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Dienstag, 30. Oktober 2012
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 7 - die Endmontage der Achshalter, der Gleitachslager und den Achsverschlüssen am Fahrwerk
Es werden nun die vorbereiteten Achshalter (- Brücken) exakt in das Fahrwerk eingeklebt und anschließend mit den Gleitachslagern und den Achshalterverschlüssen bestückt.
Dabei sind aber noch "ein paar Kleinigkeiten" zu erstellen.
Das Ergebnis dieser heutigen Aktion soll dann am Wagen wie es das Bild zeigt aussehen.
Nun denn, frisch ans Werk:
Sonntag, 28. Oktober 2012
Gleich vier sehenswerte Video zum Sonntag - ein 8 Meter messender Zug bestehend aus Fremo:87 / H0pur Fahrzeugen in Fahrt
Der eine oder andere wird diese auf YouTube eingestellten Clips schon kennen, ich für meinen Teil finde sie sehr bemerkens - und immer wieder sehenswert!
Bei einem Fremo : 87 Treffen in Glottertal bei Freiburg / Brsg. wurde ein 8 Meter langer "aus sage und schreibe" 110 Achsen gebildeter Zug mit Fremo : 87 / H0pur / Proto : 87 Fahrzeugen, gezogen "in Doppeltraktion" von einer BR 93.5 und einer BR 94.5 durch einen maßstäblichen Gleisbogen ohne Betriebsunfall oder desgleichen gefahren.
Dieses Experiment bezeugt einmal mehr, was alles mit dem H0pur Standard geht!
Aber schaut selbst und viel Spaß!
Freitag, 26. Oktober 2012
Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau drittes Kapitel - weitere Vorbereitungen zur Montage
Eine Vorbild einer Kleinlokomotive der Kö II die auch in ihrem fast originalen Ablieferungzustand in der Epoche 3 der DR bei der RBD Dresden, Bw Riesa beheimatet war und in diesem erst im Jahr 1995 ausgemustert wurde, ist zum Nachbau unter Verwendung der korrekten Beschriftung nach langem suchen auch gefunden.
Heute ist die ehemalige Kö 4498 das Eigentum der Interessengemeinschaft Dampflok Nossen e. V. "310 498 - 1" in Nossen / Sa.
Weitere Details zu dieser Kleinlok der Leistungsgruppe II sind auf der bestens aufgestellten Website Deutsche - Kleinloks. de einsehbar.
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| Aufnahme: DR / Sammlung Peter Große |
Die von Henschel mit der Fabriknummer 22295 im Jahr 1934 gebaute und an die DRG gelieferte Kö 4498 wurde bei der RBD Dresden in dienstgestellt und dem Bw Riesa zugeteilt.
Das Foto soll nach einer freundlichen Mitteilung per Mail als Resonanz auf diesen Beitrag um 1960 im Raw Dessau entstanden sein
Diesem Vorbild soll nun der Bausatz respektive das Gehäuse von Günther Modellbau angepasst werden.
Zuvor aber möchte ich aber unter anderem noch das Fahrwerk der Kö II wie folgt vervollständigen:
Dienstag, 23. Oktober 2012
Der Reichsbahnweichen Klammer - Spitzenverschluß für EW 49 - 190 - 1:9 Gz und Fz nach Blatt R 2718 u. folgende
Der Klammer - Spitzenverschluss beim Vorbild und erste Gedanken zur exakt maßstäblich und funktionsfähigen Nachbildung im Maßstab 1 : 87
Keine Weiche ohne Verschluss, so ist es beim Vorbild und so soll es auch im Maßstab 1 : 87 sein!
Die Konstruktion des Reichsbahn Klammerspitzen - Verschluss reicht auf das Jahr 1907 zurück und bis zum heutigen Tag wird er im wesentlichen unverändert eingesetzt um die sichere Fahrt über eine Weiche von schienengebundenen Eisenbahnfahrzeugen zu gewährleisten.
Der nicht isolierte Klammerspitzen - Verschluss an einer schönen Stahlschwellenweiche EW 49 - 190 - 1 : 9 Fsch (St).
Ein maßstäbliches Modell dieser Stahlschwellenweiche in 1 : 87 wird es demnächst bei RST - Eisenbahnmodellbau in den Normen jeweils für RP 25 und H0pur als lange erwarteten Bausatz geben.
Durch ein spezielles Gestänge in Verbindung mit den dazu gehörenden Verschlussstücken soll der Klammerspitzen - Verschluss folgende Aufgaben erfüllen:
- eine an der Backen Schiene fest und dicht anliegende Weichenzunge (der sogenannte Zungenverschluss),
- die von der Backen Schiene abliegende Weichenzunge muß im korrekten Abstand zu dieser liegen, so dass kein berühren oder auch nur anstreifen der Radreifen an Teilen der Weichenzunge möglich ist,
- eine Weiche soll zu jeder Zeit auffahrbar sein, dass heißt ein aus Richtung des Herzstück kommendes Fahrzeug darf bei falscher Weichenstellung nicht entgleisen, dabei dürfen natürlich auch nicht der Verschluss und die Zungen beschädigt werden,
- Eine aufgefahrene Weiche muß am Weichensignal / Weichenlaterne sowie bei ortsgestellten Weichen am Stellhebel und bei fernbedienten Weichen im bedienenden Stellwerk erkennbar sein.
Sonntag, 21. Oktober 2012
Original - H0pur / Fremo:87 Radsätze auch zum "schnellen umrüsten" von Güterwagen aus Großserienproduktion
Der erste Schritt zum H0pur - Standard ist wirklich nicht schwer!
Originale H0pur / Fremo:87 Radsätze aus der Werkstatt Günter Weimann's sind nicht nur für langwierige Umbauten von Wagen nach der H0pur Norm angedacht und erhältlich, sondern auch mit den jeweils angepaßten Spitzenachslängen ohne großen Aufwand für Wagen und deren Fahrwerke einiger Großserienhersteller schnell bestückbar.
Diese originalen H0pur Achssätze sind zB. für Wagen welche aus der Schachtel kommen, seien es jene von Brawa, Fleischmann, Roco, Piko ua. mit den jeweils von diesen Herstellern verwendeten Spitzenachslängen beim Anbieter für feine Ausrüstungsteile und Eisenbahnmodelle Wagenwerk, welcher ein komplettes Sortiment von originalen H0pur Achsen, aber auch nach Norm RP 25 ua. anbietet, dem Bahnsinn Shop von Willy Kosak oder bei dem Hersteller der Radsätze selbst, Günter Weimann, direkt erhältlich. Dort werden auch "Extrawünsche" Betreff des Laufkreisdurchmesser, Achslänge ua. gern berücksichtigt!
Leider tummeln sich zudem in letzter Zeit verstärkt diverse "Trittbrettfahrer" am Markt, welche für sich werben, gefertigte Radsätze und Radscheiben nach H0pur Norm anfertigen und anbieten zu können. Von solchen preislich gegenüber den originalen H0pur Radsätzen "Super - Angeboten" kann ich persönlich nur abraten, diese sogenannten Radsätze erfüllen nicht einmal die Mindestanforderungen des H0pur Standard!
Mit solchen Radsätzen hat man keine Freude - das kann ich aus eigener Erfahrung berichten!
Dieser von der Unterseite abgebildete Rungenwagen von Fleischmann war mein erstes Modell, welches ich "damals probehalber" zum testen mit originalen H0pur Radsätzen und 24,0 mm Spitzenachslänge ausgestattet hatte.
Allein dieser Radsatz in den originalen Plastik - Achslagern laufend, stellte eine von mir damals bei weitem nicht erwartete Verbesserung der Rolleigenschaften des Wagen dar. Ich war völlig davon verblüfft!
Später erst kamen dann die im Bild zu sehenden Federpuffer und die Originalkupplungen von Weinert hinzu.
Wie geschildert bestanden meine Anfänge nach H0pur Standard vor einigen Jahren auch "nur" aus dem austauschen von Radsätzen der aus der Schachtel kommenden Wagenmodelle von Roco und Fleischmann, später dann gesellte sich ein erster Wagen von Brawa und auch Piko zu meinem umgerüsteten kleinen Wagenpark hinzu.
Dabei sind nur die Länge und zum Teil der Laufkreisdurchmesser (Brawa) der dem jeweiligen Hersteller zuzuordnenden originalen Wagenachsen zu ermitteln, die im folgenden aufgelistet sind:
- Brawa - Spitzenachslänge 23,0 mm
- Fleischmann - Spitzenachslänge 24,0 mm
- Roco - Spitzenachslänge 24,75 mm
- Piko - Spitzenachslänge 24,40
- Sachsenmodelle - 24,75
Eine Zeichnung mit der Bemaßung einer originalen H0pur Achse von dem Copyright Eigentümer der Marke H0pur, Willy Kosak
Im folgenden möchte ich einige Beschreibungen und Bilder von einem Teil der von mir verwendeten originalen H0pur Radsätze im Detail aufführen:
Freitag, 19. Oktober 2012
Auf der Website von Krüger Modellbau entdeckt - ein feines geätztes Sprengwerk für den Rungenwagen Rs Stuttgart
Bei meiner suche im Web nach von mir in der nächsten Zeit benötigten Bauteilen war ich, zugegebenermaßen seit sehr langer Zeit einmal wieder, auf der HP von Krüger Modellbau gelandet.
Dort fand ich neben einigen neuen und interessanten Produkten den Bausatz eines geätzten Sprengwerk für den Rungenwagen Rs Stuttgart von Fleischmann.
Dieser ließe sich doch wohl für meinen im Umbau befindlichen Rungenwagen verwenden?
Leider ist die Zeichnung auf der HP von Krüger Modellbau etwas vergrößert nicht sehr qualitativ, trotzdem kann man an dieser schon erkennen, dass dieses geätzte Sprengwerk in seiner Nachbildung nicht vergleichbar mit "dem Plastikteil" am originalen Fleischmannwagen ist!
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| Bildrechte: Gerhard Weidlich |
Das Sprengwerk an einem Vorbildwagen Rs Stuttgart, leider hier ohne Rungenkorb zwischen dem Wagenboden und Sprengwerk. Ein Rungenkorb wurde bei damaliger Ablieferung dieser Wagenbauart durch die Hersteller in jedem Fall mit eingebaut.
Am Vorbildwagen ist das Sprengwerk mittels Winkelprofilen erbaut worden, diese Profile wie man es in der folgenden Zeichnung am Krüger - Sprengwerk erkennen kann, an diesem abgekantet werden müssen.
Mittwoch, 17. Oktober 2012
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 6 - die Vorbereitungen der neuen Pufferbohlen für die Montage am Fahrwerk
Für den Rungenwagen der Austauschbauart Rs Stuttgart steht als kommende Aufgabe die Fertigung der Kopfstücke / Pufferbohlen für das Fahrwerk auf dem Programm.
Dafür sind auf dem Ätzblech natürlich zwei Pufferbohlen im "Rohstadium" vorhanden, welche nun bearbeitet und mit den zugehörenden diversen Teilen vom Blech selbst nebst einigen extra zu beschaffenden "Zutaten" wie Federpuffer, Puffersockelplatten, Bremsschläuche, Kupplungen und einen Rangierertritt mit Holzbeplankung gemäß dieser Nachbildung des Wagen in der Epoche III a der DR zugerüstet werden müssen .
Wie ich nun diese Bohlen angefertigt habe, soll folgend in Wort und Bild gezeigt werden:
Samstag, 13. Oktober 2012
Der Messingbausatz eines Pwg 88 / Daa der DR von GI - Modell Gerhard Iwanczyk
Zu den Betrachtungen der am Markt erhältlichen Pwg in Baugröße H0 ist mir doch tatsächlich der "typische" Vertreter eines Pwg 88 / Daa der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR völlig entfallen.
Das möchte ich nun nachholen!
Ein Pwg 88 wie er zum alltäglichen Bild nicht nur in Personenzügen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gehörte.
Im Modell ist diese Wagenbauart zudem seit einigen Jahren im Portfolio von Piko zu finden, leider ist dieses Modell respektive das Fahrwerk unter anderem viel zu breit umgesetzt worden, um ein maßstäbliches Modell daraus erstellen zu können.
Ein Kleinserien Hersteller in meiner Heimat Sandersdorf bei Bitterfeld ansässig, führt einen Messingbausatz dieses Pwg 88 schon seit vielen Jahren in seinem Programm.
Gerhard Iwanczyk firmiert unter GI - Modell und war schon zu Zeiten der ehemaligen DDR unter "Insider" ein Begriff nicht nur für seine Messingbausätze.
Dies dürfte wohl nicht sehr bekannt im "normalen" H0 Sektor sein, einen größeren Bekanntheitsgrad geniesen sicher seine Messingbausätze nach Vorbildern von Wagen und Lokomotiven der DR Schmalspurbahnen.

Die Abbildung des gebauten Messingbausatz des Pwg 88 DR auf der HP von Gerhard Iwanczyk.
Vor allem viele auch "exotische DDR Fahrzeuge" im H0 Bereich enstanden als Bausätze in seiner Werkstatt und sind auch heute noch zu haben!
Dabei denke ich persönlich für die Zukunft an die Modelle eines Pärchen festgekuppelter Gothaer Talbot - Doppelwagen, die ich aus meiner Kindheit noch sehr gut kenne, fuhren diese Wagen doch regelmäßig die Braunkohle aus den Gruben rund um Bitterfeld ab.
Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig einen Bausatz des Pwg 88 DR von GI Modell in Natura anzusehen.
Kann man diesen zu einem maßstäblichen Modell herrichten?
Ich werde es prüfen und berichten.
Für an diesem Wagen interessierte folgen nun ein paar Detailaufnahmen vom Vorbild, welche den Pwg 88 - 940 - 0379 - 6 im Eigentum des Traditions - Bw Stassfurt befindlich zeigen:
Donnerstag, 11. Oktober 2012
Ein Güterzugbegleitwagen Pwg Pr 14 in der DR Epoche 3 muß es sein - von Brawa, Fleischmann oder doch ein Bausatz von Weinert?
Seit der neue Preußen - Pwg von Brawa auf dem Markt erschienen ist, drehen sich meine Gedanken natürlich auch um diesen Wagen ob seiner filigranen Anbauteile und der zum größten Teil stimmigen Maße und Abmessungen!
Solche Pwg Pr 14 im Modell gibt es von einigen Herstellern, Fleischmann und Piko seien hier als Großserien Hersteller genannt zu haben, aber auch bei Weinert Modellbau ist unter anderen Pwg's ein Bausatz des Pwg Pr 14 mit dem hohen Dach erhältlich.
Nun habe ich aber spätestens im Angesicht des neuen Güterzugpackwagen Pwg von Brawa für mich den Entschluss gefasst, dass ein solcher Wagen dieser Bauart in der Epoche 3 der DR in meinem Betriebspark nicht fehlen sollte, waren sie doch in diesem Zeitraum noch zuhauf in den Güterzügen anzutreffen und kamen ganz sicher auch auf Kleinbahnen zu Besuch.
Es steht nun noch die Frage im Raum für welchen "Preußen" von welchem Anbieter ich mich entscheiden soll.
Der neu erschienene Güterzugpackwagen Pwg Pr 14 von Brawa
In seiner Art ein sehr ansprechendes Modell!
Dabei sollte aber auch das ansprechende Modell des Güterzugbegleitwagen von Fleischmann etwas näher betrachtet werden:
Montag, 8. Oktober 2012
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 5 - der (provisorische) Anbau der Achshalter und Gleitachslager
Vorab: nun ist auch bei mir der Eisenbahn Modellbau - Super GAU eingetreten!
In meiner Abwesenheit gelangte unbesehen meine Enkelin (2) in mein Arbeitszimmer und wie es der Zufall leider so will, an das bearbeitete und hier in den letzten Beiträgen vorgestellte Fahrwerk des Rs Stuttgart, dass leider völlig schutzlos auf meinem Arbeitstisch lag.
Mein Glück im Unglück - die schon fertigen Achshalter hatte ich an einer anderen Stelle gelagert und sind somit unbetroffen.
Weitere Worte erübrigen sich, ich mußte mit der Bearbeitung eines neuen Fahrwerk nochmals von vorn beginnen.
Dies hat aber auch viele Vorteile wie ich dabei bemerkte, einige Fehler, welche ich noch beim "alten" nun verunglückten machte, werden ich bei der neuerlichen Bearbeitung von vornherein ausschließen können!
Neues Fahrwerk - neues Glück?
Die in das bearbeitete Fahrwerk provisorisch eingelassenen Achshalter, die wie im folgenden Bild aufgezeigt zusätzlich bearbeitet wurden, auf der linken Seite bestückt mit Gleitachslager und einer H0pur Achse mit 22,0 mm Spitzenlänge nebst Radscheiben mit 11,0 mm Laufkreisdurchmesser.
Weitere Arbeiten im folgenden:
Samstag, 6. Oktober 2012
Sehr schöne und bemerkenswerte H0pur Anlagen und Arrangements: Das Wolpertinger Bockerl von Stefan Seim
Das weniger mitunter (sehr) viel mehr bedeuten kann, beweist ein lieber H0pur Eisenbahn - Modellbau Kollege mit seiner nur 40 cm in der Breite messenden und nach Motiven einer fränkischen Nebenbahn in der Epoche 3 erstellten Segmentanlage nach H0pur Standard.
Stefan Seim's Anlage der (bayrischen) DB in den 50iger Jahren des letzten Jahrhundert angesiedelt, wurde viele Male in bekannten Publikationen, die da heißen Eisenbahn Kurier, Eisenbahn Journal, MIBA etc. vorgestellt und auf überregionalen Modelleisenbahn - Veranstaltungen mit Preisen gekrönt!
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Foto: Dani Hunziker (Leica Digilux 2), aufgenommen am 7. November 2009 an der Ausstellung «29. Expo-Trains Luxembourg» in Walferdange, eingestellt unter dieser URL |
In jenem Jahr 2000 war es ein Novum im gängigen deutschen Modellbahn - Blätterwald von einer H0pur Standard erstellten Anlage in Wort und Bild berichtet zu werden. Einzig aus der HP 1 Eienbahnmodellbau heute von Willy Kosak welche man aber nicht zum herkömmlichen "Blätterwald" zählen dürfte, war mir allein zu dieser Zeit der H0pur Gedanke bekannt.
Die Anfänge des Wolpertinger Bockerl und mein in den vergangenen Jahren gesteigertes Interesse an dieser Segmentanlage:
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau zweites Kapitel - Vorbereitungen zur Montage
Der Einbau einer Pendelachse in das originale Fahrwerk der Köf II von Günther Modellbau
Bei dem betrachten des im Bausatz mitgelieferten Fahrwerk / Antrieb mir die Idee dieses mit einer Pendelachse zu versehen.
Die örtlichen Begebenheiten des aus Messing U - Profil gefertigten Antrieb sind allerbestens um eine Achse pendelnd auszuführen, zumal die Fahreigenschaften dieses recht kleinen Antrieb durch diesen Eingriff sehr positiv zu Tage treten werden.
Gesagt getan, nach einer kürzeren Phase des überlegen schritt ich ans Werk!
Der Radsatz, welcher zur Pendelachse umgebaut werden soll, ist auf dem Bild mit einem roten Pfeil gekennzeichnet.
Es ist die angetriebene Achse welche als "Abschluss" des Getriebe fungiert.
So geht es jetzt auch gleich an diesen Umbau:
Montag, 1. Oktober 2012
Mechanische Weichenantriebe Teil 3 - der Antrieb von H0fine in der Praxis
Der mechanische Antrieb von H0fine ist nun seit einigen Wochen von mir an einer H0pur Weiche EW 190 - 1 : 9 installiert und in dieser Zeit eingehend getestet worden.
Dabei habe ich als Stellstange für die Federzungen der Weiche, um eventuelle Beschädigungen an der Stellstange von Weinert und auch an dem zum endgültigen Einbau vorgesehenen funktionstüchtigen und äußerst filigranen Klammerspitzenverschluß vorzubeugen, mir ein für diese Experimente passend bearbeitetes Stück Pertinax benutzt, welches "auf Maß" für die korrekte Stellung der Federzungen gebohrt und mit kurzen in die Bohrungen gesteckten 0,3 mm starken Messingdrahtstücken verlötet, diese dann von unten "provisorisch" in die jeweiligen Bohrungen der Zungen eingeführt.
Da die von mir zu dieser Aktion verwendeten Zungen meine "ersten Versuche" für eine H0pur Weiche hergestellten sind und leider durch einen groben Fehler beim verlöten begangen "leichte Unfälle" darstellen - dieses Paar Zungen ist ua. in ihrer Länge nicht maßhaltig - konnte ich nun "ohne Rücksicht auf eventuelle Verluste" meine Tests beginnen.
Zur Entwarnung liegen aber schon neu angefertigte korrekt maßhaltige Federzungen für den späteren ultimativen Einbau in diese Weiche bereit.
Der Stellweg der Zungen an einer Weiche nach H0pur Standard ist um einiges geringer deren der H0 Weichen nach NEM, dies gilt es natürlich gerade bei Weichenantrieben und dem "Mindeststellweg" dieser - der Mindeststellweg ist von H0fine für den Antrieb mit 4,4 mm angegeben - zu berücksichtigen!
Der angegebene Mindeststellweg setzt sich bei diesem Antrieb aus dem benötigtem Weg der korrekten 90° Drehung des Laternenantrieb und der im Stellweg befindlichen Umschaltung des Schalters für die Herzstückpolarisierung zusammen.
Der korrekte Abstand der jeweils abstehenden Zunge zur Backenschiene beträgt bei H0pur dem gegenüber aber "nur" 1,8 mm!
Gerade bei der später geplanten ultimativen Verwendung eines Klammerspitzenverschluß zum stellen der Weiche bin ich mir nicht sicher, ob der Stellweg des Antrieb nicht zu lang für den äußerst filigranen Verschluss ist und diesen bei ihrem Job vielleicht zerstören könnte.
Nachdem ich ein Langloch in das Grundbett der Weiche für den Stellweg des 0,8 mm starken Stahldraht gearbeitet und des gleichen eine mit der von H0fine dem Antrieb beigefügten Schablone für die exakte Bohrung zum Antrieb der Weichenlaterne gesetzt habe, konnte ich den Antrieb nun von unten mittels Schrauben an das Weichenbrett montieren.
Zur mechanischen Stellung des Antrieb von beiden Segmenträndern mittels durchgängiger Stellstange musste dabei wie folgt nach meinen Bedürfnissen etwas aufwendiger gearbeitet werden:
Samstag, 29. September 2012
Ein erstes wohl aussagekräftigstes Bild des Modell der BR 106.0 DR im Netz erschienen
Nun ist seit kurzer Zeit im Modellbahnshop Sebnitz das erste wohl aussagekräftigstes Bild der nur von diesem Shop "als Sondermodell" geplanten BR 106. 0 DR in H0 erschienen.
Diese laut Aussage jenes Shop in Sebnitz in einer limitierten Auflage von 1000 Exemplaren noch im Dezember 2012 erscheinenden Babelsberger V 60.0 schaut auf besagtem Foto noch ganz nett aus, bei näherer Betrachtung fallen leider aber sofort einige zum Teil recht gravierende Fehler an diesem Modell gegenüber dem Vorbild auf!
Der gravierendste Fehler ist wohl, sollte dieses Modell gemäß dem Foto produziert werden, die völlig falsch nachgebildeten Räder, die von der nachfolgenden Bauart der BR 106. 2 - 6 stammen.
Diese Räder weisen die geraden Gegengewichte auf, diese aber bei dieser Baureihe typisch Sichelförmig ausgebildet gewesen sind.
Leider ist auf dem Bild die Front der Lokomotive mit der Pufferbohle nicht einsehbar, bin aber überzeugt, dass auch diese von dem neu zu erwartenden Modell von Piko stammen wird und in ihrer Bauart einer Verschleißpufferbohle so nie an dieser Lokbaureihe zu "Lebzeiten" des Vorbild existent war.
Da dieses Modell von Piko hergestellt werden wird, verwendet man sehr wahrscheinlich demzufolge auch für diese Bauart das komplette Fahrwerk der nun auch im kommenden Dezember 2012 bei Piko "neu" erscheinenden BR 106. 2 - 6 im Maßstab 1 : 87.
Das aber paßt so leider nicht zusammen!
Natürlich sind die Aufbauten wie sie im Bild sichtbar sind, trotz alledem für mich sehr Interessant!
Ob aber "nur" ein Gehäuse - mehr kann ich von diesem Modell aus momentaner Sicht nicht gebrauchen können - dieser Baureihe als Ersatzteil für mich erhältlich sein wird, bleibt fraglich.
Solch ein Gehäuse dieses Modell muß ich aber dennoch unbedingt auch haben, vielleicht eröffnet sich in Zukunft die Möglichkeit, ein Satz Originalgetreu nachgebildeter Räder aus anderer Quelle einsetzen zu können.
Das Bild zeigt die BR 106 034 - 2 (ex V60 1034) des Bw Halle / Gustav, auf dieser ich in den 1980er Jahren diverse Schichten im Rangierdienst gefahren bin.
Im folgenden habe ich noch einige andere aussagekräftige Bilder vom Vorbild der V 60.0 / BR 106.0 DR Baureihe eingestellt:
Mittwoch, 26. September 2012
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 4 - der Anbau von maßstäblichen Achshaltern
Die Bearbeitung des Fahrwerk für die anschließende Montage der Achshalter
Dabei werden die kompletten Achshalter inklusive der Achslager gegen maßstäbliche Teile ausgetauscht, die Bremsen mit neuen Bremshängeeisen, Achsbremsgestängen, Bremsdreiecken und Festpunktböcke versehen und neue exakt im Maßstab befindlichen Pufferbohlen nebst deren Anbauteilen angebaut werden.
Die gesamten für diese Aktion benötigten maßstäblichen Bauteile sind auf einer von Udo Böhnlein erstellten und gefertigten Ätzplatine aus Neusilberblech enthalten. Nebenbei hat er auch eine kurze bebilderte Bauanleitung in seinen Online Shop integriert, selbige ist aber auch auf der Seite des FREMO aufzufinden.Auch ist der Umbau in der HP 1 Ausgabe 33 / 2007 nebst der Beschreibung der Vorbildwagen eingehend in Wort und Bild thematisiert worden. Zu guter Letzt empfehle ich aus der Reihe "Güterwagen" von Stefan Carstens ua. den Band 5 über die Rungenwagen bei den deutschen Eisenbahnen zu diesem Thema.
Ich selbst werde dieser Bauanleitung aber nur bedingt folgen, viele neue Ideen haben sich in der letzten Zeit zum Umbau bei mir angesammelt und diese werde ich auch versuchen in den Umbau des Fahrwerk mit einfließen zu lassen.
Zunächst werden aber aber die Achshalter gegen die angesprochenen maßstäblichen ausgetauscht.
Bevor die mit den roten Pfeilen markierten Achshalter nebst deren Brücken aus der Ätzplatine herausgetrennt werden, sollen sie mit den blauen Pfeilen gekennzeichneten Gleitplatten auf die mit den grünen Pfeilen bezeichneten Stellen verlötet werden.
Dies geschieht im einzelnen folgendermaßen:
Freitag, 21. September 2012
Neue Nietereihen mit exakt gleichmäßigen Abständen herstellen - kein Problem mit Günter Weimann's Bohrschablone
Ein sehr praktisches Hilfsmittel zum exakten setzen von Bohrungen zB. für exakt gleichmäßige Nietereihen an Wagenkästen und bei Verfeinerungen und Selbstbau von Modellen jeglicher Art sind die von Günter Weimann aus 0,20 mm starkem Stahlblech geätzten Bohrschablonen für 0,30 mm Bohrer geeignet, welche einen Bohrabstand von 0,45 mm bis 1,50 mm in 0,10 mm Schritten steigend aufweisen.
Erhältlich ist diese Bohrschablone im Bahnsinn Shop oder bei Günter Weimann direkt.
Leider ist mir von ihm keine Website bekannt, so sollte man die Telefonnummer wie auf der Verpackung unten angegeben wählen.
Da die Schablonen aus Stahlblech geätzt sind, ist dementsprechend auch bedingt durch die Härte des Material ein erweitern / vergrößern oder "ausleiern" der Bohrlöcher beim arbeiten mit dem 0,30 mm Bohrer sehr unwahrscheinlich.
Somit können Niete bis zu einem Schaftdurchmesser von 0,30 mm bestens und sehr exakt in einer Reihe wie man sie zB. bei den Wagenkastenstützen vorfindet und anfertigen muß, gesetzt werden.
Natürlich gibt es für diese Bohrschablonen einen weiten und unbegrenzten Einsatz immer dann, wenn exakte Abstände von Bohrungen mit dem 0,3 mm Bohrer vor Nöten sind!
Die Bohrschablonen im einzelnen:
Donnerstag, 20. September 2012
Die Merziener Privatbahn AG - wie geht es mit Bau der Segmente weiter?
Das "kleine" Weichen - Segment inklusive der EW 49 - 190 - 1 : 9 Fz (H)
Seit einigen Monaten beschäftige ich mich nun fast ausschließlich mit den Basteleien an Fahrzeugen, Weichen und Gleisen etc. und habe dabei die weitere Erstellung und Gestaltung der Segmente der Merziener Privatbahn AG völlig vernachlässigt.
Dies soll sich in der kommenden Zeit nun doch etwas ändern, zumal auch wieder einige neue Ideen für die Segmente in meinem Kopf "geistern".
Zum ersten soll nun an dem Segment, dass das kleinere mit den Abbmessungen von 580 mm x 350 mm x 160 mm von den beiden Segmenten der Privatbahn darstellt und auf dem die einfache 190er Weiche als "Einfahrtweiche" in den kleinen Bahnhof verlegt werden soll, weiter gearbeitet werden.
Die für dieses Segment gebaute Weiche ist im Großen und Ganzen fast fertig gestellt, einige Details zB. der maßstäbliche und funktionstüchtige Klammerspitzenverschluß für die Zungen müssen noch angebracht bzw. installiert und die Schwellen sollen in der nächsten Zeit mit dafür vorbereitete Furnierstreifen kaschiert werden, was wohl in diesem Fall sicher als noch eine mühsame Arbeit bedeuten darf.
Das Segment in einem kleinen Überblick.
Die maßstäbliche Länge der EW 190 - 1 : 9 füllt fast die komplette Größe des Segment aus.
Befestigt wird das Grundbrett mit der darauf erstellten Weiche mittels 6 Stück M 5 Maschinenschrauben, Karosseriescheiben und Flügelmuttern auf der Unterseite des Bodens.
Dies ermöglicht bei der Länge der Weiche eine exakte Ausrichtung und Fixierung auf dem Segment! Auch ist dadurch eine sehr gute plane Lage der Weiche auf dem Segmentboden gegeben!
Auf der Unterseite im Segmentkasten wird nun folgendes "geboten":
Montag, 17. September 2012
Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die fünfte Runde
Es kommt wie es kommen muß!
Bei kleinen Verfeinerungsarbeiten an einem durchaus gut gelungenen Großserienmodell wie es der Brawa G 10 nun einmal darstellt, läuft man trotzdem immer "Gefahr" bei intensiver Beschäftigung mit dem Modell weitere Ungenauigkeiten und Verbesserungswürdige Passagen zu entdecken und diese auch beheben zu müssen. Das "beheben müssen" entspricht wohl dabei der inneren Überzeugung und Einstellung eines Jeden selbst, doch noch einige Details maßstäblicher zu gestalten. Dabei ist dann der teilweise größere Aufwand als doch zweitrangig zu bewerten.
Leicht kommt man dann sprichwörtlich vom 100sten zum 1000sten!
So geschehen auf meinem Arbeitstisch bei der Beschäftigung mit diesem Wagen!
Nach reiflichen Überlegungen in Bezug der neuen Pufferbohlen / Kopfstücke des G 10 von Brawa habe ich mich nun doch entschlossen, dem Fahrwerk des Fahrzeug einer doch gründlichen Überarbeitung zuzugestehen.
Die mich zu diesem Schritt bewegten Gründe zu dieser Maßnahme zum ersten am Wagenkasten möchte ich im einzelnen kurz vorstellen.
Dem Wagenkasten auf seine Unterseite gesehen.
Hier werden wie im folgenden aufgezeigt die Arbeiten beginnen.
Donnerstag, 13. September 2012
Einmal etwas ganz anderes - der Aussichtpersonenwagen C Sa 12 der Windbergbahn von Piko
Einmal etwas ganz anderes ... soll die Betrachtung eines Modell des Aussichtpersonenwagen der Bauart C Sa 12 der ehemaligen Windbergbahn von Piko sein.
Zwei Exemplare / Modelle dieser Wagen welche noch aus den letzten Jahren der ehemaligen DDR stammen, waren noch in meinem Fundus gelagert, wo ich sie vor einiger Zeit "wiederfand".
Diese Wagen fand ich schon auf Vorbildaufnahmen immer wieder faszinierend, wo sie doch extra für die sächsische Windbergbahn mit ihren sehr engen Gleisbögen vor den Toren Dresdens gelegen mit einem dafür konstruierten kurzen Achsstand von der Firma Busch in Bautzen am Anfang des 20. Jahrhundert gebaut worden und im Jahr 1912 in Betrieb genommen sind.
Nun, die Abmessungen des Modell besonders das Fahrwerk betreffend sind leider nicht sehr maßstäblich gehalten, auch wird man ohne einem Neubau zumindest des Fahrgestell zur Anpassung einer Maßstäblichkeit wohl nicht herum kommen, aber dies liegt auch nicht in meinem Sinn.
Eine vorsichtige Annährung des Wagenkasten des Modell dem Vorbild im Zeitraum zwischen 1918, der Gründung der sächsischen Staatseisenbahn und dem Beitritt zur Deutschen Reichsbahn im Jahr 1920 würde ich sehr gern einmal vornehmen.
Ein einziger von vier gebauten Wagen dieser Bauart wurde 1970 vor dem verschrotten durch einen umsichtigen Eisenbahner regelrecht in aller letzter Minute gerettet, er wurde dann ab den 1980er Jahren von Mitgliedern eines Vereins über eine sehr lange Zeit wieder aufgebaut und restauriert und 1998 bekam er dann eine Abnahme zum Betrieb auf Gleisen der DB.
Einige interessante Seiten im Net sind Wikipedia Windbergbahn, Wikipedia zum Wagen C Sa 12, Blog Windbergbahn und der sächsische Windbergbahn e.V.
Zum fotografieren habe ich den Wagen mit H0pur Radsätzen ausgestattet welche aber nicht dem Vorbild passend sind. Dazu müssen noch einige Fragen geklärt werden, zB. ob dieser Wagen im Jahr 1918 noch mit Speichenrrädern oder doch schon mit Scheibenrädrn bestückt war.
Auch der Durchmesser der Radscheiben im Bild ist zu klein!
Weitere Aufnahmen vom Modell sollen jetzt folgen :
Montag, 10. September 2012
Ein kleines Segment für das Fotografiergleis zur Verwendung als Ausziehgleis an der Merziener Privatbahn AG entsteht
Nachdem nun das in mehreren Bauberichten dokumentierte Fotografiergleis im "Rohbau" fertig gestellt ist, soll es auf einem zu erstellenden "Minisegment" nicht nur zum fotografieren von Fahrzeugen dienen sondern gleichzeitig als Ausziehgleis für meine im Aufbau befindliche Merziener Privatbahn AG fungieren.
Dabei habe ich die Absicht diese Minisegment in solcher Weise zu konzipieren, dass es auf beiden Seiten der späteren Segmentanlage gleichwohl seine Aufgaben erfüllen und eingesetzt / angedockt werden kann.
Diese beidseitige Verwendung an den Segmentenden stellt insofern kein Problem dar, da beide Gleisabgänge an diesen Segmentgrenzen der Merziener Privatbahn AG genormt und somit exakt genau die gleichen Maße / Abstände - vergleichbar mit einem genormten Modul - zu den Segmentkanten besitzen.
Nachdem ich mich bei der Planung auf eine Länge des Fotografiergleis von 210 mm festgelegt hatte, habe ich nach nochmaligen reiflichem überlegen mich entschieden, dass nun zu bauende Minisegment / Fotografiersegment auf eine Länge von 345 mm, was eine Vorbildlänge des Gleises auf dem Segment von genau 30 Meter entspricht und der Tiefe von 260 mm zu erstellen. Dabei ist die Höhe von 160 mm der an den anderen Segmenten angeglichen.
Somit ist nun vollkommen der mir zur Verfügung stehende Platz an der Wand meines Arbeitzimmer für die Segmente der Merziener Privatbahn AG ausgereizt!
Die Totale der Länge der Segmente beträgt nun 2112 mm, plus 345 mm der Abmaße des Minisegment, ergibt insgesamt 2457 mm.
Mehr geht an diesem Standort leider nicht!
Das Segment noch ohne Behandlung und Versiegelung der Oberflächen.
Es folgen nun die weiteren Pläne dem Minisegment betreffend:
Samstag, 8. September 2012
Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Elfte -/- Die Einheitskleinlokomotiven der Leisungsklasse I und II
Aus gegebenen Anlaß der geplanten Montage einer Kö II aus einem Komplettbausatz von Günther, habe ich mir das im Jahr 2002 im EK Verlag erschienene Buch "Die Einheitskleinlokomotiven der Leistungsgruppen I und II" von Peter Große und Horst Troche zur Hand genommen, um zum einen mir in dieser zu diesem Thema sehr umfassenden 560 Seiten starken Publikation ein gründliches Bild über jene Kö der Leistungsklasse II zu machen und zum anderen zu schauen, ob und in wie weit solche Kö dieser Leistungsgruppe im Umfeld der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn in der Epoche 3 beheimatet waren.
Ich muß dabei zugeben, dass ich mich seit dem damaligen Kauf des Buches nicht weiter um dieses gekümmert habe. So lese ich dieses Exemplar nach nun 10 Jahren in meinem Bestand befindlich das erste Mal.
In diesem umfassenden Werk werden die Kö I und II in technischer Beschaffenheit sehr gut beschrieben, es werden die einzelnen Hersteller mit den jeweiligen Fabriknummern und Ablieferungen / Jahr genannt, Beschreibungen der unterschiedlichen Bauarten und Empfänger der fabrikneuen Lokomotiven.
Auch die folgenden Stationierungshinweise und der Verbleib der allermeisten gebauten Kö beider Leisungsgruppen sind in diesem Band enthalten.
Ausserdem werden die nach dem Krieg bei der DR und DB gefertigten Nachbau / Neubaulokomotiven behandelt.
Selbstverständlich interessieren mich auch die über die Jahre an den Kö veränderten oder zusätzlich montierten Anbauteile, welche dann bei jenem davon betroffenen Fahrzeug ein individuelles Aussehen erzeugt.
Ausschlaggebend für meine Suche nach dem passenden Vorbild für meine Kö soll ein hydraulisches Getriebe sein was die Bezeichnung zur Kö(f) erklärt, also noch kein Rückbau auf ein Rädergetriebe, welches die Deutsche Reichsbahn bei den meisten ihrer Kö gegen das hydraulische Getriebe austauschte und einbaute.
Weiterhin soll sie aber schon mit einer Druckluftbremse ausgerüstet sein.
Diese Fragen und dementsprechende Erläuterungen soll mir nun das Buch bieten.
Es wird sich zeigen, ob ich für meine persönlichen Wünsche ein Vorbild für meine zu erbauende Köf in diesem Buch auffinden werde.
Leider ist dieses Buch beim Verlag schon lange vergriffen und eine Neuauflage scheint nicht geplant zu sein!
Peter Große und Horst Troche
Die Einheitskleinlokomotiven der Leistungsgruppen I und II
Hardcover gebunden 560 Seiten, viele Abbildungen und Zeichnungen
EK Verlag Freiburg 2002
Freitag, 7. September 2012
Der neue Betonschwellenrost der Bauart Bs 55 / Bs 60 der DR von RST - Eisenbahnmodellbau in der Praxis
Nachdem ich in einem der letzten Beträge von dem auf dem Markt neu erschienenen Betonschwellenrost Bs 55 / Bs 60 der DR von RST - Eisenbahnmodellbau berichtete, liegt nun ein solcher Rost in Natura vor mir auf meinem Arbeitstisch.
Mein erster Eindruck: Bildschön!
Der Betonschwellenrost im von RST - Eisenbahnmodellbau gelieferten Zustand besitzt eine Länge von ca. 172 mm, welche beim Vorbild 15 Meter entspricht - jener Länge der kürzesten normierten Schiene der Bauart S 49.
Das zur Verwendung kommende Schienenprofil sollte dem Code 70 (1,8 mm Höhe) entsprechen, in wie weit man zB. ein Profil Code 83 (2,1 mm Höhe) in diesen Schwellen / Rippenplatten verwenden kann, entzieht sich im Moment meiner Erfahrung. Möglich erscheint es mir dennoch, damit auch die RP 25 genormten Radprofile in den Genuß kommen, auf diesem schönen Gleis zu laufen.
Mit diesen Betonschwellenrosten läßt sich jetzt endlich ein wunderbares dem Vorbild entsprechendes Betonschwellengleis nach Vorbild der Deutschen Reichsbahn der ehemaligen DDR im Maßstab 1 : 87 verlegen und in Betrieb nehmen, aber auch einzelne dieser Schwellen lassen sich sehr gut zB. für mein geplantes Projekt verwenden!
Es kann aber noch einiges mehr zu diesem Schwellenrost berichtet werden:
Dienstag, 4. September 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 7
Ich habe fertig ... das Fotografiergleis im Grundaufbau.
Nachdem die Schienen mit den Wanderschutzklemmen bestückt worden sind, alle Bohrungen in die Schienenstege laut Vorbildgleis gesetzt wurden und pro Schiene ein dünnes Kabel an eine der Wanderschutzklemmen zwecks der Fahrstromeinspeisung gelötet und durch die Trasse abgeführt sind, habe ich die Schienenstühlchen / Rippenplatten in den dafür vorgesehenen Bohrungen mittels meiner "Spezialmischung" aus UHU Alleskleber Lösungsmittelhaltig und Aceton im Verhältnis 1 : 2 eingeklebt.
Dabei fügte ich pro Bohrung zur Aufnahme der Rippenplatten in den Schwellen nur eine sehr geringe Menge dieses Klebers mit einem Stück 0,3 mm starkem Messingdraht vorsichtig ein, diese Menge ist aber Dank des dem Klebstoff beigemischten Aceton völlig ausreichend und sicher klebend.
Bei diesem Job ist äußerst vorsichtig zu arbeiten, damit kein Klebstoff auf den Schwellen zu liegen kommt!
Nach einer Weile des pressen mittels zwei Schraubzwingen wie es im Bild sichtbar ist und dem abbinden des Kleber, kann man sich das Ergebnis seiner Arbeit endlich anschauen.
Dieses Ergebnis sollen nun die folgenden Aufnahmen ohne vieler Worte aufzeigen:
Sonntag, 2. September 2012
Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau
Mitte der 1990er Jahre war es, dass ich mir in einem Berliner Modellbahnladen den Bausatz einer Köf II mit Antrieb von Günther Modellbau im gebrauchten aber völlig vollständig und ungebauten Zustand für kleines Geld erwarb.
Die Preise in Euro, welche in heutiger Zeit in der Bucht für solch einen Bausatz zum Teil bezahlt werden, hatte ich damals bei weitem nicht einmal in Deutsche Mark auf den Ladentresen gelegt!
Einzig allein fehlte die Bauanleitung dem Bausatz, aber dies dürfte kein großes Problem darstellen, zumal in den Katalogen von Günther Modellbau eine sehr gute Explosionszeichnung vom Bausatz mit inhaltlich sämtlichen Teilen abgebildet ist.
Vor einigen Tagen fiel dieser Bausatz der auch von mir noch nicht gebaut worden ist, beim suchen anderer "wichtiger" Dinge, mir wieder in die Hand.
Nun stellt sich mir die Frage, ob ich nicht vielleicht doch diese Köf II für den Fuhrbetrieb meiner künftigen Merziener Privatbahn mit vormerken sollte ...
Bestückt mit einem Fahrwerk von Holger Gräler mit Pendelachse, H0pur Speichenräder und Faulhaber Antrieb ...
Dabei habe ich zur Zeit noch an zwei anderen Lokomotivbaustellen weiter zu arbeiten, die T 334.0 "Rosnicka" wartet unter anderem auf den Einbau ihres neuen Fahrwerk und die BR 106 DR ... - wird wohl eine "ewige Baustelle" werden.
Aber wie verhält es sich mit dem Bausatz der Köf II weiter?
Freitag, 31. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 6
Die maßstäblich puristische Variante des anfertigen von Schienenlaschen nebst Verschraubungen für Schienenstöße
Habe ich im letzten Beitrag zum Fotografiergleis noch über das herstellen der Laschen zum verbinden von Schienenstößen mittels "vorgefertigten" Teilen aus Messingguß berichtet, so möchte ich heute von der puristischen Möglichkeit der Verwendung von maßstäblich aus 0,20 mm starkem Neusilberblech geätzten Schienenlaschen nebst Bolzenimitate mit Muttern der Schlüsselweite von 0,5 mm berichten.
Eine Neusilberplatine mit einer größeren Anzahl von geätzten Laschen nebst den genannten Bolzenimitaten sind wiederum im Onlinie Shop von Udo Böhnlein erhältlich.
Die oben beschriebenen Teile auf einen Blick inklusive ein für diesen Job benötigter Bohrer von 0,4 mm Durchmesser.
Somit kann ich nun im folgenden mit diesem Material und Werkzeug einen maßstäblich verlaschten Schienenstoß anfertigen:
Donnerstag, 30. August 2012
Der Blog wurde etwas überarbeitet und angepaßt
In der letzten Zeit haben mir freundliche Gäste meines Blog vermehrt den Hinweis gegeben, ob nicht das viel zu große Bild im Kopf des Blog etwas kleiner gemacht und dem übrigen Blog angeglichen werden könnte.
Diese Bild einer Zweiseitigen Doppelweiche auf Stahlschwellen aufgenommen im Bahnhof Zörbig / Sachsen - Anhalt an der Strecke Bitterfeld - Stumsdorf (Saftbahn) gelegen, hatte für war eine überdimensionale Größe von rund 7 MB, was zum Teil das laden des Blog stark verlangsamte.
Nun habe ich Abhilfe geschaffen, in dem ich die Größe eines Bildes nun von der Zschornewitzer Kleinbahn stammend, auf ca. angenehme 300 Kb verkleinerte.
Ich hoffe, dass ich dem genüge getan habe.
Parallel dazu habe ich auch einige kleine und so hoffe ich, dem Gesamteindruck des Blog verbessernde Korrekturen unternommen.
Für weitere Verbesserungsvorschläge dem Blog betreffend besitze ich weiterhin jederzeit ein offenes Ohr!
Dienstag, 28. August 2012
Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die vierte Runde
Das anfertigen, bestücken und anpassen der Pufferbohlen für den Brawa G 10
Das nun vorliegende Ätzblech für zwei Pufferbohlen eins G 10 Wagen ist in der Konzeption zum verfeinern / supern des Komplettbausatzes eines G 10 von Paul Petau vorgesehen
Demzufolge sind diese Bohlen nicht exakt passend für den Brawa Wagen und müssen demzufolge nach der Montage der Pufferbohlen den Gegebenheiten an den Kopfstücken angepaßt werden.
Vorerst werden aber die Pufferbohlen im Ätzblech mit den Kupplungsflanschen und Puffersockelplatten bestückt und gemäß ihrer angeätzten Abkantlinien abgekantet.
Die mit den Pfeilen gekennzeichneten Stellen auf dem Bild haben folgende Bedeutung:
- die roten Pfeile zeigen die Anätzungen auf, welche nach ihrer Bearbeitung die Niete der Pufferbohlen darstellen.
- die blauen Pfeile zeigen im unteren Bereich die Kupplungsflansche, welche auf die Pufferbohle aufgelötet werden
- die grünen Pfeile zeigen die angeätzten Biegekanten, mittels deren die Bohlen später um 90° in der Abkantvorrichtung abgekantet werden.
So kann der Montage nächster Schritt folgen:
Sonntag, 26. August 2012
Neue Informationen von der zu erwartenden Piko BR 106 / V 60 der DR
Piko hat nun auf seiner Homepage in Anbetracht der im kommenden 4. Quartal 2012 zu erwartenden Markteinführung der "Neukonstruktion" der BR 106 / V60 DR eine Ersatzteilliste im PDF - Format ins Netz gestellt.
In dieser kann man an Hand der aufgeführten Ersatzteile sehr gut erkennen, welche konstruktiven "Neuerungen" gegenüber der altbekannten BR 106 von Gützold vorgenommen worden sind.
Scheinbar hat man den Aufbau des Antrieb auf eine Achse wie er bei der "alten" von damals Piko produzierten und von Gützold bis zum Jahr 2000 weiter gebauten V 60 übernommen.
Auch das Gehäuse ist konstruktiv im Aufbau das alte geblieben, sieht man von einigen äußerlichen Veränderungen an diesem ab.
Was sollte auch Piko mit dieser Lokomotive weltbewegend neues auf die Räder stellen?
Einzig die Radsätze "scheinen" mittels Federn auf die drei nicht angetriebenen Achsen in ihrer Lagerung abgefedert zu sein - wie es auf Grund der Ersatzfedern / Anzahl / Größe für dieses Modell auf der Liste erkennbar ist.
Das ist aber meine eigene Spekulation, ich kann dies auch nicht mit Bestimmtheit sagen! Diesen Punkt sollte man bis zur Markteinführung abwarten.
Das nunmehr die Treibstangen laut Ersatzteilblatt wieder an der Getriebewelle geteilt sind läßt positiv hoffen.
Was mich nicht so sehr interessiert ist die Ausrüstung des Modell mit Digitaldecoder und Sound!
Ansonsten läßt das Studium dieser Ersatzteilliste hoffen, dass Piko mit diesem Modell eine "gute" und in einigen (wichtigen) Details gegenüber ihrem Pedant von Gützold verbesserte BR 106 auf die Schiene stellen wird.
Warten wir nun die Markteinführung ab ... und schaun mer mal
Samstag, 25. August 2012
Sehr gute Neuigkeiten von RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen
Nun sind die von mir lange erwarteten Gelenkzungen für meine Zweiseitige Doppelweiche auf der Homepage des Onlinie Shop von RST Eisenbahnmodellbau als "Vorankündigung" aufgelistet und werden wohl demnach in der nächste Zeit käuflich zu erwerben sein.
Dabei handelt es sich nicht nur um die von mir sehnsüchtig erwartenden Gelenkzungen inklusive der vorzüglich nachgebildeten Zungengelenke im Maßstab 1 : 87, sondern es werden auch die Federzungen und Herzstücke für H0pur und RP 25 vorgestellt!
Des weiteren sind diese Teile auch Bestandteile der sich im kommen befindlichen Stahlschwellenweiche, die auch schon mit allergrößter Spannung von einigen mir bekannten Eisenbahnmodellbau - Kollegen erwartet wird.
Was lange währt wird gut ... da bin ich mir persönlich ganz sicher und freue mich auf das Erscheinen dieser Teile!
Donnerstag, 23. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 5
Die Schienenstöße nebst Laschen - das Material und Montage dieser an den Schienen
Nun stehen die Schienenlaschen für die Schienenstöße zur Montage an.
Zur Nachbildung werden aus Messing im Gießverfahren hergestellte und im Bahnsinn Shop oder im Online Shop von Udo Böhnlein erhältliche Laschen für Schienen Code 70 verwendet.
Möchte man die Schienenstöße isolieren, so sind die bestens nachgebildeten Laschen aus Kunststoff von RST - Modellbau 1. Wahl!
Wie es in dem Bild zu sehen ist, sind diese Laschen in zwei Ausführungen - mit Schraubenbolzen - Imitaten für die äußere Seite und Mutter - Imitaten für die innere Seite der Schiene am Gußbaum vorhanden, von diesem die Teile wiederum mit einem Laubsägebügel und sehr feinem Sägeblatt vorsichtig abgetrennt werden.
Weiter wird wie folgt verfahren:
Montag, 20. August 2012
Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die dritte Runde
Geht noch "ein wenig verfeinern" mehr am Brawa G 10 - ohne großen Aufwand zu betreiben?
Nachdem ich vor ein paar Abenden mir den G 10 von Brawa zur Hand nahm und nochmals genau angeschaut hatte, sind mir dabei natürlich - wie kann es auch anders sein - ein paar Gedanken zu den Möglichkeiten einer weiteren Verfeinerung dieses Modell mit nicht allzu großem Aufwand durch den Kopf gegangen.
An sich ist dieses Modell den "Machern" bei Brawa wirklich gut gelungen, der Wagen ist sehr Maßhaltig, viele Details am Fahrwerk und Wagenkasten sind sehr fein und (fast) immer korrekt nachgebildet worden und trotz alledem könnten noch ein paar Verbesserungen getätigt werden.
Gibt man zB. bei Wagenwerk in dessen Suchmaschine Fahrzeugbauteile / Güterwagen und Hersteller Paul Petau ein, so werden eine Vielzahl von Bauteilen für Wagen der Verbandsbauart und speziell für den G 10 aufgelistet. Diese Vielfalt an Bauteilen ist darauf begründet, dass Paul Petau einen Komplettbausatz eines maßstäblichen G 10 in Messingbauweise herstellt. Aus diesem Portfolio stammen demzufolge auch die angebotenen Bauteile.
Desgleichen wird natürlich auch ein Bausatz für ein ungebremstes Fahrwerk eines G 10 für H0pur - oder RP 25 Radsätzen angeboten, welches dann zusätzlich auch mit einer kompletten maßstäblichen KKg - Bremsanlage aufgerüstet werden kann.
Dieser Fahrwerk - Bausatz ist vergleichbar mit dem des G 11 Dresden, welchen ich gerade - leider zur Zeit etwas schleppend - in der Montage habe.
Nun soll aber mein G 10 (vorerst noch) kein neues Fahrwerk erhalten, sondern einige kleine Verfeinerungen über sich ergehen lassen!
Dabei denke ich im Moment "nur" an eine Verfeinerung der Pufferbohlen selbst und der Bestückung dieser mit schönen Rangiertritten und - Griffen, Luftschläuchen und ein paar anderen Details.
Diese meine Gedanken sollen nun folgend detailliert geschildert werden:
Freitag, 17. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 4
Die Wanderschutzklemme beim Vorbild und die Realisierung im Modell
Die Wanderschutzklemme dient beim Vorbild zum verhindern eines verschieben der Schienenprofile in Längsrichtung im Gleis durch Längskräfte zum Gleis, was zum Beispiel das Anfahren einer Lokomotive und das Bremsen eines Zuges bewirken kann.
Durch die bauliche Form einer Wanderschutzklemme, welche im sichtbaren Bereich fest um den Schienenfuß geklammert und im unsichtbaren Bereich im Schotterbett am Fuß der Klemme mit einem zwischen Schienenfuß und Klammer eingeklemmten Winkel bestückt ist, welcher sich gegen die Stirnseite einer Schwelle stützt, können diese linearen Kräfte unterbunden werden.
Den Aufbau einer Wanderschutzklemme zeigt diese Abbildung:
Natürlich werden solche Kräfte im Modell niemals auftreten, dennoch möchte ich solche Wanderschutzklemmen im Maßstab 1 : 87 für das Fotografiergleis nachbilden.
Mit der Nachbildung der Klemmen ist gleichzeitig die Möglichkeit einer "unsichtbaren" Fahrstromeinspeisung gegeben, werden doch dabei die Kabel am Winkel angelötet und führen durch eine Bohrung im Trassenbrett in den "Untergrund" ab.
Das später den Winkel an diesen Klemmen umschließende Schotterbett macht diese Maßnahme völlig unsichtbar für das Auge des Betrachters.
Eine Wanderschutzklemme beim Vorbild an einer Schiene S 49 installiert.
Diese Form einer Klemme dürfte bei Kleinbahnen mit S 49 Schienen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR die häufigste der gebräuchlichen sein. Aber auch für Wanderschutzklemmen gab es Konstruktionszeichnungen, welche dann beim Vorbild gemäß dieser genau umgesetzt werden mußten!
Wie schauen nun die Wanderschutzklemmen am Modell aus:
Mittwoch, 15. August 2012
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 3 - die Vorbereitung zum Umbau des Fahrwerk auf H0pur Standard
Nachdem nun unter anderem der Wagenkasten mit Echtholzbohlen ausgestattet worden ist, möchte ich in der nächsten Zeit auch das Fahrwerk mit feineren und exakt maßstäblichen Bauteilen ausstatten.
Kleinere Details am Wagenkasten wie Rangierergriffe, Zettelkästen usw. werden dann später folgen.
Der Umbau des Fahrwerk beinhaltet folgende Teile / Baugruppen:
- neue Pufferträger / Pufferbohlen mit für den Rs Stuttgart typischen und markanten Aussparungen, Rangiertritte und Bremsschläuche (rote Pfeile),
- neue Achshalter mit Verschlußstegen inklusive der Gleitachslager - und Buchsen (hellgrüne Pfeile),
- neue Bremsklotzhängeeisen Bremsdreiecke nebst Bremsklötzer und deren Rückstellfeder (gelbe Pfeile),
- neue Achsbremsgestänge mit Festpunktbock (blaue Pfeile),
- Bremsfangschlingen,
- Druckluftleitung,
- Lösezüge für die Bremsen (dunkelgrüne Pfeile).
Montag, 13. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 3
Nachdem die Schwellen korrekt nach dem Vorbild verlegt und mit der Beize bearbeitet worden sind, geht es nun an die Bearbeitung der Rippenplatten mit Zapfen aus Messingguß, erhältlich im Bahnsinn Shop, welche das von mir verwendete Neusilber Schienenprofil Code 70 - Höhe 1,8 mm - aufnehmen werden.
Verlegt wurden 23 Schwellen, ergo werden 46 Stück der Rippenplatten benötigt, die nun aus drei Gußbäumen gewonnen werden sollen.
Das Code 70 Profil im Bild rechts wurde durch alle Rippenplatten einer Seite vorsichtig geschoben, um diese mit einem Laubsägebogen mit mindestens 3.0 Blatt oder feiner vom Gußbaum zu trennen.
Es empfiehlt sich, den Fuß des Profil für diese Arbeiten um ca. 2 - 3 Zehntel Millimeter zu verjüngen, so bearbeitet ist kein Widerstand und demzufolge ein aufweiten der Platten beim durchschieben zu befürchten!
Sonntag, 12. August 2012
Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Zehnte -/- Die Reichsbahn - V 60
Vor ein paar Wochen neu und frisch auf dem Markt erschienen und daher eigentlich natürlich nicht die Literatur, welche mich seit Jahren begleitet ist das nun folgende Buch aus dem EK Verlag Freiburg:
Die Reichsbahn V 60 - Eisenbahn Bildarchiv Band 55 - von Wolfgang Freyer
Es beinhaltet wie es auch der Titel beschreibt knapp 100 Bilder auf ebenso vielen Seiten zumeist in Farbe der Reichsbahn V 60 - die spätere BR 106, von der Nullserie im Jahre 1959 angefangen bis zum Einsatz bei der DB AG in den 1990er Jahren aus verschiedenen regionalen Einsatzgebieten.
Warum aber nun solch ein Büchlein über die meist gebaute Diesellokomotive zumindest in der ehemaligen DDR in dieser Bildarchiv - Reihe erschienen ist und nicht in der beim EK Verlag erscheinenden Baureihen Bibliothek ist mir persönlich ein Rätsel, hat man doch vor einigen Jahren gerade in dieser Bibliothek das Buch über die V 60 der Bundesbahn großartig publiziert.
Sollte die BR 106 der Deutschen Reichsbahn nicht auch zu solchen "Ehren" kommen?
Dabei finde ich es auch nicht befriedigend, dass der Verlag erst für die nächsten Jahre einen weiteren dann über den Einsatz bei Werks - und Privatbahnen und dem Einsatz im Ausland beschreibenden Bildband in dieser Reihe angekündigt hat.
Nun, sei es drum, die Qualität des Druck ist natürlich dem Verlag eigen bestens, auch enthält dieser Band einige noch unbekannte Aufnahmen dieser Lokomotive im mittelschweren Rangier - und leichten Streckendienst, für welchen sie konzipiert und gebaut worden ist.
Dabei werden auch Aufnahmen mit Reisezug - Leistungen gezeigt sowie Eindrücke von diversen Traditionsfahrten mit teils sehr interessanter Wagenbespannung.
Da dieser Band, der trauriger Weise die erste "richtige" und eigenständige Publikation überhaupt von und über diese wichtige Lokomotivbaureihe am Markt ist, sollte man mit diesem auch etwas Zufriedenheit zollen.
Wolfgang Freyer
Die Reichsbahn - V 60
Die Reichsbahn - V 60
Hardcover gebunden, 95 Seiten, 95 Schwarzweiß - und Farbaufnahmen
EK Verlag Freiburg 2012Freitag, 10. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht - Teil 2
Dieses im entstehen befindliche Stück Fotografiergleis mit Schienenprofil Code 70 besitzt eine Länge von "nur" 210 mm. Man mag nun meinen, dass es für diesen Zweck wohl etwas zu kurz geraden sei.
Dem ist meinem Plan gemäß aber nicht so!
Zum einen sollen nur relativ kurze Fahrzeuge auf diesem Gleis abgelichtet werden, womit diese Länge für mich völlig ausreichend erscheint, zum anderen ist das Stück Gleis für eine weitere Verwendung vorgesehen.
Meine sich im Bau befindliche Segmentanlage besitzt in ihrer gesamten Länge 2120 mm.
Mehr an Länge geht leider nicht an der vorgesehenen Wand meines Arbeitsraum, an welcher die Segmente installiert sind, da der Platz fast völlig ausgeschöpft ist - bis auf noch vorhandene "minimale" 210 mm.
Diese "ein paar Millimeter" soll später das entstehende Fotografiergleis als "Ausziehgleis" in Form eines "Minisegment" abnehmbar hinter einer Weiche am Segmentrand ausfüllen, um eine kleine Lok mit maximal 2 kurzen zweiachsigen Wagen umsetzen zu können.
Soll dann später einmal das "Minisegment" zum fotografieren von Fahrzeugen etc. dienen, braucht es zu dieser Tätigkeit nur von den eigentlichen (Haupt -) Segmenten abgenommen zu werden.
Die Schwellenabstände zueinander habe ich für dieses Gleis exakt dem Vorbild entnommen.
Dabei wurden die einzelnen Abstände zwischen den Schwellen vor Ort bei der Zschornewitzer Kleinbahn vermessen, auch die jeweilige Länge und der Zustand wurden protokolliert, um ein ins Modell umgesetzte Stück Gleis vom Original zu erstellen!
Genug der Vorrede, nun geht es an den Bau des Fotografiergleis:
Mittwoch, 8. August 2012
Ein Fotografiergleis mit Echtholzschwellen im H0pur Standard entsteht
Nun habe ich endlich beschlossen, mir ein Stück "uriges" Kleinbahn - Gleis zum "standesgemäßen" fotografieren von Modellen zu bauen.
Das Gleis werde ich versuchen, einem im Original bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn liegenden Stück Streckengleis im noch heute mit V max 10 km/h befahrbaren Zustand im Modell nach H0pur Standard nachzubilden.
Dabei werden Echtholzschwellen aus Lindenholz aus dem H0fine Shop von Mathias Hellmann und weiterhin die Messingfeinguß Rippenplatten Rp 16 / 17 Oberbau K aus dem Bahnsinn Shop zur Verwendung kommen.
Das Material und Werkzeug zur Bearbeitung der Schwellen bereitliegend.
Hinzu kommen dann später noch ein scharfes Cuttermesser mit spitzer Klinge und eine Messingdrahtbürste.
Wie schaut heute eigentlich das Gleis beim Vorbild Zschornewitzer Kleinbahn aus, in welchem Zustand befindet es sich?
Diese Fragen möchte ich nun in Wort und Bild beantworten:
Montag, 6. August 2012
Bauanleitung H0 Pur Weiche EW 190 - 1:9l Fsch (H) nach H0 Pur Norm entsteht im Selbsbau - neunter Bauabschnitt
Die Radlenker mit der Länge von 3,2 Meter für die EW 190 - 1:9 nach Bauart der Deutschen Reichsbahn
1.) Das anfertigen der maßstäblichen Futterstücke für die Radlenker
Ich möchte mich mit den 3200 mm langen Teilen befassen und diese für die EW 190 - 1:9l Fsch (H) einsetzen.
An dieser einfachen Weiche EW 190 sind sehr schön diese 3200 mm langen Radlenker erkennbar. Diese wurden mit den eingelassenen normierten Futterstücken mittels Schraubenbolzen verschraubt.
Es würde nun einen sehr großen Zeitaufwand bedeuten, diese Futterstücke in Eigenleistung im exaktem Maßstab selbst herzustellen, aus diesem Grunde bediene ich mich einmal wieder einer von Udo Böhnlein konzipierten und hergestellten Ätzplatine aus 0,15 mm starkem Neusilberblech, aus dieser die exakt maßstäblichen Futterstücke für den 3200 mm langen Radlenker gewonnen werden können.
Auch die maßstäblichen Radlenker selbst sind in einer gefrästen und vor gebohrten Ausführung bei diesem Kleinserien Hersteller neben den dazu benötigten maßstäblichen 0,5 mm Weichenschrauben in bester Qualität erhältlich.
Alternativ werden diese Teile auch vom Bahnsinn Shop vertrieben.
Nun soll der Bau der Futterstücke für die Weiche in einzelnen Schritten beginnen:
Samstag, 4. August 2012
H0 Pur Güterwagen Bausatz Messing - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 8. Teil
Die aus Neusilber geätzten maßstäblichen Tragfeder - Bauteile von Udo Böhnlein
Nun liegt er auf meinem Tisch - der "Bausatz" für exakt maßstäbliche Tragfedern für einen Wagen der Verbandsbauart in 1000 mm / 1100 mm Vorbildlänge aus 0,15 mm starkem Neusilberblech fein säuberlich geätzt.
Dieses Ätzblech beinhaltet die Einzelteile für vier komplette Tragfedern, die je nach Wunsch des Anwenders zur Nachbildung für Tragfedern im "entspannten Zustand" ( leerer, unbeladener Wagen) was beim Vorbild eine Länge von 1000mm entspricht, oder aber im "gestreckten Zustand" (beladener Wagen) bei einem Vorbildmaß von 1100 mm Länge der Feder.
Weiterhin beinhaltet das Blech einen kompletten Satz Federlaschen der Verbandsbauart, somit könnte eine in gewisser Weise "gefederte Variante" der Tragfedern erstellt werden.
Dies ist aber leider in der relativ kurzen Baubeschreibung welche dem Ätzblech beigefügt ist, für meine Begriffe nicht eindeutig beschrieben, was nun zur Folge hat, dass ich mich mit diesen Federn doch intensiver auseinander setzen muß als im Vorab gedacht.
Vor einiger Zeit hatte ich schon einmal einen ähnlichen Bausatz für Tragfedern nach UIC vom gleichen Hersteller, bestimmt für einen Omm 55 von Roco gefertigt, dieser war aber beim Bau bei weitem nicht so anspruchsvoll wie dieser für den GI 11 Dresden!
Ich werde mich nun demnächst mit diesem Ätzblech intensiver beschäftigen und bei Erhalt neuer Erkenntnisse darüber berichten.
Mittwoch, 1. August 2012
Der neue Betonschwellenrost der Bauart Bs 55 / Bs 60 der DR von RST - Eisenbahn Modellbau
Eine frohe Kunde erreichte den ambitionierten Eisenbahn Modellbauer vor kurzem von der Firma RST Eisenbahnmodellbau mit der Markteinführung und Lieferbarkeit der schon seit einiger Zeit angekündigten maßstäblichen Betonschwellenroste.
Bekannt wurde die Firma RST in den letzten Jahren für ihre sehr schönen und maßstäblichen Nachbildungen und Umsetzungen ins Modell der bekannten Holz - und vor allen Dingen Stahlschwellenroste.
Die nun neu vorliegenden Betonschwellen sind auch gleich in zwei Ausführungen erhältlich, die der Betonschwelle B9 / B 91 der Deutschen Bundesbahn und - für mich äußerst interessant - die Nachbildung der Betonschwelle Bs 55 der Deutschen Reichsbahn.
Auf diesem Werksfoto von RST Ralph Steinhagen ist die wunderschöne Nachbildung der Betonschwellen Bauart Bs 55 der DR zu sehen, welche in den 1950er Jahren entwickelt worden ist und Millionenfach auf Haupt - und Nebenstrecken im Gebiet der ehemaligen DDR verbaut wurde.
Um ein Stück Vorbildgerechtes Gleis auf meiner Merziener Privatbahn nachbilden zu können habe ich schon lange auf diese Betonschwellen gewartet!
So existieren noch heute auf der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn längere Gleispassagen, welche aus einer Mischung von Holz - und Betonschwellen nebst einigen Stahlschwellen seit Ende der 1950er Jahre eingebracht worden sind. Zur Unterhaltung der Gleisanlagen bediente man sich auch beim Austausch von defekten Holzschwellen dieser Schwellen der Bauart Bs 55 aus Beton.
So entstand im laufe der Zeit eine bunte Mischung all dieser Schwellen im damals noch vorhandenen Gleissystem der Kleinbahn, welche zum großen Teil bis heute vor Ort noch anzutreffen sind.
Dementsprechend soll auch ein Stück meines Gleises für die Privatbahn nach dem großen Vorbild nachempfunden werden.
Dabei möchte ich nun einige Beispiele an Hand von mehreren Bildern anführen:
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