Sonntag, 12. Oktober 2014

Das Abstellgleis III. Ordnung auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 bekommt ein Schotterbett aus Kies, hergestellt in meinem Schotterwerk nebst einer zusätzlich einseitigen Schotterbefestigung








Das Westentaschen - Modul Nr. 1 beherbergt ein von der Weinert Weiche EW 190 - 1 : 6:6 Fsch (H) r abzweigendes Gleis, welches in näherer Zukunft weiterführend auf dem Modul Nr. 3 an einem maßstäblichen RAWIE - Prellbock enden wird.
Vom Bau jenes PURistischen RAWIE Prellbockes der zur Zeit noch nicht abgeschlossen ist, berichtete ich vor vielen Monaten  hier im Blog in mehreren Berichten. Mittlerweile habe ich noch einen zweiten Bock in der Anfertigung und hoffe sehr optimistisch mit beiden noch in diesem Jahr fertig zu werden.
Aber nun zum eigentlichen Thema und Gleis.

Das komplette Abstellgleis ab Weiche soll nun gemäß einem realen Vorbild ein Schotterbett aus Flusskies verschiedener Körnung erhalten, wobei eine Seite des Gleises mit einer recht starken außenseitigen Beschotterung mittels Schottersteine normaler Größe gegen einen eher flachen Graben abgesichert werden soll.
Wie im rechten Bild zu sehen, habe ich eine erste Kiesschotterung bis etwa zur Hälfte der Schwellenhöhe aufgebracht. Um ein recht stimmiges Bild des Kiesbett im finalen Zustand zu bekommen, bedarf es mehrerer dünne Schichten einzeln nach dem jeweiligen abtrocknen des Schotterkleber aufgetragen, wobei bei der dann letzten Schicht feineres Gesteinsmaterial zur Anwendung kommen wird.
Den benötigten Kies für das Schotterbett habe ich in der gewünschten (halbwegs runden) Form und Gesteinsgröße in meinem "Schotterwerk" auf dem Küchentisch von diesem ich hier im Blog berichtete hergestellt.
Zugegebener Maßen brauchte es mit dem Schotterwerk einige an Experimenten bis sich ein zufrieden stellendes Ergebnis an Kies einstellte. Die Grundfarbe der Substanz ist derweil zweitrangig, diese wird mit etwas Farbe später gemäß dem Vorbild eingestellt werden.
So ist nun das erste kleine Stück Gleis nach der Weiche  "bekiest" worden und mittlerweile auch durch getrocknet.



Im folgenden habe ich im ersten Durchgang eine erste recht dünne Schicht Schotter einseitig am Gleisbett bis in den Graben hinein aufgebracht, der hier im Bild mit nur wenig aufgebrachtem Schotterkleber fixiert mit dem Versuch des erreichen eines korrekten Schüttwinkel, um die im folgenden Bild vom Vorbild zu sehende Situation im Gleis zu modellieren:

Freitag, 10. Oktober 2014

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Zweiundzwanzigste -/- Die Zeitschrift Bahn & Modell








Es geschah im goldenen Oktober des Jahres 1987, als im (West-) deutschen Modellbahn - Blätterwald eine Vorausgabe als kostenloses Voraus - Muster für eine neue Eisenbahn - Monatszeitschrift erschien, welche wohl zu diesem Zeitpunkt neben den bekannten seiner Zeit etablierten Publikationen MIBA, EK, EJ, EM ua. ein Novum darstellte.

Werbepostkarte Bahn & Modell 1987
Diese Zeitschrift mit dem Titel Bahn & Modell war insofern als völlig etwas anderes, neues ihrer Art zu verstehen, dass der Herausgeber und Chefredakteur Michael Meinhold mit einem Kollegienkreis von zu jener Zeit schon bekannten Autoren, zu nennen sind zB. Stefan Carstens, Wolfgang Diener, Thomas Becker, Bruno Kaiser, Bruno Oebels, die Gebrüder Rieche, Michael Haugg und Thomas Hey'l um nur einige der Namen der ständigen Mitarbeiter aufzulisten, in den dann folgenden Ausgaben Themen bearbeitete, welche bis dato so spezifisch in den etablierten Blättern noch nicht publiziert worden sind.

Angefangen von den in jeder der nun folgenden Ausgaben veröffentlichten Güterwagen - Besprechungen in Vorbild und Modell mit Vorschlägen zum Umbau und verfeinern etc. jener, dies dann später zur Veröffentlichung der ersten beiden Bände Güterwagen von Stefan Carstens nebst Co - Autoren unter dem selbigen Verlagslabel Bahn & Modell - später dann der MIBA - führte, Gleis und Weichenbau vorgestellt ua. von Thomas Becker in Vorbild und Modell, Fahrzeugbau, Anlagen- und Landschaftsbau, Präsentation von außergewöhnlichen privaten Modellbahnanlagen, Auto & Modell usw., immer mit der Sicht aus einer anderen neuen so bis dato nicht gekannten und vielleicht auch tiefgründigeren Perspektive wie es zu damaliger Zeit die Mitbewerber in ihren Zeitschriften am Markt präsentierten.
Herausragend waren zudem in jedem Heft meiner Meinung nach die "Foto - Galerie Eisenbahn" mit wunderbaren Bilder des großen Vorbild - zu damaliger Zeit nicht nur aus dem Bereich der Deutschen Bundesbahn, sondern auch der Deutschen Reichsbahn der DDR, wobei auch historisches in Wort und Bild nicht zu kurz kam.

Weitere Details in Wort und Bild im folgenden:

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Kluba Fernmeldemast als Solitär auf dem Westentaschen Modul - die Verfeinerung eines Produkt von Kluba










Bei meinem Besuch auf der Leipziger Messe Modellbau - Hobby - Spiel 2014 habe ich ua. Dingen ein  einzelnes Exemplar eines Fernmeldemast vom polnischen Anbieter Kluba am Stand von Schildhauer Modellbahn käuflich erworben.
Kluba bietet bekanntlich eine Vielzahl an Ausführungen von Fernmeldemasten nach deutschem Vorbild an, ich entschied mich für ein Exemplar eines Masten mit Ableitung eines Erdkabel inklusive einer Arbeitsbühne, einem Verteilerkasten und einigen Steigeisen.

Die Nachbildung des Ganzen macht einen ganz guten Eindruck, feine Isolatoren auf ebenso feinen Halteeisen montiert und gemäß den Vorbildern am Mast befestigt, dieser aus mit einem mattem Braun lackiertem Holz besteht.
Sämtliche am Mast angebauten Teile bestehen aus fein geätztem Blech und sind schön detailliert nachgebildet, wobei ich aus momentaner Unkenntnis nicht sagen kann, ob hier auch eine Maßstäblichkeit der Teile besteht.
Dieser Umstand soll aber im Moment zweitrangig sein, wichtig ist mir eine harmonische und glaubwürdige Einfügung des Masten als Solitär auf dem Westentaschen Modul Nr. 1, denn für diese Aufgabe ist der Fernmeldemast auserkoren.

Natürlich - wie soll es auch anders sein - soll der Mast nicht im originalen Zustand aus der Verpackung direkt seinen Platz auf dem Modul einnehmen. Einige kleiner Umbauarbeiten und Verfeinerungen nebst einem neuen Farbauftrag leicht verwittertes Holz nachbildend muß er schon noch über sich ergehen lassen.
Dabei schwebt mir das Bild eines solchen Mast vor einiger Zeit in Natura gesehen im Kopf, von jenem ich aber leider keine Abbildung als "Beweismittel" besitze, noch dass er mittlerweile leider auch nicht mehr existent ist.
Der Mast war kein sogenannter Endmast, es wurden an ihm einige Leitungen abgegriffen, um in seinem Umfeld später erbaute Dienstgebäude mit Fernsprecher und Basa zu versorgen.



Nach den im folgenden beschriebenen ersten Umbaumaßnahmen schaut das Bild des Fernmeldemast eingebettet an seinem Bestimmungsort dann so aus.
Der Mast wird auf diesem Modul seiner Art und Bestimmung der einzige sein, - ein Solitär.
Hier im Bild wurde zum Anfang nur der Fuß des Mast umgearbeitet, um mir dann nach dem ersten aufstellen ein Bild vom Stand in seinem Umfeld machen zu können.

Die ersten Veränderungen am Mast sind wie folgt:

Sonntag, 5. Oktober 2014

Die Messe Modellbau-Hobby-Spiel 2014 in Leipzig - meine Eindrücke etwas abseits des allgemeinen Mainstream in Wort und Bild








Der Sonnabend war einmal wieder dem Besuch der in den Messehallen des Leipziger Messegelände an diesem Wochenende stattfindenden alljährlichen Messe Modellbau - Hobby - Spiel gewidmet.

Neben dem wie immer zu beobachtenden sehr großen Besucherandrang an den Ständen der einschlägigen Bekannten Roco, Fleischmann, Tillig, etc. und wie sie sonst noch alle heißen mögen und vertreten waren, gab es auch eine Menge Klein- und Kleinstanbieter abseits der Marktgiganten, welche ihr zumeist kleines aber feines Portfolio und deren Neuheiten dem interessierten Publikum vorstellten.
Auf genau diese Sparte der kleinen Aussteller konzentrierte sich mein Augenmerk, waren diese ausnahmslos immer für ein interessantes Gespräch bereit!!

Einzig Weinert Modellbau war in diesem Jahr nicht auf der Messe vertreten.

Im folgenden sollen nun ein paar mitunter meiner persönlichen Meinung nach sehr interessante Eindrücke in Wort und Bild aus diesem Bereich folgen, durch viele sehr informative Gespräche an den jeweiligen Ständen ist mir bei dem diesjährigen Besuch die Zeit der 8 Stunden Öffnung der Messe förmlich durch die Hände gerieselt.



Die schon einige Zeit  angekündigten "Oppeln" in zwei verschiedenen Ausführungen von exakt - Train sollen nun laut Aussage deren Vertreter im 1. Quartal 2015 auf dem Markt erscheinen ...


Donnerstag, 2. Oktober 2014

Ein Fakultativwagen preußischer Bauart von Fleischmann GFN benötigt neue Achslagerungen der Spitzenachsen









Bei meinem Besuch des 24. Modellbahntag in Schkeuditz am vorletzten Wochenende, von diesem ich hier im Blog in Wort und Bild berichtete, hatte ich bei der dort vor Ort abgehaltenen Börse einen preußischen Fakultativwagen der DR - Bahnmeisterei Weimar - Epoche III von Fleischmann GFN bei einem privaten Anbieter entdeckt.

Dieser Wagen entpuppte sich in seiner OVP beim genauen betrachten in einem absolut makellosen neuwertigen Zustand, wenn man dabei von einer geringen Verstaubung einmal absehen darf.
Der vom Anbieter für diesen Wagen aufgerufene Preis ging völlig in Ordnung und so wechselte dieses schöne Modell ohne weitere Preisverhandlungen den Besitzer.

Es ist in den letzten Jahren sehr selten geworden, dass ich mir einen kompletten neuwertigen Wagen ua. auf den einschlägigen Börsen kaufte, hier und da werden bei Bedarf "Schrottwagen" erworben um für Projekte benötigte Bauteile zu "recyceln", dieses Modell mußte es aber sein, zumal es von Fleischmann in dieser Ausführung schon lange nicht mehr lieferbar ist.

Der Wagen ist im Original von GFN mit NEM Vollscheiben - Radsätzen ausgestattet, einer meiner ersten Gedanken schon vor dem Erwerb war nun jener, welches Bild der Ansicht das Modell denn zeigen würde, implantiere ich diesem die schönen maßstäblichen preußischen Doppelspeichenräder der Bauart C.1 im H0fine RP 25 / 88 Standard aus der Werkstatt Günter Weimann von diesen ich hier im Blog detailliert berichtete.
Diese Bauart der pr. Doppelspeichenräder C.1 dürfte auch  bei der werksneuen  Ablieferung des Fakultativwagen vom Hersteller eingebaut gewesen sein.

Ein paar Tage später schon habe ich mir die Frage selbst beantwortet, die Doppelspeichenradsätze aus einem Drehgestell von meinem SSk Köln von GFN entnommen - gleiche Spitzenachslänge von 24,00 mm - und hinein in die Achslager des Fakultativwagen.
Dieses für mein persönlichen Geschmack nun hervorragende Bild ist in den drei Abbildungen erkennbar.



Einziger kleiner Makel an dem Ganzen:
Die Bremsen stehen etwas sehr weit von den Laufflächen der Räder ab.
Dieser kleine Makel ist aber wiederum sehr leicht behebbar!

Die beiden aus dem SSk Köln entnommenen Radsätze weisen den von mir bei der Bestellung gewünschten Zustand von in Betrieb abgefahrenen Radreifen nach, sie messen im Durchmesser 10,80 mm, was einem Vorbildmaß von 960 mm entspricht.
Im neuen Zustand besaßen diese pr. C.1 Doppelspeichenräder einen Durchmesser von 1000 mm, in 1 : 87 entsprechend 11,50 mm.
Ergo werden für diesen Wagen zwei "neubereifte"  Radsätze RP 25 / 88 mit 11,50 mm Durchmesser bei Günter Weimann geordert, so sind dann auch die Abstände der Bremsen von den Laufflächen der Räder im dann eingebauten Zustand auf ein sehr erträgliches Maß reduziert.

Bevor nun aber feine neue Radsätze implantiert werden, muß unbedingt ein kleiner Umbau an den Achslager von statten gehen, über den Grund und die Ausführung ich nun im folgenden berichten werde:

Dienstag, 30. September 2014

Ein paar Bilder zum Thema Modellbahn und Tiere auf dem Gehöft - einige schöne harmonische Begegnungen








Am vergangenen Wochenende brachte das Wetter eine wunderbare früh herbstliche im weichen Licht der Sonne  herrschende Atmosphäre, welche ich  spontan im Freien zur Fotografie einiger im Bau befindlichen Modelle genutzt habe.

Zu den fotografierten Modellen neben dem hier gezeigten SSk Köln von GFN in der nächsten Zeit mehr im Blog, heute habe ich das Bedürfnis der werten Leserschaft einige bei dieser Session aufgenommene stimmungsvolle  Bilder zum Thema Modellbahn und Tiere nahe zu bringen.
Vielleicht finden sie auch  bei dem einen oder anderen Besucher gefallen ...

Bei einigen der folgenden Aufnahmen handelt es sich um Schnappschüsse, andere sind von mir ganz bewußt gestellt und in Szene gesetzt.



Hier kam mir die Stute eher zufällig beim grasen ins Bild, was ich auch gleich ausgenutzt habe. So hatte ich keine Zeit den Wagen bzw. das Bremserhaus nochmals mit einem weichen Pinsel fotogen zu reinigen.

Sollen nun noch ein paar weitere Bilder folgen:

Samstag, 27. September 2014

Baumstümpfe aus Echtholz - Naturmaterial für die Modellbahn selbst herstellen - ist die Idee ein "alter Hut"?








Baumstümpfe aus "Echtholz" für die Modellbahn nachzubilden ist keine große Sache.
Dazu gebraucht es natürlich ein geeignetes Ausgangsmaterial. Vor vielen Jahren schon hatte ich den Versuch unternommen, aus verschiedenen Arten von Hölzern im Modell geeignete und glaubhafte Baumstümpfe, aber auch den Rest abgesägter Bäume auf verschiedenen Modellbahnanlagen nachzubilden.

Über diese unter der Zeit vielen Versuche bin ich dann zum Holz des Ahornbaumes gekommen, welches sich sehr gut für diese Aufgabe eignet.
Im Grunde handelt es sich nun als Ausgangsmaterial um die frischen Senker bzw. neuen Triebe, die sich im nachbarschaftlichen Boden eines alten Ahorn zum Teil massenhaft finden lassen.
Da wir bei uns zu Hause eine große Anzahl an solch einer Weichholz - Baumart besitzen und diese zumeist unmittelbar neben und auch direkt auf den Weiden stehen, ist jedes Jahr auf's Neue zumeist im Frühsommer das ziehen dieser Senker angesagt, um ein unkontrolliertes ausbreiten dieser sehr schnell wachsenden Baumart zu verhindern.
Bei dieser Tätigkeit kam mir vor einigen Jahren die Idee auf, die in diesem Alter schon recht lang gewachsenen und gut ausgebildeten Wurzeln einer ca. dreiviertel - jährigen Pflanze für den Modellbau zu verwenden.
So hatte ich eine größere Anzahl dieser Senker in einer stillen dunklen Ecke der Scheune zum trocknen ausgebreitet - und völlig vergessen.
Vor einiger Zeit bin ich dann gefragt worden, was aus diesen Senkern nun werden soll, nachdem diese schon ein paar Jahre dort lagerten. So bin ich zu bestens abgelagertem Baumaterial für das Vorhaben der Nachbildung von Baumstümpfen etc. gekommen.
Im Normalfall reicht aber eine Ablagerung ab Ernte von ca. 2 Wochen völlig aus!



In diesen zur Zeit herrschenden regnerisch dunklen Tagen habe ich wieder einmal ein paar Probleme mit dem Licht zum ordentlichen fotografieren. Ich hoffe aber, dass es mir dennoch gelungen ist, dass wesentliche in den Bildern zu zeigen.
Diese im Bild zu sehende Ansammlung von Baumstümpfen verschiedensten Durchmesser habe ich aus nur einer Wurzel des Ahorntriebling gewonnen.

Im folgenden soll kurz gezeigt werden, wie ich diese Baumstümpfe recht schnell gefertigt habe:

Donnerstag, 25. September 2014

Der eingegrabene alte Kessel eines ehemaligen Kesselwagen neben dem Gleis - die Fertigstellung und weitere Kleinigkeiten








Lange hat es mal wieder gedauert, aber nun ist der eingegrabene Kessel eines ehemaligen Kesselwagen mit seiner neuen "Behelfsbühne" eingebettet auf dem Westentaschen - Modul Nr. 1 im wesentlichen fertig gestellt.
 

Die beiden Aufgänge auf den Kesselscheitel sind mit der maßstäblichen und hier im Blog im Bau vorgestellten Sprossenleiter bestückt, eine kleine Bühne aus einem Stück 0,3 mm starkem Messingblech gefertigt und mit zwei 0,2 mm starken Echtholzbohlen gewonnen aus der Linde belegt und farblich behandelt - das war es dann auch schon.

Im Grunde soll dieses Detail abseits vom allgemeinen Mainstream eine ehemalige Situation eines Vorbild darstellen und dabei den relativ "toten" Bereich zwischen den Weichen etwas mehr interessant füllen helfen.
Einen alten Kessel von einem defekten Kesselwagen aus der Bastelkiste genommen oder auf einer Börse sehr preiswert gekauft, schon steht der Umsetzung jenes netten Detail nichts mehr im Wege!

Vielleicht ist mir ja meine Idee des eingegrabenen Kessel und die Umsetzung ins Modell hiermit auch einigermaßen glaubhaft gelungen?



Ich habe diesem Bild nach der Fertigstellung der Szene gefertigt, die Bezeichnung "Kleinbahnstrecke auf Augenhöhe" gegeben, jene empfinde ich aus dieser Perspektive aufgenommen sehr treffend.

Im folgenden ein paar Bilder und Worte zur Fertigung der Szene:

Sonntag, 21. September 2014

Der 24. Schkeuditzer Modellbahntag am 21. September 2014 im historischen Strassenbahndepot - einige Eindrücke in Wort und Bild







Der heute stattgefundene 24. Modellbahntag im historischen Straßenbahndepot zu Schkeuditz war mehr eine Modellbahnbörse denn eine Modellbahnaustellung.
Zahlreiche private und "professionelle" Händler hatte ihre Angebote in der ehemaligen Fahrzeughalle ausgebreitet und dem durchaus diese Veranstaltung gut besuchten Publikum feilgeboten.

Leider waren keine Modellbahnanlagen ausgestellt und / oder betrieben, "nur" das im Selbstbau an Fahrzeugen und Gebäuden etc. entstandene sehr schöne und wirklich glaubhaft im Maßstab 1 : 22, 5 Baugröße G nachgebildete Straßenbahndepot, in welchem die Veranstaltung stattfand stand dem interessierten zur Betrachtung bereit.

Davon nun ein paar Bilder aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen, wobei ich persönlich diesen Straßenbahn - Modellbau als sehr gelungen empfinde!



Sollen noch einige weitere Bilder ohne Kommentar von diesem der Vorbildsituation jeder Zeit vor der Halle des Depot nachprüfbarem realistisch nachgebildeten Schaustück folgen:

Freitag, 19. September 2014

So ganz nebenbei und immer mal wieder ein paar gesetzte Steine - ein Geräteschuppen entsteht aus Miniatur - Klinkersteinen im Maßstab 1 : 87








Ja wirklich, so ganz nebenbei und immer nur dann wenn ich auch dazu Lust verspüre, beschäftige ich mich wieder mit den "Miniatur - Klinkersteinen" aus Keramik im Maßstab 1 : 87 vom Anbieter Juweela, um einen kleinen Geräteschuppen mit Plumsklo - Anbau entstehen zu lassen.

Von einem ersten Versuch mit diesen Klinkersteinen etwas zu bauen und meinem dabei kläglichen scheitern, berichtete ich mit einer Beschreibung der Klinkersteine vor fast einem Jahr hier im Blog in Wort und Bild.
In diesem damaligen Beitrag zum Thema hatte ich dann völlig frustriert folgenden Satz gepostet, den ich aus heutigem aktuellem Anlaß noch einmal zitieren möchte:

"Nun habe ich diese Erfahrung mit dem Weißleim gezogen, vielleicht probiere ich noch einmal später das kleben mit UHU löungsmittelhaltigem Alleskleber in Verbindung mit etwas Azeton."
Seit dem damaligen wegen der Verwendung einer völlig falschen Technologie beim Bau gescheiterten Versuch mit den Steinen eine ordentliche Mauer zu erstellen, hatte mich dieses Thema im Hinterkopf natürlich nicht in Ruhe gelassen.
Obwohl Kollegen solche Ziegelsteine mit Weißleim gut verbauen können, konnte ich mittlerweile bei weiteren Versuchen im laufe der Zeit ganz in aller Stille und unter Verwendung des UHU lösungsmittelhaltigem Alleskleber mit etwas beigemischten Zusatz von Azeton dann pö a' pö ein paar recht brauchbare Ergebnisse erzielen.

So habe ich nun vor ca. 9 Wochen begonnen, ein kleines und recht schmales Schuppengebäude mit angebautem Abort in "Free lance" Manier mit dieses Klinkersteinen zu erstellen. Dieser Schuppen besitzt kein reales Vorbild, ist aber in dieser ehemaligen preußischen  Bauart abgeleitet vielerorts nicht nur in Mitteldeutschland auch heute noch zu finden.
Zum Nachbau eines realen Vorbild mit dann korrektem Verband der Klinker bedarf es doch noch einiges an Übung, wozu auch der Bau dieses kleinen Material - Schuppen für ein Westentaschen - Modul dienen soll.
Der Weiterbau selbst geschieht immer dann wenn ich Lust und Ruhe habe, ein paar der recht winzigen Ziegelsteine ordentlich zu setzen. Daraus ergibt es sich schon von selbst, dass es noch eine ganze Weile dauern wird, ehe das Gebäude "hochgezogen" ist.



Zur Zeit ist die vierte Reihe so gut wie "gemauert"!
Leider habe ich feststellen müssen, dass die Steine zum wenn auch eher geringeren Teil keine geraden Kanten besitzen, so werden sie vorsichtig mit einem Feilstrich einer im Bild zu sehenden Feile Hieb 8 in Form gebracht.
Ein weiteres wichtiges Werkzeug ist ein kleiner (Mini-) Winkel und eine nicht spitze Pinzette!
Die Pinzette mit einer Spitze versehen bringt beim greifen des einzelnen Stein extrem schnellen Bruch, natürlich kann man dabei jedesmal Vorsicht walten lassen, ich habe mir aber eine Pinzette dem Stein gemäß flach gefeilt und so ist eine Beschädigung beim greifen des einzelnen Stein so gut wie ausgeschlossen.
Weiterhin befindet sich in der ehemaligen Filmdose UHU lösungsmittelhaltiger Alleskleber mit Azeton in etwa 1 : 1 Mischungsverhältnis, wobei das Azeton durchaus auch etwas mehr sein kann.
Aufgetragen wird der Kleber in minimalsten Tröpfchen mit einem defekten dünnen Laubsägeblatt in diesem Fall der Größe 5/0 - je schwächer um so besser!

Sollen nun weitere Bilder und Gedanken im Detail folgen:

Donnerstag, 18. September 2014

Rolf Weinert Modellbau "mein Gleis" - die kurze Weiche mit 333 mm Länge ist nun am Markt erschienen






Vor ein paar Tagen ist nun die auf der Nürnberger Spielwaren Messe 2014 von Weinert Modellbau als Neuheit vorgestellte und in Rolfs Weichensortiment integrierte "verkürzte Weiche" mit 333 mm Länge als EW 49 - 190 - 1 : 6,6 kurze Ausgabe der schon seit 2 Jahren erhältlichen (fast) maßstäblichen Weiche gleicher Bauart mit einem Ablenkungswinkel von 8,6° erhältlich.

Ein konkretes Vorbild dieser Weiche in Reichsbahn Oberbau K ist so nicht existent, man könnte sie aber mit kleinen Kompromissen als eine Weiche EW S 49 der Bauart 8a / EW 49-190-1:7 Fz 25,730 ansehen, welche im Austausch und Ersatz von preußischen Weichen der Bauart 8a in Werksbahngleisen ua. entwickelt und gebaut worden ist.
Zu dieser Annahme würden auch die 15 Schwellen zwischen den beiden Doppelschwellen im Zungenbereich in Ordnung gehen bzw. vorbildlich passen.


Abbildung: Werksgrafik Weinert Modellbau
In Gesprächen unter einigen Kollegen und auch mit Rolf Weinert selbst seit der Ankündigung dieser Weiche war und ist aber auch deutlich erkennbar, dass die Nachbildung einer Weiche mit 140 Meter Radius wohl doch wünschenswerter wäre, zumal eine solche nun neu erschienene verkürzte Weiche doch relativ problemlos aus der "mein Gleis" EW 190 - 1 : 6,6 zu fertigen ist, vielleicht aber hat Rolf Weinert selbst diesen Gedanken ja auch schon aufgenommen ...

Schauen wir mal ... was die Zukunft bringt.

Sonntag, 14. September 2014

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 13. Etappe und ein großes Hallalli für die finalen Arbeiten am Modell








Das Projekt des Umbau und Verfeinerung der Kö II von BRAWA meines Enkel hat eine ganze Weile geruht, nun soll es wieder "erweckt" werden um endlich in absehbarer Zeit mit diesem Modell fertig zu werden.
Zur Erinnerung an diese Kö II im Umbau zur Ursprungsausführung möchte ich auf die schon realisierten und hier im Blog in ein paar Beiträgen dokumentierten Beiträge verweisen.

Mittlerweile hat mein Enkel der zur Zeit mitunter ganz andere Interessen hegt - die Mädels werden nun langsam interessant - zu seinem Geburtstag die Kö II der DR Epoche III von Lenz geschenkt bekommen, mit dieser er sich auch recht intensiv auseinander setzt und beschäftigt.
Da das Projekt der BRAWA  Kö II nun schon mindestens 18 Monate "dahin plätschert" und er natürlich sein Fahrzeug längst vermißt, hatte ich ihm zum Ausgleich die Lenz'sche Kö II auf sein Gleis gestellt. Diese besitzt ja bekannter Weise Digitalkupplungen, welche einen Mehrwert am Spiel erzeugen sollen!

Nun denn, heute möchte ich den "Zweiten Startschuß" der nun folgenden Schlußetappe meiner Arbeiten am Kö II Modell mit einem kurzen Überblick in Wort und Bild des derzeitigen Fertigungsstandes einläuten, auch um mich selbst noch etwas mehr für dieses Vorhaben zu motivieren.



Etwas nackt schaut sie noch aus, dies wird sich aber schon bald ändern.
Die beiden noch fehlenden Trittbretter an den Seiten der Kö II sollen gemäß dem Vorbild mit Echtholz - Bohlen ausgeführt werden, welche wiederum unterhalb der Tritte mit Messing - Winkelprofilen am Außenrahmen befestigt werden sollen.
Zuvor müssen ein paar Niete und Mutterbolzen SW 0,5 mm im Außenrahmen eingebracht werden.
Die Deckel für die beidseitigen Batteriekasten sind nun in nochmals unter Einsatz dünnerem 0,05 mm starkem Messingblech überarbeiteter Form aufzubringen und mit feinen Handgriffen zu versehen.

Einige Details zeigen das folgende Werksfoto einer Kö II in Ursprungsausführung von Krauss Maffei, wobei diese der Henschel Kö II weitgehend identisch sind.

Freitag, 12. September 2014

Feinste Profile aus Holz - ein deutscher Anbieter verschiedenster bearbeiteter Hölzer für den Eisenbahnmodellbau in feinster Qualität








Wer von den Modellbau Kollegen einen sehr guten Anbieter von verschiedensten Arten an (Echt-) Hölzer in feinster Profil-, Furnier- und Brettchenform und allerbester Qualität sucht und zudem mit vernünftigen Preisen und Versandkonditionen (keine Mindestabnahme!) rechnet, dem seien hier die Massiv Holz Werkstätten Horschig wärmstens empfohlen.

Vor ein paar Wochen habe ich nach einem Tip des Kollegen Dirk F. im Eisenbahnmodellbau Forum mich mit dieser sehr informativen Website befaßt und bin hellauf der großen Fülle an Holzarten und deren maßgenauen Bearbeitung im Zehntel - Millimeterbereich begeistert.
Ein paar Bilder verschiedenster von mir ausgewählter Hölzer und Brettchen aus dem großen Sortiment werden in Kürze hier folgen!

Absolut empfehlenswert!

Dienstag, 9. September 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis und die Bretterfugen des Wagenkasten








Es sollten anfänglich ja nur ein paar Kleinigkeiten an jenem zur Zeit auf meinem Arbeitstisch befindlichen G 10 von BRAWA dementsprechend geändert und etwas verbessert werden, so dass er dem Erscheinungsbild des von mir auserkorenen Vorbild eines ehemaligen Bauzugwagen der Gleisbaumechanik der DR in den Grundzügen gleich kommt.
Nun ja, ich für mein Teil muß mich bei solchen im Vorab geplanten Projekten immer "sehr zusammen reißen" um nicht immer wieder über das gestellte eigentliche Ziel hinaus zu schießen! Dies gelingt mir leider nur in den seltensten Fällen.

Ich denke der eine oder andere Leser dieses Blog wird sich und seine Basteleien wohl mit dieser Schilderung im Einklang gemein finden, man entdeckt eben bei solch einer Arbeit entgegen dem zum Beginn des Projektes abgesteckten Plan immer wieder neue Bereiche am dann laufenden Projekt, welche "ganz unbedingt" auch eine kleine oder mitunter auch größere Verbesserung im Detail angediehen werden müssen!
Damit zieht sich dann solch ein Umbau wie es momentan in meinem Fall ist, an diesem G - Wagen  (und nicht nur an diesem!) "einmal wieder", auch geschuldet durch neue Erkenntnisse, Gedanken und Überlegungen welche dabei durch den Kopf gehen weiter in die Länge - und ein Ende ist zur Zeit noch nicht abzusehen.

Um vielleicht dem interessierten Besucher einen kompletten Überblick der Umbauarbeiten dieses Wagen aus einem G 10 von BRAWA  in den einzelnen über die Zeit erstellten 11 Beiträgen zu geben, soll hier dieser Link dazu verhelfen.

So ist zur Zeit auch an diesem Wagen kein großer Baufortschritt zu erkennen, wohl zu intensiv habe ich mich in Theorie und Praxis mit dem bestmöglichen abtragen der äußeren Befestigungslaschen für die im inneren befindlichen Zurrösen und dem nachfolgenden ordentlichen herstellen der Bretterfugen in diesem Bereich des Wagenkasten beschäftigt, wovon ich hier im Blog berichtete und dabei eine recht langen Zeitraum benötigte, ehe ich mich überhaupt an diese Arbeit schlußendlich heran wagte.

Während ich nun die Bretterfugen unter den Befestigungslaschen nach dem abtragen recht quälend  in ein fast einheitliches Bild versetzte, ging mir beim stetigen betrachten des Vorbildwagen ein Fakt nicht mehr aus dem Sinn, dass fast sämtliche Bretterfugen am Wagen eigentlich gar nicht mehr vorhanden bzw. nicht sichtbar sind!
Schuld am verschwinden der Bretterfugen wird wohl ua. eine mehrfache Lackierung im Leben des Wagenkasten sein ohne diesen vorher von der alten verwitterten Farbe ordentlich zu befreien.
Es stellte sich mir wiederholt die Frage, ob ich den neuen Wagenkasten mit seinen doch so schönen Bretterfugen und vor allem meine im Schweiße des Angesicht ausgearbeiteten Fugen soweit wie es das Vorbild zeigt "verschwinden" lasse und wenn ja, wie ich dies ohne dabei einen "Unfall" zu produzieren anstellen sollte.

Nach einigem experimentieren an Wagenkasten aus der Schrottbox habe ich nun einen für mich respektablen Weg gefunden, die Fugen zum Teil verschwinden oder nur leicht sichtbar herzustellen.



Hier nun das Ergebnis der ersten behandelten Seitenwand gemäß dem Vorbildwagen.
Um das Resultat meiner Arbeit genau unter die Lupe zu nehmen, habe ich die Wand leicht grundiert.
So ist ein gewisser Kontrast hergestellt um die ganze Sache überprüfen zu können.
Mit dem im abendlichen Licht der tiefstehenden Sonne aufgenommenen Ergebnis bin ich selbst schon sehr zufrieden, natürlich läßt sich hier und da noch etwas besser machen - keine Frage, vergleicht man aber diesen Wagenkasten mit dem Vorbild im obigen Bild ist die Situation schon ganz gut getroffen - ist mein empfinden.
Da diese bearbeitete Wagenkastenwand die gegenüberliegende Seite jener der in der Vorbildaufnahme zu sehenden darstellt und ich leider kein diesbezügliches Bild vom Vorbild besitze, habe ich nun alle Optionen offen die zweite Kastenwand mit der gewonnenen Erfahrung bei dieser ersten gemäß der Vorbildaufnahme zu modellieren.

Sollen nun ein paar Informationen zur Vorgehensweise bei der Bearbeitung dieser Wagenkastenwand neben einigen weiteren Aufnahmen folgen:

Sonntag, 7. September 2014

Der Plan ein Stellwerk einem Vorbild nachzubauen - das Stw 06 einer ehemaligen Grubenbahnstrecke im Bitterfelder Revier








Bei der letzten Zusammenkunft der "Westentaschen - Modul Mitstreiter" vor einiger Zeit, wurde neben einigen wichtigen zu klärenden Themen im Bezug der Modul Elektrik und der möglichen Verwendung einer einheitlichen (Modell-) Kupplung an den Fahrzeugen von diesem Thema ich hier im Blog etwas berichtete, auch der Sinn und Zweck des aufstellen von Gebäuden direkt auf den doch recht schmalen Modulen "sehr heiß" diskutiert.

Zum Thema Gebäude auf den eigentlichen Westentaschen (Grund-) Modulen ist im Grunde eigentlich nur zu sagen, dass wenn Gebäude zur Verwendung kommen sollen, es dann relativ kleine Bahnbauten sein werden zB. ein kleineres Stellwerkgebäude, ein kleiner  Ölschuppen für Betriebsstoffe oder ein kleines Aufenthaltsgebäude für Personale wie Rangierer, der Gleisbaurotte oder deren gleichen sofern sie sich vorbildgetreu und homogen in das Konzept einfügen lassen.
Viel Platz ist ja nicht auf den derzeitigen (Grund-) Modulen vorhanden, so muß denn auch "jeder Quadratzentimeter" genau geplant sein!

Stellwerk an der ehemaligen Zschornewitzer KleinbahnSo habe ich nun ein Stellwerkgebäude für die beiden ersten Westentaschen - Module des lieben Kollegen ausgewählt, dessen Vorbild als Stw 06 an der ehemaligen Kohlenfernbahn des Braunkohlenkombinat Bitterfeld (BKK) Burgkemnitz - Oranienbaum - Kraftwerk Vockerode in der Höhe der Ortschaft Jüdenberg derzeit "noch" zu finden ist.
Das nebenstehende Foto dieses genannten Stellwerk 06 stammt noch aus einer Zeit, in welcher die Welt für dieses Gebäude in Ordnung war.
Heute ist an dieser Stelle leider ein sehr trauriges Bild vorzufinden - die Vandalen haben in der letzten Zeit ganze Arbeit geleistet!

Nachdem sich verschiedene """Betreibergesellschaften""" in den letzten 20 Jahren an der Bahnstrecke der ehemaligen Kohlenfernbahn zwischen Oranienbaum und Ferropolis erfolglos versucht haben, zuletzt sogar mit dem Plan bewaffnet in diesem Stellwerk eine kleine gastronomische Einrichtung zu etablieren, ist nun auch hier wohl der völlige Verfall der Anlagen preisgegeben!

Nun denn, sei es drum!
Sollen im Anschluß ein paar Aufnahmen vom heutigen Zustand  - Stand vom 31. August 2014 bei der kompletten Ausmessung dieser Anlage des Stw 06 aufgenommen - folgen, um dem Interessierten gleichzeitig zum geplanten Modellbau das Stellwerk etwas näher zu bringen:



Dieses Gebäude wurde in den 1960er Jahren zum größten Teil aus massiven Spannbeton - Fertigelementen mit einigen Ziegelstein - Ausfachungen in den Wänden erbaut, dass flache absolut in planer Ebene vorhandene Dach besteht aus einer im Ganzen aufgesetzten Betonplatte - ergo ein Bau für die Ewigkeit!
Die in relativ großer Anzahl eingebauten Fenster sind in nur drei verschiedenen einheitlichen Größen nach damaliger TGL Norm hergestellt, einzig das nachträglich eingebaute Toilettenfenster im Erdgeschoß neben der Eingangstür zum Dienstbereich besitzt ein abweichendes Maß.
Auch die beiden aus Stahlblech erstellten Außentüren welche heute komplett demontiert sind, bestehen einheitlichen Maßes.
Die Grundfläche des Stellwerk ist absolut quadratisch bei einem Maß von 7,50 Meter, wobei das Dach allseitig 1,00 Meter übersteht.
Die komplette Höhe des Bau beträgt 9,00 Meter.
So ist es wohl relativ ohne großen Aufwand betreiben zu müssen möglich, das Stellwerk in einem vorbildgetreuen dabei aber nicht puristisch exaktem Modell zu erstellen.
Das Material wird zum größten Teil aus Polystyrol Platten verschiedener Stärken von Evergreen erstellt, welche ich schon seit Jahren von früheren erstellten Gebäuden im Fundus zu liegen habe.

Mittwoch, 3. September 2014

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Einundzwanzigste -/- Weichenbautechnisches Handbuch






Es ist nun schon eine ganze Weile her, dass ich unter dieser Literatur Rubrik meiner Meinung nach empfehlenswerten Büchern zum großen Thema Eisenbahn von meinem Bücherbrett vorstellte.

Dieser Fakt wurde mir leider erst bewußt als ich das "Weichenbautechnische Handbuch"  von Ing. Heinz Wöltjen aus dem Jahr 1959 von meinem Bücherbrett zur Hand genommen hatte, da ich zur Zeit mich mit ein paar kleineren Details einer Weiche bei meinem Vorbild der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn befasse, um jene Details auf ein weiteres Weinert "mein Gleis" Weichenmodell für das demnächst im Bau befindliche Westentaschen - Modul Nr. 3 zu übertragen.

Das über 600 Seiten umfassende Buch selbst begleitet mich bei meinen diversen Neu- und Umbauten von Weichen - Modelle nicht nur im Maßstab 1 : 87 schon einige Jahre und hat mir in dieser Zeit schon einiges an wertvollen Informationen geliefert, so möchte ich hier auch dem einen oder anderen interessierten Kollegen jene Publikation sehr empfehlen.
Ich selbst kaufte mir dieses Buch in den 1990er Jahren "aus der Not heraus" antiquarisch, es waren andere Publikationen zum Thema zB. von Wulfert oä. zu jenem Zeitpunkt für mich nicht greifbar.

Im nachhinein möchte ich diesen Kauf als wahren Glücksfall bezeichnen, hat mir doch gerade dieses Buch in seinen klaren Aussagen schon sehr viele wertvolle Informationen geliefert.
Es werden in diesem Buch ua. sämtliche bei der Reichsbahn in Bauart Oberbau K existierenden Weichen neben Bauformen an Sonderweichen usw. in vielen Abbildungen, Zeichnungen neben Maßtabellen etc. dokumentiert, auch die einzelnen Bauteile widerfahren einer Betrachtung und Dokumentation im Detail.
Da dieses Buch eine im Jahr 1959 in der Bundesrepublik erschienene Veröffentlichung darstellt, werden selbstverständlich auch Bauartänderungen an Weichen nach 1949 bei der DB eingeführt vorgestellt.




Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch für (nicht nur) am Weichbau interessierte Kollegen, welches aber auch leider, wenn antiquarisch greifbar und angeboten seinen Preis hat. In der Bucht zum Beispiel ist vor kurzer Zeit ein solches Exemplar für knapp 70,00 € ersteigert worden.
Sollte es einmal angeboten werden gilt nur eins - zugreifen - dieses Buch ist es wirklich Wert!


Weichenbautechnisches Handbuch Ausgabe 1959

Ing. Heinz Wöltjen
ca. 600 Seiten, vielen Abbildungen und Tabellen

Dr. Arthur Tetzlaff Verlag Frankfurt am Main 1959

Samstag, 30. August 2014

Die OBK - Kupplungen von Michael Weinert - der Lokhaken an der V 15 / 23 von BRAWA neben dem verfüllen der Öffnungen an den Pufferschürzen








Schon seit einiger Zeit nun sind die neuen OBK - Kupplungen von Michael Weinert am Markt erhältlich und zB. im H0fine Webshop in verschiedenen Ausführungen käuflich erwerbbar.
Persönlich habe ich mir diese OBK - Kupplungen bei den beiden letzten von mir besuchten H0fine Kleinbahntreffen Epoche 3 DR der Fremohikaner in Ziesar / Brandenburg ausgiebig angeschaut und bin trotz des feinen und sehr Filigranität von ihrer Praxistauglichkeit überzeugt!


Meine erste Aktion in Sachen dieser OBK - Kupplungen soll nun der Ausstattung der BRAWA V 15 / V 23  mit den Lokhaken aus diesem Programm gelten, zugleich werden dabei auch die originalen Kupplungs - Normschächte und KK - Kulissen entfernt und die an den Pufferschürzen für die Normkupplungen vorhandenen Einschnitte verfüllt werden.

Zu diesem Zweck habe ich im H0fine Shop anfänglich ua. 1 Paar dieser unter diesem Link angebotenen OBK Lokhaken für Kleinlokomotiven erworben und zukommen lassen.

Dieser Lokhaken ist zwar noch nicht die eigentliche OBK Kupplung, stellt aber dennoch den Anfang für in der nächster Zeit an ein paar meiner und auch an Wagen von Kollegen geplanten Ausrüstungen dar.
Vom Gedanken der Verwendung gefederter Originalkupplungen für Fahrzeuge im Betrieb auf den Westentaschen Modulen bin nun auch ich mittlerweile abgekommen.
Ich wurde einfach demokratisch überstimmt, so ist das!

Diese OBK - Lokhaken wird, wie es anders vom Kupplungshaken bei Weinert Modellbau bekannt, zusätzlich mit einer angebauten Originalkupplung - Attrappe inklusive Bügel angeboten und ist für den Einbau in die originalen Kupplungsführungen an Modellen so wenn vorhanden und es zB. auch die V 15 / V 23 Familie von BRAWA zu bieten hat vorgesehen.
Eine kleine Bearbeitung bedürfen diese Kupplungsführungen zur Aufnahme der Kupplungshaken aber dennoch, wie es etwas später gezeigt werden wird.



Die OBK Hakenkupplung inklusive der Originalkupplung - Attrappe eingebaut in den bearbeiteten Kupplungsschacht.
Darunter die mit einem passend gefertigten Stück Messingblech verschlossene Pufferschürze.

Wie bin ich nun vorgegangen bei diesem kleinen Umbau, dies möchte ich im folgenden zeigen:

Dienstag, 26. August 2014

Das Westentaschen - Modulprojekt und ein wenig allgemeine Zukunftsmusik der Mitstreiter an dieser Front








Mitte kommendem Oktober soll es nun endlich soweit sein, dass zwei weitere Kollegen ihre dann im Rohbau mit Weichen und Gleisen von Weinert versehenen Westentaschen Module uns das erste Mal "öffentlich" vorstellen wollen.
Im Vorab habe ich in den letzten Tagen zumindest von einem der Freunde die ersten Baumaßnahmen vor Ort bestaunen können - und bin sehr schwer begeistert!!
Etwas "einfacher" ist das Gleis dargestellt, dieses wird so wie es aus der Verpackung kommt auf den Modulen verlegt sein und auch die drei geplanten Weichen werden jungfräulich wie sie von Weinert geliefert verbaut. Diese Vorgehensweise garantiert natürlich einen viel schnelleren Weg zum Ziel.

Aber genau so soll es ja auch sein, nicht jeder muß nun an seinem Gleismaterial ebenso recht aufwendig herum frokeln wie ich es mit den beiden ersten Modulen des lieben Kollegen auf seinem Wunsch - und demnächst auch bei meinen eigenen Westentaschen Modulen handhabe. Die Hauptsache an der ganzen Geschichte ist ja jene, dass die Module der verschiedenen Erbauer und Eigner neben ihrem Spaß daran dann auch Nahtlos gemäß der aufgestellten Regeln um ein wenig Betrieb durchzuführen zusammen gefügt werden können.

Selbstverständlich wollte ich auch gleich im Zustand meiner Begeisterung von diesen mehreren im Bau befindlichen Modulen ein paar Fotos schießen um dieses Zwischenergebnis seiner Fertigung auch hier im Blog präsentieren zu können, Fotos habe ich einige gemacht aber eine Vorabveröffentlichung möchte der gute Mann noch nicht wissen und verwies mich auf die geplante "Vernissage" Mitte Oktober. Das muß ich denn auch akzeptieren!
So darf man sehr gespannt auf den Oktober warten, es wird sich wirklich lohnen!

Ob ich selbst zu diesem Termin schon etwas eigenes zumindest in den ersten Zügen vorweisen kann, möchte ich noch sehr stark bezweifeln, denn dafür ist mir die Zeit zu kurz bemessen - bin ich doch nun mal nicht der Schnellste, wie man es mir kürzlich auch in einem Forum von einem User sehr streng nachgesagt hat, dieser Gute aber wiederum selbst absolut keine Aktivitäten im Modellbau nachweisen kann (oder will?).
So ist es nun mal in der virtuellen Welt der Foren!
Aber dennoch gemach, was lange währt wird gut - dies trifft hoffentlich auch auf geschaffenes unter meinen Händen zu!

In Kürze werden nun die ersten zwei Bogenmodule gefertigt werden, eines mit 600 mm Länge und ein solches "halbes" bei 300 mm Länge, wobei der mittlere Bogenhalbmesser im Gleis 2260 mm betragen wird, dieser Bogen ein Vorbildmaß von 260 Meter entspricht.
Weiterhin ist das erste Abzweigmodul (Y - Modul) ebenfalls in 600 mm Länge!! nebst zwei hierzu benötigter Ansatzstücke in so gut wie abgeschlossener Planung, auch dieses wird dann zugleich den Bogenmodulen vom Schreiner im Zuschnitt gefertigt werden.

Jenes erste Bogenmodul von 600 mm Länge wird dann mein persönlicher zugleich praktischer Einstieg mit einem eigenen Modul in das Thema der Westentaschen - Module sein, dass Hauptgleis dabei bestückt mit diesem hier im Blog vor einem guten Jahr gezeigten und für meine Begriffe mit jenem "Zusatz" versehenen wunderschönen Gleis.

Es tut sich was an der Front der Westentaschen - Module!
Davon demnächst dann (viel) mehr, denn was lange währt wird gut - jedenfalls diese Hoffnung wird nicht aufgegeben!

Samstag, 23. August 2014

Ein schnöder Stapel (Ur-) Altschwellen verrottet, vergessen und heute ein paar weitere Vorbildaufnahmen auf Bitte und Anfrage von Kollegen








Nachdem ich vor etwa 2 Wochen hier im Blog das erste Mal über Altschwellenstapel neben dem Gleis einer Klein- / Grubenanschlußbahn berichtete, hatte ich dem Beitrag sehr spärlich ein Paar Aufnahmen von solchen Hinterlassenschaften beigefügt.
Der Grund dazu war einfach das ich der Zeit der Meinung war, nur für mich selbst ein solches völlig verrottetes Relikt aus vergangenen Zeiten zu erstellen da im allgemeinen wohl kein größeres Interesse an einem solchen Modell bestehe, zumal es zur halbwegs exakten Nachbildung solch eines alten Haufen auch etwas "an mehr" Zeit und Aufwand bedeutet.

Ein ganzer Haufen von Zuschriften netter Kollegen nach Veröffentlichung des Beitrag beweisen aber einmal mehr, dass doch ein sehr viel größeres Interesse daran besteht als ich anfänglich vermutete.
Für diese Zuschriften und Anfragen möchte ich mich hier nochmals bedanken und heute ein paar weitere Vorbildaufnahmen von einigen wohl für den einen oder anderen Kollegen zum Nachbau interessanten Altschwellenstapel nachliefern, welche ich im Laufe der Zeit an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn abgelichtet habe.

Leider bietet das www zu diesem Thema nur sehr wenig an Vorbildaufnahmen, vielleicht aber habe ich auch nicht richtig danach gegoogelt, so ist für den benötigten Eigenbedarf an Vorbildmaterial im Grunde so gut wie allein Selbstinitiative angesagt.



Ein zur Nachbildung auserkorenes Vorbild eines Altschwellenstapel muß nicht unbedingt sehr umfangreich sein, es können auch nur ein paar Schwellen dazu dienen eine solche Situation nachzubilden wie es dieser Haufen völlig verrottetem Holzes zeigt.
Diese hier zu sehenden Schwellen dürften noch die Originalen sein, welche beim Neubau der Kleinbahnstrecke zwischen Zschornewitz und dem Staatsbahnhof Gräfenhainichen mit Oberbau K im Juni 1941 verlegt worden sind.

Sollen nun ein paar Detailaufnahmen von diesem und ein Paar anderer Stapel ohne vieler Worte folgen:

Mittwoch, 20. August 2014

Neue maßstäbliche Sprossenleitern braucht die Modellbahn - das zusammenfügen eines Bausatzes für ein paar maßstäbliche Sprossenleitern vom AW Lingen









Ein kleiner feiner aus Neusilberblech geätzter Bausatz für ein paar maßstäbliche Sprossen - Leitern hält Jochen Leisner vom AW Lingen in seinem Bauteile - Portfolio bereit.

Im eigentlichen Sinne handelt es sich bei diesem Bausatz "nur" um die geätzten Leiternstreben, welche mit 0,3 mm Draht bestückt und verlötet zu extrem feinen Exemplaren von Sprossenleitern mutieren.
Das exakte verlöten der Bauteile wird dabei mit zwei auf dem Ätzblech eigens beigefügten Lötlehren deutlich vereinfacht!

Wie üblich ist auch dieser Bausatz beim AW Lingen Jochen Leisner direkt oder im H0fine Shop wie die meisten anderen vom AW Lingen produzierten Bauteile erhältlich.

Wenn ich auch oben schrieb, dass der Zusammenbau bzw. das verlöten der Bauteile untereinander durch zwei Lötlehren deutlich vereinfacht sei, so ist dennoch eine gehörige Portion "Geduld und Spucke" neben etwas mehr Löterfahrung vonnöten, um die Leiternstreben beim zusammenfügen mit den Sprossen aus Draht auch ordentlich zu einer Sprossenleiter verbinden und entstehen zu lassen!



Im ureigentlichen Sinn habe ich mir diesen Bausatz der Leiternstreben für meinen - noch immer im Umbau befindlichen - 22³ geschweißten Kesselwagen von BRAWA zugelegt, um an diesem Wagen maßstäbliche Aufstiege mit ebenso maßstäblichen Sprossen auf den Kesseldom zu realisieren.
So wird aber nun diese Leiter den Aufstieg auf dem Westentaschen - Modul Nr. 1 eingegrabenen Kessel nebst einer neuen "Kleinbahnmäßigen" angefertigten einfachen Bühne zieren, denn die originale Kesselbühne des Kessel von Sachsenmodelle ist in ihrer Qualität wirklich nicht nur für dieses Projekt zu gebrauchen! Zugleich stellt der Bau dieser ersten Leiter eine gute Übung für weitere solcher Teile dar.
Zu diesem Thema aber in einem späteren Beitrag dann mehr!

Wie wird nun eine solche Sprossenleiter aus dem Ätzblech erstellt, einzelne Schritte meines Vorgehen sollen dies nun im folgenden zeigen:

Montag, 18. August 2014

Der Bausatz des Packwagen der ehemaligen Altlandsberger Kleinbahn von preussenmodelle Berlin







Bei meinem Besuch im März diesen Jahres beim 3. Kleinbahntreffen DR Epoche III H0fine bei den Fremoikaner in Ziesar / Brandenburg wovon ich hier im Blog inklusive 40 Bildern berichtete, fiel mir neben vielen schönen Modellen auch der folgende aus einem Wagenkasten - Bausatz aus Messingblech unter Verwendung eines Fahrgestell von Fleischmann GFN entstandene preussische Packwagen der ehemaligen Altlandsberger Kleinbahn besonders ins Auge!
Zu diesem Zeitpunkt kannte ich zu meinem Leidwesen noch keine Details dieses Wagen ebenso den Vorbildwagen selbst, unbekannt war mir zudem auch aus welcher Werkstatt dieser schöne Bausatz hervor gekommen ist.
Im folgenden sehr informativen Gespräch mit den Kollegen vor Ort änderte sich dies natürlich grundlegend in allen Punkten und seither ging mir dieses Modell nicht mehr aus dem Kopf!

Auf der Website von preussenmodelle Berlin wird der Wagen als Bausatz sowie - bei Anfrage - auch als Fertigmodell angeboten. Hinzu kommt zusätzlich ein für diesen Wagen erstelltes schönes ebenfalls aus Messing gefertigtes Fahrwerk, welches ebenso als Bausatz oder Fertigmodell zu haben ist, jenes man nicht ordern muß, aber dennoch sollte ...



Der Packwagen eingereiht in einen Zugverband im Bahnhof Schöningen - Süd auf Abfahrt wartend. Bei diesem Modell wurde ein Fahrwerk von Fleischmann GFN verwendet mit diesem der Wagen einen sehr guten Eindruck macht.
Für eine im Modell nachgebildete Kleinbahn und deren Fahrzeugpark dürfte dieser Packwagen wohl mehr als prädestiniert sein um den Status "muß ich haben" zu erhalten.

Sollen nun im folgenden ein paar weitere Bilder dieses Modell aufgenommen in Ziesar folgen, vielleicht auch um den einen oder anderen meiner Besucher auf den Geschmack an diesem Fahrzeug zu bringen:


Mittwoch, 13. August 2014

Der eingegrabene alte Kessel eines ehemaligen Kesselwagen neben dem Gleis als Wasserreservoir zum löschen von eventuell auftretenden Bränden und die Umsetzung in ein Modell








Leider habe ich zu meiner heute vorgestellten Idee zum anfertigen eines netten Detail im Modell, welches nicht nur neben / zwischen den Gleisen einer Klein- / Industriebahn zu finden war, keine eigenen Fotografien vorzuweisen, ich kann mich dabei nur auf mein Gedächtnis des ehemaligen vor rund 25 Jahren eigens in Natura gesehenen und leider schon lange Zeit entsorgten eingegrabenen Kessel eines ehemaligen 2 - achsigen Kesselwagen verlassen.

Dieser Kessel nun von dem ich hier sprechen möchte, wurde einst neben einem Gleis eingegraben um ein Wasserreservoir zum schnellen löschen eventuell auftretender Brände in jenem völlig für Straßenfahrzeuge unwegsamen Bereich vorhalten zu können. Befüllt wurde dieser Kessel mit einem Wasserwagen der Kleinbahn, welcher zudem auch als Spritzwagen zur Unkrautvernichtung in den Gleisen fungierte.
Eingegraben wurde solch ein Kessel auf Grund der niedrigen Temperaturen welche im Winter vorherrschend sind, so ist die Gefahr eines vereisen des Wasser im Kessel auch bei tieferen Minusgraden weitaus geringer als bei einem zu gleichen Zwecken nur oberflächlich aufgestellten Kessel zu beziffern. Durch die Erdwärme welche ab ca. unter einem Meter (Frostgrenze) im Boden herrscht, ist eine gewisse Aufheizung des Wasser gegeben und dementsprechend über das ganze Jahr hinweg nutzbar.
Diesen physikalischen Umstand machte man sich natürlich bei solchen Aktionen des eingegrabenen Kessel zu Nutze!

Im www eine suche zu Bildbeweismaterial für solch eine Situation zu starten brachte mir nur sehr dürftige Ergebnisse, einzig die folgenden zwei mit einem Direktlink aus dem "Bw - Vacha"  Forum hier eingestellten Bilder zeigen sehr gut solch einen eingegrabenen Kessel neben einem Gleis, was man im unteren Bereich des ersten Bildes vielleicht noch an dem dort zu liegenden Porphyr - Schotter erkennen dürfte.
Unter diesem Link ist die komplette Seite im Bw - Vacha Forum mit den beiden Bildern einsehbar.


Aufnahme durch Direktlink aus dem Forum "BW Vacha" übernommen
Der restlos eingegrabene Kessel wurde bevor er in diese Lage gebracht wurde sehr wahrscheinlich komplett von außen mit Bitumen versiegelt um eine äußerliche Korrosion vorzubeugen.


Aufnahme durch Direktlink aus dem Forum "BW Vacha" übernommen
Laut dem Fabrikschild ist der Kessel mit dem Herstellungstag 28. 2. 1938 beziffert, ergo und dies macht ihn natürlich sehr interessant ist er ein Kessel der geschweißten Bauart, wenn auch mit einem Fassungsinhalt laut Schild von 39200 Liter = 39,2³ sehr wahrscheinlich von einem 4 - achsigen Kesselwagen stammend.
Die Kenner dieser Wagen wissen sehr sicher genaueres zu diesem Kessel zu sagen! Mir entzieht sich diesbezüglich leider die Kenntnis.

Anbei möchte ich dem Fotografen und Einsteller der beiden Bilder in das Bw Vacha Forum herzlich danken, waren es doch die beiden einzigen Aufnahmen zur Sache die meine folgende Bastelei auf solide beweisbare Füße stellten. 

Um die Szene zwischen den Gleisen auf dem Westentaschen Modul Nr. 1 etwas aufzulockern aber dennoch eine beim Vorbild ehemals herrschende Situation mit wenig Platzbedarf glaubhaft nachbilden zu können, habe ich mich entschlossen, solch einen eingegrabenen Kessel  ins Gelände zu setzen.
Anders wie es oben die Aufnahme des Vorbild zeigt, wird der Kesselscheitel im folgenden im Modell  ca. einen knappen Meter über dem Boden liegen, so habe ich es noch in meiner Erinnerung vom damaligen eingegrabenen Kessel, welcher an einer ehemaligen Grubenbahn des - wiederum leider auch ehemaligen - BKK Bitterfeld unweit eines Tagebau bei Gräfenhainichen / Zschornewitz zu finden war.
Soll nun im folgenden der Modellbau in Wort und Bild beginnen:

Montag, 11. August 2014

Ein paar Bilder vom Westentaschen Modul Nr. 1 im Sonnenlicht gefertigt







Am gestrigen Sonntag habe ich nach einer guten Woche die sich beim Eigner in seinen Räumlichkeiten zum betrachten und spielen befindlichen ersten im Rohbau gefertigten Westentaschen - Module vom Besitzers das 1. Modul wieder großzügig überstellt bekommen, damit ich ein wenig an ihm "in Ruhe" weiter arbeiten kann.
Das ist doch nun wirklich sehr großzügig von ihm, zumal er schon in diesem Fertigungs - Zustand die beiden Teile am liebsten nicht mehr hergeben möchte.
Andererseits sagte er mir "im Vertrauen", dass er jedesmal nachdem wieder etwas neues erschaffen worden ist und die Module dann für ein paar Tage bei ihm verweilen, dies wie in Kindheitstagen erlebtes Weihnachten empfindet.
Das ist doch mal eine schöne Lobhuldigung für mich, ergo werde ich mich als erkorener Weihnachtsmann weiterhin um seine Module ganz Aufopferungsvoll kümmern müssen, um ihm zu weiteren schönen Momenten zu verhelfen!

So habe ich heute die Gunst der Stunde genutzt und bin mit dem ersten Modul hinaus in die Abendsonne gegangen mit dem Vorhaben, ein paar schöne Bilder bei schon recht tiefstehender Sonne mit meinen bescheidenen Fähigkeiten des fotografieren zu fertigen.

Das Ergebnis dieser Fotosession mit dem Großteil der meiner Meinung nach einigermaßen gelungenen Bilder habe ich nun einfach ohne vieler Worte hier eingestellt.
Vielleicht finden die Bilder doch des einen oder anderen Geschmack.



Sonntag, 10. August 2014

Ein schnöder Stapel (Ur-) Altschwellen verrottet und vergessen - der Beginn des Nachbau jenes verlotterten Haufen









Eine kleine Bastelei an den sehr kurzen Sommerabenden könnte der Darstellung eines alten vergammelten Schwellenstapel dienen, jene Schwellen einmal vor recht langer Zeit das Gleis der Kleinbahn zierten, im Zustand der langsamen Verwitterung und stetigen Verrottung gegen neue Schwellen ausgetauscht, in der unmittelbaren Nachbarschaft des Gleises beiseite gelegt und über die Jahre ihres dortigen Dasein völlig vergessen worden sind.

Einen solchen schönen und urigen Altschwellen - Stapel, oder besser gesagt einen Holzhaufen aus ehemaligen Bahnschwellen, werde ich an den nächsten Abenden aus "Echtholzschwellen" für ein Westentaschen Modul angefertigen, wobei ich mich dabei maximal nur 30 Minuten pro Abend mit dieser Bastelei beschäftigen kann und will.

Vorbilder solcher alten Schwellenstapel gibt es zB. an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn zu Hauff, wobei ich überzeugt bin, dass so mancher dieser sehr alten Stapel an die 30 Jahre oder vielleicht noch ein paar Jahre länger an ihren Stellen liegen und im Grunde genommen restlos verrottet sind, wie es jener Stapel im Bild darstellt.

Dieser recht kleine Stapel soll nun in den nächsten Tagen nachgebildet werden. Dabei handelt es sich um ca. 20 ehemalige Eisenbahnschwellen, deren Fragmente ihr Dasein fristen.



Der Fertigungsstand am ersten Abend der Bastelei.
Die Schwellen sind bearbeitet, auf  "zerflettert" getrimmt und in verschiedenen Beizen 2 x getaucht.
Diese Beizen habe ich aus Künstlerpigmenten und Spiritus selbst angerührt, zum einen eine braun - graue Beize mit einem kleinen Stich Weinrot, die andere eine mittelgraue Beize wobei bei dieser ein kleiner Stich Beige beigemischt ist. Dieses Beige soll bewirken, dass das eher kalte Grau etwas an Wärme gewinnt.
Ob dies mir auch gelungen ist, wird sich erst im völlig abgetrockneten Zustand zeigen.

Weiter geht es im folgenden mit dem Boden als Untergrund, auf welchem die Altschwellen zu liegen kommen:

Mittwoch, 6. August 2014

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - und ein neues kleines fein geätztes Bauteil von H0fine Mathias Hellmann








Lange, lange ist es schon her, dass ich mich mit meinem Modell BR 106 DR von Gützold befaßt hatte.
Seit meinem letzten vor gut einem Jahr hier im Blog veröffentlichten Beitrag zu Umbauten und Verfeinerungen an diesem Modell bin ich in einen kleinen Gewissenskonflikt geraten.
Dabei spielten mehrere Faktoren eine Rolle, zum einen ob es sinnvoll ist mich weiterhin selbst um den Umbau des kompletten Getriebe zu kümmern so wie angedacht und in ich es begonnen hatte in diesem Beitrag zu schildern.
In letzter Zeit hat zudem Holger Graeler ein exorbitant gutes und komplettes Fahrwerk für die BR 106 DR Modelle entwickelt und gebaut, vorgesehen zum Tausch gleichwohl für Gützold und Piko Fabrikate verwendbar und dabei auch postum mit einem Faulhabermotor ausgestattet und auf neue aus Neusilber gegossene exakt nachgebildete Räder gestellt, deren Standard wählbar nach den exakt maßstäblichen H0pur-, sowie in H0fine oder RP 25 / 110 zu erhalten sind.
Bei den Radsätzen handelt es sich nach meinem Kenntnisstand wohl um beide verbaute Bauarten der V 60 D / BR 106 DR, die "leichteren" des ersten Bauloses mit Sichelförmigen Gegengewichten und um die im Achsbund verstärkten mit geraden Gegengewichten versehenen stärkeren Radsätze ab dem zweiten Baulos der Lokomotive.
Bei der stärkeren Variante handelt es sich um jene Neusilber Radsätze welche auch an meinem Modell im H0pur Standard implantiert sind.
So sind denn auch meine Überlegungen in die Richtung fokussiert, in nächster Zeit mir solch ein komplettes mit Pendelachse usw. ausgestattetes Fahrwerk mit allem Drum und Dran im AW Holger Graeler käuflich zu erwerben.

Soweit so gut, nun zu dem neuen Bauteil von H0fine für einen Umbau der "einfachen" Verschleiß - Pufferbohle in eine solche der neueren verstärkten Ausführung zum Anbau einer Mittelpufferkupplung nach UIC der DR - Bauart Intermat vorgesehene Variante an der BR 106 / 105  DR.
Zu diesem Thema hatte ich vor nunmehr 2 Jahren hier im Blog schon einmal einiges geschrieben und mit Bildmaterial unterlegt, so wollte ich der Zeit mir im Selbstbau diese Platten anfertigen, mit Niete als Schraubenkopf Nachbildungen usw., aber andere Projekte waren mir dann doch wichtiger und so ging das komplette Modell im laufe der Zeit in den Schrank und in Vergessenheit.

Vor ein paar Wochen nun bekam ich im Zuge einer Materialbestellung im H0fine Shop von Mathias Hellmann dieses nebenstehende Tütchen mit zwei gerade fertig gewordenen Muster - Platten für die Pufferbohle übersandt, wofür ich mich an dieser Stelle bei Mathias Hellmann noch einmal herzlich bedanken möchte!

Die Inspiration zur Fertigung dieser Platten kam wohl auf Anfrage aus Kreisen von Modellbahnern, welche sich zum Einbau eines OBK Kupplungshaken in die BR 106 DR von Gützold diese Ausführung der Pufferbohle an ihren Modellen wünschten, bekannterweise wurden die Modelle von Gützold leider nur mit der "einfachen" Verschleiß - Pufferbohle ausgerüstet.



Die Platte zur Aufnahme einer UIC Mittelpufferkupplung an der BR 106 / 105 DR im Original. Durch dieses Anbauteil ist die komplette Konstruktion der Pufferbohle an der Lokomotive zu seiner Zeit verändert worden, hatte die vereinfachten Ausführungen noch ähnliche Pufferbohlen der alten Einheitsbauart von Dampflokomotiven eingebaut wurde nun eine Stahlplatte als Grundkörper verwendet, auf diese dann jene Platte zur Aufnahme der Mittelpufferkupplung aufgeschraubt ist.
Diese Platte im Bild ist im eigentlichen Sinne nichts anderes als eine Blindplatte zu bezeichnen, bei Bedarf des Anbau einer Mittelpufferkupplung wurde diese Platte entfernt bzw. abgeschraubt und der komplette Körper inklusive der MP - Kupplung angebaut. Hinter der Platte waren die Anschlüsse für die Luftleitungen etc. schon für diesen Akt vorbereitet eingebaut, so war ein Wechsel von der Schraubenkupplung auf die MP - Kupplung in kurzer Zeit an den Lokomotiven komplett vollziehbar.

Folgen nun die beiden neuen Blindplatten von H0fine im Detail neben einige Ansichten vom Vorbild der V 60 D / BR 106 / 105 DR :

Sonntag, 3. August 2014

Einige Fotografien auf Anfragen von Kollegen zum Beweis zu geschweißten Schienenstößen auf Doppelschwelle Oberbau K








Nachdem ich vor ca. 2 Wochen im Beitrag zur Weinert 355 mm ABW (Y) Weiche über mein Vorhaben an dieser gelaschte Schienenstöße aber auch einige von geschweißten Schienenstößen auf Doppelschwelle nachbilden würde, gab es danach einige Anfragen von interessierten Kollegen, die zum großen Teil einen geschweißten Schienenstoß in einer Weiche auf Doppelschwelle zu Recht in Zweifel zogen.

Ich meine zu Recht in Zweifel gezogen in dem Sinne, da ich es leider versäumt hatte in jenem Beitrag einige Vorbildaufnahmen zum geschweißten Schienenstoß auf Doppelschwelle einzufügen.
Für dieses Versäumnis möchte ich mich natürlich bei euch entschuldigen und heute an dieser Stelle einige Bilder von solch einer real existierenden Weiche als "Sommerlochfüller" im Blog nachschieben.

Die ehemalige Zschornewitzer Kleinbahn neben den umfangreichen durch das ehemalige Braunkohlenwerk Freiheit / in Rechtsnachfolge Braunkohlenkombinat Bitterfeld ab den 1950iger Jahre erweiterten Gleisanlagen bietet noch heute einen riesigen Fundus an nicht ganz exakt den Vorschriften entsprechenden verlegten / gebauten Gleisen und Weichen, auf diese es sich zur Nachbildung im Modell wunderbar zurückgreifen läßt.
Dies gilt natürlich nicht nur wenn man auch solche Motive einer Kleinbahn / Werksbahn / Grubenbahn für sich als Vorbild für seinen Eisenbahn Modellbau auserkoren hat!



Hier nun die Doppelschwelle vor dem Herzstück mit ihren komplett geschweißten Schienenstößen.
Es stellt sich nun für mich die Frage wie man es beim aluminothermischen Schweißen dieser Stöße bewerkstelligt hat, dass die darunter liegenden Holzschwellen durch den Prozeß des schweißen und dessen dabei doch entstehender enorm hoher Wärme von ca. 2400 Grad Celsius keine Verbrennungen und Verkohlungen sichtbar sind.

Eine sehr gute Erklärung des aluminothermischen Schweißen von Schienenstößen neben einigen guten erklärenden Bildern ist zB. unter diesem Link zu finden.

Folgen nun einige weitere Bilder und Worte zum Thema:

Mittwoch, 30. Juli 2014

Eine feine kleine und interessante Homepage mit schönen Projekten rund um die Modellbahn in 1 : 87 - die Modellbahn HP von Kay Ehrenberg








Eine sehr schöne und interessante private Modellbahn - Website im Maßstab 1 : 87 unterhält der Kollege Kay Ehrenberg von der Pegnitz in Bayern.
Modell und Rechte der Aufnahme by Modellbahn Kay Ehrenberg

Den ersten zu seiner Zeit noch unbewußten Kontakt zu dieser HP hatte ich vor einiger Zeit über diese im Bild rechts zu sehende verfeinerte und betrieblich gealterte Kö II in der DRG von BRAWA, welche ich bei einer suche im Net auffand.

Unter dem Link Modellbahn Kay Ehrenberg ist diese Website ua. auch mit einem Bericht zur Kö II von BRAWA und inhaltlich ein paar weiteren schönen Basteleien und neben dem Modellbau noch diversen anderen Themen erreichbar.

Was mich an dieser HP so sehr fasziniert, ist deren einfacher Aufbau mit Beiträgen, welche wunderbar leicht nachvollziehbar sind.
Kurz und gut, bei der Lektüre der Beiträge kann ich mich selbst an Hand so einiger dort gezeigter Projekte und vorgetragener Beispiele identifizieren, ja es gibt so einige starke parallelen vergleichbar mit meiner vor vielen Jahren begonnene Leidenschaft des Eisenbahn Modellbau!
Genau dieser Umstand macht ua. diese Website für mich persönlich so sehr interessant!

Im folgenden möchte ich einige Projekte von Kay aufzeigen, welche mich persönlich wohl am meisten begeistern:

Sonntag, 27. Juli 2014

Der preußische Rungenwagen SSk Köln von Fleischmann und die mit Ölfarben gealterte Ladefläche








Nachdem ich an diesem Schienenwagen SSk Köln von Fleischmann die Drehgestelle bearbeitet habe wovon ich hier im Blog berichtete, soll nun als nächster Arbeitsschritt der Versuch einer vorbildgetreuen und realistischen "gealterten" Farbgebung der Ladefläche erfolgen, wobei ich das aus Kunststoff bestehende Bauteil mittels einiger Öl - Farben einen im Arbeitsalltag solch eines Wagen etwas strapaziertes hölzernes Outfit verpassen möchte.

Ja ihr habt es gerade richtig gelesen, ich werde nicht nur an der Ladefläche, sondern auch den kompletten übrigen Wagen ausschließlich mit Öl - Farben bearbeiten, dies soll einmal ein Versuch darstellen in wie weit es möglich ist, mit dem Pinsel aufgetragene Öl - Farben an einem Modell die Qualität und Güte einer fachgerecht ausgeführten Airbrush Lackierung zumindest zu erreichen wenn nicht sogar stellenweise zu übertreffen!

Seit sehr vielen Jahren beschäftige ich mich immer mal wieder "bei Lust und Laune" mit der Ölmalerei und den feinen Ölfarben, natürlich bis dato auf solchen Untergründen wie Leinen oder auch Holz etc., nun soll der Versuch eben halt mit den Kunststoffen eines Modellbahnfahrzeuges als Untergrund erfolgen.
Fakt ist, dass es absolut möglich ist eine feste Verbindung von Ölfarben und Kunststoff unter einander herzustellen, dafür sorgen zudem auch sogenannte Malmittel oder Medium genannt, welche für sehr viele Aufgaben den Ölfarben untergemischt werden können.

Klar ist aber auch, dass man sich bei der Verarbeitung von Ölfarben auf mehr Zeit bis zur völligen Trocknung als es die geläufigen im Modellbau verwendeten Farben aufweisen einstellen muß.
Für mich persönlich stellt dies aber kein Problem dar, zum einen sind bei mir bekannter Weise immer mehrere Projekte gleichzeitig in Arbeit und unter zur Hilfenahme zB. eines Malmittel kann diese Trockenzeit wiederrum stark beschleunigt werden. Dieser Vorgang ist aber auch nicht ganz so einfach, es muß unbedingt dabei die richtige Dossies des jeweiligen Malmittel verwendet werden, ansonsten die Qualität der Ölfarben im getrockneten Zustand leiden könnte.
Von der Anwendung / Verarbeitung und weiteren Details der Ölfarben aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr!

Nun stand wie gesagt die Einfärbung und Darstellung eines schon lange im Betriebsgebrauch befindlichen  Wagenboden gemäß den "großen Vorbildern" so gut es mir möglich ist auf dem Programm. 



Das erste Ergebnis steht nun wieder dem Wagen zugefügt auf dem Gleis eines Westentaschen Moduls.
Dieses Motiv und die weiteren folgenden  sollten und müssen unbedingt im freien bei richtigem Sonnenlicht gekonnt fotografiert werden, damit die schönen Farben erst richtig zur Geltung kommen können.
Leider ist wohl gerade "das richtige fotografieren" mein absoluter Schwachpunkt, auch fehlt es mir an der dafür notwendigen und kostenintensiven Ausrüstung.
Dieses mir fehlende Können empfinde ich als sehr schade, läßt sich aber zur Zeit auch nicht sofort ändern.

Der fehlende Pufferstößel der angebauten vierschlitzigen gefederten Stangenpuffer von Weinert im Bild links ist mir abhanden gekommen, eine große Suchaktion nach dem Ding steht noch bevor.

Ein paar Bilder und Worte zur Einfärbung des Wagenboden im Detail sollen nun folgen:


Mittwoch, 23. Juli 2014

Ein paar Bilder zum Tag - Abendstimmung am Kleinbahngleis --//-- zuzüglich heutiges neues Update von mehreren Bildern








Ohne vieler Worte, nur ein Paar Bilder ...



In diesem Bild die aus einer Grasmatte von Noch gezupften Grasbüschel mit verschiedenen Farbtönen entsprechend dem Frühherbst graniert ...



... und hier im Bild noch Original ohne Farbgranierung.

Sollen noch ein paar weitere Aufnahmen folgen: