Samstag, 31. Dezember 2016

Der BRAWA Oppeln und meine Künstlerölfarben - Langzeitpatina





Zum Jahresausklang soll heute meiner werten Leserschaft der zu etwa in 80% igem Zwischenstand der im Versuch und Experiment befindlichen betriebsgerechten Patinierung von Dach und Wagenkasten des BRAWA ÖBB Europ Epoche III Oppeln unter Verwendung von ausschließlich Künstlerölfarben und Pinsel vorgestellt werden.

Die in diesem Beitrag folgenden Aufnahmen wurden vor einigen Tagen in einem sehr harten Licht bei tiefstehender mittäglichen Sonne produziert, wobei ich mir im Grunde bewußt bin, dass gerade jenes Licht sicher nicht dazu beiträgt, mein Experiment an diesem Modell für jedermanns Augen in einem positiven homogenen Bild erscheinen zu lassen, sondern vielleicht vielmehr ein gewisses Unverständnis für meine Tat zu erzeugen. Dafür habe ich Verständnis, steht es doch zur Zeit 50 : 50 das ich das Modell versauen könnte.
Aber wie es so häufig im Leben ist, der Versuch macht klug.



Nun, von einem Prachtstück eines Oppeln kann wohl (noch?) nicht die Rede sein.



Obwohl man bei dieser Aufnahme mit Nichten von einer optimalen Lichtzufuhr sprechen kann, habe ich es dennoch zur Veröffentlichung ausgewählt.
Am Fahrwerk habe ich bis dato nur kleinere Proben plaziert, einiges möchte ich  noch verfeinern und bearbeiten, so dass ich dann später zum kompletten einfärben übergehen werde.



In tiefer Sonne und scharfem Licht aufgenommen und mit dem Bildbearbeitungsprogramm etwas (zu viel) "gespielt" stellt sich der "gefleckte" Wagen so dar.
Das Farbbild ist so sicherlich auch nicht jedem Geschmack zur Genüge, andererseits gab es wohl dennoch unzählig viele Verschmutzungen im Laufe eines Leben der Güterwagen zwischen deren Stelltagen.
Zudem existieren auch zwei Farbdias aus den 1960er Jahren, die zumindest ein ähnliches Farbbild eines Oppeln zeigen.
Aufklärung dazu demnächst!

Als dann, einen guten Rutsch und gesundes neues 2017!

Kommentare:

  1. Volker, der Giebichensteiner31 Januar, 2017

    Servus Ingo,
    laß dich jetzt nur nicht beirren und ziehe weiter dein!! Ding mit dem Wagen durch. Es ist ein Experiment was zum Schluß in die Abrechnung kommt.
    Das wird schon, ich bin mir sicher!
    Durchhalten!!

    Grüße aus Giebichenstein

    Volker




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    1. Moin mein lieber Volker,

      dass Experiment ziehe ich bis zum "bitteren Ende" durch, keine Frage!
      Hierbei handelt es sich ja darum zu versuchen die vielen Schichten an Patina der so ein Wagen im Betrieb tagtäglich ausgesetzt ist "in Etwa" mit der Ölfarbe sprich Lasurverfahren nach zu bilden.
      Ich bin jedenfalls noch guter Hoffnung und erlange dabei viele Erfahrungen mit den verschiedensten Reaktionen einiger Farben untereinander. Allein dafür lohnt sich schon das experimentieren!
      Ist schon eine Interessante Sache die ich dann auch für andere Exponate anwenden könnte!
      Es geht weiter!
      Vielen Dank für Deinen Kommentar und wenn es etwas neues zu berichten gibt zeige ich es natürlich hier vor.

      Liebe Grüße nach Halle / S.

      Ingo

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