Freitag, 20. September 2013

Eine neue und "Erwachsene Homepage" befindet sich von mir im Aufbau





Nachdem dieser Blog an Fülle sehr stark zugenommen hat und er auch sehr gut besucht wird wofür ich mich bei allen meinen Besuchern recht herzlich bedanke, habe ich mich nun entschlossen, eine richtige Homepage mit angeschlossenem Blog zu installieren.

Dabei habe ich den Plan gefaßt, in Zukunft diesen kompletten Blog der Merziener Privatbahn AG bb auf einen neuen Anbieter / Plattform mit sehr viel inhaltlich besserer Software zu den Anwendungen zu exportieren.
Die bekannte Adresse zu diesem Blog wird selbstverständlich auch zum dann später neuen Blog uneingeschränkt Zugang haben.

Aber auch meine auf diesem Blog sich befindenden Seiten zur ehemaligen Kleinbahn Zschornewitz sind bald erschöpft, zum einen geht mir die Speicherkapazität für dsas einstellen neuer Bilder langsam zur Neige, zum anderen wird die ganze Sache mir mit der Zeit viel zu unübersichtlich und unfreundlich für den Anwender / Besucher.

So habe ich nun derzeit begonnen, zum Anfang die Seiten zur Zschornewitzer Kleinbahn auf der neuen Homepage aufzubauen, dies wird natürlich noch eine Weile bis zum Abschluß dauern, um dann im folgenden den kompletten Blog zu exportieren.
So bleibt es mit diesem Blog erst einmal bis auf weiteres alles beim Alten!

Meine neue schon heute freigeschaltete Homepage ist über die Adresse http://www.die-zschornewitzer-kleinbahn-gmbh.de/ zu erreichen, wobei ich nochmals anmerken möchte, dass diese sich erst am Anfang eines sehr umfangreichen Aufbau und Installation befindet!

Donnerstag, 19. September 2013

Eine kleine aber umso mehr sehr interessante Website zur anhaltinischen Eisenbahn Geschichte rund um Köthen / Anhalt






Heute möchte ich im Blog für alle interessierten an Vorbildern ehemaliger Klein - , Neben - und Industriebahnen eine wenn auch (noch) nicht sehr umfangreiche doch umso mehr äußerst interessante Website zur Geschichte mehrerer solcher regionaler Bahnen im südlichen (Herzogtum) - Anhalt rund um die Stadt Köthen / Anhalt vorstellen.

Auf dieser Seite hat Herr Gerhard Zieglgänsberger aus Köthen, vielen unter euch sicherlich bekannt durch seine vor vielen Jahren beim Transpress Verlag der DDR erschienenen Harzbahn - Bücher Harzquer - und Selketalbahn neben vielen anderen Veröffentlichungen und Publikationen zB. im Modelleisenbahner zur Verkehrsgeschichte nicht nur aus Sachsen - Anhalt, einige zum Teil schon weit über 50 Jahre völlig verschwundene Bahnstrecken zB. die Edderitzer Industriebahn oder Preußlitzer Kohlenbahn dokumentiert.
Da alle diese wenn auch ehemaligen Bahnen "vor meiner Haustür" lagen, möchte ich doch allein schon aus Lokalpatriotismus mit diesem Link auf jene Seite verweisen.
Ein Besuch dieser Seite lohnt sich!

Montag, 16. September 2013

Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden - 6. Folge ... und FERTIG!? ... mit nichten!! ...





... denn nun geht es an dieser Baustelle erst richtig weiter!

Hatte ich in diesem zu seiner Zeit letzten Beitrag im Blog über die rückgebaute Weiche noch "gejubelt" sie sei nun endlich fertig gestellt, so muß ich diese meine Aussage hiermit sofort revidieren!

Zwar war es von mir richtig zu sagen , dass der Grundaufbau im wesentlichen abgeschlossen sei was auch "zu damaliger Zeit" der Tatsache entsprach, aber weiterführend sollte man sich dennoch die Frage stellen, wo denn Bitteschön die sämtlichen ausgebauten Bauteile der ehemaligen Weiche verblieben sind.

Nun denn, natürlich sind diese Bauteile, als da sind das komplette Herzstück, ein Radlenker - der zweite wurde schon für eine andere baugleiche Weiche an der Kleinbahn gebraucht - , die beiden Weichenzungen nebst Klammerspitzenverschluß und Weichenbock, beide Backenschienen nebst angebauten Stützknaggen sowie sämtliche ausgebaute Schwellen inklusive deren Bestückung mit den jeweiligen Kleineisen vorhanden und lagern noch immer im Umfeld dieser nun rückgebauten ehemaligen EW 190 - 1 : 7,5 / 6,6l Fsch (H).
Man hatte bis dato bei der Kleinbahn noch keine Möglichkeit und Kapazität besessen, die ausgebauten Teile abzutransportieren und ordentlich zu lagern. So liegen sie noch heute dort, langsam von der Natur in deren Besitz genommen.

Wie ich mir nun die Darstellung "der Baustelle" im einzelnen vorgestellt habe, möchte ich mit den ersten Bildern etwas verdeutlichen.



In dieser Gesamtansicht sind schon einige platzierte Teile der Weiche zu erkennen.
Im Bereich des Herzstück zum einen das Herzstück selbst, welches noch etwas bearbeitet werden soll. Selbstverständlich ist dieses Herzstück mit allen Schraubenbolzen und Laschen nebst Futterstücken ausgestattet. Ebenso liegt die ausgebaute Schiene mit dem angebauten Radlenker nebst Futterstücken, Verschraubungen und Laschen völlig korrekt gemäß dem Vorbild bestückt neben dem Herzstück.
Im Zungenbereich das gleiche Bild, hier liegen "noch sehr einsam" die beiden Federschienenzungen, auch diese gemäß dem Vorbild mit allen zugehörigen relevanten Teilen bestückt.

Ein paar folgende Nahaufnahmen sollen diese Situation im einzelnen aufzeigen:

Freitag, 13. September 2013

Nutzfahrzeuge der DDR im Maßstab 1 : 87 - Umbauten und Verfeinerungen auf Basis handelsüblicher Modelle - der W 50 LA / Z 3 SK 5 ND mit Ladekran LDK 1250





Ein völlig neues Thema in dem ich mich in Zukunft etwas versuchen möchte, ist der Umbau und die Verfeinerung von LKW der ehemaligen DDR im Maßstab 1 : 87 unter zur Hilfenahme handelsüblicher Fahrzeuge und - Teile.
Als in der ehemaligen DDR geborener und aufgewachsener männlicher "Bürger" besitze ich natürlicher Weise eine Beziehung zu den in diesem Land vorhanden gewesenen und gefahrenen Fahrzeugen, zumal ich zum einen meinen "Grundwehrdienst" bei der Nationalen Volksarmee (NVA) als Militärkraftfahrer (MKF) vor nunmehr über 30 Jahren zwangsläufig ableisten mußte!!! und zum anderen während meines Studium wenn es meine freie Zeit besonders in den Semesterferien hergab, beim VEB Handelstransport meiner Heimatstadt mit pauschaler Bezahlung über diese Jahre so einige diverse Touren mit den verschiedensten "Abenteuern" auf W 50 und Robur LO absolvierte.

Nun gut, auch eine kleine H0pur Anlage benötigt Autos und so werde ich mir einen kleinen Straßenfahrzeugpark insbesonderes von LKW der DDR aufbauen, denn einfach aus der Schachtel genommen und auf die Module gestellt geht natürlich nicht!


Fotografie von Andre Gläßer beim Oldtimertreffen 2007 in Werdau aufgenommen
Der mit Allrad angetriebene und zusätzlich mit Niederquerschnittbereifung auch als Ballonreifen tituliert ausgestattete 3 Seitenkipper inklusive einem aufgebauten Ladekran LDK 1250 soll mein erstes Vorbild eines Umbau sein.
Dabei bin ich mir persönlich noch nicht sicher, ob mir dies auch Zufriedenstellend gelingen wird.

Grundmodelle dieses Fahrzeugtyp sind nun schon seit einiger Zeit bei S.E.S / Minicar / Busch in verschiedenen Varianten erhältlich.
Diverse Kleinserienhersteller bieten zudem eine Vielzahl verschiedener Zurüstteile für Umbauten und Verfeinerungen an handelsüblichen Fahrzeugen an.
Im folgenden möchte ich nun kurz aufzeigen, mit welchem Fahrzeug und Bauteilen ich den Umbau bewerkstelligen möchte:

Samstag, 7. September 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge IX





Das abzweigende Gleis in Richtung alter Schwellenplatz besaß gleich im "scharfen" ersten Gleisbogen nach der Weiche eine nachträglich eingebaute Leitschiene.
Diese Leitschiene oder umgangssprachlich auch Zwangschiene genannt, wurde einige Jahre nach der Verlegung und dem Betrieb des Gleis zum einen dem nur 90 Meter messenden Bogenhalbmesser schuldig nebst der auch bei langsamster Fahrt großen Gefahr der Entgleisung der Fahrzeuge installiert, nach Aussage eines Zeitzeugen hatte diese Leitschiene zudem zusätzlich die Aufgabe diesen Gleisbogen zu stabilisieren. Man hatte nach einiger Zeit des Betrieb und befahren an diesem Gleis festgestellt, dass der Unterbau aus Gründen der unmittelbaren Nachbarschaft zu ausgekohlten Braunkohlengruben "wanderte" und somit die Gefahr einer permanenten Gleisverschiebung gegeben war. Man konnte und wollte nun zu dieser Zeit nicht das Gleis grundlegend befestigen, ergo Griff man zu diesem "Hilfsmittel" um das Gleis noch für einige Zeit mit einer maximalen Höchstgeschwindigkeit von 10 km/h befahrbar zu halten.
Da  in damaliger nahen Zukunft schon der Plan eines neuen und weitaus großeren Schwellenplatz gereift war, der ja auch einige Jahre später an anderer und "sicherer Stelle" entstand, sollte diese Maßnahme auch nicht für die Ewigkeit sein.
So wurde also diese Leitschiene mit einer alten verbrauchten und unter das Grenzmaß beidseitig abgefahrenen Schiene der Bauart S 49 nebst Kleineisen Oberbau K in den scharfen Gleisbogen gebaut.



Im Bild zu sehen ist die Leitschiene in den Gleisbogen fest eingebaut aber noch nicht mit allen Details komplettiert.

Leider habe ich zu dieser Leitschiene beim Vorbild keine exakten Daten und auch nicht das kleinste Foto bis heute auftreiben können.
Bekannt ist mir nur, dass zur Verwendung eine Schiene der Regellänge von 15 Meter verbaut wurde, an dieser vor dem Einbau beide für die Stoßschrauben / Laschen durchschossene Bohrungen beider Enden mittels Schneidbrenner abgetrennt und in Folge am Schienenfuß bearbeitet und gebogen wurden.
Somit habe ich dann eine etwaige Gesamtlänge der Leitschiene von ca. 13,5 - 14,0 Meter bedacht, welche im Maßstab 1 : 87 eine Länge von etwa 155 mm - 161 mm entspricht ermittelt und den Mittelwert von 157 mm Länge für das Modell übernommen.

Es gibt noch einige Maße mehr zu beachten, diese zum einen an Hand einer Musterzeichnung der Leitschiene auf Holzschwellen aufgeführt und meine Erstellung dieser im Modell soll nun im folgenden gezeigt werden:

Donnerstag, 5. September 2013

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 14 - nach einer längeren Pause des Bau nun neue Überlegungen am Fahrwerk des Rungenwagen Rs Stuttgart








Der eine oder andere der werten Leserschaft und ständigen Verfolger meiner Aktivitäten auf diesem Blog wird sich vielleicht schon die Frage gestellt haben, warum der Kerl nichts weiteres von seinem Umbau des Rungenwagen Rs Stuttgart von Fleischmann berichtet.
Nun, "dem Kerl" ist vor ein paar Monaten einfach die Lust am weiteren werkeln an diesem Wagen vorübergehend ausgegangen und ehe ein lustloses weiteres bauen mehr Schaden als Nutzen erzeugen könnte, habe ich dieses Projekt für eine Weile ganz bewußt ruhen lassen bis zu einem Zeitpunkt, zu welchem die Lust und das Interesse am Weiterbau wieder eintritt ...




Noch einmal zur Erinnerung der Wagen in seinem momentanen Bauzustand, es fehlen noch als "Hauptbauteile" die HIK  G-P Bremsanlage und das neue geätzte Sprengwerk, welches aber ganz zum Schluß der Baumaßnahmen angebracht werden wird.
Natürlich sind auch noch viele zum Teil kleinere nicht weniger wichtige Details bis zur Fertigstellung zu bearbeiten.

Nachdem ich in seither 13 Beiträgen zum Umbau dieses Rs Stuttgart hier in diesem Blog berichtete und das Fahrwerk lauffähig im Großen und Ganzen fertig gestellt habe, kam von meinem lieben Eisenbahnmodellbau Kollegen Stefan, dessen phantastische H0pur Anlage "Wolpertinger Bockerl" ich hier auf dieser Seite im Blog vorstellen durfte die sehr interessante Information, dass im Bahnsinn Shop von Willy Kosak nun endlich als Neuheit maßstäbliche einfache Rechteckschaken 120 und die dazu gehörenden Schakenböcke aus Messingfeinguß zur Erstellung von exakten Federgehängen ua. auch für den Rungenwagen Rs Stuttgart erhältlich sind. Zusammen mit den schon längere Zeit erhältlichen maßstäblichen Tragfedern als Bausatz in Neusilber oder Federstahlblech von Udo Böhnlein wäre das Ensemble natürlich für meinen Rs Wagen "das gelbe vom Ei"!
Wie schauen nun eigentlich die neuen Teile für ein maßstäbliches Federgehänge aus?
Dies möchte ich nun folgend in Wort und Bild aufzeigen:

Montag, 2. September 2013

Die H0 Pur Weiche - meine erste im Jahr 2009 gebaute EW 190 - 1:9r Fsch (H) nach H0 Pur Norm soll nun endlich fertig gestellt werden





In der nächsten Zeit möchte ich nun meine damals erste schon seit gut 4 Jahren sich im Bau befindliche einfache Weiche EW 49 - 190 - 1 :9r Fsch (H) im H0pur Standard endlich fertigstellen und zum endgültigen Einbau vorbereiten.
Vom Bau einer dieser Artgleichen aber links abzweigenden einfachen Weiche im Detail hatte ich in mehreren Berichten auf diesen Seiten im Blog vor gut 18 Monaten berichtet.
Diese Weiche bedeutete damals den Anfang für meinen kleinen Modulbahnhof im H0pur Standard, den ich auf dieser Seite im Blog im vorigen Jahr in Wort und Bild vorstellte.

So werde ich nun in der nächsten Zeit nach dem bisherigen Bau von mehreren weiteren und verschiedenen Weichen in H0pur einige damals an dieser Weiche begangene und eingebaute Fehler beseitigen - wie gesagt, es war mein erster Weichenbau in H0pur - und einige weitere Arbeiten ausführen, um nun endlich das "gute Teil" auch fertig zu bekommen.



Das "Prachtstück" in seiner Totalen.
Es sind einige Fehler und zum Teil falsch oder nicht maßhaltig angebaute Teile zu korrigieren bzw. gleich auszutauschen.
Es war halt mein "Erstlingswerk" ohne die heutige Erfahrung gebaut, vielleicht aus diesem Grund habe ich mit mir selbst ein wenig gehardert diese Weiche zu vollenden da sie mir damals schon "einige Nerven" beim Bau gekostet hatte.
Aber mit dem Abstand welchen ich heute zu diesem Bauwerk besitze, kann ich nun der Vollendung gelassen entgegensehen.
Was ist nun falsch gebaut und welche Veränderungen bzw. zusätzlichen Arbeiten sind noch vonnöten, dies möchte ich im folgenden aufzeigen:

Freitag, 30. August 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 7. Etappe








Nachdem ich vor ein paar Tagen über den weiteren Umbau der Kö II von BRAWA berichtete und dabei schon mal das Thema Inneneinrichtung des Führerstand an diesem Fahrzeug ins Spiel brachte, möchte ich nun heute die ersten Ergebnisse dieser Bastelei in einem kurzen Zwischenbericht mit einigen Bildern vorstellen.



Die Pufferbohle im Führerhaus ist zuzüglich den beiden Rahmenausschnitten und dem unteren Teil des Bedienungspult im Rohbau fertig gestellt und mit den beiden Federpuffer fixiert.
Einige "Detailarbeiten" müssen nun noch folgen, um letztendlich eine glaubhafte Darstellung des Innenraum mit seinen Bestandteilen gemäß dem Vorbild zu erreichen.
Sollen nun weitere Bilder aus anderen Perspektiven aufgenommen folgen:

Dienstag, 27. August 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 6. Etappe








Nachdem das Pendellager des Fahrwerk an der BRAWA Kö II  eingebaut ist, habe ich mich nun wieder den Batteriekästen beidseitig hinter der vorderen Pufferschürze gewidmet.
Diese sind nun fertig bearbeitet und werden heute mit neuen Deckeln aus Messingblech gefertigt versehen.
Weiterhin habe ich erste Arbeiten an der hinteren beim Vorbild im Führerhaus befindlichen Pufferbohle begonnen. Dabei werde ich auch den Rahmen der Kö II mit ihren auf beider Seite liegenden spezifischen "Einschnitten" bis zur Pufferbohle verlängern. Diese Teile werden ebenfalls aus Messing hergestellt.



Im Bild zu sehen der momentane Bauzustand der Kö II.
Vorn sind die beiden Batteriekasten Deckel provisorisch aufgelegt, im Führerhaus sind die angesprochenen ersten Arbeiten an der hinteren Pufferbohle erkennbar.
Die Pufferbohle selbst ist der erste Versuch von mir, diese wird demnächst noch einmal gegen ein anderes von mir bearbeitete Teil ausgetauscht werden.
Nachdem ich nun einen ersten kurzen Überblick gegeben habe, nun im folgenden eins nach dem anderen:


Freitag, 23. August 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge VIII





Zur Zeit finde ich kaum eine ruhige Minute mich ordentlich um meinen Eisenbahn Modellbau zu kümmern, zu viele Aufgaben müssen außerhalb meines Arbeitszimmer erledigt werden.
So habe ich auch nur wenige kleine Basteleien an meinem Minimodul ausführen können von denen ich heute berichten kann. Andere Arbeiten zB. der Fahrzeugbau und meine in Planung befindlichen neuen Projekte werde ich erst im Frühherbst weiter intensiver verfolgen bzw. beginnen können. Zudem haben Firmen die mich mit weiterem von mir benötigten Material beliefern, im Moment ihren Jahresurlaub, sodass ich einige der Baustellen wegen fehlender Teile zwangläufig ruhen lassen muß.

Aus den genannten Gründen führte ich im Hauptgleis des Modul einige weitere kleine aber wichtige Detailarbeiten durch, von diesen ich nun dem geneigten Leser berichten möchte.




Im Gleis dieser Aufnahme ist ein Eisenrohr mit ca. 160 mm Durchmesser erkennbar. Von diesen Eisenrohren wurden Stellenweise mehrere in einem kurzen Abschnitt des Gleis nachträglich zwischen die Schwellen eingebaut. Ihre Aufgabe diente einzig der "Entwässerung" beidseitig des Gleisoberbau. Durch die Lage einzelner Gleisabschnitte unmittelbar neben aufgeschütteten Abraumhalden, welche hier in der Gegend auch Kippen genannt wurden, wobei diese bis zu einer Höhe von ca. 30 Meter und teilweise auch mehr messen, entstand mit der Zeit am Fuß dieser frisch aufgeschütteten "Berge" eine nicht unbeträchtliche Menge an Sickerwasser, welches zudem durch Regen und im Winter abfließendes Schmelzwasser verstärkt wurde.
Um nun einen zu hohen Stand des Wasser und dadurch eine zwangsläufige Beschädigung des Oberbau zu vermeiden bzw. einzudämmen, hatte man "in früherer Zeit" solche eisernen Rohr zwischen die Schwellen gelegt damit das Wasser einfach schneller abfließen konnte. Demzufolge legte man auf der gegenüber liegenden Seite des Gleises einen Graben zur Aufnahme des Wasser an, welcher wiederum weitere Abflussmöglichkeiten besaß. Dieses Verfahren konnte man auch als Melioration bezeichnen, ähnlich den angelegten Kanälen zur Entwässerung von Sumpf - und Feuchtgebieten.
Über die Jahre nun haben sich diese Abraumhalden gesetzt und rekultiviert, bewachsen mit Bäumen und vielen anderen Pflanzen ist die Gefahr des "abfließenden Wasser" weitgehend gebannt.

Diese Situation möchte ich nun im folgenden auch in meinem Gleis auf dem Minimodul gemäß dem Vorbild darstellen:

Donnerstag, 22. August 2013

Sonntag, 18. August 2013

Der "brutale Verschluß" des einständigen "Neubau" - Lokschuppen der Elektroschmelze Zschornewitz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen





Nachdem ich im  Juni diesen Jahres vom Neubau Lokschuppen an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen auch von seinem im inneren befindlichen  Inventar hier auf dieser Seite im Blog berichtete, haben nun "höhere Gewalten" diesen auf brutale Art und Weise für immer verschlossen!



Viele Jahre stand dieses Gebäude nun schon mit einem normalen Vorhängeschloß gesichert friedlich und unberührt in der Landschaft, nun wurde der Laden mit all seinem noch vorhanden Inventar inklusive des eingestellten Wagen von dem ich berichtete versiegelt.

Aber es kommt noch viel besser:

Freitag, 16. August 2013

Ab heute neue Updates zu meinen Seiten des Vorbild der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH zugefügt





Heute habe ich zu den Seiten der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH (ZKB) Gleisanlagen der ZKB (Link) und weiterhin zu den Dampflokomotiven der ZKB (Link) ein Update in Form von mehreren Bildern und Erklärungen für alle an diesem Thema interessierten Leser dieses Blog vorgenommen.

Donnerstag, 15. August 2013

BRAWA 's geschweißter 22 Kubikmeter Kesselwagen der Epoche 3 DR rollt in Kürze an ...








... und wird den Fahrzeugpark meines Enkel erweitern.

Nachdem beim neu erscheinen der Modelle des geschweißten 22 - Kubikmeter - Kesselwagen von BRAWA vor einigen Monaten bei meinem Händler eine ganze Serie mit Fehlern und Defekten behaftet eintraf, diese Fehler wohl fast ausschließlich dem einpacken in die Verpackung beim Hersteller in China zurückzuführen sind und demzufolge ich mit dem Kauf eines solchen wenn auch zum Teil mit "nur" kleinen Fehlern versehenen Wagen nicht einverstanden gewesen bin, habe ich mich nun dennoch entschlossen, einen solchen beim Vorbild in großer Stückzahl gelaufenen Kesselwagen, in der Epoche 3 DR im schwarzen Farbkleid käuflich zu werben.
Der Wagen soll ein Geschenk für meinen Enkel sein, als Dank und kleine Freude für seine bisherige sehr gute Mitarbeit an meinem Minimodul, wovon ich in diesem Beitrag im Blog vor einigen Tagen berichtet hatte und für mich als Objekt der von mir zu vermessenden Maßstäblichkeit dienen.




So wird ein Exemplar dieser Wagengattung bei uns in den nächsten Tagen eintrudeln.
In der einschlägigen MoBa - Presse wurde dieser Kesselwagen bei erscheinen auf dem Markt zum Teil stark bejubelt ob seiner filigranen Ausstattung und der rundherum stimmigen Maßstäblichkeit.
Sogar Willy Kosak konnte es nicht lassen in seinem aktuellen HP 1 Eisenbahnmodellbau zu berichten, dort wurden diesem Wagen und seiner Vorbilder ganze 5 Seiten in äußerst positiven Tönen und herrlichen Bildern gewidmet.
Nun denn, warten wir es ab was uns da in Kürze zurollt ...

Mittwoch, 14. August 2013

Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23 - Teil 4






Nachdem ich die erste Achse nebst den beiden bearbeiteten Gleitachslager aus dem Bahnsinn Shop des Willy Kosak Verlag recht ordentlich in das Diamond Drehgestell bekommen habe wovon ich hier in den vorangegangenen Beiträgen berichtete, sind bei mir einige Mails von an diesem Thema interessierten netten Kollegen eingegangen mit der einmündigen Frage und Bitte, ob ich denn nicht in einzelnen Schritten auf meinem Blog aufzeigen kann, worin im einzelnen die Bearbeitung der Achslager besteht.

Nun denn, diese Wünsche sind mir "Befehl" und so werde ich die Bearbeitung der Achslager bis zum einbaufertigen Zustand in das Diamond Drehgestell hier und heute in einzelnen bebilderten demonstrieren und mich dabei um eine ordentliche Erklärung der einzelnen Schritte bemühen.

Diese Erläuterung werde ich auf zwei Teile bzw. Beiträge splitten da es im einzelnen mehrere Schritte und recht umfangreiche Erklärungen sind, welche ich in Wort und Bild darstellen werde.
Da sich der erste Teil dieses Thema um das exakte Zusammenfügen der Achslagergehäuse mit den eigentlichen Achslagern, welche in meinen Fall Achslager für Spitzenachsen darstellen handelt, sind die folgenden Schritte selbstverständlich auch für jeden anderen diesbezüglichen Umbau oder Selbstbau von Fahrwerken an Güterwagen gleich zu stellen und anwendbar.



Man sieht in diesem Bild nichts spektakuläres ... nur zwei Gleitachse - Lagergehäuse mit exakt eingelöteten Achslagern für Spitzenachsen.
Aber genau das wirklich exakte einlöten dieser Achslager in die Achskästen ist die Grundvoraussetzung eines schönen weichen und gleichmäßigen Lauf im montierten und mit einem spitzengelagerten H0pur Radsatz ausgestatteten Zustand an einem Selbstbau - oder Umbauwagen.
Den genauen Vorgang der Montage bis zu einem vorliegenden sehr guten Ergebnis möchte ich nun im folgenden schildern:

Freitag, 9. August 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge VII





Der Bau am Minimodul geht zwar langsam aber sicher weiter!
Nachdem nun das im Bogen liegende Hauptgleis abzüglich einiger noch ausstehender Arbeiten am Gleis an den jeweiligen Enden zum Modulrand im Rohbau erstellt ist, kann mit dem anfertigen und verlegen des abzweigenden Gleis in Richtung "alter Schwellenplatz" begonnen werden.
Dieses Anschlußgleis begann beim Vorbild gleich im Anschluß an der (ehemaligen) Weiche das Höhenniveau der Trasse zu verlassen, um den etwas tiefer zum Niveau des Hauptgleis liegenden Schwellenplatz zu erreichen.
Dazu ist noch anzumerken, dass dieser Zustand erst bei den Umbauarbeiten der Gleisanlage bei der Zschornewitzer Kleinbahn in diesem Bereich von pr. Form 6d auf Oberbau K mit S 49 Schienen eintrat, in dem das ehemalige Niveau des Hauptgleis durch Aufschüttung / Erhöhung mit dem übrigen Verlauf der Trasse - um eine durchgehend niveaugleiche Trasse des Hauptgleis zu erhalten - in den 1930er Jahren geschah. Diese Erhöhung des Hauptgleis zur Angleichung des Niveau betrug in diesem Bereich ca. 0,5 Meter der Wert im Maßstab 1 : 87 etwa 6 mm entspricht.
Genau diese 6 mm Höhenunterschied sollen nun durch eine schiefe Ebene des Anschlußgleis von der rückgebauten Weiche "Talwärts" zum eigentlichen Schwellenplatz auf dem Modul dargestellt werden.
Im Modell bedeutet es eine Minimierung der Höhe zur Haupttrasse aus 18 mm Multiplex bestehend auf dann 12 mm starkem Multiplex bei einer Länge der schiefen Ebene von 570 mm.
Leider besitze ich kein Material des Vorbild über diesem Zustand, konnte aber nach langem suchen beim Vorbild mit etwas Glück den Punkt finden, an welchem das ehemalige und schon lange Zeit eingeebnete Gleis von der ehemaligen schiefen Ebene in die horizontale überging. Beim sorgfältigen vermessen wurde dann der Wert von ca. 49 Meter Länge des in der Neigung befindlichen ehemaligen Gleises ermittelt, was einen Wert im Maßstab 1 : 87 von etwa 570 mm entspricht.



Die komplette Ansicht der Gleistrasse im momentanen Bauzustand inklusive der rückgebauten Weiche.
Das links liegende Anschlußgleis zum Schwellenplatz ist mit ein paar Schwellen provisorisch in seine Lage gebracht worden, um dessen Neigung von 18 mm messender Höhe auf dem in diesem fertiggestellten und sichtbaren Bereich des Trassenbrett um ca 40 mm Verringerung der Höhe auf den Wert von 14 mm zu testen.
Die einzelnen Arbeitsschritte möchte ich nun im folgenden zeigen:

Dienstag, 6. August 2013

Man ist eben im Leben vor mit unter sehr schönen Überraschungen nicht sicher ...





... so geschehen bei der Ankunft aus dem Urlaub in heimischen Gefilden!

Bei der ersten Sichtung meiner in dieser Zeit eingegangenen persönlichen Post fand ich in dieser einen großen und sehr sorgfältig verschnürten Umschlag aus dicker Pappe bestehend mit einem darauf vermerkten Absender aus Cork in Irland.
Nach dem öffnen der Sendung kam ein recht großer sorgfältig gefalteter Packen "Papier" zum Vorschein, welcher sich beim folgenden umfangreichen auseinanderfalten als aller bestens erhaltene Blaupausen von Musterzeichnungen vom Fahrgestell eines Eisenbahnwagen entpuppte, welchen ich vor nicht allzu langer Zeit als Werkswagen des ehemaligen VEB Elektroschmelze Zschornewitz als Anreiner an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen und noch heute produktiv tätig in meinem Blog hier auf dieser Seite in Wort und Bild vorgestellt hatte..
Im speziellen handelt es sich bei diesen Zeichnungen / Musterblätter um gerade jene Werkswagen aus dem VEB Rationalisierungsmittel Berlin / Rationalisierungswerk Senftenberg,  diese ich mit den im Bild sichtbaren abgeklebten Holzlatten, dem Stahlmaßband und angefertigten Fotos dokumentierte.

Für diese mir unverhoffte zugedachte Freude / Sendung geboren aus meiner oben genannten Vorstellung dieser Wagen im Blog möchte ich mich auch an dieser Stelle noch einmal bei dem sehr netten Kollegen aus Cork / Irland sehr herzlich bedanken!




Mit diesen Materialien ausgestattet ist eine maßstäbliche Umsetzung eines solchen Wagen in den H0pur Standard nun jederzeit möglich.

Dabei möchte ich hier und zeitnah einem Anbieter von maßstäblichen Fahrwerksbauteilen im Maßstab 1 : 87 welcher hin und wieder meinen Blog besucht "öffentlich" die Frage oder besser Bitte stellen ob es nicht möglich wäre, UIC Rollenachslager der Bauform der Deutschen Reichsbahn - DR - für den Fahrwerk Um - und Selbstbauer zur Verfügung zu stellen.
Ihr lieben Anbieter seid Euch doch sicher bewusst, dass nicht nur ausschließlich Wagenmodelle nach DB (UIC) Vorbild von Eisenbahn Modellbauer in den H0pur Standard versetzt werden, sondern auch zunehmend der DR und deren Vorbildern zuzuordnend sind!!
Also bitte liebe Anbieter, habt ein Herz für die DR ...

An dieser Stelle möchte ich gern noch ein sehr interessantes Relikt / Dokument zur Zschornewitzer Kleinbahn respektiv der Elektroschmelze Zschornewitz aus den 1930er Jahren präsentieren, welches ich kürzlich "für'n Appel und n' Ei" erstanden habe und im folgenden zeigen möchte:

Samstag, 3. August 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 5. Etappe








Je mehr und länger ich mich mit diesem Fahrzeug beschäftige, um so tollere Ideen kommen mir dabei zur Verfeinerung und Verbesserung in den Sinn.
Zum Teil habe ich bis dato schon einige Male mich selbst zurückhalten müssen, um dieses Projekt nicht "mal wieder eben" in das Uferlose ausarten zu lassen!

Vor einigen Wochen teilte mir ein lieber Freund und Kollege mit, dass er für seine BRAWA Kö II die sich außer mit einem SB - Faulhaber Umbausatz versehen noch im Originalzustand befindet, ein komplettes neues Fahrwerk  von Holger Graeler bestückt mit einem Speichenradsatz nach H0fine / RP 25 / 88 Norm kaufen wird.
Das kam mir natürlich wie gerufen, so spekulierte ich in Gedanken gleich auf den Faulhabermotor, welcher dann "frei" ist und nicht mehr gebraucht werden dürfte.
Kurzum, den Motor bekomme ich zu gegebener Zeit von ihm überlassen!
So erübrigt sich der Kauf eines Graeler Fahrwerk für die Kö II meines Enkel, ich hatte mir wegen der von mir beabsichtigten Investition für meinen Enkel schon eine leichte Krise mit seiner Mutter eingehandelt, wird nun "nur" noch der maßstäbliche Radsatz benötigt.
Den Kauf eines solchen Graelerischen Pendelachse - Fahrwerk hebe ich mir nun für später auf, dann eingebaut in eine Kö II welche in Zukunft im kompletten Selbstbau und endlich exakt maßstäblich entstehen soll.

Aber bis dahin könnten auch noch andere Antriebslösungen bereitstehen, so zB wie sie vor ein paar Tagen hier unter diesem Link im Modellbahn DSO Forum von einem bekannten Kollegen vorgestellt wurde.



So habe ich nun dem originalen Fahrwerk von BRAWA, da "nur noch" der Motorentausch anstehen wird, eine Pendellagerung für ein besseres Fahrverhalten dieser kurzen Lokomotive an deren hinteren Achse spendiert.
Ich kann schon im Vorab sagen, es funktioniert selbst mit den originalen NEM Rädern vorzüglich!
Einen Umbau eines wenn auch konstruktiv etwas anderen aber dennoch (fast) mit dem gleichen Getriebe bestückten  Kö II Fahrwerk von Günther Modellbau hatte ich schon einmal hier in diesem Post auf meinem Blog beschrieben. Damals legte dieses Günther Fahrwerk nach dem Einbau der Pendelachse auch die allerbesten Fahreigenschaften an den Tag.
Sollen nun noch ein paar Worte und Bilder im Detail folgen:

Samstag, 27. Juli 2013

Ein Messing - Fahrwerkbausatz im H0pur Standard von Paul Petau für einen preußischen eisernen offenen Güterwagen von 15 t Ladegewicht nach Musterblatt II d 1, IV. Auflage 1903





Es wurde schon viel in der Eisenbahn - und Modellbau Fachliteratur vom Vorbild und Modell im Maßstab 1 : 87 in den Jahren über diese Wagengattung berichtet, sei es in der Hp 1 Modellbahn des Fremo, der Hp 1 Eisenbahnmodellbau heute von Willy Kosak aber auch in der Eisenbahn und Modellbau (EMB) aus Soest um nur einige und für mich vorbildhafte Publikationen zu nennen.
Der über einen langen Zeitraum gebaute Wagen hatte in jener Zeit eine recht hohe Anzahl an eingetretenen technischen Veränderungen über diese Jahre erhalten, von welchen die vielen Auflagen der Musterblätter zu diesem Fahrzeug zeugen.
Ich möchte jetzt nicht weiter über diese einzelnen Entwicklungsstadien im speziellen sprechen, zum einen bin ich bei weitem nicht der Fachmann auf diesem Gebiet um ein Wort darüber äußern zu dürfen und zum anderen würde wohl diese Vielzahl an veränderten Details diesen Beitrag bei weitem sprengen!
Daher kann ich für interessierte nur sehr empfehlen das Heft Nr. 23 des Eisenbahn und Modellbau (EMB 1989) aus Soest zur Hand zu nehmen / zu besorgen, in diesem Herbert Haun sehr verständlich in Wort und Bild nebst vielen Zeichnungen diese Wagengattung im einzelnen beschrieben hat.



Leider besitze ich nur ein Foto von dieser Wagengattung - wiederum leider "nur" mit Pressblech - und nicht mit Fachwerk Achshalter welches ich auch veröffentlichen darf, jenes des zu seiner Zeit neu aufgearbeiteten Museumswagen der DR in den 1980er Jahren und auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt, habe ich als Papierabzug 1987 auf einer Modellbahnbörse in Lutherstadt Wittenberg erworben, wobei der damalige Verkäufer einen großen Stapel Abzüge dieses einen Motives zum Verkauf anbot.
Nicht nur aus diesem Grund wurden wohl eine Unmenge dieser Papierabzüge in den Umlauf gebracht! Leider bin ich in diesen Jahren selbst auf solchen "Events" nicht gewesen um fotografieren zu können da ich mit meinem Studium und anderen schönen Dingen in damaliger Zeit vollauf beschäftigt war.
Später wurde dann auch diese Aufnahme in verschiedenen DDR Zeitschriften und Büchern publiziert!

Mein Vorhaben beläuft sich nun auf den Bau eines ungebremsten Fahrgestell mit Fachwerk - Achshalter und Gleitlager nach der im EMB vorgestellten Zeichnung Musterblatt II d, IV. Auflage 1903 aus einem Messing Bausatz im H0pur Standard von Paul Petau, welche ich nun schon seit längerer Zeit zu liegen habe und auf jenem Weg er zu mir kam, ich auf dieser Seite im April 2012 auf diesem Blog berichtete.

Was ist nun zum Bausatz des Fahrgestell für einen Omk(u) und späteren O 2 von Paul Petau im einzelnen zu sagen, das soll im folgenden aufgeführt werden:

Donnerstag, 25. Juli 2013

Weichlöten mit völlig säurefreiem Flussmittel für spezielle Aufgaben und die gebrauchsfertige Herstellung eines geeigneten Mittel





Kolophonium ist ein natürliches Harz, dass aus dem Balsam von Kiefern, Fichten, Tannen ua. Nadelbäumen gewonnen wird.
In "normalem" Brennspiritus aufgelöst ist es ein wunderbares Säurefreies Flussmittel zum weichlöten, um an Lötstellen und deren Umgebung, an denen absolut keine Säure gelangen darf, sei es zB. in der Elektronik beim verlöten von Bauteilen auf Leiterplatten etc., aber auch beim Eisenbahnmodellbau wo diese Verbindungen mittels Weichlot entweder sehr schlecht oder auch absolut nicht unter fließendem Wasser abgewaschen werden können, um dabei die Werkstücke von der als Flussmittel im allgemeinen benutzten Säure / säurehaltigem Fett usw. zwingend restlos befreit werden müssen.



Zum herstellen einer "zünftigen" Lösung Kolophonium zum weichlöten bedarf es ganz einfachen Brennspiritus und natürlich das Naturprodukt selbst, welches in Brocken wie es im Bild ersichtlich aber auch als Granulat sehr preiswert zu kaufen gibt.
Ich persönlich bevorzuge diese größeren Brocken Kolophonium, welche mit einem kleinen Hammer sehr leicht zu verkleinern sind, um sie dann im Glas zusammen mit etwas Brennspiritus in aller Ruhe aufzulösen.
Persönlich bin ich auf diese Substanz beim weichlöten an meinen Arbeiten des öfteren angewiesen, was ich im folgenden schildern möchte:

Freitag, 19. Juli 2013

Eine neue Seite zu "Neuigkeiten auf den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn" auf diesem Blog eröffnet





Heute habe ich eine neue Seite zu den oben im Kopf dieses Blog vorhandenen Seiten mit dem Titel "Neuigkeiten von der Zschornewitzer KB" zur ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH hinzugefügt.
Da es zur Zeit schon sehr interessantes Neues zu vermelden gibt, wollte ich nicht bis nach meinem Urlaub damit warten - dann wären es ja keine Neuigkeiten mehr.

Auf dieser Seite möchte ich nun in der kommenden Zeit wie es der Titel schon sagt aktuelle Neuigkeiten auf und neben den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn präsentieren.

Aus dem sehr freudigen Anlass der momentanen Reaktivierung der Strecke zwischen dem Abzweig an der Strecke Oranienbaum und Ferropolis gelegen bis zur für die Deutsche Bahn produzierenden Weichenbau GmbH auf dem neuen Schwellenplatz zwischen Zschornewitz und Möhlau gelegen das noch vorhandene Hauptgleis komplett wieder befahrbar - nicht grundsaniert - wird, bin ich der begründeten Meinung, dass es in der nächsten Zeit viel Neues auf dieser ehemaligen Kleinbahn hinsichtlich des Betrieb zu berichten gibt.



Am 16. Juli 2013 war dieser Gleisbautrupp am Bahnübergang Beethovenstrasse in der Ortslage Zschornewitz damit beschäftigt, Gleisbauarbeiten zur Reaktivierung des Hauptgleis der Strecke Ferropolis bis Weichenbau GmbH zu leisten.
Diese Strecke wird nun von einem Eisenbahn Unternehmen ansässig in Neustrelitz befahren werden und die Elektroschmelze GmbH nebst die Weichenbau GmbH mit Wagen regelmäßig bedienen.

Sonntag, 14. Juli 2013

Ein Bild zum Sonntag - vor meiner Fahrt in den Urlaub





Bevor ich mich nun hier "endlich" in den nächsten Tagen aus dem Staub mache, um in Italien in der Nähe von Padua wieder meinen Urlaub zu verbringen - Vorsicht liebe Freunde, Kollegen und ständig interessierten Besucher dieses Blog aus der Gegend um Padua und Treviso, ich komme - möchte ich noch ein Bild von der Probeschotterung des Gleis auf dem "Minimodul" zeigen.



Der rote frische Porphyrschotter ist nun etwas heller und nicht einer ganz so starken Farbintensität wie dieser bei der ersten Probe angemischt wurde, zwischen den neu verlegten "altbrauchbaren" Beton - und Stahlschwellen eingebracht und beim Anblick dieser nun vor mir liegenden Stelle bin ich als Resümee mit dieser Tat und der Qualität der versuchten (realistischen) Farbgebung schon ganz zufrieden.

Nach meinem Urlaub werde ich dann mit diesem und den weiteren Projekten frisch und erholt fortfahren!

Donnerstag, 11. Juli 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 4. Etappe








Ein paar kleinere Arbeiten an der Kö II von Brawa habe ich seit dem letzten Beitrag zu diesem Thema der nun schon wieder fast einen Monat zurückliegt - wie die Zeit doch schnell vergeht - ausgeführt.
Diese Arbeiten betreffen die beiden seitlichen Kasten zur Batterie Aufnahme hinter der vorderen Pufferschürze, welche über das Profil der Kö II hinaus ragen und so den optischen Eindruck des Modell in seinem später fertig gestellten Zustand stören werden.



Der "Überhang" des originalen Kasten über das Profil hinaus an der Kö II.
Übrigens:
die an der Pufferbohle zu sehenden zwei Bohrungen in Nachbarschaft der Kupplungsführung habe ich etwas aufgerieben um diese dann zu gegebener Zeit durch die nun vergrößerte Fläche besser und haltbarer verspachteln zu können.
Die Bohrungen waren von Brawa zum einstecken der Bremsschläuche gedacht, da diese Kö II aber ohne Druckluft Bremsausrüstung nachgebildet werden wird, entfallen natürlich auch diese Schläuche am Modell.

Folgend soll die weitere Bearbeitung in Wort und Bild aufgeführt werden:

Dienstag, 9. Juli 2013

Bauanleitung für die Stahlschwellenweiche von RST Eisenbahnmodellbau nun Online verfügbar




Auf der Homepage von RST Eisenbahnmodellbau / Gleisbau unter diesem Link hat nun Ralph Steinhagen eine bestens nachvollziehbare Bauanleitung für seine Stahlschwellenweiche mit Feder - sowie auch Gelenkzungen eingestellt.

So kann jeder interessierte sich auch im vorab ein Bild von dieser maßstäblichen Weiche, deren Zusammenbau nebst dem dabei zu erwartenden Schwierigkeitsgrad machen.

Sonntag, 7. Juli 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge VI





Unweit der von mir auf dem Modul beabsichtigten Nachbildung eines dem Vorbild bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn geschlossenen Abzweig Schwellenplatz steht ein eher unscheinbares kleines Gebäude einer nun schon lange Zeit geschlossener und seit einigen Jahren verschwundener LPG Tierproduktion zuzuordnend.
Dieser kleine einem Schuppen ähnliche Bau hatte seiner Zeit die Aufgabe, bei der Mast verendete Tiere welche im speziellen Schweine waren, diese bis zum Abtransport zum Abdecker aufzubewahren und zu lagern.
Der Abtransport lag gewöhnlich nach meinen gewonnenen Erkenntnissen im Regelfall bei zwei Mal in der Woche, wobei es im Sommer bei höheren Außentemperaturen auch durchaus öfter geschah.
Abtransportiert wurden diese Kadaver von speziellen Lastkraftwagen die für diese Aufgabe hergerichtet waren.
Da dieser kleine Bau recht prägnant auch noch in seinem heutigen Zustand ist, soll er auch im Modell entstehen.



Die Vorderansicht zeigt ein schlicht verbrettertes schwebendes Tor mit seiner Laufschiene, dass den eigentlichen Lagerraum für die Tiere abschließt.
Eine kleine ebenfalls schlicht aus Holzbretter gebaute Eingangstür führte im inneren in einen kleinen Raum in dem diverse Chemikalien und ungelöschter Kalk zur Reinigung des Lagerraum lagerten und die Wasserentnahme für dieses Tätigkeit installiert war. Diese Reinigung, Desinfektion und gründlichem ausspritzen mit Wasser fand nach jedem Abtransport der verendeten Tiere regelmäßig statt.
Weiter im folgenden eine kurze Beschreibung der in verschiedenen Außen - und Innenansichten der Abdeckhalle, wie dieses Gebäude umgangssprachlich genannt worden ist:

Donnerstag, 4. Juli 2013

Eine gewünschte Farbe oder einen speziellen Farbton im Modellbau einfach und schnell selbst herstellen?





Im Eisenbahn Modellbau werden um zB. einen Gegenstand auch farblich so genau wie möglich dem jeweiligen Vorbild nachzuempfinden, viele unterschiedliche Farben bzw. Farbtöne benötigt.
Die Industrie stellt dabei unter den verschiedensten Marken eine sehr große Palette an Modellbaufarben her, seien es auf Kunstharz - , Acryl - oder auch Alkoholbasis um nur einige zu nennen, fertig angemischte Produkte in vielen Farbtönen und unterschiedlicher Qualität dem Modellbauer zur Verfügung.
Benötigt man aber für die farbliche Gestaltung eines Modell "nur ein paar Tropfen" eines ganz bestimmten Farbton lohnt es sich meines erachten nicht sich gleich ein ganzes Töpfchen des speziellen Farbton - wenn erhältlich - zu kaufen.
Nun ist es aber nicht jedermanns Sache sich eine gewünschte Farbe unter zur Hilfenahme mehrerer fertig angemischter Farben zusammen zu mischen um genau den richtigen Farbton zu treffen.
Davon kann ich persönlich ein Lied singen, brauchte ich doch eine sehr lange Zeit des üben und probieren, ehe mir dies auch nur "halbwegs" auf Anhieb gelang.

Um zB. nur eine kleine Menge von einem bestimmten Farbton selbst herzustellen da nicht mehr davon gebraucht, gehe ich seit einigen Jahren einen völlig anderen Weg des anfertigen solcher Farben.

Grundlage einer jeden Farbe ist der Klarlack, welcher farblos in verschiedenen Glanzgraden von hochglänzend bis Matt unter Beimischung von Farbpigmenten zum Produkt angemischt wird. Dabei steigt und fällt die Qualität der jeweiligen Farbe mit der Qualität und Quantität der beinhaltenden Farbpigmente die dabei zur Verwendung kommen.

Selbstverständlich sollen diese von mir auf dieser Basis angemischten Farben nicht für das lackieren von Fahrzeugmodellen etc. mittels Airbrush angewendet werden, dafür gibt es vorzügliche" fertige Farben" nach RAL und TGL der ehemaligen DDR von verschiedenen Anbietern und auf verschiedenen Lösungsmittelgrundlagen.



Alle Zutaten zur Herstellung von Modellbaufarben jedem gewünschten Farbton auf einen Blick.
Kunstharz Klarlack neben geeignetem Verdünner, ein paar Öl - und Fettfreie Künstlerkreiden / Pigmente welche in ihrer im Bild dargestellten Auswahl an Tönen nur Beispielhaft sein sollen und ein unbedingt scharfes Messer zum vorsichtigen und sorgfältigen abkratzen / abraspeln der Pigmente.
Die Qualität dieser Farbpigmente ist weitaus höher denen in den handelsüblichen Kunstharz Modellbaufarben anzusiedeln.
Durch Zugabe nur weniger Pigmente da diese sehr Farbintensiv, mischt man sich so den gewünschten Farbton zusammen.

Weiterhin gibt es aber auch noch eine im speziellen des Altern von Fahrzeugen wunderbare Variante der Farbauswahl die da Ölfarben heißen.

Davon dann demnächst mehr in diesem Blog

Montag, 1. Juli 2013

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - Gedanken zur grundlegenden Verbesserung der Stromabnahme am Radsatz und die praktische Umsetzung







Lange Zeit habe ich an meiner Gützold BR 106 / V 60 D DR nicht mehr gearbeitet, die komplette Überarbeitung des Getriebe, was ich schon in diesem voran gegangenen Post angekündigt hatte, ist nun soweit theoretisch ausgearbeitet, dass ich dieses Vorhaben demnächst am Modell praktisch umsetzen werde, dennoch möchte ich bevor ich damit beginne eine grundlegend verbesserte Stromabnahme am kompletten Radsatz herstellen.
Wer von euch die von Gützold an diesem Modell original installierte Stromabnahme von den Radsätzen mittels Bronzeblech unter den Umlauf der Lok geklemmt kennt und sich über dieses "gelabber" beim Zusammenbau oder auch nur im Fahrbetrieb durch jenes Bronzeblech auftretende ständige Schleifgeräusch  schon aufgeregt und geärgert hat, weis sicher von welchem Umstand ich hier spreche.
Zudem kommt noch der wichtige Fakt hinzu, dass auch mit sorgfältigster Justage der Radschleifer aus besagtem Bronzeblech nicht immer eine 100% ige Stromaufnahme von allen Rädern erfolgt.
Mit dem an meinem Modell eingebauten H0pur Radsatz habe ich wahrscheinlich bedingt der niedrigen Spurkranzhöhe zu keiner Zeit die optimale "Schleifereinstellung" und demzufolge die Stromabnahme von gleichzeitig allen Rädern erreicht!
Nun kommt auch noch der Umstand hinzu, dass bedingt durch die geplanten Umbauarbeiten des Getriebe viele Probefahrten und dabei sicher gleichfalls das öffnen und schließen des Getriebeblock oftmals nötig sein wird, und bei jedem dann anstehenden neuerlichen Probebetrieb den Umlauf etc. wieder zu montieren bzw. zu entfernen ich absolut keine Lust darauf habe.
So wird nun mit einfachen Mitteln eine sehr effiziente Lösung des Problem erfolgen.




Im Bild zu sehen ist die Lösung denkbar einfach.
Aus 0,15 mm starken Neusilberblechstreifen gewonnen von "abgeernteten" Platinenrahmen verschiedener Ätzbausätze werden vier Streifen für die Paarweise Stromabnahme bearbeitet.
Dieser Weg ist beileibe nicht meine Erfindung, auch Namhafte Firmen im Modellbau die sich zum Beispiel mit dem Umbau / Neubau von kompletten Fahrzeugantrieben / Einbau von Glockenankermotoren befassen, gehen diesen Weg.
Wie schaut nun mein Weg des Umbau aus, dies möchte ich im folgenden schildern:

Samstag, 29. Juni 2013

Ein Pärchen "Kramerkisten" Ommbu 40.2 der DR zu besitzen - ach wie wär das schön ...





... wobei der Weg zu diesen beiden Wagen im Maßstab 1 : 87 mal gar nicht so weit und steinig ist wie es sich im folgenden herausstellen soll!

Beim Vorbild beschaffte die Deutsche Reichsbahn ab dem Jahr 1963 eine Serie von offenen Güterwagen, die vorwiegend zum transportieren von Baustoffen Verwendung fanden.
Die Wagen dieser Bauart und Ordnungsgruppe wurden im RAW Dresden in zwei Versionen vollkommen aus Stahl in geschweißter Ausführung hergestellt, eine Version mit 1,50 Meter hohen, die andere mit 1,75 Meter hohen Wänden des Wagenkasten, wobei beider Versionen gemein keine Türen vorhanden waren.
Zudem gab es von dieser Bauart Wagen mit KKg Bremsen ausgerüstet und solche ohne Bremse mit durchgängiger Druckluftleitung.
Gemeinhin wurden von diesen Wagen im Betrieb in vielen Fällen ein gebremster und ein ungebremster Wagen zu einem Pärchen zusammengefasst.
Bei der Deutsche Reichsbahn wurden diese Wagen mit der Gattung Ommbu bezeichnet und man vergab dafür die Nummern ab 40 - 00 - 01.
Die Gesamtzahl an in Dienst gestellten Wagen dieser Gattung ist direkt nicht geklärt, die Wagennummern zeigen ein Spektrum von über 2000 auf, es ist dabei aber unklar, ob die komplette Nummernreihe auch belegt worden ist.
Den Namen "Kramerkiste" erhielten die Wagen nach dem damaligen amtierenden Verkehrsminister der DDR Erwin Kramer, der bei der Entwicklung und Konstruktion dieser Bauart auch seine Hände mit im Spiel haben sollte.

Diese Wagen sind also typische Vertreter des Wagenbestand der DR in der Epoche III und IV.
Ende der 1980er Jahre wurden sie zunehmend aus dem regulären Betrieb bei der DR genommen, wobei einige ihr "Gnadenbrot" bei verschiedenen Werksbahnen dann als Privatwagen eingestellt verdienten.



Dieses Pärchen Ommbu 40 DR habe ich bei meinem Besuch zum Fahrtreffen der "H0fine Fremoikanern" im April diesen Jahres in Ziesar, von diesem Besuch ich hier im Blog berichtete aufgenommen.
Je öfter ich mir nun die Bilder von den Ommbu 40 anschaue, umso größer wächst in mir der Wunsch auch solch ein Pärchen zu besitzen.

Erhältlich sind diese Wagen als Ätzbausätze aus Neusilberblech bei der Firma Digitalzentrale als relativ problemlos zu erstellende Modelle wie man es aus der bei H0fine eingestellten Bauanleitung im PDF - Format entnehmen kann.
Für den Betrieb im H0pur Standard bedarf es beim erstellen des Bausatz im Fahrwerkbereich einige Anpassungen, diese auszuführen aber kein großes Problem bedeuten sollten!
Dabei würde ich mir ein solches Pärchen aus einem gebremsten und einem ungebremsten Wagen erstellen wollen.
Aber auch andere Eisenbahnmodellbau Kollegen betreiben diese Wagen auf ihren Modulen wie es die nächsten Bilder zeigen sollen:

Freitag, 28. Juni 2013

Wasser für die Dampflok - eine etwas außergewöhnliche Möglichkeit des Wasserfassen für Dampflokomotiven an der Strecke ...







... ist noch heute an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn vorhanden, wenn beide - die Kleinbahn und die im folgenden beschriebene Wasserentnahmestelle - auch so in ihrer Art nicht mehr in Betrieb sind.

Im Zuge der Braunkohlentagebaue rund um Zschornewitz / Golpa / Burgkemnitz und des zur Förderung der Rohbraunkohle unabdingbar notwendigen starken senken des Grundwasserpegel durch stetiges abpumpen einer Vielzahl eingesetzter Pumpen, mußten dementsprechend die in der Summe gebildeten und gesammelten Wassermassen durch ein sehr großes und viele Kilometer langes System von eingesetzten und verlegten Rohrleitungen aus diesen Gebieten abgeführt werden.
Aufnahme fanden diese Wassermassen zum großen Teil in den in dieser Gegend befindlichen Flüssen Mulde und Elbe, in Industriebetrieben und später wurde dann das Wasser auch zum fluten ausgebaggerter, aufgegebener und stillgelegter Gruben verwendet.
Beachtenswert ist zu dem, dass durch diese Leitungen zu ihrer Zeit etliche tausend Kubikmeter Wasser pro Stunde geführt wurden.
Einige dieser Sammler / Rohrleitungen welche das Wasser aus den Golpaer Tagebaue abführte, dabei sprechen wir von gut 1 Meter Durchmesser solcher Rohre, kreuzten auf ihrem Weg unterirdisch auch das Gebiet der Zschornewitzer Kleinbahn.
Diese Situation hatte man sich bei Zeiten für die Kleinbahn zu nutzen gemacht, indem zB. um 1950 die nun im folgenden vorgestellte Wasserentnahmestelle neben dem Gleis im Übergabebahnhof Kraftwerk - / Elektroschmelze Zschornewitz errichtet worden ist.



Eine unter diesem "gegossenen Betonklotz" liegende Rohrleitung zum abführen des Grundwasser wurde kurzer Hand mit einem Schieber ausgestattet, so dass man dadurch bequem mit ein paar Schläuchen jederzeit die Wasservorräte der Dampflokomotiven ergänzen konnte.
Im Grunde ist diese Wasserentnahmestelle vergleichbar mit einem Brunnen deren es bei Kleinbahnen etc. viele gab und wo man mittels eines Pulsometer Speisewasser in die Wasserkästen der Dampflokomotiven pumpen konnte.
Der Unterschied solcher Brunnen zu dieser Entnahmestelle ist der, dass die Wasserentnahme in diesem Fall ohne Pumpen / Pulsometer  geschah, indem nur durch den in diesen Rohren herrschenden großen Wasserdruck die Entnahme möglich und durchgeführt wurde.

An Hand ein paar nun folgender weiterer Bilder dieser Entnahmestelle ist mein Plan des Nachbau und der Umsetzung ins Modell auf dem im Bau befindlichen Minimodul gereift:

Mittwoch, 26. Juni 2013

Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23 - Teil 3





Nimmt man das Heft Eisenbahnmodellbau heute Ausgabe Nr. 18 / 2001 aus dem Willy Kosak Verlag mit dem enthaltenen Beitrag des Umbauvorschlag eines SS 15 von Roco mit eben diesen Gleitachslager ausgerüsteten Diamond Drehgestellen von Bavaria zu einem Schienenwagen der Verbandsbauart zur Hand, jener Beitrag auch die Inspiration und Anschub für meinem Umbau darstellt und schaut sich dabei die einzelnen Bauschritte zur Erstellung eben dieses auf Gleitachslager der Verbandsbauart umgebauten Diamond Drehgestelle eingehend an, so muß man dann beim ersten Selbstversuch nach dieser vorgeschlagenen Anleitung leider feststellen, dass es so wie aufgezeigt leider nicht funktionieren kann ein korrektes und befriedigendes Maß einhaltendes Ergebnis zu erhalten!

Auf einer Lötkohle wird dort das Drehgestell mit vier Stecknadeln! drapiert, ein als Abstandhalter der Achse zum Querträger des Drehgestell fungierendes auf korrektes Maß? gebrachtes Stück Sperrholz als Lehre zwischen gelegt und mit Blumendraht fixiert, um mit diesem "Hilfsmittel" die Gleitachslager in beide Gabeln des Fachwerk präzise einlöten zu können.
Dabei muß nicht nur das Maß des später geforderten Achsstand der beiden Achsen zueinander, der sich beim Vorbild auf 2,00 Meter beläuft und im Maßstab 1 . 87 exakt 22,89 mm beträgt mit dieser Lehre aus Sperrholz vor dem verlöten der Lager genau eingestellt werden, wichtiger für eine später perfekten Lauf des Drehgestell ist die absolute Parallelität mit höchster Präzision beider Achsen nach dem einlöten zueinander.

Nun, Sperrholz auf ein Zehntelmillimeter exaktes Maß zu bearbeiten, dabei die exakte Rechtwinkligkeit herzustellen ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit, wie man diesen besagten und in reichlich Bildern vorgestellten Akt dennoch in der Redaktion des HP 1 bewerkstelligt haben möchte ist mir persönlich völlig schleierhaft wie auch die dann exakte Ausrichtung der Achse in den beiden zu verlötenden Lagern.

Sei es drum, man hat ja selbst ein Kopf zum nachdenken und so ist dann nach einigen misslungenen Versuchen mit der Kosak'schen Technik in mir der Plan gereift eine passende Montage - und Lötlehre für diesen Job selbst zu bauen.



Meine aus bearbeiteten Teilen einer kupferkaschierten 1,5 mm starken Pertinaxplatte erstellte Montage - und Lötlehre für das exakt korrekte einlöten der Gleitachslager in die Gabeln des Diamond Drehgestell von - ursprünglich - Bavaria.
Diese Lehre wird zwar keinen Designer Preis erhalten, erfüllt aber sämtliche an sie gestellten Anforderungen mit Bravour!

Um nun mit der präzisen Erstellung des Drehgestell weiter zu kommen, werde ich im folgenden den Aufbau dieser Lehre kurz erklären, vielleicht ist es für den einen oder anderen Bastler für seine Arbeiten von Interesse und Nachahmenswert:

Sonntag, 23. Juni 2013

Der einständige "Neubau" - Lokschuppen der Elektroschmelze Zschornewitz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen





Der 1 - ständige kleine Lokschuppen im Bereich des Übergabebahnhof / Elektroschmelze Zschornewitz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn ist architektonisch ein typischer Vertreter der ab den 1950er Jahren in der ehemaligen DDR in mehrheitlich genormter Betonfertigteile entstandener Zweckbau, welcher an vielen anderen Orten im Land gleich auch für völlig andere Aufgaben und Zwecke erstellt worden ist.
Der Eingangsbereich ist mit einem nach beiden Seiten zu öffnendem großen Falttor aus profiliertem Stahlblech und integrierter Tür ausgestattet, in den Seitenwänden befinden sich im oberen Bereich eingelassen beidseitig der kompletten Länge des Bau durchgängige Fenstergurte und ebenso der länge des Bau ist zwischen den Schienen eine Arbeitsgrube im Boden eingelassen.
Anfangs diente der Lokschuppen zum unterstellen für von der Elektroschmelze angemieteter Kleinlokomotiven der aus V 15 DR etwas weiter entwickelten Industrieausführung BR V 18 B des VEB Braunkohlenwerk "Einheit" Bitterfeld / Golpa, ab dem Jahr 1981 dann eine Diesel - Kleinlokomotive TGK 2 - E / B - dh des russischen / sowjetischen Lokomotivhersteller "Kaluga" Nr. 092 Baujahr 1981  im Eigenbesitz des VEB Elektroschmelze Zschornewitz.
Der Schuppen war demzufolge zur Ausführung kleinerer Instandsetzungsarbeiten an Lokomotiven und Wagen ausgestattet.
Beheizt wurde diese Remise mit Dampf welcher im nahen Kraftwerk Zschornewitz erzeugt wurde.



Das heutige Terrain des Standort dieses Lokschuppen im ehemaligen Übergabebahnhof.
Auch wenn beim betrachten dieser Aufnahme der Eindruck eines völlig verwilderten "Stück Eisenbahn" entsteht, ist der Lokschuppen mit seinem Gleis ohne Probleme mit einem schienengebundenen Eisenbahnfahrzeug sofort befahrbar!
Bevor ich hier in Wort und Bild auf das Innere des Lokschuppen eingehe, möchte ich dem Interessierten Leser auf diese Seite auf meinem Blog verweisen, auf welcher einige Außenaufnahmen dieses Schuppen zu betrachten sind.
Nun zum Inneren des Lokomotivschuppen:

Freitag, 21. Juni 2013

Der "richtige" Schotter für meine Gleise - der Versuch des einfärben des mineralischem Schotter Gestein von Spurenwelten







Nun stellt sich die Frage auf welchem Weg sich das Schottergestein des roten Porphyr, den ich hier in den vorangegangenen Beiträgen zu diesem Thema erwähnt und vorgestellt hatte beschaffen bzw. herstellen läßt.
Nach langer suche nach einem handelsüblichen Schotter dieser Art bin ich leider nicht fündig geworden, so bleibt mir nur noch das korrekte einfärben des "Grund - Schotter" aus Porphyr Gestein.



Die Vorbildsituation in diese Aufnahme zeigt den fast frischen roten Porphyr wie er schon seit vielen Jahren an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn Verwendung findet.
Diesen Farbton gilt es nun nachzubilden!
Meine ersten Versuche bei dieser Aktion möchte ich nun im folgenden vorstellen:

Mittwoch, 19. Juni 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge V







Hat es sich beim Bau des Minimodul in den hier gezeigten Beiträgen in diesem Blog im allgemeinen um den Aufbau des Gleises gehandelt, so steht heute nochmals die "rückgebaute Weiche" in meinem Fokus.

Um den Umbau bzw. das auswechseln der defekten und maroden Holzschwellen gegen altbrauchbare Betonschwellen der Bauart Bs 60 DR im Gleisbett der "rückgebauten Weiche" exakt darzustellen, bedarf es nun noch einige kleinere Arbeiten im direkten Umfeld der Baustelle die aber nicht weniger wichtig zu erachten sind.
Beim der Herausnahme der alten Holzschwellen im Bereich der Zungen und ebenso des Herzstück der Weiche an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn hatte man zu seiner Zeit  so gut wie das komplette Schotterbett in diesen Bereichen abgetragen, die Betonschwellen dann auf dem Planum neu verlegt, neue Schienen der Bauart S 49 montiert und mit neuem frischem Schotter wieder eingebettet, ausgerichtet und gestopft und so die Befahrbarkeit des Gleisbereich wieder hergestellt.

Was geschah nun aber mit dem alten Schotter aus dem Gleisbett welchen man jetzt "übrig" hatte?

Diesen alten Schotter ließ man erst einmal an den Stellen so wie hin geschoben und angehäuft neben dem Gleis liegen mit dem Plan ihn später zu beseitigen bzw. abzutransportieren.
Dieser Plan wurde seinerzeit nie in die Tat umgesetzt und so blieb er liegen wie er lag, wobei die Natur wenig später begann diesen Bereich für sich zurück zu erobern.

Diese Situation etwa 2 Jahre nach Beendigung der Bauarbeiten möchte ich nun in diesem Bereich der rückgebauten Weiche im Modell versuchen exakt darzustellen.



Die "Kraterlandschaft" als Untergrund für die Aufschüttungen des "alten" Schotter -, Dreck -,Sand -  und sonstigem Unratgemisch am im Bild vorderen Rand des Modell, welches sich im laufe der vielen Jahre des befahren dieser nun ehemaligen Weiche im Schotterbett angesammelt hat.
Ich habe für das Bild diese "Kraterlandschaft" mit etwas stark gezeichneten Konturen bemalt, damit man das Resultat der Grundform für das spätere aufschütten des oben beschriebenen "Unratgemisch" nebst dem anpflanzen der "zurückerobernden Natur" einigermaßen erkennen kann, ich hoffe das es mir auch gelungen ist und vom Betrachter eindeutig erkannt werden kann!

Die Vorgehensweise zur Erlangung dieses Ergebnis ist eher unspektakulär wie es im folgenden beschrieben ist:

Samstag, 15. Juni 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 3. Etappe








Nun hat mich wohl wieder einmal die "maßlose Umbauwut" auch an der BRAWA Kö II meines Enkel völlig übermannt?
Beim eingehenden betrachten der vorderen Achslager inklusive der Federn etc. am Modell stellte ich im Vergleich mit Aufnahmen vom Vorbild fest, dass diese von BRAWA in keinster Weise dem Vorbild nachgebildet sind!
Zum einen sind die beiden Federpakete mit weitaus zu vielen Lagen / Federblättern ausgestattet und zum anderen läßt die übrige Nachbildung der Achslager und deren Details sehr zu wünschen übrig!
Alles in allem absolut nicht dem Vorbild entsprechend!
Dieser Zustand dürfte sich aber am Modell, wenn auch mit etwas größerem Aufwand zu betreiben recht zufriedenstellend "in Richtung Vorbild" ändern.
Ein exakt nach den wünschen von H0pur Puristen relevantes annähernd maßstäbliches Modell läßt sich hier sicher nicht erstellen, das ist wohl jedem klar, aber man kann und sollte zumindest versuchen, die Kö II von BRAWA nach Möglichkeit dem Vorbild anzupassen.



Vor vielen Jahren hat bekannterweise die Firma Günther Modellbau einen Komplettbausatz für eine Kö II in verschiedenen Varianten auf den Markt gebracht. In besagten Bausatz enthalten sind ein Paar Messingguß - Achslagerbauteile inklusive der Federn beigefügt. Diese sind, wenn auch nicht ganz maßstäblich ausgeführt bestens zum Verfeinern der BRAWA Kö II geeignet.

Gesagt und getan, nun ran an den Speck und die "alten" Teile vom Außenrahmen der BRAWA Lok sorgfältig entfernen!
Das erste Ergebnis ist nun hier im Bild zu sehen. Es bedarf noch einiges an feinem bearbeiten der Messinggußbauteile, bevor diese endgültig von dem im Bild zu sehenden nur zur Probe mit UHU Alleskleber "angehefteten" Zustand in einen endgültigen mit 2 K - Kleber fest verklebten Endzustand wechseln.
An der ganzen Prozedur gab es bis hierher - wie sollte es auch anders sein - ein paar "mittlere" Probleme zu lösen.

Die Situation am Vorbild und den Austausch der Bauteile möchte ich nun im folgenden meiner werten Leserschaft aufzeigen:

Donnerstag, 13. Juni 2013

Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23 - Teil 2





Trotz einiger zur Zeit anderer arbeiten an den verschiedenen bekannten Projekten habe ich natürlich auch die weitere Fertigung der "umgebauten" Diamond Drehgestelle der Verbandsbauart von Bavaria nicht vergessen Im ersten Teil zu diesem Thema in diesem Blog stellte ich diesen Bausatz der bayrischen Drehgestelle und dessen gleichzeitigen bei der Fertigung beabsichtigten Umbau vor.

Dieser Umbau ist etwas zeitaufwendiger als ich zu Beginn dieser Aktion gedacht habe, dass sorgfältige komplette heraustrennen der originalen bayrischen Achslager / Achslagergehäuse um Platz zu schaffen für die dann zu montierenden Gleitachslager der Verbandsbauart und das "muß" der dabei zu erreichenden unbedingten Maßgenauigkeit, ist eine Arbeit für "sehr ruhige Stunden" welche ich zur Zeit leider nicht wie gewünscht habe.
Dennoch ist nun das erste der beiden Drehgestelle im Rohbau (fast) fertig gestellt und wartet auf seine demnächst stattfindende weitere Komplettierung.



Die nun im genauen rechtwinkligem Zustand zusammengesetzten und verlöteten Fachwerk - Seitenteile nebst beiden Querträgern im grob gesäuberten Zustand am gebremsten Drehgestell.
Jene im unteren Teil zu sehenden beiden Rundmessingansätze nehmen später die Bremsbacken / Bremssohlen auf.
Weitere Details sollen jetzt aufgezeigt werden:

Dienstag, 11. Juni 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 2. Etappe








Mein Enkel macht in seiner seinem Alter entsprechend noch kindlichen Ungeduld  "Druck" mit seinem Wunsch der Bearbeitung der Brawa Kö II und so habe ich mich in den letzten Tagen intensiv mit Hilfe diverser Feilen an das abtragen der hier im ersten Beitrag zur Kö II aufgezeigten Details am Gehäuse und Fahrwerk gemacht.
Beide Teile, Fahrwerk / Rahmen und Aufbauten sind im Zinkdruckgußverfahren hergestellt, was zum einen das hohe Gewicht des relativ kleinen Modell erklärt, zum anderen aber das abtragen und beseitigen der vielen für eine Kö II der Epoche IIIa der DR nicht benötigten Anbauten und Details mittels der Feilen zwar nachteilig zum Teil sehr erschwert, dennoch läßt es sich auch wiederum äußerst vorteilhaft sehr präzise und exakt arbeiten.



Die nun von allen anbauten befreite Pufferbohle wobei die Niete die verbleiben müssen, an dieser beim abtragen so gut wie nicht berührt worden sind.
Trotz sehr sorgfältiger Arbeit ist dies mir nicht ganz gelungen, ein Niet wie im Bild erkennbar habe ich dabei mit der Feile sehr verletzt, was wohl später ein exaktes bohren an dieser Stelle und dem neuen einsetzen einer geeigneten Niet aus Messing bedeutet.
Das stellt aber kein großes Problem dar und damit habe ich auch im Vorab schon gerechnet.
Weiter geht es im folgenden mit der weiteren Bearbeitung der Pufferschürze:

Sonntag, 9. Juni 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Achtzehnte -/- Kleinbahnen in Brandenburg und Berlin





Zu meinem Bestand an Eisenbahnliteratur gehören auch einige Bücher, welche ich in den 1980er Jahren von einem damals in der Bundesrepublik lebenden sehr guten Freund "auf Umwegen" in die ehemalige DDR geschickt bekommen habe.
Zu dieser kleinen Sammlung zählt auch das folgende von mir vorgestellte "nur" 74 Seiten starke Kleinbahnbüchlein von Walther Brandt mit einer kurzen Beschreibung der ehemaligen Privat - und Kleinbahnen der Mark Brandenburg und Berlin mit dem schönen Titel " Vom feurigen Elias und der sanften Elise" aus dem Albis Verlag Düsseldorf in der 1. Auflage 1968.




Der Inhalt dieser Publikation ist schnell erklärt, handelt es sich um eine Auflistung (fast) sämtlicher Privat - und Kleinbahnen von Normalspur - und Schmalspurbahnen auf dem Gebiet des Landes Brandenburg nebst Berlin in kurzen aber sehr informativen Beschreibungen zu den jeweiligen Daten der Strecken, Betriebszeiten der vor dem erscheinen des Buches schon eingestellten Strecken, Fahrzeugbestand, verwendetes Gleismaterial, Betriebsmittelpunkt und Eigner der Bahnen nebst diversen schönen Fotos in S / W von den betriebenen Kleinbahn Lokomotiven, Triebwagen und Wagen nebst einigen tabellarischen Auflistungen der jeweiligen Gesamtfahrzeugbestände und vereinzelte sehr interessante Zeichnungen von Lokomotiven, Wagen.

Natürlich existieren heute auf dem einschläglichen Büchermarkt diverse Publikationen dieses Thema betreffend, zum damaligen Zeitpunkt des Erhalt meines Exemplar waren diese aber noch sehr dünn gesät und fast nie Beschaffbar.
Auch in heutiger Zeit nehme ich dieses Büchlein gern zur Hand, aus informativen Gründen aber auch ein wenig über die damalige Zeit und der sehr sehr großen Freude beim Erhalt von meinem westdeutschen Freund zu sinnieren!

Dafür bin ich ihm auch heute noch sehr Dankbar!

Dieses Buch ist in heutiger Zeit natürlich nur noch auf dem antiquarischen Weg beschaffbar, der Kauf eines gut erhaltenen Exemplar bei einer Sichtung des selben ist aber nicht nur für Kleinbahnliebhaber sehr empfehlenswert!

Freitag, 7. Juni 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 1. Etappe







Derzeit bin ich noch keinen Schritt mit meinem Projekt des Umbau / Neubau der Kö II aus einem Günther Bausatz weitergekommen wovon ich in mehreren Beiträgen hier in diesem Blog berichtete und in vielem mit dieser nun beabsichtigten Verfeinerung der Brawa Kö II im Grunde identisch ist.

Nun steht mein Enkel vor mir und zeigte mir seinen Plan für einen Umbau und Verfeinerung seiner Brawa Kö II zur DR Variante der Epoche IIIa in "den schönsten Farben" auf, natürlich zeitgleich mit der Bitte, doch so schnell wie möglich und unter seiner Mitarbeit damit anzufangen.
Diese Kö II in DRG Ausführung mit offenem Führerhaus kaufte ich mir im Jahr 1991, sie ist demzufolge ein Exemplar der 2. Generation von Brawa und gab sie meinem Enkel vor gut 3 Jahren in seine Hände ab.

So ist diese Kö II wieder zu mir zurück gekehrt, wenn auch "nur" zum Zweck des Umbau und der Verfeinerung, welche ein großes Ausmaß an Arbeitsaufwand und neuen besseren Teilen erreichen dürfte.
Über geeignete Literatur vom Vorbild in Wort und Bild hatte ich im Blog in der Vergangenheit schon hier und ebenso hier berichtet.



Viele Änderungen an dieser Kö II werden nötig sein um diese in eine solche ohne Druckluftbremse der Epoche IIIa der DR - eigentlich Bauartgleich der Ursprungsausführung der DRG - erscheinen zu lassen.

Die beiden Pufferschürzen werden alle sichtbaren Anbauteile verlieren, diese sind die beiden angebauten Vorrichtungen / Aufnahmen für Hebeböcke je Schürze, welche erst zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn in den 1950er Jahren angebaut worden sind, der Kupplungsflansch wird gegen einen solchen feineren aus Messingguß von Weinert komplett weichen und der Ausschnitt zwischen den Bahnräumern soll ebenso wie die verschiedenen Bohrungen verschlossen werden.
Weiter geht es mit den Arbeiten an der Rückseite der Kö II:

Dienstag, 4. Juni 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge IV




Der Gleisübergang der Straßenanbindung zum ehemaligen Schwellenplatz der Kleinbahn



Im Anschluss des von mir auf dem Modul nachgebildeten Gleisbogen befindet sich bei meinem Vorbild der Zschornewitzer Kleinbahn ein schienengleicher Wegübergang, der in seiner Breite ein umfangreicheres Areal als ein herkömmlicher "normaler" Übergang dieser Kategorie für sich vereinnahmt.
Gebaut und später nochmals verbreitert zur problemlosen Befahrbarkeit mit großen und schweren Maschinen bis hin zu Tiefladefahrzeugen wurde dieser Übergang mit Betonplatten, welche zum Teil mit Stahlprofilen ummantelt sind.
Bedingt des befahren mit schweren Fahrzeugen bis zu sehr großen russischen Planierraupen, musste der Übergang über die Jahre sehr viele verschiedene Ausbesserungen über sich ergehen lassen.

Dieser Übergang soll nun auch auf meinem Modul mit all seinen Details seinen "angestammten Platz" finden.



Die folgenden Bilder beim Vorbild wurden im Jahr 2008 aufgenommen, seit dem hat sich in diesem Bereich nicht viel verändert!
Im Bild zu sehen ist der Übergang aus der Richtung des auch auf meinem Modul im Aufbau befindlichen  Gleisbogen.
Vielmals wurde zum ausbessern, aber auch zum befestigen der Betonplatten in ihrer Lage Bitumen verwendet, welches ohne erkennbare Systematik so aufgebracht wurde das es seinen Sinn erfüllt wie es die Aufnahme zeigt.

Nun sollen weitere Detailaufnahmen von diesem Übergang folgen:

Samstag, 1. Juni 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge III





Ich wurde in den letzten Wochen mehrfach von interessierten Besuchern dieses Blog nach dem verwendeten Trassenbrett des Mittelteil und dessen sehr zerstückeltes aussehen befragt und ob diese "Zerstückelung" eine  Methode besitzt. 
Diese Fragen möchte ich nun hier beantworten.

Die sichtbare "Stückelung" des mittleren Trassenbrett hat keine Methode, sie zeugt allein auf das verwendete "recycelte" Material von 18 mm starkem Birken Multiplexplatten hin.
Im laufe der Zeit hat sich ein größerer Posten von "Abfällen" dieses Materials mit gleicher Stärke bei der Verarbeitung angesammelt. Beim aufräumen der Werkstatt zusammen mit meinem Enkel entstand bei ihm die Frage, ob dieses Material nicht noch einmal sinnvoll verwendet werden könnte. Aus "Spaß" hatte ich ihm vorgeschlagen, dass er doch den Krempel wieder zu Brettern zusammenleimen könnte. Damit habe ich ihn ungewollt zu diesem Vorhaben provoziert!
So entstand das Trassenbrett durch das zusammenleimen einzelner auf das benötigte Maß gebrachter Abfallstücke mit Ponal Wasserfest auf einer dicken Glasplatte Plan ausgerichtet.
Nun war ich meinem Enkel gegenüber im Zugzwang und musste dieses Brett natürlich auch verwenden! Da das Brett völlig Plan und Bombenfest verklebt ist, habe ich auch keinerlei bedenken bei der Verwendung dieses als Trassenbrett für das Modul.

Soweit, so gut.



Die in den letzten Wochen am Modul geleistete Arbeit bestand zum einen in der Fertigstellung der schon in meinen beiden voran veröffentlichten und sich unter diesem Link befindlichen Beiträgen zum "Minimodul" beschriebenen beiden 15 Meter "Neubau - Gleisjoche" gemäß dem Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn.
Dabei sind die Schienenstühlchen komplett brüniert, die exakt nach Maß eingebrachten Bohrungen zu deren Befestigung in die Schwellen gesetzt und diese dann mit dem "Spezialgemisch" aus UHU Alleskleber Lösungsmittelhaltig und Azeton im Verhältnis 1 : 1,5 sorgfältig verklebt.
Nach dem trocknen des Klebstoff wurden die Schwellen dann einer ersten farblichen Behandlung wie es das Bild zeigt mit einer selbst hergestellten Beize aus Spiritus und verschieden farbigen Künstlerpigmenten unterzogen.

Die weiteren Arbeiten bezogen sich dann auf das ein - und anpassen der Beton - und Stahlschwellen im weiteren Gleisverlauf des Bogen wie im folgenden beschrieben: