Sonntag, 16. November 2014

Der heutige Besuch der MoBa - Ausstellung bei den Modellbahn- und Eisenbahnfreunden Halle / S. Stadtmitte e.V. im MGH Pusteblume Halle Neustadt








...brachte ein paar neue Eindrücke von der Vielfalt der ausgestellten Anlagen und Modelle in deren Vereinsdomizil im Mehr - Generationen - Haus in Halle / Neustadt.
Auf zwei Etagen - Erdgeschoß und Keller - sind Anlagen verschiedenster Couleur und Nenngrößen von Z bis 2m Gartenbahn gezeigt worden, wobei neben den großen Vereinsanlagen so die H0 / H0e Anlage ""Krausenstein"" und die TT - Anlage ""Sandersleben"" auch diverse Heimanlagen in den Nenngrößen H0m, H0e und TT vorgestellt wurden.

Leider waren die Platzverhältnisse für Besucher ob der Ausstellung zum Teil in den Kellerräumen abgehalten etwas beengt, so sind auch die Lichtverhältnisse zum fotografieren für "einfache Kameras" nicht die besten, was ich leidvoll mit einigen nicht gelungenen Aufnahmen aus meiner "Knipse" zollen mußte.

Im übrigen ist diese Ausstellung noch  bis einschließlich 23. November 2014 auch Wochentags zu besichtigen!
Ein Besuch lohnt sich!

Anfangen möchte ich mit dem kleinen Rundgang durch die Ausstellung mit der H0 / H0e Vereinsanlage ""Krausenstein"" - für mich persönlich das Highlight der Präsentationen.
Diese Anlage wurde in den letzten Jahren auch zu den alljährlich stattfindenden Februar - Ausstellungen des Verein im Salinemuseum zu Halle / Saale gezeigt, vor dieser Anlage ich bei meinen dortigen leider unregelmäßigen Besuchen immer besonders lange verweilte!



Weiter gehts nun mit vielen Bildern von den verschiedenen ausgestellten MODELLBAHNEN:

Freitag, 14. November 2014

Der neue Ätzteilebausatz eines RAWIE Prellbock im Maßstab 1:87 H0 von Wenz Modellbau








Bei meinem Besuch eines Kollegen vor etwa 2 Wochen lag bei jenem ein Exemplar der zu dieser Zeit aktuellen MIBA Heft 11 / 2014 auf dem Tisch, in dieser ich so ganz beiläufig im Gespräch etwas blätterte.
Ich persönlich kaufe mir schon seit einigen Jahren diese Monats - Publikationen nicht mehr, zu wenig wird für meinen Geschmack Eisenbahn Modellbau abseits des Mainstream behandelt.
Beim schnelleren blättern und dem überfliegen der Überschriften vernahm ich die Schlagworte ""RAWIE - Prellbock und Wenz"" und blieb auf den bebilderten zwei Seiten des Autor Lutz Kuhl interessiert hängen!

Meine Gedanken dabei drehten sich beim Namen Wenz natürlich logischerweise erst einmal um die Spur 0 und was an dem bekannter Weise doch schon seit einiger Zeit bei Ekkehard Wenz in dieser Nenngröße erhältliche Prellbock in Bausatzform so aufregend neues sein würde.
Beim ersten anlesen des Beitrages nun zeigte es mir, dass es sich in diesem Fall mitnichten um die Spur 0  handele, sondern um einen RAWIE - Prellbock in deren "halben Baugröße" im Maßstab 1 : 87 H0!

So denn ein RAWIE im Maßstab 1 : 87, - fein fein - wobei gerade dieser Markt bekanntlich nicht gerade üppig mit  ansprechenden Modellen von Prellböcken dieser Bauart beseelt ist - schaut man einmal vom exakt maßstäblichen und mit extrem hohen Aufwand zu erstellenden Ätzbausatz eines RAWIE der DRG mit den ua. zusätzlich einzulötenden ca. 120 Mutterbolzen SW 0,5 von Udo Böhnlein, der leider noch immer bei mir in der Schublade schlummernd auf seine Vollendung wartet und von dessen Bau ich hier im Blog berichtete, wohlwollend drüber hinweg.

So wurde also solch ein Messing - Ätzblech in der Bucht bei Ekkehard Wenz bestellt, zu einem doch guten Preis von ganzen 5,40 Euro (4,40€ + 1€ Porto) .
Ein paar Tage später lag dann das Kuvert mit dem Ätzrahmen nebst der vierseitigen Bauanleitung eingeschweißt in Folie auch schon im Briefkasten.



Dieses kleine Ätzblech mit den für den RAWIE benötigten Knotenblechen nebst einer guten verständlichen und relativ schnell nachvollziehbaren Bauanleitung ist nicht auf den Internetseiten des Wenz - Shop gelistet oder zu finden, sondern wird "exklusive" ausschließlich unter folgendem Link  bei Ebay angeboten!

In der Baubeschreibung ist zudem der RAWIE Prellbock als eine DB Bauart bezeichnet, dies sollte dann doch dem ""Nicht - DB - Modellbahner"" so nicht weiter stören, denn mit ein paar wenigen Kniffen werde ich daraus im großen und ganzen und mit etwas beigefügtem Augenzwinkern ein Prellbock der DRG Epoche II Bauart zu erstellen versuchen.
Davon dann später mehr!

Die zum Bau benötigten laut Baubeschreibung in verschiedenen Längen bearbeiteten Schienenprofile liegen dem Bausatz nicht bei, diese müssen in Eigenregie erstellt werden.
Insgesamt werden zum Bau des Prellbock laut Stück- und Maßliste der Baubeschreibung 14 Stück sorgfältig auf Zehntelmillimeter bearbeitete Schienenprofile benötigt.
Mit genau diesem Job werde ich im folgenden nun beginnen den Prellbock zu erstellen:

Mittwoch, 12. November 2014

Der preußische Rungenwagen SSk Köln von Fleischmann und erste Resultate einer betriebsgerechten Alterung mit Ölfarben








Vor ein paar Wochen habe ich nun begonnen, den Rungen- / Schienenwagen SSk Köln von Fleischmann mit Ölfarben zu bearbeiten.
Da dieses Projekt komplett unter Verwendung von Ölfarben realisiert werden soll, bedarf es natürlich auch eine zum Teil sehr viel längere Zeit des durchtrocknen der einzelnen aufgebrachten Farbschichten. So ist mit einer Fertigstellung des Wagen auch kurzfristig nicht zu rechnen.

Mit diesem Projekt der betriebsgerechten Alterung mittels Ölfarben eines beim Vorbild ca. 25 Jahre im Betriebsdienst der Epoche II befindlichen Fahrzeuges, möchte ich mir selbst schon längere Zeit gehegte Gedanken der alleinigen Alterung mit Ölfarben den praktischen Beweis geben, dass dies gegenüber gleich bezogenen Arbeiten mit Airbrush etc. qualitativ nicht ausgeschlossen sein muß, ja gegebenenfalls vielleicht sogar bessere Resultate an alten lange im Betriebsdienst stehenden Wagen zu erzielen sind.
Unumstößlich dabei ist die Tatsache, dass gute Ölfarben in ihrer Qualität unübertroffen sind, sie sind fast zu 100% Licht / UV - beständig, was auf viele Jahre eine gleichbleibende Farbintensität auch an Eisenbahnmodellen verspricht, auch lassen sich mit ihnen Farbspektren erzielen, an diese die sonst im Modellbau gebräuchlichen Alkyd-, Acryl- und sonstige Farben bekannter Hersteller nicht einmal Ansatzweise herankommen.
Mit jenen Prämissen soll nun auch das Modell des Schienenwagen in den kommenden Wochen behandelt werden!

Heute nun die ersten Ergebnisse in Bilder des Alterungsprozesses mittels der Ölfarben.



Dieser im Bild zu sehende Zustand ist derzeit der Zwischenstand der Patinierung.
Ich habe zu Teilen einige Farbaufträge sehr bewußt ""etwas dick"" aufgetragen, um später leichte Retuschen vornehmen zu können.
Wie gesagt, es soll ein erster aber vollwertiger Versuch darstellen, ein Wagenmodell allein mit Ölfarben zu behandeln, wobei ich mir einige neue (Mal-) Praktiken erdacht habe, welche zu gegebener Zeit einfließen und angewendet werden sollen.

Im Bild ist momentan der Bremserstand inklusive dem Haus, der Aufstieg und das Diamond Drehgestell bearbeitet.
Das Dach des Hauses hat schon einen Bezug mit einer Lage Papiertaschentuch und die Farbgrundierung gemäß meinem hier im Blog bearbeiteten Dach des G 10 von BRAWA erhalten.
Die Innenwände des Bremserhaus gefallen mir so noch keineswegs, da werde ich noch Abhilfe schaffen müssen!
Später werden dann noch einige Details zugefügt werden, so zB. eine Verglasung der Fenster.
Die gefederte Originalkupplung wird gegen eine gefederte preußische Doppelhaken von D.I.T. - Modell ausgetauscht werden.
Die 4 - fach geschlitzten und gefederten Korbpuffer kommen von Weinert.

Sollen nun ein paar weitere Bilder vom jetzigen Zustand des Rungen- / Schienenwagen SSk Köln folgen:

Montag, 10. November 2014

Die V 15 / V 23 DR von BRAWA - ein kleines der Bauart falsches Detail am Vorbau wird abgeändert








Ein kleiner einfacher Umbau am Modell  der V 23 DR von BRAWA, welche der Vorbild - Bauart im eigentlichen Sinne einem Modell der V 22 DR denn einer V 23 DR entspricht, soll dem bearbeiten weiterer Details der Lokomotiven des Vorbild entsprechen.

Dazu zählt zB. die in einer Tür auf der rechten Seite des Vorbau  eingelassene runde Öffnung (roter Pfeil), welche bei der V 15 DR als Frischluftansaugöffnung für den Ölbadluftfilter des 180 PS Dieselmotor fungiert.
Dieser lag bei der V 15 DR über dem Motor angeordnet und installiert.
Ab dem Baulos der mit 220 PS stärkeren V 18 DR wurde der Ölbadluftfilter aus seiner Lage oberhalb des Motor herunter weiter nach vorn vor den Motor installiert. Der Grund dafür war ua., dass der Motor der V 18 DR 40 PS mehr Leistung als sein Vorgänger besaß und deshalb auch ein Mehr an Verbrennungsluft benötigte, was wiederum die Verwendung einen größeren Ölbadluftfilter nach sich zog und dieser dem nun mangelndem Platz gemäß nicht mehr am ursprünglichen Ort über dem Motor installiert werden konnte.
Die am neuen Standort des Ölbadluftfilter benötigte Frischluft wurde durch in eine Tür auf der linken Seite eingebrachte(n) Öffnung(en) angesaugt.
BRAWA hingegen hat diesen geschilderten Umstand am Modell der V 23 DR leider nicht berücksichtigt, man behielt einfach den Vorbau der bekannten V 15 DR fälschlicher Weise an diesem Modell der V 23 DR bei!

So muß nun durch einen kleinen Eingriff des verschließen der Öffnung der Frischluftansaugung in Eigenregie Abhilfe geschaffen werden!



Nach der kleinen Detailretusche steht nun die V 23 DR mit verschlossener Frischluft - Ansaugöffnung in der seitlichen Tür des Vorbau auf dem Gleis.



An dieser Vorbildlokomotive einer V 23 DR ist sehr schön die von mir besagte und am Modell bemängelte Situation am Vorbau zu erkennen.
Dieser Mangel soll nun im folgenden unter anderen mit der Beantwortung der Frage des einzusetzenden Material für diese Aufgabe abgestellt werden:

Donnerstag, 6. November 2014

Fortschritte am Werkbahn - Haltepunkt ""Grube Hermine"" auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 -- der Grund - Farbauftrag ist nun komplett








Heute ein paar Bilder vom Bahnsteig des Werkbahn - Haltepunkt ""Grube Hermine"", dieser nun mit der grundlegenden Farbgebung fertig gestellt ist.
Folgen müssen nun noch einige Detailarbeiten an diversen einzelnen Schwellen.

Dieser heutige Fertigungsstand ist in den nächsten drei Aufnahmen dokumentiert.



Bis auf eine noch aufzubringende leichte Färbung verschiedener grün- bräunlicher Nuancen des beim Vorbild vorzufindenden Moos auf einzelnen Schwellen bin ich mit dem zu sehenden momentanen Resultat ganz zufrieden.

Sollen nun noch zwei weitere Bilder im Detail folgen:

Mittwoch, 5. November 2014

Eine rückgebaute Weiche im Kleinbahngleis - oder der allerletzte Rest was von ihr übrig ist -/- die Rohbau - Umsetzung in das Modell







Die ersten Arbeiten des Rohbau der rückgebauten Weiche neben dem Hauptgleis auf dem Westentaschen Modul Nr. 2 liegend, sind nun getätigt.
Etwas gegenläufig dem hier im Blog gezeigten und beschriebenen Vorbild an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen, soll das Modell nun ausgeführt werden. Der Grund einer geringen Abweichung vom Vorbild ist einem nachkommen des Wunsches meines lieben Kollegen und Besitzer des Modul und dessen Umsetzung , der sehr gern ein paar der schönen Stahlschwellen von RST Eisenbahnmodellbau sichtbar in diesem Bereich verlegt hätte.
So habe ich vier Stück dieser Stahlschwellen komplett sichtbar verlegt vorgesehen, bevor einige weitere dann gestückelt "im Untergrund"  aus Geröll und Pflanzenbewuchs langsam verschwinden werden.

Hoffentlich kann mir dabei Herr Steinhagen von RST diesen Frevel des zerstückeln seiner schönen Stahlschwellen auch verzeihen, aber was denn sein muß ...



So ist nun die im Bild sichtbare Situation und gleichzeitig der momentane Zwischenstand der Arbeiten entstanden.
Die Verwendung der Stahlschwellen ist gar nicht mal sooo vorbildwidrig, ist doch das abzweigende und weiterführende Gleis unter Geröllhalden liegend auf preußischen Stahlschwellen verlegt.

Folgen ein paar weitere Abbildungen im Detail  der Reste der rückgebauten Weiche:

Sonntag, 2. November 2014

Neues vom Werkbahn - Haltepunkt ""Grube Hermine"" auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 -- erster Zwischenbericht








Nur langsam komme ich mit dem Bau und besonders der Farbgebung der Bohlen- / Schwellenbedeckung des Bahnsteig "Haltepunkt Hermine" von diesem ich hier im Blog vom Vorbild und den ersten Zügen der Umsetzung ins Modell berichtete voran.
Da ich leider nur am späteren Abend einige Bastelarbeiten durchführen kann, fehlt mir das "richtige Licht" zum arbeiten mit den von mir für dieses Projekt gewählten Ölfarben.
So habe ich bei diesem heute gezeigten Zwischenstand der Arbeiten nur die ersten grundlegenden Einfärbungen der jeweilig einzelnen (Echtholz-) Schwellen vorzuweisen, das auftragen der vielen verschiedensten Farbtöne und Schattierungen gemäß dem Vorbild muß bis zum Zeitpunkt eines günstig herrschenden Tageslicht warten.
Genau diese Warterei auf ein günstiges gutes Tageslicht ist auch ein Grund dafür, dass ich jegliche Arbeiten mit Farben immer versuche in die Jahreszeiten der längeren Tage zu verlegen.

Nun denn, hier sind die ersten Proben der Einfärbung des "Schwellen" - Bahnsteig im leider nur sehr unvorteilhaftem Kunstlicht aufgenommen.



Der komplette momentane Fertigungszustand des Bahnsteig.
Von unten nach oben ist der Zustand in einzelnen Schritten erster farblicher Detailarbeiten bis dann weiter höher die "normale" erste Grundierung für dieses Vorhaben zu erkennen ist.

Es folgen nun ein paar Makroaufnahmen vom jeweiligen Zustand der einzelnen Schwellenfelder des Bahnsteiges:

Freitag, 31. Oktober 2014

Mein Besuch der Dessauer Modellbahnausstellung des Arbeitskreises Modelleisenbahn Dessau e. V. vom 31. 10. 2014 - 02. 11. 2014








Mein heutiger Besuch bei der Dessauer Modellbahnausstellung des Arbeitskreises Modelleisenbahn Dessau e. V. in der Askanischen Straße 152, 06844 Dessau, brachte für mich persönlich einige ganz besondere Überraschungen in Form einer großen und sehr schön gestalteten H0 Gemeinschaftsanlage "Bischofsthal".
Neben dieser H0 Gemeinschaftsanlage Bischofsthal standen dem Betrachter noch einige weitere kleinere Anlagen verschiedener Nenngrößen zum betrachten bereit.
Zum einen eine weitere dem Verein gehörende TT - Anlage "Wehr", eine sich im Aufbau befindliche private kleine H0e Kofferanlage "Oybersdorf" nach sächsischen Motiven inklusive einem W 50 LA - 3 SK, der gemäß dem Faller Car System seine Runden Bergauf und Bergab drehte und eine sehr kleine ebenso private im Aufbau befindliche H0f (6 mm) Feldbahnanlage mit den Abmaßen von 102 cm x 62 cm.

Ebenso wurde das Bahnhofsmodul "Oranienbaum" an der Dessau - Wörlitzer Eisenbahn angesiedelt im Rohbau vorgestellt.
So ist das Empfangsgebäude und dessen Nebengelasse nach alten Fotografien, Zeichnungen etc. sehr realistisch in das Modell übertragen. Folgen soll demnächst noch der einständige Lokschuppen, welcher eine Zeitlang der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH zur Unterstellung ihrer Triebfahrzeuge diente.

Ein paar Bilder zum Bahnhof Oranienbaum nebst dem exorbitant schönen Nachbau der Gebäude im Modell sind weiter unten in diesem Bericht eingepflegt!

Der Veranstalter dieser Ausstellung baut nun schon ein paar Jahre an einer Modul- / Segmentanlage, auf dieser verschiedene Betriebsstellen der Dessau - Wörlitzer Eisenbahn äußerst realistisch und dem (ehemaligen) Vorbild maßstäblich in 1 : 87 nachgebildet werden.
Mehr Informationen hierzu sind hier auf der Homepage des Arbeitskreises Modellbahn Dessau e. V. einsehbar!



Diese Anlage mit den zwei Mittelpunkten der zum einen absolut fantastisch und für den Betrachter sehr glaubwürdig und detailliert nachgebildeten zweitgrößten aus Ziegel gebauten Eisenbahnbrücke der Welt - der Elstertalbrücke - nebst dem großräumigen Bahnhof Bischofsthal, welcher den Übergangspunkt von der zweigleisigen im Blockbetrieb mittels Reedkontakten automatisch durch die fahrenden Züge gesteuerten Hauptstrecke zu einer eingleisigen Nebenbahn darstellt.

Integriert in diesen Bahnhof ist ein Bw mit 3 - ständigem Lokschuppen nebst Drehscheibe und mehreren Behandlungsgleisen.

Die beginnende eingleisige Nebenbahn im Bahnhof "Bischofsthal" führt hinauf in das Gebirge, ihre erste Betriebstelle stellt einen größere Fabrik mit einigen Rangiergleisen, Laderampen etc. neben einer hier stationierten Werks - V 36 dar.

Aber schaut euch im bitte die folgenden Aufnahmen an und macht euch selbst ein Bild von dieser Gemeinschaftsanlage Bischofsthal!
Es lohnt sich!

Dienstag, 28. Oktober 2014

Eine rückgebaute Weiche im Kleinbahngleis - oder der allerletzte Rest was von ihr übrig ist -- das Vorbild








Was bitteschön - schon wieder das Thema einer rückgebauten Weiche im Kleinbahngleis?
Von solch einem Objekt und die Modellerstellung im H0pur Standard wurde doch schon vor gut einem Jahr in mehreren Beiträgen  detailliert in Wort und Bild hier im Blog berichtet?!

Im Gegensatz zur oben erwähnten rückgebauten Weiche, dieser "nur" die beiden Zungen, eine Backenschiene und das Herzstück beraubt worden ist und parallel von jener partout keine einzige Vorbildaufnahme aufzutreiben war / bis dato leider ist, handelt es sich beim folgenden Projekt im Grunde nur noch um ein kleines übrig gebliebenes Relikt in Form eines Stück Schiene neben ein paar Schwellen, diese Teile von einer früher einmal verbauten Weiche zeugen.

Noch heute zu finden ist die im weiteren geschilderte Situation an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn in Höhe der ehemaligen Station 6 und der Betriebspoliklinik des Kraftwerk Zschornewitz, gegenüber der Elektroschmelze / Treibacher Schleifmittel GmbH.




Der Ausbau der Weiche aus dem Hauptgleis dürfte bei Abstellung und Schließung des Kraftwerkes Zschornewitz Anfang / Mitte der 1990er Jahre erfolgt sein, führte das Gleis doch direkt einmal in die Werksanlagen hinein.

Diese Situation soll nun in nächster Zeit auf dem Westentaschen - Modul Nr. 2 abzweigend vom Hauptgleis bis zum Modulrand verlaufend nachgebildet werden, wobei wohl dabei mehr die Flora denn das Gleis respektive Schiene den Aufwand beherrschen werden. 

Sollen nun ein paar Aufnahmen der Vorbildsituation neben einer interessanten Entdeckung am gekappten abzweigenden Gleis in Wort und Bild folgen:

Samstag, 25. Oktober 2014

Der Werkbahn - Haltepunkt ""Grube Hermine"" auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 -- das Modell im Anfangsstadium








Im zu diesem Thema voraus gegangenen Beitrag hier im Blog  habe ich in einigen Aufnahmen des Vorbildes meine in ein Modell geplanten Umsetzung des Werkbahn - Haltepunktes ""Grube Hermine"" vorgestellt, nun sollen heute die ersten Modellbau - Taten dazu folgen.
Im Grunde ist der Korpus des Bahnsteiges aus Lindenholzprofilen selbst relativ einfach zu erstellen, sehr viel mehr Aufwand und Zeit wird die farbliche Gestaltung beanspruchen, soll doch der Bohlenbelag jeder einzelnen Schwelle so gut es mir dabei möglich ist, die jeweilige exakte Einfärbung gemäß dem Vorbild erhalten und dabei den optischen Charakter von Holz nicht verlieren!

Genau dies zu bewerkstelligen hat sich nach einigen Experimenten im Vorab als schwieriger herausgestellt wie es anfänglich von mir angenommen.
Beim Versuch mit verschiedenen Beizen und angemischten Farbtönen das Holz dementsprechend zu bearbeiten stellte sich nicht der gewünschte Erfolg ein.

Dabei kam mir der Gedanke an ein vor Jahren gelesenes Buch über alte russische Ikonenmalerei und deren Maltechniken wieder in den Sinn. Diese zum großen Teil sehr alte Malerei benutze fast gänzlich den für damalige Zeiten absolut billigen und immer beschaffbaren natürlichen Untergrund Holz.
Die darauf entstandenen wunderbaren Kunstwerke von heute immensen Werten wurden zumeist mit einer den heutigen Ölfarben sehr ähnlich angemischter Substanz erstellt, wobei sich im Laufe der vielen, vielen Jahre die Maltechniken sich nicht grundlegend verändert hatten.
Solch eine Technik natürlich in mir nach meinen Möglichkeiten sehr vereinfachter Form werde ich nun mittels Ölfarben bei der dem Vorbild gemäßen Einfärbung der Schwellen des Bahnsteig - Bohlenbelages versuchen anzuwenden.



Das erste zufriedenstellende Ergebnis ist geglückt, nach dem abtrocknen dieser "Schicht" Ölfarbe können dann die weiteren feinen Details und Schattierungen erarbeitet werden.
Bis zum völlige finalen Ergebnis der Bearbeitung werden die Schwellen noch nicht auf den Grundkörper verklebt - denn es können ja auch an den Schwellen bearbeitete "Unfälle" geschehen!

Die Schritte bis zu diesem im Bild sichtbaren ersten kleinen aber wegweisenden Resultat soll nun im Folgenden vorgestellt werden:

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Der Werkbahn - Haltepunkt ""Grube Hermine"" auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 -- das Vorbild








Die ehemaligen Werkbahnen der bis vor noch einigen Jahren produktiv tätigen größeren Industriebetriebe / Werke der Chemie-, Farben und Filmherstellung sowohl auch der Braunkohlentagebaue zumindest im mitteldeutschen Bitterfelder Raum unterhielten für ihre Belegschaft eine Art Personenbeförderung / Personalpendel auf ihren Netzen der zumeist sehr ausgedehnten weit verzweigten Gleisanlagen.
Diese innerbetrieblichen Leistungen der Personenbeförderung wurden zum Teil bis in die ersten 1970er Jahre erbracht, später dann abgelöst durch den allgemeinen Werksverkehr auf der Straße.
So wurden zB. im ehemaligen Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld und der Farbenfabrik Wolfen, welche beide 1968 zum Chemiekombinat Bitterfeld zusammengeführt wurden und der Agfa / später ORWO Filmfabrik Wolfen noch bis nach dem Jahr 1960 einige nach eigenem Fahrplan aufgestellte innerbetriebliche Personenbeförderungsleistungen durchgeführt, deren Fahrten sogar die Reichsbahn - Bahnhöfe Bitterfeld und Wolfen regelmäßig mit einschlossen, um die Belegschaft in einer Art Zubringerdienst von und zu den Zügen der Staatsbahn aus den / in die jeweiligen Betriebsteilen zu verbringen.

Selbst auf den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn, die ab 1949 zu den Grubenanschlußbahnen der Braunkohlenwerke Golpa / Bitterfeld gehörte, wurde nach Einstellung des regulären Personenverkehr im Jahr 1955 bis etwa 1960 eine dann innerbetriebliche Beförderung der Belegschaft zwischen Zschornewitz und dem Staatsbahnhof Gräfenhainichen mit Anschluß zu den Kohlenbahnen durchgeführt, wobei dieser Verkehr später zum Teil mit elektrischen Grubenlokomotiven abgehalten wurde.

Das verwendete Fahrzeugmaterial bestand zumeist aus alten von der Staatsbahn zur Ausmusterung vorgesehenen oder bei ehemaligen Klein- / Privatbahnen  freigewordenen Personenwagen, welche übernommen und in den jeweiligen betrieblichen Eisenbahnwerkstätten für diesen Zweck überholt oder repariert wurden, neben auch einfach "nur" mit Bänken bestückte private G - Wagen und geeigneten Lokomotiven aus dem Bestand der Werkbahnen.

Zur Ausstattung der jeweiligen Haltepunkte in den Werken kann ich nur auf vor vielen Jahren geführte Gespräche mit einem damals alten Werkbahn - Lokführer und Zeitzeugen der ehemaligen Farbenfabrik Wolfen zurückgreifen, einige spärliche Informationen zum Thema konnte ich auch den seiner Zeit erschienenen Betriebszeitungen der Werke entnehmen, weitere Forschungen habe ich bis heute noch nicht unternommen, was sich aber in Zukunft dringend ändern sollte.

Nach diesen mir bekannten Fakten darf man sagen, dass zumindest einige der höher frequentierten wichtigeren Haltepunkte der Werksbahnen aus aufgebauten den Einstiegstritten der Wagen annähernd Niveaugleich erstellten Altschwellen - Konstrukten bestanden, um ein - laut Zeitungszitat: bequemes und nicht kompromittierendes Einsteigen auch der Damen jederzeit zu ermöglichen.   

Ein nachahmenswertes Vorbild eines aus Holzschwellen errichteten (Behelfs-) Bahnsteig für meinen Plan auf dem Westentaschen - Modul Nr.1 habe ich mit diesem im folgenden gezeigten Bauwerk gefunden:




Dieser aus Altschwellen bestehende Bahnsteig befindet sich an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn in der Höhe des ""Kultur- und Industriedenkmal Kraftwerk Zschornewitz"" und wurde im Zuge der Weltausstellung Expo 2000 erbaut mit dem Sinn, Besucher mit der Eisenbahn aus Dessau kommend zu dieser ehemaligen Expo - Außenstelle zu bringen. Diese Leistungen wurden dann auch seiner Zeit ua. mit dem Dessauer Doppelstock - Triebwagen der BR 670 "planmäßig" erbracht!

Seither schlummert nun dieser Bahnsteig völlig ohne Nutzung vor sich hin!!

Ganz "ohne Nutzung" kann man vielleicht nicht sagen, soll mir doch dieses Bauwerk als Vorbild zur Erstellung eines Werkbahn Bahnsteig aus Altschwellen im Modell auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 Pate stehen.
So ist nun der Bahnsteig von mir nochmals mit neuen frischen Fotografien im momentanen Zustand im Detail abgelichtet worden, ein komplettes ausmessen erübrigte sich dabei, da die Maße durch die komplette Verwendung von genormten Holzschwellen vorgegeben sind.

Im folgenden sind einige Bilder des "Kunstbau" ohne vieler Worte zu sehen, bevor es hier im Beitrag an die erste bebilderte Etappe des Modellbaus geht.

Montag, 20. Oktober 2014

Neues vom Fakultativwagen preußischer Bauart von Fleischmann GFN - die fehlenden Bremsdreiecke der Radbremsen wurden nachgerüstet








Ein kleiner Schritt mit relativ großer Wirkung stellt sich nicht nur am Modell des Fakultativwagen von GFN durch das anbauen von Bremsdreicken zwischen den Hängeeisen der Radbremsen ein, sondern es steht wohl jedem anderen nicht nur 2 - achsigen Wagen mit werksseitig fehlenden Teilen - und davon sind die allermeisten Modelle auch neuster Produktion der verschiedenen Hersteller leider noch immer betroffen - sehr gut zu Gesicht.



Es ist schon ein sehr viel gefälligeres Bild beim betrachten des Wagenfahrwerk aus dieser Position mit den nun eingebauten Bremsdreiecken und wertet dieses auf jeden Fall positiv auf!
Viele andere Kollegen werten ua. mit dieser Maßnahme ihre Wagen natürlich auch dementsprechend auf, zumal dieser Akt ein mehr an Vorbildtreue gewinnen hilft.

Dabei ist diese kleine Bastelarbeit nicht schwer zu bewerkstelligen, so es im folgenden zu sehen ist:

Freitag, 17. Oktober 2014

Neue Informationen zum Ausgleich einer ab dieser Woche zwangsläufig herrschenden Bastelpause








Diese Woche ist im Blog den neuen auch für mich interessanten Informationen aus der großen Welt der MoBa gewidmet, welche mich erreichten.

Eine von den interessanten ganz frischen neuen Nachrichten ist nun jene, dass das schon von vielen Kollegen (mal wieder) als Tot geglaubte Magazin HP 1 Eisenbahnmodellbau heute aus dem Willy Kosak Verlag in dieser Woche ein Lebzeichen in Form einer neuen Ende Oktober diesen Jahres zu erwartenden Ausgabe mit der Nummer 47 von sich gab.
Nachdem die letzte Ausgabe Nr. 46 im Juni 2013 erschienen ist, soll es nun nach 16 Monaten der "Wartezeit" wirklich weiter gehen!
Wer dies nicht glauben sollte, der schaue hier im Bahnsinn Shop einmal nach!

Tja und dann habe ich noch ein Schnappschuß ich denke in einer guten Stimmung aufgenommen.
Bei einem recht plötzlich einfallenden sehr hellen Sonnenlicht zur Mittagszeit in mein Arbeitszimmer hatte ich ganz schnell meine kleine "Knipse" aus dem Schubfach des Schreibtisch genommen und von diesem aus in ca. 3,5 Meter Entfernung und fast vollem Gegenlicht folgendes Bild "geschossen".

Diesem Bild hatte ich dabei spontan den Titel Mittagspause verpaßt, vielleicht gefällt es ja auch dem einen oder anderen Besucher ...



Mittwoch, 15. Oktober 2014

Im Eisenbahn Kurier 11 / 2014 erschienen - der Bau des Bausatz der einfachen Stahlschwellen Weiche EW 49 - 190 - 1:9 Gz (St) von RST Eisenbahnmodellbau in Wort und Bild








In der neusten vor ein paar Tagen erschienenen November - Ausgabe des Eisenbahn Kurier 11 / 2014 ist für mich persönlich in löblicher Weise ein wirklich sehr gelungener auf vier Seiten gedruckter Beitrag in Wort und Bild über den kompletten Zusammenbau des Bausatz der schönen exakt maßstäblichen Stahlschwellenweiche EW 190 - 1:9 von RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen erschienen.

In diesem Beitrag schildert der Autor Uwe Volkholz in sehr klaren und jederzeit verständlichen und  nachvollziehbaren Worten, untermalt mit einigen guten Tips und Tricks, seinen Bau der RST Stahlschwellenweiche an Hand eines Modells mit Gelenkzungen im H0fine RP 25 / 88 Standard.

Da ich selbst wie vor einigen Monaten hier im Blog geschrieben nun endlich auch  meine erste Stahlschwellenweiche von RST  bestimmt für meine eigenen Westentaschen - Module in aller
Kürze bauen werde, kommt mir dieser Beitrag gerade recht, soll doch jene Weiche gleich der im EK vorgestellten auch Gelenkzungen erhalten und das RP 25 / 88 H0fine Rad Schiene System besitzen.

So ist der Bau dieser Weiche, welcher mittlerweile nicht nur mit der dem Bausatz beiliegenden sehr gut dokumentierten Bauanleitung nebst der von RST in bester Qualität produzierten Video - Bauanleitung mit dieser neuen Dokumentation bestens erläutert, so dass sich der Erfolg bei der Erstellung für jeden interessierten an solch einer schönen ""Spurwechseleinrichtung"" einfach einstellen muß!




Dienstag, 14. Oktober 2014

Ein weiterer neuer Mitstreiter der Westentaschen - Modulfront seht in den "berühmten" Startlöchern ...








Sind es bis dato "nur" eine Handvoll Kollegen und Mitstreiter in meinem territorial näheren Umfeld die sich teils mit dem Plan, teils aber auch praktisch mit dem Bau der eigenen Westentaschen - Module befassen, so hat sich in den letzten Tagen der liebe Kollege Kay Ehrenberg aus Bayern unserer kleinen Modul - Gemeinde hinzu gesellt, dessen kleine feine Homepage ich hier im Blog vor ein paar Wochen vorstellte.

Seine ersten Aktivitäten an Hand zweier sehr sauber erstellter "Westentaschen - Grundmodule" hatte er mir für mich sehr überraschend vor ein paar Tagen auf ein paar Bildern festgehalten zugesandt, welche ich heute hier zeigen möchte.


Abbildung: Rechte by Kay Ehrenberg

Die beiden Module sind selbstverständlich von Kay in der aufgestellten und nun fest bindenden Modul - Norm erstellt, so ist ein vielleicht späteres Treffen zu einer kleinen Fahr / Betriebsession mit der Einbindung in ein Modul - Arrangement mit den anderen Westentaschen - Modulanern möglich.

Natürlich hat mir Kay auch gleich seine Pläne zur Gestaltung seiner ersten beiden Module mitgeteilt, welche ich sehr interessant finde und im folgenden kurz darstellen möchte:

Sonntag, 12. Oktober 2014

Das Abstellgleis III. Ordnung auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 bekommt ein Schotterbett aus Kies, hergestellt in meinem Schotterwerk nebst einer zusätzlich einseitigen Schotterbefestigung








Das Westentaschen - Modul Nr. 1 beherbergt ein von der Weinert Weiche EW 190 - 1 : 6:6 Fsch (H) r abzweigendes Gleis, welches in näherer Zukunft weiterführend auf dem Modul Nr. 3 an einem maßstäblichen RAWIE - Prellbock enden wird.
Vom Bau jenes PURistischen RAWIE Prellbockes der zur Zeit noch nicht abgeschlossen ist, berichtete ich vor vielen Monaten  hier im Blog in mehreren Berichten. Mittlerweile habe ich noch einen zweiten Bock in der Anfertigung und hoffe sehr optimistisch mit beiden noch in diesem Jahr fertig zu werden.
Aber nun zum eigentlichen Thema und Gleis.

Das komplette Abstellgleis ab Weiche soll nun gemäß einem realen Vorbild ein Schotterbett aus Flusskies verschiedener Körnung erhalten, wobei eine Seite des Gleises mit einer recht starken außenseitigen Beschotterung mittels Schottersteine normaler Größe gegen einen eher flachen Graben abgesichert werden soll.
Wie im rechten Bild zu sehen, habe ich eine erste Kiesschotterung bis etwa zur Hälfte der Schwellenhöhe aufgebracht. Um ein recht stimmiges Bild des Kiesbett im finalen Zustand zu bekommen, bedarf es mehrerer dünne Schichten einzeln nach dem jeweiligen abtrocknen des Schotterkleber aufgetragen, wobei bei der dann letzten Schicht feineres Gesteinsmaterial zur Anwendung kommen wird.
Den benötigten Kies für das Schotterbett habe ich in der gewünschten (halbwegs runden) Form und Gesteinsgröße in meinem "Schotterwerk" auf dem Küchentisch von diesem ich hier im Blog berichtete hergestellt.
Zugegebener Maßen brauchte es mit dem Schotterwerk einige an Experimenten bis sich ein zufrieden stellendes Ergebnis an Kies einstellte. Die Grundfarbe der Substanz ist derweil zweitrangig, diese wird mit etwas Farbe später gemäß dem Vorbild eingestellt werden.
So ist nun das erste kleine Stück Gleis nach der Weiche  "bekiest" worden und mittlerweile auch durch getrocknet.



Im folgenden habe ich im ersten Durchgang eine erste recht dünne Schicht Schotter einseitig am Gleisbett bis in den Graben hinein aufgebracht, der hier im Bild mit nur wenig aufgebrachtem Schotterkleber fixiert mit dem Versuch des erreichen eines korrekten Schüttwinkel, um die im folgenden Bild vom Vorbild zu sehende Situation im Gleis zu modellieren:

Freitag, 10. Oktober 2014

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Zweiundzwanzigste -/- Die Zeitschrift Bahn & Modell








Es geschah im goldenen Oktober des Jahres 1987, als im (West-) deutschen Modellbahn - Blätterwald eine Vorausgabe als kostenloses Voraus - Muster für eine neue Eisenbahn - Monatszeitschrift erschien, welche wohl zu diesem Zeitpunkt neben den bekannten seiner Zeit etablierten Publikationen MIBA, EK, EJ, EM ua. ein Novum darstellte.

Werbepostkarte Bahn & Modell 1987
Diese Zeitschrift mit dem Titel Bahn & Modell war insofern als völlig etwas anderes, neues ihrer Art zu verstehen, dass der Herausgeber und Chefredakteur Michael Meinhold mit einem Kollegienkreis von zu jener Zeit schon bekannten Autoren, zu nennen sind zB. Stefan Carstens, Wolfgang Diener, Thomas Becker, Bruno Kaiser, Bruno Oebels, die Gebrüder Rieche, Michael Haugg und Thomas Hey'l um nur einige der Namen der ständigen Mitarbeiter aufzulisten, in den dann folgenden Ausgaben Themen bearbeitete, welche bis dato so spezifisch in den etablierten Blättern noch nicht publiziert worden sind.

Angefangen von den in jeder der nun folgenden Ausgaben veröffentlichten Güterwagen - Besprechungen in Vorbild und Modell mit Vorschlägen zum Umbau und verfeinern etc. jener, dies dann später zur Veröffentlichung der ersten beiden Bände Güterwagen von Stefan Carstens nebst Co - Autoren unter dem selbigen Verlagslabel Bahn & Modell - später dann der MIBA - führte, Gleis und Weichenbau vorgestellt ua. von Thomas Becker in Vorbild und Modell, Fahrzeugbau, Anlagen- und Landschaftsbau, Präsentation von außergewöhnlichen privaten Modellbahnanlagen, Auto & Modell usw., immer mit der Sicht aus einer anderen neuen so bis dato nicht gekannten und vielleicht auch tiefgründigeren Perspektive wie es zu damaliger Zeit die Mitbewerber in ihren Zeitschriften am Markt präsentierten.
Herausragend waren zudem in jedem Heft meiner Meinung nach die "Foto - Galerie Eisenbahn" mit wunderbaren Bilder des großen Vorbild - zu damaliger Zeit nicht nur aus dem Bereich der Deutschen Bundesbahn, sondern auch der Deutschen Reichsbahn der DDR, wobei auch historisches in Wort und Bild nicht zu kurz kam.

Weitere Details in Wort und Bild im folgenden:

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kluba Fernmeldemast als Solitär auf dem Westentaschen Modul - die Verfeinerung eines Produkt von Kluba










Bei meinem Besuch auf der Leipziger Messe Modellbau - Hobby - Spiel 2014 habe ich ua. Dingen ein  einzelnes Exemplar eines Fernmeldemast vom polnischen Anbieter Kluba am Stand von Schildhauer Modellbahn käuflich erworben.
Kluba bietet bekanntlich eine Vielzahl an Ausführungen von Fernmeldemasten nach deutschem Vorbild an, ich entschied mich für ein Exemplar eines Masten mit Ableitung eines Erdkabel inklusive einer Arbeitsbühne, einem Verteilerkasten und einigen Steigeisen.

Die Nachbildung des Ganzen macht einen ganz guten Eindruck, feine Isolatoren auf ebenso feinen Halteeisen montiert und gemäß den Vorbildern am Mast befestigt, dieser aus mit einem mattem Braun lackiertem Holz besteht.
Sämtliche am Mast angebauten Teile bestehen aus fein geätztem Blech und sind schön detailliert nachgebildet, wobei ich aus momentaner Unkenntnis nicht sagen kann, ob hier auch eine Maßstäblichkeit der Teile besteht.
Dieser Umstand soll aber im Moment zweitrangig sein, wichtig ist mir eine harmonische und glaubwürdige Einfügung des Masten als Solitär auf dem Westentaschen Modul Nr. 1, denn für diese Aufgabe ist der Fernmeldemast auserkoren.

Natürlich - wie soll es auch anders sein - soll der Mast nicht im originalen Zustand aus der Verpackung direkt seinen Platz auf dem Modul einnehmen. Einige kleiner Umbauarbeiten und Verfeinerungen nebst einem neuen Farbauftrag leicht verwittertes Holz nachbildend muß er schon noch über sich ergehen lassen.
Dabei schwebt mir das Bild eines solchen Mast vor einiger Zeit in Natura gesehen im Kopf, von jenem ich aber leider keine Abbildung als "Beweismittel" besitze, noch dass er mittlerweile leider auch nicht mehr existent ist.
Der Mast war kein sogenannter Endmast, es wurden an ihm einige Leitungen abgegriffen, um in seinem Umfeld später erbaute Dienstgebäude mit Fernsprecher und Basa zu versorgen.



Nach den im folgenden beschriebenen ersten Umbaumaßnahmen schaut das Bild des Fernmeldemast eingebettet an seinem Bestimmungsort dann so aus.
Der Mast wird auf diesem Modul seiner Art und Bestimmung der einzige sein, - ein Solitär.
Hier im Bild wurde zum Anfang nur der Fuß des Mast umgearbeitet, um mir dann nach dem ersten aufstellen ein Bild vom Stand in seinem Umfeld machen zu können.

Die ersten Veränderungen am Mast sind wie folgt:

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Messe Modellbau-Hobby-Spiel 2014 in Leipzig - meine Eindrücke etwas abseits des allgemeinen Mainstream in Wort und Bild








Der Sonnabend war einmal wieder dem Besuch der in den Messehallen des Leipziger Messegelände an diesem Wochenende stattfindenden alljährlichen Messe Modellbau - Hobby - Spiel gewidmet.

Neben dem wie immer zu beobachtenden sehr großen Besucherandrang an den Ständen der einschlägigen Bekannten Roco, Fleischmann, Tillig, etc. und wie sie sonst noch alle heißen mögen und vertreten waren, gab es auch eine Menge Klein- und Kleinstanbieter abseits der Marktgiganten, welche ihr zumeist kleines aber feines Portfolio und deren Neuheiten dem interessierten Publikum vorstellten.
Auf genau diese Sparte der kleinen Aussteller konzentrierte sich mein Augenmerk, waren diese ausnahmslos immer für ein interessantes Gespräch bereit!!

Einzig Weinert Modellbau war in diesem Jahr nicht auf der Messe vertreten.

Im folgenden sollen nun ein paar mitunter meiner persönlichen Meinung nach sehr interessante Eindrücke in Wort und Bild aus diesem Bereich folgen, durch viele sehr informative Gespräche an den jeweiligen Ständen ist mir bei dem diesjährigen Besuch die Zeit der 8 Stunden Öffnung der Messe förmlich durch die Hände gerieselt.



Die schon einige Zeit  angekündigten "Oppeln" in zwei verschiedenen Ausführungen von exakt - Train sollen nun laut Aussage deren Vertreter im 1. Quartal 2015 auf dem Markt erscheinen ...


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Ein Fakultativwagen preußischer Bauart von Fleischmann GFN benötigt neue Achslagerungen der Spitzenachsen









Bei meinem Besuch des 24. Modellbahntag in Schkeuditz am vorletzten Wochenende, von diesem ich hier im Blog in Wort und Bild berichtete, hatte ich bei der dort vor Ort abgehaltenen Börse einen preußischen Fakultativwagen der DR - Bahnmeisterei Weimar - Epoche III von Fleischmann GFN bei einem privaten Anbieter entdeckt.

Dieser Wagen entpuppte sich in seiner OVP beim genauen betrachten in einem absolut makellosen neuwertigen Zustand, wenn man dabei von einer geringen Verstaubung einmal absehen darf.
Der vom Anbieter für diesen Wagen aufgerufene Preis ging völlig in Ordnung und so wechselte dieses schöne Modell ohne weitere Preisverhandlungen den Besitzer.

Es ist in den letzten Jahren sehr selten geworden, dass ich mir einen kompletten neuwertigen Wagen ua. auf den einschlägigen Börsen kaufte, hier und da werden bei Bedarf "Schrottwagen" erworben um für Projekte benötigte Bauteile zu "recyceln", dieses Modell mußte es aber sein, zumal es von Fleischmann in dieser Ausführung schon lange nicht mehr lieferbar ist.

Der Wagen ist im Original von GFN mit NEM Vollscheiben - Radsätzen ausgestattet, einer meiner ersten Gedanken schon vor dem Erwerb war nun jener, welches Bild der Ansicht das Modell denn zeigen würde, implantiere ich diesem die schönen maßstäblichen preußischen Doppelspeichenräder der Bauart C.1 im H0fine RP 25 / 88 Standard aus der Werkstatt Günter Weimann von diesen ich hier im Blog detailliert berichtete.
Diese Bauart der pr. Doppelspeichenräder C.1 dürfte auch  bei der werksneuen  Ablieferung des Fakultativwagen vom Hersteller eingebaut gewesen sein.

Ein paar Tage später schon habe ich mir die Frage selbst beantwortet, die Doppelspeichenradsätze aus einem Drehgestell von meinem SSk Köln von GFN entnommen - gleiche Spitzenachslänge von 24,00 mm - und hinein in die Achslager des Fakultativwagen.
Dieses für mein persönlichen Geschmack nun hervorragende Bild ist in den drei Abbildungen erkennbar.



Einziger kleiner Makel an dem Ganzen:
Die Bremsen stehen etwas sehr weit von den Laufflächen der Räder ab.
Dieser kleine Makel ist aber wiederum sehr leicht behebbar!

Die beiden aus dem SSk Köln entnommenen Radsätze weisen den von mir bei der Bestellung gewünschten Zustand von in Betrieb abgefahrenen Radreifen nach, sie messen im Durchmesser 10,80 mm, was einem Vorbildmaß von 960 mm entspricht.
Im neuen Zustand besaßen diese pr. C.1 Doppelspeichenräder einen Durchmesser von 1000 mm, in 1 : 87 entsprechend 11,50 mm.
Ergo werden für diesen Wagen zwei "neubereifte"  Radsätze RP 25 / 88 mit 11,50 mm Durchmesser bei Günter Weimann geordert, so sind dann auch die Abstände der Bremsen von den Laufflächen der Räder im dann eingebauten Zustand auf ein sehr erträgliches Maß reduziert.

Bevor nun aber feine neue Radsätze implantiert werden, muß unbedingt ein kleiner Umbau an den Achslager von statten gehen, über den Grund und die Ausführung ich nun im folgenden berichten werde:

Dienstag, 30. September 2014

Ein paar Bilder zum Thema Modellbahn und Tiere auf dem Gehöft - einige schöne harmonische Begegnungen








Am vergangenen Wochenende brachte das Wetter eine wunderbare früh herbstliche im weichen Licht der Sonne  herrschende Atmosphäre, welche ich  spontan im Freien zur Fotografie einiger im Bau befindlichen Modelle genutzt habe.

Zu den fotografierten Modellen neben dem hier gezeigten SSk Köln von GFN in der nächsten Zeit mehr im Blog, heute habe ich das Bedürfnis der werten Leserschaft einige bei dieser Session aufgenommene stimmungsvolle  Bilder zum Thema Modellbahn und Tiere nahe zu bringen.
Vielleicht finden sie auch  bei dem einen oder anderen Besucher gefallen ...

Bei einigen der folgenden Aufnahmen handelt es sich um Schnappschüsse, andere sind von mir ganz bewußt gestellt und in Szene gesetzt.



Hier kam mir die Stute eher zufällig beim grasen ins Bild, was ich auch gleich ausgenutzt habe. So hatte ich keine Zeit den Wagen bzw. das Bremserhaus nochmals mit einem weichen Pinsel fotogen zu reinigen.

Sollen nun noch ein paar weitere Bilder folgen:

Samstag, 27. September 2014

Baumstümpfe aus Echtholz - Naturmaterial für die Modellbahn selbst herstellen - ist die Idee ein "alter Hut"?








Baumstümpfe aus "Echtholz" für die Modellbahn nachzubilden ist keine große Sache.
Dazu gebraucht es natürlich ein geeignetes Ausgangsmaterial. Vor vielen Jahren schon hatte ich den Versuch unternommen, aus verschiedenen Arten von Hölzern im Modell geeignete und glaubhafte Baumstümpfe, aber auch den Rest abgesägter Bäume auf verschiedenen Modellbahnanlagen nachzubilden.

Über diese unter der Zeit vielen Versuche bin ich dann zum Holz des Ahornbaumes gekommen, welches sich sehr gut für diese Aufgabe eignet.
Im Grunde handelt es sich nun als Ausgangsmaterial um die frischen Senker bzw. neuen Triebe, die sich im nachbarschaftlichen Boden eines alten Ahorn zum Teil massenhaft finden lassen.
Da wir bei uns zu Hause eine große Anzahl an solch einer Weichholz - Baumart besitzen und diese zumeist unmittelbar neben und auch direkt auf den Weiden stehen, ist jedes Jahr auf's Neue zumeist im Frühsommer das ziehen dieser Senker angesagt, um ein unkontrolliertes ausbreiten dieser sehr schnell wachsenden Baumart zu verhindern.
Bei dieser Tätigkeit kam mir vor einigen Jahren die Idee auf, die in diesem Alter schon recht lang gewachsenen und gut ausgebildeten Wurzeln einer ca. dreiviertel - jährigen Pflanze für den Modellbau zu verwenden.
So hatte ich eine größere Anzahl dieser Senker in einer stillen dunklen Ecke der Scheune zum trocknen ausgebreitet - und völlig vergessen.
Vor einiger Zeit bin ich dann gefragt worden, was aus diesen Senkern nun werden soll, nachdem diese schon ein paar Jahre dort lagerten. So bin ich zu bestens abgelagertem Baumaterial für das Vorhaben der Nachbildung von Baumstümpfen etc. gekommen.
Im Normalfall reicht aber eine Ablagerung ab Ernte von ca. 2 Wochen völlig aus!



In diesen zur Zeit herrschenden regnerisch dunklen Tagen habe ich wieder einmal ein paar Probleme mit dem Licht zum ordentlichen fotografieren. Ich hoffe aber, dass es mir dennoch gelungen ist, dass wesentliche in den Bildern zu zeigen.
Diese im Bild zu sehende Ansammlung von Baumstümpfen verschiedensten Durchmesser habe ich aus nur einer Wurzel des Ahorntriebling gewonnen.

Im folgenden soll kurz gezeigt werden, wie ich diese Baumstümpfe recht schnell gefertigt habe:

Donnerstag, 25. September 2014

Der eingegrabene alte Kessel eines ehemaligen Kesselwagen neben dem Gleis - die Fertigstellung und weitere Kleinigkeiten








Lange hat es mal wieder gedauert, aber nun ist der eingegrabene Kessel eines ehemaligen Kesselwagen mit seiner neuen "Behelfsbühne" eingebettet auf dem Westentaschen - Modul Nr. 1 im wesentlichen fertig gestellt.
 

Die beiden Aufgänge auf den Kesselscheitel sind mit der maßstäblichen und hier im Blog im Bau vorgestellten Sprossenleiter bestückt, eine kleine Bühne aus einem Stück 0,3 mm starkem Messingblech gefertigt und mit zwei 0,2 mm starken Echtholzbohlen gewonnen aus der Linde belegt und farblich behandelt - das war es dann auch schon.

Im Grunde soll dieses Detail abseits vom allgemeinen Mainstream eine ehemalige Situation eines Vorbild darstellen und dabei den relativ "toten" Bereich zwischen den Weichen etwas mehr interessant füllen helfen.
Einen alten Kessel von einem defekten Kesselwagen aus der Bastelkiste genommen oder auf einer Börse sehr preiswert gekauft, schon steht der Umsetzung jenes netten Detail nichts mehr im Wege!

Vielleicht ist mir ja meine Idee des eingegrabenen Kessel und die Umsetzung ins Modell hiermit auch einigermaßen glaubhaft gelungen?



Ich habe diesem Bild nach der Fertigstellung der Szene gefertigt, die Bezeichnung "Kleinbahnstrecke auf Augenhöhe" gegeben, jene empfinde ich aus dieser Perspektive aufgenommen sehr treffend.

Im folgenden ein paar Bilder und Worte zur Fertigung der Szene:

Sonntag, 21. September 2014

Der 24. Schkeuditzer Modellbahntag am 21. September 2014 im historischen Strassenbahndepot - einige Eindrücke in Wort und Bild







Der heute stattgefundene 24. Modellbahntag im historischen Straßenbahndepot zu Schkeuditz war mehr eine Modellbahnbörse denn eine Modellbahnaustellung.
Zahlreiche private und "professionelle" Händler hatte ihre Angebote in der ehemaligen Fahrzeughalle ausgebreitet und dem durchaus diese Veranstaltung gut besuchten Publikum feilgeboten.

Leider waren keine Modellbahnanlagen ausgestellt und / oder betrieben, "nur" das im Selbstbau an Fahrzeugen und Gebäuden etc. entstandene sehr schöne und wirklich glaubhaft im Maßstab 1 : 22, 5 Baugröße G nachgebildete Straßenbahndepot, in welchem die Veranstaltung stattfand stand dem interessierten zur Betrachtung bereit.

Davon nun ein paar Bilder aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen, wobei ich persönlich diesen Straßenbahn - Modellbau als sehr gelungen empfinde!



Sollen noch einige weitere Bilder ohne Kommentar von diesem der Vorbildsituation jeder Zeit vor der Halle des Depot nachprüfbarem realistisch nachgebildeten Schaustück folgen:

Freitag, 19. September 2014

So ganz nebenbei und immer mal wieder ein paar gesetzte Steine - ein Geräteschuppen entsteht aus Miniatur - Klinkersteinen im Maßstab 1 : 87








Ja wirklich, so ganz nebenbei und immer nur dann wenn ich auch dazu Lust verspüre, beschäftige ich mich wieder mit den "Miniatur - Klinkersteinen" aus Keramik im Maßstab 1 : 87 vom Anbieter Juweela, um einen kleinen Geräteschuppen mit Plumsklo - Anbau entstehen zu lassen.

Von einem ersten Versuch mit diesen Klinkersteinen etwas zu bauen und meinem dabei kläglichen scheitern, berichtete ich mit einer Beschreibung der Klinkersteine vor fast einem Jahr hier im Blog in Wort und Bild.
In diesem damaligen Beitrag zum Thema hatte ich dann völlig frustriert folgenden Satz gepostet, den ich aus heutigem aktuellem Anlaß noch einmal zitieren möchte:

"Nun habe ich diese Erfahrung mit dem Weißleim gezogen, vielleicht probiere ich noch einmal später das kleben mit UHU löungsmittelhaltigem Alleskleber in Verbindung mit etwas Azeton."
Seit dem damaligen wegen der Verwendung einer völlig falschen Technologie beim Bau gescheiterten Versuch mit den Steinen eine ordentliche Mauer zu erstellen, hatte mich dieses Thema im Hinterkopf natürlich nicht in Ruhe gelassen.
Obwohl Kollegen solche Ziegelsteine mit Weißleim gut verbauen können, konnte ich mittlerweile bei weiteren Versuchen im laufe der Zeit ganz in aller Stille und unter Verwendung des UHU lösungsmittelhaltigem Alleskleber mit etwas beigemischten Zusatz von Azeton dann pö a' pö ein paar recht brauchbare Ergebnisse erzielen.

So habe ich nun vor ca. 9 Wochen begonnen, ein kleines und recht schmales Schuppengebäude mit angebautem Abort in "Free lance" Manier mit dieses Klinkersteinen zu erstellen. Dieser Schuppen besitzt kein reales Vorbild, ist aber in dieser ehemaligen preußischen  Bauart abgeleitet vielerorts nicht nur in Mitteldeutschland auch heute noch zu finden.
Zum Nachbau eines realen Vorbild mit dann korrektem Verband der Klinker bedarf es doch noch einiges an Übung, wozu auch der Bau dieses kleinen Material - Schuppen für ein Westentaschen - Modul dienen soll.
Der Weiterbau selbst geschieht immer dann wenn ich Lust und Ruhe habe, ein paar der recht winzigen Ziegelsteine ordentlich zu setzen. Daraus ergibt es sich schon von selbst, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, ehe das Gebäude "hochgezogen" ist.



Zur Zeit ist die vierte Reihe so gut wie "gemauert"!
Leider habe ich feststellen müssen, dass die Steine zum wenn auch eher geringeren Teil keine geraden Kanten besitzen, so werden sie vorsichtig mit einem Feilstrich einer im Bild zu sehenden Feile Hieb 8 in Form gebracht.
Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist ein kleiner (Mini-) Winkel und eine nicht spitze Pinzette!
Die Pinzette mit einer Spitze versehen bringt beim greifen des einzelnen Stein extrem schnellen Bruch, natürlich kann man dabei jedesmal Vorsicht walten lassen, ich habe mir aber eine Pinzette dem Stein gemäß flach gefeilt und so ist eine Beschädigung beim greifen des einzelnen Stein so gut wie ausgeschlossen.
Weiterhin befindet sich in der ehemaligen Filmdose UHU lösungsmittelhaltiger Alleskleber mit Azeton in etwa 1 : 1 Mischungsverhältnis, wobei das Azeton durchaus auch etwas mehr sein kann.
Aufgetragen wird der Kleber in minimalsten Tröpfchen mit einem defekten dünnen Laubsägeblatt in diesem Fall der Größe 5/0 - je schwächer um so besser!

Sollen nun weitere Bilder und Gedanken im Detail folgen:

Donnerstag, 18. September 2014

Rolf Weinert Modellbau "mein Gleis" - die kurze Weiche mit 333 mm Länge ist nun am Markt erschienen






Vor ein paar Tagen ist nun die auf der Nürnberger Spielwaren Messe 2014 von Weinert Modellbau als Neuheit vorgestellte und in Rolfs Weichensortiment integrierte "verkürzte Weiche" mit 333 mm Länge als EW 49 - 190 - 1 : 6,6 kurze Ausgabe der schon seit 2 Jahren erhältlichen (fast) maßstäblichen Weiche gleicher Bauart mit einem Ablenkungswinkel von 8,6° erhältlich.

Ein konkretes Vorbild dieser Weiche in Reichsbahn Oberbau K ist so nicht existent, man könnte sie aber mit kleinen Kompromissen als eine Weiche EW S 49 der Bauart 8a / EW 49-190-1:7 Fz 25,730 ansehen, welche im Austausch und Ersatz von preußischen Weichen der Bauart 8a in Werksbahngleisen ua. entwickelt und gebaut worden ist.
Zu dieser Annahme würden auch die 15 Schwellen zwischen den beiden Doppelschwellen im Zungenbereich in Ordnung gehen bzw. vorbildlich passen.


Abbildung: Werksgrafik Weinert Modellbau
In Gesprächen unter einigen Kollegen und auch mit Rolf Weinert selbst seit der Ankündigung dieser Weiche war und ist aber auch deutlich erkennbar, dass die Nachbildung einer Weiche mit 140 Meter Radius wohl doch wünschenswerter wäre, zumal eine solche nun neu erschienene verkürzte Weiche doch relativ problemlos aus der "mein Gleis" EW 190 - 1 : 6,6 zu fertigen ist, vielleicht aber hat Rolf Weinert selbst diesen Gedanken ja auch schon aufgenommen ...

Schauen wir mal ... was die Zukunft bringt.

Sonntag, 14. September 2014

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 13. Etappe und ein großes Hallalli für die finalen Arbeiten am Modell








Das Projekt des Umbau und Verfeinerung der Kö II von BRAWA meines Enkel hat eine ganze Weile geruht, nun soll es wieder "erweckt" werden um endlich in absehbarer Zeit mit diesem Modell fertig zu werden.
Zur Erinnerung an diese Kö II im Umbau zur Ursprungsausführung möchte ich auf die schon realisierten und hier im Blog in ein paar Beiträgen dokumentierten Beiträge verweisen.

Mittlerweile hat mein Enkel der zur Zeit mitunter ganz andere Interessen hegt - die Mädels werden nun langsam interessant - zu seinem Geburtstag die Kö II der DR Epoche III von Lenz geschenkt bekommen, mit dieser er sich auch recht intensiv auseinander setzt und beschäftigt.
Da das Projekt der BRAWA  Kö II nun schon mindestens 18 Monate "dahin plätschert" und er natürlich sein Fahrzeug längst vermißt, hatte ich ihm zum Ausgleich die Lenz'sche Kö II auf sein Gleis gestellt. Diese besitzt ja bekannter Weise Digitalkupplungen, welche einen Mehrwert am Spiel erzeugen sollen!

Nun denn, heute möchte ich den "Zweiten Startschuß" der nun folgenden Schlußetappe meiner Arbeiten am Kö II Modell mit einem kurzen Überblick in Wort und Bild des derzeitigen Fertigungsstandes einläuten, auch um mich selbst noch etwas mehr für dieses Vorhaben zu motivieren.



Etwas nackt schaut sie noch aus, dies wird sich aber schon bald ändern.
Die beiden noch fehlenden Trittbretter an den Seiten der Kö II sollen gemäß dem Vorbild mit Echtholz - Bohlen ausgeführt werden, welche wiederum unterhalb der Tritte mit Messing - Winkelprofilen am Außenrahmen befestigt werden sollen.
Zuvor müssen ein paar Niete und Mutterbolzen SW 0,5 mm im Außenrahmen eingebracht werden.
Die Deckel für die beidseitigen Batteriekasten sind nun in nochmals unter Einsatz dünnerem 0,05 mm starkem Messingblech überarbeiteter Form aufzubringen und mit feinen Handgriffen zu versehen.

Einige Details zeigen das folgende Werksfoto einer Kö II in Ursprungsausführung von Krauss Maffei, wobei diese der Henschel Kö II weitgehend identisch sind.

Freitag, 12. September 2014

Feinste Profile aus Holz - ein deutscher Anbieter verschiedenster bearbeiteter Hölzer für den Eisenbahnmodellbau in feinster Qualität








Wer von den Modellbau Kollegen einen sehr guten Anbieter von verschiedensten Arten an (Echt-) Hölzer in feinster Profil-, Furnier- und Brettchenform und allerbester Qualität sucht und zudem mit vernünftigen Preisen und Versandkonditionen (keine Mindestabnahme!) rechnet, dem seien hier die Massiv Holz Werkstätten Horschig wärmstens empfohlen.

Vor ein paar Wochen habe ich nach einem Tip des Kollegen Dirk F. im Eisenbahnmodellbau Forum mich mit dieser sehr informativen Website befaßt und bin hellauf der großen Fülle an Holzarten und deren maßgenauen Bearbeitung im Zehntel - Millimeterbereich begeistert.
Ein paar Bilder verschiedenster von mir ausgewählter Hölzer und Brettchen aus dem großen Sortiment werden in Kürze hier folgen!

Absolut empfehlenswert!

Dienstag, 9. September 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis und die Bretterfugen des Wagenkasten








Es sollten anfänglich ja nur ein paar Kleinigkeiten an jenem zur Zeit auf meinem Arbeitstisch befindlichen G 10 von BRAWA dementsprechend geändert und etwas verbessert werden, so dass er dem Erscheinungsbild des von mir auserkorenen Vorbild eines ehemaligen Bauzugwagen der Gleisbaumechanik der DR in den Grundzügen gleich kommt.
Nun ja, ich für mein Teil muß mich bei solchen im Vorab geplanten Projekten immer "sehr zusammen reißen" um nicht immer wieder über das gestellte eigentliche Ziel hinaus zu schießen! Dies gelingt mir leider nur in den seltensten Fällen.

Ich denke der eine oder andere Leser dieses Blog wird sich und seine Basteleien wohl mit dieser Schilderung im Einklang gemein finden, man entdeckt eben bei solch einer Arbeit entgegen dem zum Beginn des Projektes abgesteckten Plan immer wieder neue Bereiche am dann laufenden Projekt, welche "ganz unbedingt" auch eine kleine oder mitunter auch größere Verbesserung im Detail angediehen werden müssen!
Damit zieht sich dann solch ein Umbau wie es momentan in meinem Fall ist, an diesem G - Wagen  (und nicht nur an diesem!) "einmal wieder", auch geschuldet durch neue Erkenntnisse, Gedanken und Überlegungen welche dabei durch den Kopf gehen weiter in die Länge - und ein Ende ist zur Zeit noch nicht abzusehen.

Um vielleicht dem interessierten Besucher einen kompletten Überblick der Umbauarbeiten dieses Wagen aus einem G 10 von BRAWA  in den einzelnen über die Zeit erstellten 11 Beiträgen zu geben, soll hier dieser Link dazu verhelfen.

So ist zur Zeit auch an diesem Wagen kein großer Baufortschritt zu erkennen, wohl zu intensiv habe ich mich in Theorie und Praxis mit dem bestmöglichen abtragen der äußeren Befestigungslaschen für die im inneren befindlichen Zurrösen und dem nachfolgenden ordentlichen herstellen der Bretterfugen in diesem Bereich des Wagenkasten beschäftigt, wovon ich hier im Blog berichtete und dabei eine recht langen Zeitraum benötigte, ehe ich mich überhaupt an diese Arbeit schlußendlich heran wagte.

Während ich nun die Bretterfugen unter den Befestigungslaschen nach dem abtragen recht quälend  in ein fast einheitliches Bild versetzte, ging mir beim stetigen betrachten des Vorbildwagen ein Fakt nicht mehr aus dem Sinn, dass fast sämtliche Bretterfugen am Wagen eigentlich gar nicht mehr vorhanden bzw. nicht sichtbar sind!
Schuld am verschwinden der Bretterfugen wird wohl ua. eine mehrfache Lackierung im Leben des Wagenkasten sein ohne diesen vorher von der alten verwitterten Farbe ordentlich zu befreien.
Es stellte sich mir wiederholt die Frage, ob ich den neuen Wagenkasten mit seinen doch so schönen Bretterfugen und vor allem meine im Schweiße des Angesicht ausgearbeiteten Fugen soweit wie es das Vorbild zeigt "verschwinden" lasse und wenn ja, wie ich dies ohne dabei einen "Unfall" zu produzieren anstellen sollte.

Nach einigem experimentieren an Wagenkasten aus der Schrottbox habe ich nun einen für mich respektablen Weg gefunden, die Fugen zum Teil verschwinden oder nur leicht sichtbar herzustellen.



Hier nun das Ergebnis der ersten behandelten Seitenwand gemäß dem Vorbildwagen.
Um das Resultat meiner Arbeit genau unter die Lupe zu nehmen, habe ich die Wand leicht grundiert.
So ist ein gewisser Kontrast hergestellt um die ganze Sache überprüfen zu können.
Mit dem im abendlichen Licht der tiefstehenden Sonne aufgenommenen Ergebnis bin ich selbst schon sehr zufrieden, natürlich läßt sich hier und da noch etwas besser machen - keine Frage, vergleicht man aber diesen Wagenkasten mit dem Vorbild im obigen Bild ist die Situation schon ganz gut getroffen - ist mein empfinden.
Da diese bearbeitete Wagenkastenwand die gegenüberliegende Seite jener der in der Vorbildaufnahme zu sehenden darstellt und ich leider kein diesbezügliches Bild vom Vorbild besitze, habe ich nun alle Optionen offen die zweite Kastenwand mit der gewonnenen Erfahrung bei dieser ersten gemäß der Vorbildaufnahme zu modellieren.

Sollen nun ein paar Informationen zur Vorgehensweise bei der Bearbeitung dieser Wagenkastenwand neben einigen weiteren Aufnahmen folgen:

Sonntag, 7. September 2014

Der Plan ein Stellwerk einem Vorbild nachzubauen - das Stw 06 einer ehemaligen Grubenbahnstrecke im Bitterfelder Revier








Bei der letzten Zusammenkunft der "Westentaschen - Modul Mitstreiter" vor einiger Zeit, wurde neben einigen wichtigen zu klärenden Themen im Bezug der Modul Elektrik und der möglichen Verwendung einer einheitlichen (Modell-) Kupplung an den Fahrzeugen von diesem Thema ich hier im Blog etwas berichtete, auch der Sinn und Zweck des aufstellen von Gebäuden direkt auf den doch recht schmalen Modulen "sehr heiß" diskutiert.

Zum Thema Gebäude auf den eigentlichen Westentaschen (Grund-) Modulen ist im Grunde eigentlich nur zu sagen, dass wenn Gebäude zur Verwendung kommen sollen, es dann relativ kleine Bahnbauten sein werden zB. ein kleineres Stellwerkgebäude, ein kleiner  Ölschuppen für Betriebsstoffe oder ein kleines Aufenthaltsgebäude für Personale wie Rangierer, der Gleisbaurotte oder deren gleichen sofern sie sich vorbildgetreu und homogen in das Konzept einfügen lassen.
Viel Platz ist ja nicht auf den derzeitigen (Grund-) Modulen vorhanden, so muß denn auch "jeder Quadratzentimeter" genau geplant sein!

Stellwerk an der ehemaligen Zschornewitzer KleinbahnSo habe ich nun ein Stellwerkgebäude für die beiden ersten Westentaschen - Module des lieben Kollegen ausgewählt, dessen Vorbild als Stw 06 an der ehemaligen Kohlenfernbahn des Braunkohlenkombinat Bitterfeld (BKK) Burgkemnitz - Oranienbaum - Kraftwerk Vockerode in der Höhe der Ortschaft Jüdenberg derzeit "noch" zu finden ist.
Das nebenstehende Foto dieses genannten Stellwerk 06 stammt noch aus einer Zeit, in welcher die Welt für dieses Gebäude in Ordnung war.
Heute ist an dieser Stelle leider ein sehr trauriges Bild vorzufinden - die Vandalen haben in der letzten Zeit ganze Arbeit geleistet!

Nachdem sich verschiedene """Betreibergesellschaften""" in den letzten 20 Jahren an der Bahnstrecke der ehemaligen Kohlenfernbahn zwischen Oranienbaum und Ferropolis erfolglos versucht haben, zuletzt sogar mit dem Plan bewaffnet in diesem Stellwerk eine kleine gastronomische Einrichtung zu etablieren, ist nun auch hier wohl der völlige Verfall der Anlagen preisgegeben!

Nun denn, sei es drum!
Sollen im Anschluß ein paar Aufnahmen vom heutigen Zustand  - Stand vom 31. August 2014 bei der kompletten Ausmessung dieser Anlage des Stw 06 aufgenommen - folgen, um dem Interessierten gleichzeitig zum geplanten Modellbau das Stellwerk etwas näher zu bringen:



Dieses Gebäude wurde in den 1960er Jahren zum größten Teil aus massiven Spannbeton - Fertigelementen mit einigen Ziegelstein - Ausfachungen in den Wänden erbaut, dass flache absolut in planer Ebene vorhandene Dach besteht aus einer im Ganzen aufgesetzten Betonplatte - ergo ein Bau für die Ewigkeit!
Die in relativ großer Anzahl eingebauten Fenster sind in nur drei verschiedenen einheitlichen Größen nach damaliger TGL Norm hergestellt, einzig das nachträglich eingebaute Toilettenfenster im Erdgeschoß neben der Eingangstür zum Dienstbereich besitzt ein abweichendes Maß.
Auch die beiden aus Stahlblech erstellten Außentüren welche heute komplett demontiert sind, bestehen einheitlichen Maßes.
Die Grundfläche des Stellwerk ist absolut quadratisch bei einem Maß von 7,50 Meter, wobei das Dach allseitig 1,00 Meter übersteht.
Die komplette Höhe des Bau beträgt 9,00 Meter.
So ist es wohl relativ ohne großen Aufwand betreiben zu müssen möglich, das Stellwerk in einem vorbildgetreuen dabei aber nicht puristisch exaktem Modell zu erstellen.
Das Material wird zum größten Teil aus Polystyrol Platten verschiedener Stärken von Evergreen erstellt, welche ich schon seit Jahren von früheren erstellten Gebäuden im Fundus zu liegen habe.

Mittwoch, 3. September 2014

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Einundzwanzigste -/- Weichenbautechnisches Handbuch






Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich unter dieser Literatur Rubrik meiner Meinung nach empfehlenswerten Büchern zum großen Thema Eisenbahn von meinem Bücherbrett vorstellte.

Dieser Fakt wurde mir leider erst bewußt als ich das "Weichenbautechnische Handbuch"  von Ing. Heinz Wöltjen aus dem Jahr 1959 von meinem Bücherbrett zur Hand genommen hatte, da ich zur Zeit mich mit ein paar kleineren Details einer Weiche bei meinem Vorbild der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn befasse, um jene Details auf ein weiteres Weinert "mein Gleis" Weichenmodell für das demnächst im Bau befindliche Westentaschen - Modul Nr. 3 zu übertragen.

Das über 600 Seiten umfassende Buch selbst begleitet mich bei meinen diversen Neu- und Umbauten von Weichen - Modelle nicht nur im Maßstab 1 : 87 schon einige Jahre und hat mir in dieser Zeit schon einiges an wertvollen Informationen geliefert, so möchte ich hier auch dem einen oder anderen interessierten Kollegen jene Publikation sehr empfehlen.
Ich selbst kaufte mir dieses Buch in den 1990er Jahren "aus der Not heraus" antiquarisch, es waren andere Publikationen zum Thema zB. von Wulfert oä. zu jenem Zeitpunkt für mich nicht greifbar.

Im nachhinein möchte ich diesen Kauf als wahren Glücksfall bezeichnen, hat mir doch gerade dieses Buch in seinen klaren Aussagen schon sehr viele wertvolle Informationen geliefert.
Es werden in diesem Buch ua. sämtliche bei der Reichsbahn in Bauart Oberbau K existierenden Weichen neben Bauformen an Sonderweichen usw. in vielen Abbildungen, Zeichnungen neben Maßtabellen etc. dokumentiert, auch die einzelnen Bauteile widerfahren einer Betrachtung und Dokumentation im Detail.
Da dieses Buch eine im Jahr 1959 in der Bundesrepublik erschienene Veröffentlichung darstellt, werden selbstverständlich auch Bauartänderungen an Weichen nach 1949 bei der DB eingeführt vorgestellt.




Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für (nicht nur) am Weichbau interessierte Kollegen, welches aber auch leider, wenn antiquarisch greifbar und angeboten seinen Preis hat. In der Bucht zum Beispiel ist vor kurzer Zeit ein solches Exemplar für knapp 70,00 € ersteigert worden.
Sollte es einmal angeboten werden gilt nur eins - zugreifen - dieses Buch ist es wirklich Wert!


Weichenbautechnisches Handbuch Ausgabe 1959

Ing. Heinz Wöltjen
ca. 600 Seiten, vielen Abbildungen und Tabellen

Dr. Arthur Tetzlaff Verlag Frankfurt am Main 1959