Freitag, 29. Juni 2012

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die zweite Runde

 

Der "wirklich" schnelle Umbau des G 10 in ein H0pur Fahrzeug

 

 

Da mir im Moment die Zeit und Ruhe fehlt an meinen weiteren Projekten zu arbeiten, ich aber am Abend zum entspannen dennoch ein paar kleine Basteleien benötige, habe ich meinen neuen noch im originalen Lieferzustand befindlichen G 10 von Brawa aus der Verpackung genommen um zu sehen, ob ich ohne großem Einsatz von Werkzeugen, Material und Arbeitszeit dieses Fahrzeug in ein dem H0pur Standard gemäßen Zustand auf die dann eingesetzten H0pur Achsen stellen kann.
An benötigten Werkzeugen zu dieser Aktion sind nur ein Lötkolben mit einer schön spitz angeschliffene Spitze bei Verwendung von Original Kupplungen von D. I. T. - Modell und eine sehr feine Vierkant - Nadelfeile vonnöten.
Mit diesem Post möchte ich aber auch allen an H0pur interessierten Lesern, aber den Aufwand für einen Umbau (noch?) scheuenden aufzeigen, wie einfach es eigentlich ist, aus solch einem wirklich guten Industriemodell mit wenig Aufwand an Zeit und Material ein für dieses maßstäbliche Rad - Schienensystem kompatibles Fahrzeug zu erstellen.



Der G 10 von Brawa Epoche 3 DR in dem Zustand wie er aus der Verpackung kommt.
Zu diesem Wagen wurde in der Vergangenheit schon in mehreren Eisenbahn - Zeitschriften viel berichtet und geschrieben, zumeist nur Positives ob der Maßstäblichkeit und der filigranen Anbauteile der Griffe, Halterungen, Bremse usw.
Vielleicht ist dieser Wagen auch der maßstäblichste und mit den schönsten Details und Anbauteilen versehene unter den Großserienprodukten im Maßstab 1 : 87, welcher derzeit am Markt erhältlich ist.
Darüber hinaus wurde natürlich auch in einige Publikationen über eine weitere Detaillierung dieses Fahrzeuges in Wort und Bild ausgiebig berichtet.
Aus diesen Gründen möchte ich mir weitere "einleitende Worte" ersparen und zum Umbau des Wagen selbst kommen.

Montag, 25. Juni 2012

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis






Die G 10 nach Zeichnungsnummer A 2 und A 2a der Verbandsbauart waren die mit Abstand in größter Stückzahl gebauten Güterwagen in Deutschland.
Dabei gab es in den Jahren ihres Betrieb eine Fülle von Varianten, so waren gebremste G 10 - mit von Hand gebremst und mittels Druckluftbremse - unterwegs, ungebremste Leitungswagen und Wagen mit durchgehender Heizleitung um nur einige dieser Varianten zu nennen.
Auch am Wagenkasten sind viele unterschiedliche Details bekannt.
Dies alles kann man beim verfeinern eines G 10 von Brawa berücksichtigen, ein schier unendliches Gebiet  von Vorbildern dieser Wagengattung, welche dabei nur darauf warten ins Modell umgesetzt zu werden!

Ein sehr schönes Bild von einigen G 10 in verschiedenen Bauvarianten welches mich schon seit vielen Jahren gleichwohl fasziniert und begeistert, ist das folgende aus einer im Jahre 1946 erschienenen Illustrierten.



Aufgenommen wurde dieses Foto in der Deutschen Waggon - und Maschinenfabrik Berlin im Jahr 1945, wobei die zu sehenden G 10 in einer gerade in dieser Fabrik abgeschlossenen Generalüberholung auf dem Gleis stehen.

Samstag, 23. Juni 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Achte -/- Das HP 1 Eisenbahnmodellbau heute aus dem Kosak Verlag







Die Einen nennen sie  die Modellbaufibel oder Willy Kosak's Bunte Zeitschrift, andere einfach die Modellbauzeitschrift mit Kultstatus für den Eisenbahnmodellbau - Fakt ist, dass es auf dem (deutschen) Zeitschriften Markt das Thema Eisenbahnmodell und Eisenbahnmodellbau teilweise im Endstadium behandelnd in Inhalt, Layout und deren Qualität der durchweg auf allerhöchstem Niveau beigefügten Abbildungen nichts der Art vergleichbares zu bekommen ist.
Die Rede ist natürlich von der HP 1 Eisenbahnmodellbau heute aus der Willy Kosak Verlagsgesellschaft in Neuhaus an der Pegnitz.
Seit dem ersten erscheinen dieser Zeitschrift im Jahre 1994 ist sie sicher nicht nur für mich ein ständiger Begleiter in Sachen maßstäblicher Eisenbahnmodellbau im Maßstab 1 : 87, sie führte mich über die Jahre an den ernsten und maßstäblichen Modellbau heran.
Dies hat aber auch eine Vorgeschichte welche ich nachfolgend erläutern möchte.

Donnerstag, 21. Juni 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 6. Teil



Die maßstäblichen Pressblech Achshalter der Verbandsbauart nach MB pr. VI d 17 von D.I.T. - Modell

 


Mit größter Spannung habe ich sie erwartet -ssblech halthalter der Verbandsbauart, nun liegen sie in einem sehr em sehr fein aus Neusilber geätzten Blech auf meinem Tisch bereit zur Verarbeitung.
Eine bestens verfaßte Bauanleitung zur korrekten Montage diese Teile wird als PDF auf der Homepage von D.I.T. - Modell bereitgehalten.
Damit kann die Anfertigung der Pressblech Achshalter nach Musterblatt pr. VI d 17 "schmalere / jüngere Variante beginnen.

 
Die von D.I.T. - Modell gelieferte Ätzplatine aus Neusilber mit den Teilen zum Aufbau eines Pressblech Achshalters.
Nun kann die Anfertigung in aller Ruhe, welche man dazu auch unbedingt benötigt, beginnen.


Montag, 18. Juni 2012

Bilder und Kommentare auf den Seiten der Zschornewitzer Kleinbahn hinzugefügt


Heute sind wieder einige neue Bilder inklusive der Beschreibungen auf den Seiten der Gleisanlagen, der Triebwagen und den Betriebsstellen der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH hinzu gefügt worden.
In Planung ist für die nächste Zeit die Einstellung einer detaillierten Zeittafel der Zschornewitzer Kleinbahn von den Anfängen im Jahr 1894 bis in das Jahr 2012 hinein.

Sonntag, 17. Juni 2012

H0 Pur Weiche - die Zweiseitige Doppelweiche 49 - 190 - 1:9r - 1:9l Gz (H) im H0 Pur Standard entsteht


Die Gelenkzungen - eine Machbarkeitsstudie zur maßstäblich Umsetzung des Original in den Maßstab 1 : 87 



Nach einer längeren Zeit der Abstinenz in Sachen Weiterbau an dieser Zweiseitigen Doppelweiche sollte es nun endlich in die nächste Etappe gehen, dem anfertigen und dem Einbau der maßstäblichen Gelenkzungen inklusive ihrer Lagerung laut den Original - Zeichnungen unter anderem des Blatt 7b des Reichsbahnzentralamt Berlin aus dem Jahr 1937 in diese Weiche.




Hier noch einmal eine Abbildung von bewußter Zweiseitigen Doppelweiche.
Bis zu diesem erkennbaren Bauresultat ging der Aufbau eigentlich recht leicht von der Hand.
Aber - das "dicke Ende" soll nun noch auf mich zu kommen!


Freitag, 15. Juni 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur Norm entsteht im Selbsbau - achter Bauabschnitt



Die Auswahl der Laschen und Verschraubungen für das Herzstück und deren Nachbildung am Modell der Weiche

 

 

So wie beim Vorbild das Herzstück einer Weiche mit Laschen, den Schraubenbolzen und den Muttern verschraubt ist, sollte es auch bei einem maßstäblichen Modell einer wie in diesem Beispiel EW 190 - 1:9 nachgebildet werden!
Dies möchte nun dieser achte Bauabschnitt versuchen aufzeigen.




Ein verschraubtes Herzstück an einer Weiche EW 190 - 1:9, recht deutlich ist die Anordnung der Verschraubungen mittels Laschen, Schraubenbolzen und Muttern zu erkennen.
Dabei befinden sich an dem Herzstück einer einfachen Weiche die Sechskantmuttern immer an der Flügelschiene der Beispitze!

Mit welchen Möglichkeiten der Verlaschung und Verschraubung an einem Herzstück läßt sich nun das Vorbild so exakt wie möglich im Modell nachbilden?

Montag, 11. Juni 2012

Die Gleiswaage im ehemaligen Zschornewitzer Kraftwerk - und deren Nachbildung im Maßstab 1:87 in loser Folge

 

 

Die Vorstellung der Gleiswaage in Wort und Bild

An der westlichen Grenze des ehemaligen Kraftwerk  und der Elektroschmelze Zschornewitz, an der sogenannten  Neubaustrecke von Zschornewitz nach Gräfenhainichen der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH unweit der "Station 6" gelegen, befindet sich der Standort diese schon seit vielen Jahren nicht mehr im Betriebszustand befindliche Gleiswaage mit einer Bühnenlänge von 7,5 Meter.
Befahren wurde die Gleiswaage von Norden und Süden der Anlage über je eine EW 190 - 1 : 6,6 Fsch (H) mit einer direkten Anbindung zum Durchgangsgleis, welches zur Zschornewitzer Kleinbahn gehörte.
Das Jahr der Erstellung dieser Gleiswaage ist mir zur Zeit noch nicht bekannt, berichten zur Folge existierte eine 40 Tonnen Gleiswaage schon in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts bei der Kleinbahn, sicher ist aber, dass diese Waage im Jahr 1986 völlig überholt und neu eingeeicht worden ist.
Leider wurden in der Vergangenheit sämtliche "beweglichen" Teile, welche zum Wiegen notwendig sind demontiert und fortgeschafft, vorhanden sind nur noch die Gleisbühne mit den Gegengewichten und das Wiegehaus, dessen man gleichfalls aller Mechanik beraubte.
Der Zustand dieser Gleiswaage auf den Bildern stellt das Jahr 2009 dar und noch heute ist die Waage unverändert zu besichtigen.
Dieser Gleiswaage ein maßstäbliches Pedant  im Maßstab 1:87 zu erstellen, wird unter anderem eine meiner Basteleien  in der nächsten Zeit sein.

Nun ein paar Bilder von der Örtlichkeit der Anlage aus verschiedenen Perspektiven zur Ansicht des Wiegehäuschen.

Sonntag, 10. Juni 2012

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - Bearbeitung der Kuppelstangen und Antriebswelle für einen ruhigen Lauf




Die Ertüchtigung der originalen Kuppelstangen für den Betrieb (nicht nur!) nach H0 Pur Norm

 

Das Fahrwerk der BR 106 / V 60 D DR von Gützold ist bekannterweise um das Jahr 2000 überarbeitet worden, ein komplett neuer Antriebsblock in massivem Messing, welcher nun im Gegensatz zur "Piko BR 106" auf die beiden äußeren Achsen antreibend wirkt, sind dabei konstruiert und auch die Kuppelstangen diesem konstruktiv angepaßt wurden.
Bei dieser "Modellpflege" hat man scheinbar bei Gützold, obwohl durch diesen neuen Antrieb eine Verbesserung der Fahreigenschaften gegenüber dem alten, noch für Piko produzierten Antrieb zu verzeichnen ist, keinen allzu großen Wert auf die weitere Kraftübertragung von den beiden Antriebsachsen zu den nun abgefederten antriebslosen Mittelachsen der auch durch Neukonstruktion entstandenen Kuppelstangen gelegt.
Von den "schlimmen" Zahnrädern und derer Probleme mal ganz zu schweigen.

Diese nun gegenüber der alten Vorgängerausführung in sage und schreibe "nur" einteiligen Ausführung an den Modellen ab der Bestellnummer 41xxx montierten Kuppelstangen besitzen nun den großen Nachteil, im Lauf sich selbst zu hemmen und teilweise auch zu blockieren. Dies hat zB. zur Folge, dass sich die aus einem Plastikmaterial hergestellten Kuppelbolzen nach nicht all zu langer Zeit im Fahrbetrieb lösen und nicht mehr im Bolzenauge des Rades befestigt werden können.

Dies hatte ich schon bei der BR 106 mit zu seiner Zeit noch einer montierten Original - Radsatzgruppe von Gützold festgestellt, durch den Umbau auf eine Radsatzgruppe nach H0 Pur Norm ist dann dieses "Hemmnis" so stark im Betrieb aufgefallen, dass es schier unmöglich war, einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf des Fahrwerk zu erzielen. Bei den Original Radsätzen macht sich dieser Zustand um so mehr bemerkbar, je schlechter das Gleis verlegt worden ist.

Bei meiner H0 Pur Radsatzgruppe der BR 106 und den sehr exakt aufgebauten und verlegten Gleisen ist aber die gleiche Dynamik der Kuppelstangen im Bereich der Antriebswelle zu beobachten, obwohl eine kaum meßbare Höhendifferenz am verlegten Gleis nachweisbar ist.
Gut dachte ich, werden halt die Kuppelbolzenaugen der Stangen mittels einer sehr feinen Rundfeile etwas erweitert, so dass dadurch etwas mehr an horizontalem Spiel erzeugt werden kann.
Diese Aktion traf aber dieses Problem wieder erwarten nur sehr bedingt!
Der Ursprung des "hakeln" der Kuppelstangen ist an der Verbindung mit der Antriebswelle zu finden!
Genau an dieser Stelle mußte nun etwas getan und geändert werden.

Freitag, 8. Juni 2012

Bilder und Kommentare auf den Seiten der Zschornewitzer Kleinbahn hinzugefügt


Heute habe ich meine Seiten zur Zschornewitzer Kleinbahn GmbH gepflegt und einige neue Abbildungen und Beschreibungen hinzugefügt.
Neu ist ab heute auch die Seite "Güterwagen der Zschornewitzer KB", der in Folge einer Turnusmäßigen Pflege und Erweiterung zu Teil werden wird.

Dienstag, 5. Juni 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Siebente -/- Klein- und Privatbahnen im unteren Saaletal






Dieses Buch ist natürlich keines, welches mich schon seit Jahren begleitet, denn es ist erst (endlich) im Jahr 2008 beim Verlag Dirk Endisch erschienen, es ist aber zusammenfassend eine Publikation von Nebenbahnen im mittleren Sachsen - Anhalt, von diesen ich schon seit vielen Jahren kleine Broschüren, andere Veröffentlichungen, Flyer und des Gleichen sammle.

Gerade im mitteldeutschen Raum gab es im vorigen Jahrhundert einige äußerst interessante Klein - und Privatbahnen, denen man sich durchaus lohnend widmen kann.
In diesem nun vorliegenden Buch werden (fast) alle der im Dreieck Halle / Saale, Bitterfeld / Köthen und Bernburg / Saale  ehemaligen, Stillgelegten und noch betriebenen Bahnen behandelt, dabei werden zB. unter vielen anderen ausführlich die Klein -und Nebenbahnen Nauendorf - Gerlebogker Eisenbahn (NGE) inklusive dem Spitzkehrenbahnhof Löbejün als Betriebsmittelpunkt und die Kleinbahn Könnern - Baalberge, die Kleinbahn AG Bebitz - Alsleben mit vielen SW und Farb - Abbildungen, vielen Gleisplänen,  Zeichnungen und Karten behandelt.
Dabei werden selbstverständlich die jeweiligen Betriebsmittel der Bahnen berücksichtigt, vom Bau der Kleinbahnen, Sicherungstechnik und Signale bis zum Einsatz von Triebfahrzeugen bei der DR.




Ein überaus wichtiges und lange erwartetes Buch über die teils schon vergessenen ehemaligen Klein - und Privatbahnen im mitteldeutschen Raum des heutigen Bundeslandes Sachsen - Anhalt, welches von Informationen wahrhaftig nur so strotzt!
Sehr empfehlenswert!

Dirk Endisch 
Klein - und Privatbahnen im unteren Saaletal
Hardcover gebunden, 160 Seiten, 150 Abbildungen und 30 Gleispläne
Verlag Dirk Endisch 2008

Samstag, 2. Juni 2012

Ein neues Fahrwerk für die Rosnicka T 334.0 als Neuheit von SB Modellbau angekündigt



Nach dem neusten Newsletter von SB Modellbau, die per Mail gestern eingegangen ist, hat nun Herr Bussjäger in seiner Firma auch ein komplettes Fahrwerk mit Glockenankermotor (Maxon?) konstruiert und in sein Portfolio aufgenommen.
Vor einige Monaten wurde im H0 Modellbahnforum schon einmal über einen neuen Antrieb für die T 334.0 von Vacek diskutiert  und auch davon informiert, dass diesbezüglich eine Anfrage an Herrn Bussjäger von SB Modellbau vorliegt.
Nun hat er wohl darauf reagiert und ein solches Fahrwerk für den Preis von 140,00 Euro auf die Räder gestellt.



Da dieses Fahrwerk wohl leider keine 3 - Punkt Lagerung mittels Pendel der angetriebenen Achsen besitzt, wird es für mich persönlich nicht ganz so interessant sein. Ein Umbau auf Pendellagerung würde noch einmal nicht geringe Kosten entstehen lassen.
Sehr gut finde ich, dass auch mit diesem Fahrwerk der absolut freie Durchblick des Führerhaus bewahrt bleibt!
Man müßte es halt einmal testen können ...
Für Leute mit Vorliebe von RP 25 Profilen an den Rädern und aufwärts aber sicher ein gutes und solides Fahrwerk, um der "Rosnicka" zu guten Laufeigenschaften zu verhelfen.

Donnerstag, 31. Mai 2012

Eine neue Antriebeinheit für meine T 334.0 Rosnicka von Pavel Gülich



Die Entscheidung für einen kompletten neuen Antrieb zur T 334.0 Rosnicka ist gefallen - es wird der hier folgend vorgestellte von Pavel Gülich in Tschechien sein.
Dieser Hersteller feiner Lokomotive Modelle nach tschechischen Vorbildern und mittels Pendelachsen 3 Punkt gelagerten kompletten Antriebssystemen in Messingbauweise hat mir auf meine Anfrage zugesagt, diesen Antrieb im kommenden August liefern zu können.
Der Antrieb kommt mit einem Motor von Mashima, ist aber gleichzeitig für den Einbau eines Faulhabermotor vorbereitet.



Die aufgezeigten roten Pfeile im Bild sind auf die Mechanik gerichtet, welche die 3 Punktlagerung der Achsen bewerkstelligen.
Dabei pendelt jeweils nicht nur die Antriebsachse als solche, sondern das komplette Achsgehäuse, welches durch eine Schnecke angetrieben und um deren genau mittig in der Längsachse gelagerten Welle das Achsgehäuse aufgehangen und mit 0,3 mm Federstahldrähten abgefedert ist.
Einzig die Räder, sie sind nach RP 25 / 110 von Luck hergestellt, müssen dann noch gegen solche der H0 Pur Norm von mir in eigener Regie ausgetauscht werden.
Dabei gilt es noch ein kleines Problem zu lösen, da zur Stromaufnahme die Radsatzgruppe einseitig isoliert und ich im Moment nicht informiert bin, ob dies auch mit den gewünschten H0 Pur Radsätzen technisch machbar ist.
Aber es sollte wohl das kleinste Problem darstellen wie es auch auf den folgenden Bildern zu erkennen ist.

Dienstag, 29. Mai 2012

Winfried Schmitz - Essers maßstäblich erstelltes Proto : 87 Gleis nach Oberbau K - und mein großer Respekt vor dieser Tat



In der Schweizer Modell - Eisenbahnzeitschrift Loki Ausgabe 9 / 2011 und 2 / 2012 ist es von Winfried Schmitz - Esser eingehend und sehr schön nachvollziehbar beschrieben worden - sein selbst entwickeltes "bis an die Grenzen technisch und prozeduraler Machbarkeit" reichendes K 87 Gleis für Proto : 87.
Nun, man kennt die Schienenstühlchen aus Messingguß der Reichsbahnbauart K von Weinert und die etwas später erschienenen Rippenplatten Rp 16 / 17 aus dem Bahnsinn Shop von Willy Kosak, aber beide haben eines gemein - der für solch ein Gleis zu gebrauchende Schienenfuß in seiner Breite ist nicht variabel.
Anders beim K 87 Oberbau für Proto : 87 von Winfried Schmitz - Esser, wo eine gewisse Variabilität zur Verwendung von unterschiedlich breiten Profilfüßen  gegeben ist!

Samstag, 26. Mai 2012

Ein paar Gedanken über am Markt verfügbare mechanische Weichenantriebe und deren spätere Verwendbarkeit für meine Weichen und Gleissperren



Langsam aber sicher sollte ich mir nun ein paar konkrete Gedanken machen, welchen mechanischen Weichenantrieb / Weichenstellmechanik ich für meine wenigen Weichen und Gleissperren auf den Segmenten benutzen möchte.
Die Vorgaben zu den Aufgaben, welche dieser zur Verwendung kommende Antrieb  zur allerbesten Zufriedenheit zu bewältigen hat, stellen sich folgend im einzelen dar:

  1. ortsgebundene Stellung der Weichen und Gleissperren vom Segmentrand auf gleicher Höhe der zu stellenden Mechanik an Weichen und Gleissperren
  2. extrem weiches und ruckelfreies stellen durch die Mechanik bedingt eines zur Verwendung kommenden dem Vorbild maßstäblich nachgebauten und voll funktionsfähigen Klammerspitzenverschluß für die Weichen ist unabdingbar und besitzt oberste Priorität
  3. exakte Drehung der Weichenlaterne um 90° beim Stellvorgang
  4. Millimetergenaues justieren des Stellweg von 1,8 bis 2,0 mm der Federzungen am Antrieb
  5. ein zweipoliger Umschalter, der auch die Polarisierung des Herzstückes übernimmt

Nach diesen Vorgaben soll nun ein Antrieb gefunden werden, welcher möglichst alle der gestellten Parameter bestens erfüllen wird.


Donnerstag, 24. Mai 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 5. Teil



Die Vorbereitung der Wagenkastenstützen für die spätere Montage am Fahrwerk des GI 11 Dresden

 

Nachdem nun die Festlegung getroffen wurde, dass die dem Bausatz beiliegenden Achshalter an dem Fahwerk betreff ihrer nicht korekten Wiedergabe eines Pressblech - Achshalter der Verbandbauart keine Verwendung finden, werden bei D.I.T. - Modell maßstäbliche Pressblech - Achshalter welche dieser Bezeichnung auch gerecht werden, geordert.
Bis diese Achshalter nun auf meinem Tisch zu liegen kommen werden wohl noch ein paar Tage ins Land ziehen.
Um aber keine Untätigkeit am Fahrwerk aufkommen zu lassen, werde ich jetzt zur weiteren Vorbereitung mit dem  Bau der Wagenkastenstützen aus dem beiligenden Ätzblech weiter verfahren.

Dienstag, 22. Mai 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur Norm entsteht im Selbsbau - siebenter Bauabschnitt




Die korrekte Montage und verlöten des Futterstück mit Herzstückspitzen und  Flügelschienen nebst dem säubern des Herzstück von Lötrückständen



Nachdem die Flügelspitzen korrekt für das Herzstück bearbeitet worden sind, geht es nun an die "Hochzeit" des kompletten Herzstück.
Dabei ist ein Lötkolben mit 30 Watt Leistung für diese arbeiten als völlig ausreichend zu betrachten.
Dieser sollte aber an der Lötspitze "Messerscharf" bearbeitet sein! Nur so läßt sich eine kurze und schnelle dabei effektive Wärmezufuhr beim verlöten gewährleisten.
Bedingt durch das in Sandwich Bauweise verlötete Herzstückfutter ist eine schnelle Arbeitsweise auch sehr notwendig, ansonsten könnte es durchaus geschehen, dass dieses Futterstück bei einem zu langen Lötvorgang im schlimmsten Fall wieder auseinander fällt.
Dem ist natürlich vorzubeugen!



Die zur Montage benötigten Werkzeug und Hilfsmittel.
Neben der Titan - Pinzette, Krokodilklemmen mit Gummiüberzug zur Schonung des Schienenprofil und der auf 0,5 mm eingestellten Füllehre wird noch etwas Lötpaste und 25 % ige Phosphorsäure benötigt.
Die aus dem Kfz Bedarf stammenden Krokodilklemmen sind ideal nicht nur für die folgend anstehenden Lötarbeiten geeignet!

Montag, 21. Mai 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Sechste -/- Die Zschornewitzer Kleinbahn GmbH / Eigenverlag







 Eine Publikation, welche (leider) sehr wenig bekannt sein dürfte, ist die nun im folgenden beschriebene Neuauflage einer schon seit ca. 30 Jahren existierenden und von mir im Blog beschriebenen Broschüre über die Zschornewitzer Kleinbahn GmbH.
Dabei ist sie nicht nur eine Neuauflage, sondern eine stark mit vielen Abbildungen zum Teil in Farbe in bester Qualität erweiterte und auch in ihrer nun fast doppelten Größe von DIN A4 "erwachsen" gewordene Ausgabe.
Volker Anton, der Mitautor der ersten Ausgabe von 1988 und Peter Pätz überarbeiteten diese im Eigenverlag 2007 erschiene Ausgabe, dabei erstellten sie ein völlig neues Layout und bereicherten mit 120 SW und 40 Farbfotografien nebst 18 Zeichnungen in nun bestem Druck diese Publikation.
Dabei wird die Bahn, oder besser deren Reste, auch in den 1980er Jahren und nach 1990 in Wort und Bild berücksichtigt.



Alles in allem eine wie ich finde sehr schöne mit vielem neuen Wissenswertem ausgestattete erweiterte Abhandlung der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH mit neuen zum Teil unbekannten Fotos bereichert, dem entsprechend ein schönes Zeugnis abgebend der Eisenbahngeschichte rund um Bitterfeld.
Eine Rezession dieser Broschüre ist auch im Web zu finden!


Volker Anton / Peter Pätz
Die Zschornewitzer Kleinbahn GmbH
Folieneinband 90 Seiten
Eigenverlag Gräfenhainchen 2007

Samstag, 19. Mai 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 4. Teil


Die Achshalter des GI 11 Dresden - Versuch der Bearbeitung der dem Bausatz beiliegenden Achshalter zu Pressblech - Achshalten und das verlöten der Gleitbahnen

 

 

Beim näheren betrachten der dem Bausatz beigelegten Achshalter und der Vergleich dieser mit dem Vorbild eines Pressblech - Achshalter der Verbandbauart kommen mir starke Zweifel über die vorbildliche Verwendbarkeit der Petau'schen Achshalter an meinem Fahrwerk.
Meine Zweifel sollen nun mit diesem Bericht erklärt werden.




Ein G 10 der Verbandbauart mit Pressblech - Achshaltern und Gleitachsgehäuse.




Das Fahrgestell eines Sm 14 Augsburg der Verbandbauart mit Pressblech - Achshalter.
Sehr schön erkennbar sind die Rundungen der Pressblech - Achshalter an der Innenseite der Langträger. Die Achshalter sind geteilter Ausführung ohne Verbindungssteg der Achsgabeln und durch Niete mit dem Träger verbunden.
Diese Bauform in Verbindung mit Gleitachslagern besaß der GI 11 Dresden, später GI 12 der DR  in gleicher Form.


Mittwoch, 16. Mai 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 3. Teil



 

Die weitere Detaillierung des Fahrwerkrahmen.



Nach einigen Anfragen von interessierten Lesern bezüglich der Lötlehre möchte ich auf diese kurz eingehen.
Die Grundplatte besteht aus 1,0 mm starkem Messingblech und jeweils an den Seiten dieser Platte rechtwinklig angelöteten Winkel aus 0,5 mm und 1,0 mm dicken gefrästem Messing.



Da in der Montagelehre der Rahmen des Fahrwerk, welcher ebenfalls aus Messing in der Stärke zwischen 0,20mm und 0,25 mm besteht, mit einem 30 Watt Lötkolben mit relativ kurzen der Stärke des Material bedingten Berührungen mit der Kolbenspitze gelötet wird, besteht zu keiner Zeit die Gefahr des verlöten der Rahmenteile mit der Montagelehre! Die roten Pfeile sollen aufzeigen, dass der Rahmen lediglich auf den Pufferbohlen in der Lehre zu liegen kommt. Die Langträger sind frei jeglicher Berührung mit der Lehre.
Mit einem Lötkolben von 30 Watt Leistung wird das 1,0 mm starke Material zu keiner Zeit erwärmt das es eine Verbindung eingehen könnte. Dafür ist dieser Lötkolben bei weitem zu schwach!
Die Winkel der Lehre habe ich mit 60 Watt Leistung angelötet, wobei ich versichern kann, dass 80 Watt Leistung bei dieser Arbeit besser und effektiver gewesen wären.
Der Größe der Messingplatte bedingt gebraucht es einen sehr großen und ausdauernden Wärmeschub, um eine ordentliche und haltbare Lötverbindung zu gewährleisten.

Nun zu den weiteren arbeiten am Fahrwerkrahmen.

Montag, 14. Mai 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 2. Teil



 

Der Fahrwerkrahmen wird mittels der Lötlehre zusammengesetzt.


Gestern habe ich an diesem Bausatz ein wenig gearbeitet und bin mit dem Resultat dieser Arbeit sehr zufrieden.
Die Maße sind bei dem zusammensetzen der Pufferbohlen mit den äußeren Langträgern und Querträger stimmig, auch die exakte Rechtwinkligkeit ist gegeben.
Trotz meiner zugegeben anfangs bedenken der filigranen und empfindlichen Bauteile, habe ich doch das nun sichtbare Ergebnis ohne nennenswerte Schwierigkeiten erreicht.
Dieses Ergebnis dürfen nun im folgenden auch ein paar Bilder von dieser Baustelle dokumentieren:

Samstag, 12. Mai 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen


Notwendige Vorbereitungen für ein akzeptables gelingen des Bausatzes


Nachdem ich die mir von der Witwe eines Modellbau Kollegen unter vielen  anderen Bauteilen auch jene für das Fahrwerk des ungebremsten GI 11 Dresden von Paul Petau entsprechend sortiert und eingeordnet hatte, beläuft sich die Liste der fehlenden und demzufolge noch zu beschaffenden Teile auf folgend wenige:

  1. H0 Pur Achsen und Gleitachslager inklusive der Achslagerbuchsen,
  2. die für diesen Wagen benötigten nicht durchstossenden Federpuffer,
  3. gefederte Original Schraubenkupplungen,
  4. geätzte Federblätter im Originalmaß von 1100 mm Länge
  5. U - Profil 1,5 mm x 0,75 mm aus Messing für die inneren Langträger. 

Mittwoch, 9. Mai 2012

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - eine verstärkte für den Anbau von Mittelpuffer vorbereitetete Pufferbohle inklusive Schürze


Neben den Verschleisspufferbohlen wurden unter anderem auch vom Hersteller bei der BR 106 / 105 DR verstärkte Pufferbohlen angebaut, welche gleichzeitig für den Anbau und Betrieb der UIC - Mittelpufferkupplungen der Bauart Intermat vorbereitet waren.
Einige derart ausgestattete Lokomotiven der BR 106 / 105 DR wurden aus den verschiedenen Rbd der DDR abgezogen und zum Umbau auf Breitspur und Mittelpufferkupplung für den Fährbahnhof Mukran verwendet.
Eine Paar solcher Pufferbohlen besitzt auch die BR 105 992-2 welche als Vorbild meiner im Umbau befindlichen BR 106 dient.
Da zur Zeit aber nur ausschließlich Modelle der BR 106 / 105 mit Verschleisspufferbohlen am Markt zu haben sind, ist demzufolge nun der Selbstbau solcher Pufferbohlen angesagt.
Vielleicht besitzen die angekündigten Modelle der BR 106 DR, welche in diesem Jahr von Piko erscheinen sollen solche Pufferbohlen, ich aber möchte nicht mehr darauf hoffen und warten und werde diese aus Messingblechen verschiedener Stärke und Modellniete mit ebenso verschiedenen Durchmesser für die zahlreichen Schraubennachbildungen selbst anfertigen.
Das Aufmaß der Bauteile ist direkt am Vorbild abgenommen und liegt auf den korrekten Maßstab 1 : 87 gebracht in meiner Schublade.
Nun werden in der kommenden Zeit die Teile hergestellt und über den Verlauf im einzelnen in diesem Blog berichtet.

Ein paar Detailaufnahmen der für den Anbau von Mittelpuffer vorbereiteten Pufferbohle soll den Unterschied zur Verschleisspufferbohle an der BR 106 DR verdeutlichen.


Sonntag, 6. Mai 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Fünfte -/- Eisenbahn und Medellbau aus Soest







Es geschah um Weihnachten 1989, als ich ein zu damaliger Zeit noch DDR Bürger, auf Einladung der Verwandtschaft  mit der Eisenbahn in "den Westen" fuhr und in Münster HBF auf meinen Anschlußzug warten mußte.
Ich schlenkerte nun ziellos durch den Bahnhof und fand mich kurz darauf im dortigen Buch -und Zeitschriftenhandel wieder. Nach einigem stöbern in den (Modell) Eisenbahn betreffenden Fachzeitschriften bin ich dann nicht nur aus heutiger Sicht in glücklicher Fügung auf eine neben den vielen Hochglanz Ausgaben der gängigen Verlage etwas unscheinbare und mir zu diesem Zeitpunkt völlig unbekannte Publikation im DIN A 5 Format mit der Heftnummer 24 gestoßen, welche mich auch nach den vielen Jahren des entdecken heute noch fasziniert und mein damaliges "Modellbahnerdasein" grundlegend in einen Eisenbahnmodellbauer formen lies.
Nach dem eingehenden Studium  dieser Ausgabe 24 war es nicht mehr wie es gewesen ist!




Eisenbahn und Modellbau - Das Modellbahn Magazin aus Soest oder auch unter Insidern kurz EMB genannt, wurde in all den Jahren mein ständiger Begleiter in Sachen Modellbau!
Im laufe der Jahre besorgte ich mir selbstverständlich nun alle von der Arbeitsgemeinschaft Eisenbahn und Modellbau erschienenen Publikationen, welche leider mit dem Heft 25 endete. Weitere für mich wertvolle Ausgaben sind die EMB Bastelmappen und EMB Sonderhefte.
Der damalige Herausgeber des EMB Ulrich Streiter und seine "Mitwirker", so zB. Jürgen Begau, Rainer Wiegand, Christoph von Neumann, Herbert Haun, Wolfgang Diener und Wolfgang Ehlers um nur einige von diesen Mannen zu nennen, haben diese Reihe in nicht kommerzieller Art in ihrer Freizeit geschaffen und herausgebracht, so waren sie dadurch ganz sicher für viele damalige und auch heutige Modellbahner wegbereitend in ihrer Entwicklung zum maßstäblichen Eisenbahn Modellbau!
Diesen maßstäblichen Eisenbahn Modellbau und das publizieren ihrer geschaffenen Resultate, haben diese Herrn aber gottlob bis heute nicht aufgegeben. Man findet sie auch heute zB. in der HP 1 Eisenbahnmodellbau heute aus dem Willy Kosak Verlag mit ihren erschaffenen dem Maßstab 1 : 87 entsprechenden Modellen und fundierten Berichten vom Vorbild wieder.
So soll es noch eine sehr lange Zeit sein!

Freitag, 4. Mai 2012

Ein paar Bilder zum Tag



Einige Bilder von der Baustelle ....







... und der Gleis und Weichenbau geht weiter! (wenn auch langsam - aber sicher!)

Mittwoch, 2. Mai 2012

Nachtrag zur Rosnicka - der unverhoffte Neuzugang einer Lokomotive bei der Merziener Privatbahn AG bb - 2. Teil





In den letzten Tagen habe ich mich etwas intensiver mit der T 334 von Vacek befaßt.
Ein befreundeter Modellbahner aus Tschechien hat mir liebenswürdiger Weise Abzüge  von originalen Musterblatt Zeichnungen des Herstellers der Lokomotive CKD übersandt und mit diesen auf dem Arbeitstisch liegend konnte  ich in den ersten Anfängen die Maßhaltigkeit der Modell - Rosnicka T 334 überprüfen.
Die Erkenntnisse dabei sind für die Vorbauten und des Führerhauses sehr positiv verlaufen, die Maßstäblichkeit ist von ein paar wenigen Abweichungen zum größten Teil sehr exakt.
Leider schaut es mit dem Umlauf und dessen Anbauten weniger maßhaltig aus, scheinbar wurde erst der Antrieb dieses Modell erschaffen und um diesen Antrieb dann danach "drumherum" die weiteren Anbauten.
Damit steht als erstes Resümee fest, dass der Umlauf  inklusive der unteren  Anbauten aus Messingblech nach den Musterzeichnungen neu angefertigt werden wird.
Die nun folgenden Abbildungen sollen die ersten Schwachstellen des Modells aufzeigen.

Dienstag, 1. Mai 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur Norm entsteht im Selbstbau - sechster Bauabschnitt




Das bearbeiten und anpassen der beiden Flügelschienen für das Herzstück



Das bearbeiten der Flügelschienen aus dem Code 70 Neusilber Schienenprofil geht recht zügig von statten, bedarf dabei aber gleichzeitig auch einer sehr präzisen Arbeitsweise!
Zum herstellen der Flügelschienen werden nunmehr zwei Stück Schienenprofile von ca. je 50 - 60mm benötigt.
Diese Länge ist ausreichend, um beim herstellen dann die exakte,  genau richtige Maßhaltigkeit für das dann komplette Herzstück zu erreichen.
Es sollte dementsprechend sehr genau gearbeitet werden, damit später bei der Fertigstellung und Inbetriebnahme der kompletten Weiche die Radsätze fehlerfrei und "Hauchzart" durch das Herzstück rollen können.
Die Vorgehensweise möchte ich dazu in ein paar einzelnen Schritten nebst Bildern im folgenden erläutern:

Samstag, 28. April 2012

Ein Paar Video's zum Tag


Zum Treffen von verschiedenen Fremogruppen im Oktober 2011 in Hemer / NRW , wobei auch die "Fremo : 87 Fraktion" mit einem Modularrangement teilnahm, wurde unter anderen dieses anschauliche kleine Video eines in Doppelbespannung mit je einer BR 50 und BR 44 fahrenden Zuges in H0 Pur produziert.
Interessant dabei ist, dass selbst 5 - fach gekuppelte Schlepptender - Lokomotiven wunderbar mit eigens präzise gefertigten Radsätzen völlig störungsfrei im H0 Pur Standard fahren!




Ein weiteres Video zeigt eine BR 94.5 mit einem GmP.





Donnerstag, 26. April 2012

Rosnicka - der unverhoffte Neuzugang einer Lokomotive bei der Merziener Privatbahn AG bb


Nach langem suchen habe ich sie nun endlich in fabrikneuem Zustand beschaffen können - die "Rosnicka" - eine tschechoslowakische Diesellokomotive der BR T 334.
Nach dieser Lok habe ich nun lange gesucht und mit purem Zufall vor ein paar Tagen in einem Quedlinburger Modellbahngeschäft frisch und neu kaufen können. Sie stand in der dortigen Vitrine an hinterster Stelle, verborgen und kaum sichtbar zugestellt von den Modellen neuerer Zeit und fristete in einer Plastikbox umschlossen ihr Dasein. Nach Aussage der Inhaberin dieses Ladens soll diese Lok seit Mai 1998 in ihrem Bestand gewesen sein.
Dies äußerte sich für mich natürlich positiv im Preis!
Rosnicka - zu deutsch Laubfrosch, erhielt diesen Namen da die für die CSD hergestellten  Maschinen in hellgrüner Farbe der Aufbauten und des Führerstandes abgeliefert worden sind. In unseren Nachbarländern Tschechien und der Slowakei sind diese kleinen Lokomotiven unter ihrem "Spitznamen" hinreichend bekannt.



Dienstag, 24. April 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Vierte -/- Die Delitzscher Kleinbahn








Nun sind schon wieder 20 Jahre ins Land gegangen nachdem dieses von mir heute vorgestellte äußerst interessante Kleinbahnbuch erschienen ist:
Die Delitzscher Kleinbahn von Hartmut Schöttge, erschienen 1992 im Ludger Kenning Verlag.

Beschrieben wird in dieser sehr informativen und mit zahlreichen Bildern, Skizzen, Tabellen und Karten ausgestatteten Broschüre eine in den Anfängen konzipierte Privatbahn und spätere durch die Deutsche Reichsbahn geführte Kleinbahn, welche zwischen Bitterfeld und Leipzig in der gleichnamigen Leipziger Tieflandsbucht der damaligen Provinz Sachsen angesiedelt gewesen ist.
Mit der Gründung einer Privatbahn und deren Eröffnung der ersten rund 3 Kilometer langen Teilstrecke von Krensitz nach Krostitz in der Nähe der Kreisstadt Delitzsch begann im Jahre 1902 der Betrieb dieser zum Transport landwirtschaftlicher Güter gebauten Bahn und fand nach mehreren Streckenverlängerungen 70 Jahre später unter Führung der Deutschen Reichsbahn 1972 leider ihr endgültiges Ende.
Diese wechselvolle Geschichte einer typischen Kleinbahn im 20. Jahrhundert ist stellvertretend für deren vieler solcher Bahnen auf deutschem Territorium.




Leider ist auch diese Broschüre nur noch antiquarisch erhältlich.
Wer einen ersten Überblick zu dieser Kleinbahn haben möchte, der schaut sich Online eine sehr gute aber leider auch viel zu kurze Abhandlung zur Delitzscher Kleinbahn an.

Hartmut Schöttge:
Die Delitzscher Kleinbahn
Broschur 72 Seiten
Verlag Kenning 1992

Samstag, 21. April 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur / Fremo:87 Norm entsteht im Selbstbau - fünfter Bauabschnitt

Das herstellen eines Futterstück für das Weichenherzstück aus einer Ätzplatine



Zum anfertigen der Futterstücke eines exakten Herzstück für die EW 190 - 1:9 verwende ich ein Ätzblech von Udo Böhnlein.
Da ein anfertigen dieser Futterstücke im Selbstbau sehr aufwendig ist, greife ich auf die geätzten und maßstäblichen Teile gern zurück
Bei dem nun im folgenden beschriebenen unter zur Hilfenahme eines Lötkolbens und einem Stück  Lötkohle fertigstellen der Futterstücke, sollte wie bei jedem anderen Arbeitsgang für die Weiche sehr korrekt und sauber gearbeitet werden.
Das Ergebnis wird dann ein schönes und maßstäbliches Herzstück für eine EW 190 - 1:9 sein.


Die Ätzplatine in dem Zustand wie sie geliefert wird. Sie ist sowohl für linke und auch rechte Weichen / Abzweigungen verwendbar, die einzelnen Teile sollten dann jeweils  ihrer Längsachse vor dem Zusammenbau gedreht werden. Die kleineren Futterstücke auf dem Bild am unteren Rand der Platine zu sehen, sind zur Plazierung hinter dem Herzstück vorgesehen. Diese legen bei exaktem Einbau den genauen Abzweigwinkel des Herzstück fest.


Dienstag, 17. April 2012

H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - Eine überraschende Freude in einem biederen Schuhkarton ...





...  habe ich kürzlich von einer lieben Kollegin meiner Dienststelle erhalten.
Sie hatte den Hobbyraum Ihres mir bestens bekannten und vor ca. einem Jahr leider viel zu früh verstorbenen Mannes, der selbst über sehr viele Jahre 1 : 87 Modellbauer gewesen ist aufgeräumt, um diesen nun für sich selbst zu nutzen und fand in einem seiner Schränke diesen besagten Schuhkarton mit inhaltlich vielen Messing - und anderen Kleinteilen.
Diesen Karton übergab sie mir mit der Bemerkung, dass ich mal rein sehe, ob ich etwas gebrauchen kann.
Ich konnte alles gebrauchen!
Nach dem sofortigen ausschütten diese Behältnisses auf meinem Schreibtisch - die Neugier kannte keine Grenzen - entpuppte sich jener als des Eisenbahnmodellbauers wahre Schatzkiste!
Neben vielen Weißmetall, Ätz - und Feingußteilen der bekannten Hersteller mit Namen Weinert, Günther, Merker & Fischer und Co. befanden sich ua. darunter auch einige verschiedene maßstäbliche Fahrgestellbausätze für Güterwagen im Maßstab 1 : 87  von Paul Petau.
Welch eine große Freude!
Nach dem sortieren der Bauteile in die verschiedenen Kategorien hat mich ein Teilesatz besonders gefreut: der des Fahrwerk eines GI 11 Dresden.
Der Bau dieses Fahrwerk für den GI Dresden wurde im Heft 17 der HP 1 - Eisenbahnmodellbau heute von Paul Hartman eingehend vorgestellt und sehr gut beschrieben, zusätzlich zu diesem Teilesatz wird noch ein Wagenkasten vom Modell eines GI 11 Dresden von Fleischmann benötigt, welcher dann für das Petau Fahrgestell angeglichen und verfeinert werden  wird.


Die Einzelteile eines Fahrgestell des GI 11 Dresden in ungebremster Ausführung. Es fehlen noch die Achslager nebst Lagerbuchsen und die Lötlehre zum exakt rechtwinkligen zusammen löten der Langträger mit den Pufferbohlen.

Da diesem Teilesatz leider keine Bauanleitung beilag, habe ich ein wenig gegoogelt und eine solche bei Wagenwerk gefunden.
So wird wohl in naher Zukunft das exakt maßstäbliche Modell eines ungebremsten GI 11 Dresden auf meinem Basteltisch entstehen.

Donnerstag, 12. April 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur / Fremo:87 Norm entsteht im Selbsbau - vierter Bauabschnitt

Die Herstellung von exakt maßstäblichen Herzstückspitzen mittels der selbstgebauten Sägelehre



Nun ist er fertig gestellt, der Schwellenrost.
Bevor es mit dem anfertigen der Herzstückspitzen weitergeht, möchte ich kurz eine kleine Erklärung zu dieser Weiche anbringen.
Es ist sicher schon aufgefallen, dass meine Weiche an der Doppelschwelle hinter dem Herzstück auf der Schablone endet. Dies hat aus meiner Erfahrung einen Grund, den ich kurz erläutern möchte.
Im Grunde genommen endet eine Weiche an dieser Doppelschwelle, dass weiterführende Gleis wird wie beim Vorbild auch in vorgefertigten Baugruppen an die Weiche, welche wiederrum aus Baugruppen besteht, an Ort und Stelle zusammengefügt. Dieses Verfahren mache ich mir auch im Maßstab 1:87 zu nutze, in dem ich die nächste Baugruppe einzeln herstellen werde und an das große ganze anfüge. Das ist auch mit der Passgenauigkeit der einzelnen Baugruppen unter einander kein Problem solange sehr sorgfältig gearbeitet wird.
In einem späteren Post zur Weiche werde ich diese Arbeitschritte noch im Detail vorstellen.

Doch nun zum anfertigen der Haupt - und Beispitze des Herzstück.


Dienstag, 10. April 2012

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Dritte -/- Die Dampflokomotive 89 1004 / DMV Verlag








Eine Dampflokomotive die, wenn auch nur zeitweise auf Gleisen der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH und der Dessau Wörlitzer Eisenbahn (DWE) gelaufen ist, war die BR 89 1004 der DR ex peussische T 8.
In ihrem verhältnismäßig langen Leben - in der DDR zur Museumslokomotive des Verkehrsmuseum Dresden avanciert und noch heute bei der BSW - Freizeitgruppe "Traditionsgemeinschaft Bw Halle / Saale P e. V."  hinterstellt - hat sie viele Einsatzstellen frequentiert. Mehrfach war sie ua. auch im ehemaligen Bw Bitterfeld beheimatet.
Auch im Maßstab 1:87 ist seit kurzer Zeit ein Modell von Brawa der preussischen T8  in der Epoche III erhältlich.

Günther Fiebig ist es wiederum zu verdanken, dass dieser Maschine in Form einer Broschüre ein "kleines Denkmal" gesetzt worden ist.
In diesem Bändchen wird der Lebenslauf dieser Heißdampf - Lokomotive von der Ablieferung  der Maschinenbau Gesellschaft, später Linke - Hoffmann im Jahre 1906 bis zum vorgesehenen aber leider nicht durchgeführten Traditionsbetrieb mitte der 80er Jahre des 20. Jahrhunderts auf der Dessau Wörlitzer Eisenbahn (DWE) nebst mehreren Bildern, Zeichnungen und Statistiken beschrieben.



Wie schon die vorangegangenen Bücher so ist auch dieses Bändchen für Freunde der Klein - und Privatbahnen in Deutschland wärmstens zu empfehlen, wenn auch dieser Band leider nur noch antiquarisch zu erhalten ist.

 Die BR 89 1004 ex preussische T 8 auf der Drehscheibe des Bw Halle / Saale P zum Tag der offenen Tür


Günther Fiebig: 
Die Dampflokomotive 89 1004
Broschur geheftet 28 Seiten
Deutscher Modelleisenbahnverband der DDR (DMV) AG 6 / 37 "Freunde der Eisenbahn" Dessau 1983

Montag, 9. April 2012

Ein Paar kurze Videos zur zweiseitigen Doppelweiche nach H0 Pur Norm


Ich habe 2 kleine Videos gefilmt und hier eingestellt, welche das völlig problemlose befahren  der Herzstücke der im Bau befindlichen zweiseitigen Doppelweiche aus zwei Perspektiven aufzeigen sollen.
Diese Herzstücke befinden sind selbst noch im Rohbau, trotzdem ist ein sicheres befahren und ein völlig entgleisungsfreier Lauf der Lok im "Krichgang" erreicht.
Leider bin ich zur Zeit noch nicht im Besitz einer guten Videokamera, ich bitte deshalb mir die nicht gerade gute Qualität der Clips zu entschuldigen.
Für demnächst gelobe ich Besserung!







Samstag, 7. April 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur Fremo:87 Norm entsteht im Selbstbau - dritter Bauabschnitt




Der Bau einer Sägelehre zum exakten herstellen von Herzstückspitzen für unsere Weiche



Das Herzstück einer Weiche besteht neben den Futterstücken und Flügelschienen aus je einer Hauptspitze und Beispitze, welche mittels den zwischen gelagerten Futterstücken und Schraubenbolzen zusammengeschraubt sind.
Ein solches im Bild zu erkennendes geschraubtes Herzstück soll die sich im Bau befindliche Weiche erhalten.


 Ein geschraubtes Herzstück. Haupt - und Beispitze sind durch bearbeiten aus S 49 Schienenprofilen entstanden und mittels der sichtbaren Futterstücke und den Weichenschrauben unter Beachtung der notwendigen Rillenmaße verschraubt worden

 Diese EW 190 - 1:9r Fsch (H) ist aus verschiedenen schon viele Jahre in anderen Weichen benutzten und gebrauchten Profilen "neu" zusammen gebaut worden. Da diese Weiche mit höchstens 15 km/h in einem Tradition - BW befahren wird, ist dieser Zustand der "Frokelei" völlig ausreichend.

Mittwoch, 4. April 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur / Fremo:87 Norm entsteht im Selbstbau - zweiter Bauabschnitt



Das bearbeiten und korrekte verlegen der Schwellen auf der Schablone


Wie es schon im ersten Teil dieses Berichts beschrieben, werden nun die Schwellen auf ihr exaktes Maß abgelängt. Beginnen werde ich mit der längsten Schwelle hinter dem Herzstück, so kann eine Schwelle, welche beim bearbeiten vielleicht einmal zu kurz geraten sollte, immer noch für die nächste kürzere Verwendung finden und es entsteht dabei kein Ausschuß.
Die Länge der jeweiligen Schwellen kann direkt von der Schablone, in meinem Fall mit dem Meßschieber, abgegriffen oder durch dividieren des Faktor 1:87 der jeweils an den Schwellen auf der Schablone gekennzeichneten Originalmaße errechnet werden.
Nach diesen Maßen wird die jeweilig benötigte Schwelle mit dem Laubsägebügel und einem guten feinen Metallsägeblatt von den vorbereiteten Pertinaxstreifen abgelängt.
Auch wenn es im ersten Moment etwas aufwendig erscheint, Länge ich besonders bei Weichen jede der Schwellen einzeln ab und verarbeite diese auch gleich. Jede einzelne Schwelle wird sorgfältig mit Feile und Schleifleinen bearbeitet, zum einen um den Grad des Sägens besonders auf der zu klebenden Seite zu entfernen und zum anderen bei Unstimmigkeiten des korrekten Maßes betreffend, dies zu korrigieren.


Die benötigten Werkzeuge, Hilfsmittel und Materialien zum erstellen eines Schwellenrost auf einer Weichenschablone im Überblick

Montag, 2. April 2012

Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur / Fremo:87 Norm entsteht im Selbstbau - erster Bauabschnitt

Der Original Schwellenlageplan nebst der Grundlagenbeschreibung des Material der benötigten Schwellen


Die Grundlage für die Weiche bildet ein genau zur Länge der Weichenschablone zugeschnittenes Brett aus 18 mm Multiplex Birkensperrholz, welches sich bei der Arbeit an der Weiche nicht all zu schnell verziehen kann. Auch ist durch das Eigengewicht dieses Materials eine gute Habtik bei der weiteren Montage gegeben.
Als Weichenschablone und Schwellenlageplan verwende ich bei dieser Weiche einen Original - Abzug aus dem Bahnsinn Shop, dieser ist gedruckt auf sehr gutem beschichteten Papier erhältlich.
Unter Verwendung eines wasserfesten Holzleim, zB. Ponal Wasserfest, der sparsam mit einem Pinsel flächendeckend aufgetragen, wird die Schablone ohne diese zu ziehen sehr sorgfältig und ohne Blasenbildung auf das Multiplex geklebt, um unter leichtem Druck den Leim aushärten zu lassen.  Dabei muß wirklich peinlichst genau aufgepasst werden, dass sich die Schablone nicht verziehen kann! Dies würde ansonsten die Lage der Schwellen nicht korrekt aufzeigen.
Das Grundmaterial der Schwellen besteht aus 1,5 mm starkem, einseitig mit Kupfer kaschiertem / beschichtetem Pertinax, welches in Plattenform in verschiedenen Größen und Gebinden erhältlich ist.
Von diesen Pertinaxplatten werden Streifen in der maßstäblichen Breite von 3,0 mm per Tischkreissäge und Hartmetallblatt gesägt. Für eine einfache Weiche werden ca. 2,5 laufende Meter Pertinax Streifen benötigt. die dann zu den jeweiligen Schwellenmaßen abgelängt werden.
Dem Original - Lageplan lassen sich nun unter zu Hilfenahme eines Meßschiebers die exakten Längen der Schwellen entnehmen.

Von dem weiteren Bau der Weiche, des Ablängen der Schwellen, dem exakten verkleben dieser auf dem Schwellenlageplan und einige wichtige Besonderheiten welche es dabei zu beachten gilt, werde ich für Interessierte in Kürze an dieser Stelle aufzeigen.


Ein Teil der Materialien und Werkzeuge zum herstellen von Schwellen aus Pertinax Leiterplatten. Die Laubsäge wird zum ablängen der Schwellen von den Pertinaxstreifen benötigt. Auf dem Bild sind nur ein Teil der für eine Weiche benötigten Pertinaxstreifen zu sehen.


    





Sonntag, 1. April 2012

Kleine Änderung des Layout im Blog durch einfügen von Jump Break's

Aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit der Post in diesem Blog habe ich bei den längeren und umfangreicheren einen Jump Break eingefügt, welcher beim anklicken des Link weiter lesen den weiteren Beitrag auf der zweiten Ebene zeigt.

Dies ist kein Aprilscherz!