Montag, 28. März 2016

Frische Bilder vom verfeinern des Tillig Kesselwagen tschechischer Bauart






Über die Ostertage ist auf natürlicher Weise keine Zeit für Bastelarbeiten vorhanden, es trifft sich die Familie einerseits und mit alten Freunden, die mittlerweile in aller Welt verstreut zu Ostern nach Hause kommen, um ihre alte Heimat nebst die daheim gebliebenen Familienangehörigen besuchen gilt es auch einige Treffen zu vereinbaren.

So möchte ich heute "nur" ein paar neue Bilder von den weiteren mittlerweile gefertigten Verfeinerungen am Tillig Kesselwagen zeigen, zudem aber auch auf eine sehr interessante Webside eines tschechischen Modellbau Kollegen Vladimir Klusacek verweisen, der lange Zeit vor erscheinen des Tillig Modells und des Prototypen beim tschechischen Kleinserienhersteller BV - Modell solch einen in seinem Fall nicht isolierten Wagen im Selbstbau erstellt hat.
Diese Seite ist in so fern sehr interessant, da sie auch einige wichtige Musterzeichnungen eines solchen tschechischen Kesselwagen beinhaltet.
Dieser Link führt direkt auf jene Seite des tschechischen Kollegen!

Mein einziges Problem mit diesem Modell nach Vorbild eines Wagen der Deutschen Reichsbahn (DR) in Epoche III sind die Achslager in Rollenform, welche so wohl nie bei der DR gelaufen sind!
Als Mitte der 1950er Jahre 50 Wagen von der damaligen CSSR an die DDR geliefert wurden, waren diese ausnahmslos mit Gleitachslager und nicht UIC konformem Laufwerk bestückt!
Schon knapp 10 Jahre später um 1965 rekonstruierte die DR aus mir noch nicht bekannten Gründen den kompletten Bestand der 50 Einheiten dieser CSSR - Wagenbauart und alle Fahrzeuge bekamen dabei ein komplett neues Fahrwerk spendiert, mit diesen die Kesselwagen bis Anfang der 1990er Jahre liefen.

Ich habe (noch?) nicht vor, das Fahrwerk hinsichtlich der Radlager zu ändern, so wird mir wohl nichts weiter übrig bleiben, den Kesselwagen zu einem tschechischen CSD Fahrzeug mit RIV und MC zu beschriften. So kamen sie dann wohl auch in die damalige DDR.
Dies bliebe aber auch nur ein Kompromiß den es einzugehen gilt, denn Rollenlager wurden von ganz wenigen Einzelfällen mal abgesehen, nur mit UIC Fahrwerk nebst Schaken, Tragfedern etc, verbaut!

Die Zeit wird es zeigen, zu welchem Akt ich mich entschließen werde, interessant wäre es zugegebener Maßen aber, einen zweiten Wagen im Modell mit UIC konformen Laufwerk herzurichten!



Das Modell ist nun mit einem Radsatz nach H0 Pur Standard ausgestattet. Der Laufkreisdurchmesser der Radscheiben beträgt 11,50 mm was für einen Neuzustand im Original von 1000 mm zeugt. Für das Modell aber ist dieser Durchmesser etwas zu groß, ähnlich wie bei Modellen von BRAWA schleifen bzw. berühren die 11,50 mm Radscheiben, wenn auch ziemlich zart die Bremssohlen, dieser Zustand einen freien Lauf nicht möglich macht. Ergo wird der Wagen neue Radsätze von 10,80 mm dies beim Vorbild mit 920 mm fast die Verschleißgrenze der Radreifen bedeutet, demnächst ausgestattet werden.

Die zweite Leiter ist nun fertig gelötet, inklusive der Halterungen für den Langträger.
Weiter habe ich in letzter Zeit ein Paar Aufstiegstritte zur Bremserbühne aus Messingblech und Messingdraht gefertigt, final werden sie dann noch mit jeweils einem Streifen Echtholzfurnier belegt werden.

Die folgenden Fotos zeigen nun die einzelnen von mir neu verarbeitenden Bauteile am Kesselwagen Modell von Tillig im Detail.

Mittwoch, 23. März 2016

Die H0 Pur Weiche EW 49 - 190 - 1:9 r Fsch (H) und ihre zwei verschieden langen Radlenker






Mit meinem vor gut 9 Jahren begonnenen Projekt des Nachbau einer Ausweichstelle nebst Abzweig an einer ehemaligen Kleinbahn gelegen im maßstäblichen H0 Pur Standard, habe ich schon seit längerer Zeit eine Pause eingelegt.
Solch ein Projekt ist ja nicht einfach mal so zu bewerkstelligen, neben den vielen nötigen Informationen zum gewählten Vorbild sollten auch die praktischen Fähigkeiten für die Umsetzung ins Modell unbedingt vorhanden sein.
Gerade diese sehr notwendigen und ausgeprägten praktischen Fähigkeiten hatte ich beim Beginn des Projektes zu seiner Zeit in keinster Weise zur Verfügung, auch aus diesem Grunde ich über die Jahre verschiedene andere Projekte ausführte und immer noch am ausführen bin, um mir dabei ganz gezielt die gewünschten Fähigkeiten beibringen zu können. Ob mir dies auch gelingen wird sollte dann die Zeit zeigen.

Das meine schon in großer Anzahl gesammelten Informationen in Wort, Maßen und Bildern dennoch keineswegs ausreichend sind, mußte ich in letzter Zeit mehrfach schmerzlich erfahren. So zB. auch im Falle einiger Details einer einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1:9r Fsch (H), welche in diesem Bereich verlegt war - ja sie war dort verlegt, lag viele Jahre im Gleis und ist nun mittlerweile leider restlos entsorgt worden!

Wie es das digitale Zeitalter mit sich bringt geht hin und wieder einmal etwas defekt, so auch Festplatten und Speicherkarten, wobei die auf diesen Medien enthaltenen Informationen solange sie nicht gesichert sind meist unwiderruflich verloren gehen.
Bei mir ist dieser Vaupax vor einiger Zeit mit einer Speicherkarte geschehen - nebst allen auf dieser gespeicherten Bilder und nicht nur von dieser oben besagten Weiche!




Mit dem Schmerz des Verlustes der Bilder kann ich leider nicht mehr an Hand einer Weiche des Vorbildes diese Situation der beiden unterschiedlich langen Radlenker beweisen.
Die Länge des Radlenker im geraden Strang beträgt 3,20 m, die im abzweigenden Strang dagegen 4,60 m.
Den Grund dieser Ungleichheit kann ich nur im Bezug zum Herzstück vermuten, dies ist aber reine Spekulation.

Hier ist wohl der Fachmann für Weichen nach Oberbau K gefragt, ergo geht diese Frage weiter an den lieben Kollegen Schienenverbieger, so dass er sein Wissen zu diesem Thema bitte offen legen sollte!!

Folgen nun noch ein paar Aufnahmen in unterschiedlichen Perspektiven von den Radlenkern.

Samstag, 19. März 2016

Mein Modell einer Schwungramme vor Jahren in H0 gefertigt und hier im Blog seiner Zeit vorgestellt - und "die Konkurenz" in Spur 0 schläft nicht?






Im Februar 2013 veröffentlichte ich hier im Blog einen Beitrag, in jenem ich in Wort und Bild das basteln einer fast maßstäblichen Schwungramme im Maßstab 1 : 87 vorstellte und wofür ich als Vorlage ua. eine einmal in den 1980er Jahren von mir direkt an einer Gleisbaustelle gefertigte Skizze als Vorlage verwendete.




So sind in letzter Zeit im Bereich der Spur 0 einige Neuerscheinungen von baugleichen Schwungrammen bei Kleinserien Herstellern zu beobachten - ein Schelm der dabei meine kleine Vorlage als Anhaltspunkt jener Modelle ins Spiel bringt?

Auf jeden Fall sind in den folgenden Online Shops diese kleinen Dinger käuflich erwerbbar, so im speziellen bei ...

Donnerstag, 17. März 2016

Der Tillig Kesselwagen und die neuen maßstäblichen Leitern zum Aufstieg auf den Kessel - die ersten Bilder






Neue maßstäbliche Aufstiegsleitern zum Kesseldom braucht der Tillig isolierte Kesselwagen tschechoslowakischer Bauart und so habe ich begonnen, aus den feinen in Neusilber geätzten Leiterstreben vom AW Lingen Jochen Leisner zwei Leitern zu fertigen und dem Modell zu spendieren.

Erste Bilder meiner Meinung nach mit einem frappierend schönen Unterschied zu den originalen von Tillig an den Kessel gepappten Aufstiegsleitern - die ja in meinem Fall schon in der Verpackung beim Neukauf des Modell vom Wagen getrennt waren -  möchte ich heute meiner werten Leserschaft vorstellen.

Ein detaillierter Baubericht speziell dieser Leitern für das Modell soll in Kürze folgen, für verständlicher Weise etwas ungeduldige Leser möchte ich auf einen älteren Bericht aus dem Jahre 2014 hier im Blog verweisen, in jenem ich mich schon einmal ausführlich mit den Leiterstreben vom AW Lingen beschäftigt hatte.

Nun kann ich nur noch viel Spaß beim betrachten der folgenden Bilder wünschen!



Die Leiter ist oben nur provisorisch eingehängt und besitzt noch keine Halterungen zur Befestigung an dem äußeren Langträger!
Auch ist die Leiter noch nicht exakt gerichtet worden. Es soll halt nur ein erster Anbau zur Probe bedeuten.

Dienstag, 15. März 2016

Eine große Wasserleitung "Übertage" aus reinen Betonröhren bestehend in der Natur entdeckt - ein schönes nachahmenswertes Detail







Ein sehr interessantes wohl an die 70 - 80 Jahre altes Relikt einer (Ab?-) Wasser - Rohrleitung in Betonausführung habe ich vor einiger Zeit in der Gemeinde Möhlau bei Zschornewitz aufgefunden.
Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen zu welcher Aufgabe diese schon lange Zeit außer Betrieb und teilweise im abgetragenen Zustand befindliche Rohrleitung einmal Nütze gewesen ist, hege aber nach einigen mir bekannt gewordenen sachlichen Indizien die Vermutung, dass sie zur Ableitung von abgepumpten Grundwasser eines ehemaligen Braunkohlentagebau um Golpa Verwendung fand.
Diese Vermutung untermauert die Lage und Flußrichtung inklusive Gefälle der Leitung exakt aus der Richtung der ehemaligen Gemeinde Golpa welche Anfang der 1940er Jahre komplett einem Braunkohlentagebau weichen mußte.

Die Gemeinde Golpa selbst besaß seiner Zeit zudem einen hohen Wasserturm, jener ua. zur Trinkwasserbereitung selbst sowie zur Bereitstellung von Brauchwasser für die in seiner nähe ansässige Golpaer Brikettfabrik diente und schon um 1910 erbaut wurde.
Ob zu jener Zeit auch ein Stahlmangel zur Herstellung von Stahlröhren wie zu Zeiten Anfang der 1940er Jahre bedingt durch den II.Weltkrieg bestand und demzufolge Beton als Ersatzmaterial diente, ist wohl nicht anzunehmen. Dennoch könnte aber durchaus auch die Möglichkeit der Verwendung als normale Trinkwasser - Hauptleitung bestehen, welche diese Betonrohre zur Aufgabe hatten.
Sei es drum, ich kann es leider zur Zeit nicht mit Fakten belegen wofür diese Rohrleitung Verwendung fand, nur meine rein persönlichen Vermutungen kann ich hier mit einbringen.

Aber eines ist wohl dennoch sicher, ein Nachbau solch einer mit Betonrohren ausgestatteten Wasserleitung "Übertage" liegend und größeren Ausmaßes mit einem Innendurchmesser von hier im Fall 1,00 Meter beim Vorbild ins Modell umgesetzt, sollte im Grunde ein sehr interessantes Detail darstellen.



Ein Nachbau der Betonröhren im Modell könnte ebenso enden wie es hier das Bild demonstriert - Blindflansch und Ende!

Sonntag, 13. März 2016

Messingbausatz Treppenaufgang für Stellwerke, Fabriken etc. von Gebhard Reitz Modellbau - der Rohbau




                                      ***4 Jahre - Die Merziener Privatbahn AG bb***



Im Katalog von Gebhard Reitz Modellbau sind nicht nur viele sehr gute Umrüst - Bausätze und Bauteile für pr. / bay. Lokomotiven und Wagen nebst feinen Lampen, Telegrafenmasten usw. zu finden, nein Herr Reitz bietet auch eine Vielzahl an maßstäblichen Bausätzen ua. von Gebäuden, Brücken etc. des ehemaligen Anhalter Bahnhof in Berlin in Komplettzusammenstellung und auch in Einzelteilen dem Interessierten an diesem Thema an.

Ein kleines Einzelteil aus diesem großen Portfolio wenn man es so nennen möchte, stellt ein recht einfacher Treppenaufgang mit Stahltreppe und geätzter Ziegelmauer nebst Geländer in Messingbauweise dar. Dieser Aufgang dürfte vorrangig zur Komplettierung für kleinere Stellwerke aber auch andersartigen Bauwerken im Modell dienlich sein.

Jenes nun auf einem 0,3 mm starkem Messingätzblech erstellt habe ich mir auf den Arbeitstisch geholt, um diesen für einen Freund und dessen beabsichtigten kompletten Eigenbau eines kleineren Braunkohlekraftwerkes im Maßstab 1 : 87 zusammen zu löten.
Mein persönliches Interesse an diesem Bausatz besteht aber zudem darin zu testen, ob nicht dieser feine Treppenaufgang auch für mein schon länger im Bau befindliches Gebäude eines Weichenwärterposten, von diesem ich hier im Blog berichtete, verwendbar sein könnte.



Im Rohbau und nur teilweise von Lötresten befreit und gesäubert, steht das kleine Bauwerk nun lose mit der Treppe zusammengestellt vor der Linse der Kamera.
Die Grundmaße des Treppenaufgang betragen L 39 mm / B 17 mm / H 27 mm, ergo ein nicht großes Bauwerk, welches so für viele Bestimmungen geeignet sein dürfte.

Mittwoch, 9. März 2016

Piko V 15 Digital mit Sound - ein Modell in Sonderlackierung nur bei Spielemax erhältlich







Ja ja, eine Soundlok kommt zu mir nicht auf's Gehöft! War schon immer meine Ansage!

Ist nun aber mit einer PIKO V 15 doch geschehen, obwohl ich schon seit geraumer Zeit wieder ausschließlich mit dem Teichmann - Regler analog fahre - ja wenn ich mal fahre was nun auch wieder zum größten Teil recht selten ist!

Im Grunde bin ich gar nicht sooo Schuld an dieser Neuanschaffung, ein lieber Kollege hat mir diesen kleinen Brüllwürfel mit der seinigen in einer Sonderlackierung fahrenden Lok im Segmentbahnhof Glesien brummelnd und hupend zum letzten Winterfest in Schkeuditz so richtig schmackhaft gemacht.
Vor gut zwei Wochen dann brachte mir ein Freund bei einem Besuch genau dieses Sondermodell nur bei Spielemax im Leipziger Messe - Design der 1960er Jahre erhältlich einfach mal mit, er hatte es online bei Spielemax zu einem sehr sehr guten Rabattpreis gekauft und fragte mich nach meinem Bedarf.

*Stelle das Ding doch einfach mal hin, mal angucken bei genügender Zeit*, hatte ich ihm gesagt und dabei doch schon wohl wissend, dass die kleine Lok das Gehöft sicher nicht wieder verlassen wird.

Gestern nun habe ich beim betrachten des Modells aus reiner Lust einfach mal ein paar Bilder im schönen Märzen - Sonnenschein mit dieser neuen und fotogenen Diva geschossen, nun habe ich diese Bilder etwas leichtfertig hier im Blog für den interessierten Leser eingestellt.
Wie es mit der Lok weitergehen wird, ich weiß es noch nicht so recht. Ein "Verwendungszweck" außerhalb eines von mir schnell aufgebauten digitalisierten Gleisoval zum spielen und "Krach machen" wird sich wohl aber sicher finden. Einige Ideen hätte ich da schon ...

Ich wünsche viel Spaß beim betrachten der Aufnahmen.



Das größte Manko des Modells aus meiner Sicht stellen die Radsätze und deren mit Speichen bewehrten Radkörper aus Kunststoff dar, die konnte BRAWA bei ihren Modellen in Zinkdruckguß schon vor 15 Jahren wohl um einiges feiner nachbilden.

Sonntag, 6. März 2016

Meine alte Juweela Ziegelmauer, ein paar weitere Details zum Modellbau und dessen Vorbild in Wort und Bild






Die alte Mauer ist mal wieder so ein Flitz von mir um mit den maßstäblichen Keramik NF Ziegel von Juweela "etwas ordentliches" bauen zu können.

Ich habe nun einige Versuche mit diesen Steinen in den letzten zwei Jahren gestartet, immer um etwas "realistisches" mit diesen NF - Ziegel zu bauen. Genau das ordentliche und nach Lehrbuch bzw. Norm akkurate bauen funktionierte bis heute aber leider keineswegs bzw. nicht befriedigend - ergo mußte nun etwas gebaut werden, wo es auf Akkuratesse nicht all zu sehr ankommt und dennoch halbwegs glaubhaft beim betrachten herüber kommt. 

Bisher hat diese Mauer ca. 3000 der maßstäblichen Ziegelsteine verschlungen, bei einer reinen Arbeitszeit von geschätzten 25 - 30 Stunden. Ich setze immer mal wieder bei Lust und Laune "zur Beruhigung" pro Tag 15 - 30 Minuten am Stück die Steine, längere Sitzungen in einem Stück daran zu arbeiten ist wohl auch nicht drin.
Ergo reine Nervensache!

Vorbild für diese Mauer ist eine alte in der Zeit um 1743 - 1758 in Backstein Manier erbaute Mauer eines ehemals sehr reichen Gutshofes in einem Nachbardorf von mir.
Die Steine wurden dabei so gesetzt, dass die Mauer stabil zum stehen kam, es wurde aber nicht nach den heutigen Normen für das Maurerhandwerk gearbeitet da es diese Normen bzw. Reglementierungen zu seiner Zeit einfach noch nicht gab. So waren auch 3/4 Ziegel in die Mauer zu ver bauen scheinbar kein Problem, selbst flache Dachziegel der damals üblichen Arten wurden teilweise zum Höhenausgleich der natürlich nicht nach DIN oder TGL etc. hergestellten Ziegel verwendet.
Nach dieser alten Mauer nun baue ich mein in Etwa 150 mm langes "Kunstwerk", so kann ich immer bei nicht korrektem Läuferverband auf jene alte Mauer zurück verweisen, was mir natürlich auch beim Bau selbst sehr zugegen kommt.
Ein paar Vorbildaufnahmen der alten Mauer folgen am Ende dieses Post.

Die Mauer selbst ist noch lange nicht fertig gestellt, ich schätze grob es fehlen noch etwa 4000 - 5000 Ziegel bis sie ihre von mir gewünschte maximale Länge und Höhe erreicht hat!
Es macht aber auch bei der totalen Fummelarbeit großen Spaß die Mauer wachsen zu sehen!

Um den Einsturz nachbilden zu können, habe ich zuerst einen Teil der Mauer hoch gemauert um ihn dann wieder in einzelnen Brocken abreisen zu können. So denke ich, dass die im Umfeld liegenden Mauerteile realistisch nachgebildet sind - denn diese stammen ja 1:1 von dieser ehemals stehenden Mauer ab!



In dieser extrem starken Makroaufnahme ist hoffentlich die versuchte Nachbildung von Mörtelresten auf und neben den Steinen sowie einiger weiterer Details die solch einen Schutthaufen in der realen Welt ausmachen zu erkennen.

Nun sollen noch ein paar Bilder von der Baustelle folgen an der ich etwas weiter gearbeitet habe. Diese Baustelle wird mich noch einige Zeit kosten, die Mauer selbst - was später stehen bleiben soll - ist noch lange nicht fertig gestellt und auch das Drumherum hier im Bild soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Sonntag, 28. Februar 2016

Der (beabsichtigte) Einsturz der alten Mauer - die ersten Bilder






Da liegt es nun, dass Stück einer alten gebrechlichen Mauer!

Gebaut hatte ich das erste Teilstück mit dem von Kollegen lustiger Weise viel belächelten ""Weihnachtsbaum"" schon mit dem Plan, dieses wieder einstürzen zu lassen um die daraus gewonnenen Schuttbrocken realistisch von der Mauer stammend gebrochen darzustellen.
Vielleicht so meine Hoffnung ist es mir ja ein wenig geglückt.
Natürlich stehen nun bis zur Fertigstellung der kleinen Szene noch viele Detailarbeiten an,  der Anfang ist  gemacht wobei es mir aber wirklich nicht gerade leicht viel, diese Mauer wieder zu zerbrechen.

Im folgenden habe ich erste Bilder dem Post beigefügt und am Schluß zwei Abbildungen von der Mauer im Ursprungszustand mit dem besagten ""Weihnachtsbaum"".



Samstag, 27. Februar 2016

Die Spundwand aus Messingblech auf dem Modul - ein Bild von Stahl + Steine + Sand






Der zweiten und etwas größeren Spundwand auf dem schmalen Ansatzsegment habe ich nicht nur die Grundierung und ersten anstrich verpaßt, sondern zu ihrer weiteren Sicherung gegen das Gefälle begonnen, einen Steinwall aus aus mineralischem Gestein zu erstellen.

Zu diesem Zweck habe ich mir in der Natur einen mit einem leichten Grün- / Blaustich versehenen Basalt gesucht, dieses Material ich aus größeren Steinen für diese Zwecke auf die im Bild zu erkennende Größe gebrochen und einzeln verlegt habe. Verklebt mit jeweils einem Tropfen "Ponal Wasserfest" sind die Gesteine sehr fest miteinander verbunden ohne das der Eindruck einzeln aufeinander liegender Brocken dabei gestört werden dürfte.



So ist der Anfang der Geröllgestaltung in diesem Bereich gemacht, auch wenn es sehr aufwendig erscheint im Grunde jedes Steinchen einzeln zu verlegen, wird mich das Ergebnis Schlußendlich sicher überzeugen.
Der Kies ist aus verschiedenen Sanden ausgewählt und in mehreren Körnungen gesiebt, wobei erst eine etwas größere Körnung den Boden bedeckt, nachfolgend dann punktuell weiter Siebungen bis zum stellenweise feinstem Sand ausgebracht werden sollen.
Final werden dann später dieser gesamten Situation bedingt spezifische Pflanzen ihren Einzug halten.
Sollen nun ein paar Bilder vom Zwischenstand meiner momentanen Arbeit folgen.

Dienstag, 23. Februar 2016

Eine BRAWA Kö II Führerstandeinrichtung bestens gefertigt vom italienischen Kollegen Simon F.







Vor nicht ganz einem Jahre berichtete ich hier im Blog vom italienischen Kollegen Simon F. und seinem ohne Zweifel vorzüglichen Eisenbahn Modellbau im Proto:87 Standard bezüglich einer im Umbau und Verfeinerung befindlichen BRAWA Kö II in Wort und Bild.
Diesen Beitrag zu seiner Zeit schloß ich mit der Bemerkung, dass Simon F. auch eine sehr feine Inneneinrichtung des Führerstandes für diese BRAWA Kö II in Arbeit hatte.

Heute nun möchte ich diese wirklich sehr gelungene Inneneinrichtung meinen geneigten Lesern in ein paar Aufnahmen vorstellen, für mich persönlich ist sie unter den Händen von Simon F. außerordentlich gut gelungen, so dass ich nach einigem überlegen allein des Mehraufwandes wegen nun doch jene für meines Enkel BRAWA Kö II übernehmen und nochmals im Austausch der schon vorhandenen fertigen werde!
Die Kö II ist nun schon so lange Gast auf meinem Arbeitstisch, dass es auf ein? Jahr mehr oder weniger bis zur Fertigstellung wohl nicht darauf ankommen sollte.


Copyright der Aufnahme auf Flickr by Simon F.
In der Draufsicht hat man beim Anblick der Inneneinrichtung den Eindruck einer gewissen "Leichtigkeit", welche objektiv mir vortäuscht diese Ausstattung war schon immer an ihrer Stelle vorhanden, soll heißen alles schaut wie aus einem Guß aus und ist wie in diesem Fall nicht nachträglich gefertigt und eingebaut worden.
Ganz große Klasse, mein persönliches empfinden ohne Wenn und Aber!!

Allein schon neben vielen weiteren Details die beiden großen dem Vorbild nachempfundenen und mit sieben Speichen besetzten  Motordrehzahlregler sind aller bestens gelungen ...

Donnerstag, 18. Februar 2016

Feinste Ölfässer H0 im exakten Maßstab 1:87 und das ganze mit maßstäblichen Verschlüssen







Richtige maßstäbliche aus Metall gedrehte Ölfässer in 1 : 87, dass hat doch was!

Mit etwas zufälligem Glück habe ich von einem netten Kollegen ein paar schöne aus Aluminium CNC - gedrehte maßstäbliche Fässer erhalten, die ihren DIN - Maßen den allseits bekannten Ölfässer in der Realität entsprechen.
Dafür möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken!

Komplettiert sollen diese Fässer nun mit ebenfalls maßstäblichen von Jochen Leisner Modellbau AW Lingen in Neusilber geätzten Verschlüsse - was hier an dieser Stelle leichter geschrieben als denn ausgeführt worden ist.
Mit einigen Kniffen ausgeführt stellt aber diese etwas diffizile Bastelei wirklich kein unlösbares Problem dar!



Die erste Serie mit den Verschlüssen fertig bearbeiteten und grundierten Fässer, nun auf ihren endgültigen Farbauftrag wartend in ihrer ganzen Schönheit.
Viel ist zu dieser kleinen Bastelei wohl nicht zu sagen, sollen noch ein paar Bilder und Gedanken zum Ablauf folgen:

Sonntag, 14. Februar 2016

Verfeinerungen an Tillig 's neuem Kesselwagen Modell nach tschechoslowakischen Vorbild






Ein erstes Exemplar des vor einiger Zeit bei Tillig als Formneuheit erschienene Kesselwagen tschechisch - slowakischer Bauart ist nun auch zur Merziener Privatbahn AG bb überführt - und sogleich in die der Privatbahn eigenen Wagenwerkstätte zur Montage und Umarbeitung spezieller Bedürfnisse für den Betriebsablauf der Privatbahn eingestellt.

Nicht das demnächst nur einige Umbauten und Verfeinerungen an diesem Modell vollzogen werden sollen, nein es müssen auch ein paar Schäden aufgearbeitet werden, die im Anlieferungszustand in der OVP leider schon vorhanden waren.
Diese Schäden betrafen beide Aufstiegsleitern zur Kesselbühne, welche an ihren Klebe- / Befestigungspunkten an den Langträgern des Fahrwerk abgebrochen waren. Weiterhin ist ein Aufstiegstritt zur Bremserbühne komplett abgebrochen, der andere in seiner Befestigung abgeknickt.
Meiner Meinung nach sind diese Defekte der zu engen Blisterverpackung geschuldet, sie ist wirklich nicht das optimale für das Modell! Bei einem leichten Druck zB. mit dem Daumen auf das Sichtfenster der OVP welches diese Verpackung bildet, entsteht sehr viel Spannung am Modell und die Defekte werden wohl nicht lange auf sich warten lassen.

Da ich ja eh vor hatte den Wagen ua. auch mit ein Paar neuen feinen Leitern und Aufstiegstritten etwas zu verfeinern, stören mich diese Mängel nicht besonders und nehme sie so einmal hin.
Ansonsten ist der Kesselwagen meiner Meinung nach ein schönes Modell!



Das Modell ist mit einem isolierten Kessel in Epoche III bestückt, so er in den 1950er Jahren in ein paar wenigen Exemplaren zur Deutschen Reichsbahn DR in die DDR kam.
Tillig bietet von dieser Kesselbauart auch eine geschweißte Kesselvariante ohne Isolierung an, die zur Zeit aber soweit ich unterrichtet bin nur als Modell der tschechischen Staatsbahn CKD in Epoche IV zu erwerben, als Neuheit für 2016 in Epoche III DR aber avisiert ist. Trotzdem werde ich mir auch ein solches Exemplar der Epoche IV CKD in Kürze zulegen!
Eine Umbeschriftung des Modell zur Epoche III DR oa. dürfte wohl auch jederzeit möglich sein wenn man eine Neulackierung des Modell in schwarz gleich mit einplant, aber auch ein reiner grüner CKD (RIV) Wagen soll meinen (noch!) sehr kleinen Bestand an Kesselwagen bereichern.

Nach dem detaillierten betrachten des neuen Kesselwagen Modell auf meinem Arbeitstisch mußte ich auch so gleich an diesem Hand anlegen, um die ersten Bauteile wie im Bild ersichtlich gegen feinere Produkte auszutauschen.

Dienstag, 9. Februar 2016

Dritter und letzter Teil des Bericht vom Besuch der 18. Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. vom 5. - 7. Februar 2016






Im dritten und letzten Teil des diesjährigen Bildberichtes von der 18. Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. werden nochmals einige Anlagen und kommerzielle Anbieter interessanter MoBa Artikel gezeigt.

Am Anfang sollen nun Aufnahmen von der H0 Segment Anlage mit Thüringer Motiven des Verein der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner "Friedberg" u.U.e.V. aus Suhl gezeigt werden.

Zum Ende kommen dann die Veranstalter dieser Ausstellung, die Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. mit ihrer gegenüber dem Vorjahr an Ausdehnung etwas abgespeckten Spur 0 Segmentanlage zum Zuge, diese Reduzierung dem doch fehlenden Platz welcher vom Platzbedarf der recht großen Anlagen der teilnehmenden Gäste geschuldet ist.




Sonntag, 7. Februar 2016

Zweiter Teil des Bericht vom Besuch der 18. Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. vom 5. - 7. Februar 2016







In zweiten Teil des Berichtes folgen nun zwei Schmalspuranlagen, eine ca 30 Meter lange 0e Segmentanlage des 0e - Team Berlin Lutz Friedrich und Freunde in Zusammenstellung bzw. Einfügung weiterer Segmente von Edwin Kiwel aus Magdeburg nebst einer weiteren in H0e, diese eine Heeresfeldbahn im 1. Weltkrieg sehr gut in Szene gesetzt darstellt.



In dieser Aufnahme recht deutlich ist die Längenausdehnung der Anlage zu sehen, diese ca. 4 Meter vor der hinteren Wand endet.

Samstag, 6. Februar 2016

Der Besuch der 18. Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. vom 5. - 7. Februar 2016






Wie im vorigen Jahr, so war auch heute unser Besuch bei dieser zum 18. Mal stattfindenden Veranstaltung in der Sporthalle der Grundschule am Pechauer Platz in Magdeburg wieder absolut lohnenswert!
Obwohl in diesem Jahr die großen mit bis zu 30 Meter Länge messenden Segment- und Modulanlagen in den Spurweiten H0 und, 0 und 0e dominierten und Heimanlagen eher weniger zur Schau gebracht wurden, konnte man trotzdem von einer doch sehr gelungenen Veranstaltung sprechen!

Darum lange Rede kurzer Sinn, unser "Favorit" wenn man bei den wirklich sehr gut gestalteten und mit interessanten Fahrzeugen etc. betrieben von einem Favoriten sprechen darf, war die H0 Segmentanlage von Erhard Horn und Freunde aus Oschersleben / Börde, die als gewählte Motive ihre näheren Heimat im Maßstab 1 : 87 sehr schön und mit viel Liebe zum Detail nachgebildet haben.

Darum heute im ersten Teil auch "nur" die Vorstellung dieser Segmentanlage in vielen Bildern, im in Kürze folgenden zweiten Teil dann einige andere absolut nicht minder schön und akribisch gestaltete Anlagen folgen werden.

Ein weiterer Glanzpunkt dieser Ausstellung war den sehr guten Lichtverhältnissen zuzuordnen!



Freitag, 5. Februar 2016

Meine H0 Pur zweiseitige Doppelweiche -//- ein unvollendetes Langzeit - Mammut - Projekt?






Vor etwa 8 Jahren hatte ich begonnen eine maßstäbliche zweiseitige Doppelweiche  49 - 190 - 1:9r - 1:9l Gz (H) Oberbau K im H0 Pur Standard zu bauen, von diesem bei weitem leider auch heute noch nicht fertig gestellten Projekt mit Gelenkzungen ich im Jahr 2012 hier im Blog in Wort und Bild berichtete.

Beim damaligen Bau dieser doch mit ca. 75 cm langen "Großweiche" bin ich ua. an einigen Stellen des doppelten Herzstück mächtig ins schwimmen geraten, zum einen aus dem Grund meiner damaligen doch eher auf diesem Gebiet des maßstäblichen Eisenbahn Modellbau bzw. Weichenbau noch herrschenden Unerfahrenheit geschuldet, so hatte ich vor diesem Mammutprojekt einer Weiche nur zwei einfache 190 - 1:9 Fz Weichen in H0 Pur auf Pertinax - Schwellen und Messingguß Kleineisen Oberbau K aus dem damaligen Bahnsinn Shop von Willy Kosak gebaut und zum anderen fehlten mir ein paar detaillierte Informationen gerade diesen komplizierten Weichenbereich betreffend.
Demzufolge kam ich einfach mit den Messingguß - Kleineisen in dem sehr engen Bereichen des Doppelherzstückes nicht klar, zumal das Hauptaugenmerk für einen später störungsfreien Betrieb auf verschiedene elektrische Trennungen der Potentiale lag.
Weiterhin - und dies war wohl auch ein weiterer Grund der langen Baupause bzw. der Rückstellung - waren die im Jahre 2012 / 13 von RST Eisenbahnmodellbau angekündigten in Neusilber gegossenen Gelenkzungen, welche ich dann geplant für diese Doppelweiche verwenden zu wollen.

Des öfteren von Kollegen auf den Stand diese Weiche angesprochen, hatte ich mir das gute Teil vor ein paar Monaten wieder hervor geholt und immer mal betrachtet und Gedanken gemacht.
Da die kompletten Stückzahlen an Bauteilen für diese Weiche noch bei mir schlummern und nur die zwei Paar Gelenkzungen bei RST geordert werden müßten, habe ich mich entschlossen diese Weiche schön langsam weiter zu bauen, denn mein kleiner seit schon vielen Jahren im Bau befindlicher H0 Pur Bahnhof sollte ja auch irgendwann einmal komplett befahrbar sein.
Vielleicht schaffe ich ja dieses hoch gesteckte Ziel in den nächsten 10 Jahren bis zu meiner Pensionierung.



Das doppelte Herzstück mit seinen Radlenkern im völligen Selbstbau entstanden birgt noch eine Vielzahl an Problemchen die es zu lösen gilt!

Ein paar weitere Bilder von dieser Weiche sollen nun folgen, für mich auch ein Ansporn an dieser Baustelle weiter zu arbeiten!!
Neue Bilder werden folgen wenn es etwas Neues zu berichten gibt.

Dienstag, 2. Februar 2016

Zweiter Teil des Bericht vom 10. großen Winterfest der Modelleisenbahn in Schkeuditz bei Leipzig vom 30. + 31. Januar 2016 in Wort und Bild








Heute nun der zweite Teil meines Rundganges bei dem 10. großen Winterfest der Modelleisenbahn im Kulturhaus ""Zur Sonne"" in Schkeuditz bei Leipzig.
An Nachmittag füllten sich die Ausstellungsräume zusehends mit Publikum jeden Alters was sicher nicht nur dem Veranstalter der IG Modellbahn Schkeuditz bei klingender Kasse freuen dürfte.

Leider wurden durch die Besucher aber auch die Lichtverhältnisse immer schlechter was für mich das fotografieren erschwerte!

So sollen nun die nächsten Anlagen im Bild und weniger der Worte folgen, es waren wie jedesmal bei dieser alljährlich in Schkeuditz stattfindenden Veranstaltung schöne und sehenswerte Modellbahnen zu sehen.

Der Besuch hat sich mal wieder voll gelohnt und im kommenden Jahr ist jener dann zum 11. Winterfest wiederum eine Selbstverständlichkeit!



Von oben gesehen das Modularrangement des Freundeskreis ""TT - Module"" in kompletter Ausdehnung.

Samstag, 30. Januar 2016

Das 10. Modellbahn Winterfest in Schkeuditz bei Leipzig am 30. + 31. Januar 2016 - meine Eindrücke in Wort und Bild im ersten Teil des Berichtes





Das 10 . Winterfest der Modelleisenbahn im Kulturhaus zur Sonne in Schkeuditz bei Leipzig am 30. + 31. Januar 2016 hatte einmal wieder so einige Schmankerl für die Besucher zu bieten, von einigen Heimanlagen in verschiedenen Nenngrößen bis zu ebensolchen Vereinsanlagen.
Bei den beteiligten Vereinen und deren Anlagen handelt es sich um den Modellbahnclub "Mansfelder Land" aus Hettstedt,  den Modelleisenbahn Club "Leipzig West e.V., der IG Schmalspurbahn, den Dresdnern mit ihrer großen Strassenbahnanlage welche real existierenden urbanen Vorbildern in dr Stadt Dresden nach gebildet ist und dem "Freundeskreis TT Module" mit ihrer sehr großen und umfangreichen Anlage.

Heute nun der erste Teil des Berichtes beginnend mit einigen neuen Segmenten erweiterten bekannten Segmentanlage Bahnhof Glesien des Schkeuditzer Lokalmatadoren Sven Meyer, von diesem es nun ganz neu nach dem Nachbarort Freiroda per Selbstbaugleis geht und folgend ein paar weitere Anlagen in diversen Bildern ohne vieler Worte.

Der zweite Teil des Berichtes folgt dann in Kürze!



Mittwoch, 27. Januar 2016

RST Eisenbahnmodellbau Neuheiten 2016 - eine richtige und maßstäbliche Reichsbahnschranke in 1 : 87 H0 der Bauart 1932 in Kleinserie ...






...  und sie kommt demnächst in verschiedenen Varianten und Ausstattungen!

Die 2016er Neuheiten von Ralph Steinhagen RST Eisenbahnmodellbau haben es für meines erachten ganz Toll in sich!

Die RST Neuheiten betrifft in diesem Jahr das Thema Bahnübergänge speziell Schranken Epoche 2-6 im Maßstab 1 : 87 (H0).

Der in Kürze erhältliche Bausatz besteht zu großen Teilen aus Messing- und Neusilberteilen und hat die Reichsbahneinheitsschranken zum Vorbild, wie sie ab 1932 in Deutschland zum Einsatz kommen und bis heute an vielen Bahnübergängen in Ost- und Westdeutschland anzutreffen sind.
Gefertigt werden die Schranken der Gruppe 2 in 6, 7, 8 und 9 Metern Sperrlänge mit den ursprünglichen Eisen- und den späteren Betongegengewichten.
Der Antrieb der Schranken erfolgt, wie beim Vorbild über die Seilscheibe und Hebel auf den Schrankenbaum.
Passend dazu wird ein Geräuschmodul sowie ein spezielle Servoantrieb angeboten, der aber auch für andere Stellaufgaben genutzt werden kann.
Ein besonderes Gimmick ist eine funktionstüchtige Schrankenkurbel, mit der eine wirklichkeitsnahe Schrankenbedienung erfolgen kann.
Der Schrankenkurbel - Antrieb ist unter anderem auch für die Schranke der Fa. Busch geeignet.


Copyright der Werksgrafik by RST Eisenbahnmodellbau
Die Schrankenanlage mit Gegengewichten aus Beton so sie vieler Orts bei der Deutschen Reichsbahn auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und bei der Deutschen Bundesbahn zu finden war und auch noch heute wenn auch nur vereinzelt anzutreffen ist.

Sollen nun ein paar der Konstruktionszeichnungen dieser neuen Schranken folgen.

Dienstag, 26. Januar 2016

Ein (halbes) Gleistor für das Abstellgleis muß her - im Selbstbau aus Messing in den ersten Bildern






 Nur ein halbes Gleistor - was für einen Blödsinn stellt denn der nun wieder an?!

Ich gebe es ja freimütig zu, es klingt in der Tat vielleicht schon etwas doof von "nur" einem halben Gleistor zu sprechen und dieses allein dann auch noch in die Praxis umzusetzen. Aber seinen Sinn hat es doch, wenn man meine folgenden Ausführungen betrachten dürfte!

Das Gleis- bzw. Werkstor steht an jenem Gleis welches einmal durchgängig als Anschlußgleis in einen (noch gedachten) Fabrikteil führte. Durch den Erdrutsch wurde ein Teil des Gleises wie bekannt zerstört und übrig blieb ein kurzes Abstellgleis.
Natürlich ist nun jenes Gleistor auch nicht mehr zur Sicherung des Anschlußgleises vor Nöten, den rechten Flügel hatte man schon vor einiger Zeit demontiert, übrig von diesem blieb allein das Fundament, welches für die ""Gleistor freie Seite"" parallel dem gemauerten Fundament des noch stehenden Tores angefertigt werden wird.
Viele Details sind noch zu fertigen, eine Säuberung des Ganzen inklusive das aufbringen einer sehr ungewöhnlichen Farbe muß noch erfolgen.

So sollen nun die ersten Bilder von der Baustelle ohne weitere Worte folgen, den detaillierten Bericht gibt es dann hier im Blog in kürze bei der "festlichen Einweihung" des Gleistores.




Montag, 25. Januar 2016

Nicht vergessen!! - auf nach Sckeuditz bei Leipzig ins Kulturhaus *Zur Sonne* zum 10. Großen Winterfest der Modelleisenbahn am kommenden Wochenende!






Nun ist es wieder soweit, am kommenden Wochenende den 30. und 31. Januar 2016 findet im Schkeuditzer Kulturhaus *Zur Sonne* das nunmehr 10. Große Winterfest der Modelleisenbahn statt.

Übrigens habe ich es seit langer Zeit einmal wieder geschafft gestern die Blogseite der Dampflokomotiven der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH (ZKB) mit einigen neuen Bilder und Texten zu updaten.




Freitag, 22. Januar 2016

Die zweite Spundwand auf dem Ansatzsegment im Bau - erste Bilder von der Baustelle






In Arbeit befindet sich derzeit die zweite etwas größere und längere Spundwand auf dem Ansatzmodul welche die Aufgabe hat, den Abrutsch der Erdmassen bedingt durch Erosionen und dem naheliegenden Braunkohlentagebau gegenüber den dahinter liegenden Gleisanlagen der Werksbahn einzudämmen und den Boden bzw. Untergrund zu befestigen.
Im Detail hatte ich schon vor einiger Zeit hier im Blog detailliert zur Anfertigung und Aufbau der einzelnen Teile zu einer Spundwand aus Messingblech berichtet.

An dieser heutigen Baustelle sind die einzelnen Spundplatten um 1,5 mm breiter gegenüber der von mir bei der ersten schon gebauten gefertigt, getreu der Maße in einer Tabelle eines alten Fachbuches aus den 1920er Jahren aufgelistet zu finden.



Der zur Zeit herrschende Bauzustand der Spundwand.
Rechts im Bild sind drei kleinere Spundplatten zu einer Wand angereiht, welche eigentlich nur zur unterstützenden Stabilisierung des ohnehin im hinteren Teil festeren Terrain dienen sollen. Diese sollen dementsprechend auch schon etwas betagt oder defekt dargestellt werden, sie hat man beim befestigen des Gelände obwohl schon stark ramponiert und lange Zeit anderen Orts im Gebrauch befindlich, trotzdem nochmals mit eingerammt - könnte man sich einfach einmal mal denken.

Die große Spundwand hatte ich grundiert aber leider nach dem festen Einbau unvorsichtiger Weise etwas an geschabt was aber kein Problem darstellen sollte.
Dem Boden wurde die erste leichte leichte Kiesschicht aufgetragen, dieser natürlich noch weitere Gestaltungen folgen werden.
Hinten an der rechten Seite der großen Spundwand im Bild habe ich zur Probe einen kleinen Niedergang mittels einer Stahltreppe positioniert, was aber so bei weitem noch nicht das gelbe vom Ei bedeutet. Das muß noch eindeutig besser werden.
Von dieser Treppe später etwas mehr.

Sonntag, 17. Januar 2016

Weinert Modellbau Elna Dampflok - Modelle der DR und ein großer Bilderbogen vieler verschiedener Modelle im Einsatz






Ein lieber mir schon viele Jahre bekannter Kollege und Eisenbahn Modellbauer rief mich dieser Tage an und unterbreitete mir das ungemein verführerische Angebot, aus seiner sehr umfangreichen Sammlung noch ungebauter Weinert Bausätze drei Exemplare verschiedener Typen Elna - Modelle zu einem wirklich guten Freundschaftspreis käuflich zu erwerben.
Im Detail handelt es sich um 2 Stück 1C Typ 5 Modelle welche an den Radsätzen von H. Graeler schon zu 1 x RP 25 / 88fine und 1 x H0 Pur bearbeitet worden sind.
Der dritte Bausatz im Konvolut einer Elna Typ 6 besitzt noch den originalen RP 25 / 110 Radsatz. Alle drei Bausätze sind natürlich mit Faulhaber Motore ausgestattet.

Obwohl ich ein Modell einer Weinert Elna zur Zeit absolut nicht auf dem Schirm habe, werde ich natürlich dem Angebot in der kommenden Woche sehr freudig Folge leisten. Nun gut, gleich drei Bausätze auf einen Streich zu erwerben ist wohl schon etwas verrückt, aber was man hat ...

Um mir ein wenig die Modelle fein gebauter Elna Lokomotiven in DR Ausführung der Epoche III in Vorfreude zu Gemüte zu führen, habe ich in meinen Bildarchiven so einige Aufnahmen vorzüglicher Modelle von Kollegen zumeist bei Fremotreffen und Ausstellungen aufgenommen gefunden und mir beim betrachten nun frivol gedacht, einige davon welche ich zum Teil schon einmal in den letzten Jahren hier im Blog eingestellt hatte nochmals gebündelt zu veröffentlichen, denn vielleicht erfreut sich auch der eine oder andere Leser an diesen schönen Modellen.

Die ersten beiden Bilder zeigen das Modell einer 1 C Typ 5 Elna gebaut und im Besitz von Sven Meyer zu sehen auf seiner wunderbaren Segmentanlage des Bahnhof Glesien an der ehemaligen Delitzscher Kleinbahn gelegen.

Die weiteren dann folgenden Bilder sind bei H0fine DR Epoche III Fremo - Treffen in Ziesar / Brandenburg in verschiedenen Jahren aufgenommen.

Ohne weiterer Worte von mir nun viel Spaß beim anschauen der Modelle!



Donnerstag, 14. Januar 2016

Verfeinerungen am BRAWA Niederbordwagen Xw Erfurt zuzüglich ein Paar weiterer kleiner Details






Manche Kollegen behaupten mir gegenüber in der letzten Zeit völlig richtig, dass auch das BRAWA Xw Erfurt Modell so einige Unstimmigkeiten der (Haupt-) Maße besitzt, die wenn schon Verfeinerung an dem ansonsten recht gut gelungenen Modell doch auch berücksichtigt werden sollten.
Das ist wohl war, sollten sie wirklich aber so müßte ua. ein Eingriff mit der Säge und Feile dem Wagenkasten angediehen werden um ihm zum einen den Boden etwas (0,8 mm) zu senken, die Stärke der Bordwände zu minimieren und gleichzeitig die Länge des Kasten um etwa 0,7 mm zu reduzieren. Darauf folgend natürlich das Fahrwerk verkürzen, schmälern und auch das Bremserhaus seiner Maße bearbeiten.
Der Wagenkasten besteht aus Zinkdruckguß, davon lasse ich die Finger respektive das Werkzeug bedingt aus schlechten Erfahrungen in der Vergangenheit!
So werden mir persönlich die diversen Verfeinerungen wohl ausreichen müssen zumal alle Maße unter 1,0 mm liegen und so den doch recht guten Eindruck des Modell nicht allzu arg trüben.
Stellt man diesen Wagen zB. in einen Zug gebildet aus Fleischmann, Roco, Liliput usw. Wagenmodellen, so ist dieses Modell von BRAWA schon rein optisch um einiges schmaler und filigraner zu sehen.





So steht nun das Modell des Xw Erfurt um ein paar neuer Bauteile gestärkt in der (künstlichen) Abendsonne neben der stetig wachsenden Merzien 'er Bruchmauer.
Die Weinert Lampe rechts im Bild mit angedeutetem Holzmast der aber schnödes Messing ist, wird demnächst gegen eine wirkliche Echtholzmast - Beleuchtung von Gebhard Reitz ausgetauscht werden.

Welche weiteren Verfeinerungen habe ich dem Wagen angedeihen lassen, dies möchte ich nun kurz in Wort und Bild zeigen:

Dienstag, 12. Januar 2016

Eine Photographie zur Vorschau auf den kommenden Beitrag im Blog





Von der weiteren Verfeinerung des BRAWA Plattformwagen Xw Erfurt und einigen anderen Tätigkeiten möchte ich heute nur eine Abbildung des Objektes meiner (momentanen) Umbau - Begierde der werten Leserschaft im Vorab eines in Kürze folgenden detaillierten Beitrages in Wort und Bild zur Sache gezeigt werden.

Übrigens: das Segment an dieser im Bild zu sehende Stelle ist "nur" 7,5 cm Breit!

Platz für einen Eisenbahn Modellbau ist auch in der aller kleinsten Hütte vorhanden!



Samstag, 9. Januar 2016

Das 3. Neujahrstreffen der Modelleisenbahn auf Gut Mößlitz / Zörbig bei Bitterfeld am 9. + 10. Januar 2016







Es ist nun schon das 3. Neujahrstreffen der Modelleisenbahn in Folge auf Gut Mößlitz bei Bitterfeld und wiederum war es eine tolle und sehr gelungene Veranstaltung für die vielen Besucher zumindest am gestrigen Samstag, aber auch ein großer Erfolg für den Veranstalter mit der schönen Gewißheit alles richtig organisiert zu haben.
Waren es im letzten Jahr von jener 2. Veranstaltung ich hier im Blog in Wort und Bild berichtete ca. 2000 Besucher, so dürfte diese Anzahl heuer wohl um einige Werte überschritten werden.
Das ist auch gut so, sind doch gerade solche MoBa - Events in dieser mitteldeutschen Gegend leider nur sehr dünn angesetzt!
Der große 300 m³ Ausstellungsraum war schon Samstag Mittag mit Besuchern sehr gut gefüllt, in den frühen Nachmittagsstunden war er dann dermaßen brechend voll, so dass ein heran kommen an die Anlagen zum Teil mit längerer Wartezeit verbunden war. 

Den überwiegende Teil der Aussteller sind Modelleisenbahner aus der Umgebung mit ihren privaten Anlagen in den Spurweiten H0 + H0e +TT + N, aber auch ein Verein aus Lutherstadt Wittenberg mit dessen hervorsagender exakter Nachbildung der südlichen vom Bahnhof Wittenberg gelegenen Peripherie in der Nenngröße TT 1 : 120 der Hauptstrecke Bitterfeld - Wittenberg - Berlin in der Epoche IV DR vor ihrer Elektrifizierung in den 1980er Jahren mit der Nachbildung den alten heute nicht mehr existenten Elbebrücken vor den südlichen Toren der Stadt.

Von dieser Segmentanlage enormen Ausmaßes hatte ich im vorigen Jahr im Bericht von der Magdeburg / Cracauer Modellbahnausstellung eingehend hier im Blog in Wort und Bild berichtet, seither hat sich aber wiederum einiges neues getan - und ein Ende ist nicht abzusehen!
Zur Zeit beschäftigen sich die Kollegen mit der exakten Nachbildung des Bahnhof Pratau mit der abzweigenden Nebenbahn Bad Schmiedeberg Eilenburg / Pretzsch Torgau, der sich dann bei Fertigstellung nahtlos dem bestehenden Ensemble anfügen wird.
So dürfte wohl dann die gesamte Länge der Anlage sicher bei ca. 30 Meter liegen!

Gefahren werden Züge die auch in beim Vorbild in der Epoche IV DR planmäßig den Bahnhof Wittenberg durchfuhren bzw. begannen und endeten.
Dabei werden auch die Wagen der Reisezüge im Modell genau den Zugläufen des damaligen Verkehrs eingestellt.

Sollen nun die Bilder folgen!




Mittwoch, 6. Januar 2016

Ein Paar kleinere Basteleien in einigen Bildern festgehalten






In diesen Tagen habe ich hin und wieder ein paar weitere kleinere Basteleien in den Fingern gehabt, nichts spektakuläres sondern Dinge, welche auch zu einem so hoffe ich harmonischen Gesamtbild auf dem Westentaschen - Modul beitragen dürften.

Im Bereich der Bahnsteigschranke mit dem Dienstweg über die Gleise und der Ausweich - Ladestelle inklusive der Stahlplatten zwischen den Gleisen habe ich ein paar alte Echtholz - Schwellen, diese mittels (angedeuteten) Bauklammern zu einem Bohlensteg zusammen gefügt und in das mittlere Gleis zur Probe eingefügt.
Gerade in Bereichen von Werkbahnen der DDR Industrie wurden solche "Gleisauffüllungen" zum befahren von Transportfahrzeugen etc. zu Hauf, sei es mit Betonplatten, Stahlplatten und eben auch ausgediente Bahnschwellen angelegt.
Diese Bahnschwellen wurden untereinander mit Hilfe von Stahl -/  Bauklammern verbunden und machten im Grunde ein verschieben oder wandern der Schwellen (fast) unmöglich.

Aber auch ganz normale Bahnübergänge und Schienen gleiche Übergänge nicht nur an Neben- und Kleinbahnen wurden so dementsprechend oft ausstaffiert, es war eben billiges Baumaterial welches vielerorts mit der Zeit vorhanden war.



Die Echtholzschwellen bestehen aus Lindenholz und sind wie im Bild zu erkennen mit 0,2 mm Messingdraht untereinander verbunden.
Die Schwellen selbst habe ich auf ein dem kompletten Grundriß angepaßten Stück dünner Pappe geklebt und farblich vorbehandelt.
Eine letzte betriebsgerechte Patina werden die Schwellen noch erhalten, auch fehlen hier noch ein paar Klammern welche schlußendlich dann alle mit etwas Farbe behandelt werden sollen.

In den folgenden Bildern sind die weiteren Details dieser Bastelei erkennbar.

Sonntag, 3. Januar 2016

Eisenbahn Modellbau und erste Bilder im neuen Jahr für einen langsamen Start






Über die Weihnachtsfeiertage und dem Jahreswechsel bin ich in Sachen Modellbau kaum tätig gewesen, es sind die Tage der Familie und um diese muß sich gekümmert werden!
Man möchte ja wohl nicht zum nächsten Weihnachten und Jahreswechsel im Einklang und Zwiesprache allein mit seinem Rechner im dann sehr stillen Kämmerlein in *sozialen* Netzwerken wie Foren etc. das Fest verbringen müssen ... weil man vielleicht durch nicht familientaugliche Verhaltensweisen eine rote Karte erhalten hat.

So wurden lediglich ein paar weitere Keramik Ziegel von Juweela auf die (berühmte)  Merzien 'er Mauer gesetzt, in der Hoffnung, dass sie wächst und gedeiht.



So wurde aber auch diese Pause zum nachdenken und schmieden neuer Pläne genutzt, vielleicht auch ebenso der sinnende Kollege Triebfahrzeugführer auf seiner "Schienenprofil" - Bank (CODE 55) hockend während einer Rangierpause.

Sollen nun ein paar Aufnahmen vom zur Zeit herrschenden Zwischenstand der "Mauerei" an der  alten Mauer und ein paar Gedanken zu weiteren Themen folgen:

Donnerstag, 31. Dezember 2015

Und wieder ist ein Jahr vollbracht ...







... so wünsche ich allen Freunden und Bekannten, Kollegen, Lesern und Besuchern einen guten Rutsch mit aller bester Gesundheit und Schaffenskraft für ein erfolgreiches Jahr 2016.



Montag, 28. Dezember 2015

Die Eisenbahn in Ferropolis Stadt aus Eisen bei Gräfenhainichen und ein gordneter Neuanfang mit Blick in die Zukunft






Zum Jahresende soll eine nicht nur allein für Eisenbahnfreunde sehr interessante positive Nachricht von der Stadt aus Eisen Ferropolis bei Gräfenhainichen von mir meinen Lesern nicht vorenthalten werden, welche wohl wirklich stark aufhorchen läßt:

Schon im Mai diesen Jahres berichtete die Mitteldeutsche Zeitung (MZ) in ihrem Lokalteil Wittenberg / Gräfenhainichen folgendes unter diesem Link.

Auch wenn in den letzten Jahren viele traurige Nachrichten über die Eisenbahn in Ferropolis zu nennen waren, so ist ein wie in der MZ beschriebener Neuanfang mit dem Blick nach vorn von ambitionierten Eisenbahnfreund/innen ein wahrer Lichtblick in der Tristesse der letzten Jahre, in dieser sich leidvoll in Bezug der Eisenbahn die Stadt aus Eisen Ferropolis befand.

Ich für mein Teil wünsche dem neuen Anschlußbahnleiter Ferropolis GmbH und seinen Mitarbeitern alles erdenklich Gute und bestmöglichen Erfolg zum gelingen dieses Neuanfanges und deren Pläne!

Es wird weiter von mir berichtet werden!

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Ein "paar viele Bilder" zum Jahreswechsel von meinen momentanen Fortschritten der verschiedenen Bastelprojekte auf dem Arbeitstisch






Ein paar Bilder der zur Zeit in Arbeit befindlichen Basteleien von denen ich hier im Blog in letzter Zeit schon berichtete, sollen heute kurz einen Überblick zu ihrem Fortschritt zeigen.



Am Kesselwagen für Säuren und Laugen von Fleischmann habe ich beschlossen, dass Bremserhaus gegen eine offene Bremserbühne unter Verwendung einiger Messingfeinguß - Bauteile von Weinert Modellbau zu tauschen.
So wurden an beiden Frontseiten des Wagen die Plastikpuffer entfernt, die Pufferbohlen um 0,3 mm abgeschliffen bzw. verjüngt um so für neue aus Messingblech geätzte Pufferbohlen ebenfalls aus den  Weinert Regalen Platz zu schaffen.
Ein Satz gefederte nicht durchstoßende Puffer mit 4,3 mm Teller Durchmesser, in Messing gegossene Puffersockelplatten, Bremsschläuche, Signalhalter und ein Paar gefederte Originalkupplungen stellen die weiteren Zutaten dar.

Sonntag, 20. Dezember 2015

Zweiter Teil des Bildberichtes von der vorweihnachtlichen 53. MoBa - Ausstellung des MEV "Friedrich List" Leipzig 2015






Im nun folgenden zweiten und letzten Teil des Rundganges durch die nun schon im 53. Jahr in Folge abgehaltene vorweihnachtliche MoBa - Ausstellung des MEV "Friedrich List" zu Leipzig sollen weitere Vereins- und Heimanlagen verschiedener Nenngrößen folgen.

Es waren auch ein paar sehr dustere Ecken beim fotografieren der Anlagenteile dieser Ausstellung vorhanden, die dadurch entstandene schlechte Qualität der Bilder bitte ich freundlichst zu entschuldigen.



Freitag, 18. Dezember 2015

Die 53. vorweihnachtliche Modellbahn Ausstellung des MEV "Friedrich List" in Leipzig 2015 - Bildbericht 1 / 2 Teil






Die 53. Weihnachtsausstellung des MEV "Friedrich List" in Leipzig zeigte einmal wieder eine größere Anzahl von Vereins- und Heimanlagen dieses großen geschichtsträchtigen Verein.

So möchte ich heute im ersten Teil beginnen meinen Rundgang in der Ausstellung mit meinen Bildern zu zeigen, auch wenn leider das Licht für gute Amateuraufnahmen bei einem Teil der Bilder nicht bestens war zeigen diese meiner Meinung nach aber dennoch viele schöne Motive der ausgestellten Anlagen.

Der in Kürze folgende zweite Teil wird dann mit einer größeren Anzahl an Aufnahmen bestückt sein.



Mittwoch, 16. Dezember 2015

Preußische Weiche auf Stahlschwelle im Original - ein paar Bilder im Detail des Gelenkzungen- und Hakenverschluß Bereiches






Zur Zeit beschäftige ich mich ua. anfänglich rein theoretisch mit dem Bereich der Gelenkzungen nebst dem Zungenverschluß einer alten preußische Weiche auf Stahlschwellen und der Möglichkeit zur Umsetzung dieser Situation in ein Modell 1 : 87, wobei ich leider noch nicht abschließend sagen kann, welcher Bauart diese im direkten Eingangsbereich für Besucher des Stassfurter Traditions - Bahnbetriebwerkes liegende mit einigen Fehlteilen nicht betriebsfähige Weiche eigentlich konkret entspricht.

Nun gut, vielleicht könnte mir der liebe Kollege Schienen (ver) bieger etwas auf die Sprünge helfen mit seiner fachlichen Kompetenz zum Thema welche Bezeichnung das gute Stück laut Musterblatt auf Stahlschwelle trägt.

So stelle ich  heute einfach einige Bilder von einer Gelenkzunge inklusive Wurzel nebst dem Haken - Verschluß auf Anfrage und Bitte eines Kollegen ohne weiter Kommentare hier im Blog ein, um vielleicht dem einen oder anderen weiteren Kollegen und geneigten Leser bei seinen Weichenbau - Projekten etc. mit einigen Detailaufnahmen behilflich zu sein.
Bilder des Vorbildes im Detail kann es ja bekannterweise nicht genug geben wenn ein Bastelprojekt ordentlich realisiert werden soll.



Sonntag, 13. Dezember 2015

Feinste Pflanzen im Maßstab 1 : 87 H0 - die in Neusilberblech geätzten Disteln von Model Scene







In Zeiten in denen es genau diesen an Mangel für das ruhige basteln herrscht, kommen bei mir die vielen nicht minder wichtigen Kleinigkeiten zum Zuge, welche für ein schönes und homogenes Bild der Landschaft auf einer Modellbahn unabdinglich sein dürften.
So habe ich ein kleines Neusilber Ätzblech von der tschechischen Firma Model Scene auf den Arbeitstisch geholt, dieses ein paar wirklich sehr filigran geätzte im Blütenstand des Spätsommer / Frühherbst befindliche Disteln beinhaltet, wobei jene zudem ausgesprochen treffend vom Hersteller farblich behandelt zur Auslieferung kommen.
Diese kleinen Dinger äh Disteln, gilt es nun gut vorzubereiten und an gemäß ihrem Lebensraum in freier Natur gerechten sandigen steinigen Stellen auf dem Westentaschen Modul Nr 1 zu pflanzen.




Das Ergebnis von ca. 20 Minuten basteln ist ein mit sechs derartigen Pflanzen bestückter sandig - lehmiger Untergrund zwischen den Gleisen.
Im Größenvergleich zum Stück CODE 55 Schienenprofil kann man erkennen, wie "unscheinbar" diese Disteln doch eigentlich sind.
Soll sich nun jeder der geneigten Leser selbst ein Bild von diesem Material machen, mir persönlich jedenfalls gefallen die Disteln ganz gut.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Eigenbau Gebäudedach im Modell 1 : 87 mit exakt maßstäblichen Biberschwanz Dachziegel decken und die erste Farbgebung







Nachdem ich wie im vorherigen Beitrag berichtet das Dach soweit fertig mit den Biberschwänzen gedeckt habe, wollte ich es auch gleich wissen und trug den ersten Grundanstrich auf.
Biberschwanz Dachziegel waren im mitteldeutschen Raum entweder in einem roten oder auch gelben Farbton üblich. Ich wählte den Roten in vielen Nuancen, wobei auch etwas leichte Töne in gebrochenem Orange nicht unüblich sind.
Hier nun das Ergebnis für diese Seite des Daches, die andere ist derweil noch farblich unberührt.

Leider machte mir beim fotografieren das Kunstlicht schwer zu schaffen, es wollte absolut einen leichten Orangeton mit ins Bild bringen. Ich denke aber, dass man dennoch schon sehen kann wohin die farbliche Reise gehen soll.
Die Ansicht in den Bildern trifft leider durch den dominanten Orangeton des Kunstlichtes nicht den farblichen Zustand der Ansicht in Natura. Schade!!

Eine leichte Patina von langjährigem Zeugnis des Daseins wird noch folgen.
Ohne weitere Worte von mir nun die folgenden Bilder:



Dienstag, 8. Dezember 2015

Selbstbau maßstäbliches Gebäudedach im Modell 1 : 87 - Bieberschwanz Dachziegel H0 1 : 87 exakt maßstäblich gelasert und die ersten Experimente








Im Februar diesen Jahres berichtete ich hier im Blog in einer bebilderten Einleitung zum Thema, von maßstäblichen 1 : 87 gelaserten Bieberschwanz Dachziegel mit einer Materialstärke von 0,25 mm vom Online - Anbieter Modell 87 beziehbar und meinem Plan, diese bei einem Gebäudeselbstbau zu verwenden.
In den letzten Wochen hatte ich nun immer mal wieder mit diesen Dachziegeln experimentiert, anfänglich mit nicht gerade vorzeigbaren Resultat, mittlerweile nach einigen Überlegungen zur Sache bin ich dann langsam in die Region vorgestoßen, um Gefallen an einem ganz einfachen ohne Gauben etc. gedeckten Dach mit diesen Ziegeln zu finden.

Den überzeugenden finalen Schluß habe ich meiner persönlichen Empfindung mit dieser Bastelei bis dato noch nicht erreicht, dazu bedarf es weitere Überlegungen zur Materialauswahl des Dach - Grundkorpus und weiterer kleiner Detail, die sicher noch etwas Verbesserungswürdig sind.
Der Anfang ist aber gemacht, nun kann es wohl nur noch besser werden?



Ohne die noch fehlenden aber zur Anfertigung anstehenden Dachfirststeine gesetzt zu haben, schaut das ganze schon einmal ganz gut aus - würde ich meinen.
Mit schwebt beim verlegen der Ziegel ein Bild von einer gewissen "Welligkeit" bedingt durch verzogene bzw. krummen Dachlatten im Untergrund vor, so gesehen eines schon in die Jahre gekommenen Daches welches unter der Last der Dachziegel etwas nachgegeben hat. Dadurch so denke ich, wird auch eine etwas deutlichere Dreidimensionalität wieder gegeben werden.
Wie schon am Eingang dieses Post erwähnt bin ich zur Zeit beim experimentieren mit diese Material, einfach um für mich den besten Verfahrensweg der Verlegung dieser Ziegel zu ermitteln.

Im übrigen ist das Fenster der Bude zur Zeit nur lose Probe eingesetzt, es muß noch etwas Feintuning bekommen.

Donnerstag, 3. Dezember 2015

Die *Merzien 'er Mauer* - mit maßstäblichen 1 : 87 NF Klinkerziegel von Juweela hochgezogen






Ein altes brüchiges Stück Ziegelmauer, dass ich als *Merziener Mauer* getauft habe und als einziger Rest und Zeuge einer in frühen Jahren hier im Bereich der Betriebsstelle ""Grube Hermine"" das Terrain umfassenden leichten Mauer aus Ziegelsteinen vom Abriß verschont geblieben ist, soll nun zur Beruhigung der Nerven vom alltäglichen Tagwerk aus den maßstäblichen Keramik Ziegel von Juweela in der nächsten Zeit entstehen.

Allein das ich nun ca. 8 Monate mit den Steinen nicht mehr "gemauert" habe, von jenen Arbeiten ich in einigen Beiträgen hier im Blog berichtete, ist die Motorik mit diesem Material zu Beginn dieser Bastelei schon wieder etwas eingeschlafen - was man eigentlich für diesen relativ kurzen Zeitraum nicht denken sollte!
Nach kurzer Zeit der Eingewöhnung war aber diese Motorik wieder voll vorhanden.



Die Mauer selbst wurde in diesem Bereich auf einem Betonsockel erstellt welchen ich nachbilden werde. Das Niveau des Gelände wird beidseitig der Mauer etwas unterschiedlich hoch sein wie man es in der Aufnahme erkennen kann.
Die voraussichtliche Länge ist mit ca. 130 mm geplant (^ ca. 11 Meter), bei einer Höhe von etwa 20 mm, was dem Vorbild von 1,80 Meter entspricht.
Die Krone der Mauer soll ein in sich zerbröckelndes Bild abgeben, eben eine alte nicht mehr gepflegte und abrißreife Mauer.
Alles wird aber weitgehend in Freelance entstehen, ein konkretes Vorbild für dieses Bauwerk ist so nicht vorhanden.
Oben im Bild ist ein Zwischenstand der Arbeit, in den folgenden Aufnahmen der momentane Bauzustand zu sehen.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Ein Kesselwagen von Fleischmann für Säuren und Laugen verfeinert zum Privatwagen des ehemaligen Elektrochemischen Kombinat (EKB) Bitterfeld







Für ein paar in den Jahren stattfindenden Ausstellungen eines mir schon seit vielen Jahren bekannten privaten Modellbau - Arbeitskreis, jener sich mit verschiedenen anstehenden Jubiläen in der Bitterfelder Chemieregion in der nächsten Zeit befassen bzw. einbringen will wurde ich gefragt, ob ich dem Vorhaben mit ein paar Eisenbahnmodellen maßgeschneidert zum großen Thema (ehemaliger) Chemiestandort Bitterfeld / Wolfen um 1965 der Epoche 3 DR nicht beiwohnen möchte.

Dieser kleine von Vereinsmeierei unabhängige private Arbeitskreis von einigen sehr lockeren Modellbahnern (sehr) gesetzten Alters, der sich im Grunde bis dato fast ausschließlich mit der Braunkohle im Bitterfelder Revier, deren Abbau und weiter leitend des Transportes bis zur Veredelung - Industrie im Modell Maßstab 1 : 87 schon seit den 1960er Jahren! befaßt, möchte nun aus gegebenen Anlässen ein Stück einer Werkbahn des ehemaligen Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld, ab 1968 Chemiekombinat Bitterfeld, nachbilden und mit ein paar zeitgenössischen Fahrzeugmodellen für ein wenig Betrieb im Anschluß der Braunkohlebahn ausstatten.

Da ich ja nun nicht der schnellste beim Eisenbahn Modellbau bin, konnte ich nur unter sachtem Vorbehalt zusagen, der Ehrgeiz aber hat mich nun gepackt ob es mir nicht doch möglich ist, vier bis fünf Wagen nebst einer ansässigen typischen Werkbahn Lokomotive aus jener Zeitära in ca. 9 Monaten verbleibender Zeit bis zum ersten Termin schön sorgfältig verfeinert auf das Gleis zu stellen.

In Gedanken schweben mir drei bis vier Kesselwagen DR verschiedener Bauart und ein Säuretopfwagen der DR für Bleichlauge, sämtlich eingestellt als Privatwagen (P) vor, wobei der Topfwagen ja schon seine ersten Arbeiten über sich ergehen lassen hat, wovon ich hier im Blog in 2 Beiträgen berichtete.
Weiter steht der BRAWA geschweißte 22³ Kesselwagen für dieses Projekt bereit, dem "nur noch"  ein paar Kleinigkeiten an Bauteilen, eine korrekte angemietete P - Beschriftung für den Transport von Wasserglas zur Herstellung von Waschmitteln und etwas Farbe fehlen.



Der erste Kesselwagen für Säuren und Laugen steht nun in den Startlöchern verfeinert zu werden. Dieser Wagen wird für den Transport von Mischsäure hergerichtet werden. Auch dieser Wagen wird ein angemietetes Fahrzeug mit korrekter seiner Zeit realer Beschriftung sein.

Die korrekten Wagennummern von durch das ehemalige Elektrochemische Kombinat Bitterfeld / nachfolgend bis 1990 Chemiekombinat Bitterfeld angemieteten DR Kesselwagen liegen mir in einer detaillierten Liste vor, zu Hochzeiten waren über 2300!! Kesselwagen verschiedenster Bauart als angemietete Fahrzeuge in diesem Pool registriert, die auch weitgehend in den eigenen Fahrzeugwerkstätten des Kombinates unterhalten wurden!

Im übrigen ist die Spundwand im ersten Durchgang nach ihrer Grundierung mit einer Grundschicht Ölfarbe versehen, auf diese dann ein (hoffentlich) realistisches Farbkleid aufgebracht werden wird.
Vorerst sollte ich der Ölfarbe aber noch etwas Zeit zu ihrer Trocknung geben.