlängerten Maßen jener professionellen Vorgabe "des wirklichen Meisters" anstellen.







Weitere Bilder vom Rohbau des Gebäude können hier per Link ein gesehen werden.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Joswood feine Lasercut Produkte - der kleine Bausatz einer Eisentreppe für *das Weichenwärter Pöstchen* in 1 :87 gebaut







Jörg Schmidt, mittlerweile "in der Modellbahn Szene" wohl sehr bekannt mit seiner Firma Joswood GmbH befaßt sich mit der Herstellung feiner Laserprodukte in Form von Gebäudebausätzen verschiedenster Couleur und vielen anderen interessanten Dingen rund um die Modellbahn nicht nur im Maßstab 1 : 87, sondern in allen gängigen Baugrößen von Z bis Spur 0.

Aus dessen Regalen befindet sich heute ein kleiner Bausatz einer Eisentreppe in vorzüglicher Detaillierung auf meinen Arbeitstisch, wobei man schon beim ersten betrachten "dieses kleinen Stück Pappe" sehr erstaunt sein kann, was in heutiger Zeit  mit der Lasertechnik alles möglich ist!

Welche ungeahnten Möglichkeiten mit dieser Lasertechnik und den daraus entstehenden Produkten und Bausätzen von Joswood möglich sein können, der sollte sich vielleicht wenn nicht schon bekannt im Stummiforum den Thread von Jörg Schmidt und seinem Stahlwerk BHW - Bergische Hüttenwerke einmal anschauen.

Diese Eisentreppe nun soll als Aufgang zu dem eigentlichen Arbeitsraum des Weichenwärter der oberen Etage "am Pöstchen" vorerst zur Probe und Ansicht dienen, beim Originalbauwerk Jörg Chocholaty's von dem ich hier im Blog berichtete, ist der Aufgang gemäß seiner Vorlage im Modelleisenbahner Ausgabe 6 / 2005 erschienen im Gegensatz zu dieser "eisernen Probe" mit einer steinernen Treppe erstellt worden.



Zur Ansicht an den hier nur mit zwei im rechten Winkel verklebten Streifen Polystyrol als gedachter Podest neben dem eigentlichen Gebäude angestellt, macht diese Lasercut - Treppe eigentlich schon eine ganz gute Figur.
Ein wenig unzufrieden bin ich eigentlich nur mit den beiden Geländern der Treppe die mir für diesen Zweck der Aufgabe etwas zu voluminös erscheinen - obwohl die Handläufe etc. mit dem Meßschieber durchgemessen maßstäblich gesehen von Joswood gar nicht als zu stark hergestellt sind.
Das Geländer auf der Seite zur Mauer gelegen wird später weichen müssen, mal schauen wie sich dann nur eine Seite mit diesem Geländer macht.
Zur Not könnt auch ein völlig neues Geländer aus Messingprofilen erstellt werden.
Wie schauen nun die einzelnen Details und der eigentliche Zusammenbau dieser eisernen Treppe in der Praxis aus, dies wird im folgenden kurz gezeigt:

Sonntag, 7. Juni 2015

Gebäudeselbstbau nach Vorschlag Jörg Chocholaty eines Weichenwärterposten für die Grubenanschlußbahn







Es sind fast auf den Tag exakt 10 Jahre ins Land gegangen als mir an einem Donnerstag im Mai 2005 in einer Bahnhofsbuchhandlung des Stuttgarter Hauptbahnhof die seiner Zeit aktuelle Ausgabe des Modelleisenbahner 6 / 2005 des mich sehr neugierig gemachten Aufmacher im Titelbild förmlich in die Hände viel.

Das Titelcover der besagten im Bild zu sehenden Ausgabe des Modelleisenbahner zeigt eine schön inszenierte Szene eines beschrankten Bahnüberganges im Maßstab 1 : 87 mit einem kleinen Dienstgebäude, des Schrankenwärters Posten - im abgedruckten Baubeitrag im inneren der Zeitschrift vom Ersteller des Beitrag Jörg Chocholaty  ganz einfach *Das Pöstchen* genannt.

Ich möchte die Seiten des Berichtes der eigentlichen Bastelei in diesem Heft des Modelleisenbahner aus bekannten urheberrechtlichen Gründen die leider nur beim Verlag und nicht beim Modellbauer selbst liegen hier im Blog nicht einstellen, zwei Anfragen per Mail bei der Zeitschrift in den letzten Wochen ob einer Genehmigung zum einstellen von Scans in diesem Blog blieben bis dato leider unbeantwortet!
Vielleicht besitzt aber der eine oder andere interessierte Kollege jene Ausgabe des ME in seinem Archivbestand, so er dann sich das Urmodell Jörg Chocholaty's zum Vergleich zu Gemüte führen könnte.

Um nun nach meiner langjähriger Pause in Punkto Gebäudeselbstbau unter Verwendung von Polystyrolplatten usw. wieder etwas in Übung zu kommen auch im Hinblick des Planes ein Stellwerk streng nach Vorbild zu erstellen, von diesem ich hier im Blog berichtete, habe ich mich entschlossen dieses Pöstchen in etwas abweichend dieser genannten Vorlage freier Manier nachzubauen, dabei aber dennoch den eigentlichen Charakter des Gebäude beizubehalten. 
Mir ist bei dieser Aktion schon bewußt, dass ich die Latten ziemlich hoch ansiedle bei einem "nur" freien Nachbau wenn auch nicht strengem kopieren eines vom Meister Chocholaty persönlich erstellten Modell!
Aber von nichts - kommt bekannterweise nichts!

Es würde mich aber einmal sehr interessieren, ob ein Kollege der geneigten Leserschaft dieses Blog sich auch schon einmal an einem Nachbau der doch mittlerweile unzähligen wunderbaren Vorschlage von Jörg Chocholaty veröffentlicht in einer Vielzahl von Zeitschriften, Bücher, livehaftig auf Ausstellungen etc. versucht hat.



Der Rohbau des Erdgeschoß ist nun soweit abgeschlossen, es fehlen noch die Fenster diese im Selbstbau aus Evergreen Profilen in Kürze erstellt werden und die Eingangstür in Messingblech Ausführung.
Kleinere geplante Retuschen mittels eines Flachstichel im speziellen an den Ecken der Ziegelwände nebst einigen Detailarbeiten mit etwas wenig Spachtelmasse sollen schlußendlich ein stimmiges Bild dieser erzeugen.

Der weitere Bau und die zur Verwendung gekommenen Materialien schauen wie folgt aus:

Freitag, 20. Februar 2015

Ein Zwischenstand beim Bau des alten Geräteschuppen unter Verwendung maßstäblichen NF Ziegel von Juweela







Nachdem in den letzten Tagen ich immer mal wieder eine oder auch zwei Reihen neuer Ziegel in einem Zug gesetzt - sprich gemauert - habe, gewinnt der kleine Schuppen langsam aber sicher an Höhe.
In diesem Stadium ist ca. zu 40 % der gewünschten späteren Gesamthöhe des Schuppen erreicht.
Mehr als zwei komplette Reihen pro Tag sind für mich nicht machbar, es melden sich unweigerlich die dann belasteten Augen bei der Mikrofriemelei, womit dies das unweigerliche Ende der Mauersession für diesen Tag bedeutet.
Ja ja, man kommt langsam ins Alter ...



Im Bereich der Eingangstür gilt es absolut Lotgerecht zu bauen, hier würde man wohl später an Hand der dann eingesetzten Tür sofort erkennen, wenn es in Richtung ""Schiefer Turm von Pisa"" gehen würde.
Natürlich muß immer strikt der Versuch gelten am ganzen Bauwerk so gut wie es nur möglich ist exakt im Lot zu arbeiten. Dies ist aber leider auch das größte Problem mit dem ich hier konfrontiert bin.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Exakt maßstäbliche 1 : 87 gelaserte Biberschwanz Dachziegel für den Gebäudeselbstbau - eine feine Sache







Als vor gut 20 Monaten Sven Meyer bei seinem kompletten Gebäudeselbstbau des Bahnhofes Glesien für sein gleichnamige Segmentanlage, von dieser ich hier im Blog in Wort und vielen Bildern berichtete, die Ziegelbedachung aus exakt maßstäblichen Biberschwänzen bestehend am selbigen Gebäude vorstellte, war ich erst einmal recht ordentlich "Baff"!
Bis dato kannte ich persönlich exakt maßstäbliche Dachziegel 1 : 87 nur aus Messingblech Ms 58 hergestellt von Paul Petau, der solche Bleche ebenso wie maßstäbliche Mauerwerke verschiedener Verbände aus ebensolchen Blechen vor über 20 Jahren einmal vorstellte und vertrieb.
Ich selbst stellt mir vor vielen Jahren einmal eine größere Menge solch maßstäblicher Dachziegel aus 0,13 mm starken Kunststoffolien von Evergreen her, jeden einzelnen Biberschwanz ich mit einem selbst angeschliffenen Werkzeug aus diesen Folien heraus stach.
An diese mühselige damalige Sisyphus Arbeit denke ich bei diesem Thema noch heute mit "Schmerzen" zurück.

Angetan von der nun neuen Materialfrage der Dachbedeckung hatte ich seiner Zeit Sven Meyer auch sofort kontaktiert um ein paar Informationen zum verlegen dieser Biberschwänze zu erhalten.
Seine Antwort im folgenden zitiert klang dann auch sehr passabel und einleuchtend:

Modellbau und Rechte der Aufnahme by Sven Meyer
  
Moin Ingo,

ja die Dachziegel sind schon toll. Ich habe auch bei der Verlegung nichts groß vermessen. Einfach unten anfangen mit leichtem Überstand, 2. Reihe auf doppeln und dann geht's Richtung First. Irgendwie kommt es immer hin. Und immer schön drauf achten dass der horizontale Versatz um einen halben Ziegel gegeben ist.

In der Abbildung das besagte Dach des Modells vom Bahnhof Glesien an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn gelegen im Rohbau zur Hälfte mit den Biberschwänzen bedeckt.
Hat man das fertig gestellte Dach sich einmal in Natura angeschaut, kommt man mit seinen Gedanken nicht wieder los von der schönen dreidimensionalen Darstellung der 0,2 mm starken Ziegel aus Karton nebst der Verlegung dieser nach Vorschrift.
Mit diesem Material erschließen sich ungeahnte Möglichkeiten der Gestaltung von Dächern nach jeglichen Vorbildern, welche man selbstverständlich mit den "schnöden" Dachziegel - Kunststoffplatten der gängigen und bekannten Hersteller nicht ansatzweise vergleichen kann. Dies soll von mir keinesfalls eine Abwertung der Dachziegel - Kunststoffplatten bedeuten, eine korrekte Nachbildung von gedeckten Dächern nach jeweiligen Vorbildern ist aber nun mal mit diesen Platten extrem stark begrenzt!

Nachdem nun eine geraume Zeit seit der Vorstellung des superb gedeckten Daches von Sven Meyer vergangen ist, muß ich endlich auch einmal diese Dachbedeckung ausprobieren.

Wie schauen nun die aus Karton in maßstäblicher Größe und Stärke gelaserten 0,2 mm starken Biberschwanz - Dachziegel im Detail aus, dies möchte ich noch kurz aufzeigen:

Samstag, 7. Februar 2015

Der alte mit maßstäblichen NF Ziegel gemauerte kleine Geräteschuppen am eingegrabenen Kessel zwischen den Gleisen







Lustlos und von einem recht hartnäckigen grippalen Infekt geplagt ging die letzte Woche ohne einer Bastelei über die Bühne.

Einzig meinen neusten schon vor ein paar Wochen angefangenen Bau eines kleinen mit den maßstäblichen NF - Ziegel von Juweela gemauerten alten Geräteschuppen neben dem eingegrabenen Kessel zwischen den Gleisen habe ich seinem zukünftigen Standort zugewiesen und ein paar Fotografien von der Situation angefertigt.
Die Ziegelsteine selbst sollen später einmal ein Mauerwerk aus altbrauchbaren NF - Ziegeln darstellen, im Grunde aus mehreren verschiedenen Abrissen zusammen gewürfelte Steine verschiedener Farbe und Brände - einfache Backsteine neben ein paar alter gelber und roter Klinker.



Der in doppelter Reihe und einfachem Läuferverband erstellte Bau jener schon allein aus Stabilitätsgründen erfolgte, belegt eine Vorbildgrundfläche von ca. 2,60 m x 1,75 m - im Modell 30 mm x 20 mm - und einer Breite der Türöffnung von ca. 90 cm im Maßstab 1 : 1.
So ist der Stand des kleinen Schuppen absolut profilfrei und glaubhaft zu beiden Gleisen gewährleistet.

Einen korrekten gemauerten Verband der NF - Ziegel nach Vorschrift  zu erstellen, dürfte ein paar Stufen höherer und absoluter Hardcore darstellen, was wohl zudem kaum ohne sehr sehr viel Übung mit diesem Metier ordentlich zu bewerkstelligen ist.
Dies geschieht an meinen Baustellen vielleicht später wenn ich aus den Lehrjahren des Modellmauern entstiegen sein sollte!
In die hier im Bild zu sehende vordere Seitenwand wird noch eine Fensteröffnung von ca. 10 mm Breite und ca. 8 mm Höhe beim weiteren Bau äh mauern erhalten.

Folgen nun noch ein paar weitere Aufnahmen von diesem kleinen Bauwerk:

Freitag, 19. September 2014

So ganz nebenbei und immer mal wieder ein paar gesetzte Steine - ein Geräteschuppen entsteht aus Miniatur - Klinkersteinen im Maßstab 1 : 87








Ja wirklich, so ganz nebenbei und immer nur dann wenn ich auch dazu Lust verspüre, beschäftige ich mich wieder mit den "Miniatur - Klinkersteinen" aus Keramik im Maßstab 1 : 87 vom Anbieter Juweela, um einen kleinen Geräteschuppen mit Plumsklo - Anbau entstehen zu lassen.

Von einem ersten Versuch mit diesen Klinkersteinen etwas zu bauen und meinem dabei kläglichen scheitern, berichtete ich mit einer Beschreibung der Klinkersteine vor fast einem Jahr hier im Blog in Wort und Bild.
In diesem damaligen Beitrag zum Thema hatte ich dann völlig frustriert folgenden Satz gepostet, den ich aus heutigem aktuellem Anlaß noch einmal zitieren möchte:

"Nun habe ich diese Erfahrung mit dem Weißleim gezogen, vielleicht probiere ich noch einmal später das kleben mit UHU löungsmittelhaltigem Alleskleber in Verbindung mit etwas Azeton."
Seit dem damaligen wegen der Verwendung einer völlig falschen Technologie beim Bau gescheiterten Versuch mit den Steinen eine ordentliche Mauer zu erstellen, hatte mich dieses Thema im Hinterkopf natürlich nicht in Ruhe gelassen.
Obwohl Kollegen solche Ziegelsteine mit Weißleim gut verbauen können, konnte ich mittlerweile bei weiteren Versuchen im laufe der Zeit ganz in aller Stille und unter Verwendung des UHU lösungsmittelhaltigem Alleskleber mit etwas beigemischten Zusatz von Azeton dann pö a' pö ein paar recht brauchbare Ergebnisse erzielen.

So habe ich nun vor ca. 9 Wochen begonnen, ein kleines und recht schmales Schuppengebäude mit angebautem Abort in "Free lance" Manier mit dieses Klinkersteinen zu erstellen. Dieser Schuppen besitzt kein reales Vorbild, ist aber in dieser ehemaligen preußischen  Bauart abgeleitet vielerorts nicht nur in Mitteldeutschland auch heute noch zu finden.
Zum Nachbau eines realen Vorbild mit dann korrektem Verband der Klinker bedarf es doch noch einiges an Übung, wozu auch der Bau dieses kleinen Material - Schuppen für ein Westentaschen - Modul dienen soll.
Der Weiterbau selbst geschieht immer dann wenn ich Lust und Ruhe habe, ein paar der recht winzigen Ziegelsteine ordentlich zu setzen. Daraus ergibt es sich schon von selbst, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, ehe das Gebäude "hochgezogen" ist.



Zur Zeit ist die vierte Reihe so gut wie "gemauert"!
Leider habe ich feststellen müssen, dass die Steine zum wenn auch eher geringeren Teil keine geraden Kanten besitzen, so werden sie vorsichtig mit einem Feilstrich einer im Bild zu sehenden Feile Hieb 8 in Form gebracht.
Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist ein kleiner (Mini-) Winkel und eine nicht spitze Pinzette!
Die Pinzette mit einer Spitze versehen bringt beim greifen des einzelnen Stein extrem schnellen Bruch, natürlich kann man dabei jedesmal Vorsicht walten lassen, ich habe mir aber eine Pinzette dem Stein gemäß flach gefeilt und so ist eine Beschädigung beim greifen des einzelnen Stein so gut wie ausgeschlossen.
Weiterhin befindet sich in der ehemaligen Filmdose UHU lösungsmittelhaltiger Alleskleber mit Azeton in etwa 1 : 1 Mischungsverhältnis, wobei das Azeton durchaus auch etwas mehr sein kann.
Aufgetragen wird der Kleber in minimalsten Tröpfchen mit einem defekten dünnen Laubsägeblatt in diesem Fall der Größe 5/0 - je schwächer um so besser!

Sollen nun weitere Bilder und Gedanken im Detail folgen:

Sonntag, 7. September 2014

Der Plan ein Stellwerk einem Vorbild nachzubauen - das Stw 06 einer ehemaligen Grubenbahnstrecke im Bitterfelder Revier








Bei der letzten Zusammenkunft der "Westentaschen - Modul Mitstreiter" vor einiger Zeit, wurde neben einigen wichtigen zu klärenden Themen im Bezug der Modul Elektrik und der möglichen Verwendung einer einheitlichen (Modell-) Kupplung an den Fahrzeugen von diesem Thema ich hier im Blog etwas berichtete, auch der Sinn und Zweck des aufstellen von Gebäuden direkt auf den doch recht schmalen Modulen "sehr heiß" diskutiert.

Zum Thema Gebäude auf den eigentlichen Westentaschen (Grund-) Modulen ist im Grunde eigentlich nur zu sagen, dass wenn Gebäude zur Verwendung kommen sollen, es dann relativ kleine Bahnbauten sein werden zB. ein kleineres Stellwerkgebäude, ein kleiner  Ölschuppen für Betriebsstoffe oder ein kleines Aufenthaltsgebäude für Personale wie Rangierer, der Gleisbaurotte oder deren gleichen sofern sie sich vorbildgetreu und homogen in das Konzept einfügen lassen.
Viel Platz ist ja nicht auf den derzeitigen (Grund-) Modulen vorhanden, so muß denn auch "jeder Quadratzentimeter" genau geplant sein!

Stellwerk an der ehemaligen Zschornewitzer KleinbahnSo habe ich nun ein Stellwerkgebäude für die beiden ersten Westentaschen - Module des lieben Kollegen ausgewählt, dessen Vorbild als Stw 06 an der ehemaligen Kohlenfernbahn des Braunkohlenkombinat Bitterfeld (BKK) Burgkemnitz - Oranienbaum - Kraftwerk Vockerode in der Höhe der Ortschaft Jüdenberg derzeit "noch" zu finden ist.
Das nebenstehende Foto dieses genannten Stellwerk 06 stammt noch aus einer Zeit, in welcher die Welt für dieses Gebäude in Ordnung war.
Heute ist an dieser Stelle leider ein sehr trauriges Bild vorzufinden - die Vandalen haben in der letzten Zeit ganze Arbeit geleistet!

Nachdem sich verschiedene """Betreibergesellschaften""" in den letzten 20 Jahren an der Bahnstrecke der ehemaligen Kohlenfernbahn zwischen Oranienbaum und Ferropolis erfolglos versucht haben, zuletzt sogar mit dem Plan bewaffnet in diesem Stellwerk eine kleine gastronomische Einrichtung zu etablieren, ist nun auch hier wohl der völlige Verfall der Anlagen preisgegeben!

Nun denn, sei es drum!
Sollen im Anschluß ein paar Aufnahmen vom heutigen Zustand  - Stand vom 31. August 2014 bei der kompletten Ausmessung dieser Anlage des Stw 06 aufgenommen - folgen, um dem Interessierten gleichzeitig zum geplanten Modellbau das Stellwerk etwas näher zu bringen:



Dieses Gebäude wurde in den 1960er Jahren zum größten Teil aus massiven Spannbeton - Fertigelementen mit einigen Ziegelstein - Ausfachungen in den Wänden erbaut, dass flache absolut in planer Ebene vorhandene Dach besteht aus einer im Ganzen aufgesetzten Betonplatte - ergo ein Bau für die Ewigkeit!
Die in relativ großer Anzahl eingebauten Fenster sind in nur drei verschiedenen einheitlichen Größen nach damaliger TGL Norm hergestellt, einzig das nachträglich eingebaute Toilettenfenster im Erdgeschoß neben der Eingangstür zum Dienstbereich besitzt ein abweichendes Maß.
Auch die beiden aus Stahlblech erstellten Außentüren welche heute komplett demontiert sind, bestehen einheitlichen Maßes.
Die Grundfläche des Stellwerk ist absolut quadratisch bei einem Maß von 7,50 Meter, wobei das Dach allseitig 1,00 Meter übersteht.
Die komplette Höhe des Bau beträgt 9,00 Meter.
So ist es wohl relativ ohne großen Aufwand betreiben zu müssen möglich, das Stellwerk in einem vorbildgetreuen dabei aber nicht puristisch exaktem Modell zu erstellen.
Das Material wird zum größten Teil aus Polystyrol Platten verschiedener Stärken von Evergreen erstellt, welche ich schon seit Jahren von früheren erstellten Gebäuden im Fundus zu liegen habe.

Sonntag, 7. Juli 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge VI





Unweit der von mir auf dem Modul beabsichtigten Nachbildung eines dem Vorbild bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn geschlossenen Abzweig Schwellenplatz steht ein eher unscheinbares kleines Gebäude einer nun schon lange Zeit geschlossener und seit einigen Jahren verschwundener LPG Tierproduktion zuzuordnend.
Dieser kleine einem Schuppen ähnliche Bau hatte seiner Zeit die Aufgabe, bei der Mast verendete Tiere welche im speziellen Schweine waren, diese bis zum Abtransport zum Abdecker aufzubewahren und zu lagern.
Der Abtransport lag gewöhnlich nach meinen gewonnenen Erkenntnissen im Regelfall bei zwei Mal in der Woche, wobei es im Sommer bei höheren Außentemperaturen auch durchaus öfter geschah.
Abtransportiert wurden diese Kadaver von speziellen Lastkraftwagen die für diese Aufgabe hergerichtet waren.
Da dieser kleine Bau recht prägnant auch noch in seinem heutigen Zustand ist, soll er auch im Modell entstehen.



Die Vorderansicht zeigt ein schlicht verbrettertes schwebendes Tor mit seiner Laufschiene, dass den eigentlichen Lagerraum für die Tiere abschließt.
Eine kleine ebenfalls schlicht aus Holzbretter gebaute Eingangstür führte im inneren in einen kleinen Raum in dem diverse Chemikalien und ungelöschter Kalk zur Reinigung des Lagerraum lagerten und die Wasserentnahme für dieses Tätigkeit installiert war. Diese Reinigung, Desinfektion und gründlichem ausspritzen mit Wasser fand nach jedem Abtransport der verendeten Tiere regelmäßig statt.
Weiter im folgenden eine kurze Beschreibung der in verschiedenen Außen - und Innenansichten der Abdeckhalle, wie dieses Gebäude umgangssprachlich genannt worden ist: