Freitag, 20. Juni 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - Farbgebung und Probeschotterung im Bereich der installierten Spureisen








In diesen Wochen ist mein Eisenbahn Modellbau stark ins Hintertreffen geraten, wichtige andere Tätigkeiten besitzen an den Tagen mehr Priorität und Aufmerksamkeit, so dass meine Tage im Grunde komplett ausgefüllt sind.

Anbei möchte ich auch gleichzeitig heute den Besuchern und Kollegen, welche mich in letzter Zeit kontaktierten - und wofür ich mich bei allen herzlich bedanke! - auf deren Frage, ob es denn auch in H0pur etwas neues zu berichten gebe und wann es hier im Blog mit Berichten zu diesen Themen weitergehe antworten, dass es zwar im Moment nichts neues aber sehr wohl  demnächst wieder verstärkt mit einigen Projekten in H0pur eine Fortsetzung geben wird!
Zur Zeit muß ich im Vorrang die beiden ersten Westentaschen - Module fertig stellen, darauf hatte ich mein Wort gegeben und der liebe Kollege - und nicht nur Er - wartet natürlich nun schon sehr ungeduldig auf dieses Ergebnis und der Übernahme in seine Hände.
Die nächsten dann folgenden Module - darunter auch meine persönlichen geplanten - werden mich zeitlich dann nicht mehr so lange beim Grundaubau aufhalten, da zwischenzeitlich alle Parameter bezüglich der Standards usw. feststehen!

Für ein paar wenn auch nur kleine Handgriffe am Gleis der Westentaschen - Module habe ich dennoch Zeit gefunden, ich mußte einfach einmal den nur ein paar Zentimeter messenden kleinen Bereich des Gleises mit den kürzlich hier im Blog vorgestellten und installierten Spureisen weiter bearbeiten, indem die Farbgebung der Schienen, Schwellen und Eisen neben dem ersten aufbringen eines (Probe-) Schotter mir ein (Vorab-) Bild vom eventuellen späteren finalen Zustand geben sollte.

Der Schotter selbst ist ein Fabrikat von Spurenwelten, wobei die Sorte Phonolyth dunkelgrau als Grundsubstanz neben einer leichten oberflächlichen Anreicherung mit Porphyr dunkelbraun gearbeitet wurde.
In einem vor gut einem Jahr veröffentlichten Beitrag hier im Blog hatte ich schon einmal an der seiner Zeit im Bau befindlichen rückgebauten Weiche mit den Schottersorten von Spurenwelten experimentiert.

Im späteren finalen Zustand des Schotterbettes wird dieses natürlich mit Farben vorbildgetreu behandelt sein, ich wollte mit dieser Probe des Schotter die Wirkung des Gestein als solches im Gleis ausprobieren.
Schlecht so empfinde ich, schaut dieses vorliegende Ergebnis ja nicht aus, aber ich habe beim betrachten das Gefühl, dass es noch etwas besser gehen sollte.

Sollen denn auch heute nur ein paar Bilder von diesem erreichten Zustand Zeugnis ablegen.



Das Gleisstück im (trocken-) geschotterten Zustand, ein paar feine farbliche Retuschen sollten aber an den Schwellen und besonders den Spureisen noch folgen, wie es diese Nahaufnahme zeigt.
Alles in allem ist wohl der richtige Weg der Gestaltung des Gleises eingeschlagen, ein paar Detailretuschen und das später "richtig" eingeschotterte und farblich gestaltete Schotterbett wir dann ein übriges zum positiven Gesamtbild liefern.

Zudem besteht der Plan in einzelnen Gleisbereichen auch Kies von Asoa zum einschottern zu verwenden, einige schöne Vorbildaufnahmen werden dann die zu gestaltenden Vorbilder sein.

Folgen nun im Anschluß ohne vieler Worte noch einige weitere Bilder vom bearbeiteten Weinert Gleis aus verschiedenen Perspektiven aufgenommen:

Montag, 16. Juni 2014

Die V 15 / V 23 der DR von BRAWA und der (große!) Ärger im Fahrbetrieb mit einem fabrikneuen Modell aus China








Beim ersten Probelauf eines Lokomotivmodell über die beiden mit dem Umbau fertig gestellten und verlegten Weinert Weichen auf dem Westentaschen Modul benutze ich zu diesem Zweck bewußt ein Fahrzeug mit NEM Radsätzen.
Meine Wahl fiel dabei auf die in meiner Sammlung noch mit originalem Fahrwerk nach NEM  310 befindlichen Zustand der vor einigen Monaten hier im Blog behandelten BR V 23 von BRAWA.

Nachdem nun das bis dato nur auf einem Stück Tillig Elite Flexgleis zur Probe betriebene Modell auf dem Westentaschen Modul aufgegleist war, bekam es etwas Fahrstrom und fuhr in gemächlicher Geschwindigkeit los.

Die Fahrt verlief auch ganz gut - bis zur nächsten Weiche und deren Herzstück!
Dort im Herzstück nämlich bockte die Lokomotive auf einmal wie ein störrischer mexikanischer Esel - frei nach der Beschreibung B. Traven's in seinen Romanen -  stieg förmlich im Bereich der Herzstückspitzen ca. 1,00 mm in die Höhe und plumste danach außerhalb diesen Bereiches wieder auf den Schienenkopf auf oder "kletterte" auf die Flügelschiene und entgleiste sogar, so die Lok aus der Richtung Weichenzungen kam.
Dies wiederholte sich parallel auch in der zweiten auf dem Modul  installierten Weiche!

Mein erster Gedanke war natürlich der, was für einen Mist ich denn nun wieder an den beiden Weichen durch meine Umbauten verzapft habe.
Nun denn, Fühllehre und Messschieber zur Hand und den Bereich der Herzstücke und Radlenker nochmals genau vermessen - und keinen Fehler oder relevante Maßabweichungen gefunden.
Daraufhin wurde ein mit NEM Radsätzen bestückter nagelneuer Güterwagen auf das Gleis gestellt und lief ohne Zwischenfälle zu verursachen durch diesem Bereich der Weichen.



Das Bild zeigt sehr anschaulich das Fiasko der Lok wenn sie aus dem Bereich der Weichenzungen kommend in das Herzstück einfuhr.
Nun konnte "nur noch" ein sorgfältiges vermessen des Radsatzinnenmaßes der beiden Achsen Klarheit zu diesem Mißstand bringen.
Sollte an einem fabrikneuen Modell von BRAWA dieses Maß nicht korrekt eingestellt sein?
Die Aufklärung hierzu folgt nun auf dem Fuß:

Dienstag, 10. Juni 2014

Ein paar Spureisen oder auch "Angsthalter" für ein Eisenbahngleis genannt, sollen gemäß einem realen Vorbild für das Weinert Gleis auf einem Westentaschen - Modul angefertigt werden








Spureisen oder auch zumindest im mitteldeutschen Raum sogenannte "Angsteisen" wurden an den Stellen im Gleis einer Neben-, Klein- und ebenso bei Werksbahnen / Grubenbahnen dringend benötigt, um bei auftretenden Spurerweiterungen und Gleisverwerfungen verursacht ua. durch marode Schwellen, nach einem Betriebsunfall in Form einer Entgleisung etc. oder auch in engen Gleisbögen die korrekte Spurweite im Gleis wieder herstellen und beibehalten zu können.
Diese Prozeduren sollten im eigentlichen Sinne ein Provisorium von kurzer Dauer bis zur zeitnahen Reparatur solcher betroffener Gleisbereiche darstellen, die Praxis zeigte aber vielerorts, dass solche Spureisen zum nicht geringen Teil sehr viele Jahre in den  betroffenen Gleisabschnitten ununterbrochen eingebaut verblieben und demzufolge vielerorts eine relativ hohe Arbeitsaufwendige und grundlegende Reparatur des betroffenen Gleis ausblieb. Erst bei einer grundlegenden Erneuerung solcher betroffenen Gleise entfielen auch die Eisen.
Natürlich wurden nun in festgelegten Zeitabschnitten im Bereich der eingebrachten Spureisen an diesen ihre korrekte Lage und die Spurweite im Gleis kontrolliert und bei Bedarf an diesen neu reguliert bzw. eingestellt.

Diese Praktik der Verwendung von Spureisen betraf dabei nicht nur Gleise der Normalspur von 1435 mm, sondern auch Schmalspurbahnen verschiedener Spurweiten wie ich es später an einem Beispiel einer vorbildgetreuen Umsetzung ins Modell an einem sächsischen 750 mm Schmalspurgleis zeigen werde.

Im Grunde darf man schon sagen, dass bei der Nachbildung eines Neben- oder Kleinbahngleises bei zumindest der DR ab der frühen Epoche 3 solche Spureisen im Modellgleis nicht fehlen dürfen, sie gehörten zur Grundausstattung jeder Gleisbaurotte und anderen mit der Unterhaltung von genannten Gleisen beschäftigten Fachleuten!

Sollen nun im Anfang ein paar Bilder vom Vorbild mit dem von mir zur Anfertigung beabsichtigten Spureisen folgen, ehe dieses dann ins Modell umgesetzt werden soll.



Ein sehr einfach aufgebautes aber dafür nicht minder effizientes Spureisen stellt dieses Teil implantiert in einem Gleis an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Bild dar.
Zwei aus 70 mm breitem und 10 mm starkem Flachstahl gebogene Krallen welche sich jeweils außen der Schienen an deren Füßen festkrallen, zwei mit jeweils einem Rechts- und Links steigendem in diesem Fall M 28 Gewinde versehene 30 mm Rundeisen auf die beiden Flacheisen aufgeschweißt und in der Mitte ein auch als Seilspanner bekanntes Werkzeug zur Einstellung der geforderten Spurweite, dies sind die Bestandteile des hier elektrisch nicht isolierten verbauten Spureisen.

Diesen Bautyp von Spureisen möchte ich nun im folgenden in ein paar Exemplaren im elektrisch isolierten Zustand zum Einbau in ein Gleis auf den Westentaschen Modulen des lieben Kollegen fertigen.
Es ist folglich "nur" eine kleine Bastelei, dürfte aber die Nachbildung eines vorbildgetreuen Kleinbahngleis im Auge des (kundigen) Betrachter sehr glaubwürdig anheben:

Donnerstag, 5. Juni 2014

Neue und interessante Bauteile für den Güterwagen Frokler - die kürzlich erschienenen Neuheiten von D.I.T. Modell







Der rührige Kleinserien Hersteller von feinen und exakt maßstäblichen Bauteilen für- und schönen Komplettbausätzen von preußischen Güterwagen in der Epoche 1 und 2, aber auch von maritimischen Modellen, Miniaturen und Bauteilen im Maßstab 1 : 87, Klaus - Dieter Pfennig seines Zeichen Inhaber von D.I.T. - Modell, brachte vor kurzer Zeit einige sehr interessante neue von ihm entworfene Bauteile auf den Markt, die es sich wirklich lohnen bemerkt und studiert zu werden.

Neben den sehr filigranen Bauteilen zum erstellen einer kompletten italienischer Breda - Luftdruckbremse in allen Details, sind nun auch die aus Neusilberblech geätzten von ihm bekannten preußische Flachstahl- und Pressblech - Achshalter neu mit einer Brücke versehen, was der exakten parallelen Montage an den Langträger der jeweiligen Güterwagen sehr vereinfachend entgegen kommt.

Zudem sind nun auch neue preußische Gleitachslager für Pressblech - Achshalter sowie Achshalter nebst Achslager französischer und belgischer Bauart bei ihm in seinem Webshop unter der Adresse D.I.T. - Modell verfügbar.
Ein Besuch dieser Seiten empfinde ich immer als sehr informativ!

Montag, 2. Juni 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und das herstellen von isolierten Schienenstößen mittels den Weinert Messingguß- und geätzten Schienenlaschen für NEM und RP 25








Elektrisch isolierte  Schienenstöße werden durch ebenfalls isolierte Schienenstoß - Laschen an den von mir umgebauten Weinert Weichen zB. zur elektrischen Trennung des Herzstückbereich der Weichen von der übrigen Fahrstromversorgung benötigt.
Dieser Bereich wird im Betrieb durch eine Polwendung nach der jeweiligen Lage der Weichenzungen mittels Schalter oder aber auch durch für diesen Vorgang zusätzliche bestückte Digitaldecoder etc. mit Strom versorgt, so dass in jedem Fall eine Kurzschluß - freie Fahrt durch die Weiche erfolgen kann.

Einen ersten Bericht zu diesem Thema der Isolierung des Herzstück an Weinert Weichen mit Schienenlaschen von RST Eisenbahnmodellbau, hatte ich vor einiger Zeit hier im Blog  veröffentlicht.
Da diese exakt maßstäblichen Schienenlaschen aus Kunststoff exorbitant fein nachgebildet und zudem zur Verwendung an CODE 70 Schienen vorgesehen sind, erzeugen sie leider an Rolf's CODE 75 Material einen etwas verwaisten Eindruck, dieser sich noch verstärkt werden am selbigen gleichzeitig Weinert Laschen verarbeitet.
So habe ich beschlossen an dem Weinert "mein Gleis" Material ohne Ausnahme die System bezogenen Laschen zu verwenden!

Da die Schienenlaschen aus Rolf's "mein Gleis" Programm aus Messingguß und geätztem Neusilber bestehen, stellt sich nun logischer Weise die Frage, wie denn so etwas funktionieren soll, da diese Teile doch ihres Material bedingt wunderbare elektrische Leiter darstellen?

Eine gute Frage, aber mit einem kleinen simplen Trick ist dieses Vorhaben dennoch bestens umsetzbar, denn "die Dinger" werden einfach beim ankleben an die zu isolierenden Stöße mit einer Lage feinem Zigarettenpapier zwischen Schiene und Lasche versehen und dadurch in Verbindung mit dem zum kleben eingesetzten Zweikomponeten - Klebstoff UHU Plus Endfest bestens elektrisch getrennt.
Im Bild rechts zu sehen zum einen die Schienenlaschen für NEM und RP 25 Radsätze, wobei die Laschen für die Außenseite der Schienen aus Messingguß und für die Innenseite der Schienenstöße aus in Neusilber geätzter Ausführung ohne imitierte Bolzen und Muttern bestehen.
Als Zugabe liegt noch ein Briefchen Zigarettenpapier dabei, welches im eigentlichen Sinne zum selbst drehen von Zigaretten benötigt wird. Dabei ist es völlig ausreichend die billigsten Papiere zu verwenden, jene welche bei den üblichen Lebensmittel - Discountern im Bereich der Kassen zu finden sind.
Dieses Zigarettenpapier besitzt mindestens zwei hervorragende Eigenschaften, es ist extrem dünn und dennoch von einer überragenden Festigkeit. Dies kann ich persönlich bezeugen, bin ich doch einer "der Unholde", welcher sich vom selbst drehen seiner Zigaretten trotz des damit verbundenen großen Gesundheitsrisiko noch immer nicht trennen kann!



Ein wie ich finde sehr interessantes anschauliches Motiv elektrisch isolierter Schienenstöße beim Vorbild, hier zwar nicht im Herzstückbereich einer Weiche wie von mir im Modell vorgesehen, stellt diese Aufnahme von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn dar.
Die Schienenlaschen wurden an dieser Stelle im Gleis zum Zweck der Trennung von Freimeldeabschnitten für ein Stellwerk zur Überwachung und elektrische Besetztmeldung angelegt.
Dabei sind auch gleich vier Stück Wanderschutzklemmen!! verbaut worden. Die Schienenlaschen selbst wurden nicht mit den üblichen Bolzen mit Vierkantkopf verbaut, sondern es wurden ganz gewöhnliche Maschinenschrauben mit Muttern verwendet!
An den seitlich zu erkennenden Schrauben im Steg wurden seiner Zeit die elektrischen Leiter für die Freimelde - Überwachung  zum Stellwerk angebracht.
Das Material der Isolierung besteht in diesem Fall aus einem tierischen Leder.
Interessant ist weiterhin der Übergang von Holz- auf Betonschwellen in diesem Bereich.

Genug der kurzen Theorie, sollen nun Taten an der Weiche selbst erfolgen:

Samstag, 31. Mai 2014

Neue erwähnenswerte Wagenmodelle am Markt erschienen - ein Pärchen offener Güterwagen Om Ludwigshafen der DR in Epoche 3 von REE Modeles








Vor einigen Wochen schon sind von der Firma REE Modeles ein paar offene 2 - achsige ungebremste Güterwagen französischer Bauart erschienen, welche zu Zeiten der DRG als Om "Ludwigshafen" in den deutschen Staatsbahn - Wagenpark eingereiht worden sind.
Neben verschiedenen  erhältlichen Staatsbahnen - Varianten - ua. SNCF, DRG, DB und DR - sind diese schönen Wagen zudem auch in einer Holzaufbau- und Blechaufbau Variante erhältlich. Zudem besitzen die Wagen je nach Wunsch jeweils französische Scheiben- oder Speichenräder, welche beim Vorbild mit diesen Radsätzen ausgerüstet bis weit in die Epoche 3 hinein auch bei der DR der DDR zu finden waren.

Ich persönlich habe nun ein Pärchen dieser Wagen der DR Epoche 3 mit beiden unterschiedlichen Radsätzen und Beschriftung bei einem Besuch Anfang Mai im Heimatmuseum Schkeuditz zur Sonderausstellung "Vergessene Bahnen um Schkeuditz" auf den im direkten Bezug dieses Thema ausgestellten tollen Segmenten des Bahnhof Glesien von Sven Meyer im Originalzustand frisch aus der Verpackung und mit den originalen Kurzkupplungen ausgerüstet vor die Augen bekommen und war bei deren ersten Anblick sehr begeistert! Besonders hat es mir der Wagen mit dem Blechaufbau des Wagenkasten angetan, so im Bild rechts zu sehen, mit Speichenräder und prima nachgebildeten französischen Puffer ausgestattet.
Der Gesamteindruck den ich beim ersten betrachten der beiden Wagen erhielt ist sehr positiv, feine Nachbildungen der Niete und Anbauteile wie Achslager französischer Bauart, Verschlüsse, Tritte und Griffe nebst einer erhabenen Beschriftung!
Ob und in wie weit diese Modelle nun maßstäblich sind, vermag ich durch diesen ersten Sichtkontakt natürlich nicht deuten, auf jeden Fall zeigen sie ein sehr stimmiges Bild auf dem Gleis auf!




Das Pärchen Om Ludwigshafen in einem Set käuflich erwerbbar auf dem Segment - Bahnhof Glesien an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn gelegen des Kollegen Sven Meyer.

Würde man nun beim betrachten der beiden Wagen in Richtung diese etwas verfeinern zu wollen "weiter spinnen", so fallen mir sofort die exorbitant schönen und exakt maßstäblich nachgebildeten  französische 9 Speichen Radsätze H0pur oder Rp 25 / 88 von Günter Weimann ein, der zudem auch wiederum exakt maßstäbliche Federpuffer französischer Bauart "de Dietrich 1931" in seinem Portfolio anbietet.

Lange Rede - kurzer Sinn, ich habe nun auch ein solches Paar O - Wagen "Ludwigshafen" der Epoche 3 DR von REE Modeles bei einem Händler käuflich erworben und diese befinden sich zur Zeit auf dem Postweg zur Merziener Privatbahn AG bb. ...

Dienstag, 27. Mai 2014

Ein paar "kleine Basteleien" am Modell des offenen Güterwagen der Gattung Omm 33 Villach von Liliput - der Bau des Sprengwerk aus dem Ätzblech vom AW Lingen








Nachdem der Wagenkasten des Omm "Villach" von Liliput soweit mit den auf dem Ätzblech vom AW Lingen dafür vorgesehenen Bauteilen bestückt ist - ich berichtete detailliert in diesem Post im Blog von der Aktion - soll nun heute anders der von mir dort zu seiner Zeit angekündigten weiteren Baumaßnahme Betreff der Verjüngung der Wagenkasten - Wände, vorerst dass anfertigen der in diesem Ätzblech beinhaltenden Bauteile für die "Hauptattraktion" des imposanten Sprengwerk folgen.
Der mit diesem nun in Arbeit befindlichen Sprengwerk auszustattende Wagen ist der zweite seiner Art von mir im Umbau befindliche, welcher als Geburtstagsgeschenk für einen Freund dienen soll, der "ganz unbedingt" auch einen dementsprechend verfeinerten Villach besitzen möchte, aber sich selbst (noch!) nicht an einen solchen Umbau wagt.

Nun denn, alle zur Erstellung des Sprengwerkes benötigten Bauteile sind im rechten Bild mit den roten Pfeilen auf der Ätzplatine vom AW Lingen gekennzeichnet.
Sehr empfehlenswert ist die Bauanleitung für dieses Projekt erstellt von Jochen Leisner / AW Lingen als Pdf zu downloaden und intensiv mit ihr auseinander zu setzen.

Die noch ausstehende Verjüngung der Wände des ersten von mir bearbeiteten Wagenkasten wird dann demnächst erfolgen. Bei diesem nun gezeigten Fahrzeug sind im Vorab die Wände verjüngt worden. Aber wie erwähnt werde ich später im Detail davon berichten.



Das fertig gearbeitete Sprengwerk an einem leider nicht gerade im besten Licht aufgenommenen Omm 33 (Rohbau -) Villach.

Dieses feine Sprengwerk stellt schon eine gänzlich andere, höhere Liga dem originalen Bauteil gegenüber von Liliput dar. Das es nicht absolut maßstäblich ist, nicht sein kann, zollt ua. von der viel zu breiten Bauweise des Modell, es ist aber ein wie ich finde großer Schritt zu einigem an Mehr in Richtung Vorbildtreue des betagten in nun schon über 25 Jahre von Liliput - später Bachmann - produzierten offenen Güterwagen Omm 33 Villach und ebenso dem Wagen der Bauart "Linz" mit selben Fahrwerk gleichen Alter aus gleichem Hause.

Zur Einstimmung ein "unberührtes Modell" des Liliput Villach mit dem originalen Sprengwerk.
Vergleicht man dieses mit dem oben zu sehenden "neuen" Bauteil, ist der Unterschied zwischen den beiden wohl doch als frappierend zu bezeichnen.

Wie ist nun dieses Sprengwerk aus dem Ätzteilesatz des Aw Lingen entstanden und worauf sollte man bei der Montage vielleicht besonders achten, dies soll nun im Detail in Wort und Bild geschildert werden:

Samstag, 24. Mai 2014

Eine große H0 Pur Bildergalerie als kleiner Nachruf auf die Segmentanlage Wolpertinger Bockerl von Stefan Seim - sehr schöne und bemerkenswerte H0pur Anlagen und Arrangements








Im Oktober 2012 hatte ich hier in diesem Blog die vielfach Preisgekrönte im H0pur Standard erstellte Segmentanlage ""Wolpertinger Bockerl"" des lieben Kollegen Stefan Seim vorgestellt.

Heute nun muß ich etwas wehmütig auf das Wolpertinger Bockel einen kleinen Nachruf veröffentlichen, denn diese Segmentanlage in deren gesamten Ausdehnung von annähernd 10 Meter hat leider aufgehört nach ca. 15 Jahren ihrer Gründung und Grundsteinlegung zu existieren!!

Nachdem ich Stefans Bockerl hier im Blog am 6. Oktober 2012 vorgestellt hatte, besuchten sage und schreibe im laufe der Zeit bis zum heutigen Tage viele tausend Besucher dieses Seite, was meiner Meinung nach für ein sehr starkes Interesse auch heute noch an diesen schönen Segmenten bezeugt!

So ist es wohl angebracht, dass ich heute mit diesem kleinen Nachruf auf das Wolpertinger Bockerl gepaart mit vielen Bildern dessen leider nun vergangene "Schönheit" nochmals zum Ausdruck bringe!

So ist es nun mal, das Alte muß dem Neuen weichen.
Ganz vom Erdboden verschwunden ist das Wolpertinger Bockerl den doch nicht, in Memorium sind gottlob die beiden ersten damaligen erstellten Segmente des Bahnhof Bärwurz "in einem Schrein" der Nachwelt erhalten geblieben, welche bei Bedarf zusammen mit dem ebenfalls erhalten gebliebenen Fiddleyard zu Ausstellungszwecken verwendet werden könnten.

So hat der im Bild vor dem Empfangsgebäude / Argenturgebäude des Bahnhof Bärwurz zu erkennende "Sensenmann" leider sein unrühmliches Werk fast vollbracht!


Aufnahme Stefan Seim
Die beiden ersten im Jahr 2000 erstellten und den Grundstock bildenden Segmente des Wolpertinger Bockerl stehen nun zusammengefasst in der Ecke des Hobbyraumes.
So ist sicher gestellt, dass der Bahnhof Bärwurz der "Nachwelt" erhalten bleiben wird!

Sollen nun im Anschluß gepaart "mit einem feuchten Auge" nochmals diverse der schönsten Aufnahmen welche aufgenommen "zu Lebzeiten" des Wolpertinger Bockerl folgen, dies auch in Hinsicht auf die in Zukunft von Stefan geplante neue Anlage im H0pur Standard nach bayrischen Motiven:

Mittwoch, 21. Mai 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und die einfache Weiche EW 49 - 190 - 6:6 - Ablenkwinkel 8,6°








Im Anschluß der Verlegung der "langen" einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1 : 9 auf dem ersten Westentaschen - Modul wovon ich in einem Beitrag hier im Blog berichtete, soll nun die mit einer Länge von 355 mm "etwas kürzere" EW 49 - 190 - 6 :6 bei einem Ablenkwinkel von 8,6° auf dem selben Modul erfolgen.
Im Grunde werden auch an dieser Weiche die gleichen Arbeiten dito der "langen Weiche" vor dem endgültigen verlegen ausgeführt, dass heißt alle Schienenstöße werden mittels genauen Sägeschnitten mit dem Laubsägebügel an ihren jeweiligen Lagen auf den Doppelschwellen nachgebildet und später nach dann erfolgreich durchgeführten Testfahrten mit den Weinertschen Schienenlaschen für NEM / RP 25 bestückt.
Parallel muß auch an dieser Weiche die Stromversorgung mit Fahrstrom nach dem Umbau etwas aufwändig realisiert werden.



Rolf's einfache Weiche EW 49 - 190 - 6:6 ist nun mit allen im Vorab zu leistenden Arbeiten soweit fertig gestellt, dass sie auf das Trassenbrett aufgelegt und mittels einer Mischung UHU lösungsmittelhaltigem Alleskleber und Azeton welcher dabei sparsam eingesetzt ist verklebt.

Treten außerplanmäßig bei eventuell späteren nach der endgültigen Fertigstellung oder bei nicht befriedigenden Testfahrten wieder erwartend Probleme an der Weiche auf, läßt sich diese mit ein paar wenigen Tropfen reinem Azeton sehr schnell und ohne Rückstände oder Defekte zu verursachen wieder vom Trassenbrett lösen.
Dies ist ein sehr großer Vorteil bei der Verwendung dieses Klebergemisch gegenüber anderen gängigen Klebstoffen wie Pattex usw., diesen man nicht vernachlässigen sollte!
Über die zu erwartende Festigkeit des Weichenrost mit seinem Untergrund bei Verwendung meines Klebstoffgemisch, können jede Zweifel von der Hand verwiesen werden!
Das dann spätere einschottern der Weichen und Gleise wird dabei zur "Festigkeit" weiter beitragen.

Sollen nun wieder einzelne Schritte bei der Bearbeitung der Weiche in Wort und Bild folgen:

Montag, 19. Mai 2014

Ölfarben im Eisenbahn Modellbau - eine recht überzeugende Billigvariante "Made in China"








Meine Frau hat vor einiger Zeit von einer ihrer Einkaufstouren aus einem "Groschenladen" eine Schachtel Ölfarben "Made in China" wie sie rechts im Bild zu sehen ist  für ganze 2,50 € für mich als Mitbringsel mit nach Hause gebracht.
Mein erster Gedanke war natürlich was ich mit diesen Ölfarben anfangen soll, benutze ich doch selbst schon seit vielen Jahren Produkte der Marken Rembrandt, Louvre und Schminke "in der Ölmalerei" mit denen ich bis dato mehr als zufrieden bin! Was bitte schön soll ich nun mit diesen "chinesischen Billigfarben" anfangen?

Trotz meiner bedenken ob der Qualität dieser 12 Stück in der Packung befindlichen Farben, habe ich nun mit diesen etwas experimentiert, einfach um zu wissen ob ich mit meiner anfangs aufgestellten Behauptung über diese "Billigfarben" richtig liegen würde.
Nach verschiedenen kleineren Einfärbungen zur Probe kann ich mit ruhigem Gewissen Entwarnung zu meinem Vorurteil geben, denn dies Farben sind fast alle im "normalen Bereich" des Modellbau durchaus gut einsetzbar, wobei man mit etwas Gefühl schöne Farbbilder zu Stande bekommt.

Ich möchte heute in diesem Beitrag nicht die einzelnen Schritte zu den im folgenden in Bildern gezeigten "Zwischenergebnissen" im einzelnen schildern, sondern es soll ganz einfach von mir aufgezeigt werden, wie man sich zum Teil bei solchen von mir genannten "Billigprodukten Made in China" ob der damit erreichbaren Resultate irren kann.




Am Beispiel des  aus Kunststoff  gefertigten Ladeboden am Schienenwagen SSk Köln habe ich mit den Ölfarben versucht, diesem in ersten Schritten einen dem Vorbild gemäßen ausgeblichenen "Holzcharakter" zu verpassen.
Im Bild ist der Zwischenstand der Arbeiten zu erkennen mit diesem ich schon sehr zufrieden bin!
Natürlich sind hier noch sehr viele Detailarbeiten zu tätigen, ich denke aber, dass man schon in diesem Stadium erkennen kann wohin die Reise geht.

Sollen nun ein paar weitere Bilder folgen:

Donnerstag, 15. Mai 2014

Der Bausatz der einfachen Stahlschwellen Weiche EW 49 - 190 - 1:9 (St) von RST Eisenbahnmodellbau im H0 RP 25 Standard demnächst auf meinem Arbeitstisch








Werksfoto RST Ralph Steinhagen
Sie ist nun schon eine ganze Weile am Markt käuflich zu erwerben - der exakt maßstäbliche Bausatz der einfachen Stahlschwellenweiche EW 49 - 190 - 1:9 (St) von RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen in den drei Gleisstandard's H0pur, RP 25 / 88fine und RP 25 / 110, wobei löblicher Weise auch die Bauarten der Zungen frei wählbar sind - Federzungen oder Gelenkzungen mit für diese Bauart gemäß dem Vorbild 10 zusätzlichen veränderten Schwellen.
Somit lassen sich wohl die meisten Vorbilder dieser Stahlschwellen - Bauart im Maßstab 1 : 87 für die eigenen Module fertigen und verlegen!

Nachdem nun am vergangenen Freitag Abend eine kleine Zusammenkunft von Freunden und Kollegen stattgefunden hat um die Pläne für das Projekt "Westentaschen - Module" weiter voran zu treiben und zu konkretisieren - wobei ich die schwere Aufgabe aufgebürdet bekommen habe einen allgemeinen und bindenden Standard zu erstellen - habe ich sofort in Folge zur demokratischen Abstimmung vorgeschlagen, dass der Rad - Schiene Standard ab sofort - wenn schon, denn schon - am Projekt Westentaschen - Module auf RP 25 / 88 Fine festgelegt werden wird!!
Natürlich gab es nun einige Diskussionen der Mitstreiter worauf ich im Vorab schon gefaßt war, welche von ihnen wenn auch nur zum geringen Teil sich noch mit dem NEM Standard befassen und Einwände ihrer noch (zum Teil) mit "Walzenbereifung" ausgestatteten Fahrzeuge anbrachten.

Nach ein paar Tagen Bedenkzeit für die (momentanen) Mitstreiter wurde nun aber gestern - oh große Freude - einstimmig der RP 25 / 88 Standard beschlossen, wobei sich mein lieber Kollege dem wir beide gerade die ersten Module fertigen auch "endlich" zu diesem Schritt entschlossen hat!!
Dieser Beschluß macht nun den Weg für weitere Gedankenspiele beim Gleis- und Weichenbau frei, nun endlich auch eine Möglichkeit zu besitzen, eine RST Stahlschwellenweiche auf das Brett zu bringen.

So soll es geschehen und auf meinen persönlichen ersten beiden geplanten Modulen - zur Zeit besitze ich noch kein persönliches Modul - Exemplar - wird in der nächsten Zeit eine Stahlschwellenweiche von RST für einen kleinen Betriebsanschluß verlegt werden.
Das dabei die RST Stahlschwellenweichen mit Schienen CODE 70 bestückt und aufgebaut sind, unser "neuer" Modulstandard gemäß Rolf seinem Gleis aber CODE 75 bindend vorsieht ist kein Problem, dieser feine Unterschied zB. in der Höhe der Schienen von 0,1 mm ist ohne Probleme angleichbar!
Bei einem eventuellen Einsatz von RST Stahlschwellen- oder / und Betonschwellengleis  könnte zudem das CODE 75 Material zum Einsatz kommen.

Ein kürzlich geführtes längeres Gespräch mit Ralph Steinhagen hat mich ua. zu diesem Entschluß bestärkt, kurzum mein gefasster Plan ist nun der Bau einer Stahlschwellenweiche mit zeitlichem Ziel bis zum Frühherbst diesen Jahres!
Und darauf freue ich mich schon sehr!


Abbildung Christian Schmidt - Der Arbeitstisch von Ralph Steinhagen
So in etwa könnte es dann demnächst auch auf meinem Arbeitstisch ausschauen, nach dem ich den Bausatz der Stahlschwellen - Weiche käuflich erworben habe.
Ein paar erste Arbeitsschritte zur Erstellung der Stahlschwellenweiche sollen nun im folgenden aus der Werkstatt Ralph Steinhagen gezeigt werden.
Vielleicht ist es für den einen oder anderen Kollegen der werten Leserschaft eine kleine Anregung zum eigenen Selbstbau solch einer Weiche:

Sonntag, 11. Mai 2014

Das Modul - Projekt "Weinert mein Gleis" in Koproduktion mit einem lieben Kollegen und der momentane Fertigungstand neben grandiosen neuen Plänen zum Thema







Ein kurzer Zwischenbericht zum Fertigungstand am heutigen Tage der beiden ersten auf meinem Arbeitstisch im entstehen befindlichen Westentaschen - Module zeigt das erste Modul kurz vor dem Abschluß der Weichen- und Gleisbauarbeiten, auf dem zweiten Modul die ersten Arbeiten am Hauptgleis der 2. Kategorie.
An den im Rohbau befindlichen beiden Weichen sind im Moment die eingearbeiteten Schienenstöße zum Teil verlascht, auch sind einige weitere Details an diesen schon angebracht worden.
Nachdem in den nächsten Tagen kompletten Abschluß der Arbeiten an den doch in einer großen Anzahl zu setzenden Verlaschungen verschiedener Bauart, werde ich einen detaillierten Bericht hier im Blog in Wort und Bild abgeben, wobei ich dabei neue Ideen gerade zur Thematik Isolier - Verlaschung im Bereich der Herzstücke versucht habe in die Tat umzusetzen.



Es sind noch diverse Arbeiten zu tätigen, so zB. die restliche Fixierung der Modulübergänge mit den selbst gefertigten Laschen, diverse Arbeiten zur Stromversorgung und der Einbau von Weichenantrieben. um nur einige zu nennen.
Im Bild zu erkennen sind auf diesem Modul zwei Bauarten von Weichen umgebaut und verlegt worden, mein Plan ist dabei, dass keine der Weichen einer anderen gleicht - so zu beobachten beim Vorbild der Kleinbahnen und Werksbahnen mindestens ab der Epoche 3 auf dem ehemaligen Gebiet der DDR.

So sind in den letzten Wochen weitere "große Pläne" von Freunden und Kollegen zum Thema Westentaschen - Module geschmiedet worden, diese ich im folgenden auf deren ausdrücklichen Wunsch hier im Blog kurz anreisen möchte:

Samstag, 10. Mai 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise und das dauerhafte fixieren der Schienen an einer Flexweiche








Bei der Verwendung der flexiblen Weichen aus Rolf's "mein Gleis" Katalog welche ich für die Westentaschen - Module ausschließlich verwende, steht nach der finalen Verlegung ein fixieren der Schienenprofile bedingt durch deren freie Beweglichkeit im Gleisrost an. Dieser Job der Fixierung sollte unter allen Umständen ausgeführt werden!
Dies ist für ein späteres reibungsloses und betriebssicheres befahren mit den Modellen ein sehr wichtiger Faktor den es unbedingt sehr sorgfältig zu beachten gilt!

Sind es im Bereich der Weiche in der Mehrzahl die Schienenprofile, welche gegen ihr "wandern" im Weichenrost gesichert werden sollten, empfinde ich nach meiner bei der Beschäftigung mit diesen flexiblen Weichen gezogenen Erfahrung die Backenschienen im Zungenbereich sehr wichtig, auf welche unbedingt ein sehr sorgfältiges Augenmerk gelegt werden muß!
Konstruktiv der Weinert - Weiche bedingt, liegen die Backenschienen im Bereich der Gleitplatten für die Weichenzungen nach innen "offen" an den Kleineisen an, so ist auf einer Länge von ca. 90 mm bei 11 Schwellen pro Seite in diesem Bereich kein vernünftiger Halt der Schienen gegeben. Dies zeigt im Bild rechts der leichte Druck mit dem Bleistiftkopf gegen die Backenschiene, worauf diese sich von den Kleineisen entfernt.

Dies bedeutetet, dass in diesem Bereich ohne einer sorgfältigen Fixierung / Befestigung der Backenschienen immer!! mit einer Spurweiten - Verengung gerechnet werden muß!!



Während meiner Experimente mit den Flexweichen, zur Folge Radsätze nach NEM Norm diese auftretende Spurweiten - Verengung noch relativ klaglos beim befahren verkraften, schaut es bei Radsätzen nach RP 25 / 110 und RP 25 / 88fine schon sehr viel schlechter aus - immer ist ein klemmen der Radsätze in diesem Bereich bemerkbar, im schlimmsten der Fälle steigen diese Radsätze bedingt durch eine Spurweiten -Verengung an der jeweiligen Backenschiene hoch und entgleisen umgehend wobei gilt, je leichter oder weniger Eigengewicht der Fahrzeuge um so empfindlicher  zeigen sich diese zum Entgleisen.
Bestimmend dabei ist das zur jeweiligen Radnorm festgelegte Radsatz - Innenmaß.

So werde ich nun im folgenden die kompletten Schienen an dieser Weiche fixieren, wobei zwei verschiedene Klebstoffe zum Einsatz kommen:

Donnerstag, 8. Mai 2014

Eine Sonderausstellung unter dem Titel "Vergessene Bahnen um Schkeuditz" vom 3. Mai bis 24. Mai 2014 im Heimatmuseum Schkeuditz bei Leipzig







Eine sehr schöne und äußerst informative aber leider auch befristete Sonderausstellung zu den ehemaligen Kleinbahnen rund um Schkeuditz wird derzeit im Stadtmuseum Schkeuditz der interessierten Öffentlichkeit gezeigt.



Das Thema der Ausstellung beinhaltet zum einen die ehemalige Delitzscher Kleinbahn, die ehemalige Zuckerrübenbahn und die Ammendorfer Überlandbahn (Halle / S.), von diesen eine Vielzahl alter Dokumente und herrliche Fotographien - bekannte aber auch sehr viele unbekannte Bilder etc. aus Privathand - ausgestellt sind und zum betrachten herzlich einladen.

Parallel dazu wird ein privates Video von der Ammendorfer Überlandbahn vor ca. 30 Jahren aufgenommen dem Besucher vorgeführt.

Unter persönlicher tatkräftiger Mitwirkung des (nicht nur!) durch seinen hervorragenden Eisenbahn Modellbau bekannten Kollegen Sven Meyer beim Aufbau dieser Ausstellung, ist eine wunderbare museale Homage zu diesen Kleinbahnen entstanden, wobei Sven Meyer noch den berühmten I - Punkt mit der Einfügung seines in Segmentbauweise entstandenen Bahnhof Glesien im Maßstab 1 : 87 live in diese Sonderausstellung einfügte.
So kommen zudem auch die Modelleisenbahner bei einem Besuch der Ausstellung zu ihrem Recht.

Damit zeigt er nicht nur eine realistische Nachbildung eines Bahnhof an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn, sondern ist Ansprechpartner für Fragen zum Thema, welche er ganz sicher gern beantworten wird.

Wir haben diese Ausstellung am vergangenen Wochenende besucht und können diese nur wärmstens weiter empfehlen!

Dienstag, 6. Mai 2014

Der preußische Rungenwagen SSk Köln von Fleischmann - und das bearbeiten der Diamond Drehgestelle








Vor ein paar Monaten hatte ich mir das schöne Modell des 4 - achsigen preußischen Rungen- / Schienenwagen der Bauart SSk Köln von Fleischmann auf den Arbeitstisch geholt, um an diesem einige kleinere frokeleien auszuüben. Dabei soll es in diesem Fall kein maßstäblicher "totaler Umbau" in den H0pur Standard werden, da habe ich zur Zeit noch an so einigen anderen Baustellen schwer zu schaffen, sondern eine recht lockere behutsame "Vorbild - Angleichung" verschiedener Bauteile, welche mir an diesem Wagen trotz seiner feinen Ausführung nicht so recht gefallen.
So habe ich zum Anfang der Aktion mir die Diamond - Drehgestelle vorgenommen, um die Fachwerke mit den eingebauten Gleitachslagern etwas zu verjüngen.
Im Original am GFN Wagen sind diese Drehgestelle zwar sehr gut und fein detailliert wieder gegeben, wobei die Fachwerke aber leider bei weitem zu stark / dick nachgebildet sind.
Diesen Zustand habe ich etwas geändert, wobei ich innen von beiden Wangen jeweils 0,25 mm Material mit einer Feile abgetragen habe. Original aus Fleischmann Produktion besitzen die Fachwerke eine Stärke von jeweils 2,25 mm, nun sind sie auf 2,0 mm verjüngt worden.
Es könnten ganz sicher noch ein paar weitere Zehntel Millimeter abgetragen werden, dann würden aber auch ua. die nachgebildeten Schraubenköpfe der Bolzen zum halten der Gleitachslager gemäß dem Vorbild -Drehgestell und wie es im Bild rechts zu sehen ist mit verschwinden. Eine weitere Verjüngung habe ich deshalb für mich ausgeschlossen.
Da nun geplant ist die Diamond Drehgestelle im Modell mit Speichen Radsätzen nach pr. Musterblatt C. 1 in der 2,2 mm "schmalen" RP 25 / 88fine Norm aus der Werkstatt Günter Weimann auszustatten, wollte ich zwischen den Wangen und den Radscheiben keinen zu großen Spalt entstehen lassen, welcher sicher so dem Gesamtbild schaden dürfte.
So beließ ich es erst einmal bei besagten 0,25 mm Materialschwund pro Seite, welche im eingebauten Zustand am Wagen aus meiner persönlichen Sicht schon eine recht deutliche Verbesserung bedeuten.



Ein paar kleinere und mittlere Eingriffe soll dieser Schienenwagen der Bauart SSk Köln in nächster Zeit über sich ergehen lassen.
Auf meiner Liste der Umbauarbeiten stehen zur Zeit die heute besprochenen Diamond Drehgestelle samt spätem Anbau der Sicherungsketten, dass entfernen der KKK und Einbau von OBK Kupplungen, der Austausch der Puffer gegen 4 - fach geschlitzte Korbpuffer, das bearbeiten der Ladefläche und Montage von Kupplergriffen und feineren Aufstiegsgriffen zum Bremserhaus.
Darüber hinaus stehen noch einige Überlegungen zu den einzelnen Rungen an, davon aber zu gegebener Zeit mehr.

Heute geht es erst einmal um die "Verfeinerung" der Diamond Drehgestelle, ähnliche ich mit einer konstruktiv anderen Abfederung - Blattfedern im Gegensatz zu den hier eingebauten Schraubenfedern - unter zur Hilfenahme eines Messing Bausatz von Bavaria gebaut habe und wovon ich hier im Blog in mehreren Beiträgen berichtete, wobei der abschliessende Beitrag zur Fertigstellung der Drehgestelle betreffend noch von mir erstellt und hier im Blog nachgereicht werden muß.

So, nun aber zu diesen Drehgestellen von GFN in Wort und Bild in einzelnen Schritten:

Samstag, 3. Mai 2014

Die 23. Schkeuditzer Modellbahntage am 3. / 4. Mai 2014 im historischen Strassenbahndepot - ein kleiner Bericht








Wie schon in den vergangenen Jahren regelmäßig im Wonnemonat stattgefunden, so fanden auch am ersten Maiwochenende diesen Jahres im Strassenbahndepot der Stadt Schkeuditz bei Leipzig die nunmehr 23. Modellbahntage unter der Schirmherrschaft der IG Modellbahn - Schkeuditz e.V. statt.
Dieses Event konnten wir uns in diesem Jahr nicht entgehen lassen, waren wir doch leider im vorigen Jahr terminlich verhindert jene Modellbahntage zu besuchen.
Nun besitzt dieses Event nicht die Fülle an ausgestellten Anlagen usw. welche das Schkeuditzer Winterfest der Modellbahn zu bieten hat, dafür besitzt auch das alte Strassenbahndepot nicht die Grundfläche und Räumlichkeiten wie es das Kulturhaus zur Sonne zum Winterfest der Modellbahn zu bieten hat, dennoch ist auch dieser Besuch in Schkeuditz ein immer lohnenswertes Erlebnis!

Neben einigen sehenswerten Anlagen verschiedener Spurweiten waren natürlich auch eine sehr große Anzahl an Händler verschiedener Couleur anwesend. Dieses Bild war bestimmend bei meinem heutigen Besuch, ist aber bei ähnlichen Veranstaltungen auch an anderen Orten nicht anders.

Einige relativ seltene Zeitschriften und Lok - Messeprospekte vom LEW Henningsdorf der 1960 / 1970er Jahre konnte ich zudem zu einem erstaunlich günstigen Preis "abstauben".

Eine ausgestellte etwa 50 Jahre alte Spur Null Anlage mit riesigen Ausmaßen ( ca. 25,0 Meter x 6,0 Meter!!) und dabei fast im völlig kompletten Selbstbau von Fahrzeugen, Weichen, Gleisen, Signale, Gebäude usw.entstanden, prägte das Bild der Anlagen im historischen Strassenbahndepot zu Schkeuditz.
Die in diesem Fall wirklich sehr lustige Ausstrahlung der Bauweise des Erbauer im positiven Sinne, machte diese Anlage aber auch extrem interessant!
Wenn man "diese O - Anlage" nicht gesehen hat und dabei ohne ein Beweisbild vorzeigen zu können, Dritten versucht diese Anlage zu erklären und darüber zu sprechen, glaubt es wohl kein Mensch, dass "so etwas" überhaupt existiert oder auch nur möglich ist.
Davon dann später mehr!



Mein besonderes Augenmerk fand danach die relativ große ehemalige Leipziger DMV Vereinsanlage Schönheide Süd in H0 / H0e, welche ich noch von den Weihnachtsausstellungen der damaligen Leipziger AG "Friedrich List" in den 1980er Jahren kenne.
Sie wurde wohl etwas landschaftlich überarbeitet, auch wurde. zB. neue Signale neben die Gleise gesetzt, dass Grundkonzept sowie die Gleisanlagen der Normalspurtrasse und zum großen Teil der Schmalspurgleise mit dem Spurwechselbahnhof wurden dabei aber beibehalten.

Sollen nun einige Bilder der noch immer sehenswerten und voll Betriebstauglichen H0 / H0e Anlage folgen:

Donnerstag, 1. Mai 2014

Das Modell der preußischen T 3 von Fleischmann und meine Neuentdeckung einer alten Liebe







Bei der Beschäftigung mit den Westentaschen Modulen für meinen Kollegen ist mir bei ihm in seiner kleinen Sammlung an Fahrzeugen eine preußische T 3 von Fleischmann im Originalzustand aufgefallen und sehr ans Herz gewachsen.
Nun ist mir dieses Modell natürlich schon lange Zeit bekannt, auch besaß ich selbst einmal solch ein Modell, was ich dann aber vor längerer Zeit bei einer Sammlungs - Bereinigung wieder abgegeben hatte.
Dieses Modell des Kollegen in meiner Hand öffnete mir unweigerlich aufs neue das Herz für diese Baureihe.
Hinzu oder besser gesagt in meinem Fall "erschwerend" kommt zudem noch, dass mir ein netter Eisenbahn Modellbau Kollege vor kurzer Zeit einige Bilder seiner wirklich aller bestens und nach realen Vorbildern der DR umgebauten und verfeinerten Modelle der pr. T 3 zukommen ließ, welche mir bei der öfteren Betrachtung sehr ans Herz gehen.

Es darf nun gesagt werden, dass der berühmte Funke auf mich übersprang und ein Modell der pr. T 3 wieder in meinem Besitz sein sollte.



Das "obskure Objekt meiner neuerlichen Begierde" ist mir freundlicher Weise von meinem lieben Kollegen als kleine "Aufwandsentschädigung" für meine Arbeiten mit ihm an seinen Modulen angeboten wurden. Ob ich dieses Angebot von ihm annehmen werde kann ich noch nicht sagen, wollte ich ihm doch nur zu seiner Eisenbahn verhelfen, natürlich nicht ohne etwas Eigennutz da mir dabei die intensive Beschäftigung mit Rolf seinem Gleis doch sehr gelegen kommt.

Selbstverständlich begann ich nun mich mit einem Fleischmann - Modell der pr. T 3 theoretisch zu beschäftigen.
Neben einiger Literatur, zB. das vor nunmehr 30 Jahren im Ek Verlag Freiburg erschienene Buch zu dieser Baureihe, existieren im www zum Thema pr. T 3 Vorbild und Modell etliche gute Seiten, allen voran darf dabei Klaus Dieter Tröger mit seiner Homepage zur pr. T 3 - Vorbild und Modell beinhaltenden riesigen Sammlung von Informationen und Bilder vieler Modelle in mehreren Baugrößen genannt werden. Diese Seiten stellen wohl ein "muß" für den Freund dieser kleinen C - Kuppler dar!

Aber auch weitere meines erachten sehr gute Quellen sind erwähnenswert, neben ein paar Gedanken von mir zu einem ""eventuellen kleinen Umbau"" einer Fleischmann pr. T 3 in ein konkretes ehemals existierende Vorbild wie ich es im folgenden kurz anreißen möchte:

Dienstag, 29. April 2014

Der Fremo H0fine Modul - Bahnhof Schöningen-Süd - die sehr interessante Homepage von Gottfried Spicher







Spätestens seit meinem ersten Besuch des zweiten Kleinbahntreffen H0fine in Ziesar / Brandenburg im Jahr 2013 - ich berichtete von diesem Treffen hier im Blog - durfte ich den FREMOdul Bahnhof Schöningen - Süd und dessen Erbauer Gottfried Spicher in Natura kennen lernen.

So betreibt Gottfried Spicher nicht "nur" diesen sehr schönen und exellent weiträumig gebauten H0fine Modulbahnhof nach konkretem Vorbild, sondern auch eine Homepage mit sehr viel wissenswertem vom Vorbild in Historie und Gegenwart.

Diese feine und klar strukturierte Homepage des Bahnhof Schöningen - Süd als FREMOdul einer Kleinbahn in Vorbild und Modell ist jederzeit einen Besuch wert!

Sehr anschaulich und zu jeder Zeit nachvollziehbar werden auf dieser HP die verschiedensten Themen rund um die (Klein-) Eisenbahn des ehemaligen Bahnhof Schöningen - Süd neben einer sehr detaillierten Zeittafel  behandelt und erläutert.

Der sehr weiträumige Bahnhof Schöningen - Süd mit seiner
Vielzahl an Gleisen im RP 25 / 88 fine Standard 

in Richtung Bahnhofs - Einfahrt gesehen
Zur weiteren detaillierten Behandlung kommen dabei unter anderem die ehemalige Braunschweiger - Schöninger Eisenbahn (BSE) sowie die wiederum ehemalige Oscherslebener - Schöninger Eisenbahn (OSE), die beide im Bahnhof Schöningen - Süd endeten und so einen Übergang der beiden Bahnen knüpften.
Aber auch die Aufgaben der Kleinbahnen und deren Anschlüsse werden sehr umfangreich behandelt.

So ganz nebenbei sind auch einige schöne Fahrzeug - Umbauten und Verfeinerungen zu bewundern, nebst anderen nicht weniger interessanten Projekten an welchen G. Spicher beteiligt ist.

Aber was versuche ich hier zu erzählen, schaut euch diese Homepage des Bahnhof Schöningen - Süd als FREMOdul doch selbst einmal an, ihr werdet es so denke ich sicher nicht bereuen!

Freitag, 25. April 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und die Theorie einer grundlegenden weiteren Verfeinerung der einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1:9 Fsch (H)







Nun wird die Weinert mein Gleis Weiche je mehr und länger ich mich mit diesem Material beschäftige, für mich immer interessanter.
So sollen heute ein paar (noch!) theoretische Gedanken zur weiteren Verfeinerung einer "Rolf" - Weiche die Grundlage dieses Beitrag sein.
Was nun kommt, meine lieben Kollegen und Leser des Blog, kribbelt mir schon sehr lange in den Fingern!

In Absprache mit meinem lieben Kollegen und Bauherrn des Projekt Westentaschen - Module, der ja auch der Finanzier dieser Aktionen ist haben wir beschlossen, "auf  Teufel komm raus" eine Weiche nach den heute gebotenen Möglichkeiten, welche uns neben Weinert ein anderer mit bestens gefertigten Weichen - Bauteilen bekannter Kleinserien Hersteller unter dem Namen RST Eisenbahnmodellbau bietet zu realisieren.
Dabei soll einmal der ökonomische Aspekt solch einer "Spinnerei" außen vor bleiben, einzig der Gedanke "was geht" soll nun im Vordergrund sein.

Gedacht ist die Verwendung eines unbestückten - blanken - Weichenrostes einer EW 190 - 1:9 aus Rolf's Regal den er schon seit einiger Zeit im Angebot führt und auf diesen nun eine Weiche mit den in der zur Zeit aus Kleinserie auf dem Markt befindlichen Bauteilen zur bestmöglich vorbildgerechten Ausbaustufe zu erstellen, wobei Rolf's "reguläres" CODE 75 Schienenprofil beibehalten werden soll und beim Aufbau Verwendung findet.


Werksfoto RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen
Vor nunmehr knapp 18 Monaten hatte ich hier im Blog vom damaligen erscheinen der ersten Bauteile für die dann später erschienene Stahlschwellenweiche von RST Eisenbahnmodellbau berichtet.
So waren zum einen die in verschiedenen Standards  - von oben nach unten H0pur rechts und links, darunter RP 25 / 110 - gefertigten Herzstücke erschienen, in letzter Zeit kam dann noch ein Herzstück nach PR 25 / 88 H0fine Norm hinzu, welche einzeln im im Webshop von RST angeboten werden.
Diese feinen Teile sind dem Vorbild bis in das kleinste Detail nachgebildet, sie besitzen alle Futterstücke und nachgebildeten Verschraubungen und sind auf das jeweilige der Radsatznorm festgelegte Innenmaß in Neusilber gegossen.
Dieses exorbitant schöne Herzstück soll nun ein von im folgenden aufgezeigten weiteren Bauteilen sein, mit welcher der Weinert mein Gleis Schwellenrost bestückt werden soll:

Mittwoch, 23. April 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - das abtragen weiterer nicht benötigter Details vom originalen Wagenkasten









Bin ich zur Zeit mit dem Bau der Westentaschen - Module meines Kollegen mehr als eingespannt, soll doch die von uns gesteckte erste Frist der "Betriebsfähigen" Fertigstellung der beiden ersten Module Anfang Juni enden, habe ich mir dennoch  "zur Ablenkung"  den Wagenkasten des G 10 von BRAWA auf den Arbeitstisch geholt, um ein paar weitere sehr prägnante Details bzw. Anbauten am Wagenkasten zu verändern bzw. abzutragen.
Beim Vorbild eines G 10 bilden die diversen Halterungen für im inneren des Wagenkasten montierte Zurrösen, deren Befestigungslaschen außen auf den Längs- und Stirnseiten der Bretterwände zu erkennen sind ein prägnantes Bild.
Diese Laschen sind von BRAWA am Modell des G 10 zumindest an den Längsseiten vorbildgerecht und sehr fein nachgebildet wie es die roten Pfeile im nebenstehenden Bild zeigen, während sie auf den beiden Stirnseiten leider gänzlich fehlen.
An meinem als Vorbild für den Umbau des Modell dienenden Wagen sind diese Laschen bzw. Zurrösen gänzlich abhanden, infolgedessen müssen und sollen nun auch diese Laschen am Modell komplett weichen und abgetragen werden.
Das fehlen dieser Details am rechts abgebildeten Vorbild - G Wagen dürfte ihn nun wohl gänzlich als ein Wagen der Bauart G 02 outen, so darf ich wohl mein Projekt inzwischen als Rückbau eines G 10 Modell zu einem eines G 02 definieren.
Im Grunde bin ich mir nach diversen Recherchen immer noch nicht restlos zu 100 % sicher, ob es sich beim Vorbildwagen im Ursprungszustand um einen G 02 oder doch einem G 10 handelt. Sehr hilfreich wäre dabei zu wissen, nach welchem konkreten Musterblatt dieser Wagen einmal gebaut worden ist!
Für jede hilfreiche Auskunft aus der werten Leserschaft wäre ich sehr Dankbar!!



Der Wagen im momentanen Zustand ohne den Zurrösen - Halteeisen und den Zettelkästen, diese nun abgetragen sind, frisch nach der "Operation".
Einige wenige restliche Grade am Material müssen noch entfernen, dies hat mir das mit dem "scharfen Kameraauge" in einem schönen Licht aufgenommene Bild unmissverständlich aufgezeigt.
Ich bin anbei aber froh, dass die Nachbearbeitung der Fugen mir einigermaßen gelungen ist, sie hätten nach dieser Bearbeitung für wahr auch schlimmer ausfallen können!

Sollen nun ein paar Details zur Bearbeitung des Wagenkasten bis zu diesem hier sichtbaren Ergebnis folgen:

Samstag, 19. April 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - Schwellen, Schwellen und nochmals Schwellen








Das verlegen der Gleise auf den Westentaschen - Modulen stellt mitunter eine sehr Zeitraubende Beschäftigung dar.
Um nun die Gleise und deren Lage einen dem Vorbild gemäßen Nebenbahn - Charakter zu verleihen, werden die Schwellen jede für sich einzeln verlegt.
Wie ich es schon in diesem Beitrag im Blog  zum Thema erwähnte, wird das Gleis in Vorbild gemäßen 15 Meter = 172,4 mm - im Maßstab 1 : 87 -messenden Jochen verlegt, beidseitig endend auf Doppelschwelle und nebst einem Schwellenmittenabstand der Kategorie 2 für Nebenbahnen von 670 mm = rund 7,7 mm in 1 : 87. Diesem erweiterten Schwellenmittelabstand auch optisch das Bild einer Nebenbahn zu verleihen, sollen die Schwellen weiterhin eine leicht im Schwellenabstand unregelmäßige Lage erhalten.
Dieses gesteckte Ziel zu erreichen bedeutet nun aus einem "Weinert mein Gleis" Flexgleis die kompletten Schwellen zu ernten und parallel bei dieser Beschäftigung alle die Schwellen verbindenden Stege zu entfernen.
Die zu verlegenden Doppelschwellen mit Rippenplatte Rp 18 kommen wie es das Bild zeigt aus dem Regal von Rolf Weinert, aber es sollen auch vereinzelt "normale Schwellen" zu einer Doppelschwelle verbunden werden.

So hat nun mein lieber Kollege und Eigner der Westentaschen - Module sehr aufopferungsvoll die Bearbeitung der einzelnen Schwellen nach Vorgabe übernommen. Es ist ja nicht die Welt, für den Anfang sollen es ja "nur" 200 - 250 einzelne Schwellen sein, die von ihm bearbeitet werden müssen!
Ein Schalk der Böses dabei denkt ...



Im Bild zu sehen ist nun die erste reine Gleisbaustelle auf dem zweiten Westentaschen - Modul, unten das mit den bearbeiteten Schwellen verlegte Gleisjoch, oben das originale Flexgleis von Weinert und neben liegend die abgetrennten Schwellen, welche noch einer weiteren Bearbeitung ausharren.
Bei solch kleinen Modulen mit deren geringen Abmessungen lohnt es sich meinen Gedanken nach schon die Schwellen einzeln zu bearbeiten und verlegen.
Der Charakter des sehr detailliert nachgebildeten Weinert Flexgleis nach Oberbau K entspricht dem der Schwellenlage bei Hauptbahnen, für das "schnelle" verlegen im unbearbeiteten Zustand ist nun aber dieses Flexgleis zur Darstellung einer Nebenbahn im mitteldeutschen Raum leider weniger geeignet, müssen doch schon einige Kompromisse beim Gleis selbst durch das fehlen eines soliden preußischen Gleismaterial aus Großserienproduktion eingegangen werden.

Gut, an der Dessau - Wörlitzer Eisenbahn, an dieser der ehemalige Bahnhof Dellnau / Mildensee zu finden war und jener hier angelehnt an das Vorbild auf den Westentaschen - Modulen entstehen soll - ich berichtete hier im Blog von diesem ausgewählten Vorbild - wurde schon in den frühen 1960er Jahren damit begonnen, dass dort verlegte preußische Gleis verschiedener Bauformen gegen das Reichsbahngleis Oberbau K auszuwechseln, dieser Wechsel in den 1970er Jahren zu etwa 80 % auf der gesamten Strecke zwischen Dessau und Wörlitz auch abgeschlossen wurde.

Sollen nun die Details zur Bearbeitung der Schwellen und deren Verlegung auf dem Trassenbrett in Wort und Bild folgen:

Donnerstag, 17. April 2014

Ein interessantes Video vom 8. Winterfest der Modellbahn Schkeuditz 2014 produziert vom "Bahnrolli"






Vielleicht als kleiner Nachtrag zum vergangenen von mir besuchten und hier im Blog berichteten 8. Modellbahn Winterfest in Schkeuditz 2014 ist dieses kleine Filmchen sehr erwähnenswert.
Produziert in erstklassiger Qualität vom allseits bekannten "Bahnrolli", werden verschiedene Anlagen in kurzen Sequenzen gezeigt, darunter - für mich persönlich das Highlight - die in einem Schaukasten betriebene Regelspur- und Schmalspuranlage H0 / H0e sowie der Bahnhof Glesien, beides erbaut von Sven Meyer.
Wenn auch nur für ein paar Sekunden diese beiden schönen Anlagen ab ca. in der Mitte des Filmes zu sehen sind, handelt es sich dennoch um sehr schöne "bewegte" Bilder von der Filmkamera eingefangen.
Untermalt ist dieses Video wie gewohnt von der sehr angenehmen Stimme des Moderator "Bahnrolli"!

Beim betrachten des kleinen Filmchen wünsche ich nun viel Spaß


                                           

Dienstag, 15. April 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und das weitere verfeinern der einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1:9r Fsch (WH) DR







Wie ich schon im Vorab hier in diesem Beitrag im Blog erwähnte, sollen die Doppelschwellen der Weinert Weiche exakt gemäß dem Vorbild einer nicht geschweißten Weiche mit "richtigen Schienenstößen" nebst Verlaschung ausgestattet werden.
Das stellt nicht das große Problem dar, wenn man bei der Beschaffung solch einer Weiche entweder einen Bausatz oder eine Flex - Weiche ordert. Nur an diesen beiden Bauformen können die Schienen komplett vom Weichenrost getrennt werden was zu dieser von mir vorgesehenen Maßnahme zwingend notwendig ist!

Nun ist die erste Weiche so gut wie fertig gestellt, es fehlen nur noch die kompletten Verlaschungen an den Stößen, den Flügelschienen des Herzstück und die beiden Verstärkungslaschen an den Zungen, was aber wiederum ein anderes Thema darstellt und von diesem ich heute etwas später ein wenig berichten werde.
Aber auch das Thema der zur Verwendung kommenden Weichenantriebe ist noch nicht endgültig geklärt, ich übe mich aber in Geduld da diese kleine im entstehen begriffene Modul Anlage für meinen Kollegen die erste "richtige" Eisenbahn nach über 30 Jahren darstellt. So denke ich, dass es doch ganz normal ist, wenn nicht sofort eine Entscheidung gefällt werden kann. Es bedarf halt noch ein wenig Aufklärung, um das für und wieder der verschiedenen Antriebe / Bauarten und deren Steuerung - Digital, Analog oder mechanisch - ihm gefühlvoll zu erklären.



Die EW 190 - 1 : 9 ist nun mit ihrer Länge von 375 mm auf das erste Westentaschen - Modul in ihre geplanten Endlage montiert.
Montiert heißt, dass ein in meinem Fall aus 6,5 mm starkem Multiplex Birke bearbeitetes Grundbrett, auf dieses die Weiche / der Weichenrost nach umfangreicheren Umbau- und Verfeinerungsmaßnahmen unter Verwendung meiner Klebstoffmischung UHU Alleskleber mit Lösungsmittel angerührt mit einem Zusatz von Azeton völlig Plan geklebt worden ist. Da der Weichenrost aus einem Polystyrol - ähnlichem Kunststoff besteht, wird dieser durch das Azeton etwas angelöst und geht so sehr sicher eine Verbindung mit dem Grundbrett ein.
Das Grundbrett selbst ist dann in der gewünschten Lage auf dem Modul - Deckplatte 12 mm stark - mit Holzschrauben der Abmessung von 2 x 16 mm sorgfältig aufgeschraubt worden.
Dies halt perfekt und läßt sich bei Bedarf dennoch recht einfach vom Modul lösen.

Die einzelnen Positionen der Bearbeitung bzw. Verfeinerung der Weiche im speziellen sollen nun einige Erläuterungen an Hand von diversen Bildern der Baustelle folgen:

Sonntag, 13. April 2014

Der Rungenwagen Rs Stuttgart der DR - Vorbildaufnahmen hauptsächlich der HiK - G Bremsenanlage eines fast im Originalzustand erhaltenen Fahrzeug








Vor einigen Monaten hatte ich mir nochmals bei den Kollegen des Bw Stassfurt den dort stehenden und weitgehend im originalen Zustand erhaltenen ehemaligen Rungenwagen Rs Stuttgart als Foto Objekt ausgewählt, um ein paar Aufnahmen speziell der Bremsenbauteile und deren Anordnung am Fahrzeug anzufertigen.
Dieser ehemalige Rs Stuttgart war in seinen letzten Jahren des Betrieb im nun grünen Anstrich als Kranbelastungswagen des Bw Magdeburg eingesetzt und erhielt seine letzte fristgemäße Untersuchung im Februar 1993 in Meiningen.
Die endgültige Z - Stellung dieses Wagen ist mir leider (noch) unbekannt, vielleicht könnte mir aber der eine oder andere Besucher dieses Blog diesbezüglich auch zum Lebenslauf weiter helfen.

Dieser Wagen nun steht im fast originalen Zustand auf einem Gleis des ehemaligen Bw Stassfurt, einzig ein früherer Umbau des Fahrwerk nach UIC Standard hatte er über sich ergehen lassen müssen, wobei wahrscheinlich der nun fehlende Rungenkorb unter dem Wagen verlustig ging.
Ansonsten hat dieser Wagen sogar noch seine gesamten Rungentaschen behalten was wohl auch nicht mehr so häufig bei diesen noch existenten Exemplaren anzutreffen ist.

Um nun endlich mein "Langzeit" - H0pur Umbauprojekt des Rungenwagen Rs Stuttgart von Fleischmann GFN, worüber ich hier im Blog  schon in mehreren Beiträgen berichtete, weiter verfolgen zu können, benötige ich zur Erstellung der originalen HiK - GP Bremsanlage mit Bauteilen aus den Werkstätten Christoph von Neumann und Udo Böhnlein Abbildungen vom Originalobjekt.
Diese habe ich mir nun leider im nicht perfekten Sonnenlicht - Aufnahmen im Spätherbst - als reine "Arbeitsaufnahmen" angefertigt und möchte diese dem interessierten Kollegen an diesem Thema zur Verfügung stellen in der Hoffnung, jenen damit für eigene Projekte etwas helfen zu können.



Der ehemalige Rungenwagen Rs Stuttgart im "Kleid" eines Bahndienstwagen der DR in seiner vollen Pracht.

Ich werde die nun folgenden Bilder nicht weiter kommentieren was meiner Meinung auch nicht nötig sein dürfte.
Viel Spaß beim betrachten und vielleicht einige Anregungen für den eigenen Eisenbahn Modellbau!

Dienstag, 8. April 2014

Weinert Modellbau "mein Gleis" Weichen und Gleise - und meine Gedanken zur kostengünstigen Schienenbefestigung an Modul- / Segmentübergängen und deren Abschlüsse







Im letzten Jahr hat Rolf Weinert zusätzlich seinem Gleissystem "mein Gleis" neben einigen weiteren Neuigkeiten die Schienenverbinder mit angegossener Schraube zur dauerhaften Fixierung des Gleis an Modulübergängen unter der Bestellnummer 74019 auf den Markt gebracht.
Diese sehr praktischen kleinen Teile umgehen das seit langer Zeit von vielen Kollegen an ihren Modulen und Segmenten praktizierte verlöten der Schienenfüße mit an den jeweiligen Übergängen eingebrachten Messing - Holzschrauben zur Sicherung des Gleis unter anderem beim zusammenfügen der Module untereinander.
Sinn dieser Maßnahme ist eine Gefahr der Verletzung des Gleisabschluß an diesen prägnanten und empfindlichen Stellen vorzubeugen und zu bannen, schnell einmal kann man an diesen Stellen "hängen bleiben" und im schlimmsten der eintretenden Fälle das komplette Gleis am Übergang deformieren oder sogar herausreisen. Mit dem verlöten der Schienenfüße auf die Köpfe der vorab an den Übergängen  eingebrachten Holzschrauben aus Messing ist eine gewisse Stabilität gegeben, welche kleine Missgeschicke zB. "Rempler" gegen die Schienenenden akzeptieren kann.

So hat nun Rolf Weinert wie er auf seiner HP selbst verlauten läßt, den Ruf der Modellbahner nach einer besseren und vor allen Dingen unscheinbaren Lösung dieses Problemes des Gleisübergang an den Modulenden aufgenommen und seine bekannten "mein Gleis" Schienenverbinder wie sie im Bild dargestellt aus Messingguß gefertigt recht simpel mit einem zusätzlich mittig unter dem Verbinder angebrachten "Schrauben ähnlichen" Bolzen versehen und dieses als komplettes Messinggußteil dem Modellbahner in die Hand gegeben.
Im Einklang mit den einer Aussparung versehenen Schwellen die auch für die herkömmlichen "normale" Schienenverbinder benötigt werden, ist so ein sehr diskreter am Modulende gesicherter Schienenabschluß gegeben, welcher nach dem sorgfältigem einschottern des Gleis kaum noch sichtbar sein dürfte.

Ich habe mich nun dennoch entschlossen, solche Teile für die Modulübergänge der sich mit Weinert Gleismaterial im Aufbau befindlichen "Westentaschen - Module" meines Kollegen in eigener Regie herzustellen, wobei man zudem den recht großen Faktor der Kostenersparnis nicht unberücksichtigt lassen sollte.



Mit einem bearbeiteten Stück Messingblech lassen sich Prima die Verankerungen der Schienenverbinder an den Modulübergängen schnell und effizient herstellen.
Ein Stück passendes Schienenprofil wird in den Schraubstock gespannt und mit Maschinenöl benetzt. In Folge wird der Schienenverbinder auf das Profil geschoben. Das Maschinen- / Mineralöl verhindert durch seine hohen Kohlenstoffanteile ein unbeabsichtigtes verlöten des Profil mit dem Verbinder auch bei hoher Wärmezufuhr.
Gelötet wird mit der Flamme, so ist eine stetig ausreichende Wärmezufuhr an beiden doch recht massiven Bauteilen gegeben und die Verbindung gelingt mit der gewünschten Festigkeit bestens .
Ein Lötkolben ab 80 Watt Leistung dürfte aber diesen Job auch zur Zufriedenheit ausführen können.

Sollen nun noch ein paar Details zur Herstellung bzw. der Bestückung des eingesetzten Material der "normalen" Schienenverbinder für die Modulübergänge folgen:

Samstag, 5. April 2014

Neue und interessante Bauteile für den Güterwagen Frokler - die Zurüst- und Verfeinerungsbauteile für Kesselwagen von Christoph von Neumann (EMB)







Foto: Christoph von Neumann
Seit kurzer Zeit sind eine Menge sehr interessanter neuer Bauteile zum Neubau / Umbau / Verfeinerung von Kesselwagen aus der Werkstatt Christoph von Neumann (EMB Soest) bei Gebhard Reitz Modellbau oder im Shop von Wagenwerk erhältlich.
Mit diesen nun vorliegenden maßstäblichen Bauteilen aus Messingfeinguß speziell für verschiedene Kesselbauarten der Wagen von Fleischmann / GFN, Roco und BRAWA, aber natürlich auch bei Wagen weiterer Hersteller verwendbar, dürften die mit diesen Teilen ausgerüsteten Kessel eine sehr dem jeweiligen Vorbild nahe Wirkung erzielen.

Entstanden sind die im folgenden detailliert aufgezeigten und erhältlichen Bauteile im Hinblick und Erwartung des angekündigten Buches Güterwagen Band Nr. 7 - Kesselwagen 2 achsig - von Stefan Carsten nebst Mitarbeiter, auf diese Neuerscheinung nicht nur ich schon sehr warte!!

Folgen sollen nun die diversen einzelnen erhältlichen Bauteile in Wort, Bild und Bestellnummer:

Donnerstag, 3. April 2014

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 12. Etappe - und die Original H0 Pur Speichen - Radsätze für die Kö II







Nun liegen sie endlich auf meinem Arbeitstisch, die schönen neuen und maßstäblichen nach H0pur Norm gefertigten exakt 8 - Speichen zählenden Radsätze aus der Werkstatt Holger Graeler für die alte Kö II von BRAWA meines Enkel.
Sollte sich nun der eine oder andere regelmäßige Besucher meines Blog mit vollem Recht etwas "wundern", dass es nun (doch) entgegen meiner bisherigen Pläne und Beschreibungen Radsätze im H0pur Standard sind, welche ich hier zu liegen habe und nicht solche in der RP 25 / 88 Norm wie vorerst für die im Umbau befindliche Kö II vorgesehen, so darf ich hier auch gleich "Entwarnung" geben.
Der Plan zur Austattung des Modell mit RP 25 Radsätzen hat nach wie vor seine Gültigkeit, es werden solche selbigen maßstäblichen Speichenräder mit RP 25 / 88 fine Profil bei einer Breite von 2,2 mm sein, welche in die Kö II letztendlich implantiert werden und zur Zeit schon in Arbeit sind.

Da ich aber schon vor einiger Zeit beschlossen hatte, von einem komplett neu erstellten Fahrwerk gefertigt von Holger Graeler für das Fahrzeug abzusehen, sondern "nur" einen Glockenankermotor nebst den neuen Radsätzen einzubauen, kam ich auf die Idee mit diesem Modell eine art Zwitter zu schaffen, soll heißen, dass je nach späterem Gebrauch der kleinen Maschine entweder Radsätze nach RP 25 / 88 oder diese nach H0pur Standard eingebaut und auf dem jeweiligen Gleis Verwendung finden.
Ein Wechsel der Radsätze untereinander ist bei Bedarf schnell vollbracht, so kann auch ich mich mit dieser Kö II nach Bedarf auf meinen H0pur Gleisen etwas vergnügen.



Eingebaut in die BRAWA Kö II zeigt sich nun dieses Bild mit den neuen H0pur Speichenradsätzen.
Einen Probelauf konnte ich noch nicht absolvieren, denn noch steht das Modell ohne Motor auf dem Gleis.
Der schöne Anblick mit den maßstäblichen Spurkräzen und den starken Räderbünden entschädigt mich aber (zur Zeit) voll und ganz.

Nach dem abtragen der Ballastgewichte unter den Batteriekästen, wurden dem Vorbild gemäß wie es im Bild rechts ersichtlich ist, beidseitig die kleinen Durchbrüche im Rahmen gefertigt und die Abstützungen der Batteriekästen, hergestellt aus 0,3 mm starkem Messingblech angebracht.

Das Achslager inklusive Federpaket ist hier mit etwas UHU Alleskleber / Azeton an den Rahmen geheftet, leider nicht ganz exakt horizontal, sodass hier unter den Teilen keine einheitliche Linie zu erkennen ist.

Zum Bild selbst:
diese Makroaufnahme ist mir leider einmal wieder "etwas misslungen", es zeigt das Modell in einem leicht "Bananenförmigen" Bild und etwas verschobenen Positionen der Bauteile an den Seiten, erkennbar auch am konkav durchbogenen Gleis. Ich werde wohl nie ein "richtiger" Fotograf werden.

Wie schaut nun der Unterschied zwischen den originalen NEM - Scheibenräder von BRAWA und jenen aus Neusilber gefertigten 1,55 mm breiten Speichenräder im Bild aus, dass möchte ich im folgenden zeigen: