Mittwoch, 30. Juli 2014

Eine feine kleine und interessante Homepage mit schönen Projekten rund um die Modellbahn in 1 : 87 - die Modellbahn HP von Kay Ehrenberg








Eine sehr schöne und interessante private Modellbahn - Website im Maßstab 1 : 87 unterhält der Kollege Kay Ehrenberg von der Pegnitz in Bayern.
Modell und Rechte der Aufnahme by Modellbahn Kay Ehrenberg

Den ersten zu seiner Zeit noch unbewußten Kontakt zu dieser HP hatte ich vor einiger Zeit über diese im Bild rechts zu sehende verfeinerte und betrieblich gealterte Kö II in der DRG von BRAWA, welche ich bei einer suche im Net auffand.

Unter dem Link Modellbahn Kay Ehrenberg ist diese Website ua. auch mit einem Bericht zur Kö II von BRAWA und inhaltlich ein paar weiteren schönen Basteleien und neben dem Modellbau noch diversen anderen Themen erreichbar.

Was mich an dieser HP so sehr fasziniert, ist deren einfacher Aufbau mit Beiträgen, welche wunderbar leicht nachvollziehbar sind.
Kurz und gut, bei der Lektüre der Beiträge kann ich mich selbst an Hand so einiger dort gezeigter Projekte und vorgetragener Beispiele identifizieren, ja es gibt so einige starke parallelen vergleichbar mit meiner vor vielen Jahren begonnene Leidenschaft des Eisenbahn Modellbau!
Genau dieser Umstand macht ua. diese Website für mich persönlich so sehr interessant!

Im folgenden möchte ich einige Projekte von Kay aufzeigen, welche mich persönlich wohl am meisten begeistern:

Sonntag, 27. Juli 2014

Der preußische Rungenwagen SSk Köln von Fleischmann und die mit Ölfarben gealterte Ladefläche








Nachdem ich an diesem Schienenwagen SSk Köln von Fleischmann die Drehgestelle bearbeitet habe wovon ich hier im Blog berichtete, soll nun als nächster Arbeitsschritt der Versuch einer vorbildgetreuen und realistischen "gealterten" Farbgebung der Ladefläche erfolgen, wobei ich das aus Kunststoff bestehende Bauteil mittels einiger Öl - Farben einen im Arbeitsalltag solch eines Wagen etwas strapaziertes hölzernes Outfit verpassen möchte.

Ja ihr habt es gerade richtig gelesen, ich werde nicht nur an der Ladefläche, sondern auch den kompletten übrigen Wagen ausschließlich mit Öl - Farben bearbeiten, dies soll einmal ein Versuch darstellen in wie weit es möglich ist, mit dem Pinsel aufgetragene Öl - Farben an einem Modell die Qualität und Güte einer fachgerecht ausgeführten Airbrush Lackierung zumindest zu erreichen wenn nicht sogar stellenweise zu übertreffen!

Seit sehr vielen Jahren beschäftige ich mich immer mal wieder "bei Lust und Laune" mit der Ölmalerei und den feinen Ölfarben, natürlich bis dato auf solchen Untergründen wie Leinen oder auch Holz etc., nun soll der Versuch eben halt mit den Kunststoffen eines Modellbahnfahrzeuges als Untergrund erfolgen.
Fakt ist, dass es absolut möglich ist eine feste Verbindung von Ölfarben und Kunststoff unter einander herzustellen, dafür sorgen zudem auch sogenannte Malmittel oder Medium genannt, welche für sehr viele Aufgaben den Ölfarben untergemischt werden können.

Klar ist aber auch, dass man sich bei der Verarbeitung von Ölfarben auf mehr Zeit bis zur völligen Trocknung als es die geläufigen im Modellbau verwendeten Farben aufweisen einstellen muß.
Für mich persönlich stellt dies aber kein Problem dar, zum einen sind bei mir bekannter Weise immer mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit und unter zur Hilfenahme zB. eines Malmittel kann diese Trockenzeit wiederrum stark beschleunigt werden. Dieser Vorgang ist aber auch nicht ganz so einfach, es muß unbedingt dabei die richtige Dossies des jeweiligen Malmittel verwendet werden, ansonsten die Qualität der Ölfarben im getrockneten Zustand leiden könnte.
Von der Anwendung / Verarbeitung und weiteren Details der Ölfarben aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr!

Nun stand wie gesagt die Einfärbung und Darstellung eines schon lange im Betriebsgebrauch befindlichen  Wagenboden gemäß den "großen Vorbildern" so gut es mir möglich ist auf dem Programm. 



Das erste Ergebnis steht nun wieder dem Wagen zugefügt auf dem Gleis eines Westentaschen Moduls.
Dieses Motiv und die weiteren folgenden  sollten und müssen unbedingt im freien bei richtigem Sonnenlicht gekonnt fotografiert werden, damit die schönen Farben erst richtig zur Geltung kommen können.
Leider ist wohl gerade "das richtige fotografieren" mein absoluter Schwachpunkt, auch fehlt es mir an der dafür notwendigen und kostenintensiven Ausrüstung.
Dieses mir fehlende Können empfinde ich als sehr schade, läßt sich aber zur Zeit auch nicht sofort ändern.

Der fehlende Pufferstößel der angebauten vierschlitzigen gefederten Stangenpuffer von Weinert im Bild links ist mir abhanden gekommen, eine große Suchaktion nach dem Ding steht noch bevor.

Ein paar Bilder und Worte zur Einfärbung des Wagenboden im Detail sollen nun folgen:


Mittwoch, 23. Juli 2014

Ein paar Bilder zum Tag - Abendstimmung am Kleinbahngleis --//-- zuzüglich heutiges neues Update von mehreren Bildern








Ohne vieler Worte, nur ein Paar Bilder ...



In diesem Bild die aus einer Grasmatte von Noch gezupften Grasbüschel mit verschiedenen Farbtönen entsprechend dem Frühherbst graniert ...



... und hier im Bild noch Original ohne Farbgranierung.

Sollen noch ein paar weitere Aufnahmen folgen:

Montag, 21. Juli 2014

Der gekappte Strommast und einige verschiedene kleine Gleisübergänge - schöne im Modell nachahmenswerte Details am Rande der Kleinbahnstrecke








In der zur Zeit herrschenden Sommerzeit kommt natürlich bei vielen Kollegen die Modellbahn ganz bewußt etwas zu kurz, ja manche legen auch regelrecht eine Sommerpause ein, die momentane Urlaubszeit und andere Aktivitäten im Freien sind angesagt und viel wichtiger, als in der Bude bei der Modellbahn etc. zu hocken.
Davon schließe ich mich nicht aus, auch ich bin zur Zeit im Jahresurlaub außer Landes zu finden, um aber das berühmte Sommerloch in diesem Blog etwas zu überbrücken, werde ich heute ein paar Vorbildaufnahmen von meiner Meinung nach schönen Details im und neben dem Gleis einer Klein- und Nebenbahn zeigen, welche vielerorts zu finden waren oder es noch sind, die relativ schnell nachgebaut werden können und eine Szene auf den Modulen etc. positiv bereichern können.

Vielleicht sind die folgenden Vorschläge für den einen oder anderen Besucher des Blog auch der Anreiz für eine eigene kleine Bastelei.


Bei der Suche in meinem Online - Archiv nach ein paar ganz bestimmten Fotografien von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn, bin ich auf ein schönes nettes Detail neben dem Gleis getroffen, welches beim betrachten die Idee in mir auslöste, dieses eher unscheinbare demontierte Relikt aus vergangenen Betriebszeiten für eines der Westentaschen Module nachzubilden.
Bei diesem Relikt handelt es sich um einen ehemaligen Strommasten mit zusätzlich angebauter Leuchte, dessen ehemalig bestückte Überlandleitung ua. die Aufgabe der Energieversorgung von weiter entfernt liegender Masten mit Leuchten und zur Versorgung einiger Schuppen im Umfeld mit Strom im Bezirk eines Befehlsstellwerkes der Grubenbahn inne hatte.
Nachdem das Stellwerk neben der Großzahl der Gleisanlagen und der an dieser Leitung angeschlossenen Stromabnehmer durch Demontage ihrer kompletten Aufgaben für immer entledigt geschlossen wurde, hatte man für die Stromzuführung und deren weiteren Unterhalt selbstredend keinen Bedarf mehr anzumelden, so wurde dieser und einige weitere der Leitungsmasten kurzum mit der Kettensäge gekappt!
Das daraus entstandene Ergebnis dieser Tat ist nun im rechten Bild erkennbar.

Soll nun solch ein Teil im Modell entstehen, hat man mehrere Möglichkeit dieses nachzubilden.
Zum einen bietet wohl die Zubehörindustrie verschiedene Bauarten von Leuchten (zB. BRAWA?) etc. nach DDR Vorbild an, welche ebenso dem Vorbild in meinen Bildern mit denn beiden prägnanten "Betonfüßen" ausgestattet sind. Ein Nachteil an der ganzen Sache wird dann wohl die Demontage der Leuchte selbst sein, um das untere Teil gewinnen zu können.
Ein für meine Begriffe weiterer Nachteil ist die Ausführung selbst komplett aus Kunststoff bestehend, wobei die Hersteller der Leuchten gelinde gesagt etwas nachlässig gearbeitet haben, so dass gerade die Nachbildung der Betonteile wirklich nicht das berühmte "Gelbe vom Ei" darstellt.
Ergo bleibt für mich wenn eine Nachbildung der Situation nach Vorbild stattfinden soll, mal wieder "nur der Eigenbau" übrig!



Einige dieser Relikte einer früheren Zeit möchte ich nun in naher Zukunft per Eigenbau im Modell darstellen.
Gerade zur währenden Sommerzeit sind solche kleineren Basteleien gerade richtig, sie sind überschaubar und gehen relativ schnell von der Hand.

Neben diesem zum Nachbau erwähnenswerten Detail, habe ich noch einige andere "schöne Sachen" gefunden, die zu einer Nachstellung im Modell wie ich finde regelrecht auffordern:

Freitag, 18. Juli 2014

Video - Bauanleitung zur Stahlschwellenweiche in bewegten Bildern von RST Eisenbahnmodellbau auf Youtube





Seit dem gestrigen Tage ist auf Youtube ein von RST Eisenbahnmodellbau produziertes Video erreichbar, welches sehr anschaulich und in bester Qualität in 32 - minütiger! Laufzeit den Bau einer Stahlschwellenweiche aus dem Bausatz von RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen in leicht verständlichen Schritten dokumentiert.

Dieses Video ist neben der von mir schon in einem früheren Beitrag im Blog erwähnten sehr guten Bauanleitung in Schriftform nun als Ergänzung zu dieser als eine Bauanleitung in bewegten Bildern zu verstehen und .dient bestens als ein weiteres "Hilfsmittel" zum eigenen erfolgreichen Erstellen einer maßstäblichen Stahlschwellenweiche aus dem Bausatz von RST.




Donnerstag, 17. Juli 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und der Bausatz der "kurzen" 355 mm messenden Außenbogen (Y) - Weiche ABW 49 - 190 - 1:6,6








Mit dem Bausatz der Weinert "mein Gleis " kürzeren Außenbogen (Y) - Weiche 190 - 6,6 Ablenkungswinkel 8,6° bei einer Länge von 355 mm (Bestellnummer 74669) ist nun die dritte Weiche bearbeitet bzw. zusammen gesetzt und zum Einbau auf das Zweite der beiden ersten in Fertigung befindlichen Westentaschen Module vorbereitet und dann eingebaut worden.
Wie ich es schon einmal in einem früheren Beitrag zum Thema der Weinert Weichen erwähnte, möchte ich auf diesen beiden Modulen, welche eine Gesamtlänge von "nur" 1200 mm aufweisen, die zur Verwendung bestimmten Weichen in verschiedenen Bauarten aus Rolf's Regal verwenden.
Ergo soll und darf keine Weiche der anderen gleichen, so wie es in den aller meisten Fällen auch beim Vorbild zu finden ist.

Dieser Eingangs gefaßte Plan war nun aber gar nicht so einfach umzusetzen, setzen doch die Westentaschen Module in ihren geringen Abmessungen und dem eigens für das Gesamtprojekt aufgestellten Raster der Modulübergänge extrem harte Grenzen um dieses Projekt realisieren zu können und "ganz nebenbei" sollte doch auch ein realistisches Bild der verlegten Weichen und Gleise erzeugt werden.

So möchte ich nicht verschweigen, dass die Grundidee der Verwendung verschiedener Bauformen von Weinert Weichen auf einem Modul ua. auf den Kollegen Armin Mühl zurück zu führen ist, besagter Kollege hatte schon Ende des Jahres 2012 im DSO Modellbahn Forum mit den zu dieser Zeit relativ neu am Markt verweilenden verschiedenen Bauarten an Weinert Weichen ein weiteres meiner persönlichen Meinung nach aller bestens und realistisch in Szene gesetztes Modul für sein großes Modularrangement "Muehlenroda" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Diese nun für ein Westentaschen Modul geplante Außenbogen - Weiche  wird in ihrer Konstruktion ein "Zwitter" darstellen, Zwitter in dem Sinne, dass die Schienenstöße auf den Doppelschwellen einer einzelnen Weiche neben einigen Fällen verlascht und in weiteren Fällen "verschweißt" sind. So sind beide dieser Technologien an einer Weiche vorhanden und kennt so einige mir bekannte Vorbilder, ua. auch bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn.
Durch diese Art des Bau und verlegen der Weiche wird natürlich auch einige Zeit an Arbeit eingespart und dabei u.a. weniger Abgriffspunkte für deren Stromversorgung benötigt.
Die restlichen Detailarbeiten an dieser Weiche stehen zur Zeit noch aus, diese werden nach Fertigstellung des ersten Modul in Angriff genommen.



Die nun auf dem Westentaschen Modul verlegte Außenbogenweiche (ABW) 49 - 190 - 1:6,6 und deren Aufgabe als Abzweig aus dem Hauptgleis in eine geplante Abstellgruppe / Industriegleis, ist in einer asymmetrischen Form dargestellt, d.h. beide abzweigenden Stränge besitzen einen voneinander unterschiedlichen Abzweigradius, so es auch in vielen Fällen beim Vorbild zu finden ist.

Mittlerweile sind nun auch die beiden Module wenn sie miteinander verbunden zur vollsten Zufriedenheit befahrbar, dies natürlich eine sehr große Freude beim zukünftigen Besitzer ausgelöst hat. Trotz der zur Zeit beschränkten Gleisanlage testete er sehr ausgiebig 3 Tage lang und mit sichtlich großer Zufriedenheit die beiden Module.
Da die Weichen an den Modulenden so verlegt wurden, dass eine kurze C- oder D -  gekuppelte Lokomotive auf dem Gleis ohne Probleme umgesetzt werden kann, konnte er schon eine längere Sägefahrt neben etwas rangieren von ein paar Wagen durchführen.
Alles in allem haben die beiden Westentaschen  Module im derzeitigen Rohbauzustand ihre Feuerprobe bestens bestanden!
Nun sind die beiden ersten Module wieder unversehrt in meinem Arbeitsraum zurück gelangt und der weitere Aufbau kann folgen.

Sollen nun ein paar Bilder und Worte im Detail zur verlegten Außenbogen - Weiche folgen:

Sonntag, 13. Juli 2014

Die unerwartete Erfüllung eines kleinen Wunsches - der tschechische vierachsige Silowagen Uacs








Im September 2013 hatte ich im Zuge einer meiner kleinen Fototouren an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Bereich des Werkes / Betriebes der ehemaligen Elektroschmelze und jetzigen Treibacher Schleifmittel Zschornewitz GmbH zwei für mich doch sehr interessante Fahrzeuge auf die Platte gebannt.

Bei diesen beiden Fahrzeugen handelt es sich eher unspektakulär um ein Akkuschleppfahrzeug (ASF) der ehemaligen DDR Produktion mit neuester Lackierung des nun ebenfalls neuen Eigner eben dieser Treibacher Schleifmittel Zschornewitz GmbH und einem der prägnanten vierachsigen tschechischen Silowagen Uacs, dessen Fristen schon seit einigen Jahren abgelaufen und deshalb so wohl in seinem Leben niemals mehr die (öffentlichen) Gleise der DB AG befahren wird.

Eingestellt bei der Treibacher Schleifmittel GmbH in Zschornewitz als Privatwagen aus dem ehemaligen Bestand des Fahrzeugpark eines staatlichen Chemiebetriebes im tschechischen Sokolov übernommen, dessen neuer Eigner ebenfalls die heute weltweit in diversen Länder Fertigungsstätten besitzende und agierende Treibacher Schleifmittel GmbH ist, hat es ihn bis hierher verschlagen.

Dieser Wagen nun fungiert hier in Zschornewitz als reiner innerbetrieblicher Werkswagen und wird mittels dem vor wenigen Jahren bei der MaLoWa im Mansfelder Land komplett revidiertem und seinem heutigen Outfit versehenen ASF 16 auf den Werksgleisen bewegt.



Dieses Motiv der beiden Fahrzeuge gefällt mir eigentlich so gut, dass ich damals bei der Aufnahme dieser Szene auch kurz einmal darüber nachdachte, solch ein kleines Arrangement wie es das Bild zeigt im Maßstab 1 : 87 zu erstellen.
Einige Recherchen im www. zu solch einem Wagen im Modell brachten zwar als Ergebnis  die tschechischen Modellbahn Hersteller Zerba und Bramos ins Spiel und unter diesen Marken in den 1990er Jahren einmal ein solcher Wagen im Maßstab 1 : 87 erhältlich war, aber in heutiger Zeit wohl schon eine ganze Weile nicht mehr produziert wird.
Mit dieser Erkenntnis legte ich zu seiner Zeit meinen  Wunsch  ad' Akta.



Vor ein paar Wochen nun bin ich durch einen großen Zufall in der Bucht auf einen Anbieter aufmerksam geworden, welcher eben diesen Wagen aus dem Bestand einer Geschäftsaufgabe in fabrikneuem Zustand im Modell anbot.
Da gab es für mich natürlich kein halten mehr und so gelangte dieses Modell eines vierachsigen tschechischen Silowagen Ucas nagelneu und komplett mit allen Zurüstteilen in meinen Bestand, wovon ich im folgenden weiter berichten werde:

Mittwoch, 9. Juli 2014

Mechanische Weichenantriebe mit Servo Antrieb von H0fine zur Verwendung für die Westentaschen Module







Lange Zeit ist es her, dass ich mich mit rein mechanischen Weichenantrieben in diesem Blog beschäftigt habe.
Vor gut 2 Jahren hatte ich ein paar Beiträge hier im Blog zu den seiner Zeit gerade frisch und neu am Markt erschienenen Antrieben von H0fine gepostet. Dabei war ich damals sehr begeistert und überzeugt von der doch relativ einfach aufgebauten Konstruktion und den verschiedensten Möglichkeiten der Anwendung in der Praxis!

Nach nun einer längeren Zeit des Betriebes eines solchen Antrieb, installiert unter einer H0pur Weiche und wobei dieses Experiment bis dato absolut Fehlerfrei und ohne Probleme zu bereiten verlief, wurde nun im Kollegenkreis beschlossen, für das Projekt Westentaschen Module eben diesen Weichenantrieb aber zuzüglich mit dem seit einiger Zeit diesem Antrieb bestückten Servo für den digitalen Stellvorgang von Weichen etc. zu verwenden.

Jawohl Digital!
Die komplette Steuerung der Westentaschen Modul wird DCC Digital mit der Multimaus von Roco und da bei den Kollegen weiterhin vorhanden, der Steuerung von Lenz und der Daisy von Uhlenbrock erfolgen.
Das ist ein Kompromiß welchen ich persönlich eingehen mußte!
Eine Betätigung der Weichen und anderer Komponenten mittels Stelldraht oder Bowdenzug etc. kann und soll an diesen Modulen nicht realisiert werden.
Einer der Grundgedanken der Module besteht darin, dass jederzeit eine individuelle Erweiterung / Verbreiterung an den Längsseiten durch Ansatzsegmente möglich ist, so müßte man nach dem andocken von einzelnen Segmenten / Dioramen etc. jedesmal auch die Stellstangen / Bowdenzüge die an den Seiten eingebaut und bedient mit verlängern, dieser Umstand aber bei weitem zu umständlich und nervend sein würde.
Da es jedem Westentaschen Modulaner völlig freisteht in der Breite der Ansatzsegmente unabhängige Maße zu verwenden - einzig die Länge von maximal 600 mm ist auch für diese "Ansatzteile" bindend und Pflicht - würde man dann beim notwendigen verlängern jeder einzelnen Mechanik nach dem ansetzen zuviel an kostbarer Zeit vergeuden.

Über dieses Thema des individuellen verbreitern der Westentaschen Module durch Ansatzteile / Segmente wobei dies jedem Eigner selbst überlassen ist und wofür derzeit auch schon ein Raster für die Befestigungsbohrungen erstellt und festgelegt wurde und neben weiteren Ideen, werde ich demnächst hier im Blog ausführlich berichten.



Der Antrieb von H0fine im eingebautem Zustand unter einer Weiche im Modul.
Um es gleich vorweg zu sagen, dieses Teil erfüllt (fast) alle Wünsche und Ansprüche welche man an einen solchen (einfachen) Antrieb stellt!
Butterweiche Stellvorgänge inklusive einem exakten drehen der Weichenlaterne um 90°, dies konnte aber auch schon "der einfache" mechanische Antrieb von H0fine mit Bravour!
Das ist natürlich kein Wunder, ist doch die reine Stellmechanik des Antrieb mit Servo exakt die selbige derer ohne Servo.

Einziger Wermutstropfen des Antriebes:

der Schalter zB. zum polarisieren des Herzstückbereich je nach Weichenstellung fehlt leider am Servoantrieb, an der Stelle des Schalter hat nun der Servo Platz genommen. So ist ein polarisieren je nach Weichenstellung / Zungenstellung allein mit dem Antrieb nicht möglich.
Möglichkeiten zur Polarisierung der Herzstücke im Einklang der Stellbewegung des Antriebes gibt es aber dennoch einige, an erster Stelle steht wohl die Benutzung eines Servodecoder mit Umschaltkontakten / Relais.
In Kürze werde ich hier zudem eine sehr preiswerte und schnell zu realisierende, dabei aber auch sehr zuverlässige rein mechanische Möglichkeit der Polwendung durch den Antrieb selbst auszuführen vorstellen!

Im folgenden noch ein paar Details zum Antrieb neben weiterem wissenswerten zum Thema:

Samstag, 5. Juli 2014

Vom Schottergestein zum feinsten Gesteinmehl - das einfache herstellen von Gesteinmaterial verschiedenster Größen auf dem Küchentisch








Bei der realistischen Landschaftsgestaltung meiner Module und Segmente benötige ich natürlich neben vielen anderen Materialien auch Sande und Kiese verschiedenster Größen und Qualitäten.
Diese stelle ich mir nach meinen Wünschen und Vorgaben aus mineralischem Gestein recht einfach, effizient und schnell in eigener Regie her.
So ist es jederzeit möglich, einen nach den Vorgaben eines von mir nachzugestaltenden Vorbild auch die dabei den vorgegebenen Größen benötigten Gesteine bis zum allerfeinsten Mehl zB. zum verfüllen von Fugen einer mit Kopfsteinen gepflasterten Straße, je nach Bedarf und Menge kurzfristig anzufertigen.

Zu diesem Vorhaben verwende ich ganz normalen Schotter für Modellgleise mineralischem Ursprung, der von diversen Anbietern am Markt produziert aus "Echtstein" angeboten wird.
Im Laufe der Zeit hat es sich bei diesen Aktionen heraus kristallisiert, dass für bestes gelingen beim späteren gestalten und einfärben eine hellere Schotterart zB. aus Granitgestein wie es im Bild zu sehen ist, zur Verarbeitung explizit zu staubfeinem Mehl sehr von Vorteil sein kann. Selbstverständlich kann auch jedes andere bunte aber in seiner Grundkonsistenz harte Gestein für dieses Vorhaben verwendet werden.

Aber auch das dann schlußendliche realistische einfärben je nach Wunsch und Vorgabe ist in sehr einfachen Schritten durchführ- und erreichbar!

Wie gehe ich nun im einzelnen vor, um die von mir gewünschten Resultate in bester Qualität zu erreichen?
Dies soll heute das Thema dieses Beitrages sein.



Meine "Schottermahlfabrik" auf einen Blick.
Hauptbestandteil ist der zu sehende  Speisenzerkleinerer wie er in der Küche im Haushalt angewendet wird.
Dieses Gerät besitzt ein Schlagwerk mit Messer ähnlich einer Kaffeemühle, welches für meine gestellten Aufgaben vorzüglich funktioniert!
Das Gerät hatte ich vor ein paar Jahren voll funktionstüchtig bei einem Trödler für ganze 5 Euro erworben und ist bis heute ohne Probleme im Einsatz.
Am Kunststoffbehältnis bzw. dessen vollkommener Blindheit kann schon erkannt werden, dass dieses Gerät schon einiges an mineralischem Gestein zu meiner vollsten Zufriedenheit in meiner Werkstatt zerkleinern mußte.

Sollen nun einige Beispiele in Wort und Bild vom zerkleinern und jeweiligen Zustand des Gestein folgen:

Donnerstag, 3. Juli 2014

Das Modul - Projekt "Weinert mein Gleis" mit und für einen lieben Kollegen und eine dargestellte Sauerei im Gleis -/- ein Zwischenstand der Gestaltung









Nachdem die ersten Strukturen der Sand- und Kiesflächen hergestellt und mit Gestein und Schotter fest abgebunden sind, habe ich nun begonnen, mit der kleinen im rechten Bild zu sehenden Auswahl  an in sehr guter Qualität vorliegenden Ölfarben von Lucas  die ersten farblichen Akzente am Gestein zu setzen.

Zum anmischen dieser Ölfarben benutze ich in diesem Fall ausschließlich das Malmittel für Ölfarben Medium 1, welches im eigentlichem Sinne als Hilfsmittel zum grundieren auf saugfähigem Untergrund geschaffen ist.
Dabei ziehe ich mir aus dieser Konsistenz des Mittel den großen Vorteil, dass genau dieses Malmittel / Medium 1 die Farben in einen extrem fließbaren und zudem sehr matten und der Trocknung beschleunigten Zustand versetzt.
So wurden nun in vielen angemischten Farbtönen und Schattierungen gemäß denen des Sandes und Kieses beim Vorbild entsprechend eine Großzahl von einzelnen Steinen sehr zart eingefärbt, um ein erstes homogenes Bild in diesem Bereich zu schaffen.
Dieser mit jener Arbeit nun abgeschlossener Zustand ist nun in den folgenden Bildern zu sehen.



Der Sand neben den Schienen wurde mit einem ersten extrem dünn angemischten und einem dabei verschwindend geringen Farbanteil von Vandyckbraun sehr leicht benetzt, so dass ein erstes sehr leicht verschmutztes sandiges / lehmiges Grau entsteht. Diesen Vorgang werde ich noch einige Male wiederholen, um ein der Natur entsprechendes befriedigendes Ergebnis im Modell zu erhalten.
Gleichzeitig wird dann auch in Nuancen der Farbgebung das übrige Schotterbett mit bedacht.
Nun warte ich dringend auf einen sonnigen Tag um im freien ein paar bessere Bilder als die hier gezeigten bei schlechten Lichtverhältnissen aufgenommenen zu fertigen, denn nur bei bestem Licht ist der jetzige Zustand mit seiner schon großen Vielfalt an Farbtönen im Bild zu erkennen.

Im folgenden habe ich noch weitere Bilder zur Übersicht der kompletten momentanen Situation eingestellt:

Mittwoch, 2. Juli 2014

Das Modul - Projekt "Weinert mein Gleis" mit und für einen lieben Kollegen und eine dargestellte Sauerei im Gleis








Was für eine ziemlich große Sauerei aber auch ist denn hier im Gleis auf den Westentaschen Modulen zu erkennen - und was ist nur geschehen das solch ein Zustand eintrat?

So - oder durchaus auch in ähnlicher Weise werden sich wohl damals zu seiner Zeit die Passagiere gefragt haben, welche gemütlich mit dem Kleinbahnzug auf dem durchgehend geraden Hauptgleis an dieser Stelle vorbei zuckelten und aus dem Fenster ihres Coupe' schauend große Massen recht frischen Sand und Kies im und neben dem der Hauptstrecke abzweigenden Gleis mitunter leicht Kopfschüttelnd erblickten.

Ein Eisenbahn - Betriebsunfall ausgelöst aus der Unachtsamkeit des Personal der Rangiereinheit vor einigen Tagen, war der Auslöser dieser nun im Gelände umher liegenden Sandmassen.

Beim rangieren einiger mit Sand und Kies aus der benachbarten aufgeschlossenen Grube beladene offene Güterwagen, ist die Rangiereinheit ungebremst auf zwei im Nebengleis vorschriftsmäßig Profil frei und mittels Handbremse festgestellte ebenfalls mit Sand und Kies beladene offene Wagen aufgelaufen, wobei sich bei dieser großen Wucht des Aufprall eine Stirnklappe des ersten im Verband der aufgelaufenen Wagen öffnete und mindestens ein gutes Drittel der Ladung sich ins Gleis ergoß.
So jedenfalls steht es im Unfallbericht dokumentiert und geschrieben, Augenzeuge war ich bei diesem Unfall (altersbedingt) nicht.
Nachdem die verunfallten Wagen - es gab Gott Lob dabei keine Überpufferung, Entgleisung oder sonstige Schäden an Fahrzeugen und Gleis zu vermelden - wieder aus diesem Bereich abgezogen waren und die Stirnklappe des "Corpus delicti" mit großer Mühe geschlossen wurde, konnte von ein paar Eisenbahner der Sand und Kies aus dem Gleis soweit geschaufelt und neben diesem verteilt werden, so dass dieses schnell wieder befahrbar hergestellt war.
So wird der hier nun verbliebene Sand noch lange an diesen für die Kleinbahn "schweren Tag" der Unfallfahrt erinnern, denn ob der Sand irgendwann einmal komplett aus diesem Bereich beseitigt werden wird ...?

Diese geschilderte Situation der versandeten Gleisanlage sollte auf einem der Westentaschen Module nach dem Wunsch des Eigentümer realistisch nachgebildet werden.
Also mußte ich mir große Mühe geben um ihn nicht zu enttäuschen!



Die in den ersten "besandeten" Zügen der oben beschriebenen und hier realisierten Situation im Gleis eines Westentaschen Modul - Sand und Kies wohin das (Modell-) Auge reicht.

Die Idee der Darstellung dieser kleinen Szene im Modell wurde beim betrachten einiger von mir gefertigten Vorbildfotografien von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Westentaschen Modul Kollegenkreis geboren, wobei so es im folgenden gezeigt wird, aus zwei real existierenden Situationen im Gleis ein Zwitter im Modell gefertigt werden soll:

Samstag, 28. Juni 2014

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput und das verjüngen der Seiten- und Stirnwände des Wagenkasten







Die offenen Modell - Güterwagen der verschiedenen Großserien - Hersteller besitzen, auch wenn sie ihren Maßen nach noch so maßstabsgerecht, vorbildgetreu und feinst detailliert nachgebildet und mit zum Teil weiteren vielen filigranen Bauteilen bestückt sind, dennoch ein großes Manko, ihre Wagenkastenwände sind fast ohne Ausnahme den Maßen des Vorbild gegenüber viel zu stark geraten.
Ich möchte nun hier und heute nicht auf die Gründe dieser Fehler eingehen, ich denke dabei, dass diese bedingt durch die Herstellung und des verwendeten Kunststoffmaterial allseits bekannt sind.

Nimmt sich nun der Eisenbahn Modellbauer einen solchen aus Großserie stammenden offenen Wagen vor um ihn zu verfeinern und / oder einem realen Vorbild anzugleichen, so ist immer dabei auch die Hürde der zu stark / dick ausgebildeten Wagenkastenwände zu nehmen.
So geschehen auch in diesem meinen Fall des Omm 33 Villach von Liliput.

Nachdem schon einige Arbeiten am offenen Güterwagen Omm 33 Villach von Liliput die Optik und Vorbildtreue zum Teil massiv verbessert haben und wovon ich auf diesen Seiten im Blog detailliert in Wort und Bild berichtete, sollen nun im folgenden die vier Seitenwände des Wagenkastenaufbau verjüngt bzw. schmaler bearbeitet werden, um ein noch besseres dem Vorbild angeglichenes Bild am Modell zu erzeugen.
Im nebenstehenden Bild ist links der originale und rechts der bearbeitete Wagenkasten mit seiner Verjüngung der Seiten- und Stirnwände zu sehen.

Zu meinem Leidwesen muß ich aber bekennen, dass mir die exakten Maße der Stärke des Vorbild mit Bretterwänden ausgestattet inklusive des Obergurt noch immer nicht genau bekannt sind, dieser Villach aber auch nicht absolut maßstabsgetreu im Modell hergerichtet werden soll - und dies auch nicht möglich ist - , kann ich mit der Verwendung nur annähernden Maßen, abgenommen von einigen anderen offener Wagenbauarten mit Bretterwand und Obergurt gut leben.
So ist nun die Materialstärke der Wände des Liliput Villach mit etwa 1,55 mm zu beziffern, was ein Maß beim Vorbild von ca. 135 mm bedeuten würde! Geht man davon aus, dass der beim Vorbild verwendete Obergurt je nach Bauart  ca. < 80 mm - 100 mm breit ist, so sind dies im Maßstab 1 : 87 zwischen < 0,9 mm und 1,15 mm.
Mit diesen Maßen im Hintergrund habe ich mir nun vorgenommen, die Kastenwände des Villach von Liliput auf das Maß von 1,0 mm Stärke zu verjüngen.

Selbstverständlich ist die von mir im Anschluß dokumentierte Vorgehensweise auch auf andere aus Kunststoff gefertigte offene Wagenkästen der verschiedenen Fabrikate und Hersteller am Markt anwendbar!



Mein Werkzeug welches ich zur Verjüngung von ebenen Flächen aus Kunststoff eben auch die der Wände von Wagenkästen - soweit diese nicht an den Innenwänden von Modellen dem jeweiligen Vorbild nachgebildet sind - ist die im Bild zu sehende und nur allein die beiden Flachseiten behauene Echappement Flach - Feile Hieb 6 höchster Güte.
Die beiden schmalen Seiten sind Spiegelglatt und zu den behauenen Seiten hin als sehr scharfkantig zu bewerten, somit dient mir diese Feile als "gemeiner Schaber", mit diesem es möglich ist, mit nötigem Gefühl kleinste Späne vom Kunststoffmaterial flächig und sehr gleichmäßig abzuziehen. Solch ein Arbeitsgang des gleichmäßigen abziehen bedarf natürlich etwas Übung, ist aber mit Geduld relativ schnell erlernbar!
Das Resultat diese Job kann man am nebenliegenden Haufen der abgetragenen Späne recht gut erkennen.

Sollen nun im Anschluß ein paar Details zur Arbeitsweise und den dabei entstandenen Resultaten folgen:

Montag, 23. Juni 2014

Ein Bahnübergang an der Kleinbahn - verwildert, verottet, zerfallen und dennoch noch heute ständig in Benutzung - ein lohnendes Objekt zur Umsetzung ins Modell?







Ein nicht öffentlicher unbeschrankter Bahnübergang am (wieder) im Betrieb befindlichen Gleis der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH in einem sehr desolaten und verwilderten Zustand befindlich, irgendwie besitzt er gerade seines Zustand wegen einen gewissen Charme, so dass man ihn wiederum gleichwohl als Schön bezeichnen kann!
So hatte ich vor einiger Zeit ein paar Bildserien nebst Ausmessungen auch von diesem Unikum eines Bahnübergang angefertigt, mit dem Hintergedanken im Kopf, diese Bilder vielleicht irgendwann einmal zur Umsetzung in ein Modell gebrauchen zu können.

Dieser Bahnübergang überquert in Etappen insgesamt drei Gleise, zum einen das Hauptgleis und ca. 30 Meter weiter in einem leichten Gefälle die beiden zur Elektroschmelze Zschornewitz gehörenden Ladegleise, diese sich heute wieder im Betrieb befinden und im Verhältnis regelmäßig mit Güterwagen bedient und versorgt werden.

Mir persönlich hat es aber bei diesen komplexen Gleisübergängen besonders der erste im folgenden Bild im Vordergrund zu erkennende Übergang über das Hauptgleis angetan, diesen exakt mit seiner ungeheuren Menge an Details wie es das nebenstehende und die folgenden diversen Bilder zeigen werden nachzubilden, schon eine große Herausforderung im Modellbau darstellt.
Dabei ist von mir nicht gedacht, einfach mal so ein paar oberflächlich nachgebildete und eingefärbte "Kunststoff - Betonplatten" in das Gleis zu legen, sondern die aus 10 mm Stahlblech gefertigte und als Grundkorpus fungierende komplette Stahlblechwanne in diese dann die eigentliche Betonplatte gegossen und hier nun mit vielen Beschädigungen behaftet nachzubilden.

Die Nachbildung der Vegetation wiederum könnte dann jeweils nach eigenen Anforderungen unternommen werden, diese ändert sich ja eh von Tag zu Tag, so dass man beim gestalten solange man dabei bedenkt, dass der hier vor Ort befindliche sandig lehmige Boden von extremer Nährstoffarmut ist, freie Hand besitzt.



Der erste Überblick der ganzen Anlage schafft ein gutes Bild der Verwilderung und dem eingesetzten Zerfall dieser drei Bahnübergänge.
Nach meinem Wissen ist dieser hier noch völlig originale Übergang im Zeitraum von 1965 - 1967 letztmalig umgebaut und zu dieser Gelegenheit erweitert und im Zuge dessen etwas saniert, seit dem ist hier fast nichts mehr verändert noch repariert worden!

Erweitert wurde der Übergang übrigens zu damaliger Zeit zwecks einem Neubau von großen Fabrikgebäuden zur Anfahrt von Baufahrzeugen und anderen schweren Gerätes der sich hier unweit befindlichen Elektroschmelze Zschornewitz, zu Zeiten der DDR ein ehemaliger Betriebsteil der Magnesit - Werke Aken / Elbe.
So scheint es doch ein kleines Wunder zu sein, dass sich die allgemeine Substanz der verwendeten Betone nach diesen langjährigen schweren Belastungen heute noch in einem befahrbaren Zustand befindet.

Ein paar weitere Detailbilder sollen im folgenden aber auch gleichzeitig den Verfall und mein Interesse zum eventuellen Nachbau zeigen:

Freitag, 20. Juni 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - Farbgebung und Probeschotterung im Bereich der installierten Spureisen








In diesen Wochen ist mein Eisenbahn Modellbau stark ins Hintertreffen geraten, wichtige andere Tätigkeiten besitzen an den Tagen mehr Priorität und Aufmerksamkeit, so dass meine Tage im Grunde komplett ausgefüllt sind.

Anbei möchte ich auch gleichzeitig heute den Besuchern und Kollegen, welche mich in letzter Zeit kontaktierten - und wofür ich mich bei allen herzlich bedanke! - auf deren Frage, ob es denn auch in H0pur etwas neues zu berichten gebe und wann es hier im Blog mit Berichten zu diesen Themen weitergehe antworten, dass es zwar im Moment nichts neues aber sehr wohl  demnächst wieder verstärkt mit einigen Projekten in H0pur eine Fortsetzung geben wird!
Zur Zeit muß ich im Vorrang die beiden ersten Westentaschen - Module fertig stellen, darauf hatte ich mein Wort gegeben und der liebe Kollege - und nicht nur Er - wartet natürlich nun schon sehr ungeduldig auf dieses Ergebnis und der Übernahme in seine Hände.
Die nächsten dann folgenden Module - darunter auch meine persönlichen geplanten - werden mich zeitlich dann nicht mehr so lange beim Grundaubau aufhalten, da zwischenzeitlich alle Parameter bezüglich der Standards usw. feststehen!

Für ein paar wenn auch nur kleine Handgriffe am Gleis der Westentaschen - Module habe ich dennoch Zeit gefunden, ich mußte einfach einmal den nur ein paar Zentimeter messenden kleinen Bereich des Gleises mit den kürzlich hier im Blog vorgestellten und installierten Spureisen weiter bearbeiten, indem die Farbgebung der Schienen, Schwellen und Eisen neben dem ersten aufbringen eines (Probe-) Schotter mir ein (Vorab-) Bild vom eventuellen späteren finalen Zustand geben sollte.

Der Schotter selbst ist ein Fabrikat von Spurenwelten, wobei die Sorte Phonolyth dunkelgrau als Grundsubstanz neben einer leichten oberflächlichen Anreicherung mit Porphyr dunkelbraun gearbeitet wurde.
In einem vor gut einem Jahr veröffentlichten Beitrag hier im Blog hatte ich schon einmal an der seiner Zeit im Bau befindlichen rückgebauten Weiche mit den Schottersorten von Spurenwelten experimentiert.

Im späteren finalen Zustand des Schotterbettes wird dieses natürlich mit Farben vorbildgetreu behandelt sein, ich wollte mit dieser Probe des Schotter die Wirkung des Gestein als solches im Gleis ausprobieren.
Schlecht so empfinde ich, schaut dieses vorliegende Ergebnis ja nicht aus, aber ich habe beim betrachten das Gefühl, dass es noch etwas besser gehen sollte.

Sollen denn auch heute nur ein paar Bilder von diesem erreichten Zustand Zeugnis ablegen.



Das Gleisstück im (trocken-) geschotterten Zustand, ein paar feine farbliche Retuschen sollten aber an den Schwellen und besonders den Spureisen noch folgen, wie es diese Nahaufnahme zeigt.
Alles in allem ist wohl der richtige Weg der Gestaltung des Gleises eingeschlagen, ein paar Detailretuschen und das später "richtig" eingeschotterte und farblich gestaltete Schotterbett wir dann ein übriges zum positiven Gesamtbild liefern.

Zudem besteht der Plan in einzelnen Gleisbereichen auch Kies von Asoa zum einschottern zu verwenden, einige schöne Vorbildaufnahmen werden dann die zu gestaltenden Vorbilder sein.

Folgen nun im Anschluß ohne vieler Worte noch einige weitere Bilder vom bearbeiteten Weinert Gleis aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen:

Montag, 16. Juni 2014

Die V 15 / V 23 der DR von BRAWA und der (große!) Ärger im Fahrbetrieb mit einem fabrikneuen Modell aus China








Beim ersten Probelauf eines Lokomotivmodell über die beiden mit dem Umbau fertig gestellten und verlegten Weinert Weichen auf dem Westentaschen Modul benutze ich zu diesem Zweck bewußt ein Fahrzeug mit NEM Radsätzen.
Meine Wahl fiel dabei auf die in meiner Sammlung noch mit originalem Fahrwerk nach NEM  310 befindlichen Zustand der vor einigen Monaten hier im Blog behandelten BR V 23 von BRAWA.

Nachdem nun das bis dato nur auf einem Stück Tillig Elite Flexgleis zur Probe betriebene Modell auf dem Westentaschen Modul aufgegleist war, bekam es etwas Fahrstrom und fuhr in gemächlicher Geschwindigkeit los.

Die Fahrt verlief auch ganz gut - bis zur nächsten Weiche und deren Herzstück!
Dort im Herzstück nämlich bockte die Lokomotive auf einmal wie ein störrischer mexikanischer Esel - frei nach der Beschreibung B. Traven's in seinen Romanen -  stieg förmlich im Bereich der Herzstückspitzen ca. 1,00 mm in die Höhe und plumste danach außerhalb diesen Bereiches wieder auf den Schienenkopf auf oder "kletterte" auf die Flügelschiene und entgleiste sogar, so die Lok aus der Richtung Weichenzungen kam.
Dies wiederholte sich parallel auch in der zweiten auf dem Modul  installierten Weiche!

Mein erster Gedanke war natürlich der, was für einen Mist ich denn nun wieder an den beiden Weichen durch meine Umbauten verzapft habe.
Nun denn, Fühllehre und Messschieber zur Hand und den Bereich der Herzstücke und Radlenker nochmals genau vermessen - und keinen Fehler oder relevante Maßabweichungen gefunden.
Daraufhin wurde ein mit NEM Radsätzen bestückter nagelneuer Güterwagen auf das Gleis gestellt und lief ohne Zwischenfälle zu verursachen durch diesem Bereich der Weichen.



Das Bild zeigt sehr anschaulich das Fiasko der Lok wenn sie aus dem Bereich der Weichenzungen kommend in das Herzstück einfuhr.
Nun konnte "nur noch" ein sorgfältiges vermessen des Radsatzinnenmaßes der beiden Achsen Klarheit zu diesem Mißstand bringen.
Sollte an einem fabrikneuen Modell von BRAWA dieses Maß nicht korrekt eingestellt sein?
Die Aufklärung hierzu folgt nun auf dem Fuß:

Dienstag, 10. Juni 2014

Ein paar Spureisen oder auch "Angsthalter" für ein Eisenbahngleis genannt, sollen gemäß einem realen Vorbild für das Weinert Gleis auf einem Westentaschen - Modul angefertigt werden








Spureisen oder auch zumindest im mitteldeutschen Raum sogenannte "Angsteisen" wurden an den Stellen im Gleis einer Neben-, Klein- und ebenso bei Werksbahnen / Grubenbahnen dringend benötigt, um bei auftretenden Spurerweiterungen und Gleisverwerfungen verursacht ua. durch marode Schwellen, nach einem Betriebsunfall in Form einer Entgleisung etc. oder auch in engen Gleisbögen die korrekte Spurweite im Gleis wieder herstellen und beibehalten zu können.
Diese Prozeduren sollten im eigentlichen Sinne ein Provisorium von kurzer Dauer bis zur zeitnahen Reparatur solcher betroffener Gleisbereiche darstellen, die Praxis zeigte aber vielerorts, dass solche Spureisen zum nicht geringen Teil sehr viele Jahre in den  betroffenen Gleisabschnitten ununterbrochen eingebaut verblieben und demzufolge vielerorts eine relativ hohe Arbeitsaufwendige und grundlegende Reparatur des betroffenen Gleis ausblieb. Erst bei einer grundlegenden Erneuerung solcher betroffenen Gleise entfielen auch die Eisen.
Natürlich wurden nun in festgelegten Zeitabschnitten im Bereich der eingebrachten Spureisen an diesen ihre korrekte Lage und die Spurweite im Gleis kontrolliert und bei Bedarf an diesen neu reguliert bzw. eingestellt.

Diese Praktik der Verwendung von Spureisen betraf dabei nicht nur Gleise der Normalspur von 1435 mm, sondern auch Schmalspurbahnen verschiedener Spurweiten wie ich es später an einem Beispiel einer vorbildgetreuen Umsetzung ins Modell an einem sächsischen 750 mm Schmalspurgleis zeigen werde.

Im Grunde darf man schon sagen, dass bei der Nachbildung eines Neben- oder Kleinbahngleises bei zumindest der DR ab der frühen Epoche 3 solche Spureisen im Modellgleis nicht fehlen dürfen, sie gehörten zur Grundausstattung jeder Gleisbaurotte und anderen mit der Unterhaltung von genannten Gleisen beschäftigten Fachleuten!

Sollen nun im Anfang ein paar Bilder vom Vorbild mit dem von mir zur Anfertigung beabsichtigten Spureisen folgen, ehe dieses dann ins Modell umgesetzt werden soll.



Ein sehr einfach aufgebautes aber dafür nicht minder effizientes Spureisen stellt dieses Teil implantiert in einem Gleis an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Bild dar.
Zwei aus 70 mm breitem und 10 mm starkem Flachstahl gebogene Krallen welche sich jeweils außen der Schienen an deren Füßen festkrallen, zwei mit jeweils einem Rechts- und Links steigendem in diesem Fall M 28 Gewinde versehene 30 mm Rundeisen auf die beiden Flacheisen aufgeschweißt und in der Mitte ein auch als Seilspanner bekanntes Werkzeug zur Einstellung der geforderten Spurweite, dies sind die Bestandteile des hier elektrisch nicht isolierten verbauten Spureisen.

Diesen Bautyp von Spureisen möchte ich nun im folgenden in ein paar Exemplaren im elektrisch isolierten Zustand zum Einbau in ein Gleis auf den Westentaschen Modulen des lieben Kollegen fertigen.
Es ist folglich "nur" eine kleine Bastelei, dürfte aber die Nachbildung eines vorbildgetreuen Kleinbahngleis im Auge des (kundigen) Betrachter sehr glaubwürdig anheben:

Donnerstag, 5. Juni 2014

Neue und interessante Bauteile für den Güterwagen Frokler - die kürzlich erschienenen Neuheiten von D.I.T. Modell







Der rührige Kleinserien Hersteller von feinen und exakt maßstäblichen Bauteilen für- und schönen Komplettbausätzen von preußischen Güterwagen in der Epoche 1 und 2, aber auch von maritimischen Modellen, Miniaturen und Bauteilen im Maßstab 1 : 87, Klaus - Dieter Pfennig seines Zeichen Inhaber von D.I.T. - Modell, brachte vor kurzer Zeit einige sehr interessante neue von ihm entworfene Bauteile auf den Markt, die es sich wirklich lohnen bemerkt und studiert zu werden.

Neben den sehr filigranen Bauteilen zum erstellen einer kompletten italienischer Breda - Luftdruckbremse in allen Details, sind nun auch die aus Neusilberblech geätzten von ihm bekannten preußische Flachstahl- und Pressblech - Achshalter neu mit einer Brücke versehen, was der exakten parallelen Montage an den Langträger der jeweiligen Güterwagen sehr vereinfachend entgegen kommt.

Zudem sind nun auch neue preußische Gleitachslager für Pressblech - Achshalter sowie Achshalter nebst Achslager französischer und belgischer Bauart bei ihm in seinem Webshop unter der Adresse D.I.T. - Modell verfügbar.
Ein Besuch dieser Seiten empfinde ich immer als sehr informativ!

Montag, 2. Juni 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und das herstellen von isolierten Schienenstößen mittels den Weinert Messingguß- und geätzten Schienenlaschen für NEM und RP 25








Elektrisch isolierte  Schienenstöße werden durch ebenfalls isolierte Schienenstoß - Laschen an den von mir umgebauten Weinert Weichen zB. zur elektrischen Trennung des Herzstückbereich der Weichen von der übrigen Fahrstromversorgung benötigt.
Dieser Bereich wird im Betrieb durch eine Polwendung nach der jeweiligen Lage der Weichenzungen mittels Schalter oder aber auch durch für diesen Vorgang zusätzliche bestückte Digitaldecoder etc. mit Strom versorgt, so dass in jedem Fall eine Kurzschluß - freie Fahrt durch die Weiche erfolgen kann.

Einen ersten Bericht zu diesem Thema der Isolierung des Herzstück an Weinert Weichen mit Schienenlaschen von RST Eisenbahnmodellbau, hatte ich vor einiger Zeit hier im Blog  veröffentlicht.
Da diese exakt maßstäblichen Schienenlaschen aus Kunststoff exorbitant fein nachgebildet und zudem zur Verwendung an CODE 70 Schienen vorgesehen sind, erzeugen sie leider an Rolf's CODE 75 Material einen etwas verwaisten Eindruck, dieser sich noch verstärkt werden am selbigen gleichzeitig Weinert Laschen verarbeitet.
So habe ich beschlossen an dem Weinert "mein Gleis" Material ohne Ausnahme die System bezogenen Laschen zu verwenden!

Da die Schienenlaschen aus Rolf's "mein Gleis" Programm aus Messingguß und geätztem Neusilber bestehen, stellt sich nun logischer Weise die Frage, wie denn so etwas funktionieren soll, da diese Teile doch ihres Material bedingt wunderbare elektrische Leiter darstellen?

Eine gute Frage, aber mit einem kleinen simplen Trick ist dieses Vorhaben dennoch bestens umsetzbar, denn "die Dinger" werden einfach beim ankleben an die zu isolierenden Stöße mit einer Lage feinem Zigarettenpapier zwischen Schiene und Lasche versehen und dadurch in Verbindung mit dem zum kleben eingesetzten Zweikomponeten - Klebstoff UHU Plus Endfest bestens elektrisch getrennt.
Im Bild rechts zu sehen zum einen die Schienenlaschen für NEM und RP 25 Radsätze, wobei die Laschen für die Außenseite der Schienen aus Messingguß und für die Innenseite der Schienenstöße aus in Neusilber geätzter Ausführung ohne imitierte Bolzen und Muttern bestehen.
Als Zugabe liegt noch ein Briefchen Zigarettenpapier dabei, welches im eigentlichen Sinne zum selbst drehen von Zigaretten benötigt wird. Dabei ist es völlig ausreichend die billigsten Papiere zu verwenden, jene welche bei den üblichen Lebensmittel - Discountern im Bereich der Kassen zu finden sind.
Dieses Zigarettenpapier besitzt mindestens zwei hervorragende Eigenschaften, es ist extrem dünn und dennoch von einer überragenden Festigkeit. Dies kann ich persönlich bezeugen, bin ich doch einer "der Unholde", welcher sich vom selbst drehen seiner Zigaretten trotz des damit verbundenen großen Gesundheitsrisiko noch immer nicht trennen kann!



Ein wie ich finde sehr interessantes anschauliches Motiv elektrisch isolierter Schienenstöße beim Vorbild, hier zwar nicht im Herzstückbereich einer Weiche wie von mir im Modell vorgesehen, stellt diese Aufnahme von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn dar.
Die Schienenlaschen wurden an dieser Stelle im Gleis zum Zweck der Trennung von Freimeldeabschnitten für ein Stellwerk zur Überwachung und elektrische Besetztmeldung angelegt.
Dabei sind auch gleich vier Stück Wanderschutzklemmen!! verbaut worden. Die Schienenlaschen selbst wurden nicht mit den üblichen Bolzen mit Vierkantkopf verbaut, sondern es wurden ganz gewöhnliche Maschinenschrauben mit Muttern verwendet!
An den seitlich zu erkennenden Schrauben im Steg wurden seiner Zeit die elektrischen Leiter für die Freimelde - Überwachung  zum Stellwerk angebracht.
Das Material der Isolierung besteht in diesem Fall aus einem tierischen Leder.
Interessant ist weiterhin der Übergang von Holz- auf Betonschwellen in diesem Bereich.

Genug der kurzen Theorie, sollen nun Taten an der Weiche selbst erfolgen:

Samstag, 31. Mai 2014

Neue erwähnenswerte Wagenmodelle am Markt erschienen - ein Pärchen offener Güterwagen Om Ludwigshafen der DR in Epoche 3 von REE Modeles








Vor einigen Wochen schon sind von der Firma REE Modeles ein paar offene 2 - achsige ungebremste Güterwagen französischer Bauart erschienen, welche zu Zeiten der DRG als Om "Ludwigshafen" in den deutschen Staatsbahn - Wagenpark eingereiht worden sind.
Neben verschiedenen  erhältlichen Staatsbahnen - Varianten - ua. SNCF, DRG, DB und DR - sind diese schönen Wagen zudem auch in einer Holzaufbau- und Blechaufbau Variante erhältlich. Zudem besitzen die Wagen je nach Wunsch jeweils französische Scheiben- oder Speichenräder, welche beim Vorbild mit diesen Radsätzen ausgerüstet bis weit in die Epoche 3 hinein auch bei der DR der DDR zu finden waren.

Ich persönlich habe nun ein Pärchen dieser Wagen der DR Epoche 3 mit beiden unterschiedlichen Radsätzen und Beschriftung bei einem Besuch Anfang Mai im Heimatmuseum Schkeuditz zur Sonderausstellung "Vergessene Bahnen um Schkeuditz" auf den im direkten Bezug dieses Thema ausgestellten tollen Segmenten des Bahnhof Glesien von Sven Meyer im Originalzustand frisch aus der Verpackung und mit den originalen Kurzkupplungen ausgerüstet vor die Augen bekommen und war bei deren ersten Anblick sehr begeistert! Besonders hat es mir der Wagen mit dem Blechaufbau des Wagenkasten angetan, so im Bild rechts zu sehen, mit Speichenräder und prima nachgebildeten französischen Puffer ausgestattet.
Der Gesamteindruck den ich beim ersten betrachten der beiden Wagen erhielt ist sehr positiv, feine Nachbildungen der Niete und Anbauteile wie Achslager französischer Bauart, Verschlüsse, Tritte und Griffe nebst einer erhabenen Beschriftung!
Ob und in wie weit diese Modelle nun maßstäblich sind, vermag ich durch diesen ersten Sichtkontakt natürlich nicht deuten, auf jeden Fall zeigen sie ein sehr stimmiges Bild auf dem Gleis auf!




Das Pärchen Om Ludwigshafen in einem Set käuflich erwerbbar auf dem Segment - Bahnhof Glesien an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn gelegen des Kollegen Sven Meyer.

Würde man nun beim betrachten der beiden Wagen in Richtung diese etwas verfeinern zu wollen "weiter spinnen", so fallen mir sofort die exorbitant schönen und exakt maßstäblich nachgebildeten  französische 9 Speichen Radsätze H0pur oder Rp 25 / 88 von Günter Weimann ein, der zudem auch wiederum exakt maßstäbliche Federpuffer französischer Bauart "de Dietrich 1931" in seinem Portfolio anbietet.

Lange Rede - kurzer Sinn, ich habe nun auch ein solches Paar O - Wagen "Ludwigshafen" der Epoche 3 DR von REE Modeles bei einem Händler käuflich erworben und diese befinden sich zur Zeit auf dem Postweg zur Merziener Privatbahn AG bb. ...

Dienstag, 27. Mai 2014

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput - der Bau des Sprengwerk aus dem Ätzblech vom AW Lingen








Nachdem der Wagenkasten des Omm "Villach" von Liliput soweit mit den auf dem Ätzblech vom AW Lingen dafür vorgesehenen Bauteilen bestückt ist - ich berichtete detailliert in diesem Post im Blog von der Aktion - soll nun heute anders der von mir dort zu seiner Zeit angekündigten weiteren Baumaßnahme Betreff der Verjüngung der Wagenkasten - Wände, vorerst dass anfertigen der in diesem Ätzblech beinhaltenden Bauteile für die "Hauptattraktion" des imposanten Sprengwerk folgen.
Der mit diesem nun in Arbeit befindlichen Sprengwerk auszustattende Wagen ist der zweite seiner Art von mir im Umbau befindliche, welcher als Geburtstagsgeschenk für einen Freund dienen soll, der "ganz unbedingt" auch einen dementsprechend verfeinerten Villach besitzen möchte, aber sich selbst (noch!) nicht an einen solchen Umbau wagt.

Nun denn, alle zur Erstellung des Sprengwerkes benötigten Bauteile sind im rechten Bild mit den roten Pfeilen auf der Ätzplatine vom AW Lingen gekennzeichnet.
Sehr empfehlenswert ist die Bauanleitung für dieses Projekt erstellt von Jochen Leisner / AW Lingen als Pdf zu downloaden und intensiv mit ihr auseinander zu setzen.

Die noch ausstehende Verjüngung der Wände des ersten von mir bearbeiteten Wagenkasten wird dann demnächst erfolgen. Bei diesem nun gezeigten Fahrzeug sind im Vorab die Wände verjüngt worden. Aber wie erwähnt werde ich später im Detail davon berichten.



Das fertig gearbeitete Sprengwerk an einem leider nicht gerade im besten Licht aufgenommenen Omm 33 (Rohbau -) Villach.

Dieses feine Sprengwerk stellt schon eine gänzlich andere, höhere Liga dem originalen Bauteil gegenüber von Liliput dar. Das es nicht absolut maßstäblich ist, nicht sein kann, zollt ua. von der viel zu breiten Bauweise des Modell, es ist aber ein wie ich finde großer Schritt zu einigem an Mehr in Richtung Vorbildtreue des betagten in nun schon über 25 Jahre von Liliput - später Bachmann - produzierten offenen Güterwagen Omm 33 Villach und ebenso dem Wagen der Bauart "Linz" mit selben Fahrwerk gleichen Alter aus gleichem Hause.

Zur Einstimmung ein "unberührtes Modell" des Liliput Villach mit dem originalen Sprengwerk.
Vergleicht man dieses mit dem oben zu sehenden "neuen" Bauteil, ist der Unterschied zwischen den beiden wohl doch als frappierend zu bezeichnen.

Wie ist nun dieses Sprengwerk aus dem Ätzteilesatz des Aw Lingen entstanden und worauf sollte man bei der Montage vielleicht besonders achten, dies soll nun im Detail in Wort und Bild geschildert werden:

Samstag, 24. Mai 2014

Eine große H0 Pur Bildergalerie als kleiner Nachruf auf die Segmentanlage Wolpertinger Bockerl von Stefan Seim - sehr schöne und bemerkenswerte H0pur Anlagen und Arrangements








Im Oktober 2012 hatte ich hier in diesem Blog die vielfach Preisgekrönte im H0pur Standard erstellte Segmentanlage ""Wolpertinger Bockerl"" des lieben Kollegen Stefan Seim vorgestellt.

Heute nun muß ich etwas wehmütig auf das Wolpertinger Bockel einen kleinen Nachruf veröffentlichen, denn diese Segmentanlage in deren gesamten Ausdehnung von annähernd 10 Meter hat leider aufgehört nach ca. 15 Jahren ihrer Gründung und Grundsteinlegung zu existieren!!

Nachdem ich Stefans Bockerl hier im Blog am 6. Oktober 2012 vorgestellt hatte, besuchten sage und schreibe im laufe der Zeit bis zum heutigen Tage viele tausend Besucher dieses Seite, was meiner Meinung nach für ein sehr starkes Interesse auch heute noch an diesen schönen Segmenten bezeugt!

So ist es wohl angebracht, dass ich heute mit diesem kleinen Nachruf auf das Wolpertinger Bockerl gepaart mit vielen Bildern dessen leider nun vergangene "Schönheit" nochmals zum Ausdruck bringe!

So ist es nun mal, das Alte muß dem Neuen weichen.
Ganz vom Erdboden verschwunden ist das Wolpertinger Bockerl den doch nicht, in Memorium sind gottlob die beiden ersten damaligen erstellten Segmente des Bahnhof Bärwurz "in einem Schrein" der Nachwelt erhalten geblieben, welche bei Bedarf zusammen mit dem ebenfalls erhalten gebliebenen Fiddleyard zu Ausstellungszwecken verwendet werden könnten.

So hat der im Bild vor dem Empfangsgebäude / Argenturgebäude des Bahnhof Bärwurz zu erkennende "Sensenmann" leider sein unrühmliches Werk fast vollbracht!


Aufnahme Stefan Seim
Die beiden ersten im Jahr 2000 erstellten und den Grundstock bildenden Segmente des Wolpertinger Bockerl stehen nun zusammengefasst in der Ecke des Hobbyraumes.
So ist sicher gestellt, dass der Bahnhof Bärwurz der "Nachwelt" erhalten bleiben wird!

Sollen nun im Anschluß gepaart "mit einem feuchten Auge" nochmals diverse der schönsten Aufnahmen welche aufgenommen "zu Lebzeiten" des Wolpertinger Bockerl folgen, dies auch in Hinsicht auf die in Zukunft von Stefan geplante neue Anlage im H0pur Standard nach bayrischen Motiven:

Mittwoch, 21. Mai 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und die einfache Weiche EW 49 - 190 - 6:6 - Ablenkwinkel 8,6°








Im Anschluß der Verlegung der "langen" einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1 : 9 auf dem ersten Westentaschen - Modul wovon ich in einem Beitrag hier im Blog berichtete, soll nun die mit einer Länge von 355 mm "etwas kürzere" EW 49 - 190 - 6 :6 bei einem Ablenkwinkel von 8,6° auf dem selben Modul erfolgen.
Im Grunde werden auch an dieser Weiche die gleichen Arbeiten dito der "langen Weiche" vor dem endgültigen verlegen ausgeführt, dass heißt alle Schienenstöße werden mittels genauen Sägeschnitten mit dem Laubsägebügel an ihren jeweiligen Lagen auf den Doppelschwellen nachgebildet und später nach dann erfolgreich durchgeführten Testfahrten mit den Weinertschen Schienenlaschen für NEM / RP 25 bestückt.
Parallel muß auch an dieser Weiche die Stromversorgung mit Fahrstrom nach dem Umbau etwas aufwändig realisiert werden.



Rolf's einfache Weiche EW 49 - 190 - 6:6 ist nun mit allen im Vorab zu leistenden Arbeiten soweit fertig gestellt, dass sie auf das Trassenbrett aufgelegt und mittels einer Mischung UHU lösungsmittelhaltigem Alleskleber und Azeton welcher dabei sparsam eingesetzt ist verklebt.

Treten außerplanmäßig bei eventuell späteren nach der endgültigen Fertigstellung oder bei nicht befriedigenden Testfahrten wieder erwartend Probleme an der Weiche auf, läßt sich diese mit ein paar wenigen Tropfen reinem Azeton sehr schnell und ohne Rückstände oder Defekte zu verursachen wieder vom Trassenbrett lösen.
Dies ist ein sehr großer Vorteil bei der Verwendung dieses Klebergemisch gegenüber anderen gängigen Klebstoffen wie Pattex usw., diesen man nicht vernachlässigen sollte!
Über die zu erwartende Festigkeit des Weichenrost mit seinem Untergrund bei Verwendung meines Klebstoffgemisch, können jede Zweifel von der Hand verwiesen werden!
Das dann spätere einschottern der Weichen und Gleise wird dabei zur "Festigkeit" weiter beitragen.

Sollen nun wieder einzelne Schritte bei der Bearbeitung der Weiche in Wort und Bild folgen:

Montag, 19. Mai 2014

Ölfarben im Eisenbahn Modellbau - eine recht überzeugende Billigvariante "Made in China"








Meine Frau hat vor einiger Zeit von einer ihrer Einkaufstouren aus einem "Groschenladen" eine Schachtel Ölfarben "Made in China" wie sie rechts im Bild zu sehen ist  für ganze 2,50 € für mich als Mitbringsel mit nach Hause gebracht.
Mein erster Gedanke war natürlich was ich mit diesen Ölfarben anfangen soll, benutze ich doch selbst schon seit vielen Jahren Produkte der Marken Rembrandt, Louvre und Schminke "in der Ölmalerei" mit denen ich bis dato mehr als zufrieden bin! Was bitte schön soll ich nun mit diesen "chinesischen Billigfarben" anfangen?

Trotz meiner bedenken ob der Qualität dieser 12 Stück in der Packung befindlichen Farben, habe ich nun mit diesen etwas experimentiert, einfach um zu wissen ob ich mit meiner anfangs aufgestellten Behauptung über diese "Billigfarben" richtig liegen würde.
Nach verschiedenen kleineren Einfärbungen zur Probe kann ich mit ruhigem Gewissen Entwarnung zu meinem Vorurteil geben, denn dies Farben sind fast alle im "normalen Bereich" des Modellbau durchaus gut einsetzbar, wobei man mit etwas Gefühl schöne Farbbilder zu Stande bekommt.

Ich möchte heute in diesem Beitrag nicht die einzelnen Schritte zu den im folgenden in Bildern gezeigten "Zwischenergebnissen" im einzelnen schildern, sondern es soll ganz einfach von mir aufgezeigt werden, wie man sich zum Teil bei solchen von mir genannten "Billigprodukten Made in China" ob der damit erreichbaren Resultate irren kann.




Am Beispiel des  aus Kunststoff  gefertigten Ladeboden am Schienenwagen SSk Köln habe ich mit den Ölfarben versucht, diesem in ersten Schritten einen dem Vorbild gemäßen ausgeblichenen "Holzcharakter" zu verpassen.
Im Bild ist der Zwischenstand der Arbeiten zu erkennen mit diesem ich schon sehr zufrieden bin!
Natürlich sind hier noch sehr viele Detailarbeiten zu tätigen, ich denke aber, dass man schon in diesem Stadium erkennen kann wohin die Reise geht.

Sollen nun ein paar weitere Bilder folgen:

Donnerstag, 15. Mai 2014

Der Bausatz der einfachen Stahlschwellen Weiche EW 49 - 190 - 1:9 (St) von RST Eisenbahnmodellbau im H0 RP 25 Standard demnächst auf meinem Arbeitstisch








Werksfoto RST Ralph Steinhagen
Sie ist nun schon eine ganze Weile am Markt käuflich zu erwerben - der exakt maßstäbliche Bausatz der einfachen Stahlschwellenweiche EW 49 - 190 - 1:9 (St) von RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen in den drei Gleisstandard's H0pur, RP 25 / 88fine und RP 25 / 110, wobei löblicher Weise auch die Bauarten der Zungen frei wählbar sind - Federzungen oder Gelenkzungen mit für diese Bauart gemäß dem Vorbild 10 zusätzlichen veränderten Schwellen.
Somit lassen sich wohl die meisten Vorbilder dieser Stahlschwellen - Bauart im Maßstab 1 : 87 für die eigenen Module fertigen und verlegen!

Nachdem nun am vergangenen Freitag Abend eine kleine Zusammenkunft von Freunden und Kollegen stattgefunden hat um die Pläne für das Projekt "Westentaschen - Module" weiter voran zu treiben und zu konkretisieren - wobei ich die schwere Aufgabe aufgebürdet bekommen habe einen allgemeinen und bindenden Standard zu erstellen - habe ich sofort in Folge zur demokratischen Abstimmung vorgeschlagen, dass der Rad - Schiene Standard ab sofort - wenn schon, denn schon - am Projekt Westentaschen - Module auf RP 25 / 88 Fine festgelegt werden wird!!
Natürlich gab es nun einige Diskussionen der Mitstreiter worauf ich im Vorab schon gefaßt war, welche von ihnen wenn auch nur zum geringen Teil sich noch mit dem NEM Standard befassen und Einwände ihrer noch (zum Teil) mit "Walzenbereifung" ausgestatteten Fahrzeuge anbrachten.

Nach ein paar Tagen Bedenkzeit für die (momentanen) Mitstreiter wurde nun aber gestern - oh große Freude - einstimmig der RP 25 / 88 Standard beschlossen, wobei sich mein lieber Kollege dem wir beide gerade die ersten Module fertigen auch "endlich" zu diesem Schritt entschlossen hat!!
Dieser Beschluß macht nun den Weg für weitere Gedankenspiele beim Gleis- und Weichenbau frei, nun endlich auch eine Möglichkeit zu besitzen, eine RST Stahlschwellenweiche auf das Brett zu bringen.

So soll es geschehen und auf meinen persönlichen ersten beiden geplanten Modulen - zur Zeit besitze ich noch kein persönliches Modul - Exemplar - wird in der nächsten Zeit eine Stahlschwellenweiche von RST für einen kleinen Betriebsanschluß verlegt werden.
Das dabei die RST Stahlschwellenweichen mit Schienen CODE 70 bestückt und aufgebaut sind, unser "neuer" Modulstandard gemäß Rolf seinem Gleis aber CODE 75 bindend vorsieht ist kein Problem, dieser feine Unterschied zB. in der Höhe der Schienen von 0,1 mm ist ohne Probleme angleichbar!
Bei einem eventuellen Einsatz von RST Stahlschwellen- oder / und Betonschwellengleis  könnte zudem das CODE 75 Material zum Einsatz kommen.

Ein kürzlich geführtes längeres Gespräch mit Ralph Steinhagen hat mich ua. zu diesem Entschluß bestärkt, kurzum mein gefasster Plan ist nun der Bau einer Stahlschwellenweiche mit zeitlichem Ziel bis zum Frühherbst diesen Jahres!
Und darauf freue ich mich schon sehr!


Abbildung Christian Schmidt - Der Arbeitstisch von Ralph Steinhagen
So in etwa könnte es dann demnächst auch auf meinem Arbeitstisch ausschauen, nach dem ich den Bausatz der Stahlschwellen - Weiche käuflich erworben habe.
Ein paar erste Arbeitsschritte zur Erstellung der Stahlschwellenweiche sollen nun im folgenden aus der Werkstatt Ralph Steinhagen gezeigt werden.
Vielleicht ist es für den einen oder anderen Kollegen der werten Leserschaft eine kleine Anregung zum eigenen Selbstbau solch einer Weiche:

Sonntag, 11. Mai 2014

Das Modul - Projekt "Weinert mein Gleis" in Koproduktion mit einem lieben Kollegen und der momentane Fertigungstand neben grandiosen neuen Plänen zum Thema







Ein kurzer Zwischenbericht zum Fertigungstand am heutigen Tage der beiden ersten auf meinem Arbeitstisch im entstehen befindlichen Westentaschen - Module zeigt das erste Modul kurz vor dem Abschluß der Weichen- und Gleisbauarbeiten, auf dem zweiten Modul die ersten Arbeiten am Hauptgleis der 2. Kategorie.
An den im Rohbau befindlichen beiden Weichen sind im Moment die eingearbeiteten Schienenstöße zum Teil verlascht, auch sind einige weitere Details an diesen schon angebracht worden.
Nachdem in den nächsten Tagen kompletten Abschluß der Arbeiten an den doch in einer großen Anzahl zu setzenden Verlaschungen verschiedener Bauart, werde ich einen detaillierten Bericht hier im Blog in Wort und Bild abgeben, wobei ich dabei neue Ideen gerade zur Thematik Isolier - Verlaschung im Bereich der Herzstücke versucht habe in die Tat umzusetzen.



Es sind noch diverse Arbeiten zu tätigen, so zB. die restliche Fixierung der Modulübergänge mit den selbst gefertigten Laschen, diverse Arbeiten zur Stromversorgung und der Einbau von Weichenantrieben. um nur einige zu nennen.
Im Bild zu erkennen sind auf diesem Modul zwei Bauarten von Weichen umgebaut und verlegt worden, mein Plan ist dabei, dass keine der Weichen einer anderen gleicht - so zu beobachten beim Vorbild der Kleinbahnen und Werksbahnen mindestens ab der Epoche 3 auf dem ehemaligen Gebiet der DDR.

So sind in den letzten Wochen weitere "große Pläne" von Freunden und Kollegen zum Thema Westentaschen - Module geschmiedet worden, diese ich im folgenden auf deren ausdrücklichen Wunsch hier im Blog kurz anreisen möchte:

Samstag, 10. Mai 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise und das dauerhafte fixieren der Schienen an einer Flexweiche








Bei der Verwendung der flexiblen Weichen aus Rolf's "mein Gleis" Katalog welche ich für die Westentaschen - Module ausschließlich verwende, steht nach der finalen Verlegung ein fixieren der Schienenprofile bedingt durch deren freie Beweglichkeit im Gleisrost an. Dieser Job der Fixierung sollte unter allen Umständen ausgeführt werden!
Dies ist für ein späteres reibungsloses und betriebssicheres befahren mit den Modellen ein sehr wichtiger Faktor den es unbedingt sehr sorgfältig zu beachten gilt!

Sind es im Bereich der Weiche in der Mehrzahl die Schienenprofile, welche gegen ihr "wandern" im Weichenrost gesichert werden sollten, empfinde ich nach meiner bei der Beschäftigung mit diesen flexiblen Weichen gezogenen Erfahrung die Backenschienen im Zungenbereich sehr wichtig, auf welche unbedingt ein sehr sorgfältiges Augenmerk gelegt werden muß!
Konstruktiv der Weinert - Weiche bedingt, liegen die Backenschienen im Bereich der Gleitplatten für die Weichenzungen nach innen "offen" an den Kleineisen an, so ist auf einer Länge von ca. 90 mm bei 11 Schwellen pro Seite in diesem Bereich kein vernünftiger Halt der Schienen gegeben. Dies zeigt im Bild rechts der leichte Druck mit dem Bleistiftkopf gegen die Backenschiene, worauf diese sich von den Kleineisen entfernt.

Dies bedeutetet, dass in diesem Bereich ohne einer sorgfältigen Fixierung / Befestigung der Backenschienen immer!! mit einer Spurweiten - Verengung gerechnet werden muß!!



Während meiner Experimente mit den Flexweichen, zur Folge Radsätze nach NEM Norm diese auftretende Spurweiten - Verengung noch relativ klaglos beim befahren verkraften, schaut es bei Radsätzen nach RP 25 / 110 und RP 25 / 88fine schon sehr viel schlechter aus - immer ist ein klemmen der Radsätze in diesem Bereich bemerkbar, im schlimmsten der Fälle steigen diese Radsätze bedingt durch eine Spurweiten -Verengung an der jeweiligen Backenschiene hoch und entgleisen umgehend wobei gilt, je leichter oder weniger Eigengewicht der Fahrzeuge um so empfindlicher  zeigen sich diese zum Entgleisen.
Bestimmend dabei ist das zur jeweiligen Radnorm festgelegte Radsatz - Innenmaß.

So werde ich nun im folgenden die kompletten Schienen an dieser Weiche fixieren, wobei zwei verschiedene Klebstoffe zum Einsatz kommen: