Freitag, 31. März 2017

Die *Flinsberger Kleinbahn* in H0 des Dessauer Kollegen Jan Kotzanek





Im Februar diesen Jahres zur großen Modellbahnausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde e.V. in Magdeburg, stellte auch der Kollege Jan Kotzanek aus Dessau / Roßlau, Mitglied des Arbeitskreis Modellbahn e.V. Dessau, seine ständig dicht vom Publikum umlagerte und aller feinst gelungene *Flinsberger Kleinbahn* in Baugröße H0 den Besuchern zur Ansicht aus.

Diese feine Anlage hatte ich in einem zur Ausstellung seiner Zeit veröffentlichten Beitrag in vielen Bildern hier im Blog vorgestellt (etwas runter scrollen!).
Die positive Resonanz auf diese Anlage war auch hier im Blog sehr groß, nicht wenige Anfragen von an der Anlage interessierten Lesern per Mail sollte ich, so es mir bisher möglich war beantworten.
Leider konnte ich bis dato nicht auf alle gestellten Fragen auch eine seriöse Antwort geben, dazu fehlte mir ganz einfach das detaillierte Wissen zu der Flinsberger Kleinbahn.

Für den Interessenten an dieser Anlage, hat der Eigner und Erbauer Jan Kotzanek auf der HP der Dessauer Modellbahnfreunde hier unter diesem Link seine Anlage von der Idee bis zum Aufbau nebst der Erwähnung seiner Selbst- und Umbauten von Fahrzeugen etc. nochmals beschrieben und mit vielen Bildern unterlegt.
Es lohnt sich sich diese Seite einmal anzuschauen!

Ich für meinen Teil hoffe nun, dass die Anlage der Flinsberger Kleinbahn mit ihrer sehr vielen Selbst- und Umbauten mir in diesem Jahr noch einmal vor die Linse kommt - die Chance sollen dafür nicht schlecht stehen. Dann gibt es weitere Bilder zu sehen!

Wenn dazu, eventuell sogar mit Termin der liebe Kollege Schienen(ver)bieger mehr weiß, soll er doch bitte einen Kommentar hinterlassen ...



Montag, 27. März 2017

Der H0 Pur / Fremo:87 Prellbock und die Künstler - Ölfarben Patina





Man kann bekannter Weise auf vielen Wegen nach Rom gelangen, so natürlich auch wenn es sich nur um ein schlichtes einfärben eines Prellbockes handelt.
Mein Weg zu einer einem beim Vorbild auserkorenem Prellbock und dessen Patina in ein Modell  zu adaptieren, führt für mich an Künstlerölfarben nicht vorbei.
Dementsprechend habe ich nun begonnen, meinen H0 Pur Gleisendabschluß ohne Bremswirkung auf Echtholz - Eichenschwellen in Öl einzufärben. Das diese Arbeit nur in einem längeren Zeitraum bewerkstelligt werden kann, ist der langsam trocknenden Ölfarben bedingt. Dieser Umstand ist mir nicht abträglich, kann ich doch mit kleinsten Nuancen beim auftragen der Farben arbeiten und mich so langsam an die Patina des Vorbildes heran arbeiten. Aber auch Retuschierungen oder Änderungen einzelner Farbaufträge sind eine längere Zeit noch ohne Probleme möglich, zudem der ausgezeichneten Qualität von guten Künstlerölfarben ganz zu schweigen!

Egal wie ein jeder zu seiner gewünschten Patina an einem Modell kommt, mit welchem Farbmaterial- und Zeiteinsatz., schlußendlich zählt das geschaffene Ergebnis, jenes einem Jeden selbst überzeugen muß - und sollte vielleicht dieses erreichte Ergebnis auch dem einen oder anderen Kollegen überzeugen bzw. gefallen, hat man wohl zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.




So möchte ich heute in einigen Bildern einen kleinen Zwischenstand "meiner Öl - Malerei" dem geneigten Leser vorstellen, soll sich bitte jeder sein eigenes Urteil über Sinn und Zweck inklusive des recht hohen Aufwandes der Einfärbung von Modellen in Öl bilden.

Donnerstag, 23. März 2017

Der Öl - patinierte wettergegerbte Ladeboden des pr. SSk 07 Köln von GFN





Anfänglich sollte es nur ein Studie werden, das patinieren des Ladeboden eines Schienenwagen SSk 07 Köln von Fleischmann in alter grauer vom Wetter gebleichten Echtholz - Optik.
Dabei kamen vor nun gut zwei Jahren an diesem Modell ausschließlich Künstlerölfarben zum Einsatz, ohne Mattlacke oder sonst des Gleichen.
Seit dieser Zeit sind nun wie erwähnt fast zwei Jahre ins Land gegangen und über diese Zeitspanne die Ölfarben restlos abgetrocknet in ihrer wahren Farbintensität aufgegangen.

Das Ergebnis dieser Studie, welche mir persönlich einmal aufzeigen sollte, wie weit man es mit Künstlerölfarben bei genügend langfristiger eigener Geduld für das restlose abbinden dieser Farben treiben kann / könnte, stelle ich nun meiner werten Leserschaft in drei Bildern vor.

Obwohl ich mir bei leicht bewölktem Himmel am gestrigen Nachmittag die aller größte Mühe beim fotografieren des Modell gab, konnte ich den wirklichen farblichen Zustand des Ladeoden leider nicht korrekt einfangen!
Im Original betrachtet ist die Optik um einiges feiner als es die Bilder wiedergeben!
Auch wird diese Art der Optik wohl sicher nicht jeden "Geschmack" einer Patinierung des alten ausgebleichten Holzes eines Ladeboden erreichen.



Dienstag, 21. März 2017

Erster Versuch der Holzimitat Patinierung mit Acrylfarben von AK interaktive





Im Anblick der Anzahl vielen schönen im letzten Beitrag gezeigten Acrylfarben von AK interaktive auf meinem Tisch konnte ich es einfach nicht widerstehen, einen ersten "richtigen Versuch" der Patinierung an einem Wagenmodell zu unternehmen.

Ein geeignetes Opfer war auch schnell in Form der Kunststoff - Holzbohlen - Ladefläche eines SSkw von Fleischmann gefunden, dieser vierachsige Schienenwagen der eh im Begriff einiger angedachter Verfeinerungen und einer neuen originalen Lackierung eines Werkswagen im Besitz eines ehemaligen DDR Chemie- / Farbenbetriebes in den 1980er Jahren, auf meine Eingriffe wartet.
Dieser ungebremste seines ehemals hohen Bremserhauses nebst der Handbremse zurück gebaute Wagen ist mir von einem Kollegen vor einiger Zeit zur Bearbeitung übergeben worden, wobei sein Wunsch der farblichen Gestaltung des Ladeboden unbedingt von der originalen Kunststoffoptik in ein nicht zu altes defektes, aber dennoch schmutzig Echt hölzernes Bild wechseln sollte.




Die Farben sind aufgetragen, ein abschließendes Finish muß aber noch erarbeitet werden.

Samstag, 18. März 2017

AK interachtive Acrylfarben zur realistischen Holzdarstellung





Für ein größeres H0 Projekt meines Freundes, in diesem ein umfangreicher Gebäudekomplex der als dessen Vorbild in großen Teilen aus Holz erbaut wurde und nun aus Kunststoffplatten und -Profilen im Modell unter seinen Händen zur Zeit im entstehen ist, stellte sich die Frage einer realistischen Farbgebung der alten bis zum im verwitternden Zustand befindlichen Holzstrukturen.

Mit meinen für solche Aufgaben bei weitaus kleinerer Aufgaben erfolgreich eingesetzten Ölfarben ist solch ein umfangreiches Projekt in einer realistischen Zeitvorgabe nicht zu machen, zu lange währen die Trocknungszeiten der einzelnen Farbschichten besonders auf Kunststoff, dieser natürliche Umstand die Farbgebung wohl insgesamt viele Monate beanspruchen würde.
Dieses enorme Zeitfenster ist natürlich nicht vorhanden noch möchte ich es mir und ebenso meinem Freund nicht zumuten, ergo mußte eine effiziente wie optisch befriedigende Lösung mit andersartigen Farbprodukten am Markt gefunden werden.

Die Wahl fiel schlußendlich auf wasserverdünnbare Acryl - Farben von AK interaktive, maßgebend auch weil diese Produkte mit einem guten Ruf begleitet auch zum verarbeiten mit dem Pinsel sehr gut geeignet, für ein mattes auf trocknen im Stande und in zwei speziell für Holzdarstellungen zusammen gestellten Sets mit je sechs verschiedenen aufeinander abgestimmten Farbtönen zu erwerben sind.
Ergo wurden die beiden Sets und spezielle Wash beim lieben Kollegen Marco Bergs / Bergswerk- Shop / Bergswerk auf Ebay geordert und lagen nur 36 Stunden nach Bestellung!! auch schon per Post bei mir auf dem Tisch.
Vielen Dank Marco!



In diesen beiden Packungen sind alle Farbtöne beisammen, um Holz in wohl allen Zuständen von frisch geschnitten über "Alt und Grau" bis zum Zerfall auf den verschiedensten Untergrund Materialien realistisch darstellen zu können.

Des weiteren ist es auch sehr gut möglich nicht nur Holz, sondern auch Beton, Schichtbeton, Sandstein und viele andere mineralische Gesteine der Natur mit einzelnen der beinhalteten Farbtönen einzufärben und zu patinieren.
Diese Betonfärberei habe ich schon mal anfänglich im Vorab zufriedenstellend ausprobiert, Ergebnisse demnächst!
Zu den Farben im einzelnen:


Montag, 13. März 2017

Udo Böhnlein präsentiert feinste neue Bauteile und -Sätze ua. für BRAWA Güterwagen im (nicht nur!) H0 Pur / Fremo:87 Standard





Der bekannte Spezialist für feinste exakt maßstäbliche Messingguß- und Neusilber Ätzteile zum aufhübschen nicht nur von Güterwagen in den H0 Pur / Fremo:87 Standard Udo Böhnlein (Fränkische Modellbahn - Spezialitäten), hat in der letzten Zeit ein paar neue sehr interessante Bauteile und -Sätze für BRAWA Güterwagen konzipiert und in seinem Onlineshop zum käuflichen Erwerb aufgenommen.

Besonders freut mich persönlich ein Neusilber - Ätzplatine für den 22³ geschweißten Kesselwagen von BRAWA, welche - nun endlich! - ua. ein Paar neue Achshalter der Austauschbauart inklusive der Brücken zur leichten exakten Montage im Modellfahrwerk nebst den Gabelverschlüssen beinhaltet.

Hatte ich vor einigen Jahren hier im Blog vorgestellt einen BRAWA 22³ Kesselwagen noch unter Verwendung von geätzten Neusilber Achshaltern / Achsgabeln aus dem Ätzblech von Udo Böhnlein für den Rungenwagen Rs Stuttgart  gewonnen aufgerüstet, erübrigt sich nun der finanzielle Mehraufwand für diese Platine nur allein für jenen Zweck!

Dabei hat dieses feine Ätzblech noch viel mehr zu bieten und zwar exakt maßstäbliche im Blech schon dem Vorbild gemäß "gebogene" Aufstiegsleitern, die mit 0,2 mm Messing- / Neusilber- oder Bronzedraht für die Sprossen noch im Ätzblech als Lötlehre fungierend mittels Lötkolben leicht zu bestücken sind.
Sind schon die beiden Aufstiegsleitern des Original wirklich sehr fein nachgebildet, so setzen diese Ätzteile mit Sicherheit noch eins oben drauf!


Copyright und alle Rechte Modellbau und Aufnahme by Udo Böhnlein / Fränkische Modellbahn - Spezialitäten
Das besagte Ätzblech für den 22³ Kesselwagen in der Ansicht "der Lötlehre" für die Sprossenleitern.

Donnerstag, 9. März 2017

Blechflicken in 1 : 87 - hauchzart mit Niete Imitationen selbst gefertigt





Beim basteln an der gedeckten Wagendrehscheibe erinnerte ich mich an eine Idee, welche ich vor vielen Jahren einmal hatte, aber dennoch zu keiner Zeit verwirklichte.
Bei dieser kleinen Idee handelte es sich um die Herstellung von extrem dünnen Blechflicken, diese zudem mit Niete- oder Schraubenköpfen Imitationen ausgestattet sind.
Nach damaligen einigen Versuchen solche Flicken aus dünnem Zeichenkarton mit jenen Imitationen herzustellen, stellte sich zum Ende heraus, dass ich diese Niet Köpfe einfach nicht in der von mir gewünschten und dauerhaft haltbaren Qualität zu Stande brachte.
Das prägen von Karton war seiner Zeit nicht mein Ding!
Diesem damaligen Makel zu Grunde kam die Idee auf, Material in Form von selbstklebender Kupferfolie mit nur 0,035 mm Stärke für diese Zwecke zu benutzen.
Dies soll nun heute mein Thema sein.

An meiner nun im Bau / Umbau befindlichen 8,5 Meter mit Holzplanken gedeckten Wagendrehscheibe von Bochmann & Kochendorfer, die in einem geplanten kleinen mit H0 Pur Gleisen ausgestatteten Fabrikareal eines VEB (Volkseigener Betrieb) angesiedelt in der ehemaligen DDR der frühen 1980er Jahre ihren Platz finden wird, sollen einige der Holzplanken in Vorgabe aus meinem Gedächtnis von einer damaligen Wagendrehscheibe der ex Wolfener Chemie - Werksspedition, so wie jene auch mit Blechflicken "repariert" werden.
Der Zeitraum ist prädestiniert für solche doch primitiven "Flicken artigen" Ausbesserungen an Produktionsmittel denn gutes Holz war große Mangelware und wenn vorhanden, wurde dieses Material lieber für den Bau eines neuen opulenten Schlafzimmer inklusive äußerst üppiger Spielwiese für den Genossen Generaldirektor jenes VEB verwendet. (Tatsachenbericht!)



Die Drehscheibenbühne, deren "alte" Holzbeplankung und ein Blechflicken, welcher eine kleine defekte / gesplitterte Stelle der Holzbalken bedeckt.
Die sehr dünne Beschaffenheit des Flicken hier im Modell soll eine ca. 1 mm Starke Blechplatte beim Vorbild wiedergeben.

Sonntag, 5. März 2017

Der H0 Pur Prellbock als Gleisendabschluß ist fertig gestellt - ein Paar Bilder zum Sonntag





Der Prellbock ohne Bremswirkung auf echten Eichenholzschwellen im H0 Pur Standard ist nun fertig gestellt und wartet auf seine Einfärbung.

Zum heutigen Sonntag und im Vorab des in Kürze erscheinenden Baubericht in Wort und Bild zwei Bilder ohne weiterer Worte des nun fertigen Bauwerkes.




Donnerstag, 2. März 2017

Die Wagendrehscheibe von B & K Modellbahnen - jetzt wird's ernst





Von dem feinen Bausatz der gedeckten 8,5 Meter Wagendrehscheibe der leider schon ein paar Jahre nicht mehr existierenden Firma *Bochmann & Kochendörfer* (B & K Modellbahnen GmbH Schwäbisch Hall) hatte ich im September 2016 nach dem zufälligen Erhalt von einem Freund kurz hier im Blog berichtet.

Nun habe ich mir den Bausatz auf den Arbeitstisch geholt, um es in ein Modell zu verwandeln. Dabei sind einige Umbauarbeiten und Korrekturen für meine gewünschte Verwendung der Drehscheibe notwendig, welche ich in der kommenden Zeit ausführen werde.



Das komplette Gehäuse der Drehscheibe mit geschlossener Holz - Beplankung der Bühne mit feiner Gravierung der Holzbohlen inklusive der Verschraubungen.
Das diese Drehscheibe wohl schon gut und gern 30 Jahre alt ist, ergo Mitte der 1980er Jahre von B & K konstruiert, kann man gar nicht richtig glauben, schaut man sich im Vergleich heutige ebensolche Produkte verschiedener Hersteller an.
Das Ding ist noch beste deutsche Wertarbeit!

Die einseitige Farbgebung der Holzbohlen in ihren Anfängen, hatte ich schon vor einigen Wochen einmal zur Probe ausgeführt und ist aber noch nicht ganz fertig gestellt!

Für mich persönlich ist diese Wagendrehscheibe auch heute noch das Non Plus Ultra ihrer Art am Markt, dieses feine Gerät aber leider leider nicht mehr hergestellt wird.
Sollen nun ein paar Details der Drehscheibe in Wort und Bild folgen:

Sonntag, 26. Februar 2017

Messebericht aus Nürnberg 2017- Online Bilder von Armin Mühl (EM - Magazin)





Armin Mühl seines Zeichen Redakteur beim "Eisenbahn Modellbahn Magazin", hat wie schon in den vergangenen Jahren einen interessanten und professionellen Bilder - Messebericht von der Nürnberger Spielwarenmesse 2017 mit von ihm gewohnt qualitativ sehr guten Aufnahmen vorrangig im Maßstab 1 : 87 H0 auf seiner privaten HP online gestellt.

Der Bericht ist unter diesem Link auf seiner überaus sehenswerten Website *Muehlenroda* erreichbar.

Mittwoch, 22. Februar 2017

Der Prellbock als Gleisendabschluß OHNE Bremswirkung im H0 Pur Standard / Proto:87 / Fremo:87





Die nächste Runde *Prellbock* ist eingeläutet mit dem Ziel, einen Gleisendabschluß ohne Bremswirkung maßstäblich im H0 Pur / Proto:87 / Fremo:87 Standard auf echte Eichenholz - Schwellen zu erstellen.

Völlig gegen die Vorschrift und demzufolge auch gegen physikalische Gesetze hatte ich vor ein paar Wochen hier im Blog in Wort und Bild begonnen, solch einen "Prellbock" unter Verwendung einiger Bauteile von Rolf seinem Gleis zu bauen und wurde in einem entsprechenden Kommentar in diesem Post vom Kollegen Schienen(ver)bieger zur Sache auch gleich mit völligem Recht ausgebremst.
Zu gut deutsch, ich hatte seiner Zeit begonnen aus meiner heutigen zum Thema etwas gefestigten Sicht den reinsten Mist zu fabrizieren!

So hatte als fachkundigen Kommentar der Kollege Schienen(ver)bieger am 6. November 2016 geschrieben:

Der Gleisendabschluss riegelt das Gleisende ab, der bei der DRG/DR verwendete feste Standard Gleisendabschluss neigt beim anfahren mit Vmax > 10 dazu sich bzw. das Gleis vor sich aus der Bettung zu heben. Folglich ist jetzt der Moment gekommen wo der Gleisendabschluss und das unter bzw. vor ihm liegende Gleis nicht mehr befahrbar ist.

Aufgrund der Vorkommnisse hat sich damals ein kluger Mann ( Name mir unbekannt) gedacht, schrauben wir doch mal auf die Schwellenköpfe je eine 10, 12,  oder 15m Altschiene drauf ( Maße können abweichen) und befestigen diese mit der gemeinen Schwellenschraube ( Ss 8 x 150 in der Regel, Abweichungen sind zu erwarten :)  ) wenn jetzt ein Fahrzeug gegen den Gleisendabschluss fährt bleibt das vorhandene Gleis befahrbar und Altschienen verbiegen sich bzw reißen aus den Schrauben raus.
Jetzt denken natürlich viele häää sind die Doof das geht doch nicht , dass rutscht doch alles nach hinten! Nee, schauen wir in des Rotte liebstes Kind, erkennen wir in der Regel einen 3teiligen Wanderschutz welcher die Altschiene an Ort und Stelle hält, also ein Gleisendabschluss ohne Bremswirkung.
Soll nun nach Vorschrift solch ein eisenbahntechnisches Bauwerk mit allem pö a' pö entstehen.



Die erste Seite ist nun komplett fertig gestellt.
Die Länge der Schienen auf denen nun der Prellbock steht, beträgt 10 Meter des Vorbildes Auch sämtliche Kleinteile gemäß des im Folgendem gezeigten Vorbild sind hier "am halben Modell" gleichwohl verbaut.

Samstag, 18. Februar 2017

Nachlese Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. + 5. Februar 2017 - die *Bördeland Module* in H0 DR





Die *Bördeland Module* in H0 Epoche III DR, ein Gemeinschaftswerk von Ehrhard (Ernie) Horn und seinen Freunden aus ihrem Domizil Hardmersleben / Börde angereist, waren wiederholt nach 2016 in Magdeburg anwesend und da es ua. auch in diesem Jahr vieles Neues auf den Modulen zu sehen und entdecken gab, von Zuschauern umlagert.

War diese schöne Modulanlage nach Motiven der Börde um Magdeburg gestaltet schon im vorigen Jahr nicht nur mein persönlicher Favorit der Magdeburger Ausstellung, so konnte ich mich auch in diesem Jahr gar nicht so leicht von ihr trennen!

Mein im letzten Jahr 2016 erschienene Bericht von dieser sehr sehenswerten Modulanlage in vielen Bildern ist für interessierte Leser hier im Blog direkt erreichbar.



Dienstag, 14. Februar 2017

Ein Bild zum Tage - die Gründung eines neuen Stück Mauer aus NF Ziegel + Betonplatten






Kurz ein Bild zum Tage und gleichzeitig ein heutiges Lebenszeichen von der Merziener Privatbahn AG bb.

Im Bild zu sehen ist die Gründung eines weiteren Stück Mauer mit Ziegelfundament als noch verwendbarem Material aus (fiktivem) Rückbau der alten zerborstenen Ziegelmauer, dass setzen von ein paar Pfeiler (2 x U - Profil 2,0mm x 1,50 mm gelötet) und die geplante Aufstockung der neuen Mauer auf 2,35 Meter Vorbildhöhe unter Verwendung von Betonplatten, diese aber noch in Arbeit sind.
Ergo nichts besonderes, denn nur eine kleine Bastelei.



Donnerstag, 9. Februar 2017

Die Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. u. 5. Februar 2017 / Teil 2 - Die Wahrendorfer Kleinbahn AG H0 + H0e





Die *Warendorfer Kleinbahn AG* in den Spurweiten H0 / H0e aus Wernigerode war in einer sehr langen wohl in Gänze kompletten Aufstellung in Magdeburg zu Gast.
Diese ehemals von einem mittlerweile leider verstorbenen Modelleisenbahner aufgebaute Segmentanlage wurde um das Jahr 2000 erstmalig in der Zeitschrift "Modelleisenbahner" vorgestellt und erhaschte dabei ihres Motiv, ihres Aufbau und der enormen  meist in Handarbeit gefertigten Detaillierungen großes Aufsehen.
Auch wenn diese Anlage schon durch viele überregionale Ausstellungen den meisten Leuten bekannt sein dürfte, habe ich trotzdem einige mit meinem eigenen Augen erhaschte Aufnahmen gefertigt und hier eingestellt.

Aus mir akutem Zeitmangel wird der angekündigte weitere Teil des Berichtes mit diversen Anlagen in unterschiedlicher Baugröße leider bis zum kommenden Wochenende zur Veröffentlichung in Wort und Bild verschoben.

Mein großer Dank gilt meinem Enkel Toni für die schnelle und gute Bearbeitung und  uploaden der heute im Beitrag zu sehenden Bilder der Warendorfer Kleinbahn AG.




Sonntag, 5. Februar 2017

Die Magdeburger MoBa Ausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde am 4. + 5. Februar 2017 / Teil 1 des Berichtes





Neuer Veranstaltungsort, doppelt große Ausstellungsfläche mit nun 1600 m² als in den letzten Ausstellungsjahren in der Sporthalle der Grundschule im Magdeburger Stadtteil Pechau.

In der Halle 3 des Messegelände Magdeburg ist nun erstmalig die jährliche Februarausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. abgehalten worden, und mit meinem Gefühl sicher auch sehr erfolgreich für Besucher, Händler und Aussteller.
Burschikos gesagt, die Bude war zumindest während meines Besuches gerammelt voll.

Bei den sehr vielen ausgestellten Anlagen konnte ich nicht alle zum fotografischen porträtieren  auswählen, dafür müßte man wohl mindestens die beiden Ausstellungstage voll einplanen!
Ich hoffe aber dennoch für den einen oder anderen interessierten Leser etwas interessantes in Wort und Bild liefern zu können.
Der Fülle der Bilder geschuldet wird der diesjährige Bericht in zwei Teilen veröffentlicht werden, jener zweite Teil dann in den nächsten Tagen erscheinen soll.



Die Aufnahme zeigt es, der Besucherandrang war sehr groß.
Was in diesem Jahr leider fehlte waren die zu jedem Aussteller / Anlage die in den letzten Jahren gewohnten auf einem Flyer vor den Exponaten deklarierten Beschreibungen über Anlage, Erbauer, Spurweite etc, was auch mir im nachhinein einige Schwierigkeiten der namentlich präzisen Zuordnung jedes Ausstellungsobjektes bereiten sollte.

Mittwoch, 1. Februar 2017

Kleiner Nachtrag zum Thema Armierung für die Betonplatten




Einige Gedanken nach der Herstellung der ersten Armierung aus Messingdraht hatte mich zum Ergebnis gebracht nicht sehr zufrieden mit meinem Werk zu sein.
Die Unzufriedenheit betrifft zum Einen das zu große Raster der Matten und zum anderen der verwendete mit 0,25 mm zu starke Draht.
Ergo mußte Abhilfe geschaffen werden, zumal nach einem persönlichen Gespräch mit ""dem Vogtländer"" am letzten Samstag in Schkeuditz mir klar war, dass dieser Zustand unbedingt geändert werden mußte.
Ich bearbeitete daher nochmals die Lötlehre, in dem das Raster komplett um die Hälfte der Größe minimiert wurde und ich setzte nun einen Messingdraht für die Armierung mit 0,15 mm Durchmesser ein.
Wenn man bedenkt, dass die Armierung der großen 4,0 Meter langen Betonplatten aus 12 mm Rundstahl besteht, im Maßstab 1 : 87 entspricht dies etwa 0,13 mm, bin ich mit dem nun 0,15 mm Draht so gut wie im grünen Bereich!



Die "neue" Matte bzw. Armierung in der Gußform schwebend liegend.

Samstag, 28. Januar 2017

Das 11. Winterfest der Modellbahn 2017 in Schkeuditz bei Leipzig





Auch in diesem Jahr fand das nunmehr 11. Winterfest in Folge der Modellbahn des Veranstalter IG Schkeuditz im Kulturhaus *Zur Sonne* statt.
In diesem Jahr mit leider nur wenig Zeit behaftet, machten wir auf dem Weg in Richtung Süden kurze Station, um dennoch ein paar Blicke und Bilder von den ausgestellten Modellbahnen zu erhaschen.
So habe ich heute im Grunde nur Aufnahmen von einigen bekannten und unbekannten Anlagen / Module angefertigt.

Aber gerade die mir noch unbekannte Moba, jene das erste Mal der Öffentlichkeit in heutiger Premiere vorgestellte relativ kleine auf zwei Segmenten + einem langen Schattenbahnhof aufgebaute H0 Anlage *Bahnhof Langenleuba* und im noch in vielen Detailfragen unvollendetem Zustand des wiederum bekannten Leipziger Modellbahner Michael Hanf, weckte meine pure Freude!

Als dann liebe Kollegen, viel Spaß beim betrachten der Bilder wenn auch heute in unüblicher Kürze der Anzahl.



Die Hallenser waren mit ihrer großen H0 Anlage wiederholt zu Gast in Schkeuditz und wurden in den letzten Jahren von mir hinreichend dokumentiert.

Donnerstag, 26. Januar 2017

Betonplatten im Gußverfahren für die "alte" Fabrikmauer - nur ein Versuch?





Im letzten Beitrag zur "alten" Fabrikmauer wurde von zwei Kollegen in ihren Kommentaren die berechtigte Frage gestellt, warum ich mir die einzelnen Platten nicht einfach zB. mit Gips etc. in einer Form gießen wolle.
Das hätte dann auch den Vorteil wie es der "Vogtländer" weiter kommentierte, die Armierung gleich mit ein zu gießen, um später dann bei Bedarf defekte einzelner Betonplatten mit ein mehr oder weniger Stück sichtbarer Armierung zu gestalten.
Das hat mich nun spontan geweckt und auf den Plan gebracht, einen Versuch in diese Richtung zu unternehmen!
So habe ich mir auf die Schnelle zum einen eine Form für die beim Vorbild 4,0 Meter lange Betonplatte aus Polystyrol Platten hergestellt und zum anderen eine Lötlehre zur Fertigung der Armierung aus Messingdraht.



Die Gußform für die Betonplatte 45 mm x 14,3 mm x 1,7 mm mit eingelegter Armierung ist hier nun einsatzbereit für den ersten Abguß.
Die vier äußeren Drähte in den Einschnitten halten die Armierung genau mittig der zu gießenden Platte. Später im fertigen Zustand der Betonplatte werden Drähte für eine weitere Aufgabe gebraucht.
Die Verlötungen des Raster sind sehr schnell ausgeführt, sie brauchen ja im verdeckten Zustand auch keinen Schönheitspreis zu gewinnen ...

Dienstag, 24. Januar 2017

Die "ältere" Fabrikmauer nach realem Vorbild nun im Modell - die erste Probebastelei





Es ist zwar zur Zeit mit meiner Fertigstellung der kleinen Kesselwagen- / Säuretopfwagen Ent- und Beladungsstelle noch ein wenig mehr als Zukunftsmusik, aber dennoch wollte ich schon einmal schauen, wie es mit der Umfriedung jener in Form einer Fabrikmauer ausschauen würde.

Vor einigen Wochen nun hatte ich hier im Blog in diversen Bildern die in Natura noch existierende ältere Fabrikmauer aus nach ehemaliger DIN der DDR genormten Betonplatten / Betonfertigteilen zusammengesetzt vorgestellt.
Zu jener Zeit bin ich noch davon ausgegangen, dass diese Betonplatten vom WBK Wohnungsbaukombinat) der DDR für die allseits bekannten Plattenbauten zur nachhaltigen Verbesserung des Wohnstandard der Bevölkerung auf Beschluß "eines" Parteitages der SED fungierten.
Dies war nun nach einigen weiteren Recherchen von mir nicht der Fall, sondern die Platten wurden zum schnellen errichten von landwirtschaftlichen Zweckbauten - sprich Kuh- und sonstige Tierställe - benutzt.

Wie es der Zufall so wollte, schloß ich bei meinem nochmaligen Besuch jenes Gelände vor ein paar Tagen Bekanntschaft mit einem älteren Herrn, der zu jener Zeit der Erstellung der Mauer im Jahre 1969 - nun ist das Jahr bekannt!! - zwar nicht direkt beim Bau der Mauer mitarbeitete, doch aber familiär mit dem damaligen Besitzer und Bauherrn verbunden ist.
So konnte ich einige mir sehr hilfreiche Informationen erhalten, die mir die ganze Sache ob nun konstruktiv, aber auch die Historie um einiges näher brachten.

Mein nun in Probe erstelltes und heute vorgestelltes erstes Stück Mauer ist leider schon vor! diesem Gespräch entstanden, so ist es in einigen Details nicht dem Vorbild stimmig.
Ich zeige es trotzdem vor, vielleicht gibt es ja dem einen oder anderen Leser dennoch einige Hinweise für die eigene Darstellung einer solchen oder ähnlichen Fabrikmauer.



Die Mauersegmente sind bei meinem Vorbild in 3,0 Meter und 4,0 Meter Breite vorhanden, bei einer immer gleichen Höhe einer Platte von 1,25 Meter.
Im Bild nun die Variante von 3,00 Meter Breite. Zur Verwendung kamen hier Schienen CODE 75 Weinert / PECO, die Platten sind aus 1,0 mm starkem Polystyrol - 1 : 87 = 87 mm - geschnitten was ungefähr der Plattenstärke von 100 mm des Vorbildes entspricht und sind an die Schienenstege eingelegt.
Die Flacheisen bzw. der Bandstahl besitzt beim Vorbild die Maße von 200 x 80 x 5 mm, jene ich hier im Modell mit 0,8 mm Breite doch leider zu groß darstelle.
Die Platten selbst habe ich mit einer dünnen Schicht Spachtelmasse überzogen um auch feinste Risse usw. zu gravieren bzw. darstellen zu können.

Samstag, 21. Januar 2017

Die Drecksbude ist umgezogen - Jens Enno Born's neue Homepage der edlen Patinierung von Modellen im Maßstab 1 : 87





Im März des Jahres 2013 hatte ich hier im Blog den damals neu gestalteten Blog von Jens Enno Born, der bekannt seiner vorgestellten Arbeiten im DSO Modellbahn Forum vielen Kollegen sein dürfte, zum Thema der hervorragenden Patinierungs- und Alterungsarbeiten an Güterwagenmodellen im Maßstab 1 : 87 vorgestellt.

Nun hat der gute Enno sich vor kurzem dazu aufgerafft - meiner persönlichen Meinung nach "ENDLICH" - seine Arbeiten und Modelle auf einer völlig neuen Drecksbuden - Homepage zu präsentieren.

Die neue Homepage ist unter diesem Link zur Drecksbude zu erreichen!
Eine komplette Liste aller über die Jahre im DSO Modellbahn Forum und die als Publikationen in gedruckter Form in der Fachpresse veröffentlichten Beiträge der Patinierung / Alterung von Eisenbahnmodelle im Maßstab 1 : 87 ist hier unter diesem Link erreichbar.

Die Arbeiten vom Enno neben den qualitativ gleichwertig hervorragenden von Wolfgang Popp (derWolf), dieser leider keine HP sein Eigen nennt im DSO Modellbahn Forum, sind wohl ohne wenn und aber als sehr hohe Schule der betriebsgerechten Patinierung an Eisenbahnmodellen zu betrachten!

Ein paar meiner "Lieblingsbilder" von vielen gleichartigen aus Enno's Hand stellt folgende wohl bis dato einzige bearbeitet Lokomotive, eine BR 110 DR von Roco BRAWA dar:


Patinierung des Modell und Abbildung Copyright by Jens Enno Born

Dienstag, 17. Januar 2017

Ein paar Schwellen H0 Pur Gleisbau auf Echtholz





Die beiden Gleisabgänge von der Kesselwagenwanne der geplanten Abfüll- und Entleerungsstelle im H0 Pur Standard für zweiachsige Kesselwagen soll zum einen ein Holzschwellengleis in Echtholz Bauweise in Richtung des Gleisabschluß bzw. Prellbock werden, welches im noch ziemlich neuen / frischen Betriebszustand dargestellt wird und zum anderen ein Stahlschwellengleis von RST Eisenbahnmodellbau werden.
Erste Anfänge sind nun getätigt und ich bin ganz zufrieden mit meiner doch langwierigen Bastelei, habe ich doch nebenbei noch ein kleines Gimmick für die Echtholzschwellen erstellt.



Im Bild zu sehen sind an den Enden einer jeden Holzschwelle die beim Vorbild oft zu sehenden Stahlbänder nachgebildet, welche ein zerfallen der Schwellen verhindern oder auch nur hinauszögern sollen.

Der liebe Kollege Schienen(ver)bieger könnte vielleicht diese Angelegenheit der Stahlbänder mit seinem fundierten Fachwissen kommentieren, Warum, Weshalb und Wieso die Dinger an Werksneuen Schwellen in welchem Zeitraum schon montiert waren.

Diese aus 0,3 mm Messingdraht im Schraubstock flach gequetschten Klammern habe ich brüniert und hier zur Probe in neben die Schwellen passend eingebrachten Bohrungen lose eingesteckt.
In der hier vorliegenden Makroaufnahme schauen die Dinger etwas grob / stark aus, aber aus ca. 30 cm Betrachtungsabstand ist diese grobe Ansicht partout nicht mehr auszumachen!
Natürlich hätten es maßstabsgerecht wohl zB. passende ca. 0,10 mm starke Neusilberstreifen besser getan die ich im Moment leider nicht auf Lager habe, aber das (in leichter Entfernung!) sichtbare Ergebnis heiligt hier die Mittel.

Folgen nun ein paar Bilder vom eigentlichen Aufbau des "nur" in 60 mm Länge messenden Gleisstück:

Donnerstag, 12. Januar 2017

Aufruf zum Besuch der traditionellen 19. (super-) großen Jahresaustellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. am 04. + 05. Februar 2017





Heute erreichte mich eine Mail von der Modellbahn - Kollegen  - Vereinigung *Ernie und Freunde* aus Hadmersleben bei Oschersleben mit folgendem Inhalt:

Hallo Ingo und alle anderen Modellbahnfreunde,

wir stellen wieder am 04./05.02. bei den Cracauern auf dem Messegeländer mit aus. Unsere Module wurden wieder verfeinert und erweitert. Einfach mal vorbeischauen. Wir würden uns sehr freuen.

Viele Grüße

Hagen
(Einer der Freunde von Ehrhard)                                                                                                                                            

Vielen Dank für die Information liebe Kollegen, ich bin dabei und freue mich darauf eure schöne Anlage wieder zu sehen!!
Für den geneigten Leser der die Segmentanlage noch nicht kennen sollte, ist hier der Link zur Vorstellung der Anlage "Bördeland" in diesem Blog, jene wirklich absolut sehenswerte Anlage der Freunde um Erhard, ich im vorigen Jahr bei der Ausstellung in Magdeburg in vielen Bildern dokumentierte.

Am ersten Februarwochenende 2017 findet wie schon in den vergangenen Jahren, nunmehr die 19. große traditionelle Jahresausstellung der Cracauer Modellbahnfreunde Magdeburg e.V. statt.
Waren die Ausstellungen bisher in der Sporthalle Pechau abgehalten, wird erstmalig in diesem Jahr die Veranstaltung in der Messehalle 3 der Magdeburger Messe auf nunmehr doppelter Stellfläche (1600m²) durchgeführt.
Weitere Infos und die Auflistung aller Beteiligten der Ausstellung sind auf der HP der Cracauer Modellbahnfreunde zu finden!



Sonntag, 8. Januar 2017

Ein Stück "anderes" Gleis in H0 Pur (Proto:87)





Wenn auch ziemlich langsam, nimmt das kleine H0 Pur Projekt *ein wenig H0 Pur und eine ELNA* wenn auch vorerst mit viel Theorie Gestalt an!
Die Rippenplatten eines H0 Pur Gleises im folgenden Bild sind sind wenn man sie genau betrachtet, keine der bekannten Bauteile der Bauart Reichsbahn Oberbau K.
Stellt sich nun die Frage nach der exakten Bezeichnung der Teile, worüber sicher mein lieber Kumpel Schienen(ver)bieger zur Beantwortung etwas konstruktives beitragen könnte!!


Modellbau und Fotografie Copyright by Simon F.

Des weiteren habe ich ein wenig an der Gleiswanne der Kesselwagen Füll- und Entladestelle gearbeitet so es im folgenden Bild zu sehen ist und wirklich nur ein wenig, denn die Verlegung und Bearbeitung der NF Mauersteine von Juweela nebst den ersten farblichen Anwendungen sind Zeitaufwendig.

Montag, 2. Januar 2017

Die neuen Weinert mein Gleis Betonschwellen und ein erster Erfahrungsbericht von Lars Christian Uhlig (Lcu)





Vor den Weihnachtsfeiertagen hatte Weinert Modellbau mit der Auslieferung der neuen "Rolf sein Gleis" Betonschwellen Bauart B 58 (DB) an den Handel begonnen.

Lars Christian Uhlig (Lcu) hat sich nun mit diesen Betonschwellen eingehend befaßt und seine ersten Erfahrungen beim Bau eines Probegleis sehr informativ, detailliert und bestens nachvollziehbar bis hin zur feinen realistischen Farbgestaltung mit einer Unmenge an Tricks und Tips im H0 Modellbahnforum in Wort und vorzüglichen Bildern veröffentlicht.

Der Link zu den Beiträgen #343 und folgende: H0 Modellbahnforum

Samstag, 31. Dezember 2016

Der BRAWA Oppeln und meine Künstlerölfarben - Langzeitpatina





Zum Jahresausklang soll heute meiner werten Leserschaft der zu etwa in 80% igem Zwischenstand der im Versuch und Experiment befindlichen betriebsgerechten Patinierung von Dach und Wagenkasten des BRAWA ÖBB Europ Epoche III Oppeln unter Verwendung von ausschließlich Künstlerölfarben und Pinsel vorgestellt werden.

Die in diesem Beitrag folgenden Aufnahmen wurden vor einigen Tagen in einem sehr harten Licht bei tiefstehender mittäglichen Sonne produziert, wobei ich mir im Grunde bewußt bin, dass gerade jenes Licht sicher nicht dazu beiträgt, mein Experiment an diesem Modell für jedermanns Augen in einem positiven homogenen Bild erscheinen zu lassen, sondern vielleicht vielmehr ein gewisses Unverständnis für meine Tat zu erzeugen. Dafür habe ich Verständnis, steht es doch zur Zeit 50 : 50 das ich das Modell versauen könnte.
Aber wie es so häufig im Leben ist, der Versuch macht klug.



Nun, von einem Prachtstück eines Oppeln kann wohl (noch?) nicht die Rede sein.

Dienstag, 27. Dezember 2016

Einige Bilder Winfried Schmitz - Esser's Proto87 / H0 Pur Güterwagen der "puren" Extraklasse





Zwischen den Jahren möchte ich heute ein paar Bilder von wunderschönen im Selbstbau entstandenen Güterwagenmodellen des Meister seiner Klasse Winfried Schmitz Esser dem interessierten Leser vorstellen.
Sicher sind vielen Kollegen die Werke aber auch die über viele Jahre in den Fachpublikationen erschienenen Anleitungen und hervorragenden - und umsetzbaren! - Praxistips Winfried's bekannt. Mir persönlich haben jene Tips immer weiter geholfen, diese haben mich zudem zu vielen meiner Versuche inspiriert, feiner und akkurater zu arbeiten bzw. zu basteln.

