Dienstag, 25. Februar 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die achte Runde - zwei Bilder zum Tag







Heute möchte (kann) ich "nur" zwei Aufnahmen vom im Umbau befindlichen G 10 von BRAWA aus leider momentanen Zeitmangel für "Mehr" zeigen - ein sogenanntes Vorher- und ein Nachher - Bild vom Beginn der Arbeiten am Wagenkasten.

Gemäß des diesem Umbau ausgewählten Vorbild müssen nun die beiden auf jeder Seite des Wagenkasten vorhandenen und angedeuteten (ehemaligen) Luken entweder versetzt werden wie es im Fall der rechten im original verbretterten Luke im Bild rechts zu sehen ist, wobei diese ein Feld in Richtung Tür rücken muß, auf der linken Seite hingegen sollen die Lüfterlamellen entfernt und zu einer wenn auch angedeuteten kompletten Bretterwand einer geschlossenen Luke umgearbeitet werden.
Dieses vorhaben habe ich nun - zumindest zur Zeit auf einer Kastenseite - versucht in die Tat umzusetzen.
Der Kunststoff welchen BRAWA für dieses Modell verwendet, läßt sich sehr gut mit spanabhebenden Werkzeugen wie Säge und Feile bearbeiten, daher sind diese Arbeiten mit etwas Sorgfalt auch ohne Probleme zu schaffen.



Die rechte angedeutete mit Bretter verschlossene Luke habe ich vorsichtig mit diversen Feilen dahin gehend bearbeitet, dass die aufgesetzten Latten nebst aufgespritzten Kleinteile nun abgetragen sind und sich hier das Bild einer "normalen" Betterwand zeigt.
Die Luke mit den Lüfterlamellen hingegen wurde komplett aus dem Wagenkasten heraus genommen und durch ein passend gearbeitetes Stück Bretterwand - Material von einem "Unfall" - Wagenkasten aus der Bastelkiste aufgefüllt.
Die spätere Beplankung mit den nötigen Latten ober- und unterhalb der Luken werden dann mit passenden Polystyrol Streifen von Evergreen nachgebildet werden.
Selbige Arbeiten sollen dann natürlich parallel auch auf der anderen gegenüber liegenden Wagenseite folgen.



Zum Vergleich nochmals meine Aufnahme des Vorbildwagen.
Einiges an Veränderungen steht mir am Wagenkasten des BRAWA Modell noch bevor, davon aber mehr bei Fortschritten am Projekt zu gegebener Zeit.

Samstag, 22. Februar 2014

Eine Draht - Biegelehre aus geätztem Stahlblech zum herstellen von maßhaltigen Griffstangen für die Modelle - preiswert und gut!







Seit geraumer Zeit benutze ich zum biegen von maßhaltigen Griffstangen für meine Fahrzeuge, - Lokomotiven, Wagen und anderes, - aber auch zur Herstellung von abgekanteten Drähten anderer Anwendungen eine recht simple aber dennoch sehr schnell und effektiv zu Handhabende Lehre zum biegen und exakt rechtwinkligen abkanten von NE - Drähten zB. aus den Materialien Neusilber, Messing und Bronze bestehend bis maximal 0,4 mm Durchmesser.
Meine sehr guten Erfahrungen mit diesem kleinen Werkzeug möchte ich nun hier weiter geben.

Diese Lehre aus geätztem Stahlblech bestehend, wird von der www.digitalzentrale.de hergestellt und zB. auch im H0fine - Shop für 5,00 Euro das Stück vertrieben.

Mit dieser Lehre nun lassen sich zB. Griffe in den Maßen von 2,0 mm bis 19,5 mm Länge in 0,25 mm Schritten steigend schnell und Problemlos exakt biegen. Da diese Lehre aus Stahlblech gefertigt bzw. geätzt ist, dürfte auch bei vielen Anwendungen keinerlei Abnutzungserscheinungen oder Maßabweichungen bei pfleglicher Behandlung am Werkzeug auftreten, solange man natürlich keine Stahldrähte damit zu biegen versucht, denn für Stahldrähte ist dieses Werkzeug wohl eher nicht geeignet.
Meine in Anwendung befindliche Lehre zeigt nach relativ vielen "Biegevorgängen" noch keinerlei Verschleiß auf.



Diese im Bild zu erkennenden Wagengriffe am momentan im Umbau / Verfeinerung befindlichen Ommu 33 Gattungsbezirk Villach von Liliput sind gerade mit dieser Lehre auf Maß gebogen / abgekantet und angebaut worden.
Das Material des im Vordergrund zu sehenden langen Griff besteht übrigens aus 0,3 mm Bronzedraht, dieses Material läßt sich für jene Anwendung hervorragend be- und verarbeiten, worauf ich nun in Zukunft von der Verarbeitung von Neusilber- und Messingdrähten zu Griffen etc. etwas Abstand nehmen werde und mich auf diesen Bronzedraht konzentriere!

Vom derzeitigen Umbau dieses Wagenkasten und später folgend dem Fahrwerk unter zur Hilfenahme von Bauteilen eines auf dieses Fahrzeug zugeschnittenen Ätzblech vom AW Lingen Jochen Leisner werde ich demnächst ausführlich hier im Blog berichten.

Dienstag, 18. Februar 2014

Ein exakt maßstäblicher H0 Pur RAWIE - Prellbock in total abgefahrener Fummelei soll aus einer Ätzplatine gefertigt werden - der Beginn des weiteren Bau nach einer langen Pause








Es ist nun schon wieder ein ganzes Jahr vergangen wo ich begann, den exakt maßstäblichen RAWIE Prellbock der Epoche II DRG aus einem Ätzblech von Udo Böhnlein zu bauen.
Ich berichtete seinerzeit von den ersten Schritten der Fertigung  unter diesem Link im Blog im Detail.
Seit Mai vergangenen Jahres ruhte nun das Projekt sicher verpackt in seiner zugewiesenen Schachtel in Erwartung, dass es doch endlich einmal mit dem Bau und der Fertigstellung weiter gehen würde.

Nun ist es langsam aber sicher an der Zeit, den RAWIE in der kommenden Wochen fertig zu stellen, da ich dieses Exemplar in Kürze auf meinem im Bau befindlichen Minimodul für einen Gleisabschluß des geschlossenen Gleis zum Schwellenplatz benötigen werde.

Leider kann der weitere Bau nicht sofort beginnen, da ich mir damals zwar die benötigten Weichenschraubenbolzen in der SW 0,5 besorgt habe, diese aber zwischenzeitlich für den Bau einer Weiche verwendete.
So werde ich in den kommenden Tagen einen ordentlichen Vorrat dieser Weichenschrauben käuflich erwerben, zumal ich auch einige dieser Dinger zur "Befestigung" der Holzschwellen an der Stahlträger - Brücke benötige.
Sind die Teile dann auf meinem Arbeitstisch gelandet wird sofort der Weiterbau am RAWIE Prellbock beginnen!

Nachdem ich in den letzten Monaten mich in zwei Landesarchiven zur Recherche der Historie Zschornewitzer Kleinbahn aufgehalten hatte, kann ich nun auch etwas zum Lebenslauf des Vorbild meines RAWIE sagen.



Dieser RAWIE Prellbock welcher für mein Exemplar als Vorbild dient, ist um das Jahr 1930 von der in Osnabrück ansässigen Firma gebaut worden und direkt an die damalige Firma Gleisbau - Union in Bitterfeld geliefert.
Die Gleisbau Union Bitterfeld wiederum verbaute den Prellbock im Bahnhof  Muldenstein Krs. Bitterfeld (Reichsbahn - Kohlekraftwerk) an der Strecke Bitterfeld - Lutherstadt Wittenberg - Berlin gelegen zum Zweck einer damaligen Bahnhoferweiterung der Staatsbahn - Abstellanlagen.
Anfang der 1960er Jahre wurde dann besagter Bahnhof Muldenstein nochmals wegen Aufschluß des Braunkohlen - Tagebau Muldenstein erweitert, der RAWIE wurde, derzeit im Betrieb leicht beschädigt, nicht mehr in diesem Arial verbaut, sondern nach Sanierung des Bock an die Grubenanschlußbahn Golpa - Nord des Braunkohlenwerk Freiheit Bitterfeld abgegeben, wo dieses dann den RAWIE Prellbock als Gleisabschluß des Anschlußgleis alter Schwellenplatz installierte.
Nach der Schließung und dem Abbau dieser Gleisanlage wurde der RAWIE dann nochmals als Gleisabschluß in der Nähe der heutigen Firma Bahnbedarf Möhlau GmbH an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn gelegen umgesetzt.
Dort ist er vor ein paar Jahren nun auch wieder verschwunden und hier verliert sich nun leider seine Spur ...
So zeigt uns die Geschichte eines RAWIE Prellbock, dass auch jener ein "bewegtes Leben" haben kann.

Im folgenden möchte ich nochmals kurz den Zwischenstand des "RAWIE - Bau" zeigen:

Sonntag, 16. Februar 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die siebende Runde - und der einfache Wechsel von Gleitachs- auf UIC Rollenachslager gemäß meinem Vorbild







Ich habe mir ganz fest vorgenommen, den Aufwand beim bearbeiten des G 10 von BRAWA zu einem H0pur kompatiblen Modell gemäß meines ausgewählten Vorbild so gering wie es mir möglich ist zu halten und dabei trotzdem ein brauchbares Ergebnis zu erzielen.
Das betrifft nun in erster Linie das ungebremste Fahrwerk, soll es doch zum einen den H0pur Radsatz aufnehmen und zum anderen statt der von BRAWA dem Wagen spendierten Gleitachslager der Verbandsbauart nun Rollenlager nach UIC Bauart vorweisen.
Dabei ist aber auch zu beachten, dass der Vorbildwagen trotz nachgerüsteter UIC - Rollenlager noch seine alten dem Ursprungszustand gemäßen Achsgabeln / Achshalter der Pressblech - Bauart besitzt.
Nebenbei finde ich diesen Zustand am Vorbild eine sehr interessante Mischung die es unbedingt halbwegs glaubwürdig nachzubilden gilt.
Der beste und maßstäblichste Weg wäre nun der Austausch der Achshalter des BRAWA G 10 gegen die sehr feinen Bauteile der Pressblech - Achshalter von D.I.T. - Modell welche ich zB. schon vor einiger Zeit am Petau - Fahrwerk des G 11 / 12 Dresden verbaut hatte.
Ein detaillierter Bericht vom Bau der exakt maßstäblichen Pressblech - Achshalter von D.I.T. - Modell in Wort und Bild ist für interessierte an dieser Materie hier im Link zum Blogbeitrag einsehbar.

Nun möchte ich aber wie oben gesagt den Umbauaufwand so gering wie nur möglich halten, ein Einbau neuer Achshalter würde an diesem Modell eine Menge an Arbeit und Zeit verursachen, ergo gilt es einen neuen einfacheren Weg zu finden die gewünschte Situation der Achshalter und -Lager an diesem in Arbeit befindlichen G - Wagen darzustellen.
Und dieser "neue" Weg ist relativ einfach und schnell zu gehen!
Die wahren Puristen werden mich wohl nun über das "belächeln", was im folgenden hier kommen wird!
Sei es drum!
Rechts im Bild ist nun der Beginn einer Umsetzung meines Vorhaben die originalen Gleitachs -Achshalter des BRAWA G 10 mit maßstäblichen Rollenlager nach UIC auszurüsten.
Wenn man das Bild vergrößert, kann an der rechten Achsgabel die Nachbildung der der Optik von Pressblech Achshaltern anhaftenden Rundung erkennen. Diese ist hier noch nicht ultimativ ausgebildet, es ist anbei der erste Versuch, ob und in wie weit die Möglichkeit eine Nachbildung der Rundung erkennbar zu bewerkstelligen ist.



Das derzeitige "Endergebnis" dieses Umbau ist in dieser Abbildung zu sehen.
Wenn man sich nun die Achshalter inklusive den Rollenlager hier anschaut, ist es gar nicht zu glauben, dass diese Achsgabeln  noch die originalen von BRAWA installierten Teile sind - im Grundkorpus jedenfalls, - aber jedem Zweifel zum Trotz, sie sind es noch!!
Was habe ich nun mit diesen Dingern angestellt, auf welcher weise die Rollenlager bearbeitet und installiert und wie lauten die weiteren Pläne, dass möchte ich nun im folgenden erläutern, - ach eh ich es vergesse, die im Bild zu sehende provisorisch  angebrachte neue maßstäbliche Pufferbohle an der verlängerten Fahrwerkseite wird dann unter anderem im nächsten Beitrag zu diesem Projekt - ich möchte dieses Projekt nun der Realität wegen als "Improvisation G 10" bezeichnen - detailliert vorgestellt werden.
Nun aber zum Fahrwerk - Umbau selbst, welcher sachlich genommen gar nicht "als Umbau" bezeichnet werden kann:

Donnerstag, 13. Februar 2014

Sehr schöne und bemerkenswerte H0 Anlagen, Module und Arrangements - die Segmente des Bahnhof Glesien von Sven Meyer







Den Bau und die Umsetzung dieses Bahnhof nach einem ehemals real existierenden Vorbild an der Delitzscher Kleinbahn nördlich vor den Toren Leipzig gelegen in ein Modell im Maßstab 1 : 87, habe ich vom Anfang an in einem Modellbahn Forum, in diesem der Erbauer Sven Meyer in unregelmäßigen Abständen seine Fortschritte in Wort und Bild vorstellte, mit aller größtem Interesse verfolgt!
So bin ich dann auch mit großer Neugier am Samstag den 25. Januar 2014 in Merzien zum Winterfest der Modellbahn nach Schkeuditz bei Leipzig aufgebrochen - ich berichtete mit einem kleinen Beitrag von dieser Ausstellung hier im Blog - um diesen weiträumig aufgebauten Bahnhof mit seinen Anlagen endlich einmal in Natura zu sehen und erleben zu können.
Dabei nehme ich es gleich vorweg, ich kenne dieses beiden Segmente von je 150 cm x 50 cm schon seit ihrer "Grundsteinlegung", vorgestellt und beschrieben vom Erbauer in einigen Foren, habe mich immer bei Neuerscheinung eines weiteren Baubericht ebenda gefreut, aber diese "virtuelle Sicht der Bilder" ist "ein nichts" gegen das Erleben dieses wunderschönen Arrangement in Natura wie in Schkeuditz gesehen und erlebt!
Diese herrliche Anlage möchte ich nun heute gern hier im Blog vorstellen.

Vielen Kollegen meiner lieben Leserschaft wird dieser Bahnhof Glesien im Maßstab 1 : 87 ganz sicher schon bekannt sein und denen, welcher er noch unbekannt ein Sahnestück in der Umsetzung eines ehemals real existierenden Bahnhof an der Delitzscher Kleinbahn vor den Toren Leipzig in das Modell mit einer Mischung aus dem kompletten Selbstbau von Gleisen und Weichen auf Echtholzschwellen in H0 RP 25 / 88 Fine - Norm, Eigenbau der Gebäude nach eigenen Ausmessungen und Fotografien nebst der schön gestalteten realistischen Landschaft und mit einem sehr großem Anteil an aus Bausätzen selbst erstellten-, aus Industriefahrzeugen aufwendig umgebauten und verfeinerten Lokomotiven, Triebwagen und Beiwagen und mehreren Personen- und Güterwagen versehen zum kennen lernen zeigen.
Es ist Eisenbahn Modellbau vom feinsten, was im folgenden in den Bildern zu sehen ist!

Bedanken möchte ich mich bei dem Erbauer des Bahnhof Glesien Sven Meyer für die sachliche Beantwortung meiner vielen Fragen und bei dem lieben Kollegen Norman Timpe, der mir hier zur Veröffentlichung einige seiner fotografierten Bilder zur Verfügung gestellt hat - er kann halt sehr viel besser fotografieren als ich es wohl jemals erlernen werde.


Aufnahme Norman Timpe - Sckeuditz 25. Januar 2014


Ein wahres Prachtstück von einem Bahnhofsgebäude im Maßstab 1 : 87 stellt dieses im völligen Eigenbau unter Verwendung eines Polystyrol - Korpus dar, um diesen dann die eigentlichen gelaserten Ziegelwände von Mehbu drapiert worden sind.
So besteht das Dach aus maßstäblich gelaserten  Biberschwanz - Ziegel, wobei dieses genau wie in Natura in einzelnen Reihen mit Überdeckung, den Gauben und Kehlen aufgebaut bzw. eingedeckt ist.
Die Fenster bestehen aus geätzten Kleinserienteilen, ebenso das Stationsschild "Glesien" an der Wand des Gebäude angebracht.
Auch die Türen entstammen aus Kleinserienproduktion verschiedener Anbieter.

Zu den Parameter der Segmente:

  • die Rad - Schiene Norm ist zum Betrieb von RP 25 / 88 Finescale festgelegt;
  • gesteuert werden die Lokomotiven Digital mit der Lokmaus II von Roco und Decoder von ESU;
  • Weichen und Gleise, zum Teil aus Bausätzen von Hobbyecke Schumacher erstellt, sind auf Holzschwellen geklammert und mit Profil CODE 70 versehen;
  • die Weichen wurden zum stellen mit den motorischen Antrieben von Tillig ausgestattet und werden vom Segmentrand aus bedient;
  • die Anlage stellt den Zustand der Epoche III der DR in der Zeit von 1960 - 1970 dar;
  • gekuppelt werden die Fahrzeuge mit der OPK - OBK "Original - Bügel - Kupplung" von Michael Weinert / H0fine;
  • viele Fahrzeug sind Eigenbauten aus Bausätzen, Umbauten und Verfeinerungen von Industriematerial.

Nun soll ein kleiner Rundgang über die Segmente des Bahnhof Glesien erfolgen, wobei ich etwas versucht habe nach bestem Wissen unter den jeweiligen Abbildungen kleinere Erläuterungen etc. einzuflechten.
Ich hoffe anbei, dass ich keine größeren Fehler dabei begangen bin!

Los geht's ...

Dienstag, 11. Februar 2014

Die ganz einfache Stahlträger - Brücke zur Aufnahme des H0 Pur Gleis zum alten Schwellenplatz über den Abflusskanal und das bestücken mit weiteren Details







In diesen Wochen ist meine freie Zeit für den Eisenbahn Modellbau beschränkt, so kann ich im Moment auch keine größeren Bastelarbeiten auf meinem Arbeitstisch vorweisen.
Derweil habe ich nun begonnen, einige weitere kleine aber wichtige Details an der im Bau befindlichen Stahlträger Brücke zu erstellen, diese zwar nicht minder Zeitaufwendig sind, ich aber dabei auch die Arbeit schnell einmal unterbrechen kann ohne dabei gleich "aus dem Takt" zu kommen.

Sehr wichtige Details an der Stahlträger Brücke sind die nun sich in der Erstellung befindlichen Halte - Eisen für die Schwellen, notwendig zur Befestigung dieser, um sie gegen ein verrutschen in Längs sowohl auch in Querrichtung der Brücke zu sichern.
Diese Halte - Eisen bestehen beim Vorbild aus Winkelstahl und sind gemäß der Lage der Schwellen auf den beiden Langträger verschweißt.
Im nebenstehenden Bild von einem wenn auch hier genietetem Schmalspur - Vorbild kann man diese Halte - Eisen  gut erkennen. (zum vergrößern das Bild anklicken)
Befestigt sind die Schwellen jeweils mit Schrauben, wenn nur eine Halterung aus Winkelstahl bestehend pro Schwelle und Seite der Träger vorhanden, oder mit einer direkt durch die Schwelle gehenden Gewindestange und beidseitig mit Muttern gesichert bei zwei dieser existierenden Halterungen pro einzelner Schwellenseite, wie es am Beispiel im Bild zu erkennen ist.
Diese Halte - Eisen gilt es nun am Modell der geschweißten Stahlträger - Brücke ebenso dem Vorbild nachzubilden.



Im Bild zu erkennen ist der momentane Stand der Dinge.
Jeweils am rechten und linken Brückenkopf sowie exakt mittig der Brücke sind die Halte - Eisen nun gemäß der mir vorliegenden Konstruktionszeichnung gefertigt und auf den beiden Langträger verlötet.
Die Details zur Materialwahl und Bearbeitung sollen jetzt im Anschluß folgen:

Sonntag, 9. Februar 2014

Eine Metall - Schnellbrünierung die auch wirklich diesen Namen verdient







In der letzten Woche bei einem Besuch des Jagdausstatter meines langjährigen Vertrauens habe ich mir ein neues Fläschchen Schnellbrünierung für Schußwaffen geleistet.
Diese auch als Kaltbrünierung bezeichnete Chemiekalie von der Firma Ballistol ist zur Pflege für Schußwaffen etc. gedacht, um diese nach längerem Gebrauch wieder in einen ordentlichen Zustand zu bringen. Gerade die Läufe und Schlösser aus Stahl sollten in einem gewissen Turnus mit dieser Flüssigkeit behandelt werden, gibt sie ihnen doch ihre schöne schwarze ursprüngliche Optik wieder.
Gerade in der hier vor Ort in letzter Zeit stark zunehmenden Situation einer regelrechten Waschbär - Invasion ist wieder mehr Pflege "am Gerät" angesagt.

Warum ich nun dies schreibe?
Dieses Mittelchen läßt sich nicht nur für Stahl und andere magnetische (Eisen-) Materialien verwenden, nein es ist auch ein vorzügliches Mittel um Messing, Neussilber usw. damit zu brünieren. So ist diese Schnellbrünierung auch für den Modellbau, solange der Chromgehalt der zu behandelnden Materialien nicht 3 % übersteigt, bestens geeignet und verwendbar!



Ein Fläschchen mit 50 ml Inhalt zum Preis von ca. 12 Euro reicht nach meinen Erfahrungen für den Modellbau viele Jahre und für diesen Preis ist das Mittel seiner hervorragenden Qualität wegen wieder sehr preiswert!
Im folgenden nun zur Anwendung dieser Brünierung / Schnellbeize:

Donnerstag, 6. Februar 2014

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 11. Etappe








In den letzten Wochen habe ich immer nach Lust und Freude und bewaffnet mit verschiedenen Feilen am Gehäuse der BRAWA - Kö II weiter gearbeitet. Dabei bestand meine gestellte Aufgabe darin, die vielen völlig überflüssig nachgebildeten Niete- und Schraubenköpfe am Führerstand und dem vorderen Aufbau gemäß meines Vorbild zu entfernen. Solch eine mit unter"etwas nervende" aber (für mein Empfinden) notwendige Arbeit ist mit sehr viel Sorgfalt auszuführen, sollen doch "wenigstens" die Köpfe der Niete am Gehäuse verbleiben, welche auch beim Vorbild existent sind.
Den ursprünglichen Gedanken eines weitaus "Zuviel" von Niet- und Schraubenköpfen am Modell von BRAWA - wobei man von Schraubenköpfen am Modell nicht sprechen kann, sind diese doch beim Vorbild mit der Schlüsselweite (SW) 17 mm für 10 mm Schrauben (1 : 87 = 0,195 mm) und maximal SW 19 für 12 mm im Durchmesser (1 : 87 = 0,218 mm) messenden Schrauben bzw. Muttern an den Aufbauten zu finden - überkam mich schon vor Jahren beim ersten kompletten ausmessen und Foto dokumentieren einer Deutz - Kö II und einige Jahre später wiederum beim selbigen Akt an jeweils einer Kleinlok von BMAG-, Borsig (Original ex - Köe II)- und vor einigen Wochen ein Exemplar von Henschel, diese aber leider nicht mehr in iher Ursprungsausführung existiert, sondern mit den DR typischen Veränderungen / Anbauten anzutreffen ist.
Allein die von diesen genannten Herstellern gebauten Kleinlokomotiven der Leistungsklasse II weisen ein zum Teil sehr unterschiedliches "Niete- Bild" an den jeweiligen Fahrzeugen auf!

Aus diesen gesammelten Erfahrungen bin ich zu der Annahme gekommen, dass die damaligen Konstrukteure der heutigen BRAWA Kö II der 2. Generation - bis dato existieren bekanntlich drei Generationen Kö II von BRAWA, letztere und neuste sogar ua. mit einem Maxxon Glockenanker - Motor werkseitig ausgestattet - sämtliche vorhandene Niete- und Schrauben / Muttern aller Hersteller des Vorbild im gesamten Spektrum gebündelt auf das Modell aufgebracht haben.
Das diese Nachbildungen zudem in Durchmesser und Höhe viel zu groß sind, sei nur am Rande erwähnt, diesem Umstand kann am Modell aber etwas Abhilfe gegeben werden. Davon zur gegebenen Zeit mehr.



Hier nun der Zwischenstand meiner bisherigen Arbeiten zu diesem Thema.
Das Niete -Bild an der rechten Führerhaus - Seitenwand ist stark dezimiert, dabei hielt ich mich selbstverständlich mit einer starken Lupe bewaffnet an Foto's meines Vorbild der Kö 4498 von Henschel.
Zu 100% alle Niete beim Vorbild lassen sich nur durch das "ausdünnen" leider nicht darstellen, wollte man eine wirklich zu 100% exakte Darstellung aller Niete an ihren korrekten Plätzen erreichen, müßten so einige neue Niete an der Führerhaus - Seitenwand - und nicht nur an dieser - eingebracht werden, was ich aber für mich "zur Zeit noch" nicht für sinnvoll erachte.

Ein weiteres Detail, welches ich nach einem "durchringen" mit mir selbst nun auch entfernt habe, stellen die von BRAWA nachgebildeten Ballast - Gewichte unter den Batteriekästen auf der rechten und linken Seite dar. Diese Ballast - Gewichte wurde nach meinem Wissen nur an vereinzelten wenigen Kö bis zum Ende des II. WK von den Herstellern ab Werk montiert, an meiner Henschel Kö II waren diese Dinger nicht vorhanden und wurden auch bis heute nicht nachträglich angebaut!

Vor dem abtragen bzw. beseitigen dieses Teil hatte ich mich ja lange Zeit gescheut, nun bekam ich doch "den Rappel" und das erste von den beiden Teilen ist "vernichtet"!
Es war eine langwierige Sch ... Arbeit mit verschiedenen Feilen das Ding ohne den Batteriekasten und die Pufferschürze dabei zu verletzen zu beseitigen, von der Bearbeitung inklusive dem nun zur Ansicht benötigten und einzubringenden Durchbruch im Aussenrahmen werde ich demnächst detailliert berichten.
Vom begonnenen ausdünnen der Niete- / Schraubenkopf - Bilder an den Aufbauten möchte ich aber im folgenden heute noch ein wenig mehr berichten:

Samstag, 1. Februar 2014

Ein "sehr fragwürdiges Teil" ist auf meinem Arbeitstisch gelandet - was kann man nur damit anfangen?







Vor ein paar Tagen ist ein sehr "merkwürdiges Teil" bei mir auf dem Arbeitstisch gelandet, welches im ersten Moment der Sichtung wohl nun gar nichts mit dem Eisenbahn Modellbau gemein hat - oder irre ich mich mit dieser Annahme gewaltig??
Aufklärung für den interessierten Leser folgt umgehend!

Um nun für mein "großes Gesamt - Projekt" des Bau und der maßstäblichen Umsetzung der kompletten Ausweichstelle an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn etwas weiter in die Zukunft zu planen, schwebt mir schon eine längere Zeit die Erstellung eines kleinen "verdeckten" Abstellbahnhof auf einem separaten Segment erstellt vor.
Dieser Abstellbahnhof soll, so zumindest lautet derzeit mein Plan, maximal vier Abstellgleise mit einer jeweiligen nutzbaren Länge von ca 45 - 50 cm aufweisen, völlig ausreichend für meine sich später einmal in Betrieb befindlichen kurzen Züge und Rangiereinheiten.
Eine der besonderen Aufgaben dieses geplanten Abstellbahnhof muß nun die Möglichkeit einer "Drehung um 180°" von einzelnen Fahrzeugen oder ganzen Zügen besitzen, ergo kommt für diesen geplanten Abstellbahnhof auch nur eine Drehscheibe in Betracht!
Um nun solche eine Drehscheibe von immerhin ca. 50 cm Länge absolut Kippelfrei, mit den Auffahrgleisen völlig Plan und Störungssicher - es fahren Fahrzeuge mit einer Spurkranzhöhe von nur 0,32 mm!! - aufzubauen, benötigt man einen Drehstuhl mit guter und exakter Lagerung, welcher mit minimalsten Toleranzen im Lager selbst behaftet sein sollte.
Für solch einen geforderten Einsatz kommt für mich persönlich nur und ausschließlich ein Schallplattenspieler - Tellerlager inklusive dem Subteller, auch Innenteller gnannt in Frage, auf diesem dann die eigentliche Scheibe mit den Gleisen aufgebaut werden wird.



Um nun nicht von meinem eigenen Plattenspieler, einem bestens gehegten und gepflegten Linn LP 12, dessen Lager zweckentfremdet zu benutzen - dieser Gedanke, welch ein Greul -,  habe ich mir nach langem beobachten in einschlägig bekannten Internet - Auktionshäusern ein für meinen Plan geeignetes gebrauchtes Tellerlager und dem dazu gehörenden Subteller schließlich in der Bucht für sehr kleines Geld - die Versandkosten lagen in diesem Fall höher als der eigentliche Kaufpreis der beiden Teile - erworben.
Dieses Lager stammt von einem Schallplattenspieler einer ehemals sehr bekannten und beliebten gehobenen Mittelklasse, so sind die Toleranzen des Lager sehr eng bemessen, wobei dieses Lager bei dessen Ansicht noch einen wirklich sehr guten und gepflegten Eindruck hinterläßt.

Wie möchte ich nun weiter mit diesem Lager verfahren, dies soll im folgenden "verraten" werden:

Donnerstag, 30. Januar 2014

Ein kleines Video einer mit Sound ausgerüsteten Kö II / Köf II von BRAWA im Proto:87 / H0 Pur Standard auf Youtube






Vor kurzem habe ich die im folgenden Video zu sehende und hörende! Kö II von BRAWA mit installiertem Sound auf Youtube entdeckt bzw. bin vom einstellen dieses Clip durch mein bei diesem italienischen Kollegen der den Umbau auf sein Gleis gestellt hat, bestehendes Abonnement benachrichtigt worden.

Ich persönlich bin kein Anhänger von "versoundeten" Triebfahrzeugen, dementsprechend kommt für mich der Einbau eines Sound Decoder in meine Fahrzeuge auch nicht in Frage, aber ein nettes Gimmick stellt diese Kö II mit ihrem "Dieselgebrumme" schon dar.



Interessant ist an diesem Fahrzeug weiterhin, dass zum einen der Führerstand gegenüber einem Original -Fahrzeug von BRAWA "ausgeräumt" wurde so das ein freier Durchblick gewährleistet ist und dennoch rein gar nichts von der Digitaltechnik zu erkennen ist.
Wo zum Teufel hat der Kerl nur den Lautsprecher installiert?

Nun, wenn man den Erbauer / Umbauer dieser Kö II und seine weiteren Fahrzeuge etc. ein wenig kennt, stellt diese Bastelei und deren in diesem Video zu hörenden Ergebnis von ihm wohl kein sehr großes Wunder dar.
Man sollte sich dringend auch seine anderen Video auf Youtube eingestellt einmal anschauen.

Dabei fällt mir gerade ein, dass ich schon eine ganze Weile nicht mehr an meines Enkel alte Kö II von BRAWA gebastelt habe ...

Dienstag, 28. Januar 2014

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge XIV - und ein völlig ausgeleierter und desolater geschraubter Schienenstoß mit der Frage: Darf man einen solchen im H0 Pur Standard nachbilden ...







... wo doch die allgemeine Meinung vorherrschend ist, dass man gerade beim "praktizierenden" H0 Purismus "nur" exakte Gleise dem Vorbild nachbilden sollte.

Wie ich zu dieser Annahme komme, nun ganz einfach, ich selbst konnte bis dato von H0pur Gleisen, seien sie in Publikationen oder auch im Internet veröffentlicht und gleichwohl in Natura persönlich betrachtet, ausschließlich peinlich exakte und aller bestens gepflegte ohne jeglichen "natürlichen Verschleiß" an Schienen- und Schwellenmaterial behaftete Gleisanlagen finden, wobei ich hiermit betonen möchte, dass dieser mein persönlicher Eindruck den ausschließlich nach der H0pur Norm gefertigten Gleisen gelten soll!
Gerade aber beim Gleisbau nach der H0pur Norm (nicht nur in diesem Standard!) und einem realen Vorbild als "Wegweiser" bietet es sich doch förmlich an, ausgelutschte und desolate Schienenwege exakt nachzubilden! Das, so finde ich, ist doch gerade der Reiz an der Sache!

Selbstverständlich muß man dabei auch den Fakten zollen, dass bei im H0pur Standard nachgebildeten Gleisen wenn auch von eingleisigen Haupt- und Nebenbahnen der Verschleiß am Gleismaterial bei ungleich höheren Aufwand für Instandhaltung in Natura weitaus geringer ausfällt im Gegenzug einer Kleinbahn.
Aber auch bei o.g. Bahnen gab und gibt es Verschleiß, wobei gerade die geschraubten Schienenstöße besonders gefährdet sind, werden diese nicht regelmäßig zB. durch "in grauer Vorzeit" einmal existierende Streckenläufer auf Festigkeit geprüft und gewartet.

Nun denn, heute möchte ich mein zur Zeit in Arbeit befindliches kleines Miniprojekt der Nachbildung eines völlig desolaten Schienenstoß auf ebenso stark verwitterten Schwellen am Gleis zum alten Schwellenplatz in der Höhe der Trennung von der rückgebauten Weiche dem interessierten Leser vorstellen.
Dabei möchte ich wirklich einmal total ausloten, wie weit es möglich ist, solch eine Szene bis in das aller kleinste Detail nachzubilden.



Hier nun der Beginn meiner Bastelei eines schön ausgeleierten ehemals geschraubten Schienenstoß auf einer völlig zerbrößelten Doppelschwelle.
Die "Langlöcher" für die Aufnahme der Bolzen zur Befestigung der Schienenlasche sind durch den beim überfahren wippenden Stoß entstanden. Diese Situation kommt zu Stande, wenn zwei Faktoren nicht mehr ihre zugedachte Rolle spielen, zum einen kein vorhandener fester Untergrund für Schiene und Kleineisen so dass der Stoß beim überfahren nicht durch dieses und der Schwelle aufgefangen und in den Oberbau abgeleitet werden kann und zu anderen natürlich äußerst mangelnde Wartungsarbeiten am Gleis respektive am Stoß.
So konnte sich nun über einen längeren Zeitraum diese Szene bilden.
Die beim Vorbild in solch einer Szene zu erkennenden Schwellenschrauben der Kleineisen - welche natürlich ihre zugedachte Aufgabe hier nicht mehr erfüllen können - werde ich versuchen korrekt nachzubilden.
Ein Paar weitere Bilder im folgenden sollen noch etwas mehr Aufschluß zu dieser Szene bringen:


Samstag, 25. Januar 2014

Das 8. Modellbahn - Winterfest in Schkeuditz bei Leipzig am 25. und 26. Januar 2014 - mein Besuch, meine Eindrücke und viele Bilder






Am heutigen Samstag Vormittag waren meine Frau und ich nach Schkeuditz bei Leipzig aufgebrochen, um dass dort an diesem Wochenende stattfindende Winterfest der Modellbahn im Kulturhaus "Sonne" zu besuchen.
Wir fanden bei unserer Ankunft vor Ort eine Vielzahl von Modellbahnanlagen privater sowie auch Vereinsanlagen in fast allen Spurweiten und Baugrößen vor.
Es war für jeden Geschmack etwas interessantes zu sehen und entdecken, von der uralten Blechbahn welche auch Spiritusgefeuert mit Echtdampf ihre Runden drehte bis zum ICE der Epoche 6 war alles (fast) vertreten.

Mein besonderes Interesse lag natürlich im Bereich der Kleinbahnen, von diesen ich hier mit ein paar Bildern berichten möchte.

Zudem traf ich noch einige liebe Kollegen welche bis dato nur "virtuell" durch verschiedene Foren mir bekannt waren. Es wurde viel fachsimpelt und gesprochen, was für mich persönlich einen sehr angenehmen Eindruck hinterließ!
Darum möchte ich mich hier an dieser Stelle bei all den Kollegen bedanken, welche auch den zum Teil für sich weiten Weg nach Schkeuditz fanden, auch um uns einmal persönlich kennen zu lernen!!
Es war ein schönes und sehr interessantes Kennenlernen!



Mitten im großen Saal des Kulturhaus waren einige mitunter ziemlich große Segment- / Modulanlagen aufgebaut und wurden von den Besuchern immer umlagert.
Es waren am Samstag sehr viele Besucher vor Ort, in einer Vielzahl welche man so schon lange nicht mehr wahrgenommen hat.
Auf der Balustrade von dieser ich das Foto schoss ebenso genau das selbe Bild, einige kleinere Anlagen und Anbieter von Modellbahnartikel bunt gemischt in trauter Nachbarschaft.

Einige meiner Favoriten an sehr schönen Anlagen welche mich persönlich ganz besonders ansprachen, möchte ich nun im folgenden in Wort und Bild vorstellen:

Mittwoch, 22. Januar 2014

Die ganz einfache Stahlträger - Brücke zur Aufnahme des H0 Pur Gleis zum alten Schwellenplatz über den Abflusskanal - die verwendeten Materialien und der Rohbau des Bauwerk







Nachdem ich im letzten Beitrag zur Stahlträger - Brücke hier im Blog von mir leider fehlenden Bildern und Zeichnungen zu diesem Bauwerk des Vorbild berichtete, bekam ich einige Tage später nach der Veröffentlichung jenes vorangegangenen Beitrag von einem sehr netten älteren Herrn eine Mail mit einer Zeichnung von eben solchen "einfachen" Brücken, die in den Jahren ab etwa 1950 bis 1989 in Eigenregie des Braunkohlenwerk Gräfenhainichen / Golpa und später dem BKK (Braunkohlenkombinat) Bitterfeld für leichte freitragende Überquerungen bis maximal 8,00 Meter Länge (Spannweite) bei 16 Tonnen Achsdruck ohne Zwischenpfeiler gebaut wurden und für nicht von Fahrzeugen der Kohlebahn, dh. nicht für Abraum- und Kohlewagen nebst den Tagebau - Elektrolokomotiven der Bauart El 2 und El 3 da diese Fahrzeuge viel zu schwer, befahrenen Anschlußgleisen der Grubenanschlußbahn bestimmt waren.
Mit dieser Zeichnung vor den Augen hat sich nun ein zur Konstruktion ganz neues Bild bei der Erstellung meiner Stahlträger - Brücke ergeben!
Für diese wunderbare Hilfe nebst einigen Detailinformationen möchte ich mich hier nochmals an gegebener Stelle bedanken.


Ausnahmslos handelt es sich bei diesen im Betriebseigenen Stahlbau des Braunkohlenwerk Golpa gefertigten "untergeordneten Brücken" im Bereich der Anschlußbahn um eine geschweißte Stahlträger - Konstruktion mit zwei parallelen der jeweiligen Spannweite komplett überspannenden Länge durch I oder auch als Doppel - T- Träger im Sprachgebrauch bezeichnete Stahlträger und der der jeweiligen Länge / Spannweite beigefügter Querträger, deren Anzahl sich aus der mathematischen Errechnung von X - Quadraten auf die jeweilige Länge und Breite des Bauwerk errechnet. So muß ein Gefach laut Zeichnung ein geometrisches Quadrat ergeben!
Die Breite einer solchen Brücke ist wie in diesem Fall des aufliegenden Gleis der Normalspur von 1435 mm, dieses Maß mittig der beiden parallelen Langträger zueinander fest vorgegeben ist.

Bei der komplett geschweißten Konstruktion der Brücke - anders der genieteten Bauweise wie es rechts an der Brücke zu erkennen ist und welche bis zu den geschilderten erhaltenden neuen Erkenntnissen als Vorbild für "meine" Brücke gelten sollte - werden auf die bei dieser genieteten Bauart gespannten Diagonalstreben völlig verzichtet.
Ausgleich für diesen Wegfall schaffen geschweißte Knotenbleche als zusätzliche Verbindung von Lang- und Querträger, welche auf der Ober- und ebenso Unterseite der Brücke mit dabei in zwei unterschiedlichen Größen verbaut und somit die Verbindungen Lang- und Querträger dauerhaft verstärken helfen.



Nun ist die Brücke im Rohbau fertig gestellt, die Knotenbleche sind beidseitig oben wie auch die im Umfang kleineren auf der Unterseite verlötet und grob gereinigt.
Meine Vorgehensweise bis zu diesem Resultat inklusiver der im Vorab zu bearbeitenden Profile auf das gewünschte Maß, soll nun im folgenden an Hand einiger Bilder und Beschreibungen dargestellt werden:

Freitag, 17. Januar 2014

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die siebende Runde - und die Vorstellung meines ausgewählten Vorbild für den Umbau







Es dürfte ja heute hinreichend bekannt sein, dass die Vorbilder der gedeckten 2 - achsigen Güterwagen der Bauarten  G 02 und dessen Nachfolger G 10 an gebauten Stückzahlen der meist gebaute Güterwagen der deutschen Eisenbahnen ist.
Über die vielen Jahre seiner Dienstzeit hat er ebenso sehr viele Veränderungen an seiner ursprünglichen Bauart nach Musterzeichnung wiederfahren, seien es nur einige Details an den Aufbauten oder aber auch größere Umbauten am Fahrwerk bis zur Verwendung vieler Bauteile für eine komplette neue Bauart von Güterwagen in den 1950er bis 1970er Jahren bei beiden deutschen Staatsbahnen. Dabei glich wohl kaum ein solcher G 10 des Ursprung am Ende seiner Dienstzeit in allen Details einem anderen Wagen dieser Bauart.
Bestens Aufschluß zu dieser Güterwagen Bauart ist zB. im ersten Band von Stefan Carstens "Güterwagen - gedeckte Bauarten" einzusehen, aber auch viele andere Beispiele sind in Publikationen oder auch im Internet zu diesem Thema zu finden.
Es ist also nicht allzu schwer, sich persönlich ein Vorbild für seine eigene "Umfrokelei" eines G 10 - in meinem Fall ein Modell von BRAWA mit verlängertem Fahrwerk - an Hand von Vorbild aufnahmen etc. auszusuchen und nachzuempfinden.

So soll es in meinem Fall als Vorbild für die in nächster Zeit stattfindende Umbauaktion der nebenstehende Wagen eines  "ex - Handgebremsten" G 10 der DR mit verlängertem Fahrwerk sein, welcher mindestens seit den 1960er Jahren als Dienstfahrzeug / Gerätewagen der damaligen Gleisbau Union / Gleisbaumechanik Bitterfeld der DR eingestellt und dem dort stationierten "Gleisbauzug 601" zugefügt war.
In dieser Zeit wurde er nicht nur seines Bremserhaus nebst Handbremse entledigt, sondern neben der kompletten Beseitigung / dem Abbau der Druckluftbremse zu einem reinen Leitungswagen umgebaut.
In den 1980er Jahren ist er dann nach Königsborn bei Magdeburg mit Heimatbahnhof Magdeburg - Buckau zur dortigen Gleisbaumechanik umbeheimatet worden.
Für mich persönlich sehr Interessant an diesem Wagen ist der Umstand, dass das Fahrwerk von den Gleitachslagern auf Rollenlager umgebaut worden ist, unter der kompletten Beibehaltung seiner originalen Pressblech - Achshalter und dem kompletten Federgehänge nebst Tragfedern der Verbandsbauart!
Aber auch die an den Stirnseiten angebauten Stirnwandsäulen sind in ihrer originalen Lage erhalten geblieben, wobei die seitlichen Endfeldverstärkungen neben einigen anderen Details wiederum irgendwann dem Wagen im Laufe seines Lebens hinzugefügt worden sind. Davon aber zu gegebener Zeit mehr.



Als ersten Arbeitsschritt soll nun der langsame Umbau mit dem Verfüllen der Löcher an der Stirnseite des Wagenkasten sein, entstanden aus dem "Modell - Rückbau" des Bremserhaus.
Da der Umgang mit Spachtelmasse an einem Modell eine Arbeit ist, welche mir absolut nicht liegt und im folgenden von mir noch ein wenig beschrieben werden wird, beginne ich lieber gleich mit mit diesem Schritt am Wagenkasten um es sehr schnell hinter mich zu bringen.
Im Bild zu erkennen ist nun die Verschließung der großen Löcher mit der Spachtelmasse, noch müssen aber die Fugen bearbeitet werden, und hier liegt der Hase im Pfeffer:

Dienstag, 14. Januar 2014

Nur mal so eine Idee - der Bau einer Entgleisungsweiche im H0 Pur Standard und die ersten Fortschritte sind nun sichtbar







Langsam nimmt auch die Entgleisungsweiche nach Oberbau K ihre Gestalt an.
Nachdem ich zu diesem Thema hier im vorangegangenen Beitrag im Blog meine ersten Baumaßnahmen vorstellte, soll es heute mit der Komplettierung im Zungenbereich weitergehen.
Nachdem ich die kompletten Kleineisen der Bauart Rpg 21 und Rpg 22 im Zungenbereich für die später aufliegende Gelenkzunge nach Vorschrift bearbeitet und auf den Schwellen nach dem sorgfältigen setzen der diesbezüglichen Bohrungen zur Probe verlegt habe, bekamen diese ihre Gleitplatten verpaßt.
Diese Gleitplatten, aus Neusilberblech geätzt und 0,3 mm Stark, gleichen den Höhenunterschied einer Weichenzunge mit der "normalen" bei diesem Vorbild verbauten S 49 - und im Modell benutzten CODE 70 Schiene - in diesem Fall der Backenschiene - aus.
Erhältlich ist solch ein Ätzrahmen mit der Anzahl von 30 Stück im Bahnsinn Shop oder bei Udo Böhnlein im Direktbezug.
Die zweite parallel zu liegende Schiene gegenüber dem Bereich der einzelnen Zunge bekam ihre "ganz normalen" Rpg 16 / 17 Kleineisen zu ihrer Aufnahme auf den Schwellen, sie stellt ja bei solch einer Bauart von Entgleisungsweiche keine Backenschiene für eine Zunge wie es im herkömmlichen Sinne im Zungenbereich einer "normalen" Weiche herrscht, dar.

Im Bild rechts sollte man dazu die auf die Kleineisen aufgelöteten Gleitplatten  bestens erkennen, daneben liegend der erwähnte Ätzrahmen mit den inhaltlichen Gleitplatten aus Neusilberblech.



Im Grunde genommen ist der Aufbau bzw. die Bestückung der Schwellen mit den spezifischen Kleineisen / Platten im Zungenbereich - wenn auch an dieser Entgleisungsweiche nur einseitig - vergleichbar mit einer einfachen Weiche EW 190.
Im Bild zu sehen ist nun die komplette Bestückung mit den Kleineisen und auf diesen die aufgelöteten Gleitplatten zu sehen, welche Straff an der Innenseite des Schienenfuß zu liegen kommen.
Auch beim großen Vorbild der Bauform Oberbau K wird sich dieser konstruktiven Maßnahme der beidseitigen Befestigung der Backenschiene im Zungenbereich bedient.
Den Grund dafür und ein paar weitere Bilder und Informationen zum Aufbau dieser Szene sollen nun folgen:

Donnerstag, 9. Januar 2014

Die einfache Stahlträger - Brücke zur Aufnahme des H0 Pur Gleis zum alten Schwellenplatz über den Abflusskanal auf dem Minimodul







Im Zuge der Sanierung des abzweigenden Gleis zum alten Schwellenplatz an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Jahr 1955 wovon ich hier im letzen Beitrag im Blog berichtete, stand man vor der Aufgabe, parallel zu diesen Arbeiten endlich den Abfluss des Sickerwasser aus der dem Hauptgleis nahen Abraumhalde besser und effizienter zu regulieren.
So entschloß sich das Braunkohlenwerk Golpa als Eigentümer und Ausführer der Arbeiten diesen Kanal grundlegend zu verbreitern, um eine weitaus größere Abflußmenge des Wasser als es in der Vergangenheit gegeben war zu erreichen.
Demzufolge musste nun auch eine längere Brücke für das Gleis über diesen Kanal  gebaut und installiert werden.
Man entschied sich hier für eine einfache Stahlträger Brücke zum überspannen des Gleis über den Kanal, welche mit eigenen Mitteln in der zum Braunkohlen Werk Golpa zugehörenden Zentralwerkstatt die über viele Jahre große Erfahrungen mit diesen und ähnlichen Aufgaben vorzuweisen hatte, angefertigt wurde.
Große Anforderungen brauchte diese Brücke dabei nicht zu erfüllen, einzig die uneingeschränkte Tragfähigkeit von 16 Tonnen Achsdruck mußte sie unter Beweis stellen und erfüllen.

Leider konnte ich auch zu dieser Brücke, welche im Jahr 1981 abgebaut und verschrottet wurde keine Abbildung oder Aufzeichnung finden, aber es existiert eine von einem ehemaligen leider vor längerer Zeit verstorbenen Bitterfelder Kunstmaler und Heimatforscher im Jahr 1966 angefertigte sehr schöne Radierung nebst diversen Skizzen in mir bekannten privatem Besitz, auf dieser die Landschaft mit der Abraumhalde und im Vordergrund zum Teil diese Brücke zu erkennen ist.



Eine Stahlträger Brücke ähnlicher Bauweise, wie es dieses schöne Vorbild in Norddeutschland als übrig gebliebenes Relikt einer schon lange Zeit verschwundenen Kleinbahn in der Abbildung zeigt, soll es werden.
Dabei, so meine Freude, kommt man bei solch einem speziellen Bauwerk im Maßstab 1 : 87 erstellen zu wollen, um den kompletten Selbstbau wohl nicht herum!
So wird es auch unter der Verwendung verschiedener Messingprofile diverser Abmessungen in der kommenden Zeit geschehen.

Ein paar erste Eindrücke von der örtlichen Gegebenheit und Lage der zukünftigen Brücke für das Gleis über den Abflusskanal auf meinem im Bau befindlichen Minimodul sollen nun im Anschluß folgen:

Mittwoch, 8. Januar 2014

Nun habe ich heute ein Gästebuch für diesen Blog eingerichtet






Nach in der letzten Zeit sich auch zum Teil wiederholenden Anfragen von Besuchern zu einem leider immer noch fehlenden Gästebuch auf meinem Blog, über diese Anfragen ich mich hiermit herzlich bedanken möchte, habe ich nun heute endlich ein Gästebuch diesem Blog hinzugefügt.

Erreichbar ist - im Moment noch - dieses Gästebuch über den dafür deklarierten Link oben im Kopf des Blog zu den Seiten der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH.
Leider läßt es die Software nach meinem Verständnis dieses Blog nicht zu, diesen Link auf der rechten Seite selbstständig zu setzen.
Aber auch an seiner jetzigen Stelle ist der Link wohl doch gut sichtbar.

Sonntag, 5. Januar 2014

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge XIII - die grundlegende Beseitigung einer Unstimmigkeit am abzweigenden Gleis







Die eingebaute Zwang - oder fachlich korrekt ausgedrückt "Leitschiene nach Oberbau K - LeK - auf Holzschwellen" im Bogen des abzweigenden Gleis zum alten Schwellenplatz und deren Bau ich vor ein paar Monaten für interessierte hier im Blog vorgestellt und dokumentiert hatte, lag mir seit der "Fertigstellung" etwas schwer im Magen.
Ich war bis vor kurzer Zeit mit diesem Bild der Leitschiene beim betrachten absolut nicht zufrieden!

Da es nun mal leider keine "fertigen" und ebenso maßstäblichen Bauteile zur Nachbildung solch einer Situation im Gleis speziell auf Holzschwellen im Maßstab 1 : 87 am Markt gibt, anders zur maßstäblichen Nachbildung einer Leitschiene auf Stahlschwelle von RST Eisenbahnmodellbau diese ich vor geraumer Zeit hier im Blog vorstellte, mußte ich zu damaliger Zeit beim Bau improvisieren.
Diese Improvisation gelang mir aber im Modell mit nichten!
Auf den Punkt zu kommen muß ich heute mir eingestehen, dass ich schlichtweg gepfuscht habe!
Nach nochmals eingehendem betrachten einiger diesbezüglicher Vorbildsituationen im Gleis in entsprechenden Büchern und auf mir leihweise zur Verfügung gestellten Fotografien hatte ich dann relativ schnell beschlossen, die von mir erstellte Leitschiene samt dem kompletten Oberbau / Schwellen abzutragen und nochmals ganz von vorn mit dem Aufbau zu beginnen.

So liegen mir nun heute die ersten Ergebnisse dieser Bastelei in einem meiner Meinung nach doch sehr viel gefälligerem Bild der Ansicht im Gleis vor, auch wenn es noch immer nicht maßstäblich ist, nicht maßstäblich der mir fehlenden korrekten Teile sein kann. Mit diesem Kompromiss muß und kann ich aber leben!
Im nebenstehenden Bild ist nun die neu gebaute Leitschiene zu sehen, nebst nochmals neu hergestellten und bearbeiteten Schwellen aus Lindenholz von H0fine.
Die beim ersten erstellen des Gleisstück verbauten Schwellen bestanden derweil auch aus Lindenholz von der amerikanischen Firma "North Eastern", welche mich aber auch nicht begeisterten. Die Qualität allein des Holz, obwohl "vom gleichen Baum der Linde" reicht wirklich nicht an die Qualität des Lindenholz welches H0fine verarbeitet. Dieser Unterschied macht sich stark beim bearbeiten und späteren betrachten von verlegten Schwellen beider Produzenten unter einander im Vergleich bemerkbar!
So kann man die qualitativen Unterschiede des Holz der Schwellen und der Leitschiene selbst hier im nebenstehenden Bild vom alten und abgebauten Gleis nochmals betrachten.

Nach von mir im Landesarchiv Dessau recherchierten neusten Erkenntnissen wurde das komplette abzweigende Gleis zum alten Schwellenplatz der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH im Jahr 1955 vom VEB Braunkohlenwerk Golpa als 1953 durch der zu dieser Zeit die Bahn noch verwaltenden SMAD (Sowjetische Militäradministration) eingesetzten neuen "Eigentümer" grundlegend saniert und dabei das bis dato liegende preußische Gleis der Bauform V gegen ein Gleis des Oberbau K ausgetauscht und ersetzt.
Dabei, so die archivierten Aufzeichnungen, ist die dritte Schiene im Gleis im Vorrang zur Stabilisierung des Gleiskörper eingebaut worden.
Ein Großteil der verwendeten Materialen dieses Gleis stammt aus von den Russen zur Reparation nach dem II. WK und bis dato nicht abtransportierten abgebauten Gleisen von Hauptbahnen.
So ist das nun verlegte "neue Gleis" zum Schwellenplatz aus altbrauchbaren Materialien entstanden, was auch im Modell um 1960 nachgebildet werden sollte.



Das nun neu gearbeitete Gleis links im Bild im ersten Rohbau von oben betrachtet.
Außer ein paar aufschlussreicher Detailinformationen, welche ich vor Jahren von zwei Zeit - und Augenzeugen bekommen habe, liegen mir leider keine detaillierte Zeichnungen oder sogar Fotografien des Gleis zum Schwellenplatz aus damaliger Zeit (nach 1955 - 1967) auch nach jahrelanger Suche danach vor, so muß ich denn wohl diese Situation soweit möglich für mein Modell improvisieren.

Weitere Informationen und Bilder von der Baustelle sollen nun folgen:

Donnerstag, 2. Januar 2014

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Zwanzigste -/- Die Anschlussbahn der Leuna - Werke






In den Tagen nach dem Fest habe ich mir mit etwas Ruhe einmal wieder ein Buch aus meinem Regal gezogen, welches für Freunde der (Ost) - deutschen Werks - und Industrie - Anschlußbahnen ein wahres Sammelsurium an Informationen und Abbildungen zu diesem speziellen Thema bietet.
Hierbei handelt es sich um die im Eisenbahn Kurier Verlag im Jahr 2003 erschienene Publikation von Klaus Bossig und Peter Lange unter dem Titel: "Die Anschlußbahn der Leuna - Werke".




In diesem in bekannter Weise beim EK Verlag großformatig erschienenen Band, wird die Geschichte dieser größten und umfangreichsten Anschlußbahn im mitteldeutschen Chemie Dreieck von ihren Anfängen bis zur Gegenwart sehr detailliert und wohl recherchiert abgehandelt.
Dabei ist ein großer Teil des Inhalt den Lokomotiven, Wagen etc. im (ehemaligen) Bestand des Werkes gewidmet, welche unter anderem unter der Regie dieser Anschlußbahn auch auf Gleisen der DR viele selbstständige Zugfahrten und Leistungen von und zum Leuna Werk nicht nur zu Zeiten der ehemaligen DDR vollbrachten.
Aber auch der interne Werks - und Rangierverkehr wird an Hand von vielen Fotos und einer aufzufaltenden riesengroßen Karte mit der Übersicht des gesamten Leuna Werk nebst den vielen Anschlußgleisen eingehend behandelt.
Interessant ist zudem das nicht wenige vorhandene Fotomaterial in diesem Buch zu den internen Werkswagen und Lokomotiven, seien es in früherer Zeit ua. die Dampflokomotiven, welche die vielen anstehenden Rangieraufgaben bewältigten oder später eine größere "Flotte" von Dampfspeicher Lokomotiven, Kleinloks und Dieselloks der Baureihen V 15 / 18b / 23, der V 60 D und mehrere Exemplare der V 75, um nur einige zu nennen.
Die sich lange Jahre im Bestand des Leuna Werk befindlichen Strecken - Lokomotiven zB. die der Baureihe V 180 ua. werden in diesem Band in einem eigenen Kapitel ebenso eingehend ihrer Aufgaben etc. behandelt.

Zudem ist ein sehr schönes und informatives Kapitel über die sehr umfangreiche werkseigene Lokaufbesserung, Reparatur, Behandlung usw. nebst ihren Betriebsstätten untermauert mit zahlreichen Abbildungen dem Buch beigefügt.

