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Posts mit dem Label alle Triebfahzeugumbauten auf einen Blick werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 18. Januar 2018
Ein ASF EL 16 Modell mit wahrlich traumhaftem Antrieb von Schlosser
Im Herbst letzten Jahres konnte ich durch reinen Zufall für einen sehr vernünftigen Preis ein für mich persönlich schönes Kleinod in Form eines ASF EL 16 Akkuschleppfahrzeug käuflich erwerben.
Bei diesem Modell handelt es sich nicht um ein geläufiges Produkt von Rivarossi, wobei es qualitativ mit jenem ASF von Rivarossi auch absolut nicht vergleichbar ist, sondern um ein - besser gesagt zwei!! - Kleinserien Bausätze von Schlosser Modellbau.
So besteht dieses Modell von Schlosser zum einen aus dem wohl bekannten Ätzblech zum erstellen der Aufbauten, ergo des kompletten Gehäuse inklusive der äußeren Fahrwerkbauteile, und zum anderen, um das eigentliche schon legendäre Fahrwerk / den Antrieb mit der riesengroßen Schwungscheibe nebst Pendelachse, welches in Falttechnik erstellt ebenfalls von einem Messingätzblech stammt.
Dieses Blech! und auch der Antrieb?? wurden einmal auch von Gerd Kuswa angeboten
Die beiden Bausätze, ergo Gehäuse und Fahrwerk / Antrieb hat der Erbauer dieses Modell sehr sorgfältig erstellt.
Das analoge Modell läuft traumhaft gut, mit Fahrstrom aus einem 9V Blockakku gespeist, fährt es im Vmax - Geschwindigkeitsbereich seine Vorbildes (ca. 6 km/h) butterbutterweich und absolut gleichmäßig, Dank seiner überdimensionierten Schwungscheibe mit einem seidenweichen Auslauf aus diesem wohl eher Krichgang bei Stromunterbrechung von ca. 5 cm! Dabei liefert natürlich die Pendelachse ihr übriges zum gelingen der phantastischen Fahreigenschaften dieses winzigen Gefährt.
Leider ist genau dieser Bausatz des feinen effizienten Antriebes schon seit geraumer Zeit nicht mehr erhältlich, ob es nochmal eine neue Auflage geben wird, steht in den Sternen!
Dienstag, 25. Oktober 2016
Die BR 58.30 Reko DR (IV) von Gützold mit ZIMO / Henning Sound - Projekt
Auch wenn ich im Moment keine Basteleien für mich persönlich ausführe weil ich neben anderen wichtigen Dingen auch bei einem Freund damit beschäftigt bin, mit ihm zusammen seine Zeuke und Liebmann / Stadtilm Spur 0 Segmentanlage für eine bevorstehende Ausstellung fit zu machen, habe ich mir *zum Ausgleich* momentan entgehender eigener Bastelfreunden eine neue Hardware in Form der Gützold 58.30 mit T 28 Tender und implantierten Henning Sound zu einem "fürstlich" reduzierten Preis gegenüber ehemaligem EVP bei Spielemax gegönnt.
Auf eine analoge Ausführung der Reko 58er mit T 28 Bunker war ich schon seit ihrem erscheinen am Markt scharf , bei einem bei Spielemax ausgerufenen Preis von knapp über 400 Euro inklusive des Henning Sound gab es für mich kein halten mehr.
Wie es der Kollege Jörg (Nick: Posten 15) im DSO - Forum zur Gützold 50.30 Reko schon geschrieben hatte, - dass Modell als solches ist jeden Cent wert!
Der Sound ist, wenn man schon einiges im laufe der Zeit an Soundmodellen aber auch Original mit ESU Digitalsound bestückte Modelle etc., gehört hat und so wie ich selbst wirklich nicht sehr begeistert von dieser quäkerei bis dato war, hier in diesem Fall eine wirkliche (Henning-) Offenbarung! Natürlich soll man dabei immer die Größe der Modelle im Maßstab 1 : 87 vor Augen halten und was technisch und akustisch damit machbar ist, so ist das komplette ZIMO / Henning Soundprojekt meiner Meinung nach gemessen, eine wahre Klasse für sich!!
Ein paar kleinere Fehler am Modell selbst wie etwa schiefe Aufstiegsleitern zum Führerstand zB., lassen sich leicht beheben, mit bei
Die Fahreigenschaften sind mit dem beweglichen Innentriebwerk wirklich 1. Klasse und schön anzuschauen, der Motor im Tender summt zwar etwas zu Laut, dieses Geräusch geht aber beim fahren mit Sound völlig unter und stört dabei nicht weiter.
Eine Faulhaber - Motorisierung wird dann auch in nächster Zeit folgen.
Wenn ich dabei an meine mehr als 20 Jahre alte noch immer analoge Roco 50er mit starrem aus einem Guß bestehenden Tenderfahrwerk und deren Fahreigenschaften, obwohl mit Faulhaber und Weinert RP 25 Neusilber - Radsatz komplett ausgerüstet denke, und trotzdem die 50er Modelle damals noch richtig gut von ROCO produziert worden sind, liegen nicht nur kleine Welten zu Gunsten des Gützold Modell zwischen beiden Lokomotiven ... und im Vergleich zur Roco BR 50 aus der Produktion der letzten Jahre einmal ganz zu schweigen.
Ich für meinen Teil bin sehr zufrieden mit diesem schönen Modell von Gützold und demnächst kommt ja die 52.80 von Gützold - auch mit ZIMO Henning Soundprojekt auf den Markt ...
Dienstag, 7. Juni 2016
Tillig Triebwagen VT 135 109 DR Epoche IIIa - ein "Russe" in Grün als Sondermodell bei *Spielemax* erhältlich
Ein kurzer Besuch eines Freundes brachte am vergangenen Wochenende mir die Bekanntschaft des Modell eines Triebwagen VT 135 von Tillig in einer Beschriftung und Lackierung, welche ich so in der Art und Weise bis dato noch nicht kannte!
Das Fahrzeug selbst wurde von Tillig als Sondermodell in seiner grünen Lackierung für die Spielwarenkette *Spielemax* produziert und zur Zeit zumindest Online zu einem sehr lukrativen (Rabatt-) Preis angeboten.
Der Triebwagen ist beschriftet mit "DR USSR - Zone", ergo für einen Zeitraum der sehr frühen Epoche IIIa von 1948 bis ca. 1952 / 53. Nach der weiteren Beschriftung am Modell und meinem Informationsstand handelt es sich bei dessen Vorbild um den VT 135 109, der zu jener Zeit in einer grünen Farbgebung im Dresdner Triebwagen - Bw Pieschen beheimatet und im Betrieb gestanden haben soll.
Mindestens ein weiterer grüner VT 135 mit der DR Nummer 062 USSR - Zone ist vom Dresdener Lokführer und Eisenbahnfotograf Georg Otte der im BW Dr. - Pieschen tätig war auf Zelluloid gebannt und dokumentiert.
Mein Freund nun hat sich genau diesen Triebwagen mit Freude käuflich erworben, ist er ua. doch schon seit einiger Zeit auf ein paar kleinen Modulen (Westentaschen - Bauart) in 1 : 87 eifriger Betriebsbahner der frühen Epoche IIIa USSR - Zone.
Vielleicht sollte man von dieser eher ungewöhnlichen kleinen Anlage mal berichten.
So steht nun das TW - Prachtstück im Haltepunkt ""Grube Hermine"" auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 am Behelfsbahnsteig zur ersten Ansicht wie er aus der Schachtel kommt bei mir, ohne ihn vorher mit den dem Modell werksseitig beigefügten Zurüstteilen wie Handstangen, Griffe und Scheibenwischer ausgerüstet zu haben.
Die Technik usw. ist am Modell natürlich komplett den bekannten anderen Varianten des Tillig's VT 135 identisch, daran hat sich an diesem Modell nichts geändert.
Einige "Kleinigkeiten" nun sollten nach meines Freundes Wunsch am Modell noch ausgewechselt bzw. angebaut werden. Das beantwortet ganz nebenbei einmal wieder eine an meine Person oft gestellt Frage, warum ich mit meinem eigenen Kram beim basteln nicht so richtig in die Gänge komme!
Der Wunsch der paar Eingriffe ist einmal wieder an meine Person gerichtet und natürlich und selbstverständlich besser gestern als heute fertig zu stellen.
Die Wunschliste ...
Sonntag, 17. Januar 2016
Weinert Modellbau Elna Dampflok - Modelle der DR und ein großer Bilderbogen vieler verschiedener Modelle im Einsatz
Ein lieber mir schon viele Jahre bekannter Kollege und Eisenbahn Modellbauer rief mich dieser Tage an und unterbreitete mir das ungemein verführerische Angebot, aus seiner sehr umfangreichen Sammlung noch ungebauter Weinert Bausätze drei Exemplare verschiedener Typen Elna - Modelle zu einem wirklich guten Freundschaftspreis käuflich zu erwerben.
Im Detail handelt es sich um 2 Stück 1C Typ 5 Modelle welche an den Radsätzen von H. Graeler schon zu 1 x RP 25 / 88fine und 1 x H0 Pur bearbeitet worden sind.
Der dritte Bausatz im Konvolut einer Elna Typ 6 besitzt noch den originalen RP 25 / 110 Radsatz. Alle drei Bausätze sind natürlich mit Faulhaber Motore ausgestattet.
Obwohl ich ein Modell einer Weinert Elna zur Zeit absolut nicht auf dem Schirm habe, werde ich natürlich dem Angebot in der kommenden Woche sehr freudig Folge leisten. Nun gut, gleich drei Bausätze auf einen Streich zu erwerben ist wohl schon etwas verrückt, aber was man hat ...
Um mir ein wenig die Modelle fein gebauter Elna Lokomotiven in DR Ausführung der Epoche III in Vorfreude zu Gemüte zu führen, habe ich in meinen Bildarchiven so einige Aufnahmen vorzüglicher Modelle von Kollegen zumeist bei Fremotreffen und Ausstellungen aufgenommen gefunden und mir beim betrachten nun frivol gedacht, einige davon welche ich zum Teil schon einmal in den letzten Jahren hier im Blog eingestellt hatte nochmals gebündelt zu veröffentlichen, denn vielleicht erfreut sich auch der eine oder andere Leser an diesen schönen Modellen.
Die ersten beiden Bilder zeigen das Modell einer 1 C Typ 5 Elna gebaut und im Besitz von Sven Meyer zu sehen auf seiner wunderbaren Segmentanlage des Bahnhof Glesien an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn gelegen.
Die weiteren dann folgenden Bilder sind bei H0fine DR Epoche III Fremo - Treffen in Ziesar / Brandenburg in verschiedenen Jahren aufgenommen.
Ohne weiterer Worte von mir nun viel Spaß beim anschauen der Modelle!
Dienstag, 18. August 2015
Meine V 60 D / BR 106 DR von Gützold - der Umbau geht nach einer längeren Pause demnächst weiter!!
Ich hätte ja nicht im Traume gedacht, dass der Umbau und die verschiedenen (begonnenen) Verfeinerungen an meiner V 60 D / BR 106 von Gützold eine doch recht große positive Resonanz bei vielen Besuchern und Lesern des Blog hervor rufen würde.
Das Projekt welches ich schon im Jahr 2009 still und leise begonnen und dann ab 2012 auch hier im Blog gestartet hatte, wurde mit vielen Mails und freundlichen Worten, aber auch guten Tips und wertvollen Hinweisen von den (nicht nur) an diesem Thema interessierten Kollegen und Lesern an mich begleitet, in letzter Zeit zudem auch häufiger mit der Anfrage, ob ich wohl keine Lust mehr an der Lokomotive hätte oder warum es mit den Basteleien nicht weiter gehe.
Der Grund der langen Pause ist eigentlich ganz simpel!
Ich war mir zunehmend nicht klar, wie weit ich mit diesem Modell - im Bild oben der Zustand zum Zeitpunkt der Baupause - eigentlich gehen sollte.
Donnerstag, 11. Juni 2015
Die preußische T 3 von Fleischmann - die Auswahl einer ehemaligen Vorbildlok zum Umbau nebst neue maßstäbliche Bauteile von D.I.T. - Modell
Vor gut einem Jahr berichtete ich in einem Beitrag hier im Blog vom Fleischmann Modell der BR 89.70 -75 pr. T3 und meinen Gedankenspielen in groben Zügen zu ersten Umbaumaßnahmen an dieser Lokomotive.
Mittlerweile habe ich mir ein konkretes Vorbild dieser Baureihe für den Umbau ausgewählt, einige mehr und weniger aussagekräftige Bilder verschiedener Ansichten dieser Vorbildmaschine in den Epochen II DRG und III DR entstanden beschafft und nach diesen Vorlagen schon diverse verschiedene Kleinteile in Messingguß etc. von Weinert und Reitz Modellbau besorgt.
Es handelt sich bei meinem nun gewählten Vorbild um die ehemalige bei Hagans in Erfurt 1904 nach Musterblatt M III - 4p als verstärkte preußische T 3 gebaute ehemalige Lok 7 der Dessau - Wörlitzer Eisenbahn (DWE).
In Dienst gestellt wurde sie 1904 bei der KPEV als "Halle 6201", bekam in den 1920 Jahren bei der DRG die Bezeichnung "89 7464" und gelangte am 29. März 1936 zur Dessau - Wörlitzer Eisenbahn (DWE) bei der sie als Lok 7 ca. 14 Jahre fuhr.Nach dem II. WK bei der DR in Dessau bis 1950 verblieben, wurde sie dann als "89 6205" eingereiht und oft um stationiert bis sie nochmals kurzzeitig um 1960 im Dienst auf den Gleisen der Dessau - Wörlitzer Eisenbahn stand.
Detaillierte Einzelheiten zu dieser Lokomotive einer preußischen T 3 nebst Aufnahmen sind im Buch über die Dessau - Wörlitzer Eisenbahn, erschienen im Jahr 2014 im Ludger Kenning Verlag zu finden, dieses Buch ich hier im Blog mit meinen persönlichen Eindrücken nebst einem kleinen passenden Videolink zu dieser Eisenbahnstrecke auch vorgestellt hatte.
Dienstag, 24. März 2015
Das H0 Dampflokmodell der 89 6601 DR Bauart "Krupp Industrietyp Hannibal" aus einem Gehäusebausatz von Makette von Sven Meyer gebaut
Wenn ich alle der wunderbaren Eigenbauten, Umbauten und Verfeinerungen allein an Lokomotive- und Wagenmodellen in Normal- und Schmalspur im Maßstab 1 : 87 von Sven Meyer hier im Blog ansprechen würde, hätte ich wohl einige Monate tagtäglich zu tun, um einen halbwegs ordentlichen Überblick seines Eisenbahn - Modellbauschaffens zu erreichen. Dabei würden zudem noch seine weiteren Projekte beim Gebäudeselbstbau nach Vorbild, Gleis- und Weichenbau etc gar nicht angesprochen sein!
Bestes Beispiel welches von mir persönlich sofort zu nennen wäre stellt sein im völligen Eigenbau entstandener Segmentbahnhof ""Glesien"" dar, von diesem ich hier im Blog ausführlich vor gut einem Jahr in Wort und Bild berichtet habe.

Ich für meine Person bin jedes mal auf's neuste fasziniert, stellt er eines seiner gerade fertig gewordenen Projekte vor.
Bei seinen Projekten legt er zudem eine Produktivität an den Tag, von welcher in Punkto großer Quantität mit gleichzeitig hoher Qualität nicht nur ich zu träumen wage!
So hatte Sven zB. vor etwa 3 Jahren das Dampflokmodell einer ""Krupp Hannibal"", einer ehemaligen Zechenlokomotive, entstanden aus einem Umbausatz von Makette und der Verwendung eines Industriefahrwerkes der BR 89 DB - bitte nicht mit der preußische T 3 89.70 verwechseln - von Fleischmann fertiggestellt und vorgestellt, dieses tolle Modell einer Werksbahnlokomotive ich mir immer mal wieder auf Bildern anschauen muß.
So schlummert solch ein gleicher Umbausatz den ich mir nach Sven's Vorstellung des Modell der Hannibal 89 6601 gleich besorgte, seit gut 3 Jahren auch in einer meiner Schubladen bis er denn - so hoffe ich - von mir einmal gebaut werden wird.
Wer sich für einen kleinen Überblick des zur Zeit von Makette noch lieferbaren Umbausatz interessiert, dem sei die bebilderte Bauanleitung auf der HP von Makette hier als Pdf zum downloaden empfohlen. Dort wird nicht nur der Bau des Gehäuse sondern auch die Angleichung des Fleischmann - Fahrwerk an jenes detailliert und gut nachvollziehbar beschrieben.
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| Alle Rechte der Abbildung by Sven Meyer |
Die Lokführerseite des Modell der 89 6601 DR.
Als Fotovorlage zum Bau dieser Lok diente dem Sven "nur" ein Bild aus der "6000er" Bibel vom EK-Verlag in jenem die nach 1945 bei der Deutschen Reichsbahn der DDR verbliebene Hannibal 89 6601 gezeigt wird.
Ein paar Informationen zum Vorbild dieser bei der DR in der DDR verbliebenen Hannibal sind vielleicht ganz interessant zu wissen:
Montag, 12. Januar 2015
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA und eine Erinnerung an dieses Projekt
Am vergangenen Wochenende haben mich Kollegen beim Stammtisch mit der Frage konfrontiert, wie es denn eigentlich nun mit dem Umbau der BRAWA Kö II steht.Was soll ich sagen, zur Zeit ruht das ganze Projekt nachdem ich einen Faulhabermotor mit guter Schwungmasse eingebaut habe aber trotzdem noch nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis bzw. den Laufeigenschaften bin.
Diese Unzufriedenheit bezieht sich derweil nicht auf den Glockenankermotor selbst der seidenweich schnurrt, sondern es bezieht sich auf die erste Stufe des Motor folgenden Getriebes der Kleinlokomotive und dessen Untersetzung zuzüglich einem verwendbaren guten Digitaldecoder.
Dieser Decoder soll im Motorvorbau direkt über dem Motor liegend installiert werden, obwohl in diesem Bereich kaum Platz, gibt es dennoch einen Decoder am Markt welcher für diese Maßnahme gut geeignet ist.
Um aber etwas Sicherheit gegenüber dem Decoder zu haben, möchte ich die Innenseite des Vorbau oben um ca. 0,4 - 0,5 mm fachgerecht von einem Freund ausgefräst bekommen.
Genau dazu bin ich / sind wir aber noch nicht gekommen.
...und es gibt noch einen weiteren triftigen Grund für die Verzögerung am Projekt ...
Montag, 10. November 2014
Die V 15 / V 23 DR von BRAWA - ein kleines der Bauart falsches Detail am Vorbau wird abgeändert
Ein kleiner einfacher Umbau am Modell der V 23 DR von BRAWA, welche der Vorbild - Bauart im eigentlichen Sinne einem Modell der V 22 DR denn einer V 23 DR entspricht, soll dem bearbeiten weiterer Details der Lokomotiven des Vorbild entsprechen.
Dazu zählt zB. die in einer Tür auf der rechten Seite des Vorbau eingelassene runde Öffnung (roter Pfeil), welche bei der V 15 DR als Frischluftansaugöffnung für den Ölbadluftfilter des 180 PS Dieselmotor fungiert.
Dieser lag bei der V 15 DR über dem Motor angeordnet und installiert.
Ab dem Baulos der mit 220 PS stärkeren V 18 DR wurde der Ölbadluftfilter aus seiner Lage oberhalb des Motor herunter weiter nach vorn vor den Motor installiert. Der Grund dafür war ua., dass der Motor der V 18 DR 40 PS mehr Leistung als sein Vorgänger besaß und deshalb auch ein Mehr an Verbrennungsluft benötigte, was wiederum die Verwendung einen größeren Ölbadluftfilter nach sich zog und dieser dem nun mangelndem Platz gemäß nicht mehr am ursprünglichen Ort über dem Motor installiert werden konnte.
Die am neuen Standort des Ölbadluftfilter benötigte Frischluft wurde durch in eine Tür auf der linken Seite eingebrachte(n) Öffnung(en) angesaugt.
BRAWA hingegen hat diesen geschilderten Umstand am Modell der V 23 DR leider nicht berücksichtigt, man behielt einfach den Vorbau der bekannten V 15 DR fälschlicher Weise an diesem Modell der V 23 DR bei!
So muß nun durch einen kleinen Eingriff des verschließen der Öffnung der Frischluftansaugung in Eigenregie Abhilfe geschaffen werden!
Dieser Mangel soll nun im folgenden unter anderen mit der Beantwortung der Frage des einzusetzenden Material für diese Aufgabe abgestellt werden:
Sonntag, 14. September 2014
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 13. Etappe und ein großes Hallalli für die finalen Arbeiten am Modell
Das Projekt des Umbau und Verfeinerung der Kö II von BRAWA meines Enkel hat eine ganze Weile geruht, nun soll es wieder "erweckt" werden um endlich in absehbarer Zeit mit diesem Modell fertig zu werden.
Zur Erinnerung an diese Kö II im Umbau zur Ursprungsausführung möchte ich auf die schon realisierten und hier im Blog in ein paar Beiträgen dokumentierten Beiträge verweisen.
Mittlerweile hat mein Enkel der zur Zeit mitunter ganz andere Interessen hegt - die Mädels werden nun langsam interessant - zu seinem Geburtstag die Kö II der DR Epoche III von Lenz geschenkt bekommen, mit dieser er sich auch recht intensiv auseinander setzt und beschäftigt.
Da das Projekt der BRAWA Kö II nun schon mindestens 18 Monate "dahin plätschert" und er natürlich sein Fahrzeug längst vermißt, hatte ich ihm zum Ausgleich die Lenz'sche Kö II auf sein Gleis gestellt. Diese besitzt ja bekannter Weise Digitalkupplungen, welche einen Mehrwert am Spiel erzeugen sollen!
Nun denn, heute möchte ich den "Zweiten Startschuß" der nun folgenden Schlußetappe meiner Arbeiten am Kö II Modell mit einem kurzen Überblick in Wort und Bild des derzeitigen Fertigungsstandes einläuten, auch um mich selbst noch etwas mehr für dieses Vorhaben zu motivieren.
Etwas nackt schaut sie noch aus, dies wird sich aber schon bald ändern.
Die beiden noch fehlenden Trittbretter an den Seiten der Kö II sollen gemäß dem Vorbild mit Echtholz - Bohlen ausgeführt werden, welche wiederum unterhalb der Tritte mit Messing - Winkelprofilen am Außenrahmen befestigt werden sollen.
Zuvor müssen ein paar Niete und Mutterbolzen SW 0,5 mm im Außenrahmen eingebracht werden.
Die Deckel für die beidseitigen Batteriekasten sind nun in nochmals unter Einsatz dünnerem 0,05 mm starkem Messingblech überarbeiteter Form aufzubringen und mit feinen Handgriffen zu versehen.
Einige Details zeigen das folgende Werksfoto einer Kö II in Ursprungsausführung von Krauss Maffei, wobei diese der Henschel Kö II weitgehend identisch sind.
Montag, 16. Juni 2014
Die V 15 / V 23 der DR von BRAWA und der (große!) Ärger im Fahrbetrieb mit einem fabrikneuen Modell aus China
Beim ersten Probelauf eines Lokomotivmodell über die beiden mit dem Umbau fertig gestellten und verlegten Weinert Weichen auf dem Westentaschen Modul benutze ich zu diesem Zweck bewußt ein Fahrzeug mit NEM Radsätzen.
Meine Wahl fiel dabei auf die in meiner Sammlung noch mit originalem Fahrwerk nach NEM 310 befindlichen Zustand der vor einigen Monaten hier im Blog behandelten BR V 23 von BRAWA.
Nachdem nun das bis dato nur auf einem Stück Tillig Elite Flexgleis zur Probe betriebene Modell auf dem Westentaschen Modul aufgegleist war, bekam es etwas Fahrstrom und fuhr in gemächlicher Geschwindigkeit los.
Die Fahrt verlief auch ganz gut - bis zur nächsten Weiche und deren Herzstück!Dort im Herzstück nämlich bockte die Lokomotive auf einmal wie ein störrischer mexikanischer Esel - frei nach der Beschreibung B. Traven's in seinen Romanen - stieg förmlich im Bereich der Herzstückspitzen ca. 1,00 mm in die Höhe und plumste danach außerhalb diesen Bereiches wieder auf den Schienenkopf auf oder "kletterte" auf die Flügelschiene und entgleiste sogar, so die Lok aus der Richtung Weichenzungen kam.
Dies wiederholte sich parallel auch in der zweiten auf dem Modul installierten Weiche!
Mein erster Gedanke war natürlich der, was für einen Mist ich denn nun wieder an den beiden Weichen durch meine Umbauten verzapft habe.
Nun denn, Fühllehre und Messschieber zur Hand und den Bereich der Herzstücke und Radlenker nochmals genau vermessen - und keinen Fehler oder relevante Maßabweichungen gefunden.
Daraufhin wurde ein mit NEM Radsätzen bestückter nagelneuer Güterwagen auf das Gleis gestellt und lief ohne Zwischenfälle zu verursachen durch diesem Bereich der Weichen.
Das Bild zeigt sehr anschaulich das Fiasko der Lok wenn sie aus dem Bereich der Weichenzungen kommend in das Herzstück einfuhr.
Nun konnte "nur noch" ein sorgfältiges vermessen des Radsatzinnenmaßes der beiden Achsen Klarheit zu diesem Mißstand bringen.
Sollte an einem fabrikneuen Modell von BRAWA dieses Maß nicht korrekt eingestellt sein?
Die Aufklärung hierzu folgt nun auf dem Fuß:
Donnerstag, 1. Mai 2014
Das Modell der preußischen T 3 von Fleischmann und meine Neuentdeckung einer alten Liebe
Bei der Beschäftigung mit den Westentaschen Modulen für meinen Kollegen ist mir bei ihm in seiner kleinen Sammlung an Fahrzeugen eine preußische T 3 von Fleischmann im Originalzustand aufgefallen und sehr ans Herz gewachsen.
Nun ist mir dieses Modell natürlich schon lange Zeit bekannt, auch besaß ich selbst einmal solch ein Modell, was ich dann aber vor längerer Zeit bei einer Sammlungs - Bereinigung wieder abgegeben hatte.
Dieses Modell des Kollegen in meiner Hand öffnete mir unweigerlich aufs neue das Herz für diese Baureihe.
Hinzu oder besser gesagt in meinem Fall "erschwerend" kommt zudem noch, dass mir ein netter Eisenbahn Modellbau Kollege vor kurzer Zeit einige Bilder seiner wirklich aller bestens und nach realen Vorbildern der DR umgebauten und verfeinerten Modelle der pr. T 3 zukommen ließ, welche mir bei der öfteren Betrachtung sehr ans Herz gehen.
Es darf nun gesagt werden, dass der berühmte Funke auf mich übersprang und ein Modell der pr. T 3 wieder in meinem Besitz sein sollte.
Das "obskure Objekt meiner neuerlichen Begierde" ist mir freundlicher Weise von meinem lieben Kollegen als kleine "Aufwandsentschädigung" für meine Arbeiten mit ihm an seinen Modulen angeboten wurden. Ob ich dieses Angebot von ihm annehmen werde kann ich noch nicht sagen, wollte ich ihm doch nur zu seiner Eisenbahn verhelfen, natürlich nicht ohne etwas Eigennutz da mir dabei die intensive Beschäftigung mit Rolf seinem Gleis doch sehr gelegen kommt.
Selbstverständlich begann ich nun mich mit einem Fleischmann - Modell der pr. T 3 theoretisch zu beschäftigen.
Neben einiger Literatur, zB. das vor nunmehr 30 Jahren im Ek Verlag Freiburg erschienene Buch zu dieser Baureihe, existieren im www zum Thema pr. T 3 Vorbild und Modell etliche gute Seiten, allen voran darf dabei Klaus Dieter Tröger mit seiner Homepage zur pr. T 3 - Vorbild und Modell beinhaltenden riesigen Sammlung von Informationen und Bilder vieler Modelle in mehreren Baugrößen genannt werden. Diese Seiten stellen wohl ein "muß" für den Freund dieser kleinen C - Kuppler dar!
Aber auch weitere meines erachten sehr gute Quellen sind erwähnenswert, neben ein paar Gedanken von mir zu einem ""eventuellen kleinen Umbau"" einer Fleischmann pr. T 3 in ein konkretes ehemals existierende Vorbild wie ich es im folgenden kurz anreißen möchte:
Donnerstag, 3. April 2014
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 12. Etappe - und die Original H0 Pur Speichen - Radsätze für die Kö II
Nun liegen sie endlich auf meinem Arbeitstisch, die schönen neuen und maßstäblichen nach H0pur Norm gefertigten exakt 8 - Speichen zählenden Radsätze aus der Werkstatt Holger Graeler für die alte Kö II von BRAWA meines Enkel.Sollte sich nun der eine oder andere regelmäßige Besucher meines Blog mit vollem Recht etwas "wundern", dass es nun (doch) entgegen meiner bisherigen Pläne und Beschreibungen Radsätze im H0pur Standard sind, welche ich hier zu liegen habe und nicht solche in der RP 25 / 88 Norm wie vorerst für die im Umbau befindliche Kö II vorgesehen, so darf ich hier auch gleich "Entwarnung" geben.
Der Plan zur Austattung des Modell mit RP 25 Radsätzen hat nach wie vor seine Gültigkeit, es werden solche selbigen maßstäblichen Speichenräder mit RP 25 / 88 fine Profil bei einer Breite von 2,2 mm sein, welche in die Kö II letztendlich implantiert werden und zur Zeit schon in Arbeit sind.
Da ich aber schon vor einiger Zeit beschlossen hatte, von einem komplett neu erstellten Fahrwerk gefertigt von Holger Graeler für das Fahrzeug abzusehen, sondern "nur" einen Glockenankermotor nebst den neuen Radsätzen einzubauen, kam ich auf die Idee mit diesem Modell eine art Zwitter zu schaffen, soll heißen, dass je nach späterem Gebrauch der kleinen Maschine entweder Radsätze nach RP 25 / 88 oder diese nach H0pur Standard eingebaut und auf dem jeweiligen Gleis Verwendung finden.
Ein Wechsel der Radsätze untereinander ist bei Bedarf schnell vollbracht, so kann auch ich mich mit dieser Kö II nach Bedarf auf meinen H0pur Gleisen etwas vergnügen.
Eingebaut in die BRAWA Kö II zeigt sich nun dieses Bild mit den neuen H0pur Speichenradsätzen.
Einen Probelauf konnte ich noch nicht absolvieren, denn noch steht das Modell ohne Motor auf dem Gleis.
Der schöne Anblick mit den maßstäblichen Spurkräzen und den starken Räderbünden entschädigt mich aber (zur Zeit) voll und ganz.
Nach dem abtragen der Ballastgewichte unter den Batteriekästen, wurden dem Vorbild gemäß wie es im Bild rechts ersichtlich ist, beidseitig die kleinen Durchbrüche im Rahmen gefertigt und die Abstützungen der Batteriekästen, hergestellt aus 0,3 mm starkem Messingblech angebracht.Das Achslager inklusive Federpaket ist hier mit etwas UHU Alleskleber / Azeton an den Rahmen geheftet, leider nicht ganz exakt horizontal, sodass hier unter den Teilen keine einheitliche Linie zu erkennen ist.
Zum Bild selbst:
diese Makroaufnahme ist mir leider einmal wieder "etwas misslungen", es zeigt das Modell in einem leicht "Bananenförmigen" Bild und etwas verschobenen Positionen der Bauteile an den Seiten, erkennbar auch am konkav durchbogenen Gleis. Ich werde wohl nie ein "richtiger" Fotograf werden.
Wie schaut nun der Unterschied zwischen den originalen NEM - Scheibenräder von BRAWA und jenen aus Neusilber gefertigten 1,55 mm breiten Speichenräder im Bild aus, dass möchte ich im folgenden zeigen:
Montag, 3. März 2014
Die V 15 / V 23 der DR von BRAWA und ein paar kleine Schönheitsoperationen an diesem Modell - die Kuppelstangen nebst dem Austausch der Kurbelbolzen
Vor einigen Jahren hatte ich zu einem Weihnachtsfest meinem Enkel ein Modell der BR V 23 DR von BRAWA in der Epoche 3 geschenkt.
Wie es der Zufall so spielt, ist mir dieses Modell vor einigen Wochen wieder "unter die Augen" gekommen.
Beim Anblick dieser Lokomotive fiel mir dann angenehm auf, dass trotz intensivem spielen mit der nach seiner Aussage 2. Lieblingslok in seinem Betriebspark doch recht wenig Blessuren vorhanden sind.
Dies verwundert mich schon und nicht nur ein wenig, ist dieses Modell doch relativ anfällig für Beschädigungen geschuldet diverser sehr feiner Anbauteile als da wären die Bahn- / Schienenräumer, die Dachhaken am Führerhaus, die prägnanten Rangiergriffe an den vorderen Scheinwerfern um nur einige Details zu nennen.
Besitzer eines solchen Modell werden mir sicherlich dabei recht geben wenn ich nun behaupte, dass auch Erwachsenen und gestandenen Modellbahner sehr schnell einmal das eine oder andere der aufgezählten Anbauteile abtrünnig wird.
So liegt der Schaden - wenn man es so nennen kann - an meines Enkel Modell der V 23 DR doch noch im Rahmen.
Nun könnte man zum Austausch der defekten Bauteile direkt bei BRAWA laut beigefügter Ersatzteilliste in der Verpackung neue Teile zum Austausch kaufen - könnte man - ich möchte aber doch den Weg der Reparatur mit eigenen Mitteln gehen.
Davon aber später mehr.
Mein eigentlicher Plan an und mit dieser Lokomotive ist vorerst aber ein ganz anderer!
Schon vor einiger Zeit bin ich auf exorbitant schöne und zugleich maßstäbliche Kurbel - Bolzen für die Treibstangen an der BRAWA V 15 / V 23 DR aufmerksam geworden, welche die originalen und sehr klobigen Sechskantschrauben zur Befestigung der Treibstangen an der Antriebswelle und den Rädern
wohltuend für das Auge ersetzen.
Diese feinen aus Neusilber bestehenden Kurbelbolzen stammen aus der Werkstatt von Günther Weimann und sind in verschiedenen Größen und Durchmesser auch für andere mit Treibstangen versehene Lokomotiven zum Austausch der jeweiligen originalen "Schrauben" erhältlich.So habe ich mir nun einen Satz von 6 Stück solcher Kurbelbolzen nebst einem für den Anbau unbedingt nötigen kleinen Spezialwerkzeug besorgt.
Im nebenstehenden Bild ist der Originalzustand an der Lokomotive erkennbar, die klobigen Schrauben und auch die in ihrer Farbgebung doch recht "Spielzeughaft" wirkende Treibstange.
Beides soll nun geändert werden!
Das Bild zeigt nun eine farblich überarbeitete Treibstange ohne ihr noch später hinzukommenden letzten Finish und gleichwohl die neuen Kurbelbolzen im derzeitigen Zustand.
Nicht so schön ist dabei die originale chinesische Lackierung der Räder anzusehen, ohne Grundierung der Metallradsätze ist eine große Masse von Farbe / Lack aufgetragen, die nun stetig am abblättern ist.
Das sollte dann später wohl auch noch geändert werden wobei ich schon dahin tendiere, die Radsätze gleich auf RP 25 / 88 H0fine Norm zu ändern.
Dies soll aber noch Zukunftsmusik sein, noch muß ich mich wohl erst einmal um die Fertigstellung einiger anderer in Arbeit befindlichen Projekte kümmern!!
Nun zu den einzelnen Bauteilen und deren Behandlung im folgenden selbst:
Donnerstag, 6. Februar 2014
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 11. Etappe
In den letzten Wochen habe ich immer nach Lust und Freude und bewaffnet mit verschiedenen Feilen am Gehäuse der BRAWA - Kö II weiter gearbeitet. Dabei bestand meine gestellte Aufgabe darin, die vielen völlig überflüssig nachgebildeten Niete- und Schraubenköpfe am Führerstand und dem vorderen Aufbau gemäß meines Vorbild zu entfernen. Solch eine mit unter"etwas nervende" aber (für mein Empfinden) notwendige Arbeit ist mit sehr viel Sorgfalt auszuführen, sollen doch "wenigstens" die Köpfe der Niete am Gehäuse verbleiben, welche auch beim Vorbild existent sind.
Den ursprünglichen Gedanken eines weitaus "Zuviel" von Niet- und Schraubenköpfen am Modell von BRAWA - wobei man von Schraubenköpfen am Modell nicht sprechen kann, sind diese doch beim Vorbild mit der Schlüsselweite (SW) 17 mm für 10 mm Schrauben (1 : 87 = 0,195 mm) und maximal SW 19 für 12 mm im Durchmesser (1 : 87 = 0,218 mm) messenden Schrauben bzw. Muttern an den Aufbauten zu finden - überkam mich schon vor Jahren beim ersten kompletten ausmessen und Foto dokumentieren einer Deutz - Kö II und einige Jahre später wiederum beim selbigen Akt an jeweils einer Kleinlok von BMAG-, Borsig (Original ex - Köe II)- und vor einigen Wochen ein Exemplar von Henschel, diese aber leider nicht mehr in iher Ursprungsausführung existiert, sondern mit den DR typischen Veränderungen / Anbauten anzutreffen ist.
Allein die von diesen genannten Herstellern gebauten Kleinlokomotiven der Leistungsklasse II weisen ein zum Teil sehr unterschiedliches "Niete- Bild" an den jeweiligen Fahrzeugen auf!
Aus diesen gesammelten Erfahrungen bin ich zu der Annahme gekommen, dass die damaligen Konstrukteure der heutigen BRAWA Kö II der 2. Generation - bis dato existieren bekanntlich drei Generationen Kö II von BRAWA, letztere und neuste sogar ua. mit einem Maxxon Glockenanker - Motor werkseitig ausgestattet - sämtliche vorhandene Niete- und Schrauben / Muttern aller Hersteller des Vorbild im gesamten Spektrum gebündelt auf das Modell aufgebracht haben.
Das diese Nachbildungen zudem in Durchmesser und Höhe viel zu groß sind, sei nur am Rande erwähnt, diesem Umstand kann am Modell aber etwas Abhilfe gegeben werden. Davon zur gegebenen Zeit mehr.
Hier nun der Zwischenstand meiner bisherigen Arbeiten zu diesem Thema.
Das Niete -Bild an der rechten Führerhaus - Seitenwand ist stark dezimiert, dabei hielt ich mich selbstverständlich mit einer starken Lupe bewaffnet an Foto's meines Vorbild der Kö 4498 von Henschel.
Zu 100% alle Niete beim Vorbild lassen sich nur durch das "ausdünnen" leider nicht darstellen, wollte man eine wirklich zu 100% exakte Darstellung aller Niete an ihren korrekten Plätzen erreichen, müßten so einige neue Niete an der Führerhaus - Seitenwand - und nicht nur an dieser - eingebracht werden, was ich aber für mich "zur Zeit noch" nicht für sinnvoll erachte.
Ein weiteres Detail, welches ich nach einem "durchringen" mit mir selbst nun auch entfernt habe, stellen die von BRAWA nachgebildeten Ballast - Gewichte unter den Batteriekästen auf der rechten und linken Seite dar. Diese Ballast - Gewichte wurde nach meinem Wissen nur an vereinzelten wenigen Kö bis zum Ende des II. WK von den Herstellern ab Werk montiert, an meiner Henschel Kö II waren diese Dinger nicht vorhanden und wurden auch bis heute nicht nachträglich angebaut!
Vor dem abtragen bzw. beseitigen dieses Teil hatte ich mich ja lange Zeit gescheut, nun bekam ich doch "den Rappel" und das erste von den beiden Teilen ist "vernichtet"!
Es war eine langwierige Sch ... Arbeit mit verschiedenen Feilen das Ding ohne den Batteriekasten und die Pufferschürze dabei zu verletzen zu beseitigen, von der Bearbeitung inklusive dem nun zur Ansicht benötigten und einzubringenden Durchbruch im Aussenrahmen werde ich demnächst detailliert berichten.
Vom begonnenen ausdünnen der Niete- / Schraubenkopf - Bilder an den Aufbauten möchte ich aber im folgenden heute noch ein wenig mehr berichten:
Samstag, 14. Dezember 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 10. Etappe
Man sollte es wirklich nicht für möglich halten beim Beginn der Arbeiten zur Angleichung eines BRAWA Kö II Modell in ein Fahrzeug des Ablieferung - Zustand im Jahr 1934 von Henschel in Kassel, mit welchem großen Aufwand an Zeit dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann.Dabei steht hier "am Objekt" nicht einmal eine maßstäbliche Umsetzung dieser Basteleien im Vordergrund sondern die glaubhafte Darstellung der einzelnen Baugruppen und Bauteile zu einem harmonischem Ganzen!
Anfang Juni diesen Jahres habe ich nun mit diesem Projekt begonnen und es sind auch schon mittlerweile 9 Beiträge von mir zu diesem Thema erstellt worden und hier unter diesem Link chronologisch einsehbar - und es ist wohl noch kein Ende abzusehen, immer wieder werde ich beim teilweise doch intensiven beschäftigen mit dem Vorbild in der mir zur Verfügung stehenden über die Jahre angesammelten sehr umfangreichen Literatur aber auch an mir zugänglichen "Vorbildobjekten" der Kö II in meiner Nachbarschaft auf neue Situationen aufmerksam, die wenn möglich auf das Modell übertragen werden sollten.
Schaut man sich zB. nur einmal das oben abgebildete Innere des Führerstand und dessen Einrichtung einer Kö II intensiv an, werden immer wieder neue Details entdeckt welche auf das Modell übertragen werden könnten.
Was doch alles in solch einem "schnöden" Führerhaus einer Kleinlokomotive Nachbildungswert ist!
Ich habe nun weiter an "meiner Inneneinrichtung" gebastelt, dabei ist der obere Aufbau des Bedienungspult entstanden und auch der Kraftstofftank ist nun auf seinen "Schienen" mittels zwei Stahlbänder gemäß dem Vorbild auf dem Aufbau befestigt.
Davon werde ich heute aber hier erst etwas später detaillierter berichten, vorab sollen die eigentlich zur geplanten Verwendung kommenden gefederten Stangenpuffer ein Thema sein.

Im Bild oben am Modell sind zwei Exemplare gefederte Stangenpuffer mit quadratischen Pufferplatten von Weinert Modellbau zur Probe montiert.
Leider geben diese Puffer nicht das Bild der Puffer beim Vorbild wieder wie es im Bild rechts zu sehen ist.
Es sind die Weinert'schen Pufferhülsen, welche nun gar nicht dem Vorbild entsprechen.
Aber von welchem Anbieter sind diese gefederten Stangenpuffer gemäß dem Vorbild erhältlich?
Bis dato habe ich noch keinen Anbieter gefunden, im Online - Katalog von Reitz sind solche Exemplare aufgelistet, aber leider ohne Abbildung!
Vielleicht könnte mir der eine oder andere Leser dieses Beitrag zur Sache weiter helfen??
Nun zur Inneneinrichtug bzw. deren Aufbau der BRAWA Kö II in Wort und Bild:
Mittwoch, 20. November 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 9. Etappe und die Bearbeitung des Führerhausdach
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| Mein Vorbild - Kö 4498 im Ablieferungzustand von Henschel 1934 |
Um mich wieder in das Thema "zurück zu finden", werde ich als nächstes mit der "etwas kleineren Arbeit" der Bearbeitung des Führerhausdach beginnen.
Dieses Dach besitzt werkseitig von BRAWA die relativ vorbildgetreue Anordnung der Niete, welche das Dach da dieses aus mehreren Blechtafeln beim Vorbild zu einer Einheit zusammengesetzt ist verbinden.
Natürlich könnte man der Einfachheit halber auch ein passendes Messingblech zum Dach bearbeiten und dieses dann verwenden, einzig die abgebildeten Niete werden dann aber zum Problem eines sehr großen Arbeitsaufwand, den ich bei der Benutzung und nachfolgenden Bearbeitung des originalen Dach mir einfach ersparen möchte.
Die Bearbeitung dieses originalen Dach bis zur Erreichung meines gewünschten Resultat hatte es ohne hin sehr "in sich", was man beim betrachten des Originalzustand eigentlich nicht für möglich hält.
Um es vorweg zu nehmen, dieses komplette Bearbeitung hat mir in etwa ganze 5 Stunden reine Arbeitszeit gekostet!
Das komplett bearbeitete Dach auf dem Führerhaus der BRAWA Kö II.
Einzelne Schritte der Bearbeitung bis zu diesem sichtbaren Ergebniss möchte ich nun im folgenden schildern:
Dienstag, 24. September 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 8. Etappe
Viel weiter bin ich an der alten Kö II von Brawa seit dem letzten Beitrag nicht gekommen, nur einige kleine Details sind in den letzten Wochen bearbeitet bzw hinzu gekommen.
In erster Linie habe ich mich mit der Komplettierung der vorderen Pufferschürze befasst, wohl war eine sehr aufwendige Aufgabe!
Nebenbei habe ich für den Führerstand den an der Rückwand befestigten großen Werkzeug - und Materialschrank gefertigt, an ihm fehlen "nur noch" die Scharniere der Tür und die Verschlußhaken der selben.
Dies werden aber Arbeiten sein wenn ich am eigentlichen Fahrzeug einmal (kurzzeitig) nicht mehr weiter komme.
An ihr habe ich die beiden Bahnräumer Seitenrichtig - die Winkelschenkel nach außen weisend - nach dem sorgfältigen entfernen der alten Räumer und unter Zugabe von jeweils zwei Niete mit Kopfdurchmesser 0,40 mm angebracht. Ebenso wurden die vier prägnanten Niete ebenfalls Kopfdurchmesser 0,40 mm zwischen den Bahnräumern auf Presspassung eingebracht und müssen später nur noch von hinten etwas verklebt bzw. gesichert werden. Gebohrt wurden dabei alle Bohrungen für die Niete Schafte mit einem 0,28 mm Bohrer.
Parallel werden diese Arbeiten natürlich auch an der hinteren Pufferschürze ausgeführt.
Zum im Bild rechts sichtbaren "neuen" Batteriefachdeckel gibt es folgende Episode zu erzählen, ebenso die einzelnen Schritte der Anfertigung und Verarbeitung aller heute gezeigten neu hinzu gekommenen Bauteile der Kö II:
Freitag, 30. August 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 7. Etappe
Nachdem ich vor ein paar Tagen über den weiteren Umbau der Kö II von BRAWA berichtete und dabei schon mal das Thema Inneneinrichtung des Führerstand an diesem Fahrzeug ins Spiel brachte, möchte ich nun heute die ersten Ergebnisse dieser Bastelei in einem kurzen Zwischenbericht mit einigen Bildern vorstellen.
Die Pufferbohle im Führerhaus ist zuzüglich den beiden Rahmenausschnitten und dem unteren Teil des Bedienungspult im Rohbau fertig gestellt und mit den beiden Federpuffer fixiert.
Einige "Detailarbeiten" müssen nun noch folgen, um letztendlich eine glaubhafte Darstellung des Innenraum mit seinen Bestandteilen gemäß dem Vorbild zu erreichen.
Sollen nun weitere Bilder aus anderen Perspektiven aufgenommen folgen:
Dienstag, 27. August 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 6. Etappe
Nachdem das Pendellager des Fahrwerk an der BRAWA Kö II eingebaut ist, habe ich mich nun wieder den Batteriekästen beidseitig hinter der vorderen Pufferschürze gewidmet.
Diese sind nun fertig bearbeitet und werden heute mit neuen Deckeln aus Messingblech gefertigt versehen.
Weiterhin habe ich erste Arbeiten an der hinteren beim Vorbild im Führerhaus befindlichen Pufferbohle begonnen. Dabei werde ich auch den Rahmen der Kö II mit ihren auf beider Seite liegenden spezifischen "Einschnitten" bis zur Pufferbohle verlängern. Diese Teile werden ebenfalls aus Messing hergestellt.
Im Bild zu sehen der momentane Bauzustand der Kö II.
Vorn sind die beiden Batteriekasten Deckel provisorisch aufgelegt, im Führerhaus sind die angesprochenen ersten Arbeiten an der hinteren Pufferbohle erkennbar.
Die Pufferbohle selbst ist der erste Versuch von mir, diese wird demnächst noch einmal gegen ein anderes von mir bearbeitete Teil ausgetauscht werden.
Nachdem ich nun einen ersten kurzen Überblick gegeben habe, nun im folgenden eins nach dem anderen:
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