Wenn ich von Vorbildern für meinen Eisenbahn Modellbau zu sprechen wage, würde mit Sicherheit Winfried Schmitz Esser allein schon wegen der bei seinem vorbildlichen Modellbau unermüdlichen Akkuratesse in Sachen Maßstäblichkeit, an aller erster Stelle stehen!




Dieser G02 der DB ist von Winfried aus einem der extrem feinen Neusilberbausätze von D.I.T. - Modell Klaus Dieter Pfennig im H0 Pur / Proto:87 Standard entstanden, von jenem Bausatz und dem akkuraten Bau eines eben solchen G 02 DB ausgeführt vom lieben Kollegen Stefan Seim ich an Hand vieler seiner Bau - Bilder hier im Blog vor 2 Jahren berichtete.

Und wenn man sich mal das Drumherum der Gestaltung der Landschaft auf diesem und den folgenden Bildern anschaut, wird dies wohl dem einen oder anderen Leser irgendwie bekannt vorkommen?!

Richtig, die Gestaltung der feinen Bühne für Winfried's mindestens ebenso feine Wagen ist die umfangreiche Segmentanlage nach (ehemals?) realen Vorbildern der alten Pariser (Fabrik-) Vorstädte und lag nebst weiteren mitgestaltenden Kollegen in den Händen von dem seiner absolut höchst detaillierten und perfekten Modellbaukunst allseits bekannten Emmanuel Nouaillie!

Dienstag, 20. Dezember 2016

Ein wenig H0 Pur, eine ELNA und ...




... die ersten zarten Maßnahmen des Gleisbau haben begonnen!

Nach einem gedanklichen "HIN und HER" in welcher Bauform Gleis das als Ausstellungsmodul gedachte H0 Pur Projekt nach dem hier im Blog gezeigten Vorbild erstellt werden soll, habe ich mich mit einem wenig Bauchschmerzen entschlossen, doch die ganze Sache in Reichsbahn Oberbau K zu erstellen.
Auch wenn die nun zur Verwendung kommenden Bahnsinn Messingguß - Rippenplatten Rp 16 / 17 und Stoßplatten Rp 18 nicht exakt dem Reichsbahn Oberbau K Streckengleis ihrer leider fehlenden Neigung von 20 ° entsprechen, so nur im Weichenbereich korrekt verwendbar sind und das Vorbild zudem auf preußischem Gleis basiert, möchte ich ein altes und wie der Kollege Schienen(ver)bieger in seinem Kommentar das Vorbild ""mehr als Fertig"" richtig bezeichnete Gleis darstellen.
Dabei sollen viele Details eines über viele Jahre immer wieder einer Kleinbahn typischen reparaturen im Gleis getätigten Merkmale eingebracht werden, vom zB. notdürftig reparierten Schienenbruch bis zum Einbau einiger "Neuer" alt brauchbaren Schwellen inklusive diverser Spureisen.

Auch ehemalige Kleinbahnen wurden zum Teil schon früh mit einem verstärkten Oberbau versehen, ab den 1930er / 1940er Jahren dann mit dem Reichsbahn Oberbau K, wenn die Forderung nach dem befahren eines Gleis mit mindestens 16t - 18t Achslast vorlag. Dies betraf zumindest im mitteldeutschen Raum Klein- und Nebenbahnen, an deren Strecken Betriebe und Fabriken zB. kriegswichtige Produkte produzierten oder zum damaligen Zeitpunkt neu erstandene Kohlegroßkraftwerke über die Gleise einer Klein- / Nebenbahn zu bedienen waren.



Ich werde nun in der kommenden Zeit einzelne Gleisstücke separat bauen und zum Schluß zu einem Ganzen im Bogen eines Vorbildmaßes von 360 m bis 440 m bei einer Länge des Moduls von 1000 mm zusammenfügen.
Im Bild ist das Gleis welches aus 15 Meter Joche bestehen wird, für den Anfang direkt an der rechten Modulkante gelegen, gefertigt zu sehen.

Donnerstag, 15. Dezember 2016

BRAWA Xw Erfurt DRG - des Plattformwagen Verfeinerung und kein Ende?






Ja ja, der Plattform- oder auch ehemalige bayerische Steinewagen und später als Xw Erfurt bei der DRG eingereiht von BRAWA, ist auf meinem Arbeitstisch in Sachen Umbau und Verfeinerung wie festgenagelt "der Dauerbrenner"!
Beschäftigt man sich mit diesem Fahrzeug und dessen Vorbildern (ja richtig gelesen, Vorbilder in der Mehrzahl!), so kommen immer wieder neue Erkenntnisse zu Tage.

Mein Hauptaugenmerk am Vorbild betraf nun in der letzten Zeit vor allen Dingen die Nachbildungen der Wagenkastenstützen bzw. deren Bauart beim Vorbild. Jene Wagenkastenstützen fehlen ja bedauerlicher Weise vollkommen am Modell von BRAWA, diesen unrühmlichen Fakt auch schon Stefan Carstens in seinem Güterwagenbuch Band 4 / Rungenwagen sehr richtig am an dieser Stelle angesprochenen Modell bemängelte!

Aber in welcher Bauart sind nun die Kastenstützen eigentlich am Vorbild nachgebildet??
Nachdem ich nun mit einigen Schwierigkeiten ein paar Fotos zu den Vorbildern der bayerischen Ostbahn aber auch der Saalbahn bekommen konnte, ist diese Frage noch immer nicht restlos geklärt und beantwortet!
Leider, leider!
Mir fehlt im Grunde eine Musterzeichnung / Musterblatt vom Fahrwerk des Wagen, denn nur mit diesen Materialien dürfte detailliert die Bauart eindeutig bestimmt werden können.



Ich habe mich nun nach einigem hin und her entschlossen, die Stützen aus einem asymmetrisch gleichschenkligem Messingprofil so wie es im Bild zu erkennen ist, zu fertigen.
Vielleicht ist das Material Dank der Makroaufnahme zu erkennen ein wenig zu stark ausgefallen, im später eingefärbten Zustand wird dieser Umstand aber optisch nicht allzu stark ins Gewicht fallen.
Damit hoffe ich einen guten Kompromiß gefunden zu haben, die eingangs fehlenden Wagenkastenstützen am Modell nachzurüsten.

Sonntag, 11. Dezember 2016

Strebstützen zur Abstützung der alten Ziegelmauer - erster Probeaufbau





Den Plan zur Fertigung von Strebstützen zur Sicherung der alten Merzien' er Mauer vor ihrem kompletten Zerfall, hatte ich vor ein paar Monaten in Wort und einigen Bildern / Grafiken hier im Blog vorgestellt.
Seither hatte ich nicht nur die zur Verwendung kommenden Materialien, sondern auch Gedanken deren ins Bild passenden Abmessungen gemacht.
Gerade der Abmessungen ist man so meine Erkenntnis, nicht sklavisch gebunden. Diese wurden je nach Anforderung und den vorrätigen bzw. greifbaren  Ressourcen ausgewählt, für stärkere Lasten zu stützen massivere, für leichtere Lasten ... usw.

Als Material wird in meinem Fall ausschließlich Echtholz zur Verwendung kommen! Die Begründung zu dieser Wahl ist ganz einfach, durch die Maserungen des Holzes kommt nach der farblichen Gestaltung doch wohl mehr vorbildgetreues "Feeling" herüber - zumindest gegenüber der Verwendung von Polystyrol oder Messing.
Außerdem arbeite ich sehr gern mit dem Material Holz in diesen doch eher winzigen Kategorien, die schlußendliche realistische Einfärbung stellt zudem zumindest für mich die Krönung dar!

Um nun ein Gefühl für die Abmessungen des Material zur Erstellung der Stützen zu bekommen, habe ich mir eine erste Stütze nach Zeichnung aus verschiedenen Evergreen Polystyrol Profilen gebaut.



Wie man schon hier und in den folgenden Bildern erkennen kann, sind die Abmessungen dieser Strebstütze wohl doch etwas zu massiv geraten.
Gerade aber dieser Versuchsaufbau hat mir nun weitere zweckdienliche Erkenntnisse gebracht, um später jene Erfahrungen bei der Holzbauweise ordentlich umzusetzen.

Samstag, 10. Dezember 2016

Eine etwas andere wiederum sehr interessante Szenerie neben dem Gleis






Interessante "Hingucker" neben dem (MoBa-) Gleis zumal wenn sie eine direkte Verbindung zu Eisenbahnfahrzeugen vermitteln und jene glaubhaft im Modell dargestellt, bedeuten wohl immer wieder das berühmte Salz in der Suppe.

Eine kleine Szene eine der Eisenbahn typischen Ansammlung verschiedener Relikte / Bauteile so sie im Bild zu erkennen sind, werden sicher eine lohnende Bastelei darstellen.
Diese Ansammlung verschiedener "Ersatzteile" müssen nicht unbedingt in einem Bw oder im Bereich eines Lokschuppen positioniert werden, sie können zB. auch auf einer Palette, einer Pritsche eines LKW usw. zu finden sein.

Aber es könnte noch eine andere glaubwürdige Lösung der Aufstellung bzw. einer wilden Lagerung im Modell entstehen.

Von meiner etwas anderen Lösung bzw. Idee zum Thema demnächst mehr!!



Mittwoch, 7. Dezember 2016

Ein paar Bilder meiner Landschaftsgärtnerei - natürlich im Modell





Ein paar Außenaufnahmen einiger neuer Basteleien haben mich trotz wolkenverhangenem Himmel noch einmal hinreisen lassen, zusätzlich die im Aufbau befindliche Landschaft auf dem kleinen Anbausegment (600 mm x 85 mm) des Westentaschenmoduls Nr. 1 im Tageslicht abzulichten, allein um mir ein Bild im Detail meines bisher landschaftlich geschaffenen zu machen.

Leider bin ich noch nicht ganz soweit, um meine neuen Arbeiten "ohne Bauchschmerzen" zeigen zu können, so habe ich mir gedacht, dass an ein paar der wirklich nicht besonderen Bilder vielleicht der eine oder andere Leser dennoch ein wenig gefallen findet.

Nun denn, ohne weitere Worte ein paar der Schnappschüsse der noch immer nicht nach meinen wünschen fertig gestalteten Landschaftsfragmente.



Mittwoch, 30. November 2016

Ein wenig H0 Pur und eine ELNA als kleine Szene zum Nachbau geplant






Ein paar Gedanken in Richtung H0pur gehen mir schon lange durch den Kopf und soll nun in der nächsten Zeit langsam in die Tat umgesetzt werden.
Ausschlaggebend waren Gespräche mit ein paar befreundeten Kollegen, die mich in den letzten Jahren immer mal wieder bei Treffen zu ihren Ausstellungen fragten, ob ich nicht bereit wäre etwas wenn auch nur kleines in Form eines Diorama im H0pur Standard auf einer ihrer zukünftigen Ausstellungen zeigen zu wollen.
Leider ist es hier in mitteldeutschen Landen öffentlich fast völlig ausgeschlossen zu solchen Veranstaltungen Eisenbahn Modellbau im H0pur Standard vor die Augen zu bekommen, so die Realität sich leider darstellt!

Nun bin ich aber absolut kein Freund der Eigenpräsentation bei Ausstellungen etc, noch habe ich ehrlich gesagt nicht die Muse und Zeit dafür, jeweils ein ganzes Wochenende für diesen Zweck zu opfern.
Enttäuschen möchte ich aber die Kollegen wiederum auch nicht, so habe ich mir sehr wohl ein paar Gedanken gemacht, wie ich dieser Bitte nachkommen könnte, ohne dabei persönlich dieser Ausstellung(en) komplett beizuwohnen.

Aber ein einzelnen Modul ähnlich eines Schaustück bzw. Diorama aufgestellt ... !?


Copyright der Aufnahme by Karl Friedrich Seitz
Dieses Motiv aus dem Ende der 1960er Jahre hat es mir angetan, ein im langen Bogen liegendes mit sparsamer Schotterung / Besandung versehenes Gleis II. Ordnung (Schwellenabstand 670 mm), ein Gleissperrsignal aus DRG Zeiten - erkennbar ua. an der Signalstütze auf dem Signalkasten? - und hier dem Signalbuch (SB) 301 DR angeglichen, neben einer äußerst kargen Landschaft, ein paar Holzmastlampen, Stromholzmasten und einem Altschwellenstapel.
Zu finden war dieses schöne Motiv in längst vergangener Zeit an der ehemaligen Kleinbahn Schilda - Mockrehna kurz vor der Bahnhofseinfahrt Mockrehna, an der Hauptstrecke Leipzig - Cottbus unweit des Bahnhof Eilenburg /Sa. gelegen.

Bei der Lokomotive handelt es sich um eine ELNA 1C - Lokomotive Bauart 5 Bj. 1924 ex. Halle - Hettstedter Eisenbahn (HHE), ex. Bw Halle P, ex. Bw Bitterfeld und in der Zeit der Aufnahme dem Bw Falkenberg / Elster und ++ im Jahr 1971 beim MAB (Metallaufbereitungsbetrieb) Leipzig verschrottet, zugeordnet.
Weiteres zur Lok ist im Buch *Elna - Lokomotiven bei der Deutschen Reichsbahn* Verlag Dirk Endisch wunderbar nachzulesen.

Montag, 28. November 2016

Die Wörlitzer MoBa - Ausstellung zum 1. Advent Weihnachtsmarkt 2016





Auch in diesem Jahr wurde zum 1. Advent Weihnachtsmarkt der Stadt Wörlitz in der Turnhalle der Luisengrundschule eine kleine Modellbahnaustellung den Besuchern gezeigt.
Ausstellende Vereine waren wie in den Jahren zuvor zum einen der Wittenberger Modellbahnclub e.V. und zum anderen auch wieder von der Partie der Arbeitskreis Modellbahn Dessau e.V.

Dem recht wenigen Platz für eine große umfangreichere MoBa - Ausstellung ist der doch relativ kleinen Turnhalle der Grundschule geschuldet.



Die Dessauer Kollegen kamen mit ein paar Segmenten ihrer großen Anlage der überaus realistischen Nachbildung der ehemaligen Dessau - Wörlitzer Eisenbahn nach Wörlitz.
Hauptaugenmerk war jedoch der in diesem Jahr nun (fast!) fertig gestellte Bahnhof Oranienbaum im Modell, von jenem Aufbau ich von der letzten Wörlitzer Adventsausstellung im Jahr 2015 eingehend hier im Blog in Wort und Bild berichtete.

Eine komplette Übersicht der schönen Anlage hatte ich schon hier im Blog mit vielen Fotos veröffentlicht.

Freitag, 25. November 2016

Silflor Efeu - der verdammt wüst wuchernde (Modell-) Efeu an einem alten abgestorbenen Obstbaum





Eine kleine Bastelei habe ich in Form eines alten abgestorbenen Obstbaumes ausprobiert, in dem ich dieses Gehölz der freien Natur nachempfunden, mit Efeu zum großen Teil überwuchert habe.
Dieser erste Versuch der Gestaltung soll mich auf in nächster Zeit weitere zu fertigende Gehölze verschiedener Art einstimmen, auch muß noch einiges an Fertigkeiten für diesen Job erlernen!
Aber der Anfang ist nun gemacht, hoffentlich kann es in der nächsten Zeit nur noch besser werden.



Das Material für diesen alten abgestorbenen Obstbaum ist in diesem Falle *Efeu Sommer* von Silflor, die getrocknete Wurzel eines 1 jährigen Triebes des gemeinen Ahornbaumes, Als Klebstoff UHU Alleskleber - Lösungsmittelhaltig! -  gemischt im Verhältnis 3 : 1 mit Azeton und in Ölfarben verschiedenste angemischte Grün- und Brauntöne.
Wie bin ich beim basteln bzw. belauben des alten Baumes vorgegangen?
Dies soll nun im folgenden etwas beschrieben werden:

Mittwoch, 23. November 2016

Nochmals der *weitere Prellbock*, nun aber in wohl (fast) absoluter Fine- / H0 Pur Ausführung






Vor ca. 3 Wochen hatte ich über mein Vorhaben einen speziellen Prellbock (rechts im Bild) auf die Schienen zu stellen, in einem Beitrag hier im Blog berichtet.
Dabei hatte ich zugegebener Maßen diese kleine Bastelei unter Verwendung von Weinert mein Gleis Schwellenmaterial nicht korrekt dem Vorbild gegenüber bedacht!

Der Kollege Schienenbieger hatte anschließend auch gleich in seinem Kommentar zu jenem Beitrag darauf hingewiesen, dass wenn ich so weiter basteln sollte, grundlegend konstruktive Fehler mit einbauen würde.

Recht hat er, der liebe Herr Kollege Schienen(ver)bieger, so geht es natürlich nicht!!
Wenn ich schon ein Vorbild in ein Modell umsetzen möchte, dann sollte es auch ein Modell werden und nicht irgendein nachempfundenes "Etwas" welches das Vorbild nicht glaubwürdig zeigt.

So muss ich nun "Plan B" in Angriff nehmen und dieses Prellbock Modell mit feinsten Bauteilen auf seine Schienen stellen, wenn ich es packe fast exakt dem gewählten Vorbild.



Diese Bauteile werden nun zur Anwendung kommen.
Der Aufbau des Prellbock erfolgt nun auf Echtholzschwellen jene auf ein Grundbrett geklebt werden, dass Material ist Lindenholz und stammt wie schon einige Jahre von mir für solche Gleisbauarbeiten im H0 Pur Standard in Zufriedenheit verwendet, aus Mathias Hellmann's H0fine Shop.
Die Messingfeinguß Rippenplatten / Schienenstühlchen nach Oberbau K stammen noch aus dem Bahnsinnshop, sind aber nun bei Wagenwerk Joachim Reinhardt erhältlich.
Der Prellbock ist schon wie gehabt ein Messingguß - Produkt von Weinert Modellbau, den ich aber um einiges umbauen, verfeinern und der neuen Situation anpassen werde.
Ganz rechts im Bild und hier kaum sichtbar sind maßstäbliche Nachbildungen von Schienenschrauben mit Vierkantkopf zur Befestigung der beiden den Prellbock tragenden Außenschienen auf den Schwellen - gemäß dem Vorbild!!
Auf diese Schrauben  soll etwas später in diesem Beitrag noch detaillierter eingegangen werden.

Sonntag, 20. November 2016

Ankündigung und meine Empfehlung zum Besuch der vorweihnachtlichen Modellbahnausstellung der Modellbahnfreunde Altkreis Köthen / Anhalt





Der Freundeskreis der Modellbahnfreunde des Altkreis Köthen / Anhalt veranstaltet seine diesjährige  vorweihnachtliche Modellbahnausstellung im Schloß zu Köthen an den kommenden zwei Wochenenden des 1. Advent 26. und 27. November und 2. Advent 03. und 04. November 2016.

Weitere Informationen zur Ausstellung sind auf folgendem Flyer und detaillierter hier auf der Homepage des Freundeskreises zu entnehmen!




Nachfolgend ein paar neue Bilder von der großen H0 Segmentanlage *Wiesenburg* des Modellbahnfreundes Rando Steffen, diese neben vielen anderen Anlagen verschiedener Baugrößen, Dioramen, Exponaten usw. zu sehen sein werden:

Samstag, 19. November 2016

Nachtrag zur Leipzig Messe *Modellbau-Hobby-Spiel 2016* - der traurige Rest meiner fotografierten Anlagenbilder wegen defekter Speicherkarte





Zur Messe in Leipzig habe ich mir ganz bewußt eine der ausgestellten Modellbahn Anlagen näher angeschaut und in einer großen Vielzahl an Bildern auf die Speicherkarten gebannt.

Die Segmentanlage "Kleinbahnen der Altmark" des gleichnamigen Berliner Verein dürfte wohl ihrer Anfänge um die 35 Jahre zählen und wurde in diesen Jahren ständig mit dem Nachbau der Bahnhöfe, Strecken, prägnanten Bauwerken usw. erweitert.
Heute zählt dies Anlage etwa 50 laufende Meter die in Leipzig komplett ausgestellt worden sind.

Leider ist die Sammlung der von mir belichteten Bilder nicht vollständig, da mir bekanntlich eine nicht mehr zu öffnende Speicherkarte in der von mir benutzten zweiten Kamera eine ganze Menge von Aufnahmen nicht nur dieser Anlage somit vernichtet wurden.
Trotzdem denke ich, dass vielleicht der eine oder andere Kollege auch an den wenigen Bildern gefallen finden wird - und warum sollen sie bei mir auf einer Festplatte ohne einer Veröffentlichung hier im Blog nur schlummern sollen.

Also denn, ohne weiterer Worte von mir viel Spaß beim betrachten der Kleinbahn der Altmark!



Montag, 14. November 2016

Eine "ältere" Fabrikmauer aus Betonplatten / Betonfertigteilen des ehemaligen Wohnungsbaukombinat (WBK) der DDR zusammengesetzt






Lange Zeit habe ich nach einer alten mit "außergewöhnlichen" Betonfertigteilen aufgestellte Fabrikmauer als Vorlage für ein Modell gesucht.
Diese Mauer sollte um die 50 Jahre alt sein und den Charme der ehemaligen DDR mit ihren nicht immer nach TGL und Regeln verbauten Materialien wiedergeben - sie soll als solche für jene Zeit identifizierbar sein!
Gefunden habe ich nun solch ein Relikt, welches wohl zwischen 1965 und 1970 erbaut worden ist. Konkretere Daten waren leider nicht mehr erforschbar.



Die Betonplatten besitzen jeweils eine Länge von 3,50 m, Höhe 1,25 m und 10 cm Dicke.
Als Pfeiler fungieren zum einen alte preußische Schienen vermutlich Bauart 6, U - Profilstahl und I - Profilstahl.
Die Patina welche sich über die Jahre auf dem Beton gebildet hat, ist sehr faszinierend wie ich finde, aber auch das auf der linken Seite angrenzende große Holztor ist sicherlich eine Beachtung wert.

Im folgenden habe ich noch ein paar weitere Bilder dieser Mauer eingestellt, vielleicht sucht ja der eine oder andere Kollege auch solch ein Bauwerk für seine Anlagengestaltung.

Mittwoch, 9. November 2016

Ein bischen Modellbahn Landschaftsbau gefällig? Lasercut Farne von Model Scene





Für eine gute halbe Stunde gestern Abend war noch Zeit zum basteln.
Was aber könnte man produktiv in dieser doch relativ kurzen Zeit zwischen die Finger nehmen um dennoch zu einem Resultat zu kommen?
Man nehme in meinem Fall eine Packung in gefärbten Papier sehr fein gelaserte Farne vom Anbieter Model Scene, setzt die ersten beiden Pflanzen der insgesamt sechs Stück Packungsinhalt sorgfältig mit einer Klebermischung aus UHU Alleskleber Lösungsmittelhaltig mit etwas zusätzlich beigefügten Azeton zusammen und "verpflanzt" sie an einen (Biologisch - Artgerecht - Feuchtklima) geeigneten Ort auf dem Modul.



Die vom Hersteller betitelten Farne sind für die Nenngröße TT hergestellt, Größen richtig natürlich auch für den Maßstab 1 : 87 geeignet. Ich hatte mir vor einiger Zeit diese Packung Farne zugelegt um zu prüfen, wie die etwas kleineren Farnwedel sich in 1 : 87 machen. Ich finde, sie passen ganz gut in die Landschaft!

In dieser sehr starken Makroaufnahme glänzen einige der Steine etwas, was man aber in der normalen Ansicht absolut nicht wahrnehmen kann.

Samstag, 5. November 2016

Die neuen Piko Staubsilo- / Zementsilowagen Uc DR und vom Kollegen Rando Steffen schon sehr schön den Vorbildern realistisch auf ALT gepimpt





Sie sind erst seit kurzer Zeit am Markt, die neuen Piko Staubsilowagen Uc DR (IV) und schon aus ihrem "Neu-aus-der-Schachtel-Zustand" in einen wirklich feinen mit betriebsgerechter Patina versehenen Outfit zu bewundern.
Rando Steffen, begeisterter Modellbahner und Mitglied der Modellbahnfreunde Köthen / Anhalt hat dieses Werk vollbracht, an diesem Werk nicht nur ich mich allein nicht satt sehen kann!
Ich muß einfach die ihm sehr gelungene Arbeit heute hier im Blog einmal vorstellen!


Alle Rechte der Abbildung, Modellbau und Alterung by Rando Steffen
Die aus einer orangenen ROCO V 36 in jenes grün umlackierten Werkbahnlok mit einem der neuen exklusiv für Spielemax produzierten Silowagen von Piko am Haken, im Bereich der Werkbahn des ACK (Agrochemisches Kombinat) Wiesenburg.