Für mich persönlich ist dieses Buch ein wahrer und schier unerschöpflicher Fundus an Informationen und Bildern zu einem in dieser Weise längst vergangenen Thema einer Eisenbahn eines großen deutschen Chemiewerk, sodass ich mir ein zweites und in diesem Fall preisreduziertes Arbeitsexemplar für sehr, sehr kleines Geld bei der Modellbau Messe in Leipzig am Stand des EK - Verlag zulegte!


Die Anschlußbahn der Leuna - Werke

Klaus Bossig / Peter Lange 
ca. 200 Seiten, vielen Abbildungen und Tabellen / Statistiken nebst einer beigelegten großen Faltkarte

Ek - Verlag Freiburg 2003
ISBN: 3-88255-585-8

Dienstag, 31. Dezember 2013

Am Ende eines Kalenderjahr ein kleines Resümee meiner laufenden Projekte und was im neuen Jahr zudem an bastlerischen Aktivitäten geplant ist






Aus dem Anlaß, dass sich das Jahr 2013 nun seinem Ende neigt, möchte ich eine Art kleine Inventur dieses Blog oder ein Resümee meiner sich in Arbeit befindlichen Projekte ziehen, von einigen Projekten nach meinem Plan in der nächsten Zeit nicht mehr verfolgten oder auch gänzlich eingestellten Aktivitäten kurz sprechen und parallel dazu über neue geplante größere Vorhaben plaudern.

In aller erster Linie möchte ich meine neben diesem Blog betriebene Website zur Zschornewitzer Kleinbahn GmbH wieder in den vollen Betrieb nehmen, diese nach einem für mich unerklärlichem "Chrash" seit geraumer Zeit leider nicht mehr erreichbar ist und es aus diesem Grund bedingt mit dem "Anbieter der Software" zu einer sehr gelinde gesagten Meinungsverschiedenheit kam, welche wohl nur noch juristisch endgültig zu klären ist.
Darum bitte ich auch allen interessierten Besuchern der HP zur Zschornewitzer Kleinbahn zu Zeiten ihrer Erreichbarkeit noch um ein wenig Geduld, ich arbeite zum Teil intensiv daran, dass meine HP wieder online zu erreichen ist!

Meine Hauptaugenmerke für das kommende Jahr 2014 wird den nun in kurzer Vorstellung umrissenen Projekten gelten, welche dabei nicht die Vollständigkeit der kompletten Aktivitäten bedeuten sollen.
Kleinere Basteleien werden natürlich auch weiterhin und spontan realisiert werden!



So ist als ein "Hauptprojekt" das Minimodul des geschlossenen Abzweig Schwellenplatz zu nennen, von diesem ich hier im Blog in einigen Berichten gesprochen habe.
Hierzu sind in der nächste Zeit einige Bauten zu erstellen, zB. wäre die kleine genietete Stahlträgerbrücke über den Abflußkanal zu bauen, aber auch viele weitere im direkten Umfeld der Gleistrasse befindliche Details zu erstellen.
Dann liegt natürlich auch noch das einschottern der Gleise an, die Fertigstellung des Auffangbecken für das Sickerwasser neben dem Gleis und diverse Industrie Rohrleitungen neben einer vollständig originalgetreuen Nachbildung der Rohrbrücke für den Abtransport / der Spülung der Asche und sonstigem Abbrand aus den Kesseln des Kraftwerk Zschornewitz in Richtung einer Halde.
In Planung ist außerdem der Bau eines kleinen Schattenbahnhof - Segment bestückt mit einer Drehscheibe.
Des weiteren wird dann mittelfristig begonnen werden, dass zweite Gleis dieser Ausweichstelle in einem Lang-läufigen Bogen inklusive dessen Er - und Überhöhung streng nach seinem Vorbild zu erstellen.
Ob dieser Plan des zweiten Gleis schon im Jahr 2014 zu realisieren ist, wird sich dann zu seiner Zeit zeigen.


Der schon vor längerer Zeit von mir begonnene Ätzblech Bausatz eines exakt maßstäblichen RAWIE Prellbock von diesem anfänglichen Bau ich hier im Blog berichtete, soll nun endlich vollendet werden.
Dieses Vorhaben werde ich in naher Zukunft forciert betreiben!
Nach neuerlichen Erkenntnissen aus dem Landesarchiv Dessau hat es sich nun bestätigt, dass bei meinem Vorbild der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn im Bereich des alten Schwellenplatz ein solcher der DRG - Bauart wirklich existiert hat!
Davon dann zu gegebener Zeit mehr an Informationen.


Im Fahrzeugbau / - Umbau / - Verfeinerung wird es wie im folgenden aufgezeigt natürlich auch weiter gehen:

Samstag, 28. Dezember 2013

Die "schnelle Ertüchtigung" eines G 10 von Brawa zum kompatiblen Fahrzeug für H0 Pur Gleis - die sechste Runde - und ein neuer Wagen








Ein paar Tage vor Weihnachten zappte ich ein wenig in "der Bucht" herum und bin auf ein Angebot gestossen, welches ich nicht abschlagen konnte.
In diesem Angebot wurde ein neuer!! G 10 mit hohem Bremserhaus der ÖBB von BRAWA für sage und schreibe ganze 14,99 € das Stück mit kostenlosen Paketversand von einem in Deutschland ansässigem Händler angeboten! 
14,99 € - da mußte ich natürlich gleich 2 Exemplare dieses Wagen kaufen.
Schnell das Geld überwiesen, gestern die Nachricht vom Versand bekommen und heute schon auf meinem Arbeitstisch gelandet.
Selbstverständlich hatte ich bei diesem Geschäft auch ein klein wenig Pessimismus anbei, dieser hat sich aber beim ersten "unter die Lupe nehmen" der Wagen völlig in Luft aufgelöst!
Die erste Untersuchung brachte keine Mißstände oder Fehler an den Fahrzeugen, auch war die Verpackung der Wagen selbst meiner Meinung nach noch nicht geöffnet worden.
So bin ich nun in den Besitz eines weiteren G 10 von BRAWA für einen geplanten Umbau gekommen, den zweiten habe ich meinem Enkel abgegeben der sich natürlich über den für ihn unerwarteten Neuzugang in seinem Betriebspark auch sehr freute.



Dieser Wagen, hier im Bild schon mit H0pur Radsatz bestückt, besitzt ein verlängertes Fahrgestell und soll in der nächsten Zeit seines Bremserhaus neben der Handbremse beraubt werden.
Einen solchen Gedanken einen G 10 mit verlängertem Fahrwerk, dabei aber rückgebauter Handbremse zu erstellen, hatte ich schon einige Male in den letzten Jahren, nur der "normale" hohe Preis des Wagen lies mich etwas zurück halten.
Nun spielte der Zufall eine kleine Rolle mit und ich kann diesen Gedanken nun doch in die Tat umsetzten.

Ergo habe ich im ersten vorsichtigen Versuch gleich einmal das Bremserhaus vom Wagenkasten demontiert um zu schauen, wie groß der Aufwand beim beseitigen von etwaigen Formfehlern am Wagenkasten oder Dach unter dem Sitz des Bremserhauses ist.
Dies soll im folgenden gezeigt werden:

Montag, 23. Dezember 2013

Die H0 Pur Weiche - meine erste im Jahr 2009 gebaute EW 190 - 1:9r Fsch (H) nach H0 Pur Norm soll nun endlich fertig gestellt werden - die Wiederholung einiger Arbeitsschritte aus eigener Unachtsamkeit begangen







Es ist schon irgendwie verhext bei meiner Beschäftigung an dieser Weiche!
Habe ich noch im letzten Beitrag zu diesem Thema davon gesprochen, dass ich mit meinen Verbesserungen usw. im Bereich des Herzstück - und zu diesem Bereich zählen auch die beiden Radlenker - fertig bin und dem zufolge die Schwellen nun mit dem Furnier abschließend bedecken kann, was mir leider im ersten Durchgang auch nicht befriedigend gelungen ist, so habe ich doch dabei so sehr getrieft, dass ich die zu damaliger Zeit beim Bau der Weiche von mir falsch verwendeten Radlenker nicht bemerkte und diese noch immer montiert sind.
Falsche Radlenker in dem Sinne, dass diese von mir zu seiner Zeit verwendeten für die Bauart einer Weiche der Deutschen Reichsbahn nicht korrekt und demzufolge nicht geeignet sind!
Diese eingebauten Teile sind für eine EW 190 - 1:9 mit ihrer Vorbildlänge von 4,6 Meter für eine Weiche der Deutschen Bundesbahn ab den 1950er Jahren treffend, aber nicht für die beabsichtigte Nachbildung meiner Weiche der Bauform der DR.
Diese Weichen der DR besitzen Radlenker mit dem Vorbildmaß von 3,1 Meter!
Den begangenen Fehler hatte ich damals bei der Beschäftigung mit Fachliteratur dann sehr schnell bemerkt und besorgte mir ein Paar korrekte maßstäblich lange Teile für diese Weiche. Dies ist sicher auch schon wieder gut zwei Jahre her, solange lagern die Radlenker bei mir und harren auf ihre Verwendung.

Kurioser Weise habe ich dann schon im August 2012!! in diesem Beitrag im Blog vom Zusammenbau solcher 3,1 Meter langen Radlenker und deren Futterstücke für eine andere damals im Bau befindliche einfache Weiche detailliert in Wort und Bild berichtet!

Und nun beschäftige ich mich endlich intensiv mit der Fertigstellung dieser Weiche und habe dabei doch prompt das auswechseln der damals schon mit vorbereiteten Radlenker vergessen!




Das auswechseln selbst ist nicht der große Akt, die haltenden Kleineisen werden wieder von den Pertinax Schwellen vorsichtig mit nicht zuviel Wärme am Lötkolben um ein lösen der dünnen Kupferschicht vom Pertinax zu vermeiden abgelötet, und die "neuen" Teile nach dem sehr korrektem Ausrichten zum Herzstück und dessen Innenmaß wieder eingebaut.

Da ich im letzten Beitrag zur Weiche die Qualität meiner "Klebungen" des Furnier auf das Pertinax in diesem Bereich mit Recht bemängelte, kann ich hiermit nun "zwei Fliegen mit einer Klappe" schlagen, in dem diese Furnierstreifen vor dem geschilderten Umbau noch einmal vollständig entfernt wurden und nun nachdem der neue Radlenker eingebaut ist, nochmals mit frischem Furnier sehr sorgfältig und unter sparsamerer Verwendung des Klebstoff UA - AZ aufgeklebt sind.
Zum Schluß steht nun noch das vorsichtige verputzen der Furniere mit den Schwellen an.

So werde ich nach den Feiertagen auch den zweiten "falschen" Radlenker wechseln.


Ich wünsche nun allen meinen Besuchern und Lesern dieses Blog eine sehr geruhsame und entspannte Weihnachtszeit.


Donnerstag, 19. Dezember 2013

Die H0 Pur Weiche - meine erste im Jahr 2009 gebaute EW 190 - 1:9r Fsch (H) nach H0 Pur Norm soll nun endlich fertig gestellt werden - der Beginn einer wahren Sysiphus - Arbeit







Im vergangenen September hatte ich hier im Blog über mein geplantes fertigstellen der ersten vor ein paar Jahren von mir gebauten einfachen Weiche EW 49 - 190 - 1:9r Fsch (H) im H0pur Standard berichtet.
Bei diesen angestrebten "Restarbeiten" handelt es sich um Verbesserungen und Änderungen kleinerer Fehler und Details, welche ich zu seiner Zeit beim erstellen dieser Weiche auch aus damaliger Unkenntnis beging.
Diese Arbeiten sind nun im Bereich des Herzstück erfolgreich beendet und so kann es nun an die eigentliche geplante Arbeit des bestücken jeder einzelnen Pertinax Schwelle mit "Echtholzfurnier" aus dem Baum einer Linde gehen.
Dies nun ist der Beginn einer wahren Sisyphus -Arbeit, was im Grunde wohl noch sehr geschmeichelt ausgedrückt ist!

Im Bild zu sehen ist diese Weiche im noch "Kupfer - glänzenden" Outfit des Pertinax, nach der Prozedur der Bearbeitung würde ich sehr gern eine Weiche "im Echtholz - Outfit" der Schwellen vor mir liegen haben.
Nun dann mal frisch und fröhlich ans Werk!



Nach ca. 4 Stunden reiner Arbeitszeit, welche ich dabei aber nicht an einem Stück abgeleistet habe, stellt sich nun das erste Ergebnis wie es im Bild zu sehen ist dar.
Dies ist nun den ersten Versuch der Beklebung mit Holzfurnier auf Pertinax, es ist im Vorab gesagt wirklich nicht der ultimative "Kracher", von diesem bin ich noch ein ganzes Stück entfernt, aber es hat mir erste wertvolle Eindrücke und Erfahrungen gebracht, wie ich es besser machen könnte und natürlich auch muß!
Wenn man dabei noch bedenkt, dass die gesamte Länge der Schwellen dieser Weiche ca. 3,0 laufende Meter betragen, kann man sich gut vorstellen, dass dieses Projekt nicht mal eben schnell mit der nötigen Sorgfalt auszuführen ist.

Der heutige Beitrag zu diesem Thema soll noch nicht meine Vorgehensweise bei dieser Bastelei darstellen, dies werde ich wohl erst im nächsten Beitrag zur Sache berichten können - nachdem ich einige wichtige Punkte meiner Bearbeitung noch einmal durch den Kopf gegangen bin.
Im folgenden nun die ersten noch nicht ganz befriedigenden Ergebnisse beim verdecken der Pertinax Schwellen mit dem Holzfurnier:

Samstag, 14. Dezember 2013

BRAWA Köf II Umbau - meines Enkel "alte" Kö II von BRAWA soll nach seinem Wunsch in Etappen verfeinert und einem Vorbild angeglichen werden - die 10. Etappe








Man sollte es wirklich nicht für möglich halten beim Beginn der Arbeiten zur Angleichung eines BRAWA Kö II Modell in ein Fahrzeug des Ablieferung - Zustand im Jahr 1934 von Henschel in Kassel, mit welchem großen Aufwand an Zeit dieser Plan in die Tat umgesetzt werden kann.
Dabei steht hier "am Objekt" nicht einmal eine maßstäbliche Umsetzung dieser Basteleien im Vordergrund sondern die glaubhafte Darstellung der einzelnen Baugruppen und Bauteile zu einem harmonischem Ganzen!
Anfang Juni diesen Jahres habe ich nun mit diesem Projekt begonnen und es sind auch schon mittlerweile 9 Beiträge von mir zu diesem Thema erstellt worden und hier unter diesem Link chronologisch einsehbar - und es ist wohl noch kein Ende abzusehen, immer wieder werde ich beim teilweise doch intensiven beschäftigen mit dem Vorbild in der mir zur Verfügung stehenden über die Jahre angesammelten sehr umfangreichen Literatur aber auch an mir zugänglichen "Vorbildobjekten" der Kö II in meiner Nachbarschaft auf neue Situationen aufmerksam, die wenn möglich auf das Modell übertragen werden sollten.
Schaut man sich zB. nur einmal das oben abgebildete Innere des Führerstand und dessen Einrichtung einer Kö II intensiv an, werden immer wieder neue Details entdeckt welche auf das Modell übertragen werden könnten.
Was doch alles in solch einem "schnöden" Führerhaus einer Kleinlokomotive Nachbildungswert ist!



Ich habe nun weiter an "meiner Inneneinrichtung" gebastelt, dabei ist der obere Aufbau des Bedienungspult entstanden und auch der Kraftstofftank ist nun auf seinen "Schienen" mittels zwei Stahlbänder gemäß dem Vorbild auf dem Aufbau befestigt.
Davon werde ich heute aber hier erst etwas später detaillierter berichten, vorab sollen die eigentlich zur geplanten Verwendung kommenden gefederten Stangenpuffer ein Thema sein.


Im Bild oben am Modell sind zwei Exemplare gefederte Stangenpuffer mit quadratischen Pufferplatten von Weinert Modellbau zur Probe montiert.
Leider geben diese Puffer nicht das Bild der Puffer beim Vorbild wieder wie es im Bild rechts zu sehen ist.
Das diese Puffer mit dem kleineren 4,3 mm Pufferteller ausgestattet sind, obwohl das Vorbild mit den großen Tellern ausgestattet ist, soll erst einmal Nebensache sein, ich hatte eben zufällig noch diesen Satz "auf Lager".
Es sind die Weinert'schen Pufferhülsen, welche nun gar nicht dem Vorbild entsprechen.
Aber von welchem Anbieter sind diese gefederten Stangenpuffer gemäß dem Vorbild erhältlich?
Bis dato habe ich noch keinen Anbieter gefunden, im Online - Katalog von Reitz sind solche Exemplare aufgelistet, aber leider ohne Abbildung!
Vielleicht könnte mir der eine oder andere Leser dieses Beitrag zur Sache weiter helfen??

Nun zur Inneneinrichtug bzw. deren Aufbau der BRAWA Kö II in Wort und Bild:

Dienstag, 10. Dezember 2013

Nur mal so eine Idee - der Bau einer Entgleisungsweiche im H0 Pur Standard wird nun begonnen und die Idee in die Tat umgesetzt






Habe ich noch in diesem von mir hier im Blog geposteten Beitrag von "nur" einer Idee des Bau einer Entgleisungsweiche mit Gelenkzunge im H0pur Standard gesprochen, so ist mir dieser interessante Gedanke zur Umsetzung in ein maßstäbliches Modell in den letzten Tagen nicht mehr aus dem Kopf gegangen.
So habe ich weiter auf diesem Gebiet recherchiert und bin in einigen Publikationen, aber auch etwas im Internet zu diesem Thema fündig geworden. Zudem hat mir zu diesem Thema ein sehr netter Kollege aus dem Vogtland beratend Material und wertvolle Tipps übersandt!

Mein Hauptaugenmerk bei dieser Recherche war unter anderen der Aspekt, wie die Stelleinrichtung respektive der Verschluß der Gelenkzunge konstruktiv an einer Entgleisungsweiche nach Oberbau K beim Vorbild aufgebaut ist und ob dieser dann auch von mir mit meinen Möglichkeiten glaubhaft und funktionell nachgebildet werden kann.
Im Bild oben ist ein Hakenverschluß der Zunge bei einer Entgleisungsweiche - Professionell  ausgedrückt eine Entgleisungsvorrichtung nach Blatt R 853 DRG nach Oberbau K zu sehen, (übrigens können diese kleinen Bilder durch drauf klicken vergrößert werden), von diesem ich mir versuche eine detaillierte Konstruktionszeichnung der einzelnen Bauteile zu besorgen.
Darüber werde ich dann später hier meine Gedanken äußern, erst einmal muß ich selbst in diese für mich zum Teil noch unbekannte Materie eintauchen, auch um darüber keinen groben Unsinn zu schreiben!



Nun habe ich die ersten Schritte zu einem Modell dieser Entgleisungsweiche "auf's Brett" gebracht.
Die gedruckte Schablone einer einfachen Weiche  EW 190 - 1:9 geteilt um den vorderen Zungenbereich zu erhalten und diesen sorgfältig ohne zu ziehen auf ein 12 mm starkes Stück Multiplex geklebt.
Darauf werden dann die Echt - Holzschwellen positioniert.
Die Holzschwellen aus dem bewährten und stimmigen Lindenholz Profil von H0fine werden den Vorgaben der Schablone entsprechend abgelängt und bearbeitet, mit der ersten Grundbeize überzogen und nach dem trocknen mit ein wenig UHU Alleskleber mit Lösungsmittel - angerührt mit etwas Azeton bis sich beim Klebstoff keine Fäden mehr ziehen - aufgeklebt.

Weiter geht es im folgenden mit der ersten Bestückung von Kleineisen an dieser Entgleisungsvorrichtung: