- Startseite
- **ELNA Dampflokomotiven im Modell 1 : 87**
- **Meine Wagenmodelle 1:87 - Neubauten, Umbauten, Verfeinerungen, Basteleien**
- Dampflokomotiven der Zschornewitzer KB
- Triebwagen der Zschornewitzer KB
- Personenwagen der Zschornewitzer KB
- Güterwagen der Zschornewitzer KB
- Bahnhof Golpa der ZKB
- Betriebstellen der Zschornewitzer KB
- Gleisanlagen der Zschornewitzer KB
- TFZ des BKW Bitterfeld auf ehemaligen Gleisen der ZKB
- Bestandaufnahme Zschornewitzer KB in Wort und Bild 2012 - 2015
- Neuigkeiten von der Zschornewitzer KB
- Interessante Links
- Impressum
Samstag, 27. Juli 2013
Ein Messing - Fahrwerkbausatz im H0pur Standard von Paul Petau für einen preußischen eisernen offenen Güterwagen von 15 t Ladegewicht nach Musterblatt II d 1, IV. Auflage 1903
Es wurde schon viel in der Eisenbahn - und Modellbau Fachliteratur vom Vorbild und Modell im Maßstab 1 : 87 in den Jahren über diese Wagengattung berichtet, sei es in der Hp 1 Modellbahn des Fremo, der Hp 1 Eisenbahnmodellbau heute von Willy Kosak aber auch in der Eisenbahn und Modellbau (EMB) aus Soest um nur einige und für mich vorbildhafte Publikationen zu nennen.
Der über einen langen Zeitraum gebaute Wagen hatte in jener Zeit eine recht hohe Anzahl an eingetretenen technischen Veränderungen über diese Jahre erhalten, von welchen die vielen Auflagen der Musterblätter zu diesem Fahrzeug zeugen.
Ich möchte jetzt nicht weiter über diese einzelnen Entwicklungsstadien im speziellen sprechen, zum einen bin ich bei weitem nicht der Fachmann auf diesem Gebiet um ein Wort darüber äußern zu dürfen und zum anderen würde wohl diese Vielzahl an veränderten Details diesen Beitrag bei weitem sprengen!
Daher kann ich für interessierte nur sehr empfehlen das Heft Nr. 23 des Eisenbahn und Modellbau (EMB 1989) aus Soest zur Hand zu nehmen / zu besorgen, in diesem Herbert Haun sehr verständlich in Wort und Bild nebst vielen Zeichnungen diese Wagengattung im einzelnen beschrieben hat.
Leider besitze ich nur ein Foto von dieser Wagengattung - wiederum leider "nur" mit Pressblech - und nicht mit Fachwerk Achshalter welches ich auch veröffentlichen darf, jenes des zu seiner Zeit neu aufgearbeiteten Museumswagen der DR in den 1980er Jahren und auf verschiedenen Ausstellungen gezeigt, habe ich als Papierabzug 1987 auf einer Modellbahnbörse in Lutherstadt Wittenberg erworben, wobei der damalige Verkäufer einen großen Stapel Abzüge dieses einen Motives zum Verkauf anbot.
Nicht nur aus diesem Grund wurden wohl eine Unmenge dieser Papierabzüge in den Umlauf gebracht! Leider bin ich in diesen Jahren selbst auf solchen "Events" nicht gewesen um fotografieren zu können da ich mit meinem Studium und anderen schönen Dingen in damaliger Zeit vollauf beschäftigt war.
Später wurde dann auch diese Aufnahme in verschiedenen DDR Zeitschriften und Büchern publiziert!
Mein Vorhaben beläuft sich nun auf den Bau eines ungebremsten Fahrgestell mit Fachwerk - Achshalter und Gleitlager nach der im EMB vorgestellten Zeichnung Musterblatt II d, IV. Auflage 1903 aus einem Messing Bausatz im H0pur Standard von Paul Petau, welche ich nun schon seit längerer Zeit zu liegen habe und auf jenem Weg er zu mir kam, ich auf dieser Seite im April 2012 auf diesem Blog berichtete.
Was ist nun zum Bausatz des Fahrgestell für einen Omk(u) und späteren O 2 von Paul Petau im einzelnen zu sagen, das soll im folgenden aufgeführt werden:
Donnerstag, 25. Juli 2013
Weichlöten mit völlig säurefreiem Flussmittel für spezielle Aufgaben und die gebrauchsfertige Herstellung eines geeigneten Mittel
Kolophonium ist ein natürliches Harz, dass aus dem Balsam von Kiefern, Fichten, Tannen ua. Nadelbäumen gewonnen wird.
In "normalem" Brennspiritus aufgelöst ist es ein wunderbares Säurefreies Flussmittel zum weichlöten, um an Lötstellen und deren Umgebung, an denen absolut keine Säure gelangen darf, sei es zB. in der Elektronik beim verlöten von Bauteilen auf Leiterplatten etc., aber auch beim Eisenbahnmodellbau wo diese Verbindungen mittels Weichlot entweder sehr schlecht oder auch absolut nicht unter fließendem Wasser abgewaschen werden können, um dabei die Werkstücke von der als Flussmittel im allgemeinen benutzten Säure / säurehaltigem Fett usw. zwingend restlos befreit werden müssen.
Zum herstellen einer "zünftigen" Lösung Kolophonium zum weichlöten bedarf es ganz einfachen Brennspiritus und natürlich das Naturprodukt selbst, welches in Brocken wie es im Bild ersichtlich aber auch als Granulat sehr preiswert zu kaufen gibt.
Ich persönlich bevorzuge diese größeren Brocken Kolophonium, welche mit einem kleinen Hammer sehr leicht zu verkleinern sind, um sie dann im Glas zusammen mit etwas Brennspiritus in aller Ruhe aufzulösen.
Persönlich bin ich auf diese Substanz beim weichlöten an meinen Arbeiten des öfteren angewiesen, was ich im folgenden schildern möchte:
Freitag, 19. Juli 2013
Eine neue Seite zu "Neuigkeiten auf den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn" auf diesem Blog eröffnet
Heute habe ich eine neue Seite zu den oben im Kopf dieses Blog vorhandenen Seiten mit dem Titel "Neuigkeiten von der Zschornewitzer KB" zur ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH hinzugefügt.
Da es zur Zeit schon sehr interessantes Neues zu vermelden gibt, wollte ich nicht bis nach meinem Urlaub damit warten - dann wären es ja keine Neuigkeiten mehr.
Auf dieser Seite möchte ich nun in der kommenden Zeit wie es der Titel schon sagt aktuelle Neuigkeiten auf und neben den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn präsentieren.
Aus dem sehr freudigen Anlass der momentanen Reaktivierung der Strecke zwischen dem Abzweig an der Strecke Oranienbaum und Ferropolis gelegen bis zur für die Deutsche Bahn produzierenden Weichenbau GmbH auf dem neuen Schwellenplatz zwischen Zschornewitz und Möhlau gelegen das noch vorhandene Hauptgleis komplett wieder befahrbar - nicht grundsaniert - wird, bin ich der begründeten Meinung, dass es in der nächsten Zeit viel Neues auf dieser ehemaligen Kleinbahn hinsichtlich des Betrieb zu berichten gibt.
Am 16. Juli 2013 war dieser Gleisbautrupp am Bahnübergang Beethovenstrasse in der Ortslage Zschornewitz damit beschäftigt, Gleisbauarbeiten zur Reaktivierung des Hauptgleis der Strecke Ferropolis bis Weichenbau GmbH zu leisten.
Diese Strecke wird nun von einem Eisenbahn Unternehmen ansässig in Neustrelitz befahren werden und die Elektroschmelze GmbH nebst die Weichenbau GmbH mit Wagen regelmäßig bedienen.
Diese Strecke wird nun von einem Eisenbahn Unternehmen ansässig in Neustrelitz befahren werden und die Elektroschmelze GmbH nebst die Weichenbau GmbH mit Wagen regelmäßig bedienen.
Sonntag, 14. Juli 2013
Ein Bild zum Sonntag - vor meiner Fahrt in den Urlaub
Bevor ich mich nun hier "endlich" in den nächsten Tagen aus dem Staub mache, um in Italien in der Nähe von Padua wieder meinen Urlaub zu verbringen - Vorsicht liebe Freunde, Kollegen und ständig interessierten Besucher dieses Blog aus der Gegend um Padua und Treviso, ich komme - möchte ich noch ein Bild von der Probeschotterung des Gleis auf dem "Minimodul" zeigen.
Der rote frische Porphyrschotter ist nun etwas heller und nicht einer ganz so starken Farbintensität wie dieser bei der ersten Probe angemischt wurde, zwischen den neu verlegten "altbrauchbaren" Beton - und Stahlschwellen eingebracht und beim Anblick dieser nun vor mir liegenden Stelle bin ich als Resümee mit dieser Tat und der Qualität der versuchten (realistischen) Farbgebung schon ganz zufrieden.
Nach meinem Urlaub werde ich dann mit diesem und den weiteren Projekten frisch und erholt fortfahren!
Donnerstag, 11. Juli 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 4. Etappe
Ein paar kleinere Arbeiten an der Kö II von Brawa habe ich seit dem letzten Beitrag zu diesem Thema der nun schon wieder fast einen Monat zurückliegt - wie die Zeit doch schnell vergeht - ausgeführt.
Diese Arbeiten betreffen die beiden seitlichen Kasten zur Batterie Aufnahme hinter der vorderen Pufferschürze, welche über das Profil der Kö II hinaus ragen und so den optischen Eindruck des Modell in seinem später fertig gestellten Zustand stören werden.
Der "Überhang" des originalen Kasten über das Profil hinaus an der Kö II.
Übrigens:
die an der Pufferbohle zu sehenden zwei Bohrungen in Nachbarschaft der Kupplungsführung habe ich etwas aufgerieben um diese dann zu gegebener Zeit durch die nun vergrößerte Fläche besser und haltbarer verspachteln zu können.
Die Bohrungen waren von Brawa zum einstecken der Bremsschläuche gedacht, da diese Kö II aber ohne Druckluft Bremsausrüstung nachgebildet werden wird, entfallen natürlich auch diese Schläuche am Modell.
Folgend soll die weitere Bearbeitung in Wort und Bild aufgeführt werden:
Dienstag, 9. Juli 2013
Bauanleitung für die Stahlschwellenweiche von RST Eisenbahnmodellbau nun Online verfügbar
Auf der Homepage von RST Eisenbahnmodellbau / Gleisbau unter diesem Link hat nun Ralph Steinhagen eine bestens nachvollziehbare Bauanleitung für seine Stahlschwellenweiche mit Feder - sowie auch Gelenkzungen eingestellt.
So kann jeder interessierte sich auch im vorab ein Bild von dieser maßstäblichen Weiche, deren Zusammenbau nebst dem dabei zu erwartenden Schwierigkeitsgrad machen.
Sonntag, 7. Juli 2013
Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge VI
Unweit der von mir auf dem Modul beabsichtigten Nachbildung eines dem Vorbild bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn geschlossenen Abzweig Schwellenplatz steht ein eher unscheinbares kleines Gebäude einer nun schon lange Zeit geschlossener und seit einigen Jahren verschwundener LPG Tierproduktion zuzuordnend.
Dieser kleine einem Schuppen ähnliche Bau hatte seiner Zeit die Aufgabe, bei der Mast verendete Tiere welche im speziellen Schweine waren, diese bis zum Abtransport zum Abdecker aufzubewahren und zu lagern.
Der Abtransport lag gewöhnlich nach meinen gewonnenen Erkenntnissen im Regelfall bei zwei Mal in der Woche, wobei es im Sommer bei höheren Außentemperaturen auch durchaus öfter geschah.
Abtransportiert wurden diese Kadaver von speziellen Lastkraftwagen die für diese Aufgabe hergerichtet waren.
Da dieser kleine Bau recht prägnant auch noch in seinem heutigen Zustand ist, soll er auch im Modell entstehen.
Die Vorderansicht zeigt ein schlicht verbrettertes schwebendes Tor mit seiner Laufschiene, dass den eigentlichen Lagerraum für die Tiere abschließt.
Eine kleine ebenfalls schlicht aus Holzbretter gebaute Eingangstür führte im inneren in einen kleinen Raum in dem diverse Chemikalien und ungelöschter Kalk zur Reinigung des Lagerraum lagerten und die Wasserentnahme für dieses Tätigkeit installiert war. Diese Reinigung, Desinfektion und gründlichem ausspritzen mit Wasser fand nach jedem Abtransport der verendeten Tiere regelmäßig statt.
Weiter im folgenden eine kurze Beschreibung der in verschiedenen Außen - und Innenansichten der Abdeckhalle, wie dieses Gebäude umgangssprachlich genannt worden ist:
Donnerstag, 4. Juli 2013
Eine gewünschte Farbe oder einen speziellen Farbton im Modellbau einfach und schnell selbst herstellen?
Im Eisenbahn Modellbau werden um zB. einen Gegenstand auch farblich so genau wie möglich dem jeweiligen Vorbild nachzuempfinden, viele unterschiedliche Farben bzw. Farbtöne benötigt.
Die Industrie stellt dabei unter den verschiedensten Marken eine sehr große Palette an Modellbaufarben her, seien es auf Kunstharz - , Acryl - oder auch Alkoholbasis um nur einige zu nennen, fertig angemischte Produkte in vielen Farbtönen und unterschiedlicher Qualität dem Modellbauer zur Verfügung.
Benötigt man aber für die farbliche Gestaltung eines Modell "nur ein paar Tropfen" eines ganz bestimmten Farbton lohnt es sich meines erachten nicht sich gleich ein ganzes Töpfchen des speziellen Farbton - wenn erhältlich - zu kaufen.
Nun ist es aber nicht jedermanns Sache sich eine gewünschte Farbe unter zur Hilfenahme mehrerer fertig angemischter Farben zusammen zu mischen um genau den richtigen Farbton zu treffen.
Davon kann ich persönlich ein Lied singen, brauchte ich doch eine sehr lange Zeit des üben und probieren, ehe mir dies auch nur "halbwegs" auf Anhieb gelang.
Um zB. nur eine kleine Menge von einem bestimmten Farbton selbst herzustellen da nicht mehr davon gebraucht, gehe ich seit einigen Jahren einen völlig anderen Weg des anfertigen solcher Farben.
Grundlage einer jeden Farbe ist der Klarlack, welcher farblos in verschiedenen Glanzgraden von hochglänzend bis Matt unter Beimischung von Farbpigmenten zum Produkt angemischt wird. Dabei steigt und fällt die Qualität der jeweiligen Farbe mit der Qualität und Quantität der beinhaltenden Farbpigmente die dabei zur Verwendung kommen.
Selbstverständlich sollen diese von mir auf dieser Basis angemischten Farben nicht für das lackieren von Fahrzeugmodellen etc. mittels Airbrush angewendet werden, dafür gibt es vorzügliche" fertige Farben" nach RAL und TGL der ehemaligen DDR von verschiedenen Anbietern und auf verschiedenen Lösungsmittelgrundlagen.
Alle Zutaten zur Herstellung von Modellbaufarben jedem gewünschten Farbton auf einen Blick.
Kunstharz Klarlack neben geeignetem Verdünner, ein paar Öl - und Fettfreie Künstlerkreiden / Pigmente welche in ihrer im Bild dargestellten Auswahl an Tönen nur Beispielhaft sein sollen und ein unbedingt scharfes Messer zum vorsichtigen und sorgfältigen abkratzen / abraspeln der Pigmente.
Die Qualität dieser Farbpigmente ist weitaus höher denen in den handelsüblichen Kunstharz Modellbaufarben anzusiedeln.
Durch Zugabe nur weniger Pigmente da diese sehr Farbintensiv, mischt man sich so den gewünschten Farbton zusammen.
Weiterhin gibt es aber auch noch eine im speziellen des Altern von Fahrzeugen wunderbare Variante der Farbauswahl die da Ölfarben heißen.
Davon dann demnächst mehr in diesem Blog
Montag, 1. Juli 2013
Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - Gedanken zur grundlegenden Verbesserung der Stromabnahme am Radsatz und die praktische Umsetzung
Lange Zeit habe ich an meiner Gützold BR 106 / V 60 D DR nicht mehr gearbeitet, die komplette Überarbeitung des Getriebe, was ich schon in diesem voran gegangenen Post angekündigt hatte, ist nun soweit theoretisch ausgearbeitet, dass ich dieses Vorhaben demnächst am Modell praktisch umsetzen werde, dennoch möchte ich bevor ich damit beginne eine grundlegend verbesserte Stromabnahme am kompletten Radsatz herstellen.
Wer von euch die von Gützold an diesem Modell original installierte Stromabnahme von den Radsätzen mittels Bronzeblech unter den Umlauf der Lok geklemmt kennt und sich über dieses "gelabber" beim Zusammenbau oder auch nur im Fahrbetrieb durch jenes Bronzeblech auftretende ständige Schleifgeräusch schon aufgeregt und geärgert hat, weis sicher von welchem Umstand ich hier spreche.
Zudem kommt noch der wichtige Fakt hinzu, dass auch mit sorgfältigster Justage der Radschleifer aus besagtem Bronzeblech nicht immer eine 100% ige Stromaufnahme von allen Rädern erfolgt.
Mit dem an meinem Modell eingebauten H0pur Radsatz habe ich wahrscheinlich bedingt der niedrigen Spurkranzhöhe zu keiner Zeit die optimale "Schleifereinstellung" und demzufolge die Stromabnahme von gleichzeitig allen Rädern erreicht!
Nun kommt auch noch der Umstand hinzu, dass bedingt durch die geplanten Umbauarbeiten des Getriebe viele Probefahrten und dabei sicher gleichfalls das öffnen und schließen des Getriebeblock oftmals nötig sein wird, und bei jedem dann anstehenden neuerlichen Probebetrieb den Umlauf etc. wieder zu montieren bzw. zu entfernen ich absolut keine Lust darauf habe.
So wird nun mit einfachen Mitteln eine sehr effiziente Lösung des Problem erfolgen.
Im Bild zu sehen ist die Lösung denkbar einfach.
Aus 0,15 mm starken Neusilberblechstreifen gewonnen von "abgeernteten" Platinenrahmen verschiedener Ätzbausätze werden vier Streifen für die Paarweise Stromabnahme bearbeitet.
Dieser Weg ist beileibe nicht meine Erfindung, auch Namhafte Firmen im Modellbau die sich zum Beispiel mit dem Umbau / Neubau von kompletten Fahrzeugantrieben / Einbau von Glockenankermotoren befassen, gehen diesen Weg.
Wie schaut nun mein Weg des Umbau aus, dies möchte ich im folgenden schildern:
Samstag, 29. Juni 2013
Ein Pärchen "Kramerkisten" Ommbu 40.2 der DR zu besitzen - ach wie wär das schön ...
... wobei der Weg zu diesen beiden Wagen im Maßstab 1 : 87 mal gar nicht so weit und steinig ist wie es sich im folgenden herausstellen soll!
Beim Vorbild beschaffte die Deutsche Reichsbahn ab dem Jahr 1963 eine Serie von offenen Güterwagen, die vorwiegend zum transportieren von Baustoffen Verwendung fanden.
Die Wagen dieser Bauart und Ordnungsgruppe wurden im RAW Dresden in zwei Versionen vollkommen aus Stahl in geschweißter Ausführung hergestellt, eine Version mit 1,50 Meter hohen, die andere mit 1,75 Meter hohen Wänden des Wagenkasten, wobei beider Versionen gemein keine Türen vorhanden waren.
Zudem gab es von dieser Bauart Wagen mit KKg Bremsen ausgerüstet und solche ohne Bremse mit durchgängiger Druckluftleitung.
Gemeinhin wurden von diesen Wagen im Betrieb in vielen Fällen ein gebremster und ein ungebremster Wagen zu einem Pärchen zusammengefasst.
Bei der Deutsche Reichsbahn wurden diese Wagen mit der Gattung Ommbu bezeichnet und man vergab dafür die Nummern ab 40 - 00 - 01.
Die Gesamtzahl an in Dienst gestellten Wagen dieser Gattung ist direkt nicht geklärt, die Wagennummern zeigen ein Spektrum von über 2000 auf, es ist dabei aber unklar, ob die komplette Nummernreihe auch belegt worden ist.
Den Namen "Kramerkiste" erhielten die Wagen nach dem damaligen amtierenden Verkehrsminister der DDR Erwin Kramer, der bei der Entwicklung und Konstruktion dieser Bauart auch seine Hände mit im Spiel haben sollte.
Diese Wagen sind also typische Vertreter des Wagenbestand der DR in der Epoche III und IV.
Ende der 1980er Jahre wurden sie zunehmend aus dem regulären Betrieb bei der DR genommen, wobei einige ihr "Gnadenbrot" bei verschiedenen Werksbahnen dann als Privatwagen eingestellt verdienten.
Dieses Pärchen Ommbu 40 DR habe ich bei meinem Besuch zum Fahrtreffen der "H0fine Fremoikanern" im April diesen Jahres in Ziesar, von diesem Besuch ich hier im Blog berichtete aufgenommen.
Je öfter ich mir nun die Bilder von den Ommbu 40 anschaue, umso größer wächst in mir der Wunsch auch solch ein Pärchen zu besitzen.
Erhältlich sind diese Wagen als Ätzbausätze aus Neusilberblech bei der Firma Digitalzentrale als relativ problemlos zu erstellende Modelle wie man es aus der bei H0fine eingestellten Bauanleitung im PDF - Format entnehmen kann.
Für den Betrieb im H0pur Standard bedarf es beim erstellen des Bausatz im Fahrwerkbereich einige Anpassungen, diese auszuführen aber kein großes Problem bedeuten sollten!
Dabei würde ich mir ein solches Pärchen aus einem gebremsten und einem ungebremsten Wagen erstellen wollen.
Aber auch andere Eisenbahnmodellbau Kollegen betreiben diese Wagen auf ihren Modulen wie es die nächsten Bilder zeigen sollen:
Freitag, 28. Juni 2013
Wasser für die Dampflok - eine etwas außergewöhnliche Möglichkeit des Wasserfassen für Dampflokomotiven an der Strecke ...
... ist noch heute an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn vorhanden, wenn beide - die Kleinbahn und die im folgenden beschriebene Wasserentnahmestelle - auch so in ihrer Art nicht mehr in Betrieb sind.
Im Zuge der Braunkohlentagebaue rund um Zschornewitz / Golpa / Burgkemnitz und des zur Förderung der Rohbraunkohle unabdingbar notwendigen starken senken des Grundwasserpegel durch stetiges abpumpen einer Vielzahl eingesetzter Pumpen, mußten dementsprechend die in der Summe gebildeten und gesammelten Wassermassen durch ein sehr großes und viele Kilometer langes System von eingesetzten und verlegten Rohrleitungen aus diesen Gebieten abgeführt werden.
Aufnahme fanden diese Wassermassen zum großen Teil in den in dieser Gegend befindlichen Flüssen Mulde und Elbe, in Industriebetrieben und später wurde dann das Wasser auch zum fluten ausgebaggerter, aufgegebener und stillgelegter Gruben verwendet.
Beachtenswert ist zu dem, dass durch diese Leitungen zu ihrer Zeit etliche tausend Kubikmeter Wasser pro Stunde geführt wurden.
Einige dieser Sammler / Rohrleitungen welche das Wasser aus den Golpaer Tagebaue abführte, dabei sprechen wir von gut 1 Meter Durchmesser solcher Rohre, kreuzten auf ihrem Weg unterirdisch auch das Gebiet der Zschornewitzer Kleinbahn.
Diese Situation hatte man sich bei Zeiten für die Kleinbahn zu nutzen gemacht, indem zB. um 1950 die nun im folgenden vorgestellte Wasserentnahmestelle neben dem Gleis im Übergabebahnhof Kraftwerk - / Elektroschmelze Zschornewitz errichtet worden ist.
Eine unter diesem "gegossenen Betonklotz" liegende Rohrleitung zum abführen des Grundwasser wurde kurzer Hand mit einem Schieber ausgestattet, so dass man dadurch bequem mit ein paar Schläuchen jederzeit die Wasservorräte der Dampflokomotiven ergänzen konnte.
Im Grunde ist diese Wasserentnahmestelle vergleichbar mit einem Brunnen deren es bei Kleinbahnen etc. viele gab und wo man mittels eines Pulsometer Speisewasser in die Wasserkästen der Dampflokomotiven pumpen konnte.
Der Unterschied solcher Brunnen zu dieser Entnahmestelle ist der, dass die Wasserentnahme in diesem Fall ohne Pumpen / Pulsometer geschah, indem nur durch den in diesen Rohren herrschenden großen Wasserdruck die Entnahme möglich und durchgeführt wurde.
An Hand ein paar nun folgender weiterer Bilder dieser Entnahmestelle ist mein Plan des Nachbau und der Umsetzung ins Modell auf dem im Bau befindlichen Minimodul gereift:
Mittwoch, 26. Juni 2013
Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23 - Teil 3
Nimmt man das Heft Eisenbahnmodellbau heute Ausgabe Nr. 18 / 2001 aus dem Willy Kosak Verlag mit dem enthaltenen Beitrag des Umbauvorschlag eines SS 15 von Roco mit eben diesen Gleitachslager ausgerüsteten Diamond Drehgestellen von Bavaria zu einem Schienenwagen der Verbandsbauart zur Hand, jener Beitrag auch die Inspiration und Anschub für meinem Umbau darstellt und schaut sich dabei die einzelnen Bauschritte zur Erstellung eben dieses auf Gleitachslager der Verbandsbauart umgebauten Diamond Drehgestelle eingehend an, so muß man dann beim ersten Selbstversuch nach dieser vorgeschlagenen Anleitung leider feststellen, dass es so wie aufgezeigt leider nicht funktionieren kann ein korrektes und befriedigendes Maß einhaltendes Ergebnis zu erhalten!
Auf einer Lötkohle wird dort das Drehgestell mit vier Stecknadeln! drapiert, ein als Abstandhalter der Achse zum Querträger des Drehgestell fungierendes auf korrektes Maß? gebrachtes Stück Sperrholz als Lehre zwischen gelegt und mit Blumendraht fixiert, um mit diesem "Hilfsmittel" die Gleitachslager in beide Gabeln des Fachwerk präzise einlöten zu können.
Dabei muß nicht nur das Maß des später geforderten Achsstand der beiden Achsen zueinander, der sich beim Vorbild auf 2,00 Meter beläuft und im Maßstab 1 . 87 exakt 22,89 mm beträgt mit dieser Lehre aus Sperrholz vor dem verlöten der Lager genau eingestellt werden, wichtiger für eine später perfekten Lauf des Drehgestell ist die absolute Parallelität mit höchster Präzision beider Achsen nach dem einlöten zueinander.
Nun, Sperrholz auf ein Zehntelmillimeter exaktes Maß zu bearbeiten, dabei die exakte Rechtwinkligkeit herzustellen ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit, wie man diesen besagten und in reichlich Bildern vorgestellten Akt dennoch in der Redaktion des HP 1 bewerkstelligt haben möchte ist mir persönlich völlig schleierhaft wie auch die dann exakte Ausrichtung der Achse in den beiden zu verlötenden Lagern.
Sei es drum, man hat ja selbst ein Kopf zum nachdenken und so ist dann nach einigen misslungenen Versuchen mit der Kosak'schen Technik in mir der Plan gereift eine passende Montage - und Lötlehre für diesen Job selbst zu bauen.
Meine aus bearbeiteten Teilen einer kupferkaschierten 1,5 mm starken Pertinaxplatte erstellte Montage - und Lötlehre für das exakt korrekte einlöten der Gleitachslager in die Gabeln des Diamond Drehgestell von - ursprünglich - Bavaria.
Diese Lehre wird zwar keinen Designer Preis erhalten, erfüllt aber sämtliche an sie gestellten Anforderungen mit Bravour!
Um nun mit der präzisen Erstellung des Drehgestell weiter zu kommen, werde ich im folgenden den Aufbau dieser Lehre kurz erklären, vielleicht ist es für den einen oder anderen Bastler für seine Arbeiten von Interesse und Nachahmenswert:
Sonntag, 23. Juni 2013
Der einständige "Neubau" - Lokschuppen der Elektroschmelze Zschornewitz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen
Der 1 - ständige kleine Lokschuppen im Bereich des Übergabebahnhof / Elektroschmelze Zschornewitz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn ist architektonisch ein typischer Vertreter der ab den 1950er Jahren in der ehemaligen DDR in mehrheitlich genormter Betonfertigteile entstandener Zweckbau, welcher an vielen anderen Orten im Land gleich auch für völlig andere Aufgaben und Zwecke erstellt worden ist.
Der Eingangsbereich ist mit einem nach beiden Seiten zu öffnendem großen Falttor aus profiliertem Stahlblech und integrierter Tür ausgestattet, in den Seitenwänden befinden sich im oberen Bereich eingelassen beidseitig der kompletten Länge des Bau durchgängige Fenstergurte und ebenso der länge des Bau ist zwischen den Schienen eine Arbeitsgrube im Boden eingelassen.
Anfangs diente der Lokschuppen zum unterstellen für von der Elektroschmelze angemieteter Kleinlokomotiven der aus V 15 DR etwas weiter entwickelten Industrieausführung BR V 18 B des VEB Braunkohlenwerk "Einheit" Bitterfeld / Golpa, ab dem Jahr 1981 dann eine Diesel - Kleinlokomotive TGK 2 - E / B - dh des russischen / sowjetischen Lokomotivhersteller "Kaluga" Nr. 092 Baujahr 1981 im Eigenbesitz des VEB Elektroschmelze Zschornewitz.
Der Schuppen war demzufolge zur Ausführung kleinerer Instandsetzungsarbeiten an Lokomotiven und Wagen ausgestattet.
Beheizt wurde diese Remise mit Dampf welcher im nahen Kraftwerk Zschornewitz erzeugt wurde.
Das heutige Terrain des Standort dieses Lokschuppen im ehemaligen Übergabebahnhof.
Auch wenn beim betrachten dieser Aufnahme der Eindruck eines völlig verwilderten "Stück Eisenbahn" entsteht, ist der Lokschuppen mit seinem Gleis ohne Probleme mit einem schienengebundenen Eisenbahnfahrzeug sofort befahrbar!
Bevor ich hier in Wort und Bild auf das Innere des Lokschuppen eingehe, möchte ich dem Interessierten Leser auf diese Seite auf meinem Blog verweisen, auf welcher einige Außenaufnahmen dieses Schuppen zu betrachten sind.
Nun zum Inneren des Lokomotivschuppen:
Freitag, 21. Juni 2013
Der "richtige" Schotter für meine Gleise - der Versuch des einfärben des mineralischem Schotter Gestein von Spurenwelten
Nun stellt sich die Frage auf welchem Weg sich das Schottergestein des roten Porphyr, den ich hier in den vorangegangenen Beiträgen zu diesem Thema erwähnt und vorgestellt hatte beschaffen bzw. herstellen läßt.
Nach langer suche nach einem handelsüblichen Schotter dieser Art bin ich leider nicht fündig geworden, so bleibt mir nur noch das korrekte einfärben des "Grund - Schotter" aus Porphyr Gestein.
Die Vorbildsituation in diese Aufnahme zeigt den fast frischen roten Porphyr wie er schon seit vielen Jahren an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn Verwendung findet.
Diesen Farbton gilt es nun nachzubilden!
Meine ersten Versuche bei dieser Aktion möchte ich nun im folgenden vorstellen:
Mittwoch, 19. Juni 2013
Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge V
Hat es sich beim Bau des Minimodul in den hier gezeigten Beiträgen in diesem Blog im allgemeinen um den Aufbau des Gleises gehandelt, so steht heute nochmals die "rückgebaute Weiche" in meinem Fokus.
Um den Umbau bzw. das auswechseln der defekten und maroden Holzschwellen gegen altbrauchbare Betonschwellen der Bauart Bs 60 DR im Gleisbett der "rückgebauten Weiche" exakt darzustellen, bedarf es nun noch einige kleinere Arbeiten im direkten Umfeld der Baustelle die aber nicht weniger wichtig zu erachten sind.
Beim der Herausnahme der alten Holzschwellen im Bereich der Zungen und ebenso des Herzstück der Weiche an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn hatte man zu seiner Zeit so gut wie das komplette Schotterbett in diesen Bereichen abgetragen, die Betonschwellen dann auf dem Planum neu verlegt, neue Schienen der Bauart S 49 montiert und mit neuem frischem Schotter wieder eingebettet, ausgerichtet und gestopft und so die Befahrbarkeit des Gleisbereich wieder hergestellt.
Was geschah nun aber mit dem alten Schotter aus dem Gleisbett welchen man jetzt "übrig" hatte?
Diesen alten Schotter ließ man erst einmal an den Stellen so wie hin geschoben und angehäuft neben dem Gleis liegen mit dem Plan ihn später zu beseitigen bzw. abzutransportieren.
Dieser Plan wurde seinerzeit nie in die Tat umgesetzt und so blieb er liegen wie er lag, wobei die Natur wenig später begann diesen Bereich für sich zurück zu erobern.
Diese Situation etwa 2 Jahre nach Beendigung der Bauarbeiten möchte ich nun in diesem Bereich der rückgebauten Weiche im Modell versuchen exakt darzustellen.
Die "Kraterlandschaft" als Untergrund für die Aufschüttungen des "alten" Schotter -, Dreck -,Sand - und sonstigem Unratgemisch am im Bild vorderen Rand des Modell, welches sich im laufe der vielen Jahre des befahren dieser nun ehemaligen Weiche im Schotterbett angesammelt hat.
Ich habe für das Bild diese "Kraterlandschaft" mit etwas stark gezeichneten Konturen bemalt, damit man das Resultat der Grundform für das spätere aufschütten des oben beschriebenen "Unratgemisch" nebst dem anpflanzen der "zurückerobernden Natur" einigermaßen erkennen kann, ich hoffe das es mir auch gelungen ist und vom Betrachter eindeutig erkannt werden kann!
Die Vorgehensweise zur Erlangung dieses Ergebnis ist eher unspektakulär wie es im folgenden beschrieben ist:
Samstag, 15. Juni 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 3. Etappe
Nun hat mich wohl wieder einmal die "maßlose Umbauwut" auch an der BRAWA Kö II meines Enkel völlig übermannt?
Beim eingehenden betrachten der vorderen Achslager inklusive der Federn etc. am Modell stellte ich im Vergleich mit Aufnahmen vom Vorbild fest, dass diese von BRAWA in keinster Weise dem Vorbild nachgebildet sind!
Zum einen sind die beiden Federpakete mit weitaus zu vielen Lagen / Federblättern ausgestattet und zum anderen läßt die übrige Nachbildung der Achslager und deren Details sehr zu wünschen übrig!
Alles in allem absolut nicht dem Vorbild entsprechend!
Dieser Zustand dürfte sich aber am Modell, wenn auch mit etwas größerem Aufwand zu betreiben recht zufriedenstellend "in Richtung Vorbild" ändern.
Ein exakt nach den wünschen von H0pur Puristen relevantes annähernd maßstäbliches Modell läßt sich hier sicher nicht erstellen, das ist wohl jedem klar, aber man kann und sollte zumindest versuchen, die Kö II von BRAWA nach Möglichkeit dem Vorbild anzupassen.
Vor vielen Jahren hat bekannterweise die Firma Günther Modellbau einen Komplettbausatz für eine Kö II in verschiedenen Varianten auf den Markt gebracht. In besagten Bausatz enthalten sind ein Paar Messingguß - Achslagerbauteile inklusive der Federn beigefügt. Diese sind, wenn auch nicht ganz maßstäblich ausgeführt bestens zum Verfeinern der BRAWA Kö II geeignet.
Gesagt und getan, nun ran an den Speck und die "alten" Teile vom Außenrahmen der BRAWA Lok sorgfältig entfernen!
Das erste Ergebnis ist nun hier im Bild zu sehen. Es bedarf noch einiges an feinem bearbeiten der Messinggußbauteile, bevor diese endgültig von dem im Bild zu sehenden nur zur Probe mit UHU Alleskleber "angehefteten" Zustand in einen endgültigen mit 2 K - Kleber fest verklebten Endzustand wechseln.
An der ganzen Prozedur gab es bis hierher - wie sollte es auch anders sein - ein paar "mittlere" Probleme zu lösen.
Die Situation am Vorbild und den Austausch der Bauteile möchte ich nun im folgenden meiner werten Leserschaft aufzeigen:
Donnerstag, 13. Juni 2013
Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23 - Teil 2
Trotz einiger zur Zeit anderer arbeiten an den verschiedenen bekannten Projekten habe ich natürlich auch die weitere Fertigung der "umgebauten" Diamond Drehgestelle der Verbandsbauart von Bavaria nicht vergessen Im ersten Teil zu diesem Thema in diesem Blog stellte ich diesen Bausatz der bayrischen Drehgestelle und dessen gleichzeitigen bei der Fertigung beabsichtigten Umbau vor.
Dieser Umbau ist etwas zeitaufwendiger als ich zu Beginn dieser Aktion gedacht habe, dass sorgfältige komplette heraustrennen der originalen bayrischen Achslager / Achslagergehäuse um Platz zu schaffen für die dann zu montierenden Gleitachslager der Verbandsbauart und das "muß" der dabei zu erreichenden unbedingten Maßgenauigkeit, ist eine Arbeit für "sehr ruhige Stunden" welche ich zur Zeit leider nicht wie gewünscht habe.
Dennoch ist nun das erste der beiden Drehgestelle im Rohbau (fast) fertig gestellt und wartet auf seine demnächst stattfindende weitere Komplettierung.
Die nun im genauen rechtwinkligem Zustand zusammengesetzten und verlöteten Fachwerk - Seitenteile nebst beiden Querträgern im grob gesäuberten Zustand am gebremsten Drehgestell.
Jene im unteren Teil zu sehenden beiden Rundmessingansätze nehmen später die Bremsbacken / Bremssohlen auf.
Weitere Details sollen jetzt aufgezeigt werden:
Dienstag, 11. Juni 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 2. Etappe
Mein Enkel macht in seiner seinem Alter entsprechend noch kindlichen Ungeduld "Druck" mit seinem Wunsch der Bearbeitung der Brawa Kö II und so habe ich mich in den letzten Tagen intensiv mit Hilfe diverser Feilen an das abtragen der hier im ersten Beitrag zur Kö II aufgezeigten Details am Gehäuse und Fahrwerk gemacht.
Beide Teile, Fahrwerk / Rahmen und Aufbauten sind im Zinkdruckgußverfahren hergestellt, was zum einen das hohe Gewicht des relativ kleinen Modell erklärt, zum anderen aber das abtragen und beseitigen der vielen für eine Kö II der Epoche IIIa der DR nicht benötigten Anbauten und Details mittels der Feilen zwar nachteilig zum Teil sehr erschwert, dennoch läßt es sich auch wiederum äußerst vorteilhaft sehr präzise und exakt arbeiten.
Die nun von allen anbauten befreite Pufferbohle wobei die Niete die verbleiben müssen, an dieser beim abtragen so gut wie nicht berührt worden sind.
Trotz sehr sorgfältiger Arbeit ist dies mir nicht ganz gelungen, ein Niet wie im Bild erkennbar habe ich dabei mit der Feile sehr verletzt, was wohl später ein exaktes bohren an dieser Stelle und dem neuen einsetzen einer geeigneten Niet aus Messing bedeutet.
Das stellt aber kein großes Problem dar und damit habe ich auch im Vorab schon gerechnet.
Weiter geht es im folgenden mit der weiteren Bearbeitung der Pufferschürze:
Sonntag, 9. Juni 2013
Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Achtzehnte -/- Kleinbahnen in Brandenburg und Berlin
Zu meinem Bestand an Eisenbahnliteratur gehören auch einige Bücher, welche ich in den 1980er Jahren von einem damals in der Bundesrepublik lebenden sehr guten Freund "auf Umwegen" in die ehemalige DDR geschickt bekommen habe.
Zu dieser kleinen Sammlung zählt auch das folgende von mir vorgestellte "nur" 74 Seiten starke Kleinbahnbüchlein von Walther Brandt mit einer kurzen Beschreibung der ehemaligen Privat - und Kleinbahnen der Mark Brandenburg und Berlin mit dem schönen Titel " Vom feurigen Elias und der sanften Elise" aus dem Albis Verlag Düsseldorf in der 1. Auflage 1968.
Der Inhalt dieser Publikation ist schnell erklärt, handelt es sich um eine Auflistung (fast) sämtlicher Privat - und Kleinbahnen von Normalspur - und Schmalspurbahnen auf dem Gebiet des Landes Brandenburg nebst Berlin in kurzen aber sehr informativen Beschreibungen zu den jeweiligen Daten der Strecken, Betriebszeiten der vor dem erscheinen des Buches schon eingestellten Strecken, Fahrzeugbestand, verwendetes Gleismaterial, Betriebsmittelpunkt und Eigner der Bahnen nebst diversen schönen Fotos in S / W von den betriebenen Kleinbahn Lokomotiven, Triebwagen und Wagen nebst einigen tabellarischen Auflistungen der jeweiligen Gesamtfahrzeugbestände und vereinzelte sehr interessante Zeichnungen von Lokomotiven, Wagen.
Natürlich existieren heute auf dem einschläglichen Büchermarkt diverse Publikationen dieses Thema betreffend, zum damaligen Zeitpunkt des Erhalt meines Exemplar waren diese aber noch sehr dünn gesät und fast nie Beschaffbar.
Auch in heutiger Zeit nehme ich dieses Büchlein gern zur Hand, aus informativen Gründen aber auch ein wenig über die damalige Zeit und der sehr sehr großen Freude beim Erhalt von meinem westdeutschen Freund zu sinnieren!
Dafür bin ich ihm auch heute noch sehr Dankbar!
Dieses Buch ist in heutiger Zeit natürlich nur noch auf dem antiquarischen Weg beschaffbar, der Kauf eines gut erhaltenen Exemplar bei einer Sichtung des selben ist aber nicht nur für Kleinbahnliebhaber sehr empfehlenswert!
Freitag, 7. Juni 2013
BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 1. Etappe
Derzeit bin ich noch keinen Schritt mit meinem Projekt des Umbau / Neubau der Kö II aus einem Günther Bausatz weitergekommen wovon ich in mehreren Beiträgen hier in diesem Blog berichtete und in vielem mit dieser nun beabsichtigten Verfeinerung der Brawa Kö II im Grunde identisch ist.
Nun steht mein Enkel vor mir und zeigte mir seinen Plan für einen Umbau und Verfeinerung seiner Brawa Kö II zur DR Variante der Epoche IIIa in "den schönsten Farben" auf, natürlich zeitgleich mit der Bitte, doch so schnell wie möglich und unter seiner Mitarbeit damit anzufangen.
Diese Kö II in DRG Ausführung mit offenem Führerhaus kaufte ich mir im Jahr 1991, sie ist demzufolge ein Exemplar der 2. Generation von Brawa und gab sie meinem Enkel vor gut 3 Jahren in seine Hände ab.
So ist diese Kö II wieder zu mir zurück gekehrt, wenn auch "nur" zum Zweck des Umbau und der Verfeinerung, welche ein großes Ausmaß an Arbeitsaufwand und neuen besseren Teilen erreichen dürfte.
Über geeignete Literatur vom Vorbild in Wort und Bild hatte ich im Blog in der Vergangenheit schon hier und ebenso hier berichtet.
Viele Änderungen an dieser Kö II werden nötig sein um diese in eine solche ohne Druckluftbremse der Epoche IIIa der DR - eigentlich Bauartgleich der Ursprungsausführung der DRG - erscheinen zu lassen.
Die beiden Pufferschürzen werden alle sichtbaren Anbauteile verlieren, diese sind die beiden angebauten Vorrichtungen / Aufnahmen für Hebeböcke je Schürze, welche erst zu Zeiten der Deutschen Bundesbahn in den 1950er Jahren angebaut worden sind, der Kupplungsflansch wird gegen einen solchen feineren aus Messingguß von Weinert komplett weichen und der Ausschnitt zwischen den Bahnräumern soll ebenso wie die verschiedenen Bohrungen verschlossen werden.
Weiter geht es mit den Arbeiten an der Rückseite der Kö II:
Dienstag, 4. Juni 2013
Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge IV
Der Gleisübergang der Straßenanbindung zum ehemaligen Schwellenplatz der Kleinbahn
Im Anschluss des von mir auf dem Modul nachgebildeten Gleisbogen befindet sich bei meinem Vorbild der Zschornewitzer Kleinbahn ein schienengleicher Wegübergang, der in seiner Breite ein umfangreicheres Areal als ein herkömmlicher "normaler" Übergang dieser Kategorie für sich vereinnahmt.
Gebaut und später nochmals verbreitert zur problemlosen Befahrbarkeit mit großen und schweren Maschinen bis hin zu Tiefladefahrzeugen wurde dieser Übergang mit Betonplatten, welche zum Teil mit Stahlprofilen ummantelt sind.
Bedingt des befahren mit schweren Fahrzeugen bis zu sehr großen russischen Planierraupen, musste der Übergang über die Jahre sehr viele verschiedene Ausbesserungen über sich ergehen lassen.
Dieser Übergang soll nun auch auf meinem Modul mit all seinen Details seinen "angestammten Platz" finden.
Die folgenden Bilder beim Vorbild wurden im Jahr 2008 aufgenommen, seit dem hat sich in diesem Bereich nicht viel verändert!
Im Bild zu sehen ist der Übergang aus der Richtung des auch auf meinem Modul im Aufbau befindlichen Gleisbogen.
Vielmals wurde zum ausbessern, aber auch zum befestigen der Betonplatten in ihrer Lage Bitumen verwendet, welches ohne erkennbare Systematik so aufgebracht wurde das es seinen Sinn erfüllt wie es die Aufnahme zeigt.
Nun sollen weitere Detailaufnahmen von diesem Übergang folgen:
Samstag, 1. Juni 2013
Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge III
Ich wurde in den letzten Wochen mehrfach von interessierten Besuchern dieses Blog nach dem verwendeten Trassenbrett des Mittelteil und dessen sehr zerstückeltes aussehen befragt und ob diese "Zerstückelung" eine Methode besitzt.
Diese Fragen möchte ich nun hier beantworten.
Die sichtbare "Stückelung" des mittleren Trassenbrett hat keine Methode, sie zeugt allein auf das verwendete "recycelte" Material von 18 mm starkem Birken Multiplexplatten hin.
Im laufe der Zeit hat sich ein größerer Posten von "Abfällen" dieses Materials mit gleicher Stärke bei der Verarbeitung angesammelt. Beim aufräumen der Werkstatt zusammen mit meinem Enkel entstand bei ihm die Frage, ob dieses Material nicht noch einmal sinnvoll verwendet werden könnte. Aus "Spaß" hatte ich ihm vorgeschlagen, dass er doch den Krempel wieder zu Brettern zusammenleimen könnte. Damit habe ich ihn ungewollt zu diesem Vorhaben provoziert!
Im laufe der Zeit hat sich ein größerer Posten von "Abfällen" dieses Materials mit gleicher Stärke bei der Verarbeitung angesammelt. Beim aufräumen der Werkstatt zusammen mit meinem Enkel entstand bei ihm die Frage, ob dieses Material nicht noch einmal sinnvoll verwendet werden könnte. Aus "Spaß" hatte ich ihm vorgeschlagen, dass er doch den Krempel wieder zu Brettern zusammenleimen könnte. Damit habe ich ihn ungewollt zu diesem Vorhaben provoziert!
So entstand das Trassenbrett durch das zusammenleimen einzelner auf das benötigte Maß gebrachter Abfallstücke mit Ponal Wasserfest auf einer dicken Glasplatte Plan ausgerichtet.
Nun war ich meinem Enkel gegenüber im Zugzwang und musste dieses Brett natürlich auch verwenden! Da das Brett völlig Plan und Bombenfest verklebt ist, habe ich auch keinerlei bedenken bei der Verwendung dieses als Trassenbrett für das Modul.
Soweit, so gut.
Die in den letzten Wochen am Modul geleistete Arbeit bestand zum einen in der Fertigstellung der schon in meinen beiden voran veröffentlichten und sich unter diesem Link befindlichen Beiträgen zum "Minimodul" beschriebenen beiden 15 Meter "Neubau - Gleisjoche" gemäß dem Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn.
Dabei sind die Schienenstühlchen komplett brüniert, die exakt nach Maß eingebrachten Bohrungen zu deren Befestigung in die Schwellen gesetzt und diese dann mit dem "Spezialgemisch" aus UHU Alleskleber Lösungsmittelhaltig und Azeton im Verhältnis 1 : 1,5 sorgfältig verklebt.
Nach dem trocknen des Klebstoff wurden die Schwellen dann einer ersten farblichen Behandlung wie es das Bild zeigt mit einer selbst hergestellten Beize aus Spiritus und verschieden farbigen Künstlerpigmenten unterzogen.
Die weiteren Arbeiten bezogen sich dann auf das ein - und anpassen der Beton - und Stahlschwellen im weiteren Gleisverlauf des Bogen wie im folgenden beschrieben:
Soweit, so gut.
Die in den letzten Wochen am Modul geleistete Arbeit bestand zum einen in der Fertigstellung der schon in meinen beiden voran veröffentlichten und sich unter diesem Link befindlichen Beiträgen zum "Minimodul" beschriebenen beiden 15 Meter "Neubau - Gleisjoche" gemäß dem Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn.
Dabei sind die Schienenstühlchen komplett brüniert, die exakt nach Maß eingebrachten Bohrungen zu deren Befestigung in die Schwellen gesetzt und diese dann mit dem "Spezialgemisch" aus UHU Alleskleber Lösungsmittelhaltig und Azeton im Verhältnis 1 : 1,5 sorgfältig verklebt.
Nach dem trocknen des Klebstoff wurden die Schwellen dann einer ersten farblichen Behandlung wie es das Bild zeigt mit einer selbst hergestellten Beize aus Spiritus und verschieden farbigen Künstlerpigmenten unterzogen.
Die weiteren Arbeiten bezogen sich dann auf das ein - und anpassen der Beton - und Stahlschwellen im weiteren Gleisverlauf des Bogen wie im folgenden beschrieben:
Montag, 27. Mai 2013
Das Messing - Kleinserienmodell der BR 89.0 ex pr. T 8 als Fertigmodell von Westmodel / Bachmann
Ich gebe es zu, ja ich bin ein großer "Fan" der ersten preußischen Heißdampflokomotive BR 89.0 ex preußische T8!
Nachdem ich in diesem Blog vor gut einem Jahr jene schöne Broschüre über die 89 1004 bei der DR von Günter Fiebig "vorgestellt" und nochmals zum Vorbild der pr. T 8 und dem im 4. Quartal diesen Jahres zu erwartenden Modell der pr. T 8 als Museum - / Traditionslokomotive der ehemaligen DDR von BRAWA in diesem Beitrag deren sehr interessanten Lebenslauf aufgelistet hatte, flatterte mir vor kurzem ein Angebot ins Haus.
Vor einigen Jahren brachte die Firma Westmodel einen Messingbausatz mit montiertem und einem Faulhabermotor bestückten Fahrwerk nebst Radsatz nach der RP 25 Norm auf den Markt, welchen dann schnell Fertigmodelle in verschiedenen Epochen / Beschriftungen folgten.
Der Bausatz ist schon eine ganze Weile bei Westmodel ausverkauft, gelegentlich wird dieser besagte Bausatz aber auch verschiedene Fertigmodelle in Internet Auktionshäusern noch feil geboten.
Der Neupreis eines vom Hersteller Westmodel selbst erstelltem Fertigmodell liegt bei knapp UVP 700,00 Euro - nebst einer schönen gediegenen Holzkiste als OVP.
Solch ein Fertigmodell aus dem Hause Westmodel / Bachmann ist mir nun zum Kauf angeboten worden, im neuen und nicht gelaufenem Zustand.
Ich sage es gleich vorn weg, von der Qualität der Montage des Bausatz zum Fertigmodell nebst Lackierung und Beschriftung bin ich arg enttäuscht!
Beim ersten betrachten dieser Abbildung der Lokomotive fällt mir natürlich die Beschriftung sofort ins Auge.
Beschriftet ist die Maschine in der DRG Epoche II mit der Heimatdirektion Erfurt und dem Bw Erfurt.
Dies ist sachlich nicht richtig!
Nach der Umzeichnung am 28. Februar 1926 erhielt die Lokomotive laut Umzeichnungsplan der DRG die Nummer 89 001, welche sie bis zu ihrer ersten Abstellung im Jahr 1929 behielt.
Im Jahr 1929 an die Mecklenburgische Friedrich - Wilhelm Eisenbahn (MFWE) verkauft und bei dieser als Privatbahn Lokomotive Nr. 4 tätig und nach deren Verstaatlichung 1941 wieder von der Reichsbahn übernommen, wobei sie nun ihre noch heutige Betribsnummer 89 1004 erhielt.
In den folgenden Jahren bis nach dem 2. WK ist über die Stationierung laut Betriebsbuch nichts bekannt, sehr wahrscheinlich wurde diese Lok bis 1945 an einen Rüstungsbetrieb vermietet. Wäre sie bei der Rbd Erfurt stationiert gewesen würde es diesbezüglich auch Aufzeichnungen geben!
Dies ist aber nur ein Teil meiner persönlichen Kritik an diesem Modell, von der Art der Anbringung der Beschilderung einmal ganz zu schweigen.
Aber es gibt noch weitere Kritikpunkte welche ich an Hand weiterer Bilder zeigen möchte:
Donnerstag, 23. Mai 2013
Ein exakt maßstäblicher H0 Pur RAWIE - Prellbock in total abgefahrener Fummelei soll aus einer Ätzplatine gefertigt werden - der Bau des Querverbund
Nachdem nun einige Zeit seit meinem begangenen Fehler beim Bau des RAWIE Prellbock ins Land gegangen ist und wovon ich in einem meiner vorangegangenen Beiträge zum Bausatz des RAWIE Prellbock berichtet hatte, habe ich mir die Ätzplatine des Bausatz wieder auf meinen Arbeitstisch geholt, um als nächsten Schritt den Querverbund zu fertigen.
Dieser Querverbund besteht aus vier Schienen, welche die beiden Seitenteile des RAWIE im unteren Teil verbinden und ihm die nötige Stabilität verleihen.
Im Bild ist im unteren Bereich dieses schönen RAWIE Prellbock der Querverbund zu erkennen.
Dieser soll nun aus dem Ätzblech von Udo Böhnlein hergestellt werden wie ich es im folgenden zeigen möchte:
Montag, 20. Mai 2013
Das Neuheiten Karussell bei RST Eisenbahnmodellbau für das Jahr 2013 dreht sich weiter ...
... mit dem soeben erschienenen Reichsbahnoberbau Lek mit Leitschienen auf Stahlschwelle.
Der Leitschienen Oberbau wurde schon bei verschiedenen Länderbahnen entwickelt und eingesetzt, um bei engen Kurvenradien den Verschleiß der kurvenäußeren Schienen zu reduzieren.
Durch die Anbringung einer, in 50 - 60 mm Entfernung, von der kurveninneren Schiene montierten Leitschiene wird der Radsatz davon abgehalten an der Außenschiene zu "kratzen".
Der Spießgang der Wagen wird reduziert, was man sich aber mit einem erhöhten Laufwiderstand erkaufte.
Der Einsatz des Leitschienenoberbaus erfolgt bei Radien unter 300 m und auch heute ist dieser noch auf recht vielen kurvigen Strecken anzutreffen.
Die Weiterentwicklung ergab in den 1920er Jahren den Leitschieneoberbau der Bauart K auf Holz - und Eisenschwellen.
Dieser Leitschiene Oberbau K auf Stahlschwelle läßt sich ab sofort nun dank Ralph Steinhagen RST Eisenbahnmodellbau vorbildgerecht und maßstäblich in den Maßstab 1 : 87 für Radsatznormen jeweils nach H0pur und RP 25 umsetzen.
![]() |
| Abbildung RST Eisenbahnmodellbau |
Der Aufbau der Leitschiene basiert auf den bei RST schon längere Zeit erhältlichen maßstäblichen Stahlschwellen.
Völlig neu dagegen sind die aus Messingguß gefertigten Leitschienenstühle nebst der Leitschiene selbst.
Wie baut sich nun solche eine Leitschiene maßstäblich auf den Stahlschwellen im Gleis auf, diese Frage möchte ich folgend an Hand von Beispielen zeigen:
Samstag, 18. Mai 2013
Werkbahnwagen "aus DDR Zeiten" sind auf der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn wieder aufgetaucht
Sie sollten schon eine Ewigkeit verschrottet sein und nun sind diese beiden Wagen wieder aufgetaucht, ganz Unschuldig stehen sie seit kurzem auf dem Gleis im Bereich der ehemaligen "Station 6" der Zschornewitzer Kleinbahn!
Diese im Jahr 1981 im VEB Rationalisierungsmittel Berlin / Rationalisierungswerk Senftenberg für den VEB Elektroschmelze Zschornewitz gebauten ungebremsten Wagen trugen dereinst Kokillen zum Abtransport geschmolzenem Metall aus dem Bereich der Schmelzöfen.
Nach der politischen Wende 1989 wurde dann auch in den folgenden Jahren die Elektroschmelze "abgewickelt", privatisiert und auf einen technologisch zeitgemäßen Stand gebracht, so dass diese Wagen nicht mehr gebraucht in die Arbeitslosigkeit entlassen worden sind!
Der Tragrahmen für die ehemaligen Kokillen ist wie im Bild ersichtlich noch auf dem Fahrwerk montiert, die Kokillen dagegen wurden schon lange als Sondermüll entsorgt.
Die Fahrwerke beider Werkwagen befinden sich hingegen in einem äußerst guten Zustand.
Dieser sehr gute Zustand läßt sich wie im folgenden mit ein paar Detailaufnahmen belegen:
Donnerstag, 16. Mai 2013
Eine maßstäbliche Original Schraubenkupplung aus der Werkstatt Günter Weimann
Diese nun exakt maßstäbliche und mit einigen Future ausgestattete Original Schraubenkupplung bietet Günter Weimann als Bausatz und ebenso fertig montiert schon eine geraume Zeit dem Interessenten des maßstäblichen Eisenbahn Modellbau an.
Gefertigt ist diese Kupplung nach der Zeichnung C 4 des Deutschen Wagenverbandes aus dem Jahr 1924 und der gefolgten 2. Ausgabe 1928 mit der Einführung eines verstärkten Kupplungshaken, wobei nicht unerwähnt bleiben sollte, dass diese Kupplung im Grund auf einer Doppelhakenkupplung basiert.
Da die Länge der Kupplung maßstäblich gefertigt, ist sie natürlich für Fahrzeuge nicht nur im H0pur Standard sehr interessant!
![]() |
| Werksgrafik bei Wagenwerk eingestellt und gefunden |
Gekuppelt werden kann diese Kupplung zB. mit den Weinert - sowie auch der Kupplung von D.I.T. - Modell nebst anderen Anbietern, soweit deren vorderer Bügel nicht stärker als 0,5 mm ausgebildet ist.
Dies alles klingt für mich persönlich sehr interessant, stellt sich mir nun im Moment die Frage, in wie weit ich das schöne Modell auch mit den Stahlbügeln zum magnetischen kuppeln wie ich es in diesen Beiträgen im Blog gezeigt und beschrieben hatte ausrüsten läßt, ohne deren "Schönheit" dabei maßgeblich zu beeinflussen oder zu zerstören.
Angeboten werden die Weimann - Kupplungen zB. bei Wagenwerk, wobei sich der Preis für ein Pärchen auf dem Niveau der Kupplungsbausätze von Weinert Modellbau beläuft. Bei der montierten Ausführung verhält es sich ebenso.
Diese Kupplung werde ich mir beschaffen und mit ihnen meinen Vorgaben entsprechend experimentieren.
Donnerstag, 9. Mai 2013
Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge II
Der Gleisbau auf meinem Modul geht langsam aber sicher voran, so habe ich in der letzten Zeit ua. weiter an der Erstellung des Gleisbogen gewerkelt.
Die Eigenschaften dieses Gleisbogen hatte ich ja schon hier im ersten Teil des Projekt "Minimodul" kurz besprochen, soll dieser weitgehend maßstäblich exakt nach seinem Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn entstehen.
Die dabei in das Gleis mit einzuarbeitende Überhöhung hat mir in der Planung und begonnener Ausführung bis dato doch einiges "an Gehirnschmalz" gekostet, soll diese doch so exakt wie möglich nachgebildet sein und später im Betrieb zudem auch ohne Betriebsunfälle funktionieren.
Solche Überhöhungen im Bogen eines Gleises habe ich in der Vergangenheit schon einige gebaut, waren diese aber anfangs mit Fahrzeugen / Radsätzen nach NEM - später dann nach RP 25 Norm mit dem jeweiligen Gleismaterial konzipiert. Bei der Verwendung dieser Normen werden auch kleine Fehler beim Bau solcher Überhöhungen im Gleis "verziehen", wie es damals zu seiner Zeit die Praxis an verschiedenen Projekten gezeigt hatte.
Nun aber soll diese Sache im H0pur Standard entstehen, mit bekanntlich maßstäblicher Höhe der Spurkränze an den Fahrzeugen von 0,32 mm! Das beim erstellen dieses Gleisbereich größte Sorgfalt walten muß, ist Voraussetzung zum störungsfreien gelingen des Gleisbogen
Die Länge des Trassenbrett für das Modul habe ich zum entspannten arbeiten in drei Teile geteilt, der erste Teil ist die rückgebaute Weiche, das zweite und gleichzeitige Mittelteil beherbergt den größten Teil des Gleisbogen des abzweigenden Strang zum Schwellenplatz und schließlich ein dritter Teil bildet den Abschluß mit einem kurzen geraden Gleisstück zur Modulkante.
Im Bild ist nun das Mittelteil im derzeitigen Bauzustand zu sehen.
Der Gleisbogen besteht aus zwei "neu verlegte" Gleisjoche a' 15 Meter des Vorbild. Diese wurden sogar mit Doppelschwelle und Rippenplatten der Bauart Rp 18 im Abschluß verlegt, jenen Zustand des Vorbild ich auf dem Modul auch darstelle. Auch der Schwellenabstand ist korrekt nach dem Vorbild wiedergegeben, wo man das Gleis in 2. Ordnung für Nebenbahnen mit einem Schwellenabstand von 670 mm verlegt hatte. Die Holzschwellen selbst stelle ich aus Lindenholz gemäß den jeweiligen vorgegebenen Abmessungen wiederum selbst her, wobei jede einzelne Schwelle in Form und Zustand individuell bearbeitet wird. Bevor dann die Schwellen einzeln und ohne Dämmung direkt auf das Trassenbrett mit einer Mischung aus UHU Alleskleber mit Lösungsmittel und Azeton aufgeklebt werden, bekommen sie noch eine erste Grundbeizung.
Aber es sind noch einige andere interessante Details am Gleis in Arbeit, welche ich im folgenden zeigen möchte:
Mittwoch, 8. Mai 2013
Allerbeste Neuigkeiten von RST Eisenbahnmodellbau - die Stahlschwellenweiche EW 190 - 1 : 9 ist absofort lieferbar!
Laut Webshop von RST Eisenbahnmodellbau ist die nun nicht nur lange ersehnte Stahlschwellen Weiche EW 190 - 1 : 9 in der linken und rechten Ausführung jeweils nach der RP 25 Norm und dem H0pur Standard ab sofort lieferbar, sondern auch gleichzeitig jene aus Neusilber gegossenen Feder - und Gelenkzungen einzeln für den Weichenbastler erhältlich!
Aber noch eine andere sehr interessante Kleinigkeit ist ab sofort lieferbar!
Dabei handelt es sich um eine Umstellvorrichtung / Mechanik für Weichenzungen welche bewirkt, dass die Zungen am Modell sich gemäß dem Vorbild ZEITVERSETZT a' la eines Klammerspitzenverschluß beim Umstellvorgang bewegen.
Eine prima Sache wie es auch in der folgenden Grafik zu sehen ist!
![]() |
| Werksgrafik RST Eisenbahnmodellbau |
Nachdem beim Stellvorgang erreichen der Backenschiene von einer Zunge, wird die zweite Zunge noch bis zum "zusammen drücken" der Feder ihre Stellbewegung fortsetzen. Beim dann entgegen gesetztem Stellvorgang entspannt sich die Feder und bringt so die erste Zunge in Bewegung, wo hingegen die noch anliegende Zunge an der Backenschiene verharrt bis die Feder entspannt ist und erst nach diesem Zeitpunkt der Entspannung der anderen Zunge folgt.
So jedenfalls verstehe ich die Grafik und ich finde die Sache einfach Genial!!
Ein wunderbares Teil, stellt es doch nach vielen Jahren der Bemühungen für das zeitversetzte stellen der Zungen nun erstmals für Modellweichen ein dem Vorbild äquivalentes Teil - sieht man einmal vom vorbildlichen und exakt maßstäblichen Klammerspitzenverschluß aus Ätzteilen ab - zum Vorbildgetreuen Stellen von Weichenzungen in einem sehr moderaten Preisverhältnis für den Anwender dar.
Dieses Umstellvorrichtung für Weichenzungen muß ich mir besorgen und in der Praxis ausprobieren und gegebenenfalls hier davon berichten!
Montag, 6. Mai 2013
Ein paar erste Bilder vom gestern stattgefundenen zweiten schottern zur Probe an der Rückbauweiche
Gestern wollte es mein Enkel nun genau wissen und überzeugte mich davon, eine 2. Probe Schotterung mit Schotter von Spurenwelten der Rückbauweiche vorzunehmen.
Gesagt und getan, diese Probe liegt nun im Gleis wobei im speziellen die Betonschwellen der DR Bauart Bs 60 von RST Eisenbahnmodellbau welche nun im ehemaligen Zungenbereich liegen, mit frischem Porphyr Schotter "verheiratet" sind.
Das Bild des Schotter in diesem Bereich muß natürlich frischer und "neuer" gegenüber dem alten Schotterbett ausschauen, sind doch die "altbrauchbaren" Betonschwellen vor kurzer Zeit als Ersatz in den ehemaligen Abschnitt der Weichenzungen eingebaut worden.
Gleichzeitig wurde auch der Versuch unternommen, den Übergang von dem frischen auf das alte Schotterbett gemäß dem Vorbild zu modellieren.
Hier nun das erste Ergebnis dieser Arbeit:
Ein Paar weitere erste Bilder aus anderer Perspektive aufgenommen sind im folgenden zu sehen:
Freitag, 3. Mai 2013
Der Messinggussbausatz für ein Paar Diamond - Drehgestelle von Bavaria und der Umbau dieser zur Verbandsbauart für Güterwagen nach der Zeichnung B 23
Den Gedanken und Wunsch trage ich nun schon seit ein paar Jahren im Kopf, mir einen Schienenwagen SS 15 der Verbandsbauart mit Diamond - Drehgestellen nach Zeichnung B 23 aus einem recht stimmigen Großserienwagen von Roco in den H0pur Standard umzubauen.
Diese Idee des Umbau stammt natürlich nicht von mir, hatte doch Paul Hartman im HP 1 aus dem Kosak Verlag einen solchen "getunten" Wagen schon im Heft 18 / 2001 vorgestellt.
Aber auch der der Modellbahnfrokler "Ermel" Erik Meltzer stellte einen schönen SS 15 Umbau auf seinem Blog vor, wobei er dabei auf die Drehgestelle von Fleischmann zurückgriff.
Diese Drehgestelle von Fleischmann sind in einer feinen Ausführung gefertigt, aber leider für Räder nach der NEM Norm konstruiert und hergestellt und daher in deren Breite maßstäblich um ca. 2 mm abweichend. Diese Abweichung könnte man natürlich auf eine maßstäbliche Breite an diesen Drehgestellen reduzieren, ich aber möchte mir sehr gern dieses Paar aus einem Bausatz von Bavaria bauen, zudem ich dabei auch den Versuch unternehmen möchte die Bremsen und Federn in den Drehgestellen korrekt nachzubilden.
Dieser nun in der Abbildung zu sehende Bausatz ist leider nicht mehr erhältlich, die Firma stellt zur Zeit aus den Gründen einer Insolvenz keine ihrer bekannten Bausätze und Bauteile mehr her. Nach einer Neuordnung und Neupositionierung wird aber so der Plan, in absehbarer Zeit wieder mit dieser Firma und deren Bausätze am Markt zu rechnen sein!
Leider so wie das (Eisenbahnmodellbauer) - Leben manchmal spielt, hatte ich es verpasst mir einen solchen Bausatz zu lieferbaren Zeiten zuzulegen, aber zwei sehr liebe und nette Eisenbahnmodellbau - Kollegen stellten mir aus ihrem Bestand je einen Bausatz zur Verfügung worauf ich mich an dieser Stelle noch einmal bei den Beiden recht herzlich bedanken möchte!
So, nun genug der Einleitung, wie schaut nun dieser Bausatz in seinen Einzelteilen eigentlich aus und was genau möchte ich aus diesem machen:
Mittwoch, 1. Mai 2013
Der Talbot Schüttgutwagen Otmu von Roco Kapitel II - der Platz für neue Teile soll geschaffen werden
Nun sind die großen Schwierigkeiten beim Umbau des Schotterwagen Otmu von Roco eingetreten!
Nach mehreren Versuchsreihen das Kunststoffmaterial dieses Wagen mit verschiedenen 2 K - Klebern zu verbinden, bin ich daran Sang - und Klanglos gescheitert!
Dieses Material läßt sich mit den herkömmlichen Klebstoffen einfach nicht verbinden!
Nun muß ich sehen, ob es diesbezüglich einen "Spezialkleber" für diesen Kunststoff gibt, bis zu einem eventuellen Fund werde ich dieses Projekt erst einmal auf das berühmte eis legen!
Wenn ein Kollege von Euch eine Idee oder Erfahrungen mit dem kleben zuzüglich eines geeigneten Klebstoff mit diesem schon sehr schwer zu bearbeitenden Material hat, so lasse er es mich bitte wissen!!!
Ich bin für jeden funktionierenden Tipp sehr dankbar!
Nun gut, sei es drum, aber wie weit habe ich nun diesen Wagen schon bearbeitet?
Das möchte ich im folgenden zeigen.
Das bisher bearbeitete Fahrwerk des Schotterwagen.
Das im Bild zu sehende 0,3 mm starke Messingblech soll die originale Bodenabdeckung der Bühnen ersetzen, welche mit knapp 0,9 mm viel zu stark ist. Später ausgestattet mit aufgeklebten und gebeizten Holzfurnieren wird sich dann die komplette Stärke auf 0,45 mm belaufen, was dem Vorbild im Maßstab 1 : 87 schon sehr nahe kommt.
Weitere bisher durchgeführte Arbeiten am Fahrwerk sind folgende:
Samstag, 27. April 2013
Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Siebzehnte -/- Die Zeitschrift Werkbahnreport
Eine eher unscheinbare da durchweg in Schwarz - Weiß aufgemachte Zeitschrift, welche ich Mitte der 1990er Jahre in einem Zeitschriftenkiosk im damals noch nicht umgebauten Dresdener Hauptbahnhof entdeckte und erwarb, ist der Werkbahn - Report Nr. 2 aus dem März 1995, herausgegeben vom Verein "Historische Feldbahn Dresden e.V."
Diese Publikation, von deren in den weiteren Jahren in Anfangs etwa halbjährlicher Folge noch einige weitere Ausgaben erschienen und nach meinem heutigen Kenntnisstand mit der Ausgabe Nr. 15 im Juni 2011 veröffentlicht die momentan aktuellste vorliegt, behandelt ua. ehemalige aber auch noch zum Teil in Betrieb befindliche Feldbahnen, Werks - Industrie - und Kohlenbahnen nebst Fahrzeugen, Bauten etc. im vorrangig ostdeutschen Raum mit vielen seltenen und zum Teil historischen Bildmaterial bestens dokumentiert.
Ein Gesamtinhaltsverzeichnis aller erschienenen Ausgaben ist unter diesem Link direkt einsehbar!
Sehr zu meinem (heutigen!) Leidwesen halte ich nicht jede einzelne der erschienenen Ausgaben in meinem Bestand, ich diese mir damals bei jeweiligem erscheinen "nur" sporadisch nach für mich (zu diesem Zeitpunkt!) persönlich interessanten Inhalten erwarb. Aus heutiger Sicht muß ich mir damit einen großen Fehler begangen zu haben selbst eingestehen!
Der Werkbahn - Report stellt eine sehr gute und tiefgründige Bereicherung neben den geläufigen Publikationen zu diesem Themenkomplex dar, unverzichtbar für Liebhaber solcher "spezieller" Eisenbahnrelikte!
Donnerstag, 25. April 2013
H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 13 - das komplettieren des Fahrwerk mit den Längs - und Querträger
Ein wenig hatte ich in den letzten Tagen am Rs Stuttgart weiter gearbeitet, indem ich den Fahrwerkboden begonnen habe, für den Anbau / Aufbau der Hik - GP Bremsanlage vorzubereiten.
Wie ich es im letzten Post (Teil 12) gezeigt habe, ist der Boden zum größten Teil zwecks des abschleifen der originalen Bremsen - Nachbildung von Fleischmann und Einbau neuer maßstäblicher Teile aus Messingfeinguß nun auch ohne der inneren Langträger, welche bei der "Schleiforgie" gleichzeitig verschwunden sind vorliegend.
Dieser Zustand soll nun wieder geändert werden, in dem ich neue Langträger gemäß des Originalzustand am Wagenboden aufgebaut habe.
Diese inneren Langträger und der mittlere Querträger wurden in Folge mit PS - Strips von Evergreen gleichen Maßes wieder hergestellt.
Dabei hatte ich zuvor zum entfetten und aufrauhen des Boden diesen mit etwas Azeton behandelt, aus diesem Grund auch der Glanz des Boden im Bild.
Die vorherige Behandlung mit Azeton hat den Vorteil, dass die Strips mit "normalem" Plastikkleber von Faller mit dem Kunststoff des Wagen von Fleischmann eine sehr sichere und feste Verbindung eingehen!
Der Glanz wird später völlig verschwinden wie es von mir im folgenden aufgezeigt wird:
Dienstag, 23. April 2013
Sehr interessante Neuigkeiten von der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn
In den letzten Tagen wurde an den Gleisen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn durch eine Gleisbaufirma ua. mit schwerer Technik kräftig gearbeitet!
Dabei wurde nicht etwa ein Rückbau der Gleise unternommen, sondern dieser Schienenweg stabilisiert, zum Teil überholt und für befahren mit Fahrzeugen hergerichtet.
Zu diesem Zweck habe ich in der letzten Woche im Vorbeifahren an dieser Strecke einige Plasser und Theurer Gleisbaumaschinen nebst anderem Gerät sichten können, konnte aber leider aus Termingründen nicht anhalten und fotografieren.
Im speziellen handelt es sich hier um die Trasse zwischen dem ehemaligen Übergabe Bahnhof der mit seinen Anlagen längst verschwundenen Elektroschmelze Zschornewitz und dem neuen Schwellenlager, welches schon einige Jahre eine Firma betreibt, die Weichen, Gleise etc. für die Deutsche Bahn an diesem Standort herstellt, baut, überholt und liefert.
Hat man im letzten Jahr die Strecke vom Bahnhof Ferropolis bis zum Übergabebahnhof wieder befahrbar hergestellt in dem viele verrottete Schwellen etc. ausgetauscht und das Gleis neu gestopft worden ist, so ist man in der letzten Woche ebenso mit dieser Strecke verfahren. Damit ist der Schienenweg von Dessau über Oranienbaum, dem Kopf machen in Ferropolis und bis Zschornewitz neues Schwellenlager wieder durchgängig befahrbar!
Seit April diesen Jahres besitzt eine Eisenbahnfirma aus Neustrelitz den Auftrag, dass neue Schwellenlager und zwei an dieser Strecke liegende Industriebetriebe mit Güterwagen zu bedienen.
Dieser Gleisbogen wurde neu gerichtet und gestopft, es wurden komplett neue Schienenlaschen verbaut und auch viele der Rippenplatten gerichtet und nachgezogen.
Dabei wurde sehr sparsam mit frischem Material umgegangen, selbst der größte Teil des Schotter welcher neu aufgebracht worden ist wurde "nur gesiebt".
Der Blick aus dieser Perspektive geht in Richtung Übergabebahnhof.
Nun noch einige weitere Bilder vom Geschehen im Gleis:
Samstag, 20. April 2013
Der "richtige" Schotter für meine Gleise - das mineralische und maßstäbliche Schottergestein von "Spurenwelten" - die erste Probeschotterung
Der erste Versuch des "Probeschottern" im Gleis soll mit dem dunkelbraunen Porphyr Schotter von Spurenwelten erfolgen, diesen ich hier in einem voran gegangenen Post veröffentlicht hatte.
Diese Art des Gestein entspricht deckungsgleich dem Schotter meines nachzubildenden Vorbild.
Die Schotter bzw. Korngröße des Porphyr - Schotter beträgt bei meinem Vorbild der Zschornewitzer Kleinbahn bis maximal 80 mm im Durchmesser. Diese maximale Größe weisen natürlich nur wenige der Steine auf, im Schnitt beträgt der Durchmesser ca. 60 - 70 mm, wobei selbstverständlich auch kleinere Korndurchmesser im Schotterbett liegen
Die genannten 70 mm beim Vorbild betragen im Maßstab 1 : 87 rund 0,8 mm.
Im ersten Schritt habe ich nun den Schotter einfach wie er aus der Verpackung kommt in das Gleisbett eingefügt.
Das Ergebnis stellt diese Abbildung dar.
Vom ersten Eindruck geleitet schaut die Schotterung für mich persönlich schon sehr gut aus, die Steine sind schön und scharfkantig gebrochen, es ist kein Staub etc. an den Steinen erkennbar und die Farbe entspricht wirklich einem dunkelbraunen Porphyr.
Somit könnte man ganz zufrieden mit dieser Schotterung sein wenn nicht doch ein paar "Kleinigkeiten" des Substrat an diesem Gesamtbild stören würden.
Beim näheren betrachten des Schotter fällt aber auf, dass die Korngröße bei einigen wenn auch sehr wenigen Steinen doch zu groß wie gewünscht und dem Vorbild gemäß erscheint.
Dem kann man aber wie folgt recht einfach abhelfen und dabei mit einem Vorbildfoto vom gewünschten Schotterbett vergleichen:
Donnerstag, 18. April 2013
Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden - 5. Folge ... und FERTIG!
Nun ist es vollbracht, ... die "Rückbauweiche" ist soweit fertig gestellt und für den Einbau in das hier vorgestellte geplante Minimodul bereit.
Einige wenige feine Details und Zugaben an diesem Stück werden dann im Modul eingebauten Zustand noch hinzugefügt und / oder vervollständigt werden. Dabei ist auch die Farbgebung nebst Alterung soweit wie möglich ausgeführt worden, auch hierzu werden die abschließenden Arbeiten dann im eingebauten Zustand getätigt werden.
Dann wird auch die Einschotterung beginnen, wofür ich den sichtbaren Untergrund in verschiedenen Brauntönen mit Acrylfarben von Lucas schon vorbereitet habe.
Die "Rückbauweiche" in ihrem momentanen Zustand in der kompletten Länge abgebildet.
Es sollen nun im folgenden ein paar von der Weiche gestern in bestem Licht aufgenommene Außenaufnahmen den ganzen Umfang der Gestaltung an diesem Projekt ohne vieler Worte zu verlieren gezeigt werden:
Sonntag, 14. April 2013
Ein Bild zum Sonntag
Die heute nachmittäglichen Sonnenstrahlen ausnutzend, mußte meine nun kurz vor der Vollendung stehende "Rückbauweiche" nochmals ein paar Probeaufnahmen über sich ergehen lassen um noch die meines erachtens letzten Fehler an ihr zu erkennen.
Bis auf ein paar kleinere Retuschen welche noch auszuführen sind, ist die "Rückbauweiche" im Ganzen nun so gelungen wie ich es geplant hatte.
Einen detaillierten Bildbericht werde ich dann in den nächsten Tagen einstellen.
Samstag, 13. April 2013
Endlich, endlich - die Stahlschwellenweiche inklusive Feder - oder Gelenkzungen von RST Eisenbahnmodellbau in kürze lieferbar!!
Das warten hat ein Ende!
Sehr gute und frohe Neuigkeiten sind von der Website von RST Eisenbahnmodellbau zu vermelden:
Ab dem 6. Mai 2013 sind die nun lange angekündigten und von vielen sehnsüchtig erwarteten Stahlschwellenweichen EW 190 - 1:9 links und ebenso rechts sowohl wahlweise mit Feder - / oder Gelenkzungen bestückt lieferbar, zu einem für diesen Aufwand wohl noch moderaten Preis von laut RST Webshop 180,00 Euro. für einen kompletten Bausatz jeweils in RP 25 und H0pur Norm.
![]() |
| Abbildung: Werksfoto RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen |
Desweiteren sollen dann auch gleichzeitig die Federzungen sowie die Gelenkzungen inklusive der maßstäblichen Zungenwurzeln einzeln für den Weichenbauer lieferbar sein, wobei ich persönlich schon lange auf das erscheinen dieser Gelenkzungen für meine im Bau befindliche zweiseitige Doppelweiche 49 - 190 - 1:9r - 1:9l Gz (H) warte.
![]() |
| Abbildung: Werksfoto RST Eisenbahnmodellbau Ralph Steinhagen |
Nun sollen noch ein paar Bilder des zu erwartenden Stahlschwellenweichen - Bausatz folgen:
Abonnieren
Posts (Atom)

























.jpg)













