Dienstag, 11. August 2015

Die Einfärbung der Stahlschwellen von RST Eisenbahnmodellbau - eine der Natur betriebsgerechte Farbgebung, Alterung und Patina?






Nach dem ich vor einigen Tagen den hier im Blog veröffentlichten Beitrag zur Leitschiene Oberbau K (LeK) auf Stahlschwelle von RST Eisenbahnmodellbau fabriziert hatte, mußte ich denn auch gleich einen ersten Versuch zur Farbgebung der Stahlschwellen unternehmen.

Es sind bei den ersten Versuchen zwei charakterlich verschiedene Anstriche bzw. Patinierungen  entstanden, die ich dem geneigten Leser des Blog in zwei Bildern nicht vorenthalten möchte.



Dieser Versuch endete mit einem ziemlich rostigen Ergebnis.
Dabei habe ich leider bei den ersten beiden linken Schwellen mit der Struktur auf diesen etwas stark übertrieben, so dermaßen "rubbelig" wird eine Stahlschwelle beim Vorbild wohl nicht zu finden sein - oder vielleicht doch?
Ein Vorbildfoto einer Stahlschwelle in diesem Zustand besitze ich jedenfalls nicht und zu meiner Entschuldigung kann ich ja mit einem Augenzwinkern behaupten, dass dies nur ein Experiment der realistischen Farbgebung sei.

So denn zum zweiten Versuch:



Hier habe ich versucht die Stahlschwellen nur mit leichtem Flugrost auszustatten, wobei man dennoch den leicht blanken Stahl erkennen sollte.

Richtig zufrieden bin ich mit beiden Ergebnissen noch nicht, es werden noch einige Versuche des realistischen einfärben der Stahlschwellen nach Vorbild folgen müssen.

Kommentare:

  1. Herbert T.14 August, 2015

    Servus Ingo,

    sehr schöne Arbeit, wobei ich Dir und Deinen selbst genannten Kritikpunkten auch beipflichte!
    Es ist halt der erste Versuch ...
    Bin gespannt auf weiteres!

    Beste Grüße Herbert

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    1. Moin Herbert,

      die nächsten Versuche werden besser, ich bemühe mich dabei auch die Kritikpunkte vom Kollegen Schienenverbieger zu beachten! Habe schon die weiteren in Arbeit.
      Was lange wärt wird (hoffentlich) gut ...

      Danke für Deinen Kommentar und viele Grüße nach Meck - Pom

      Ingo

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  2. Schienenbieger21 August, 2015

    Tach Ingo,

    deine Stahlschwellen sind etwas heftig, so sehen sie eigentlich nur aus wenn sie über eine gewissE Zeit mit einer Deckschicht im Gleis liegen zb Dreck oder Kies und Sand. Stahlschwellen rosten an der Oberfläche eigentlich nicht so, die Oberfläche bzw Trittfläche ist eigentlich zu 90% eben und glatt. Eine Stahlschwelle rostet als erstes und am Stärksten an den beiden seitlichen Kappen, gefolgt von den beiden senkrechten Flanken mit Kantenverstärkung. Das sind die Bereiche die logischer Weise recht stark rosten wenn sie in einer verdreckten Bettung liegen. Auf dem dessauer HBF ist eine EW mit Gelenkzunge auf Stahlschwelle, trotz des Alters von 65 Jahren ist die Oberfläche recht sauber und gut erhalten. Im Bahnhof Wittenberg liegen saubere Stahlschwellen welche nur Kappenschäden haben aber sonst richtig gut sind und das bei einem Alter von 84 Jahren...eben Qualität.
    In Halle wurden Stahlschwellen ausgebaut welche in einer verdreckten Bettung lagen und stark durchgerostet waren.
    Jetzt bin ich schon wieder abgeschweift... was ich sagen wollte: Bitte keine Abrostungen auf der Trittfläche darstellen, auf Kappen Flanken und Seitenschräge ist das berechtigt.

    LG

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    1. Ja ja mein lieber Schienenbieger - wo Du recht hast, da hast Du Recht!!

      Habe mir Deinen Kommentar sehr gründlich durch gelesen und werde versuchen Deine Bemerkungen umzusetzen.
      Zur Gelenkzungen Stahlschwellenweiche und deren genauen Liegeort in Dessau HBF müssen wir uns noch einmal unterhalten, so ein Ding wird demnächst mein Thema des umsetzen in ein Modell sein. Ich könnte noch ein paar schöne Fotos vor allen Dingen von den Gelenkwurzeln gebrauchen. Eine Zeichnung im Maßstab 1 : 5 aus 1934 besitze ich, aber Fotos sprechen natürlich für weitere Antworten auf meine bestehenden Fragen.
      Im übrigen sind ein paar Stahlschwellen aus 1915 / 16 !!! in Zschornewitz, die mindestens 45 Jahre unter Schutt und Geröll lagen auch noch sehr gut intakt was Probegrabungen bewiesen haben. Du erinnerst Dich - war schon einmal mein Thema hier im Blog zu einer rückgebauten Weiche ...

      Ich danke Dir wie immer für Deinen interessanten und wissenswerten Kommentar mit lieben Grüßen

      Ingo -
      der sich schon auf Ende Oktober und den 1. Advent freut

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