Montag, 8. April 2013

Der Bau des Minimodul "geschlossener Abzweig Schwellenplatz" nach H0pur Standard - Folge I







Das Projekt des Bau eines Minimodul ist mir in den letzten Monaten gedanklich im Kopf gereift und soll nun ohne Eile langsam in die Tat umgesetzt und von den einzelnen Schritten bei der Erstellung hier an Ort und Stelle der interessierten Leserschaft berichtet werden.

Das Motiv des Modul ist ein alter Schwellenplatz an der Zschornewitzer Kleinbahn, dem in seiner Nachbarschaft liegenden durchgängigen und befahrenen Hauptgleis mit Vmax von 30 km/h und dem geschlossenen mit der Rückgebauten Weiche versehenen Anschlussgleis, welcher in den 1930er Jahren hinsichtlich der beginnenden Erschließung des Tagebau Golpa - später weiter Golpa Nord - angelegt worden ist.
Im Zuge der Übernahme der Kleinbahn und deren Verkehrswege "in Rechtsnachfolge" durch das Braunkohlenwerk (BKW) Freiheit Bitterfeld nach der Enteignung der Zschornewitzer Kleinbahn im Jahr 1949 wurde dieser Schwellenplatz durch das sehr schnelle Wachstum der Braunkohlentagebaue in dieser Gegend und deren stetig steigender Bedarf an Betriebsmittel von Gleismaterial etc. in seiner Kapazität zusehend beengt, so dass die Betriebsleitung des BKW Bitterfeld Ende der 1960er Jahre beschloss, diesen Schwellenplatz als solchen aufzugeben, zu schließen und einen neuen sehr viel größeren und zentral gelegenen Schwellenplatz an anderer Stelle neu anzulegen.
Geblieben ist dem alten Schwellenplatz in kleiner Kapazität die teilweise Aufarbeitung von altbrauchbaren Schwellen, Herzstücken von Weichen und Kleineisen mit wenigen beschäftigten Arbeitern, welche nun mit Lastkraftwagen dem Platz gebracht und abgefahren werden.
Aus den genannten Gründen hielt man es auch von Seiten der Betriebsleitung für die Zukunft nicht mehr nötig, die verschlissene Weiche im Hauptgleis zum Schwellenplatz mit Baujahr 1934 gegen eine neue dieser Art auszutauschen.
Ein weiterer Grund sich gegen einen Austausch der Weiche zu entscheiden, war die stetig wachsende "Neuererbewegung" in der damaligen DDR, welche bei der Einsparung von Betriebsmitteln Prämien in die privaten Geldbeutel der jeweiligen "Neuerer" spülte, so war es dann Schlußendlich auch nach der Schließung des Gleisanschluss zum alten Schwellenplatz geschehen.

Nun zur ersten allgemeinen Vorstellung des Minimodul und dessen für später zur Verwendung vorgesehene Aufgabe.



Das nun im entstehen befindliche Minimodul mit dem hier sichtbaren Trassenbrett einer Breite von 200 mm wird in offener Rahmenbauweise erstellt und in den Abmaßen 1200 mm x 250 mm betragen. Dabei verwende ich wiederholt 18 mm Birken - Multiplex als "Grundlage" zur Erstellung des Gleis - / Weichenmaterial.
Die weiteren Ausführungen an diesem Projekt sollen wie folgend im Detail sein:

Samstag, 6. April 2013

Mein heutiger Besuch bei den Fremoikanern H0fine beim 2. Kleinbahntreffen DR Epoche III in Ziesar / Brandenburg






Mein heutiger Besuch des an diesem Wochenende stattfindenden 2. Fremo H0fine Kleinbahnfahrtreffen der DR in der Epoche III am heutigen Samstag in der wunderschönen restaurierten Burg von Ziesar war erfüllt von sehr freundlichen "DR - Kleinbahner", schönen Modulen in großer Anzahl und bemerkenswerten Fahrzeugen in einem gut aufgestellten Fahrplan.
Nach einer kurzen Mail im Voraus mit meinem geäußerten Wunsch des Besuch meiner Frau und mir zu diesem Fahrtreffen an den Veranstalter und seiner Postum gesendeten positiven Antwort, wofür wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken möchten, konnten wir uns eingehend im Detail ein Bild von diesem Treffen livehaftig machen.
Was sage ich, ein Bild?
Nein, es waren deren eine Unmenge, war doch immer und immer wieder etwas neues sehenswertes auf den Modulen zu betrachten!

Einen Plan von den Modulen und deren Positionen der Eingliederung in das Arrangement kann man sich unter diesem Link als kleine PDF ansehen.

Ich möchte nun einige meiner Meinung nach sehr schöne Bilder von einigen Modulen und der auf diesen im Betrieb befindlichen Fahrzeuge zeigen, wobei es wirklich nur einige wenige Bilder mit mir sehr schwer gefallener Auswahl  in diesem Blog sein können, dabei könnte ich sehr viel mehr sehenswerte Abbildungen zeigen, doch leider ist der Platz nun mal dafür hier sehr limitiert.



Der Kopfbahnhof Schöningen - Süd.
Zur Abfahrt bereit steht ein Pmg mit der Lok 89 6476, ex pr. T 8 mit zwei sehr schönen aus Industriemodellen umgebauten Kleinbahn - Personenwagen.

Aber es waren wie folgend noch weitere schöne Modelle im Einsatz:

Mittwoch, 3. April 2013

Der Talbot Schüttgutwagen Otmu von Roco - erste Gedanken zur Verfeinerung dieses Modell im Kapitel I




Beim betrachten des recht gut gelungenen Schotterwagen Otmu von Roco kamen mir schon vor längerer Zeit die Überlegungen auf, ob und in wie weit dieses Modell verfeinert und ohne großem Aufwand zu betreiben dem H0pur Standard angeglichen werden kann.
Meinen beobachtungen zu Folge ist der Pedant dieses Wagen von Fleischmann ohne größeren Aufwand zu betreiben zum verfeinern scheinbar viel besser geeignet, aber da Mangels eines solchen Modell von Fleischmann in meinem Bestand, möchte ich den Versuch unternehmen, diesen Wagen von Roco "auf meine H0pur Gleise" zu stellen.



Das Modell des Roco Talbot Wagen wie es frisch aus der Verpackung kommt.
Einzige Veränderungen sind das "einclipsen" von H0pur bereiften Achsen und der Ausbau der Kurzkupplungen inklusive deren Führungen.

Im übrigen steht der Wagen in diesem und den folgenden Bildern auf einem von mir vor kurzer Zeit begonnenen erstellen eines Minimodul mit dem Arbeitstitel ""geschlossener Abzweig Schwellenplatz"" unter Einbeziehung meiner sich noch im Endstadium des Bau befindlichen  Rückbauweiche, zu welchem der zu sehende Gleisbogen mit maßstäblicher Überhöhung konkret nach einem Vorbild an der Zschornewitzer Kleinbahn gehört.
Eine detaillierte Vorstellung dieses Projektes wird demnächst in diesem Blog beginnen!

Nun aber weiter mit meinen Gedanken zu diesem Schüttgutwagen:

Montag, 1. April 2013

Der "richtige" Schotter für meine Gleise - das mineralische und maßstäbliche Schottergestein von Spurenwelten




In meinem ersten Post zum Thema Schotter in diesem Blog beschrieb ich die Bedingungen und Beschaffenheit der Schotter, welche ich mir für mein Gleis wünsche.
Unter einer Vielzahl bekannter und auch relativ unbekannter Hersteller und Anbieter von mineralischem Schotter im Maßstab 1 : 87 habe ich eine erste Auswahl getroffen.

Dabei habe ich mir nach jenem Post bei einem noch nicht sehr bekannten Hersteller und Anbieter von mineralischem Schottergestein, der unter dem Namen Spurenwelten in Berlin firmiert, ein paar erste Proben meines von der Gesteinsart und Konsistenz nach gewünschten Schotter zukommen lassen.
Dieser Hersteller bietet maßstäblichen Schotter in den Baugrößen N, 1 : 160 bis hinauf zur Spur 1, 1 : 32 in verschieden nach Gewicht großen lieferbaren Gebinden an.
Mein gelieferter Schotter soll wie schon gesagt als erste Probe dienen und ist aus diesem Grund im kleinsten erhältlichen Gebinde von 100 Gramm von mir bestellt und promt geliefert worden.
Mein erster Eindruck nach dem öffnen des nun eingetroffenen sehr solide gepackten Paket war in dies sehr positiv!



Die verschiedenen Produkte auf einen ersten Überblick.
Allen Schotter gemein ist ein scharfkantig gebrochenes äußere im maßstäblich abgegrenzten Bereich des Vorbild unterschiedlichen Größen / Durchmesser der Körnung.
Dieser Schotter ist weiterhin mit nur äußerst geringen Staubanteilen behaftet, optimale Voraussetzung für ein sehr gutes Ergebnis und schönes Bild nach dem einschottern im Gleis.
Anbei der Lieferung habe ich mir zusätzlich den Schotterkleber und Fliessverbesserer aus gleichem Hause bestellt.
Nun die Übersicht der von mir georderten Gesteinsarten der Schotterproben im einzelnen:

Freitag, 29. März 2013

Ein exakt maßstäblicher H0 Pur RAWIE - Prellbock in total abgefahrener Fummelei soll aus einer Ätzplatine gefertigt werden - der Anfang und der erste begangene Fehler



Die ersten Versuche zum Bau des RAWIE Prellbock welchen ich vor einiger Zeit in diesem Post meines Blog vorgestellt hatte sind nun gemacht und prompt ist mir dabei auch gleich ein Fehler aus meiner Unachtsamkeit entstanden!
Laut dem Vorbild und der dem Bausatz beigefügten kurzen aber verständlichen Anleitung müssen in die Knotenbleche der Seitenteile des Prellbock Bolzenimitationen mit Sechskantmutter der Schlüsselweite 0,5 mm nebst einer Beilagscheibe in die Bohrungen eingeführt und sauber verlötet werden.
So weit, so gut!
Aber was macht der Ingo?
Er verlötet nicht diese Bolzen mit Muttern SW 0,5 mm "nach Vorschrift", sondern er setzt fröhlich, frisch und frei Stifte mit SW 0,5 welche natürlich "etwas in der Optik" anders aussehen wie gewünscht ein.
Ehe ich aber dieses Debakel mitbekommen habe, sind schon zwei Reihen dieser Stifte mit den jeweiligen Beilagscheiben ordentlich in die Bohrungen gesetzt und verlötet.
Diesen Schlamassel habe ich gleich einmal fotografiert um aufzuzeigen, dass trotz der Miniaturen der Bolzen untereinander optische Unterschiede zu erkennen sind.




Mit dem roten Pfeil gekennzeichnet das bearbeitete und bestückte Knotenblech.
Dabei ist schon aus dieser Entfernung ein Unterschied der Bolzen zu sehen.



In der starken Vergrößerung des Bereich sind nun die mit dem blauen Pfeil gezeigten Muttern SW 0,5 mm neben den mit dem roten Pfeil gekennzeichneten Stiften, welche falsch montiert sind zu erkennen.

Das Resultat von diesem Trip meiner Unachtsamkeit: die Stifte müssen wieder aus dem Knotenblech entfernt und gegen solche mit Sechskantmuttern SW 0,5 mm nebst den Beilagscheiben ersetzt werden.
Dabei ist das auffädeln einer Beilagscheibe auf die jeweiligen Bolzen auch kein Zuckerschlecken wie ich es im folgenden aufzeigen möchte:


Mittwoch, 27. März 2013

Sehr schöne und bemerkenswerte H0 Anlagen, Module und Arrangements - die Module "Premslin" von Dennis Kathke - Teil 1 / 3




Nein, diesmal geht es nicht um den H0pur Standard, sondern "einfach" um H0 im Maßstab 1 : 87 - was bedeutet eigentlich Einfach? -   und um ein sehr schön gestaltetes nach einem ehemaligen Vorbild in der Westprignitz gewähltes Modularrangement.
Der Erbauer und Eigner dieser Module ist Dennis Kathke, einigen von den Besuchern dieses Blog ein sicher bekannter Name, stellte er diese Module nicht nur bei Fremotreffen vor, sondern zeigte sie auch in verschiedenen Modellbahnforen der Öffentlichkeit.

Der Bahnhof Premslin an der ehemaligen Prignitzer Kreisringbahn ist genau im Maßstab 1 : 87 gebaut und stellte den zeitlichen Zustand zu Beginn der 1960er Jahre in der Westprignitz der ehemaligen DDR dar.
Die Fahrzeuge fahren epochenrein in der Epoche III auf Radsätzen der RP 25 Norm.
Dieser Bahnhof und auch sein später hinzu gekommenes "LPG - Modul", dieses an der rechten Seite hinter dem Bahnübergang die Strecke verlängert, haben ihren Praxistest bei mehreren Fremotreffen - zB die in Perleberg stattfindenden alljährlichen "Himmelfahrttreffen" -  erfolgreich unter Beweis gestellt.

Es ist gar nicht so einfach diese Module mit "nur ein paar Bildern" zu zeigen, zu Vielfältig und Interessant sind die zu Hauff aufzufindenden Details in "Hülle und Fülle", darum habe ich mich entschlossen, die kleine Vorstellung einer wunderbaren und sehenswerten Anlage in drei Teile zu gliedern und hier im Blog einzustellen. Dabei möchte ich nicht verschweigen, dass ich ein großer Fan vom Bahnhof Premslin Dennis Kathke bin.
Ich möchte nun hiermit meine ureigen persönlichen Eindrücke von und über diese sehr schön und gekonnt in Szene gesetzten Module zum Ausdruck bringen.

Den Anfang soll dabei der "Betriebsmittelpunkt" Premslin mit seinem kleinen Bahnhof bilden, Teil zwei und Teil drei sollen dann in loser weiterer Folge das "LPG Modul" und das als momentan neustes und letztes erstellte Streckenmodul mit Brücke und Bach bilden.

Der Bahnhof Premslin


Die zwei Module des Bahnhof Premslin in der Prignitz wurden durch ihren Erbauer Dennis Kathke nach der Fremo - Norm erstellt und besitzen eine Abmessung von jeweils 1,20 x 0,50 Meter.
Dabei besteht die Oberfläche des Gelände aus Styrodur wobei die Trassenbretter aus Sperrholz verlegt sind.
Bei den Gleisen und Weichen handelt es sich um Material von Tillig, wobei die Gleise vorbildgerecht mit einem dem Vorbild der Nebenbahn erweiterten  Schwellenabstand in einem Kiesbett liegen und nur die Weichen vorbildgerecht geschottert sind.
Die Gebäude sind nach ihren Vorbildern exakt im Maßstab 1 : 87 erstellt und bestehen aus gelasertem Karton.
Aber auch bei der Landschaftsgestaltung kamen nur hochwertige Materialien von Silhouette / MiniNatur, Heki, Polak ua. zum Einsatz, welche das sehr realistische Bild dieser beiden Module nachhaltig prägen.



Abbildung eingestellt mit der freundlicher Genehmigung von Dennis Kathke 
Die zwei Module des Bahnhof Premslin in der Draufsicht.
Sehr schön ist die feine Gestaltung vom Erbauer zu erkennen. Mit den beiden vorhandenen Gleisen in dieser Betriebsstelle lassen sich schon sehr gut Rangierarbeiten nach dem Vorbild erledigen.

Nun sollen einige Bilder im Detail in der auf den Betrachter wirkungsvollen Umsetzung des kleinen Bahnhof folgen:

Sonntag, 24. März 2013

Ennos Drecksbude - ein Blog mit wunderbar realistischer Patinierung von Eisenbahnfahrzeugen auf hohem Niveau im Maßstab 1 : 87




Ein wunderbarer und relativ neuer Blog zum Thema realistisches altern und patinieren von Fahrzeugen stellt "Ennos Drecksbude" im WorldWideWeb dar.


Abbildung alle Rechte by Enno
Auf diesem Blog werden durch den Betreiber Enno von selben sehr aufwendig gefertigte Patinierungen von verschiedenen Eisenbahnwagen wie es im Bild an einem Omm 55 von Roco ersichtlich ist im Maßstab 1 : 87 vorgestellt und gezeigt, die in ihrer für meinen persönlichen Eindruck in einer absolut dem Vorbildern realistischen Umsetzung auf das jeweilige Modell über jeden Zweifel erhaben sind!

Weiterhin vorgestellt wird zB. an einem Gmhs 35 Bremen von Roco die schrittweise und leicht verständliche Vorgehensweise einer sehr sorgfältigen Alterung / Patinierung unter seinen Händen in Abbildungen und Beschreibungen des jeweiligen Arbeitsschritt aufzeigend.
Aber auch qualitativ sehr hochwertige Patinierungen verschieden anderer Wagenbauarten werden von Enno in seinem Blog vorgestellt.

Es ist schon ein wahrer Augenschmaus, Ennos perfekt gealterte Wagen auf sehr hohem Niveau in seiner "Drecksbude" auf sich einwirken zu lassen!

Samstag, 23. März 2013

Eine maßstäbliche "Rückgebaute Weiche" in 1:87 H0 PUR im Gleis einer Kleinbahn soll gebaut werden - 4. Folge







Zur Zeit konzentriere ich mich voll und ganz auf die Fertigstellung der "Rückbau - Weiche".
Daher sind andere Projekte auf die Wartebank aber nicht auf die lange Bank verschoben.

Neben dem normalen Gleisbau an dieser "Weiche" möchte ich aber noch ein paar Details dem Projekt hinzufügen, welche auch an der Vorbildweiche eingebaut und vorhanden gewesen sind.
Dies betrifft zum einen die Nachbildung eines vor langer Zeit ausgeführten reparierten Schienenbruch, welcher mit einem kurzen Stück Schiene und zweier Verlaschungen nachgebildet werden soll.
Ausserdem waren nach dem Rückbau der Weiche diverse Spureisen, die der Spurerweiterung im abzweigenden und nun stillgelegten Strang entgegen wirken sollten, in diesem Bereich belassen und nicht ausgebaut worden.
Auch diese Spureisen gilt es im Modell nachzubilden!



Die Spureisen sind eingebaut und mit einer ersten Farbschicht versehen.
Im Vordergrund ist auch der reparierte und neu verlaschte "Schienenbruch" zu erkennen.
Dieser Bereich ist heute mit Kunstlicht fotografiert worden, welch ein (negativer) Unterschied zum Foto bei Sonnenlicht im letzten Post mit fast gleichem Motiv.

Für beide Nachbildungen dieser doch wichtigen Details möchte ich nun kurz die Anfertigung dieser Teile beschreiben:

Mittwoch, 20. März 2013

Ein Bild vom momentanen Bauzustand der maßstäblichen Rückbau - Weiche



Ein heute in der ersten schönen (fast) "Frühlingssonne" belichtetes Bild vom Fertigungszustand des Mittelteil der maßstäblichen Rückgebauten Weiche.
Einige Feinarbeiten sind noch zur Erlangung eines perfekten Finish an diesem Teil der Weiche nötig, diese werden aber erst nach der Vollendung der kompletten Weiche auf meiner Agenda stehen.




Dienstag, 19. März 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Sechszehnte -/- Die Erfurter Blätter des DMV der DDR






Ab dem Jahr 1980 erschienen in der damaligen DDR vom Herausgeber Ing. Günter Fromm in teils loser Folge die "Erfurter Blätter - für Modelleisenbahner und Freunde der Eisenbahn",  einer mit der Schreibmaschine teils eng geschriebene und in der Druckerei der Rbd Erfurt gedruckte Publikationen in je Ausgabe unterschiedlicher jedoch maximal 50 Seiten zählender und gehefteter Aufmachung, welche zudem nicht frei verkäuflich waren, sondern ausschließlich über den Deutschen Modelleisenbahnverband der DDR (DMV) an dessen Mitglieder vertrieben worden sind.
Bis zum Jahr 1984 und der Einstellung des erscheinen dieser Blätter erschienen insgesamt 26 Ausgaben, die wie folgt auf diese Jahre verteilt sind:

  • 1980       7 Ausgaben
  • 1981       6 Ausgaben
  • 1982       6 Ausgaben
  • 1983       5 Ausgaben
  • 1984       2 Ausgaben

Diese "Erfurter Blätter" waren zu dieser damaligen Zeit ein absolutes Novum, behandelte Ing. Günter Fromm nicht die Hauptbahnen und "Verkehrsadern" der DDR, sondern (fast) ausschließlich im Thüringer Raum ansässige zu dieser Zeit unter vielen Eisenbahnfreunden noch recht unbekannte Kleinbahnen mit ausführlichen Beschreibungen deren Bau und Eröffnung, der jeweiligen Streckenbeschreibung, Fahrzeuge und  Hochbauten etc. teils mit Abbildungen und Skizzen, welche aber leider durch das verwendete Papiermaterial und dem Druck auf diesem nicht die beste Qualität besaßen. Zu diesem Zeitpunkt störte diese Faktum aber keinen der Erwerber dieser Hefte, ganz im Gegenteil entwickelten sich die "Erfurter Blätter", um mit den heutigen Worten zu sprechen, zu einem sehr gefragten Bestseller!
Dies konnte man zu dieser Zeit zB. auf den Tauschbörsen des DMV ua. ob ihrer sehr großen Beliebtheit erfahren. Bei einem damaligen Abgabepreis von 4,50 bis 6,00 Mark der DDR erreichten diese Hefte ein vielfaches des materiellen Wertes beim vollzogenen Tausch gegen andere Artikel zum Thema Eisenbahn und Modellbahn.




Diese nun hier abgebildete Ausgabe 2 / 84 war leider auch die letzte der erschienenen "Erfurter Blätter" und beinhaltet das Thema "70 Jahre Kleinbahn Rennsteig - Frauenwald" neben Abbildungen, Gleisplänen etc. in sehr tiefgründiger Beschreibung und Analyse.
In den 1990er Jahren erschienen dann ua. beim Verlag Rockstuhl in Bad Langensalza / Thüringen mehrere Bücher Günter Fromm's mit den Themen, dieseThemen er zum großen Teil zuvor in den "Erfurter Blätter" behandelt hat.

Die Erfurter Blätter sind ein sehr wichtiger Bestandteil von Literatur zur Eisenbahngeschichte Thüringens und dessen Kleinbahnen abseits vom allgemeinen Mainstream nicht nur zu Zeiten der Veröffentlichungen in der DDR und demzufolge ein absolutes MUSS für jeden, der sich mit Kleinbahnen im allgemeinen und im speziellen der Geschichte der thüringischen Kleinbahnen befasst und auseinander setzt!

Leider sind die 26 erschienenen Ausgaben der "Erfurter Blätter" sehr schwer antiquarisch und zudem teilweise zu exorbitanten Preisen erhältlich, aber auch die erwähnten Bücher nach 1990 zu diesen Themen erschienen, sind zB. beim Verlag Rockstuhl restlos vergriffen und nicht mehr lieferbar.
So bleibt die Suche nach diesen Ausgaben leider nur auf antiquarischem Weg übrig.

Freitag, 15. März 2013

Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden - 3. Folge




Die Bearbeitung der Holzschwellen und der einzelnen Schienenstücke nebst ihrer Stöße gemäß dem Vorbild



Hatte ich in diesem Blog schon vor ein paar Wochen über den Bau einer "Rückgebauten Weiche" an einer Kleinbahn in Teil 1 und Teil 2 berichtet, soll es nun heute mit diesem Projekt weiter gehen.

Nachdem die Betonschwellen bearbeitet und verlegt sind, geht es an die recht umfangreiche Fertigung der benötigten Schienen CODE 70 für den "befahrbaren Strang" der zurück gebauten Weiche. Dabei sind die insgesamt 6 Schienenstöße auf den Doppelschwellen mit Rippenplatten Rp 16 und Doppelrippenplatten Rp 18  und ebenso die 2 schwebenden Schienenstöße zu berücksichtigen, die später das Bild des durchgehenden Fahrstrang prägen.




Der zur Zeit herrschende Bauzustand der Rückgebauten Weiche.
Alle Holzschwellen haben am Sitz der Rippenplatten eine Vertiefung bzw. Ausfräsung bekommen wie es das Vorbild dieses Exemplars vorgibt.
Diese Arbeitsschritte sollen nun im einzelnen kommentiert werden:

Mittwoch, 13. März 2013

Ein ganzes Jahr Blog "Merziener Privatbahn AG bb" am heutigen Tage ...



... und zum heutigen 1. Geburtstag des Blog ein kleines Resümee zum Stand "der Dinge".

In diesem ersten Jahr des bestehen der Merziener Privatbahn AG bb habe ich eine verhältnismäßig große Anzahl verschiedener Themen des maßstäblichen Eisenbahn Modellbau angeschnitten und behandelt, aber auch außerhalb des Modellbau mit der begonnenen Erstellung einzelner Themenbereiche zur ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH begonnen, wobei diese Seiten auch in Zukunft von mir stetig weitergeführt und vervollständigt werden.

Der Bau der geplanten und zur Zeit leider nur im sehr "groben Rohbau" befindlichen Segmente meiner Privatbahn wird in Zukunft natürlich weitergeführt, wenn diese auch im letzten Jahr "etwas Stiefmütterlich" behandelt worden sind durch die eine oder andere Frokelei an verschiedenen Projekten, ist dennoch deren Weiterbau und Vollendung in den nächsten Jahren geplant.

Das Hauptaugenmerk in meinem Blog wird aber auch in Zukunft im Bau und Verfeinerung von Wagen und Lokomotiven, Weichen und Gleisen im H0pur Standard sowie den vielen anderen "kleinen Dingen" nebenbei, welche mittelbar an meinem Projekt der Merziener Privatbahn AG bb angesiedelt sind liegen.

Meinen zahlreichen lieben Besuchern des Blog möchte ich für das erste Jahr des regen Interesses an meinem Blog danken mit der großen Hoffnung, dass auch im nächsten Jahr meine Projekte und Basteleien weiterhin ein wenig von allgemeinem Interesse sein werden und der eine oder andere Ideen und Tipps für seine eigenen Projekte verwenden kann.

Also dann, auf ein weiteres Jahr in diesem Blog der Merziener Privatbahn AG bb.

Sonntag, 10. März 2013

Der "richtige" Schotter für meine Gleise - welcher Anbieter ist mit seinen Produkten der Beste für meine Wünsche?







Diese Frage geht mir in Anbetracht meiner ersten nun fertig gestellten und zum einschottern bereit liegenden Gleisjoche durch den Kopf, möchte ich doch demnächst beginnen, zumindest mein in diesen Beiträgen vorgestelltes Fotografiergleis so exakt wie möglich nach dem Vorbild einzuschottern und gestalten.
Neben dem "Grünzeug" aus dem "Regal" von Silflor / Silhouette, bei diesem Hersteller mit seinen vielen vorzüglichen verschiedenen Varianten ich mich (fast ausschließlich) bedienen werde, sollte auch beim Schotter das beste und dem Vorbild am exaktesten wiedergebende Material zur Verwendung kommen.
Damit ist die erste Vorgabe für meinen gewünschten Schotter schon gegeben, er muß aus dem selben mineralischen des beim Vorbild verwendeten Material bestehen.



Das von mir im Modell nachzubildende Vorbildgleis an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH in seiner ganzen Pracht im Jahr 2012.
Mehr Bilder im Detail von diesem Vorbildgleis sind auf dieser Seite meines Blog zu finden.
Dieses Stück Gleis des Vorbild soll nun die Vorgabe des von mir einzuschotternden Modellgleis darstellen.
Es  sind zwei Gesteinsarten der Beschotterung vorhanden, zum einen der beim Neubau dieses Streckenabschnitt in den 1950er Jahren verwendete Granit und nach mehreren im laufe der Jahre  stattgefundenen Nachschotterungen  zur Verwendung gekommene Quarzporphyr. Diese Gesteinsart ist in der Gegend um Halle / Saale reichlich vorhanden, so zB. am geschichtsträchtigen Petersberg bei Halle welcher in einem Quarzporphyrmassiv als höchste Erhebung von Bedeutung erlangte.
Dort werden auch noch in heutiger Zeit Steine unter anderem für Schotter gebrochen.

Welche Anbieter von maßstäblichem Schotter verschiedenster mineralischer Gesteinsart findet man aber nun am "Modellschottermarkt":

Mittwoch, 6. März 2013

Eine interessante Brawa Dampflokeuheit 2013 - die Variante der BR 89.0 als Museumslok 89 1004 in Epoche IV der DR




Für das Jahr 2013 hat Brawa unter anderem die Neuerscheinung der BR 89 1004 ex pr. T 8 in der "grünen" Museumslackierung der Epoche IV der DR, als weitere Variante der schon längere Zeit erhältlichen BR 89.0 angekündigt, wobei laut der Webside von Brawa drei weitere Varianten dieser Baureihe im Herbst 2013 folgen sollen.
Sehr interessant für mich ist aber die "Museumsvariante" oder besser "Traditionsvariante", die beim Vorbild nach einer HU / L 7 im Jahr 1982 in Meiningen im grünen Farbkleid in Anlehnung an die K.P.E.V., von der sie im Jahr 1906 in Dienst gestellt wurde, lackiert gewesen ist.


Foto: Klaus Pollmächer, BR 89 1004 im Bahnhof Nebra / Unstrut, 15. September 1984

In einem vor einigen Monaten auf meinem Blog  hier veröffentlichten Literatur - Beitrag  zur Broschüre über die Dampflok 89 1004 von Günther Fiebig habe ich die Daten ihres Lebenslauf bis zu ihrer Ausmusterung bei der DR übernommen:

Montag, 4. März 2013

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 12 - die Vorbereitung des Fahrwerk für die Montage einer maßstäblichen Hik - GP Bremsanlage








Nun sind die Achsbremsen am Fahrwerk des Rs Stuttgart soweit fertig gestellt und ich stellte mir beim genüßlichen betrachten dieser Teile die Frage, warum den die von GFN angespritzte Bremsanlage mit Bremszylinder, Bremsgestänge, Luftbehälter, Ventilen und Leitungen der Bauart Hik - GP (Hildebrand Knorr) nicht ebenso maßstäblich nachgebildet werden sollte.
Wunderschöne und exakt maßstäbliche Bausätze von Hik Bremsgestängen aus geätztem Neusilber sind wieder einmal bei Udo Böhnleinin einer vereinfachten Kriegsausführung sowie in der wie sie beim Rs Stuttgart verwendet wurde "normalen Ausführung".
Die übrigen der oben aufgeführten Bauteile für die Hik Bremse wie Bremszylinder etc. führt Christoph von Neumann (EMB) in seinem Programm, wobei diese bei Gebhard Reitz und Joachim Reinhard's Wagenwerk erhältlich sind.



Der Rs Stuttgart von seiner kompletten angespritzten Bremsanlage inklusive der Leitungen und Gestänge befreit.
Zum Vergleich darüber ein Fahrwerk im Originalzustand von Fleischmann.

Folgend werden demnächst die Längs - und Querträger neu nachgebildet, gleichzeitig die Böcke und Aufnahmen für Bremszylinder etc. Dabei wird auch eine Zughakenfeder aus Messingguß installiert. Selbstverständlich sollen auch die Fugen der Holzbohlen an diesem Fahrwerk wieder "sichtbar" werden!

Es folgen nun einige Bilder von Teilen der Bremse im "Rohzustand" und in gefertigter und an einem Wagen montierter Ansicht:

Samstag, 2. März 2013

Der Komplettbausatz einer Köf II von Günther Modellbau fünftes Kapitel - die umfangreiche Bearbeitung und Komplettierung des Aussenrahmen




Ich gebe es gern zu, dass Projekt des Bau der Kö II von Günther Modellbau wollte ich "sterben" und ganz tief in einer Schublade verschwinden lassen!!
Zu viele zum Teil recht schwierige Änderungen und Verbesserungen sind an diesem Bausatz nötig, um ein Modell einer Kö der Leistungsgruppe II im Ablieferungszustand des Jahres 1937 für meinen Anspruch entstehen zu lassen.
Durch die mitunter sehr intensive und hartnäckige Überzeugungarbeit meines Enkel, diesen Bausatz dennoch zu bauen und fertig zustellen um die Kö II dann später vielleicht in seinen Lokpark einreihen zu können, habe ich mich dazu "breitschlagen" lassen, dieses Fahrzeug nun doch zu erstellen.

Der hier nun  vorliegende Bausatz einer Kö II von Günther Modellbau entspricht dem Zustand eine Fahrzeuges der ehemaligen Deutschen Bundesbahn in der Epoche III und IV.
Daraus ableitend sind einige mitunter größere Veränderungen am Aussenrahmen und den Pufferschürzen nötig, um diese Teile dem Erscheinungbild einer Kleinlokomotive in Ursprungsausführung der Epoche II anzugleichen.
Weiterhin sollten am Rahmen und den Pufferschürzen gleichzeitig auch einige Verbesserungen geplant uns ausgeführt werden, welche wohl aus fertigungstechnischer Sicht  an diesem Bausatz gelinde gesagt "nicht ganz so toll" gelungen sind.
Im einzelnen betrifft es folgende Details:

Am Aussenrahmen:
  • die Bearbeitung der beidseitigen Öffnungen am Rahmen auf ein dem Vorbild korrektes Maß;
  • das entfernen von einigen dem Vorbild nicht entsprechenden Niete und nachfolgendes setzen von diversen neuen Niete am Rahmen gemäß dem Vorbild;
  • das fertigen eines neuen Stirnblech zur Versteifung der Vorderseite des Aussenrahmen aus 0,5 mm Messingblech;
  • das anfertigen eines kompletten Umlaufblech aus 0,5 mm Messing
  • die Bearbeitung der beiden Achslager gemäß dem Vorbild;
  • anschließende Säuberung und Glättung des kompletten Aussenrahmen.

An den Pufferschürzen:
  • das verschließen der Pufferschürzen im unteren Bereich;
  • das abtragen der aufgegossenen Puffersockelplatten, welche sich ebenfalls in keinem korrekten Zustand befinden und Vorbereitung für die Montage von Stangenpuffer;
  • ebenso das abtragen der beiden aufgegossenen Zughakenführungen / Flansche und das ersetzen dieser durch Messingfeingußteile von Weinert;
  • das verspachteln von Materialeinschlüssen und Unebenheiten im Weißmetall, die bei der Produktion des Bausatz und leider auch durch meine Unachtsamkeit entstanden sind.



Der Aussenrahmen der Kö II im zur Zeit befindlichen Bauzustand.
Die Pufferschürze ist derweil noch nicht bearbeitet, sie ist "nur" für das Bild aufgesteckt und wartet auf ihre Bearbeitung.
Wie stellt sich nun die umfangreiche "Aufarbeitung" des Rahmen bis zu diesem hier sichtbaren Ergebnis dar?
Das möchte ich nun im folgenden aufzeigen:


Donnerstag, 28. Februar 2013

Drei kleine Videoclips des Vorbild der T 334 "Rosnicka" im Betrieb




Im kommenden Frühjahr werde ich wohl soweit die meisten von mir benötigten Bauteile für meine ehemals Tschecheslowakische T 334 "Rosnicka" beieinander haben und kann demzufolge ENDLICH mit den Umbauten und Verfeinerungen an diesem Modell von Vacek beginnen.
In mehreren Post zu diesem Thema habe ich schon auf diesen verlinkten Seiten im Blog berichtet.
Leider ist es mitunter sehr schwierig und langwierig von tschechischen sowie slowakischen Kleinserienherstellern verschiedene in deren Angebot befindlichen Bauteile für dieses Modell zu ordern.
Aber wie so oft im Leben so auch in diesem Fall - was lange währt, wird gut!
Aus diesem Anlass und meiner Vorfreude auf dieses Projekt habe ich hier drei schöne und qualitativ sehr gute Video von der Vorbildlokomotive eingestellt, vielleicht sind diese Clip's ja auch für euch interessant.






Dienstag, 26. Februar 2013

Beste Werkzeuge und Hilfsmittel für den Eisenbahn Modellbau - Winkelprüfwerkzeuge von allerbester Qualität








Die Gesamtqualität einer handwerklichen Arbeit besteht nicht nur aus den Fähig - und Fertigkeiten des jeweils Ausführenden, sondern gleichfalls in hohem Maß der dabei zum Einsatz und Verwendung kommenden Werkzeuge!
Gerade im Bereich des Eisenbahn Modellbau den ich betreibe, spielen die Qualitäten der dabei verwendeten Werkzeuge  eine sehr große Rolle, um die geforderte Maßgenauigkeit so exakt wie nur möglich "auf den Punkt" zu bringen.
Aus diesem Grund bin ich auch immer auf der Suche nach Werkzeugen allerbester Qualität unabhängig der bekannten Händler dieser Produkte. Dabei besuche ich wenn es meine Zeit zuläßt auch sehr gern Flohmärkte, bin ich doch gerade auf diesen Märkten schon oft fündig geworden und dies zumeist zu wirklich kleinen Preisen.
So auch vor ein paar Jahren geschehen beim "Fund" eines kleinen Holzkasten in diesem sich Winkelprüfwerkzeuge allerfeinster Qualität im nagelneuen  und unbenutzten Zustand befanden.
Diese Werkzeuge wurden ca. um 1970 von der Firma "VEB Schmalkalda" hergestellt, einer Firma in der ehemaligen DDR, welche schon zu dieser Zeit einen sehr guten Weltruf für Werkzeugmaschinen und  Werkzeuge höchster Qualität besaß.
Dementsprechend ist auch die Qualität meiner nun hier vorgestellten bestens verarbeiteten und mehrfach gehärteten Winkel einzustufen - einfach Perfekt.




Der Kasten beinhaltet alle Winkelprüfwerkzeuge die, ob 90° rechter Winkel in verschiedenen kleinen Größen oder 45° Gehrung, ein Modellbauer in seinem Modellbauerleben gebraucht. Schon allein die so genannte "Anfassqualität" der Werkzeuge begeistert mich beim Gebrauch jedesmal auf's neue.
Mit diesen Werkzeugen ist ein absolut exaktes Arbeiten zu jeder Zeit möglich, wobei ich überzeugt bin, dass diese Qualität wohl nicht mehr zu toppen ist!

Also, Augen auf - Flohmärkte bieten auch in heutiger Zeit noch einiges an allerbester Ware. Es kommen zur Zeit immer mal wieder sehr gepflegte Nachlässe von verstorbenen Modellbauern etc. gerade auf Flohmärkten an das Tageslicht, wobei die privaten Anbieter dieser Nachlässe in den meisten Fällen - so meine Erfahrung - nicht wissen, welche Schätze sie anbieten bzw. "verhöckern" wollen!!

Freitag, 22. Februar 2013

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 11 - das Fahrwerk und die Achsbremsen sind nun weitgehend fertig gestellt







Lange hat die Bastelei gedauert, aber nun sind die Bremsen am Fahrwerk des Rs Stuttgart montiert und fertig gestellt.
Ich hätte mich natürlich auch sehr viel intensiver um die Montage der Teile kümmern können, dementsprechend würde dieses Ergebnis schon Wochen wenn nicht sogar Monate früher vorliegen, aber das ist nicht der Sinn für mich an dieser Übung zumal ich noch einige andere Projekte parallel ausführe, um eine Abwechslung bei den Bastelarbeiten zu haben.
Nun, sei es darum, hier sind die Bilder von den kompletten Achsbremsen zum betrachten.



Dem Fahrwerk direkt auf die Bremsen und deren Einzelteile geschaut.
Es sind alle Teile des Vorbild nachgebildet, die Bremshebel, die Bremseisen mit den Bremssohlen / Bremsbacken und deren Rückholfeder, die Bremsdreiecke und deren Fangschlingen.
Die beiden schon im Vorab der Bremse am Fahrwerk angebrachten Festpunktböcke der Bremse mit den von mir damals eingebauten Fehlern werde ich nochmals neu anfertigen und den nun herrschenden Gegebenheiten anpassen und einbauen.
Weitere Bilder und Erläuterungen:

Mittwoch, 20. Februar 2013

Ein exakt maßstäblicher H0 Pur RAWIE - Prellbock in total abgefahrener Fummelei soll aus einer Ätzplatine gefertigt werden






Eine sehr lange Zeit habe ich darüber nachgedacht, ob ich mir wirklich einen RAWIE - Prellbock der Bauart zu Zeiten der DRG Epoche 2 aus einem  Ätzblech für einen absolut maßstäblichen Prellbock in 1 : 87 von Udo Böhnlein anfertigen sollte.
Zu groß ist mein Respekt vor dieser immensen Fummelei, bedarf es dabei unter anderem  das anbringen von etwa 100 Mutter - Bolzenimitationen im Durchmesser von 0,3 mm und der Schlüsselweite von 0,5 mm nebst dem "aufziehen" je einer auf dem Ätzblech befindlichen Unterlegscheibe auf jeden einzelnen der Bolzen, bevor diese dann eingelötet werden.



Das Original des RAWIE Prellbock in der Epoche 2.
Wie ich finde ist es ein sehr schönes Teil.
Dies sollte dann exakt maßstäblich aus der Ätzplatine entstehen.
Wie schaut nun diese Platine aus und welche Bauteile werden zur Erstellung dieses RAWIE - Prellbock noch zusätzlich benötigt:

Samstag, 16. Februar 2013

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - das originale Getriebe soll neu konzipiert und verbessert werden




Im Jahr 2000 wurde bei Gützold die BR 106 / V 60 D konstruktiv überarbeitet in dem sie eine völlig neue Antriebseinheit spendiert bekam.
Dieses nun unter der Bestellnr. 41xxx auf den Markt gebrachte Modell hatte gegenüber dem alten 25xxx und konstruktiv seit dem erscheinen vor mehr als 30 Jahren verbauten Antrieb einige spürbare Verbesserungen  erhalten.
Zum einen werden nun die beiden äusseren Achsen angetrieben und zum anderen wurde durch den nun aus dem vollen CNC gefrästen und gebohrten Messingblock eine gut 50 % ige Gewichtzunahme der gesamten Lokomotive erreicht, was natürlich den Fahreigenschaften sehr zu Gute kam.
Das nun in diesem aus zwei Hälften bestehenden Messingblock völlig eingekapselte Getriebe mit seinen "Zahnrädern" kann aber leider nicht mit dem deutlich positiven Qualitätsprung der ganzen Konzeption Schritt halten.
Dies äußert sich zB. in zerbrechenden Ritzeln nicht nur auf den beiden Radsätzen wie es sehr oft in der Vergangenheit ua. in einigen einschlägigen Foren von User beklagt worden ist.
Das Problem scheint vielfältiger Natur zu sein, zum einen ist es die schlechte oder nicht geeignete Qualität des Werkstoff aus welchem die Getrieberäder gefertigt wurden und zum anderen leider von sehr hohe Toleranzen bei Seiten - und Höhenschlag der Räder behaftet, was zum Teil einen sehr großen Verschleiß an diesen bewirkt.
Scheinbar sind aber nicht alle Chargen / Herstellungserien von diesem Makel betroffen, denn es gibt auch viele Modelle welche mir persönlich bekannt sind, an denen nach enormen Fahrleistungen im laufe der Zeit keinerlei Verschleiß über Gebühr festzustellen ist.
Nun habe ich mir schon in der Vergangenheit immer mal wieder Gedanken gemacht, in wie fern das Getriebe verbessert werden könnte.
Dazu möchte ich nun zur Einführung aber erst einmal im Detail versuchen aufzuzeigen, worin das Problem an diesem besagten Getriebe besteht.



Der geöffnete Motorblock zur Ansicht des Getriebe und einem gegenüber dem Original verbauten Bühler Motor umgerüsteten Faulhabermotor 1331 von SB Modellbau.
Die Fahreigenschaften des Modell werden durch den Faulhabermotor gerade im unteren Drehzahlbereich im analogen wie auch digitalem Betrieb spürbar verbessert, gerade für eine Rangierlokomotive wie es die BR 106 / V 60 D darstellt ein sehr wichtiger Faktor.
Aber auch ein Faulhabermotor, so gut und toll er auch ist, kann nicht zaubern und demzufolge ein "schlechtes" Getriebe allein verbessern.
Dafür bedarf es andere Lösungen.
Wie stelle ich mir nun eine "andere Lösung" vor? Dies möchte ich versuchen im folgenden aufzuzeigen:


Mittwoch, 13. Februar 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Fünfzehnte -/- Die "6000er" der Deutschen Reichsbahn







Ein wunderbares und äußerst informatives Buch für Liebhaber der Klein - und Privatbahnen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR und im Jahr 2001 beim EK Verlag Freiburg erschienen, stellt das nun folgende aus meinem Bücherregal dar.

Die "6000er" der Deutschen Reichsbahn - Strecken und Fahrzeuge der enteigneten Privat - und Kleinbahnen in der DDR vom bewährten Autorenkolloquium Jürgen - Ulrich Ebel, Andreas Knipping, Klaus - Peter Quill und Andreas Stange zusammengestellt zeigt die ganze Bandbreite der verschiedensten Baureihen und Bauarten der Lokomotiven und Triebwagen in wunderbaren Fotos und vielen Statistiken, Tabellen und Auflistungen deren Herkunft und Verbleib nach der im Jahr 1949 vollzogenen Enteignung der Privat - und Kleinbahnen und folgend in das Nummerschema 6000 bei der Deutschen Reichsbahn übernommenen Fahrzeuge auf.
So sind die vielen "übernommenen" ELNA Lokomotiven genauso gründlich dokumentiert sowie auch die Lokomotiven aus der Länderbahnzeit, welche ihre Arbeit viele Jahre bei den genannten Bahnen verrichteten und nun unter staatlicher Aufsicht der DR weiter dampfen und fahren durften.
Behandelt werden von der DR 1949 in ihr Nummerschema eingereihten Dampflokomotiven der Normal - und Schmalspurbahnen, ebenso die Triebwagen und Dieselloks
Aber auch die Abbildungen von lange verschwundenen ehemaligen Klein - und Privatbahnen auf dem Gebiet der nun selbst verschwundenen Deutschen Reichsbahn sind eine Augenweide und von sehr informativen Gehalt!




Dieses Buch nehme ich mir sehr oft zur Hand, finde ich doch beim reinschauen immer wieder neues und interessantes.
Für Modelleisenbahner mit Vorbildorientiertem Nachbau von Klein - und Privatbahnen auf dem Gebiet der ehemaligen DDR ist dieses Buch ein absolutes Muß, besitzt man damit ein komplett gebündeltes Werk zu den Fahrzeugen und Strecken dieser ehemaligen "Kleinode" der Eisenbahn.


Jürgen - Ulrich Ebel, Andreas Knipping, Klaus - Peter Quill, Andreas Stange
Die "6000er" der Deutschen Reichsbahn / Strecken und Fahrzeuge der enteigneten Privat - und Kleinbahnen in der DDR
EK Verlag Freiburg - gebunden 360 Seiten, knapp 600 Abbildungen, Tabellen und Statistiken
ISBN: 3-66255-160-7

Montag, 11. Februar 2013

Die "Schwungramme" beim Gleisbau und der Versuch der Umsetzung in ein maßstäbliches Modell




Bei unserem Vorbild der Eisenbahn dienen zum Teil bis in die heutige Zeit Schwungrammen zur Korrektur der Gleislage.
Hierzu werden vier Gleisarbeiter benötigt, um mit diesem doch eher grobschlächtigem Werkzeug arbeiten zu können.
Unter dem Motto "vier Mann, vier Ecken" versetzen die Jungs die Ramme in eine horizontal pendelnde Bewegung um mit dem dadurch erzeugten Schwung die jeweilige Gleislage durch gezieltes rammen an den Gleiskörper die Schienen und / oder Schwellen in ihrer Lage etwas richten zu können.
Nicht anders wurden schon im Altertum Burgtore und andere Befestigungen "geöffnet".


Aufnahme: Verkehrsarchiv Nürnberg
Das Bild aus dem Verkehrsarchiv Nürnberg zeigt eine Gleisbaurotte der DB in den 1950er Jahren beim gebrauch einer Schwungramme oder "eine Katz", wie dieses Werkzeug umgangssprachlich auch genannt wird.
Wie auch immer, solch ein Instrument möchte ich nun im Maßstab 1 : 87 erstellen, wobei verschiedene Bauformen der Schwungramme existieren, von denen ich nun für mein erstes zu erstellendes Modell eine geeignete im folgenden auswählen werde:

Donnerstag, 7. Februar 2013

Ein Bild zum Tag



Als Nachtrag zum gestern veröffentlichten Beitrag des Rs Stuttgart ein Bild zusammen mit der (fast) komplett bestückten aber noch nicht endgültig befestigten Pufferbohle an der Stirnseite dieses Fahrwerks.



Mittwoch, 6. Februar 2013

H0 Pur Güterwagen Feierabendbastelei Teil 10 - der Anbau der Achsbremsanlage an das Fahrwerk des Rs Stuttgart








Die in meinem zurückliegenden Post Teil 8 des Umbau der Bremsanlage dieses Rs Stuttgart behandelte ich das erstellen und anfertigen der einzelnen Bremsenteile aus einem Neusilber - Ätzblech von Udo Böhnlein.
Diese Teile sollen nun in weiterer Folge am Fahrwerk des Wagen angebaut werden.



Der Vergleich eines Originalfahrwerk des Rs Stuttgart mit dem mit einer maßstäblichen Bremse bestückten Fahrwerk gleicher Bauart.
Dabei kann sich jeder für sich persönlich zum Unterschied  und der optischen Wirkung der Bremsen ein Urteil bilden.
Es folgt nun  ein erster Überblick zum Baubericht der Bremsanlage:

Samstag, 2. Februar 2013

Meine Gützold BR 106 / V 60 D DR - die Dachhaken an den Vorbauten und deren stimmige Bearbeitung







Es geht weiter mit den Arbeiten an meiner Gützold BR 106 / V 60 D.
Als nächster Schritt an den Vorbauten des Gehäuse sollen nun die Dachhaken bzw. Ösen gemäß dem Vorbild angebracht werden.
An der BR 106 / V 60 D wurden in der Zeit ihrer Baujahre zwei verschiedene Bauarten von Dachhaken für die Vorbauten verwendet bzw. montiert, zum einen die normalen Dachhaken wie man sie auch bei deutschen Dampflokomotiven kennt und zum anderen wurden schon in den späten 1970er Jahren Ösen statt den Dachhaken angebaut.
Solche Ösen wurden auch zum Teil nach Unfällen bei denen die Aufbauten beschädigt worden sind sowie bei vielen Maschinen unter der Ordnungnummer 870 während einem V 7 (Generalreparatur) Aufenthalt im RAW Hibersdorf  gegen die "alten" Dachhaken getauscht.

Dieser Ösen bediene ich mir aus dem Regal von Weinert Modellbau, wo sie unter der Nummer 8275 erhältlich sind.




Für diesen Umbau wurden schon im Vorab die recht "kümmerlichen" Hakenattrappen am Gützold Gehäuse vorsichtig abgeschliffen.
Ein 0,5 mm Bohrer und die Ösen in der Verpackung liegen bereit zur Verarbeitung.
Diese Bastelei wird etwas aufwendiger sein und gestaltet sich wie folgt:


Freitag, 1. Februar 2013

Etwas ganz feines frisch auf dem Markt - der maßstäbliche Bausatz einer Gleissperre aus dem Hause Udo Böhnlein



Vor einigen Wochen hatte ich mich entschlossen wie hier in diesem Post berichtet, eine maßstäbliche Gleissperre nach den Originalmaßen im Selbstbau zu erstellen.
Die Gründe für diesen Entschluss des Eigenbau wurzeln aus der Tatsache, dass mich bis dato die einzige für den Maßstab 1 : 87 erhältliche funktionsfähige Gleissperre von Weinert Modellbau nicht so recht überzeugen kann. Dies begründet unter anderem daher, dass diese Sperre nicht für ein mit CODE 70 Schienen ausgestattetes Gleis welches annähernd dem Maßstab 1 : 87 der Bauform S 49 der deutschen Reichsbahn der von mir verwendeten Schiene entspricht, sondern für ein "Mittelding" zwischen CODE 75 und CODE 83 konstruiert und erhältlich ist. Demzufolge kann auch keine Maßstäblichkeit im besonderen des Entgleisungschuh vorhanden sein.

Nun mußte ich nach all meinen Planungen zur Kenntnis nehmen, dass der Kleinserienhersteller im H0pur Bereich Udo Böhnlein seit kurzer Zeit eine maßstäbliche und voll funktionstüchtige Gleissperre - wählbar in linker wie auch in rechter Auswurfrichtung des Entgleisungschuh und sogar mit oder auch ohne Verriegelungsschloß erstellbar - entwickelt hat und diese als Bausatz nun in seinem Shop anbietet.


Aufnahme: Olav Casander 2012
Diese im Bild zu sehende Gleissperre erfüllt nun schon bei deren Anblick alle Wünsche an ein wirklich maßstäbliches Teil.
Demzufolge werde ich mir diesen Bausatz ganz schnell ordern, um diesen mir einmal in Natura anzuschauen.
Darauf und auf das dann folgende experimentieren mit einem mechanischen Antrieb für die Gleissperre freue ich mich schon sehr!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Das exakte bohren der "Durchschüsse" in die Stege der Schienen für die Verschraubungen der Schienenlaschen etc.




Die Schienen der "alten Gleise" auf Klein - und Privatbahnen wurden in früherer Zeit immer an ihren Stegen durchbohrt / durchschossen, um zum einen die Schienenlaschen, welche eine trennbare Verbindung der einzelnen Schienen untereinander bedeutet, befestigen zu können. Aber auch für andere Aufgaben wurden solche Durchschüsse verwendet, so zB. an den Weichen um Stützknaggen an den Backenschienen im Zungenbereich zu verschrauben, Radlenker und deren Futterstücke zu befestigen bzw. zu montieren und die Herzstücke verschrauben zu können.
Bis in die Zeit der Beherrschbarkeit der Technologie des Schienenschweißen wurden jegliche Verbindungen mit Bolzen und Muttern in geschossene Bohrungen verschraubt.

So soll ein interessantes Bild der Vorbildsituation bei der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH eine Vielzahl solcher Durchschüsse auf  kleinsten Raum aufzeigen.



Diese große Menge an Durchschüssen in diesem Stück Gleis ist schon beachtlich!
Bedingt durch Gleisumbauten aber auch der Verwendung von altbrauchbarem Material bei der Schienenreparatur ist solch ein "durchbohrtes Gleis" im Laufe der Jahre entstanden. Dabei ist diese Zschornewitzer Kleinbahn bei weitem kein Einzelfall, auch bei sehr vielen anderen Klein - und Privatbahnen konnten solche Bilder zu ihrer Zeit entstehen.
Das sollte man bei einem Nachbau von Kleinbahngeisen natürlich auch berücksichtigen und so werde ich bei meinem Gleis bzw. im aktuellen Fall meiner "Rückbauweiche" diese Durchschüsse zur Verschraubung der Laschen und die weiteren vorhandenen Bohrungen in den Schienenstegen nachbilden.

Um wirklich exakte Bohrungen für die Durchschüsse / Löcher in den Stegen der Schienen anbringen zu können, bediene ich mir eines recht einfachen Hilfsmittel, welches ich im folgenden beschreiben möchte:


Montag, 28. Januar 2013

In der Zeitschrift "Eisenbahn Kurier" zeigt Winfried Schmitz - Esser seine Methoden des maßstäblichen Eisenbahnmodellbau








In der neusten Februarausgabe 2013 des Eisenbahn Kurier  zeigt Winfried Schmitz - Esser in seinem nun schon zweiten Beitrag in Folge in dieser Publikation seinen maßstäblichen Modellbau im Maßstab 1 : 87 unter Verwendung von geeignetem Kartonnagen und Papieren.
Mit dieser im Januarheft 2013 vom Eisenbahn Kurier begonnenen Serie von Tipps und Tricks zum maßstäblichen Eisenbahnmodellbau hat sich nun nach einigen spezialisierten Publikationen, genannt sei hier das  HP 1 Eisenbahnmodellbau heute aus dem Kosak Verlag und in den letzten Jahren die in der Schweiz erscheinende Loki "endlich" auch eine der großen im monatlichen Turnus erscheinenden deutschen Eisenbahnzeitschriften diesem Thema in voraussichtlichen mehreren Folgen angenommen!
Für alle diejenigen Eisenbahmodellbauer, denen der exakte Modellbau und dessen Methoden des Herrn Schmitz - Esser zum Teil über viele Jahre bekannt sind, ist es dennoch immer wieder erfrischend und zugleich inspirierend zu sehen, was zum Beispiel mit Karton und Papier alles möglich ist und mit welchen doch recht einfachen Hilfsmitteln diese Materialien extrem genau bearbeitet werden können.
Das breitere Publikum aber wird an viele bis dato nicht gekannte und für möglich gehaltene Praktiken des Modellbau durch diese Beiträge herangeführt werden in der Hoffnung, den einen oder anderen Tipp für den eigenen Modellbau zu übernehmen.
Ich persönlich finde es eine tolle und vor allen Dingen zeitgemäße Unternehmung des Eisenbahn Kurier, sich dem exakten Eisenbahnmodellbau in dessen facettenreichen Gefilden nun endlich anzunehmen und mit Winfried Schmitz - Esser einen absoluten Könner dieses Metier in das Boot zu holen.


Freitag, 25. Januar 2013

Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden - 2. Folge




Das bearbeiten und angleichen der Betonschwellen von RST auf das für H0pur benötigte Schieneninnenmaß von 16,60 mm

 


Die von mir zum Einbau in die rückgebaute vorgesehenen Betonschwellen Bs 55 / Bs 60 von RST Eisenbahnmodellbau besitzen ein Schieneninnenmaß von 16,95 mm, was für ein Gleis nach H0pur Standard bei 16,50 mm bis 16,60 mm Innenmaß um mindestens 0,35 mm abweicht.
Dies ist natürlich kein Fehler von RST, wurden die Schwellen bzw. Gleisjoche doch für die RP 25 Norm entwickelt und diese Norm bedarf nunmal ein größeres Innenmaß der Schienen zueinander, als dass das optimale für den H0pur Standard darstellt. 
Dies soll nun nicht heißen, dass die schönen Schwellen - ob Holz - , Stahl - oder auch die Betonschwellen - keinesfalls für H0pur Radsätze verwendbar sind!  
Dem ist nicht so!
Selbstverständlich  laufen die H0pur Radsätze auch völlig ohne Probleme auf einem Gleis welches mit den originalen und unveränderten Schwellen von RST erstellt worden ist!
Aber in meinem Fall wo die maximal 16,60 mm Innenmaß auf den übrigen Holzschwellen meiner Gleisanlage vorgegeben sind, können dazwischen keine Schwellen mit ca. 0,35 mm breiterem Innenmaß eingefügt werden. Das leuchtet wohl ein!

Demzufolge sollen nun die von mir benötigten Betonschwellen auf das Schieneninnenmaß von 16,60 mm angeglichen werden. 
Dies geht nach einigem experimentieren an den Schwellen ziemlich leicht vonstatten!
Benötigt wird zu dieser Aktion der Laubsägebügel mit einem Sägeblatt von exakt 0,32 mm Stärke. 



Dieses Laubsägeblatt bringt den benötigten "Schwund" von 0,35 mm sehr genau auf den Punkt, vorausgesetzt die Schwellen werden sehr vorsichtig und genau senkrecht in der Mitte durchtrennt.
Bevor es aber mit dieser Aktion beginnen kann, werden die Schwellen auf ein von mir benötigtes Maß der Schwellenhöhe - gemessen vom jeweiligen Schienenstuhl / der Auflage der Schiene zur Unterkante reduziert.
Die weiteren Arbeiten an den Schwellen gehen nun wie folgt weiter:


Dienstag, 22. Januar 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - die Vierzehnte -/- Klein- und Privatbahnarchiv Band 1







Im Jahr 1989 erschien beim Transpress Verlag Berlin der erste Band einer in Planung auf mehrere Bände ausgelegten Reihe von Archive über Klein - und Privatbahnen auf deutschem Boden.
Durch das nach dem erscheinen kurze Zeit später  verschwinden der DDR konnten demzufolge auch die weiteren angekündigten Bände dieser Reihe leider nicht mehr erscheinen. Später sind diese angekündigten Bände und der vorliegende Band in einer neuen Auflage beim dann Anfang der 1990er Jahre "neuformierten" Verlag Transpress dann unter der Rubrik Verkehrsgeschichte nach den nun wieder neuen (Ostdeutschen) Bundesländern geordnet erschienen.

In diesem nun ersten Band sind wie es der Titel beschreibt in meiner Meinung nach hervoragenden Kapitel von den "Altmeistern" Erich Preuß, Günther Fiebig und Hans - Dieter Rammelt die Grundlagen der Gründungen von Klein - und Privatbahnen sehr anschaulich und mit vielen Dokumenten nebst herrlichem Bildmaterial erklärt worden. Dabei wurden viele private Archive geöffnet und zum Teil sehr seltenes Bildmaterial diesem Buch beigegeben.
Allein das Material in Wort und Bild zu den für diese Bahnen auf ehemaligem Territorium der DDR beschafften Fahrzeuge macht diese Buch für Klein - und Privatbahnfreunde zum unentbehrlichen Begleiter.



Wer sich mit den Grundlagen von deutschen Klein - und Privatbahnen im speziellen auf ost - und mitteldeutschem Boden auseinander setzt oder noch auseinander setzten möchte, kommt an dieser wunderbaren und durch die Autoren akribisch aufgearbeiteten Geschichte der Klein - und Privatbahnen Bahnen im allgemeinen nicht vorbei.

Zu bekommen ist dieses Buch zum Teil "leider für einen Apfel und ein Ei" in einem großen bekannten Auktionshaus.


Klein - und Privatbahnarchiv 1
Hans - Dieter Rammelt
Günther Fiebig
Erich Preuß
Transpress Verlag Berlin 1989, gebunden 288 Seiten
ISBN 3-344-00269-4


Samstag, 19. Januar 2013

Die Nachbildung einer "Rückgebauten Weiche" im Gleis einer Kleinbahn im maßstäblichen H0 Pur Standard soll gebaut werden




Zu Zeiten der noch vielen nicht nur im mitteldeutschen Raum existierenden ehemaligen Klein - und Privatbahnen, aber auch bei Werks - und Anschlussbahnen wurden zum Betrieb nicht mehr benötigte Gleise - seien es Durchfahrt - oder Abstellgleise - stillgelegt, indem man zum Teil bei den Weichen die Herzstücke, Radlenker und Zungen entfernte aber die sonstige Lage der zugehörigen Schwellen etc. nicht oder nur teilweise aus Gründen des Verschleiß wechselte und veränderte.
So wurde dann solch eine Weiche "als normales Gleis" durch den Einbau zweier durchgehender Schienen und dem auswechseln eventuell defekter Schwellen und Kleineisen sporadisch hergerichtet, um den Fahrweg ohne der ehemaligen Abzweigung nutzen zu können.
Dieser Rückbau sparte zudem nicht geringe Kosten an Unterhaltung, mußte doch dieses nun als Gleisstück fungierende Teil der Anlage nicht mehr als Weiche unterhalten werden. Die dem Verschleiß und der Pflege im Betrieb einer Weiche im Zungen - wie auch im Herzstückbereich unterlegenen Bauteile waren nun nicht mehr vorhanden.

Im Jahr 1993 hatte ich solch ein Exponat von einer schon anno 1973 rückgebauten und bis in das Jahr 1990 betriebsfähigen und befahrenen "Weiche" an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn und in dieser Zeit Bestandteil der Anschlußbahnen des BKW Freiheit Bitterfeld, später BKK Bitterfeld als deren Rechtsnachfolger vollständig ausgemessen und fotografiert, bevor sie kurze Zeit später dann leider vollends "entsorgt" worden ist. Die Fotos sind mir leider abhanden gekommen, meine Aufzeichnungen mit der kompletten damaligen Ausmessung dieser Weiche habe ich aber noch in meinem Archiv finden können.
So müssen mir nun diese Daten genügen um ein Nachbau dieser rückgebauten Weiche ins Modell umsetzen zu können.



Bei dieser nun "ehemaligen Weiche" handelte es sich um eine einfache Weiche Oberbau K der Deutschen Reichsbahn EW 49-190-1:7,5/ 6,6l Fz (H).
Diesbezüglich dient mir ein maßstäblicher Schwellenlageplan als Schablone zum Aufbau dieses Projekts.
Gemäß dem Vorbild werden auch im Modell die ausgetauschten Schwellen im Zungen - und Herzstückbereich mit Betonschwellen der Bauart Bs 55 / Bs 60 der DR von RST Eisenbahnmodellbau versehen.
Die Kleineisen wie Rippenplatten Rp 16 etc. des Oberbau K werden analog "meines Fotografiergleis" wiederum solche aus Messingfeinguss aus dem Bahnsinn Shop verwendet.
Nun noch einige Bemerkungen und Bilder im Detail:


Dienstag, 15. Januar 2013

Erste aussagekräftige Bilder von der demnächst zu erwartenden Stahlschwellenweiche von RST Eisenbahnmodellbau im Netz




Es sind die wohl ersten aussagekräftigsten Bilder von der in nächster Zeit zu erwartenden Stahlschwellenweiche von RST Eisenbahnmodellbau im Netz auf den Seiten der Freunde vom Kleinbahnwiki am ersten Wochenende dieses Jahres bei deren jährlichen Fremotreffen in Altenried aufgenommen und erschienen und für interessierte an diesem schönen Projekt nun einsehbar.


Aufnahme:  RST Eisenbahnmodellbau
Beim betrachten der neuen Bilder dieser Weiche, welche ja bekanntlich in einer H0pur und einer Rp 25 Version mit Feder - und / oder Gelenkzungen erscheinen soll bin ich einmal mehr davon überzeugt, dass sich das warten darauf sehr lohnen wird.

Montag, 14. Januar 2013

H0 Pur - der Bau eines exakt maßstäblichen ungebremsten Fahrwerk für einen GI 11 Dresden von Paul Petau in Etappen - 9. Teil




Exakt maßstäbliche Tragfedern werden aus einem Neusilberätzblech für Wagen der Verbandsbauart hergestellt



Nun ist es schon eine ganze Weile her, dass ich am Fahrwerk - Bausatz des GI 11 Dresden von Paul Petau gebastelt habe. Dabei stellte ich im damalig letzten Beitrag zu diesem Projekt ein Ätzblech aus Neusilber von Udo Böhnlein vor, aus diesem exakt maßstäbliche Tragfedern für den GI 11 Dresden der Verbandsbauart gefertigt werden können.
Genau diese Fertigung der Tragfedern für mein Fahrwerk soll meine heutige Aufgabe sein.
Ganz nebenbei bemerkt stellt Udo Böhnlein auch maßstäbliche Tragfedern für andere Bauarten von Wagen, so zB. für den Rungenwagen Rs Stuttgart in Form dieser Ätzbleche dem Modellbauer zur Verfügung.




Das Ätzblech in seiner ganzen Pracht.
Unter zur Hilfenahme dieses Blech können verschiedene maßstäbliche Tragfedern für Güterwagen der Verbandsbauart hergestellt werden. Diese differieren in der Länge der Feder in Gestalt der oberen Lage wie auch in der verschiedenen Anzahl von Federlagen.
Der GI 11 Dresden besitzt Tragfedern mit 11 Lagen und einer Länge im gestreckten Zustand von 1100 mm, was ein Maß im Maßstab 1 : 87 von 11,64 mm Abstand zwischen den Federaugen bedeutet.

Alle benötigten Teile für den Bau auf einen Blick:
  •  rote Pfeile  -   bezeichnen die Streifen für den Federbund welcher auch als erstes aus dem Blech getrennt werden wird;
  • blaue Pfeile -  zeigen die erste und damit obere und längste Lage für eine Länge der Feder von 1100 mm auf, mit dieser Federlage wird dann der Zusammenbau begonnen;
  • schwarze Pfeile - zeigen die Federlaschen der Verbandsbauart, welche mich aber im Moment noch nicht interessieren sollten.
Das zusammensetzen der Tragfedern erscheint zwar beim ansehen des Ätzblech als schwierig, dem ist aber nicht so.
In ein paar Schritten  und der nötigen Sorgfalt entstehen nun diese Teile:


Sonntag, 13. Januar 2013

Schienenklau an der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH



Nun hat es auch die Reste der noch betriebsfähigen Gleisanlagen der ehemaligen Zschornewitzer Kleinbahn GmbH erreicht - der dreiste Schienenklau.

Gestern nun berichtete die Mitteldeutsche Zeitung in Ihrer Samstagausgabe wie folgt:



Nach einer schon seit gut einem Jahr dauernden Überprüfung der Gleisanlagen durch die im Zeitungsbeitrag genannte ELS Service GmbH als neuer Eigentümer der Strecke zwischen Ferropolis und dem ehemaligen Übergabebahnhof der Elektroschmelze in Zschornewitz - das sogenannte Neubaugleis der Zschornewitzer Kleinbahn GmbH - und dem teilweise austauschen von Schwellen etc in diesem Bereich, wurden nun kurz vor Vollendung dieser Maßnahme "ein paar Meter" Gleis gestohlen.
Ob der Termin der Inbetriebnahme der Gleisanlagen im kommenden Frühjahr aus diesem Grund nun offen ist, wage ich berechtigt zu bezweifeln, hat man doch auf dieser Strecke auch nach diesem Diebstahl keinerlei Unterbrechungen im verlegten Gleisbereich zu vermelden.
Nach neuer Information handelt es sich bei diesem Diebstahl um zwei 30 Meter lange alte Schienen eines Gleisjoch der Bauart S 49, welche aus Gründen des Verschleiß ausgewechselt neben dem Gleis lagen.
Über den genauen Vorgang werde ich wohl in den nächsten Tagen eingehend informiert werden.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Die exakt maßstäblichen aus Kunststoff gespritzten Schienenlaschen des Oberbau K von RST - Eisenbahnmodellbau im Maßstab 1 : 87




Wenn es um die sehr guten und maßstäblich in 1 : 87 dem jeweiligen Vorbild gegenüber umgesetzten exakten Gleisbauprodukte von RST Eisenbahnmodellbau geht, dürfen die für meine Begriffe schon als exorbitant geltenden Schienenlaschen für den Oberbau K der Deutschen Reichsbahn wahrlich nicht unerwähnt bleiben.
Diese aus Kunstsoff hergestellten exakt maßstäblichen Bauteile sind zu 12 Pärchen - Lasche mit den bestens imitierten Bolzenköpfen für die Außenseite der Schiene und die Lasche mit den exakt nachgebildeten Verschraubungen nebst Mutter in der Schlüsselweite von 0,5 mm für die Innenseite - in einem Beutel mit für diese gebotene Qualität der Teile wirklich als sehr günstigen Preis zu erachten im Webshop von Herrn Steinhagen / RST erhältlich.



Die Spritzrahmen mit den darin enthaltenen Laschen in der Verpackung.
Nach dem öffnen dieser und der Entnahme der Rähmchen stellte sich bei mir "ein AHA - Effekt" ob der enthaltenen außerordentlichen filigranen Bauteile ein.
Ich mußte natürlich nun sofort ein paar Experimente mit diesen Bauteilen anstellen, aber bitte seht selbst:


Dienstag, 8. Januar 2013

Meine Gützold BR 106 / V 60 D - das Abdeckblech über der Abgasanlage auf dem vorderen Vorbau wird geöffnet



Geöffnet ist das Dach / die Abdeckhaube an meiner BR 106 schon eine Weile wie ich es schon in diesem vorangegangenen Beitrag berichtete, nun soll diese Abdeckhaube auf dem vorderen Vorbau des Gehäuse der BR 106 / V 60 D dem Vorbild entsprechend montiert werden.
Das beim Vorbild mit einem "Abzugspalt" montierte Dach soll dem Wärmestau des Motor und der unter dem Dach liegenden Abgasanlage im Betrieb entgegen wirken und vermindern helfen.
Bei einem Werkstattaufhentalt wird bei schneller Demontage der Haube der Motor und diverse Nebenaggregate zur Wartung etc. freigegeben und erreicht.

An dem Modell der BR 106 von Gützold wird leider dieser "Spalt" nicht nachgebildet, dass Gehäuse wurde "in einem Guss" erstellt.
Dem kann man aber an diesem Gehäuse Abbhelfen, in dem die Abdeckhaube einfach freigelegt wird.
Das ist gar nicht so schwer wie es beim betrachten der Aufbauten augenscheinlich scheint.



Die Haube liegt bearbeitet neben dem Gehäuse. Ich habe dieses Teil um ca 50 % auf jetzt 0,65 mm Stärke komplett verjüngt um später einen schönen Durchblick von der Seite zu erhalten.
Im Bild sichtbar ist schon die vordere Halterung der Haube welche aus 2,00 mm x 1,00 mm Messing U - Profil wie ersichtlich zurecht gefeilt worden ist. Selbige neben der Haube. Diese werden zur Erstellung eines Hilfsrahmen benötigt.
Später werden dann auf jeder Seite an den abgebogenen Enden des vorderen Träger zwei Streifen aus 0,20 mm starkem Neusilberblech gelötet. Sie dienen der soliden Befestigung beim verkleben der Halterung mit UHU Plus Endfest am Gehäuse.
Übrigens besteht zumindest der vordere Träger der Abdeckhaube beim Vorbild der BR 106 / V 60 D ebenso aus einem U - Profil, wenn natürlich auch in einer anderen Dimension.
Weiter geht die Montage wie folgt:


Samstag, 5. Januar 2013

Eisenbahn Literatur, die mich seit vielen Jahren begleitet - das Hauptheft und Anlagenheft der Beschreibung zur BR V 60 D / BR 106 der Deutschen Reichsbahn








Um Modelle zu verfeinern, Umbauten gemäß des jeweiligen Vorbildes auszuführen oder auch einen kompletten Selbstbau zu erstellen, werden detaillierte Informationen zum Vorbild zwingend benötigt.
Diese Informationen stellen Bilder, Baubeschreibungen in Publikationen und das persönliche aussmessen am Vorbild des jeweiligen Objektes.
Besser sind dann noch die originalen Musterzeichnungen vom Herstellers des ausgewählten Vorbild, welche zum großen Teil nun auch schon erhältlich sind.
Diese werden zB. von sehr vielen originalen Musteblätter von Fahrzeugen etc. auf CD gebrannt in einer sehr guten und hohen Auflösung und Qualität zum Beispiel vom Historischen Eisenbahn Archiv Peter Zander aus seinem über viele Jahre gewachsenen riesigem HEBA Archiv angeboten. Ein Besuch seiner HP ist diesbezüglich immer sehr lohnend!
Aber auch die sehr guten Eisenbahn - / Modellbahnzeichnungen von Herrn Hettler sind immer ein ausgezeichneter Tipp wenn es um akurate Zeichnungen von Lokomotiven und Wagen der deutschen Eisenbahnen geht. Diese Zeichnungen sind im Maßstab 1 : 45 erstellt, demzufolge ist ein umrechnen in den geeigneten Maßstab ohne Probleme möglich.

Nun gibt es aber auch Fälle, in welchen mir noch kein bekannter Anbieter maßstäbliche Musterblätter, Zeichnungen etc. von Fahrzeugen vorhält.
Dieser Fall ist zum Beispiel die Baureihe V 60 D / BR 106 der Deutschen Reichsbahn.
Um meine Umbauten an diesem Modell ordentlich und dem Vorbild gemäß ausführen zu können benutze ich die von der damaligen Deutschen Reichsbahn ausgegebenen Sammlungen von Bauartbeschreibungen und Anlagezeichnungen in diesem Fall speziell für diese Lokomotivbaureihe. Zudem besitze ich jeder Zeit in der nähe meines Wohnortes Zugriff auf eine im völligen Originalzustand erhaltene und im Betriebszustand befindliche BR 106, an dieser jegliche benötigte Maße abgenommenn werden können.
Trotz meiner "Vorbildung" als ausgebildeter Lokführer auch dieser Baureihe ist es natürlich unmöglich jedes einzelne Detail mit den genauen Abmessungen im Kopf zu haben.
Dafür sind folgende zwei Bände einer Loseblattsammlung sehr unterstützend und empfehlenswert:


Donnerstag, 3. Januar 2013

Eine exakt maßstäbliche nach dem Vorbild funktionstüchtige Gleissperre im kompletten Selbstbau erstellen



Das Vorbild einer Gleissperre in einfacher Ausführung für ein Gleis und in doppelter Ausführung im Bereich einer Weiche liegend

 


Die Gleissperre gehört zur Sicherungstechnik bei der Eisenbahn.
Eine Gleissperre ist ein drehbar direkt am Gleis montierter Entgleisungschuh, der welcher über die Schiene geklappt, dass auflaufende Fahrzeug zum Entgleisen bringen soll.
Sie dienen dem direkten Flankenschutz, wobei sie im aufgelegten Zustand dazu dienen sollen, ein Fahrzeug durch entgleisen dazu zu hindern, in das Lichtraumprofil  der belegten Stelle zu gelangen und zB. eine Flankenfahrt von Eisenbahnfahrzeugen auszuschließen.
Gleissperren dürfen aus dem Grund einer möglichen Entgleisung von Fahrzeugen nicht im Bereich von fahrenden Zügen einer Hauptstrecke eingesetzt werden.
Sie werden Ortsgebunden oder ferngesteuert gestellt, dabei wie Weichen aber ohne Verriegelung bedient und bei Ortsgestellten Gleissperren mit herzustellenden Abhängigkeiten mittels Gleissperrenschlösser verschlossen.
Gleissperren bestehen aus dem Entgleisungschuh, dem Antrieb und den Gleissperrensignal welches die Lage der Sperre anzeigen soll.




Das Bild zeigt eine Gleissperre im abgelegten Zustand.



In dieser verhältnismäßigen alten Zeichnung um ca. 1925 entstanden, sind sehr gut die Maße der Gleissperre und deren Bauteile welche in dieser Bauform noch heute in vielen Gleisen von Klein - / Privatbahnen liegen abgreifbar und zum Selbstbau zu verwenden.
Interessant ist, dass beide Stellmöglichkeiten der Sperre eingezeichnet sind, zum einen die Mechanik für die Ortstellung und zum anderen die Mechanik der Fernstellung mittels Seilzug.
Weitere Bildbespiele und meine Gedanken zu diesen folgen nun: